Sky Deutschland
| Sky Deutschland GmbH | ||||
|---|---|---|---|---|
| Rechtsform | GmbH | |||
| Gründung | 2015 | |||
| Sitz | Unterföhring, | |||
| Leitung | Andreas Lang Elke Walthelm[1] | |||
| Mitarbeiterzahl | 335 für die GmbH[2] und 1.666 für die GmbH & Co. KG[3] (2021) | |||
| Umsatz | 49 Mio. Euro für die GmbH[4] und 1,846 Mrd. Euro für die GmbH & Co. KG[5] (2021) | |||
| Branche | Medien | |||
| Website | sky.de | |||
| Originaltitel | Genre | Premiere | Episoden | Status |
|---|---|---|---|---|
| Babylon Berlin | Krimi | 13. Oktober 2017 | 28 in 3+ Staffeln | Um eine vierte Staffel verlängert.[72][73] |
| Das Boot | Krieg | 23. November 2018 | 26 in 3+ Staffeln | Um eine vierte Staffel verlängert |
| Der Pass | Krimi | 25. Januar 2019 | 24 in 3 Staffeln | Beendet |
| 8 Tage | Endzeit | 1. März 2019 | 8 | Miniserie |
| Hausen[74] | Horror | 2020[75] | 8[75] | Beendet |
| Ich und die anderen[76] | Drama | 29. Juli 2021 | 6[77] | |
| Die Ibiza Affäre | Drama | 21. Oktober 2021 | 4 | Miniserie |
| Die Wespe | Comedy | 3. Dezember 2021 | 6 | Um eine dritte Staffel verlängert |
| Funeral for a Dog | Drama | 17. März 2022 | 8 | - |
| Munich Games | Krimi, Thriller | 2. September 2022 | 6 | - |
Eigenproduzierte Sender
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sky Deutschland strahlt zum einen eigenproduzierte Sender aus, zum anderen werden Programme anderer Anbieter über diese Plattform ausgestrahlt.
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Sky Sport News
- Sky Sport Top Event
- Sky Sport Bundesliga HD
- Sky Sport Bundesliga UHD
- Sky Sport Bundesliga 1–10
- Sky Sport 1–10
- Sky Sport UHD
- Sky Sport F1
- Sky Sport Premier League
- Sky Sport Mix
- Sky Sport Tennis
- Sky Sport Golf
- Sky Sport Austria 1–7
Serien/Shows
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Sky One
- Sky Showcase
- Sky Atlantic
- Sky Krimi
- Sky Crime
- Sky Sci-Fi
Film
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dokumentation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Big Brother
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ab der fünften Staffel 2004 produzierte Premiere in Zusammenarbeit mit verschiedenen Sendern Big-Brother-Sendungen. Der extra eingerichtete Sender zeigte in der Regel für eine Extragebühr rund um die Uhr Ereignisse aus dem Studio. 2015 wurden sowohl die Formate Promi Big Brother als auch die reguläre Fernsehshow nach einer einjährigen Pause übertragen.[78]
Sonderprogrammierungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gelegentlich werden eigenproduzierte Filmsender zu besonderen Anlässen umbenannt. Vor Start der fünften Staffel der Fernsehserie Game of Thrones wurde Sky Hits HD in Sky Thrones HD umbenannt.[79]
Anlässlich des Kinostarts des James-Bond-Films James Bond 007: Spectre wurde im Oktober und November 2015 der Sky-Sender Sky Hits HD für annähernd zwei Monate in Sky 007 HD umbenannt; auf dem Sender wurden wiederholt alle bisher produzierten James-Bond-Filme und begleitende Dokumentationen ausgestrahlt. Während dieser Marketing-Aktion gab es keinen Ersatz für die sonst auf Sky Hits HD ausgestrahlten Filme.[80]
In der Vergangenheit erhielt der Sender Sky Hits bzw. Sky Hits HD in der Weihnachtszeit den Namen Sky Christmas mit entsprechenden Programmschwerpunkten.
Eigenproduzierte Sendungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fußball
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Das Fußballangebot besteht aktuell aus den Samstagsspielen der 1. Bundesliga, der kompletten 2. Bundesliga, der österreichischen Bundesliga, dem DFB-Pokal, ausgewählten Spielen des DFB-Pokals der Frauen sowie der englischen Premier League und ausgewählten Spielen der englischen FA Women’s Super League. Im österreichischen Angebot sind darüber hinaus sämtliche Spiele der Europapokal-Wettbewerbe (UEFA Champions League, UEFA Europa League und UEFA Europa Conference League) enthalten. Das Fußball-Programm wird durch verschiedene Kommentatoren und Moderatoren begleitet. Bekanntester Vertreter war bis zum Ende der Fußball-Saison 2015/16 Chefkommentator Marcel Reif.[81] Seinen Posten übernahm Wolff-Christoph Fuss.
DFB-Pokal
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Den DFB-Pokal der Männer überträgt Sky seit der Spielzeit 2008/09.
In den Spielzeiten 2022/2023 bis 2025/2026 überträgt Sky alle 63 Spiele live und in der „Sky-Konferenz“. ARD und ZDF haben das Recht, 15 Spiele pro Saison, darunter die beiden Halbfinals und das Pokalfinale, zu übertragen. DAZN hat das Recht, ab Mitternacht des Spieltags Highlights der Pokalpartien anzubieten, während Sport1 sich das Recht sicherte, ab dem Folgetag des jeweiligen Spiels frei empfangbare Spielberichte und Clips zu zeigen.[82]
Bundesliga und 2. Bundesliga
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ab der Saison 2009/10 war Sky direkt und exklusiv in Besitz der TV-Rechte über Kabel, Satellit und Web-TV im Internet. Zum gleichen Zeitpunkt wurde ein neuer Spielplan eingeführt, der durch bis zu neun Anstoßzeiten in den beiden Bundesligen die Programmfläche der Bundesliga im Programm von Sky deutlich erhöhte. Sky verlor die IPTV-Übertragungsrechte, die sich die Deutsche Telekom sicherte, und die Bundesliga über ihre LIGA total!-Kanäle ausstrahlte.[83]
Am 17. April 2012 erhielt Sky von der DFL für vier Jahre alle Pay-TV-Rechte für die Bundesliga ab der Saison 2013/14 bis zur Saison 2016/17. Dabei bestand man gegen die Deutsche Telekom, die ihre bisherigen IPTV-Rechte verlor. Dafür zahlte Sky die Rekordsumme von durchschnittlich 485,7 Millionen Euro pro Saison.[84] Seit der Saison 2013/14 sendet Sky zudem alle Spiele der beiden Bundesligen in HD.
Auf Druck des Bundeskartellamts veränderte die DFL im Juni 2016 die Paketstrukturen der zu vergebenden Übertragungsrechte, durch die eine Alleinstellung eines einzigen Anbieters nicht mehr möglich war. Ab der Saison 2017/18 bis zur Saison 2020/2021 zeigte neben Sky auch Eurosport 2 HD Xtra Teile der Begegnungen der 1. Bundesliga. Das Eurosport-Paket bestand aus 30 Freitagabendspielen der 1. Bundesliga um 20:30 Uhr, fünf Sonntagspartien um 13:30 Uhr, fünf Montagabendspielen um 20:30 Uhr sowie vier Relegationsspielen sowie dem DFL-Supercup. Eurosport 2 HD Xtra trat seine Übertragungsrechte mit Wirkung der Saison 2019/2020 an DAZN ab. Das ZDF übertrug im Free-TV einzelne Live-Spiele. Der Großteil der Spiele blieb somit exklusiv bei Sky, insbesondere alle Spiele der 2. Bundesliga. Pro Spielzeit zahlte der Sender 876 Millionen Euro an die DFL.
Ab der Saison 2021/2022 bis zur Saison 2024/2025 wurde die Aufspaltung der Bundesliga-Übertragungsrechte auf mehrere Sender weiter vertieft. Sky sicherte sich alle Live-Rechte der 1. Bundesliga am Samstag, DAZN alle Spiele am Freitag und am Sonntag. Sky behielt die Exklusivrechte an der 2. Bundesliga mit Ausnahme des Samstagabend-Spiels, das auch bei Sport1 im Free-TV zu sehen ist. ProSiebenSat.1 erwarb das Free-TV-Paket mit der Saisoneröffnung der 1. und 2. Bundesliga, zwei Bundesliga-Spielen rund um die Winterpause, Supercup und Relegation; diese Spiele sind über Sat.1 zu sehen.[85] Die Zusammenfassung (Erstverwertung im Free-TV) der Spiele der Bundesliga am frühen Samstagabend sowie am Sonntagabend sicherte sich erneut die ARD. Das ZDF wird weiter am Samstagabend mit der Zweitverwertung von Bundesliga und 2. Bundesliga im Free-TV sowie der Free-TV-Erstverwertung des Bundesliga-Topspiels zum Zuge kommen. Neu ist, dass sich die ARD die Zusammenfassung der 2. Bundesliga – zusätzlich zum frühen Samstagabend – auch am Freitag und Sonntag sichern konnte; teilweise erfolgt die Ausstrahlung über den Sender One. Mit der neuen Rechtevergabe erlöst die DFL ab 2021/22 durchschnittlich 1,1 Milliarden Euro pro Saison.[86]
Für die Spielzeiten 2025/2026 bis 2028/2029 muss Sky weitere Abstriche an den Rechten zur Live-Übertragung der Bundesligaspiele hinnehmen: Sky verliert die von dem Unternehmen eingeführte „Sky-Konferenz“ der Sonnabend-15:30-Uhr-Spiele, deren Ausrichtung nun DAZN zufällt, behält aber die Rechte an den Einzelspielen zu dieser Zeit. Die Sonntagsspiele überträgt weiterhin DAZN, während das Freitagabendspiel zu Sky zurückkehrt und auch das Topspiel am Samstagabend um 18:30 Uhr, der Supercup und die Relegationsspiele weiterhin von Sky übertragen werden. Sky zeigt weiterhin die komplette 2. Bundesliga.[87][88] RTL erhält das Recht, das Samstagabendspiel der 2. Bundesliga zusätzlich neben Sky live zu übertragen.[89] ProSiebenSat1 sicherte sich erneut das Free-TV-Paket, das die Saisoneröffnungsspiele der Bundesliga und 2. Bundesliga, jeweils ein Bundesliga-Spiel vor und nach der Winterpause, die Relegationsspiele und den Supercup umfasst. Die DFL erlöst einschließlich der Nachberichterstattungsrechte und der Hörfunkrechte pro Saison durchschnittlich 1,121 Milliarden Euro pro Saison.[89][90]
UEFA Champions League
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im September 2005 erwarb Premiere die Free-TV- und Bezahlfernseh-Rechte an der UEFA Champions League für zunächst drei Jahre ab der Saison 2006/07. Dieser Schritt sorgte für Aufsehen unter den Fußballfans und Vereinen, die die zeitnahe Übertragung im freien Fernsehen gefährdet sahen. Die Befürchtung erwies sich im Nachhinein als unbegründet. Premiere strahlte unter dem Titel Champions TV in einem Programmfenster im Sender Sat.1 weiterhin pro Runde ein Spiel live im frei empfangbaren Fernsehen aus.
Zur Saison 2009/10 erwarb Sat.1 die „Free-TV“-Rechte für ein Spiel pro Woche direkt von der UEFA, Sky erwarb die „Pay-TV“-Rechte an allen Spielen. Erstmals waren in dem Rechtepaket alle Spiele der letzten Qualifikationsrunde enthalten, die seitdem im gewohnten Umfang – alle Spiele live und in Konferenz – ebenfalls von Sky ausgestrahlt wurden.
Für die Saison 2012/13 bis Mitte 2015 erhielt Sky die Übertragungsrechte an der UEFA Champions League.[91] Die Rechte bezogen sich auf die Live- und auf die zeitversetzte Übertragung sämtlicher UEFA-Champions-League-Begegnungen sowie auf die dienstags und mittwochs ausgestrahlten Highlights-Sendungen. Sky setzte seit dieser Spielzeit auf ein eigenes Champions-League-Programmformat in Form einer Live-Sendung. An jedem UEFA-Champions-League-Spieltag von 19:00 Uhr bis Mitternacht führten die Moderatoren im Sky-Studio in Ismaning durch die Sendung, an der sich abwechselnde Gäste ebenso wie private Studiogäste beteiligten.[92]
Die „Free-TV“-Ausstrahlungsrechte wechselten ab der Saison 2012/13 bis Mitte 2015 von Sat.1 zum ZDF. Der Umfang der Übertragungsrechte war dabei in etwa identisch mit dem Verwertungspaket, das Sat.1 zuvor innehatte. Das ZDF konnte pro Spielwoche eine Begegnung live übertragen, genauso wie das an einem Samstag stattfindende Endspiel des Wettbewerbs und den UEFA-Superpokal. Im Unterschied zur Programmstruktur des Privatsenders Sat.1 zeigte das ZDF nach der eigentlichen Übertragung direkt und ohne Werbeunterbrechung die Zusammenfassung von Partien, die parallel stattfanden.
Im Dezember 2013 gelang es Sky, die Übertragungsrechte bis zur Saison 2017/18 zu verlängern. Sky sicherte sich die Rechte an den Live-Übertragungen und den Highlights über alle Verbreitungswege. Die Kunden konnten die Spiele über TV, im Netz, über iPhone oder iPad oder über die Xbox 360 sehen.[93] 128 der 146 Begegnungen dürfen exklusiv über die Sky-Kanäle ausgestrahlt werden.[94]
Das ZDF erhielt für denselben Zeitraum das Recht, bis zu 18 Spiele pro Saison inklusive der K.-o.-Runden mit deutscher Beteiligung, Finale und UEFA-Super-Cup im Rahmen der „Free-TV“-Ausstrahlung zu übertragen. Sollte nach der Gruppenphase nur noch eine deutsche Mannschaft im Wettbewerb vertreten sein, hatte das ZDF erstmals die Möglichkeit, diese Spiele auch an einem Dienstagabend zu zeigen.[95]
Mit der Neuvergabe der TV-Rechte an der UEFA Champions League wanderte ein Teil der Berichterstattung ab der Saison 2018/2019 bis zur Saison 2020/2021 zum Streamingkonkurrenten DAZN ab. DAZN besaß die exklusiven Übertragungsrechte für 104 der 125 Champions-League-Spiele, von denen 110 auf dem Streamingportal zu sehen waren. Sky übertrug 34 Partien, überwiegend ausgewählte Einzelspiele und Konferenzen. An Gruppenspieltagen lief lediglich ein Spiel in voller Länge bei Sky, die restlichen 7 Spiele waren exklusiv bei DAZN zu sehen.[96] Das ZDF besaß keine Free-TV-Übertragungsrechte mehr, lediglich ein Finale mit deutscher Beteiligung musste gemäß Rundfunkstaatsvertrag im Free-TV zu sehen sein, was mit dem Finale der Saison 2019/20 der Fall war.
Sky Sportsbars hatten auf zwei Kanälen (DAZN 1 Bar HD und DAZN 2 Bar HD) die Möglichkeit, alle Champions-League-Spiele zu zeigen. Sky-Privatabonnenten konnten diese Kanäle nicht empfangen.[97]
Ab der Saison 2021/2022 hatte Sky Deutschland die Übertragungsrechte für die nächsten drei Spielzeiten an der UEFA Champions League an DAZN und Amazon Prime verloren.[98] Sky Österreich besaß hingegen weiterhin Übertragungsrechte und übertrug alle Spiele der Champions-League-Spiele über Sky Sport Austria live. Die Übertragung konnte nur mit einem österreichischen Sky-Abonnement gesehen werden.
In den Spielzeiten 2024/2025 bis 2026/2027 verblieb es in Deutschland bei der Aufteilung der Rechtevergabe zwischen DAZN und Amazon Prime. Amazon Prime hat an Dienstagen das Erstzugriffsrecht und überträgt das ausgewählte Spiel exklusiv. Alle weiteren Spiele und die Konferenz (ohne das Amazon Prime-Spiel) werden von DAZN übertragen.[99] Sky hat keine Rechte. In Deutschland hält Sky aber für eigene Abonnenten, die auf der Sky-Plattform ein DAZN-Abonnement abgeschlossen haben, zwei terrestrisch zu empfangene Kanäle DAZN 1 und DAZN 2 bereit, auf denen u. a. ausgewählte Spiele der UEFA Champions League aus dem DAZN-Angebot gesehen werden können. Mit der linearen Übertragung entfallen die technischen Nachteile des Streamings.
Sky Österreich besitzt für die Spielzeiten 2024/2025 bis 2026/2027 weiterhin Übertragungsrechte an der UEFA Champions League und überträgt alle Spiele live mit Ausnahme des Topspiels am Mittwoch, das exklusiv bei Canal+ Austria zu sehen ist.[100] Wie bisher, ist für den Zugang ein österreichisches Sky-Abonnement erforderlich.
UEFA Europa League
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit September 2009 übertrug Sky ausgewählte Spiele der UEFA Europa League – unter anderem alle Spiele der deutschen und österreichischen Vereine – live. Nach jedem Spieltag wurden im Anschluss an die Begegnungen ausführliche Zusammenfassungen der ausgestrahlten Partien sowie kurze Zusammenfassungen der übrigen Partien gezeigt. Ab dem Viertelfinale wurden alle Spiele einzeln oder in der Konferenz live übertragen.
Die Rechte zur live- und zeitversetzten Übertragung aller Spiele der Europa League hatte sich Sky für die Zeit von 2012 bis 2015 gesichert. Seit 2012 verfügte Sky zudem über zusätzliche Rechte an der UEFA Europa League, indem es ein zweites Live-Spiel auf exklusiver Basis auswählen konnte.[91] Die Free-TV-Rechte an der UEFA Europa League erhielt die ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH, die jeweils donnerstags ein Spiel pro Spieltag live über ihren Programmkanal kabel eins ausstrahlte.[101]
Die Pay-TV-Rechte an allen Spielen mit deutscher Beteiligung erhielt Sky bis einschließlich der Saison 2017/2018.[102] Die Free-TV-Rechte an der UEFA Europa League erhielt die Constantin Medien AG. An den sechs Spieltagen der Gruppenphase übertrug der Sender Sport1 je ein Spiel, in den K.O.-Runden je ein Hin- und Rückspiel und das Finale. Die Begegnung, die am jeweiligen Spieltag ausgestrahlt wurde, konnte der Sender mit dem sogenannten „First Pick“ selbst wählen.
Mit der Neuvergabe der TV-Rechte an der UEFA Europa League verlor Sky sämtliche Rechte an der Europa League ab der Saison 2018/19 bis 2020/21 an den Konkurrenten DAZN und dessen Free-TV-Partner RTL. Es wurden 190 der 205 Europa-League-Paarungen pro Saison exklusiv im Internet übertragen, die Free-TV-Partner RTL (Deutschland) und Puls4 (Österreich) zeigten lediglich 15 der 205 Spiele im frei empfangbaren Fernsehen.[103]
Für die Spielzeiten 2021/22 bis 2023/2024 fielen die Übertragungsrechte an der UEFA Europa League und der neu geschaffenen UEFA Europa Conference League in Deutschland an die Mediengruppe RTL Deutschland. Spiele dieser Ligen sind auf den Free-TV-Sendern RTL und Nitro und über das kostenpflichtige Videoportal TVNOW[104] zu sehen, das am 4. November 2021 in RTL+ umbenannt wurde.
Für Österreich konnte Sky wieder Übertragungsrechte für alle Spiele erwerben. Ausgewählte Spiele waren im Free-TV bei ServusTV (Erstwahlrecht) und im ORF zu sehen.[105]
Für die Spielzeiten 2024/2025 bis 2026/2027 verblieben in Deutschland die Rechte bei RTL; die Spiele werden somit weiterhin bei RTL, Nitro oder im kostenpflichtigen Stream bei RTL+ gezeigt.[106]
Seit 2024 zeigt Sky Deutschland im Rahmen einer Kooperation mit RTL pro Spielwoche zwei Spiele der Europa League oder Conference League live.[107]
Im Österreich besitzt Sky Österreich für die Spielzeiten 2024/2025 bis 2026/2027 die Rechte an der UEFA Europa League und der UEFA Conference League. Für das Mittwoch-Topspiel fiel das Erstauswahlrecht der Europa League oder Conference League aber an den Sender Canal+. Im Free-TV sind einzelne Spiele aus der Europa League und der Conference League bei Puls 4 zu sehen.[108]
Premier League
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Sky hatte die Begegnungen der englischen Premier League bis Ende der Spielzeit 2015/2016 gezeigt. Nachdem in den Spielzeiten 2016/2017 bis 2018/2019 die Übertragungsrechte bei DAZN lagen, gelang es Sky, für die Spielzeiten 2019/2020 bis 2021/2022 die Übertragungsrechte für Deutschland, Österreich, die Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein zurückzuerlangen.[109][110] Es wurden alle Spiele übertragen, davon 232 von 380 Spielen live, der Rest in voller Länge zeitversetzt.
In den Saisons 2022/2023 bis 2024/2025 lagen die Übertragungsrechte für den deutschen Sprachraum bei Sky.[111] Im Januar 2024 erwarb der Streamingdienst RTL+ von Sky das Recht, pro Spielwoche jeweils ein Top-Spiel im Livestream zu zeigen.[112]
Sky hat sich für Deutschland, Österreich und die Schweiz die Übertragungsrechte an der Premier League für die Spielzeiten 2025/2026 bis 2027/2028 gesichert. Über 250 der 380 Spiele sollen live, alle weiteren zeitversetzt gezeigt werden.[113]
Formel 1
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vom Großen Preis von Deutschland 1996 in Hockenheim an wurden alle Rennen live übertragen, zunächst auf DF1, seit dem Großen Preis von Österreich 1999 bis zur Fusion parallel auf Premiere. Von Anfang an dabei sind die Kommentatoren Jacques Schulz und der ehemalige Rennfahrer Marc Surer, zusätzliche Kommentatoren waren zeitweise Burkhard Nuppeney und Heinz Prüller. Werbeunterbrechungen gibt es bei den Formel-1-Übertragungen nur vor dem Start und nach dem Zieleinlauf. Seit der Saison 2013 sind aber ungefähr 60 Sekunden Split-Screen-Werbung pro Rennen geplant. Bis 2009 wurde das gesamte Rennwochenende in mehreren, frei wählbaren Kanälen übertragen, seit 2010 gilt das nur noch für die Qualifikation und das Rennen selbst. Alle Vorberichte für die Rennen in der Saison 2012 wurden nicht wie bei dem kostenlosen Free-TV-Mitbewerber RTL von der Strecke, sondern ausschließlich aus dem Studio in München produziert. Zudem wurden die Rennen aus Bahrain, Singapur, Japan, Korea und Indien nicht von Jacques Schulz und Marc Surer live vor Ort von der Strecke kommentiert, sondern lediglich aus einer Kommentatorenbox aus München. Ab der Saison 2013 übernahm Sascha Roos die Nachfolge von Jacques Schulz, der aus persönlichen Gründen als Kommentator zurücktrat.[114]
Vor der Umwandlung von Premiere in Sky galt die Formel 1 hinter dem kommerziellen Fußball als die zweitwichtigste Sportart im Premiere-Sportrechteportfolio. Die Priorität nahm von 2009 an jedoch deutlich ab. Der vorige Vertrag, der am 30. Januar 2013 verlängert wurde, lief bis zum Ende der Saison 2015.[115] Am 21. August 2015 gab Sky bekannt, auch bis einschließlich Saison 2017 die Formel 1 zu übertragen.[116] Am 25. Januar 2018 gab Sky bekannt, den Vertrag mit dem neuen Formel-1-Inhaber Liberty Media nicht zu verlängern. Sky wollte die Exklusivrechte für die Formel 1 haben. Hierzu war Liberty Media nicht bereit, da RTL die Übertragungsrechte für das Free-TV innehat.[117]
Ab der Saison 2019 durfte Sky wieder die Formel 1 für die Saison 2019 und 2020 übertragen und teilte sich erneut die Rechte mit RTL.
Nachdem RTL bekanntgegeben hat, die Formel 1 ab der Saison 2021 nicht mehr zu übertragen, hat sich Sky die Exklusivrechte für die Formel 1 gesichert. Dabei sollen vier ausgewählte Rennen per Sublizenz im Free-TV bei RTL sowie eine 30-minütige Highlight-Show nach jedem Rennen bei Sky Sport News übertragen werden. 2023 strahlte RTL keine Formel-1-Rennen aus; die vier kostenlosen Rennen wurden stattdessen von Sky selbst per Livestream im Internet übertragen.
Am 12. März 2021 baute Sky das Motorsportangebot mit einem neuen Sender Sky Sport F1 aus, der 24 Stunden lang Formel 1 und die Unterklassen Formel 2, Formel 3 und den Porsche Supercup zeigt. Der Sender zeigt zudem Dokumentationen und Serien rund um das Thema Motorsport.[118] Außerdem überträgt der Sender Sky Sport F1 die IndyCar Series.
Seit 2024 sind im Rahmen einer Kooperation mit RTL sieben Rennen pro Saison wieder bei dem Free-TV-Sender zu sehen.
MotoGP
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 2024 zeigt Sky alle Rennen der MotoGP und der untergeordneten Rennklassen Moto2, Moto3 und MotoE. Zuvor wurden alle Rennen exklusiv vom Free-TV-Sender ServusTV übertragen, der seinen linearen Sendebetrieb in Deutschland zum Jahresende 2023 eingestellt hatte. In Österreich zeigt ServusTV weiterhin alle Rennen im Free-TV. In Deutschland werden zwölf Rennen pro Saison vom neuen Free-TV-Sender DF1 übertragen, der zum Jahreswechsel den Sendeplatz von ServusTV Deutschland übernommen hat.[119]
Handball
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von 2013/14 bis zur Saison 2019/20 zeigte Sky die Spiele der EHF Champions League, die vorher von Eurosport übertragen wurden.[120] Ab der Spielzeit 2017/18 erwarb Sky zudem die Rechte für die Übertragung der Handball-Bundesliga, die zuvor bei Sport1 lagen. Mit der Spielzeit 2023/24 verlor Sky die Übertragungsrechte an den Streamingdienst Dyn.[121]
Eigenproduktionen und Engagement in der Filmindustrie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den frühen Jahren von Premiere unter der Regie von CLT-UFA und Canal+ gab es unverschlüsselte Eigenproduktionen wie 0137, Zapping und Kalkofes Mattscheibe. Ebenso trat das Unternehmen auch als Co-Produzent von Fernsehfilmen auf, man kooperierte zumeist mit der ARD oder RTL. Diese Filme waren dann vor der Free-TV-Premiere zuerst bei Premiere zu sehen. Nach der Übernahme von Kirch verzichtete Premiere auf weitere Filmproduktionen. Ein neuerlicher Ausflug in die Welt der Coproduktion, der unter Georg Kofler eingeleitet wurde, wurde aufgrund des Verlustes der Bundesliga-Rechte und der daher eintretenden finanziellen Probleme abgebrochen. Die US-Serie Over There blieb die letzte Coproduktion von Premiere. Während Premiere in der Folge abseits des Sportprogramms auf jegliche Eigenproduktionen verzichtete und sogar seine täglichen bzw. wöchentlichen Magazine Sky Magazin und Sky Lounge von Fremdfirmen produzieren ließ, stellt Sky zumindest diese Sendungen inzwischen wieder in Eigenregie her. Im Januar 2011 wurde bekannt, dass Sky der neue Hauptsponsor des Preises Jupiter ist, den die Zeitschrift Cinema vergibt. Erstmals dürfen Zuschauer von Sky die „Beste internationale TV-Serie“ küren.[122]
Bedeutende, auch ehemalige Kommentatoren und Moderatoren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Christian Akber-Sade (Fußball)
- Dennis Baier (Handball)
- Riccardo Basile (Fußball)
- Marc Behrenbeck (Fußball)
- Franz Büchner (Eishockey)
- Frank Buschmann (Fußball)
- Kai Dittmann (Fußball)
- Yannick Erkenbrecher (Fußball)
- Roland Evers (Fußball)
- Oliver Faßnacht (Tennis)
- Jonas Friedrich (Fußball, Tennis, Golf)
- Florian Fritsch (Golf)
- Wolff-Christoph Fuss (Fußball)
- Markus Götz (Handball, Fußball, Tennis)
- Adrian Grosser (Golf)
- Joachim Hebel (Fußball)
- Sebastian Hellmann (Fußball)
- Stefan Hempel (Fußball, Tennis)
- Torben Hoffmann (Fußball, Tennis)
- Britta Hofmann (Fußball)
- Ruth Hofmann
- Raphael Honigstein (Fußball)
- Jessica Kastrop (Fußball)
- Tabea Kemme (Fußball)
- Katharina Kleinfeldt (Fußball, Handball)
- Hansi Küpper (Fußball)
- Michael Leopold (Fußball)
- Marcus Lindemann (Fußball)
- Heiko Mallwitz (Fußball, Handball)
- Nele Ocik (Fußball)
- Karsten Petrzika (Fußball, Handball)
- Ulli Potofski (Fußball)
- Sascha Roos (Fußball, Formel 1)
- Florian Schmidt-Sommerfeld (Handball, Fußball)
- Esther Sedlaczek (Fußball)
- Thomas Wagner (Fußball, Tennis)
- Patrick Wasserziehr (Fußball)
- Viola Weiss (Fußball)
- Martin Winkler (Fußball)
- Katja Wunderlich (Fußball)
- Oliver Zwartyes (Eishockey)
Kritik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kritik an der Unternehmenspolitik seit dem Wechsel zu Comcast
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Während der Sohn von Rupert Murdoch, James Murdoch, der im Murdoch-Imperium für die Geschicke von Sky Deutschland verantwortlich war, sich intensiv mit der deutschen Marktsituation beschäftigt habe, den teuren Start von Sky Sport News und Investitionen in eine neue Receiver-Generation unterstützte und dazu beitrug, Sky Deutschland sehr viel Geld für exklusive Sportrechte zur Verfügung zu stellen (Sky zahlte für die Bundesliga und den internationalen Fußball zeitweise 1 Milliarde Euro jährlich), was letztlich dazu geführt habe, dass Sky Deutschland unter der Leitung von Brian Sullivan im Geschäftsjahr 2015/16 erstmals die Gewinnzone erreicht habe, sei das Interesse an Sky Deutschland bei den Comcast-Eignern schnell verflacht.[123][124]
Sie fanden sich damit ab, die in den Folgejahren erneut entstandenen Verluste der deutschen Sky mit den Gewinnen der britischen Sky auszugleichen, und investierten weder in neue Produkte noch in neue Technik. Sie verschliefen auch die Entwicklung des Subscription-Video-on-Demand. Comcast wurde vorgehalten, zu groß, zu global und zu wenig bereit zu sein, sich mit den Details des fernen Deutschlands zu befassen.[123]
Während Netflix, DAZN, Prime Video, Disney+, Paramount+, RTL+, Apple TV+ und andere Streamingdienste sich seit 2015 nach und nach auf dem Markt etablierten, längst monatlich kündbar und ebenso schnell wie einfach zu installieren und zu abonnieren waren, habe Sky – nicht zuletzt auch wegen der kostenintensiven und langfristigen Sportverträge – an Laufzeitverträgen über 24 Monate (zuletzt aus rechtlichen Gründen: 12 Monate) festgehalten. Sky sei eher teuer und kompliziert geblieben: Im Angebot koste der volle Sky-Zugang 35 Euro in den ersten 12 Monaten, danach 48 Euro pro Monat. RTL+ gebe es als Premium-Variante dagegen schon für 7 Euro monatlich.[123][124]
Auch habe man lange daran festgehalten, dass ohne die schwarze Box, die inzwischen durch einen vergleichsweise zeitgemäßen SkyQ-Receiver ersetzt wurde, nichts gehe. Selbst 2023 sei Sky in der Handhabung, insbesondere bei der Nutzung von Sky Go auf dem klassischen PC schwerfällig. Die Marke WOW, die zeitlich begrenzten Zugang zu dem Sky-Angebot biete, werde nicht unbedingt mit Sky in Verbindung gebracht und die SkyQ-App sei auf Fernsehgeräten mit Internetanbindung und vorinstallierten Apps nicht verfügbar. Dafür habe Sky stets versucht, sich als Aggregator für die vielen unterschiedlichen Apps zu positionieren, aber nicht gesehen, dass halbwegs moderne Fernsehgeräte diese Rolle inzwischen ohne Zusatzkosten übernommen hätten.[123]
Ob es sich ausgezahlt habe, sich aus dem internationalen Fußballgeschäft wie der UEFA Champions League und der UEFA Euro League zurückzuziehen, um Kosten zu sparen, sei unklar. Es sei fraglich, ob der Schritt, seit Sommer 2021 noch 200 der 306 Bundesliga-Einzelspiele anzubieten und die Rechte an der Champions League aufzugeben, wirtschaftlich sinnvoll gewesen sei.[123] Auch die Ära der aufwändigen Eigenproduktionen wie Babylon Berlin habe geendet. Mit der vierten und letzten Staffel von Das Boot habe im Herbst 2023 die Produktion deutscher fiktionaler Inhalte aufgehört. Stattdessen werden für den deutschen Markt nun nur noch Dokumentationen produziert, was billiger sei.[44]
Die Historie belege, dass es, um an die Erfolge zwischen 2010 und 2015 anzuknüpfen, eines oder mehrerer Gesellschafter mit einer klaren Vision und der Bereitschaft zu investieren bedürfe. Lokale Expertise im Management sei wünschenswert, mindestens aber Entscheidungsträger mit dem Willen, sich mit dem deutschen Markt und seinen Gegebenheiten zu beschäftigen. Comcast sei dafür augenscheinlich nicht der richtige Partner.[123]
Preispolitik gegenüber Sportsbars
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Die Preispolitik von Sky gab im Bereich der Gastronomie („Sky Sportsbars“) Anlass zu verstärkter Kritik. Seit März 2013 wurden die Abonnement-Preise mehrmals angehoben. Anlass dafür war, dass Sky das Entgelt nicht mehr allein an der Größe des Kundenbetriebs ausgerichtet hat. Neue preisbestimmende Kriterien sind nun die Kaufkraft, Bevölkerungsdichte und „Sportaffinität“ der Region sowie die Nähe zu einem Veranstaltungsort (Fußballstadion). Für eine Kneipe in Berlin-Friedrichshagen bedeutete dies beispielsweise eine knappe Verdreifachung des ursprünglichen Entgelts von 220 auf 600 Euro ab Oktober 2014.[125] Manche Gastronomen haben den Vertrag mit Sky daraufhin gekündigt;[126] in einigen Fällen hat Sky seine Entgeltforderung danach reduziert, um die Gastronomen zu einem Verbleib zu bewegen. Das entspricht dem Muster, das Sky auch im Privatkundengeschäft anwendet: Kündigt der Privatkunde, wird ihm ein Verbleib regelmäßig mit hohen „Rückholerrabatten“ (über 50 % des Listenpreises) schmackhaft gemacht.
Werbeunterbrechungen innerhalb laufender Sendungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 20. Januar 2016 wurde bekannt,[127] dass Sky die bisher aktiv beworbene Werbefreiheit innerhalb von laufenden Sendungen aufgibt; sogenannte Unterbrecherwerbung war bislang nur im werbefinanzierten Free-TV üblich und galt als Abgrenzung zum Bezahlfernsehen. Erste Werbeunterbrechungen sowie Programmhinweise während des laufenden Programms werden seit Mitte Januar 2016 regelmäßig auf dem Sky-Sender Sky Krimi ausgestrahlt. In einer Pressemitteilung teilte der Sender mit, dass Werbeunterbrechungen künftig nur auf den beiden Sendern Sky Cinema HD und Sky Atlantic HD ausgeschlossen sind; für Sky sei die Einführung von Werbung zudem ein „Servicethema“ für Kunden.[128] Der Hinweis auf werbefreies Fernsehen wurde mit der im Dezember 2015 eingeführten neuen Angebots- und Paketstruktur nach und nach aus der Sky-Eigenwerbung entfernt.
Bereits vor der Einführung von Unterbrecherwerbung im laufenden Programm zeigte Sky Werbung während ausgewählter Sportübertragungen, beispielsweise in Halbzeitpausen von Fußballübertragungen, sowie Programmhinweise im Abspann von Filmen (L-Werbeformate, bei denen das Hauptbild verkleinert wird).
Die Nutzer von Sky Go sahen sich wiederholt mit unvorhergesehenen Werbeblockeinblendungen über mehrere Minuten im Jahre 2018, am 26. Spieltag der Saison 2020/21 und am 15. Januar 2022 während einer laufenden Fußballübertragung konfrontiert.[129] Sky erklärte zu dem Vorfall im Januar 2022, es habe sich um ein technisches oder menschliches Versehen gehandelt, für das man sich entschuldige.[130]
Unerlaubte Telefonwerbung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sky stand mehrfach wegen unerlaubter Telefonwerbung in der Kritik. In zwölf Verfahren wurden Geldbußen in einer Gesamthöhe von 161.500 Euro verhängt. Diese Bußgelder waren rechtskräftig geworden.[131] Im Dezember 2019 hat die Bundesnetzagentur gegen das Unternehmen erneut ein Bußgeld in Höhe von 250.000 Euro verhängt. Sky habe die Einwilligung für Werbeanrufe nicht mit der gebotenen Sorgfalt überprüft und Widerrufe nicht ordnungsgemäß verarbeitet.[132]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website von Sky Deutschland
- Matthias Kemmerich: Statistiken zu Sky Deutschland bei Statista, 11. Januar 2019
- Thomas Lückerath 10 Jahre Sky Deutschland: Eine Chronik zum stillen Jubiläum bei DWDL.de, 4. Juli 2019
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Impressum. In: sky.de. Abgerufen am 9. Juli 2026.
- ↑ Sky Deutschland GmbH, Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2021, veröffentlicht am 3. Januar 2024 unter https://www.bundesanzeiger.de/ – Stichwort: Sky Deutschland GmbH –, S. 3.
- ↑ Sky Deutschland GmbH & Co. KG, Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2021, veröffentlicht am 4. Januar 2024 unter https://www.bundesanzeiger.de/ – Stichwort: Sky Deutschland GmbH & Co. KG –, S. 4.
- ↑ Sky Deutschland GmbH, Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2021, veröffentlicht am 3. Januar 2024 unter https://www.bundesanzeiger.de/ – Stichwort: Sky Deutschland GmbH –, S. 10.
- ↑ Sky Deutschland GmbH & Co. KG, Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2021, veröffentlicht am 4. Januar 2024 unter https://www.bundesanzeiger.de/ – Stichwort: Sky Deutschland GmbH & Co. KG –, S. 12.
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- 1 2 Das blättern Sie bei Sky für Bundesliga und Co hin. In: Blick. Ringier AG, 10. August 2017, abgerufen am 5. Januar 2024.
- 1 2 Streaming-Gigant Sky kommt in die Schweiz: 6 Dinge, die du wissen musst. Abgerufen am 5. Januar 2024.
- ↑ Warum unterscheiden sich die Inhalte von Sky in Deutschland / Österreich und der Sky-App in der Schweiz? In: www.sky.ch. Sky Switzerland SA, Januar 2024, abgerufen am 5. Januar 2024.
- ↑ Paramount+ und Sky Show? In: www.sky.ch. Sky Switzerland SA, Januar 2024, abgerufen am 5. Januar 2024.
- ↑ Uwe Mantel: Premiere hat über 3,4 Millionen Abonnenten. In: DWDL.de. 14. Oktober 2005, abgerufen am 10. Oktober 2022.
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- ↑ Milliarden-Monopoly beim Bezahlfernsehen, Meldung der sz vom 23. September 2018, abgerufen am 13. November 2024.
- ↑ Tauziehen um den Bezahlsender – Comcast kauft Sky, Meldung vom 23. September 2018, abgerufen am 15. November 2024.
- ↑ Manuel Weis, Comcast nennt keine Zahlen mehr über Sky, Meldung vom 27. April 2023, abgerufen am 15. November 2024.
- ↑ Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK): Kurzportrait Comcast / Sky, Schaubild Geschäftsbereiche und Umsatzzahlen, abgerufen am 15. November 2024.
- ↑ Uwe Mantel: Vollzug der Transaktion | Sky-Übernahme: RTL zahlt vorerst nur 68 Mio. an Comcast. DWDL.de, 1. Juni 2026, abgerufen am 9. Juli 2026.
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- ↑ Das zweite Wort der neuen Gesellschaft wird immer abgekürzt, um sie von der fortbestehenden News Corporation zu unterscheiden.
- ↑ BSkyB: Wohl keine Komplettübernahme von Sky Deutschland, Meldung von digitalfernsehen.de vom 30. Juli 2014, abgerufen am 12. November 2024.
- ↑ Murdoch wurde nachgesagt, 80 Milliarden Dollar für den Kauf des US-Medienkonzerns Time Warner, zu dem nicht nur das Filmstudio Warner Bros., sondern auch der Nachrichtensender CNN und der mit seinen Serienproduktionen berühmt gewordene Pay-TV-Kanal HBO gehören, zu benötigen, vgl. Christian Kahle, Sky Deutschland soll unter das Dach von BSkyB gezogen werden., Meldung vom 25. Juli 2014, abgerufen am 12. November 2024, und BSkyB übernimmt Pay-TV-Sender Sky Deutschland, Meldung des Stern vom 25. Juli 2014, abgerufen am 12. November 2024.
- ↑ BSkyB übernimmt Pay-TV-Sender Sky Deutschland, Meldung des Stern vom 25. Juli 2014, abgerufen am 12. November 2024.
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- ↑ TV-Hammer: Rückschlag für DAZN - Sky holt Premier-League-Rechte zurück, Meldung auf sportbuzzer.de vom 4. Oktober 2018, abgerufen am 1. Dezember 2024.
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- ↑ Pay-TV-Sender steigt aus: Formel 1 2018 nicht mehr bei Sky. In: Motorsport-Total.com. (motorsport-total.com [abgerufen am 26. Januar 2018]).
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- ↑ MotoGP doch im Free-TV: DF1 sichert sich Live-Rechte. In: dwdl.de. 7. März 2024, abgerufen am 30. März 2024.
- ↑ Sky zeigt ab sofort keine Handball-Champions League mehr. In: digitalfernsehen.de. 18. August 2020, abgerufen am 25. März 2024.
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- ↑ DWDL.de: Jupiter Awards: Sky ist neuer Exklusiv-Sponsor
- 1 2 3 4 5 6 Manuel Weis, Was seit 2015 alles schief lief – Management, Receiver, Inhalte: Die zentralen Fehler von Sky, Meldung vom 2. Juni 2023 auf dwdl.de, abgerufen am 12. November 2024.
- 1 2 Thomas Lückerath, Die Geschichte eines Branchenprimus im Schnelldurchlauf – 10 Jahre Sky Deutschland: Eine Chronik zum stillen Jubiläum, Meldung vom 4. Juli 2019 auf dwdl.de, abgerufen am 12. November 2024.
- ↑ Jürn Kruse: In der Falle. In: taz.de. 24. August 2014, abgerufen am 13. Dezember 2014.
- ↑ Gastwirte laufen Sturm gegen Preis-Explosion, SZ online vom 30. Juli 2013; Sky erhöht wieder die Preise, Weser-Kurier vom 24. Juli 2014, alle abgerufen am 25. August 2014.
- ↑ Pay-TV-Sender Sky unterbricht jetzt Krimiserien für Werbung. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 20. Januar 2016, abgerufen am 24. Januar 2016.
- ↑ Verärgerte Kunden – Sky führt Unterbrecher-Werbung bei Serien ein, Meldung bei dwdl.de vom 20. Januar 2016, abgerufen am 24. Januar 2016.
- ↑ Erneut peinlicher Fehler von Sky – Wut entlädt sich über Werbung mitten im Spiel, Meldung von n-tv.de vom 15. Januar 2022, abgerufen am 16. Januar 2022.
- ↑ Sky entschuldigt sich für Panne bei Premier-League-Übertragung, Meldung von web.de vom 15. Januar 2022, abgerufen am 16. Januar 2022.
- ↑ Hohes Bußgeld gegen Sky. In: faz.de. 23. Dezember 2019, abgerufen am 23. Dezember 2019.
- ↑ Bußgeld gegen Sky wegen unerlaubter Telefonwerbung. In: Pressemitteilung der Bundesnetzagentur. 23. Dezember 2019, abgerufen am 23. Dezember 2019.




