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Arthur Ashe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Arthur Robert Ashe, Jr. (* 10. Juli 1943 in Richmond, Virginia; † 6. Februar 1993 in New York, New York)[1] war ein US-amerikanischer Tennisspieler. Er wurde als erster schwarzer US-Tennisspieler 1985 in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen.[2][3] Neben seiner Erfolge im Tennis wurde er für seinen Einsatz gegen Rassismus und das südafrikanische Apartheid-Regime bekannt.[4]

Ashe war der ältere von zwei Söhnen von Arthur Ashe Senior und Mattie Cunningham. Seine früheste Kindheit war von der strengen Anleitung seiner Mutter geprägt. Arthur konnte bereits mit vier Jahren lesen. Seine Mutter starb, als Ashe sechs Jahre alt war, und sein Vater zog ihn und seinen Bruder alleine auf.[3]

Mit sieben Jahren entdeckte er den Tennissport für sich. Schnell erregte er mit seinem Talent in dieser Sportart die Aufmerksamkeit von Robert Walter Johnson, Junior. Unter dessen Training verbesserte sich Ashe weiter und spielte bald bei den nationalen Junioren-Meisterschaften. Unter einem anderen Trainer, mittlerweile in St. Louis spielend, gewann er in den Jahren 1960 und 1961 den Junioren-Meistertitel. Er war der fünftbeste Junior des Landes.

Dank eines Stipendiums studierte er an der UCLA, wo er im Fach Betriebswirtschaftslehre einen Abschluss erwarb.

Arthur Ashe heiratete 1977 die Fotografin Jeanne Moutoussamy-Ashe (* 1951).[5] Gemeinsam adoptierten sie ein Kind.[6]

Ashe beim Nations Cup im Düsseldorfer Rochus Club Ende der 1970er Jahre.
Ashe beim Nations Cup im Düsseldorfer Rochus Club Ende der 1970er Jahre

Ashe war der erste schwarze Tennisspieler, der für die US-amerikanische Davis-Cup-Mannschaft nominiert wurde. 1968 gewann er als einziger schwarzer US-Amerikaner die US Open und 1975 in Wimbledon den Titel als Einzelspieler. Ashe ist noch immer der einzige schwarze Tennisspieler mit diesen Erfolgen. Somit war er der erste Schwarze, der Platz 1 der Tennisweltrangliste eroberte[3]. Mit dem amerikanischen Team gewann er 1968 den Davis Cup. 1970 folgte der nächste Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier: Ashe gewann die Australian Open.[7]

Im Jahr 1975 errang er den größten Erfolg seiner Karriere, als er im Wimbledon-Finale überraschend Jimmy Connors besiegte.[8] Zeitgenössische Beobachter beschrieben den damals 31-jährigen Ashe als hochgewachsen, gelassen und von stoischer Ruhe geprägt, was im Kontrast zum zehn Jahre jüngeren, als launisch geltenden Titelverteidiger Connors stand.[9] Die Partie am 5. Juli 1975 gilt bis heute als ein „Gänsehaut-Moment“ der Sportgeschichte; Ashe selbst erklärte jedoch später einmal, er wolle nicht in erster Linie für diesen Titel, sondern für seinen Einsatz gegen Rassismus in Erinnerung bleiben.[9]

1978 verlor er das Masters-Finale gegen John McEnroe.[10] 1980 gab er seinen Rücktritt als Tennisspieler bekannt. In späteren Jahren war er als Co-Kommentator unter anderem für ABC Sports tätig und auch einige Jahre als Kapitän des amerikanischen Davis-Cup-Teams. 1985 wurde er in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen.[2]

Ashe setzte sich für Bürgerrechte ein und war Mitglied einer Delegation von Afroamerikanern, welche das Ende der Apartheid in Südafrika anstrebten.[4] Nachdem ihm das Regime mehrfach ein Visum verweigert hatte, erhielt er 1973 erstmals die Einreiseerlaubnis zu den South African Open und knüpfte seine Teilnahme daran, dass schwarze und weiße Zuschauer gemeinsam im Stadion Platz nehmen durften.[9] Während dieser Reise leitete er in Soweto vielbeachtete Tenniskliniken, in denen ihn Kinder ehrfurchtsvoll „Sipho“ („Geschenk“) nannten; 1976 initiierte er dort das Arthur-Ashe-Soweto-Tennis-Centre, das nach Vandalismus während der Schüleraufstände von 1976 erst 2007 renoviert und von seiner Witwe feierlich wiedereröffnet wurde.[9] Die Eindrücke bestärkten Ashe darin, international für einen Sportboykott des Apartheidregimes zu werben: 1983 gründete er gemeinsam mit dem Sänger Harry Belafonte das Netzwerk Artists and Athletes Against Apartheid, dem zeitweise mehr als 500 Mitglieder angehörten, und 1985 wurde er bei einem Protest vor der südafrikanischen Botschaft in Washington, D.C., verhaftet.[9] Im Jahr 1990 kam es zu einem Treffen mit Nelson Mandela in New York, nur wenige Monate nach dessen Haftentlassung.[9]

Im Jahr 1988 erkrankte er an AIDS, weil er bei einer Herzoperation eine HIV-kontaminierte Blutkonserve erhalten hatte. Er machte die Diagnose öffentlich und gründete die Arthur Ashe Foundation zur Bekämpfung von AIDS und das Arthur Ashe Institute for Urban Health. So setzte er sich bis zum Ende seines Lebens für die Aufklärung der Bevölkerung über HIV und AIDS ein.[4]

Am 6. Februar 1993 starb Arthur Ashe an einer Lungenentzündung, die mit AIDS in Verbindung gebracht wurde.[4] Nach seinem Tod wurde das Hauptstadion in Flushing Meadows nach ihm benannt, und in seinem Geburtsort wurde eine Statue in der Monument Avenue errichtet. Für seine Unterstützung humanitärer Einsätze wurde Ashe 1992 von der Zeitschrift Sports Illustrated zum Sportler des Jahres gewählt.

Erfolge in der Open Era

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Ashe (1964)
Arthur Ashe Tennisspieler
Arthur Ashe
Arthur Ashe
Arthur Ashe beim ABN World Tennis Tournament 1975 in Rotterdam
Nation: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 10. Juli 1943
Todestag: 6. Februar 1993
(mit 49 Jahren)
Größe: 185 cm
Gewicht: 73 kg
1. Profisaison: 1969
Rücktritt: 1980
Spielhand: Rechts, einhändige Rückhand
Trainer: Robert Walter Johnson
Preisgeld: 1.584.909 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 799:260
Karrieretitel: 33
Höchste Platzierung: 2
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000003
Australian Open S (1970)
French Open VF (1970, 1971)
Wimbledon S (1975)
US Open S (1968)
Doppel
Karrierebilanz: 325:176
Karrieretitel: 14
Höchste Platzierung: 15
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000002
Australian Open S (Jan 1977)
French Open S (1971)
Wimbledon F (1971)
US Open F (1968)
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000000
Australian Open VF (1967)
French Open
Wimbledon
US Open 1R (1973)
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)
Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam (5)
Saisonendveranstaltung (2)
Sonstige Turniere (52)
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (13)
Sand (11)
Rasen (6)
Teppich (29)
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 4. Februar 1968  Richmond (1) Hartplatz (i)  Chuck McKinley 6:2, 6:1
2. 30. März 1968  New York City Teppich (i)  Roy Emerson 6:4, 6:4, 7:5
3. 21. April 1968  Charlotte (1) Sand  Ronald Holmberg 6:2, 6:4
4. 28. Juli 1968  Haverford Rasen  Marty Riessen 6:2, 6:3, 6:3
5. 25. August 1968  Boston Rasen  Bob Lutz 4:6, 6:3, 8:10, 6:0, 6:4
6. 9. September 1968  US Open Rasen  Tom Okker 14:12, 5:7, 6:3, 3:6, 6:3
7. 15. Dezember 1968  Brisbane Rasen  Stan Smith 6:4, 1:6, 9:7, 4:6, 7:5
8. 6. April 1969  San Juan (1) Hartplatz  Charlie Pasarell 5:7, 5:7, 6:0, 6:4, 6:3
9. 27. Januar 1970  Australian Open Rasen  Dick Crealy 6:4, 9:7, 6:2
10. 15. Februar 1970 Vereinigte Staaten Richmond (2) Teppich (i)  Stan Smith 6:2, 13:11
11. 29. März 1970  Jacksonville Sand  Brian Fairlie 6:3, 4:6, 6:3
12. 5. April 1970 San Juan (2) Hartplatz  Cliff Richey 6:4, 6:3, 1:6, 6:3
13. 3. Mai 1970  Kansas City Hartplatz  Clark Graebner 7:6, 6:1
14. 10. Mai 1970  Sacramento Hartplatz  Barry MacKay 6:4, 6:2, 3:6, 10:8
15. 4. Oktober 1970  Berkeley Hartplatz  Cliff Richey 6:4, 6:2, 6:4
16. 11. Oktober 1970  Denver Hartplatz (i)  Charlie Pasarell 6:2, 5:6, 6:3
17. 15. November 1970  Paris Teppich (i)  Marty Riessen 7:6, 6:4, 6:3
18. 18. April 1971 Vereinigte Staaten Charlotte (2) Sand  Stan Smith 6:3, 6:3
19. 7. November 1971  Stockholm (1) Hartplatz (i)  Jan Kodeš 6:1, 3:6, 6:2, 1:6, 6:4
20. 30. Juli 1972  Louisville Sand  Mark Cox 6:4, 6:4
21. 17. September 1972  Montreal Teppich (i)  Roy Emerson 6:4, 3:6, 6:2, 7:5
22. 17. September 1972  Rotterdam (1) Teppich (i)  Tom Okker 3:6, 6:2, 6:1
23. 26. November 1972  Rom (1) Teppich (i)  Bob Lutz 6:2, 3:6, 6:3, 3:6, 7:6
24. 4. März 1973  Chicago Teppich (i)  Roger Taylor 3:6, 7:69, 7:62
25. 29. Juli 1973  Washington Sand  Tom Okker 6:4, 6:2
26. 17. Februar 1974  Bologna Teppich (i)  Mark Cox 6:4, 7:5
27. 3. März 1974  Barcelona (1) Teppich (i)  Björn Borg 6:4, 3:6, 6:3
28. 10. November 1974 Schweden Stockholm (2) Hartplatz (i)  Tom Okker 6:2, 6:2
29. 23. Februar 1975 Barcelona (2) Teppich (i)  Björn Borg 7:65, 6:3
30. 2. März 1975 Niederlande Rotterdam (2) Teppich (i)  Tom Okker 3:6, 6:2, 6:4
31. 16. März 1975  München Teppich (i)  Björn Borg 6:4, 7:66
32. 27. April 1975  Stockholm (3) Teppich (i)  Tom Okker 6:4, 6:2
33. 11. Mai 1975  WCT Finals Teppich (i)  Björn Borg 3:6, 6:4, 6:4, 6:0
34. 5. Juli 1975  Wimbledon Rasen  Jimmy Connors 6:1, 6:1, 5:7, 6:4
35. 21. September 1975  Los Angeles Teppich (i)  Roscoe Tanner 3:6, 7:5, 6:3
36. 28. September 1975  San Francisco Teppich (i)  Guillermo Vilas 6:0, 7:64
37. 11. Januar 1976  Columbus Teppich (i)  Andrew Pattison 3:6, 6:3, 7:64
38. 19. Januar 1976  Indianapolis Teppich (i)  Vitas Gerulaitis 6:2, 6:74, 6:4
39. 8. Februar 1976 Vereinigte Staaten Richmond (3) Teppich (i)  Brian Gottfried 6:2, 6:4
40. 22. Februar 1976 Rom (2) Teppich (i)  Bob Lutz 6:2, 0:6, 6:3
41. 29. Februar 1976 Niederlande Rotterdam (3) Teppich (i)  Bob Lutz 6:3, 6:3
42. 23. April 1978  San José Teppich (i)  Bernard Mitton 6:7, 6:1, 6:2
43. 13. August 1978  Columbus Sand  Bob Lutz 6:3, 6:4
44. 24. September 1978 Vereinigte Staaten Los Angeles (2) Teppich (i)  Brian Gottfried 6:2, 6:4

Finalteilnahmen

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Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 31. Januar 1966  Australian Open (1) Rasen  Roy Emerson 4:6, 8:6, 2:6, 3:6
2. 30. Januar 1967 Australien Australian Open (2) Rasen  Roy Emerson 4:6, 1:6, 4:6
3. 12. Januar 1969  Melbourne Rasen  Stan Smith 12:14, 8:6, 3:6, 6:8
4. 29. März 1969  New York City Teppich (i)  Andrés Gimeno 1:6, 2:6, 6:3, 8:6, 7:9
5. 13. Juli 1969  Washington (1) Sand  Thomaz Koch 5:7, 7:9, 6:4, 6:2, 4:6
6. 27. Juli 1969  Indianapolis (1) Sand  Željko Franulović 6:8, 3:6, 4:6
7. 12. Oktober 1969  Las Vegas (1) Hartplatz  Pancho Gonzales 0:6, 2:6, 4:6
8. 1. März 1970  Macon Teppich (i)  Cliff Richey 6:3, 3:6, 6:8
9. 19. Juli 1970 Vereinigte Staaten Washington (2) Sand  Cliff Richey 5:7, 2:6, 1:6
10. 29. November 1970  Stockholm Hartplatz (i)  Stan Smith 7:5, 4:6, 4:6
11. 7. Februar 1971  Richmond Teppich (i)  Ilie Năstase 6:3, 2:6, 4:6
12. 14. März 1971 Australien Australian Open (3) Rasen  Ken Rosewall 1:6, 5:7, 3:6
13. 28. März 1971  Chicago (1) Teppich (i)  John Newcombe 6:4, 6:7, 2:6, 3:6
14. 2. Mai 1971  Dallas (1) Teppich (i)  John Newcombe 6:7, 4:6
15. 14. November 1971  Bologna (1) Teppich (i)  Rod Laver 3:6, 4:6, 4:6
16. 19. März 1972 Vereinigte Staaten Chicago (2) Teppich (i)  Tom Okker 6:4, 2:6, 3:6
17. 10. September 1972  US Open Rasen  Ilie Năstase 6:3, 3:6, 7:6, 4:6, 3:6
18. 25. März 1973  Washington Teppich (i)  Tom Okker 3:6, 7:64, 6:73
19. 22. April 1973  Charlotte Sand  Ken Rosewall 3:6, 6:71
20. 29. April 1973  Denver (1) Teppich (i)  Mark Cox 1:6, 1:6
21. 13. Mai 1973  WCT Finals Teppich (i)  Stan Smith 3:6, 3:6, 6:4, 4:6
22. 22. Mai 1973 Vereinigte Staaten Las Vegas (2) Hartplatz  Brian Gottfried 1:6, 3:6
23. 23. Juli 1973  Boston Hartplatz  Jimmy Connors 3:6, 6:4, 4:6, 6:3, 2:6
24. 25. November 1973  Johannesburg (1) Hartplatz  Jimmy Connors 4:6, 6:7, 3:6
25. 27. Januar 1974  Philadelphia (1) Teppich (i)  Rod Laver 1:6, 4:6, 6:3, 4:6
26. 17. März 1974  São Paulo Teppich (i)  Björn Borg 2:6, 6:3, 3:6
27. 24. März 1974  Tucson Hartplatz  John Newcombe 3:6, 6:7
28. 28. April 1974 Vereinigte Staaten Denver (2) Teppich (i)  Roscoe Tanner 2:6, 4:6
29. 30. September 1974  San Francisco Teppich (i)  Ross Case 3:6, 7:5, 4:6
30. 26. November 1974 Johannesburg (1) Hartplatz  Jimmy Connors 6:7, 3:6, 1:6
31. 19. Januar 1975  San Juan Sand  Rod Laver 3:6, 5:7
32. 2. Februar 1975  Richmond Teppich (i)  Björn Borg 6:4, 4:6, 4:6
33. 12. Februar 1975 Bologna (2) Teppich (i)  Björn Borg 6:74, 6:4, 6:74
34. 10. August 1975 Vereinigte Staaten Indianapolis (2) Sand  Manuel Orantes 2:6, 2:6
35. 2. November 1975  Paris Hartplatz (i)  Tom Okker 3:6, 6:2, 3:6, 6:3, 4:6
36. 15. Februar 1976  Lagos Hartplatz  Dick Stockton 3:6, 2:6
37. 13. Mai 1976  WCT Challenge Cup Hartplatz  Ilie Năstase 3:6, 6:1, 7:6, 3:6, 1:6
38. 27. September 1976  Los Angeles Hartplatz  Brian Gottfried 2:6, 2:6
39. 15. Oktober 1976  World Invitational Tennis Classic Sand  Björn Borg 1:6, 2:6
40. 14. Januar 1979  Masters Teppich (i)  John McEnroe 7:6, 3:6, 5:7
41. 28. Januar 1979 Vereinigte Staaten Philadelphia (2) Teppich (i)  Jimmy Connors 3:6, 4:6, 1:6
42. 4. März 1979  Memphis Teppich (i)  Jimmy Connors 4:6, 7:5, 3:6
Nr. Datum Turnier Belag Doppelpartner Finalgegner Ergebnis
1. 2. August 1970  Indianapolis Sand  Clark Graebner  Ilie Năstase
 Ion Țiriac
2:6, 6:4, 6:4
2. 29. November 1970  Stockholm Sand  Stan Smith  Bob Carmichael
 Owen Davidson
6:0, 5:7, 7:5
3. 13. Dezember 1970 Japan Masters Teppich (i) Vereinigte Staaten Stan Smith  Jan Kodeš
 Rod Laver
6:3, 6:4
4. 6. Juni 1971  French Open Sand  Marty Riessen  Tom Gorman
 Stan Smith
4:6, 6:3, 6:4, 11:9
5. 13. Februar 1972  Philadelphia Teppich (i)  Bob Lutz  John Newcombe
 Tony Roche
6:3, 6:7, 6:3
6. 29. April 1973  Denver (1) Teppich (i)  Roscoe Tanner  Tom Okker
 Marty Riessen
3:6, 6:3, 7:6
7. 25. November 1973  Johannesburg Hartplatz Niederlande Tom Okker  Lew Hoad
 Bob Maud
6:2, 4:6, 6:2, 6:4
8. 3. März 1974  Barcelona (1) Teppich (i) Vereinigte Staaten Roscoe Tanner  Tom Edlefsen
 Tom Leonard
6:3, 6:4
9. 28. April 1974 Vereinigte Staaten Denver (2) Teppich (i) Vereinigte Staaten Roscoe Tanner  Mark Cox
Japan Jun Kamiwazumi
6:3, 7:6
10. 23. Februar 1975 Barcelona (2) Teppich (i) Niederlande Tom Okker  Paolo Bertolucci
 Adriano Panatta
6:3, 6:4
11. 19. April 1975  Johannesburg Hartplatz Niederlande Tom Okker  Bob Hewitt
 Frew McMillan
6:3, 6:2
12. 27. April 1975  Stockholm Hartplatz Niederlande Tom Okker  Patrice Dominguez
 Kim Warwick
6:3, 7:63
13. 10. Mai 1976  Las Vegas Hartplatz  Charlie Pasarell Vereinigte Staaten Bob Lutz
 Stan Smith
6:3, 7:63
14. 9. Januar 1977  Australian Open Sand Australien Tony Roche  Charlie Pasarell
 Erik van Dillen
6:4, 6:4
15. 23. Juli 1978  Washington Sand Bob Hewitt  Fred McNair
 Raúl Ramírez
6:3, 6:4

Finalteilnahmen

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Nr. Datum Turnier Belag Doppelpartner Finalgegner Ergebnis
1. 9. September 1968  US Open Rasen  Andrés Gimeno  Bob Lutz
 Stan Smith
9:11, 1:6, 5:7
2. 14. Juli 1969  Cincinnati Sand  Charlie Pasarell  Bob Lutz
 Stan Smith
3:6, 4:6
3. 8. Februar 1970  Philadelphia Sand  Dennis Ralston  Ilie Năstase
 Ion Țiriac
4:6, 3:6
4. 7. Juni 1970  French Open Sand Vereinigte Staaten Charlie Pasarell  Ilie Năstase
 Ion Țiriac
2:6, 4:6, 3:6
5. 20. Juni 1970  Queen’s Club Rasen Vereinigte Staaten Charlie Pasarell  Tom Okker
 Marty Riessen
4:6, 4:6
6. 4. Juli 1971  Wimbledon Championships Rasen Vereinigte Staaten Dennis Ralston  Roy Emerson
 Rod Laver
6:4, 7:9, 8:6, 4:6, 4:6
7. 15. August 1971  Toronto Sand Vereinigte Staaten Dennis Ralston  Tom Okker
 Marty Riessen
3:6, 3:6, 1:6
8. 7. November 1971  Stockholm Hartplatz (i) Vereinigte Staaten Bob Lutz  Tom Gorman
 Stan Smith
3:6, 4:6
9. 30. Juli 1972  Louisville Sand Vereinigte Staaten Bob Lutz  John Alexander
 Phil Dent
4:6, 3:6
10. 6. August 1972  Boston Hartplatz Vereinigte Staaten Bob Lutz  John Newcombe
 Tony Roche
3:6, 6:1, 6:7
11. 18. November 1972  Rotterdam (1) Hartplatz Vereinigte Staaten Bob Lutz  Roy Emerson
 John Newcombe
2:6, 3:6
12. 27. Januar 1973  London Teppich (i)  Roscoe Tanner  Tom Okker
 Marty Riessen
3:6, 3:6
13. 25. März 1973  Washington Teppich (i) Vereinigte Staaten Roscoe Tanner  Tom Okker
 Marty Riessen
6:4, 6:7, 2:6
14. 8. April 1973  Houston (1) Sand Vereinigte Staaten Roscoe Tanner  Tom Okker
 Marty Riessen
5:7, 5:7
15. 4. November 1973  Paris Hartplatz (i) Vereinigte Staaten Roscoe Tanner  Juan Gisbert
|  Ilie Năstase
2:6, 6:4, 5:7
16. 17. Februar 1974  Bologna (1) Teppich (i) Vereinigte Staaten Roscoe Tanner  Ove Bengtson
 Björn Borg
4:6, 7:5, 6:4, 6:7, 2:6
17. 21. April 1974 Vereinigte Staaten Houston (2) Sand Vereinigte Staaten Roscoe Tanner  Colin Dibley
 Rod Laver
6:4, 6:7, 4:6
18. 12. Februar 1975 Bologna (2) Teppich (i) Niederlande Tom Okker  Paolo Bertolucci
 Adriano Panatta
3:6, 6:3, 3:6
19. 30. März 1975  Monte Carlo Sand Niederlande Tom Okker  Bob Hewitt
 Frew McMillan
3:6, 2:6
20. 11. Januar 1976  Columbus Teppich (i) Niederlande Tom Okker  Bob Hewitt
 Frew McMillan
6:74, 4:6
21. 8. Februar 1976  Richmond Teppich (i) Niederlande Tom Okker  Brian Gottfried
 Raúl Ramírez
4:6, 5:7
22. 29. Februar 1976 Niederlande Rotterdam (2) Teppich (i) Niederlande Tom Okker  Rod Laver
 Frew McMillan
1:6, 7:64, 6:75
23. 26. Juli 1976  Washington Sand  Jimmy Connors  Brian Gottfried
 Raúl Ramírez
3:6, 3:6
24. 27. September 1976  Los Angeles Teppich (i) Vereinigte Staaten Charlie Pasarell  Bob Lutz
 Stan Smith
2:6, 6:3, 3:6
25. 19. März 1978  Washington Teppich (i)  John McEnroe  Bob Lutz
 Stan Smith
7:6, 5:7, 1:6

Der Arthur Ashe Award for Courage

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Seit 1993 verleiht das Fernsehnetzwerk ESPN jährlich den Arthur Ashe Award for Courage an Menschen, die im Angesicht von Gefahr und Anfeindungen den Mut und die Bereitschaft zeigen, ohne Rücksicht auf Nachteile für ihre Überzeugungen einzutreten. Er wird nicht nur an Athletinnen und Athleten verliehen, sondern generell an Menschen aus dem Bereich des Sports, deren Besonderheit über den Sport hinaus Aufmerksamkeit erregt. Zu den Preisträgern gehörten unter anderem Loretta Claiborne (1996), Muhammad Ali (1997), Nelson Mandela (2009) und Vitali Klitschko (2022).[4]

  • Eric Allen Hall: Arthur Ashe – Tennis and Justice in the Civil Right: Tennis and Justice in the Civil Rights Era. Johns Hopkins University Press, 2014, ISBN 978-1-4214-1394-5 (englisch).
  • Raymond Arsenault: Arthur Ashe: A Life. Simon & Schuster, 2019, ISBN 978-1-4391-8905-4 (englisch).
Commons: Arthur Ashe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Alison Muscatine: Ashe’s friends, family extol a private hero. In: Washington Post. washingtonpost.com, 12. Februar 1993, abgerufen am 19. Juli 2023 (englisch).
  2. 1 2 Ashe is inducted into the hall of fame. In: New York Times. 4. Juli 1984, abgerufen am 12. März 2023 (englisch).
  3. 1 2 3 Arthur Ashe. 16. November 2021, abgerufen am 19. Juli 2023 (englisch).
  4. 1 2 3 4 5 Gilbert McGregor: What is the Arthur Ashe Award? How tennis star inspired most prestigious ESPY, Jim Valvano's famous speech. In: sportingnews.com. 20. Juli 2022, abgerufen am 8. Dezember 2022 (englisch).
  5. Jeanne Moutoussamy-Ashe. thehistorymakers.org, 15. Januar 2007, abgerufen am 19. Juli 2023 (englisch).
  6. Samuel Daniel: Meet Camera Ashe, Arthur Ashe’s daughter. buzznigeria.com, abgerufen am 19. Juli 2023 (englisch).
  7. Career History. Abgerufen am 14. Februar 2022 (englisch).
  8. Arthur Ashe's Wimbledon Win Over Jimmy Connors. In: atptour.com. ATP, 5. Juli 2020, abgerufen am 14. Februar 2022 (englisch).
  9. 1 2 3 4 5 6 Wimbledon tennis champion Arthur Ashe and South Africa: 'The first free black man I'd ever seen'. 4. Juli 2025, abgerufen am 5. Juli 2025 (britisches Englisch).
  10. January 14, 1978: the day John McEnroe established himself as the youngest winner of the Masters Cup. 14. Januar 2022, abgerufen am 14. Februar 2022 (englisch).