Zum Inhalt springen

Rod Laver

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rod Laver Tennisspieler
Rod Laver
Rod Laver
Rod Laver 1969 beim Top Tennis Toernooi in Amsterdam
Nation: Australien Australien
Geburtstag: 9. August 1938
Größe: 173 cm
Gewicht: 68 kg
1. Profisaison: 1962
Rücktritt: 1979
Spielhand: Links, einhändige Rückhand
Preisgeld: 1.565.413 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 576:146
Karrieretitel: 72
Höchste Platzierung: 3 (9. August 1974)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:0000011
Australian Open S (1960, 1962, 1969)
French Open S (1962, 1969)
Wimbledon S (1961, 1962, 1968, 1969)
US Open S (1962, 1969)
Doppel
Karrierebilanz: 238:77
Karrieretitel: 28
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000006
Australian Open S (1959–1961, 1969)
French Open S (1961)
Wimbledon S (1971)
US Open F (1960, 1970, 1973)
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000003
Australian Open F (1959)
French Open S (1961)
Wimbledon S (1959, 1960)
US Open
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Rodney „Rod“ George Laver, AC (* 9. August 1938 in Rockhampton, Queensland, Australien) ist ein ehemaliger australischer Tennisspieler.

Laver, der zwischen 1963 und 1967 als professioneller Tennisspieler nicht an Grand-Slam-Turnieren teilnehmen durfte, war 1962 der zweite Spieler nach Donald Budge, der alle vier Turniere dieser Serie in einer Saison gewinnen konnte, und ist der einzige Spieler in der Tennisgeschichte, dem dieser Erfolg noch ein zweites Mal in seiner Karriere gelang (1969). Insbesondere durch diese Erfolge gilt Laver als einer der besten Spieler der späten 1950er und 1960er Jahre und neben Pancho Gonzales, Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Đoković als einer der besten Spieler der Tennishistorie.

In seiner 23 Jahre umspannenden Karriere erzielte Laver einen Rekord von rund 200 Einzeltiteln, von denen allerdings nur 72 in der offiziellen ATP-Statistik geführt werden, darunter 11 Grand-Slam-Turniere im Einzel und 6 Titel dieser Kategorie im Doppel. Zudem gewann er dreimal im Mixed-Doppel.

Rod Laver wurde im August 1938 geboren, etwa einen Monat vor dem historischen Grand-Slam-Gewinn durch Donald Budge. Schon als Jugendspieler machte Laver erfolgreich auf sich aufmerksam, indem er im Alter von 17 Jahren 1956 die US-Junior Championship gewinnen konnte. Es dauerte drei Jahre, bis er auch auf der Erwachsenentour erste große Erfolge verzeichnen konnte – nach seiner Finalteilnahme in Wimbledon 1959, aber endgültig durch den Sieg bei den Australian Open 1960 sowohl im Einzel als auch im Doppel wurde er zu den besten Spielern in seinem Sport gezählt. Diesen Eindruck konnte er im weiteren Verlauf der Saison 1960 weiter bestätigen, als er erneut in Wimbledon und auch bei den US Open das Finale erreichte, allerdings beide Spiele verlor. In der Saison 1961 folgten drei weitere Finalteilnahmen bei Grand-Slam-Turnieren, wobei Laver diesmal in Australien und erneut in Forest Hills unterlegen war, in Wimbledon bei seinem dritten Finaleinzug in Folge aber erstmals das Turnier gewinnen konnte.

Die Saison 1962 sollte die mit Abstand beste Saison in Lavers bisheriger Tenniskarriere werden. Insgesamt 21 Turniersiege waren am Ende der Saison in Lavers Statistik verzeichnet, darunter Siege bei allen vier Grand-Slam-Turnieren, womit Laver 24 Jahre nach Don Budge der zweite Spieler wurde, dem der Gewinn des Grand-Slams gelang. Die größte Schwierigkeit offenbarte sich Laver dabei in Roland Garros, wo er im Turnierverlauf drei Spiele hintereinander über die volle Distanz von fünf Sätzen gezwungen wurde. Im Finale gegen Roy Emerson konnte er noch einen deutlichen 0-2 Satzrückstand drehen.

Grand-Slam-Sieger im Tennis
JahrTennisspieler(in)Wettbewerb
1938Vereinigte Staaten 48 Don BudgeHerreneinzel
1951Australien Ken McGregor
Australien Frank Sedgman
Herrendoppel
1953Vereinigte Staaten 48 Maureen ConnollyDameneinzel
1960Brasilien 1960 Maria Bueno
mit verschiedenen Partnerinnen
Damendoppel
1962Australien Rod LaverHerreneinzel
1963Australien Margaret Smith
Australien Ken Fletcher
Mixed
1965Australien Margaret Smith
mit verschiedenen Partnern
Mixed
1967Australien Owen Davidson
mit verschiedenen Partnerinnen
Mixed
1969Australien Rod LaverHerreneinzel
1970Australien Margaret CourtDameneinzel
1983Schweden Stefan EdbergJunioreneinzel
1984Vereinigte Staaten Martina Navratilova
Vereinigte Staaten Pam Shriver
Damendoppel
1988Deutschland Bundesrepublik Steffi GrafDameneinzel
1998Schweiz Martina Hingis
mit verschiedenen Partnerinnen
Damendoppel
! mit verschiedenen Partnern   ! Golden Slam  fett Einzel
Rekord-Grand-Slam-Sieger im Herreneinzel
Rang Spieler Titel
1. Serbien Novak Đoković 24
2. Spanien Rafael Nadal 22
3. Schweiz Roger Federer 20
4. Vereinigte Staaten Pete Sampras 14
5. Australien Roy Emerson 12
6. Schweden Björn Borg 11
Australien Rod Laver
8. Vereinigte Staaten Bill Tilden 10
Stand: 10. September 2023

Nach dem Gewinn des Grand-Slams entschied sich Laver 1963 für einen Wechsel auf die Profitour, was unter anderem auch zur Folge hatte, dass er bis zum Beginn der Open-Ära 1968 nicht mehr an Grand-Slam-Turnieren teilnehmen durfte. Viele Experten gehen davon aus, dass Laver heute wesentlich mehr Grand-Slam-Turniersiege in seiner Statistik vorweisen könnte, wenn er weiterhin an der Amateur-Tour teilgenommen hätte. In den folgenden Jahren lieferte sich Laver viele sehenswerte Matches mit den Stars der Profitour, insbesondere seinem Landsmann Ken Rosewall, sowie dem Amerikaner Pancho Gonzales, der die Profitour in den letzten Jahren dominiert hatte. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten in Duellen mit diesen Spielern konnte Laver bald auch auf der Profitour große Erfolge feiern und unter anderem die U.S. Pro Singles fünfmal gewinnen.

Im Jahr 1968 durften erstmals wieder Profispieler an den Grand-Slam-Turnieren teilnehmen, und Laver spielte sich bereits in dieser ersten Saison der Open-Ära in die Turnierfinals in Wimbledon und Roland Garros. Bei den French Open musste er sich Ken Rosewall geschlagen geben, doch in Wimbledon schlug er seinen Landsmann Tony Roche und sicherte sich damit seinen dritten Wimbledon-Titel. 1969 gelang Laver der zweite Grand-Slam-Gewinn seiner Karriere, im historischen Rückblick noch wertvoller als der erste Erfolg, da er nun auch die Rivalen aus der Profitourzeit überwinden musste.[1][2] In den folgenden Jahren konnte Laver weiter regelmäßig Turniersiege vorweisen, weitere Erfolge bei den Grand-Slam Turnieren blieben allerdings aus. Nach der Einführung der offiziellen Tennisweltrangliste im Jahr 1973 konnte sich Laver bis auf Platz 3 dieser Liste vorspielen und blieb bis 1975 unter den besten zehn Spielern der Weltrangliste.

1973 führte Laver die australische Mannschaft zum fünften Mal in seiner Karriere zum Sieg beim Davis Cup. Zuvor hatte er seine Mannschaft von 1959 bis 1962 bereits viermal in Folge zum Sieg geführt.

Laver gewann in seiner Karriere insgesamt 198 Einzeltitel und erreichte 286 Finals, beides Allzeit-Rekorde. Zudem ist er der einzige Spieler der den Grand Slam zweimal gewann (1962, 1969). Nur Rafael Nadal, Novak Đoković, Roy Emerson und Laver triumphierten in ihrer Karriere bei jedem der Grand-Slam-Turniere mindestens zweimal. Laver gewann 1969 18 Titel in einer Saison, welches den Open-Era-Rekord darstellt. Er holte in sechs Saisons mindestens 15 Titel und von 1964 bis 1970 jedes Jahr mindestens zehn Titel.

Nachfolgend werden die Erfolge bei Grand-Slam-Turnieren und seit Beginn der Open Era aufgeführt.

Legende
Saisonendveranstaltung
Grand Slam (20)
Open-Era-Turniere (93)
Titel nach Belag
Hartplatz (35)
Rasen (21)
Sand (26)
Teppich (31)
Nr Datum Turnier Platzbelag Finalgegner Ergebnis
1. 18. Januar 1960  Australian Championships (1) Rasen  Neale Fraser 5:7, 3:6, 6:3, 8:6, 8:6
2. 26. Juni 1961  Wimbledon (1) Rasen  Chuck McKinley 6:3, 6:1, 6:4
3. 1. Januar 1962 Australien Australian Championships (2) Rasen  Roy Emerson 8:6, 0:6, 6:4, 6:4
4. 21. Mai 1962  Internationale französische Meisterschaften (1) Sand  Roy Emerson 3:6, 2:6, 6:3, 9:7, 6:2
5. 25. Juni 1962 Vereinigtes Königreich Wimbledon (2) Rasen  Martin Mulligan 6:2, 6:2, 6:1
6. 10. September 1962  U.S. National Championships (1) Rasen  Roy Emerson 6:2, 6:4, 5:7, 6:4
7. 18. März 1968  São Paulo (1) Sand  Pancho Gonzales 7:5, 5:7, 6:4
8. 23. März 1968  Buenos Aires Sand  Pancho Gonzales 7:5, 5:7, 6:4
9. 17. April 1968  Wembley (1) Hartplatz  Ken Rosewall 6:3, 10:8
10. 2. Mai 1968 Vereinigtes Königreich Wembley (2) Hartplatz  Ken Rosewall 6:0, 6:1, 6:0
11. 15. Mai 1968  New York Teppich  Ken Rosewall 4:6, 6:3, 9:7, 6:4
12. 12. Juni 1968  Boston (1) Rasen  John Newcombe 6:4, 6:4, 9:7
13. 24. Juni 1968 Vereinigtes Königreich Wimbledon (3) Rasen  Tony Roche 6:3, 6:4, 6:2
14. 7. Juli 1968  Paris Sand  John Newcombe 6:2, 6:2, 6:3
15. 14. September 1968  Los Angeles (1) Hartplatz  Ken Rosewall 4:6, 6:0, 6:0
16. 4. Oktober 1968  Corpus Christi Hartplatz  Andrés Gimeno 6:2, 6:4
17. 21. Oktober 1968 São Paulo (2) Sand  Andrés Gimeno 6:2, 2:6, 6:3
18. 27. Oktober 1968  La Paz Sand  Andrés Gimeno 6:4, 3:6, 7:5
19. 7. Dezember 1968  Nashville Teppich  Ken Rosewall 6:2, 6:3
20. 20. Januar 1969 Australien Australian Open (3) Rasen  Andrés Gimeno 6:3, 6:4, 7:5
21. 3. Februar 1969  Philadelphia (1) Teppich  Tony Roche 7:5, 6:4, 6:4
22. 3. März 1969  Los Angeles Teppich  Marty Riessen 6:4, 10:8
23. 1. April 1969  Johannesburg (1) Teppich  Tom Okker 6:3, 10:8, 6:3
24. 25. März 1969  Anaheim Teppich  Ron Holmberg 25:10, 26:24, 25:13
25. 15. Mai 1969  New York City Teppich  Roy Emerson 6:2, 4:6, 6:1
26. 26. Mai 1969  London Hartplatz  Ken Rosewall 8:6, 6:0
27. 26. Mai 1969 Frankreich French Open (2) Sand  Ken Rosewall 6:4, 6:3, 6:4
28. 23. Juni 1969 Vereinigtes Königreich Wimbledon (4) Rasen  John Newcombe 6:4, 5:7, 6:4, 6:4
29. 9. Juli 1969 Vereinigte Staaten Boston (2) Hartplatz  John Newcombe 7:5, 6:2, 4:6, 6:1
30. 4. August 1969  St. Louis (1) Hartplatz  Fred Stolle 7:5, 3:6, 7:5
31. 8. August 1969  Binghamton Hartplatz  Pancho Segura 7:5, 6:1
32. 13. August 1969  Fort Worth (1) Hartplatz  Ken Rosewall 6:3, 6:2
33. 21. August 1969  Baltimore Rasen  Pancho Gonzales 6:3, 3:6, 6:3, 3:6, 9:7
34. 27. August 1969 Vereinigte Staaten US Open (2) Rasen  Tony Roche 7:9, 6:1, 6:2, 6:2
35. 17. November 1969  Wembley (1) Teppich  Tony Roche 6:4, 6:1, 6:3
36. 2. Februar 1970 Vereinigte Staaten Philadelphia (2) Teppich  Tony Roche 6:3, 8:6, 6:2
37. 16. März 1970  Sydney Rasen  Ken Rosewall 3:6, 6:2, 3:6, 6:2, 6:3
38. 24. März 1970 Johannesburg (2) Hartplatz  Frew McMillan 4:6, 6:2, 6:1, 6:3
39. 27. Mai 1970 Vereinigte Staaten St. Louis (2) Hartplatz  Ken Rosewall 6:1, 6:4
40. 15. Juni 1970  Queen’s Club Rasen  John Newcombe 6:4, 6:3
41. 16. Juli 1970  Tennis Champions Classic (1) Teppich  Ken Rosewall 6:4, 6:3, 6:3
42. 28. Juli 1970  Louisville Sand  John Newcombe 6:3, 6:3
43. 10. August 1970  Toronto Sand  Roger Taylor 6:0, 4:6, 6:3
44. 19. August 1970 Vereinigte Staaten Fort Worth (2) Hartplatz  Roy Emerson 6:3, 7:5
45. 24. August 1970  South Orange Rasen  Bob Carmichael 6:4, 6:2, 6:2
46. 21. September 1970 Vereinigte Staaten Los Angeles (2) Hartplatz  John Newcombe 4:6, 6:4, 7:6
47. 29. September 1970  Vancouver Teppich  Roy Emerson 6:2, 6:1, 6:2
48. 16. November 1970 Vereinigtes Königreich Wembley (2) Teppich  Cliff Richey 6:3, 6:4, 7:5
49. 26. Februar 1971  London Teppich  Nikola Pilić 6:4, 6:0, 6:2
50. 19. März 1971 Vereinigte Staaten Tennis Champions Classic (2) Teppich  Tom Okker 6:5, 6:2, 6:1
51. 26. Februar 1971  Rom Sand  Jan Kodeš 7:5, 6:3, 6:3
52. 16. August 1971 Vereinigte Staaten Fort Worth (3) Hartplatz  Marty Riessen 2:6, 6:4, 3:6, 7:5, 6:3
53. 21. August 1971  Hilton Head Sand  John Newcombe 6:2, 6:4
54. 27. September 1971  Berkeley Hartplatz  Ken Rosewall 6:4, 6:4, 7:6
55. 8. November 1971  Bologna Teppich  Arthur Ashe 6:3, 6:4, 6:4
56. 2. Februar 1972  Richmond (1) Teppich  Cliff Drysdale 2:6, 6:3, 7:5, 6:3
57. 8. Februar 1972 Vereinigte Staaten Philadelphia (3) Teppich  Ken Rosewall 4:6, 6:2, 6:2, 6:2
58. 13. Februar 1972  Toronto (1) Teppich  Ken Rosewall 6:1, 6:4
59. 3. April 1972  Houston (1) Sand  Ken Rosewall 6:2, 6:4
60. 24. April 1972  Denver Teppich  Marty Riessen 4:6, 6:3, 6:4
61. 15. Januar 1973  Miami Hartplatz  Dick Stockton 7:62, 6:3, 7:5
62. 30. Januar 1973 Vereinigte Staaten Richmond (2) Teppich  Roy Emerson 6:4, 6:3
63. 11. Februar 1973 Toronto (2) Teppich  Roy Emerson 6:3, 6:4
64. 12. März 1973  Hilton Head Sand  Stan Smith 6:2, 6:4
65. 12. März 1973  World Invitational Tennis Classic Teppich  Stan Smith 7:6, 7:5
66. 29. Oktober 1973  Hongkong Teppich  Charlie Pasarell 6:3, 3:6, 6:2, 6:2
67. 5. November 1973  Sydney Indoor Hartplatz  John Newcombe 3:6, 7:5, 6:3, 3:6, 6:4
68. 21. Januar 1974 Vereinigte Staaten Philadelphia (4) Teppich  Arthur Ashe 6:1, 6:4, 3:6, 6:4
69. 25. März 1974  Palm Desert Hartplatz  Roscoe Tanner 6:4, 6:2
70. 8. April 1974  Tokio Hartplatz  Juan Gisbert 5:7, 6:2, 6:0
71. 15. April 1974 Vereinigte Staaten Houston (2) Sand  Björn Borg 7:65, 6:2
72. 13. Mai 1974  Las Vegas Hartplatz  Marty Riessen 6:2, 6:2
73. 5. August 1974  Bretton Woods Sand  Harold Solomon 6:4, 6:3
74. 13. Januar 1975  San Juan Sand  Arthur Ashe 6:3, 7:5
75. 17. Februar 1975  Carlsbad Hartplatz  Allan Stone 6:2, 6:2
76. 10. März 1975  São Paulo Teppich  Charlie Pasarell 6:4, 6:4
77. 17. März 1975  Caracas Hartplatz  Raúl Ramírez 7:63, 6:2
78. 24. März 1975  Orlando Hartplatz  Vitas Gerulaitis 6:3, 6:4

Finalteilnahmen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr Datum Turnier Platzbelag Finalgegner Ergebnis
1. 22. Juni 1959  Wimbledon (1) Rasen  Alex Olmedo 4:6, 3:6, 4:6
2. 20. Juni 1960 Vereinigtes Königreich Wimbledon (2) Rasen  Neale Fraser 4:6, 6:3, 7:9, 5:7
3. 20. Juni 1960  U.S. National Championships (1) Rasen  Neale Fraser 4:6, 4:6, 8:10
4. 5. September 1961  Australian Championships Rasen  Roy Emerson 6:1, 3:6, 5:7, 4:6
5. 28. August 1961 Vereinigte Staaten U.S. National Championships (2) Rasen  Roy Emerson 5:7, 3:6, 2:6
6. 22. April 1968  Bournemouth Sand  Ken Rosewall 6:3, 2:6, 0:6, 3:6
7. 27. Mai 1968  French Open Sand  Ken Rosewall 3:6, 1:6, 6:2, 2:6
8. 17. Juli 1968  Los Angeles Teppich  Pancho Gonzales 6:1, 3:6, 4:6
9. 4. November 1968  Buenos Aires Sand  Roy Emerson 7:9, 4:6, 4:6
10. 13. Januar 1969  Sydney Rasen  Tony Roche 4:6, 6:4, 7:9, 10:12
11. 29. Januar 1969  Auckland Rasen  Tony Roche 1:6, 4:6, 6:4, 3:6
12. 13. Februar 1969  Hollywood Sand  Tony Roche 3:6, 7:9, 4:6
13. 23. Februar 1969  Oakland Teppich  Tony Roche 6:4, 4:6, 9:11
14. 7. November 1969  Barcelona Sand  Andrés Gimeno 8:10, 6:2, 6:3, 4:6, 1:6
15. 25. Februar 1970  Los Angeles Teppich  Dennis Ralston 5:7, 6:4, 1:6
16. 13. Mai 1970  Las Vegas Hartplatz  Pancho Gonzales 1:6, 5:7, 7:5, 3:6
17. 8. Juni 1970  Bristol Rasen  Nikola Pilić 3:6, 6:1, 3:6
18. 6. Juli 1970  Dublin Rasen  Tony Roche 3:6, 1:6
19. 3. August 1970  Boston Hartplatz  Tony Roche 6:3, 4:6, 6:1, 2:6, 2:6
20. 19. Oktober 1970  Barcelona Sand  Manuel Santana 4:6, 3:6, 4:6
21. 7. Dezember 1970  Masters Teppich  Stan Smith 6:4, 3:6, 4:6
22. 9. Februar 1971  Philadelphia Teppich  John Newcombe 6:75, 6:71, 4:6
23. 29. März 1971  Miami Hartplatz  Cliff Drysdale 2:6, 4:6, 6:3, 4:6
24. 26. Juli 1971  Quebec (1) Teppich  Tom Okker 3:6, 6:7, 7:6, 1:6
25. 23. Oktober 1971  Wembley Teppich  Ilie Năstase 6:3, 3:6, 6:3, 4:6, 4:6
26. 19. November 1971  WCT Finals (1) Teppich  Ken Rosewall 4:6, 6:1, 6:7, 6:7
27. 9. April 1972 Quebec (2) Teppich  Marty Riessen 5:7, 2:6, 5:7
28. 8. Mai 1972 Vereinigte Staaten WCT Finals (2) Teppich  Ken Rosewall 4:6, 6:1, 6:7, 6:7
29. 19. März 1973  Atlanta Teppich  Stan Smith 3:6, 4:6
30. 26. März 1973  St. Louis Teppich  Stan Smith 4:6, 6:3, 4:6
31. 8. April 1973  Brüssel Teppich  Stan Smith 2:6, 4:6, 1:6
32. 20. Oktober 1973  World Invitational Tennis Classic Sand  Ilie Năstase 7:5, 6:7, 4:6
Nr Datum Turnier Platzbelag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 16. Januar 1959  Australian Championships (1) Rasen  Bob Mark  Don Candy
 Bob Howe
9:7, 6:4, 6:2
2. 22. Januar 1960 Australien Australian Championships (2) Rasen Australien Bob Mark  Roy Emerson
 Neale Fraser
1:6, 6:2, 6:4, 6:4, 6:4
3. 17. Januar 1961 Australien Australian Championships (3) Rasen Australien Bob Mark  Roy Emerson
 Martin Mulligan
6:3, 7:5, 3:6, 9:11, 6:2
4. 15. Mai 1961  Internationale französische Tennismeisterschaften Sand  Roy Emerson  Bob Howe
 Bob Mark
3:6, 6:1, 6:4
5. 22. April 1968  Bournemouth Sand Australien Roy Emerson  Andrés Gimeno
 Pancho Gonzales
8:6, 4:6, 6:3, 6:2
6. 20. Januar 1959 Australien Australian Open (4) Rasen Australien Roy Emerson  Ken Rosewall
 Fred Stolle
6:4, 6:4, 6:4
7. 24. November 1969  Stockholm Hartplatz Australien Roy Emerson  Andrés Gimeno
 Graham Stilwell
6:4, 6:2
8. 3. August 1970  Boston (1) Hartplatz Australien Roy Emerson  Ismail El Shafei
 Torben Ulrich
6:1, 7:6
9. 21. Juni 1971  Wimbledon Rasen Australien Roy Emerson  Arthur Ashe
 Dennis Ralston
4:6, 9:7, 6:8, 6:4, 6:4
10. 1. August 1971  Quebec Hartplatz Australien Roy Emerson  Tom Okker
 Marty Riessen
7:6, 6:3
11. 8. August 1971 Vereinigte Staaten Boston (2) Hartplatz Australien Roy Emerson  Tom Okker
 Fred Stolle
6:4, 6:4
12. 27. September 1971  Berkeley Hartplatz Australien Roy Emerson  Ken Rosewall
 Marty Riessen
6:3, 6:3
13. 10. Oktober 1971  Vancouver Hartplatz Australien Roy Emerson  John Alexander
 Phil Dent
6:3, 7:6
14. 3. April 1972  Houston (1) Sand Australien Roy Emerson  Ken Rosewall
 Fred Stolle
6:3, 6:3
15. 1. Mai 1972  Las Vegas Hartplatz Australien Roy Emerson  John Newcombe
 Tony Roche
kampflos
16. 15. Januar 1973  Miami Hartplatz Australien Roy Emerson  Terry Addison
 Colin Dibley
6:4, 6:4
17. 22. Januar 1973  Carlsbad Hartplatz Australien Roy Emerson  Nikola Pilić
 Allan Stone
6:7, 6:3, 6:4
18. 30. Januar 1973  Richmond Teppich Australien Roy Emerson  Terry Addison
 Colin Dibley
3:6, 6:3, 6:4
19. 19. März 1973  Atlanta Teppich Australien Roy Emerson  Bob Maud
 Andrew Pattison
7:6, 6:3
20. 23. April 1973  Göteborg Teppich Australien Roy Emerson  Nikola Pilić
 Allan Stone
6:7, 6:4, 6:1
21. 23. Juli 1973  Bretton Woods (1) Sand  Fred Stolle  Bob Carmichael
 Frew McMillan
7:6, 4:6, 7:5
22. 20. August 1973  Toronto Sand  Ken Rosewall  Owen Davidson
 John Newcombe
7:5, 7:6
23. 22. Oktober 1973  Teheran Sand  John Newcombe  Ross Case
 Geoff Masters
7:6, 6:2
24. 29. Oktober 1973  Hongkong Hartplatz  Colin Dibley  Paul Gerken
 Brian Gottfried
6:3, 5:7, 17:15
25. 5. November 1973  Sydney Indoor Hartplatz Australien John Newcombe  Mal Anderson
 Ken Rosewall
7:6, 6:2
26. 15. April 1974 Vereinigte Staaten Houston (2) Sand Australien Colin Dibley  Arthur Ashe
 Roscoe Tanner
4:6, 7:6, 6:4
27. 13. Mai 1974  Las Vegas Hartplatz Australien Roy Emerson  Frew McMillan
 John Newcombe
6:7, 6:4, 6:4
28. 11. August 1974 Vereinigte Staaten Bretton Woods (2) Sand  Jeff Borowiak  Georges Goven
 François Jauffret
6:3, 6:2
29. 14. April 1975  Denver Teppich Australien Roy Emerson  Bob Carmichael
 Allan Stone
6:2, 3:6, 7:5
30. 26. Januar 1976  Philadelphia Teppich  Dennis Ralston  Bob Hewitt
 Frew McMillan
7:66, 7:63
31. 29. Februar 1976  Rotterdam Teppich (i)  Frew McMillan  Arthur Ashe
 Tom Okker
6:1, 6:74, 7:65
32. 26. Januar 1976 Vereinigte Staaten Houston (1) Sand Australien Ken Rosewall  Charlie Pasarell
 Allan Stone
6:4, 6:2

Finalteilnahmen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr Datum Turnier Platzbelag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 22. Juni 1959  Wimbledon Rasen  Bob Mark  Roy Emerson
 Neale Fraser
6:8, 3:6, 16:14, 7:9
2. 2. September 1960  U.S. National Championships (1) Rasen Australien Bob Mark  Roy Emerson
 Neale Fraser
7:9, 2:6, 4:6
3. 27. Mai 1968  French Open (1) Sand  Roy Emerson  Ken Rosewall
 Fred Stolle
3:6, 4:6, 3:6
4. 26. Mai 1969 Frankreich French Open (2) Sand Australien Roy Emerson  John Newcombe
 Tony Roche
6:4, 1:6, 6:3, 4:6, 4:6
5. 27. Mai 1970  St. Louis Hartplatz Australien Roy Emerson  Andrés Gimeno
 John Newcombe
4:6, 2:6
6. 28. Juli 1970  Louisville Sand Australien Roy Emerson  John Newcombe
 Tony Roche
6:8, 7:5, 4:6
7. 30. August 1970  South Orange Rasen  Andrés Gimeno  Patricio Cornejo
 Jaime Fillol
6:3, 6:7, 6:7
8. 2. September 1970 Vereinigte Staaten US Open (2) Rasen Australien Roy Emerson  Pierre Barthes
 Nikola Pilić
3:6, 6:7, 6:4, 6:7
9. 29. März 1971  Miami Hartplatz Australien Roy Emerson  John Newcombe
 Tony Roche
6:7, 6:7
10. 11. Oktober 1971  Köln Teppich Australien Roy Emerson  Tom Okker
 Marty Riessen
7:6, 6:3, 6:7, 3:6, 4:6
11. 13. Februar 1972  Toronto (1) Teppich Australien Roy Emerson  Bob Carmichael
 Ray Ruffels
4:6, 6:4, 4:6
12. 28. Februar 1972  Hollywood Sand Australien Roy Emerson  Tom Okker
 Marty Riessen
5:7, 4:6
13. 13. März 1972  Chicago Sand Australien Roy Emerson  Tom Okker
 Marty Riessen
2:6, 3:6
14. 5. Februar 1973  Philadelphia Teppich Australien Roy Emerson  Brian Gottfried
 Dick Stockton
6:4, 3:6, 4:6
15. 11. Februar 1973 Toronto (2) Teppich Australien Roy Emerson  John Alexander
 Phil Dent
6:3, 4:6, 4:6, 2:6
16. 23. August 1973 Vereinigte Staaten US Open (3) Rasen Australien Roy Emerson  Owen Davidson
 John Newcombe
5:7, 6:2, 5:7, 5:7
Nr Datum Turnier Platzbelag Partnerin Finalgegner Ergebnis
1. 22. Juni 1959  Wimbledon (1) Rasen  Darlene Hard  Maria Bueno
 Neale Fraser
6:4, 6:3
2. 20. Juni 1960 Vereinigtes Königreich Wimbledon (2) Rasen Vereinigte Staaten Darlene Hard  Maria Bueno
 Bob Howe
13:11, 3:6, 8:6
3. 15. Mai 1961  Internationale französische Tennismeisterschaften Sand Vereinigte Staaten Darlene Hard  Věra Suková
 Jiří Javorský
6:0, 2:6, 6:3

Finalteilnahmen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr Datum Turnier Platzbelag Partnerin Finalgegner Ergebnis
1. 16. Januar 1959  Australian Championships Rasen  Renée Schuurman  Sandra Reynolds
 Bob Mark
6:4, 11:13, 1:6
2. 31. Mai 1959  Internationale französische Meisterschaften Rasen Renée Schuurman  Yola Ramírez
 Billy Knight
4:6, 4:6
  • Im Jahr 2000 wurde die Rod Laver Arena in Melbourne nach ihm benannt. Die Rod Laver Arena ist der Center Court bei den Australian Open.
  • Der Laver Cup, ein seit 2017 stattfindender Tennis-Vergleichswettbewerb zwischen Europa und dem Rest der Welt ähnlich dem Ryder Cup im Golf, ist nach Rod Laver benannt.[4][5]
  • Ein Schuhmodell von Adidas wurde nach ihm benannt.
Commons: Rod Laver – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. 50 years on: Laver reminisces (rolandgarros.com vom 3. Juli 2019, abgerufen am 17. September 2019, englisch)
  2. 50 Moments That Mattered: Laver wins second Grand Slam, spikes and all (usopen.org vom 26. Juli 2018, abgerufen am 17. September 2019, englisch)
  3. Australia Day: Rod Laver, seven-time ARIA award winner Tina Arena among 829 honourees, abc.net.au vom 26. Januar 2016. Abgerufen am 3. März 2016.
  4. The Making Of The Laver Cup And How Tony Godsick And Roger Federer Plan To Keep It Going (forbes.com vom 16. Juli 2019, abgerufen am 17. September 2019, englisch)
  5. Roger Federer’s Laver Cup Added As An Official ATP Tour Event (forbes.com vom 24. Mai 2019, abgerufen am 17. September 2019, englisch)