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James Bond

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James Bond ist eine literarische Figur des britischen Schriftstellers Ian Fleming. Der Geheimagent des MI6 – Codenummer 007 – trat erstmals 1953 im Roman Casino Royale auf. Fleming schrieb bis zu seinem Tod im Jahr 1964 zwölf Romane und neun Kurzgeschichten um James Bond. Die Kurzgeschichten wurden in zwei Sammelbänden veröffentlicht. Verschiedene Autoren schrieben später weitere Romane zur Figur.

1954 erschien der erste Fernsehfilm mit dem Agenten unter dem Titel Casino Royale zum gleichnamigen Roman. Den Auftakt von Eon Productions’ erfolgreicher Kinoreihe bildete 1962 James Bond – 007 jagt Dr. No mit Sean Connery als James Bond. Es folgten weitere, zunehmend eigenständige Kinofilme mit mehreren Hauptdarstellern. Im Laufe der Zeit entwickelte sich James Bond zu einer Ikone der Popkultur und die Bond-Rolle zu einer prestigeträchtigen Aufgabe im Filmgeschäft.

Abgebildet ist Hoagy Carmichaels Porträt auf einer schwarz-weiß Fotografie im Hochformat. Er hat kurzes links gescheiteltes glattes Haar, schaut direkt in die Kamera und trägt einen Blazer.
Hoagy Carmichael – Flemings Vorstellung von James Bond

Ian Fleming, der während des Zweiten Weltkriegs selbst britischer Geheimdienstangehöriger war, entwickelte die Figur James Bond vermutlich nach dem Vorbild des britischen Marineoffiziers Patrick Dalzel-Job, der im Zweiten Weltkrieg erfolgreich hinter den feindlichen Linien spionierte und von Fleming in seinen Memoiren beschrieben wurde. Anregungen erhielt er auch aus dem Leben von Sidney Reilly und Edward Yeo-Thomas.[1] Schließlich bediente sich Ian Fleming auch der Geschichten und des Charakters des serbischen Doppelagenten des SOE Duško Popov sowie der des britischen Offiziers für Militärischen Nachrichtenwesen des Ersten Weltkriegs, Vogelkundlers und Hochstaplers Richard Meinertzhagen. In der Zeit des Kalten Krieges waren in der Realität die Militärverbindungsmissionen eine Form der realen militärischen Aufklärung von beiden Seiten der vier Alliierten.

Den Namen James Bond hatte Agatha Christie schon für die Hauptperson ihrer 1934 veröffentlichten Erzählung Der Smaragd des Radschas benutzt. Fleming übernahm den Namen als begeisterter Vogelbeobachter von dem Ornithologen James Bond, dessen Buch Birds of the West Indies (deutsch: Vögel der Antillen) er kannte. Im Film Stirb an einem anderen Tag aus dem Jahr 2002 nutzt Pierce Brosnan als Bond dieses Buch, um sich gegenüber Halle Berry in der Rolle der Jinx als Ornithologe auszugeben.

Fleming gibt einzig in Du lebst nur zweimal Aufschluss über den Lebenslauf seiner Hauptfigur: Die Times stellt Bond in einem Nachruf als vermisst und wahrscheinlich tot dar. John Pearsons 1973 erschienenes Buch James Bond: The Authorized Biography baute Flemings knappe Angaben aus.

Demnach wurde James Bond am 11. November 1920 als Sohn des schottischen Ingenieurs Andrew Bond aus Glencoe und einer Schweizer Bergsteigerin, der Waadtländerin[2] Monique Bond, geborene Delacroix, in Wattenscheid im Ruhrgebiet geboren. Der Vater war dort im Range eines Brigadiers als Mitglied der Interalliierten Militär-Kontrollkommission, um die Zerstörung der Waffenproduktion bei den Rüstungswerken der Firma Krupp zu überwachen.[3][4] Die Eltern werden so von Fleming beschrieben und auch der Geburtsort soll nach Pearsons Darstellung in einer ihm nicht mehr erinnerlichen Weise von Fleming selbst stammen.[5] Erste internationale Erfahrungen macht James Bond aufgrund des Berufes und der Versetzung seines Vaters nach Kairo, Paris und Moskau.[6] In Moskau, zu Beginn des Jahres 1932, werden Mutter und Sohn Zeuge, wie der Vater in der Metro-Vickers-Affäre versucht, sechs verhaftete britische Ingenieure aus dem Lubjankagefängnis des stalinistischen Geheimdienstes zu befreien. Die Erfahrungen prägten das Bild, welches James Bond von dem Land hatte. Bei Monique Bond lösten sie einen nervösen Zusammenbruch aus und sie geht in die Schweiz.[7] Nachdem die Eltern 1932 bei einem nicht genau geklärten Kletterunfall in Chamonix ums Leben gekommen waren,[8] wuchs Bond zusammen mit seinem älteren Bruder Henry bei seiner Tante Charmaine Bond in Pett Bottom bei Canterbury auf. Im Alter von 13 Jahren kam er ins Elite-Internat Eton College, welches er als 15-Jähriger wegen eines Zwischenfalls mit einem Zimmermädchen verlassen musste. Er wurde daraufhin auf das Fettes College in Edinburgh geschickt, wo auch sein Vater zur Schule gegangen war. Den letzten Angaben von Ian Fleming selbst zufolge dürfte Bond freilich erst 1924 geboren sein: In dem fiktiven Nachruf am Ende von You Only Live Twice steht, Bond hätte 1941 im Alter von 17 Jahren Fettes verlassen. Um daraufhin in die Navy eintreten zu können, habe er sich als bereits 19 ausgegeben.

Nach seiner Ausbildung ging er zur freiwilligen Reserve der Königlichen Marine, um zu Beginn des Zweiten Weltkriegs im Marine-Nachrichtendienst die Bewegungen der deutschen U-Boot-Flotte zu beobachten. Dazu wurde er auf der militärisch schwer befestigten Insel Wangerooge von einem britischen U-Boot abgesetzt. Im Inselsand eingegraben, sollte er die Schifffahrtsrinne vor Wangerooge observieren, durch welche U-Boote in den Reichskriegshafen Wilhelmshaven ein- und ausliefen. Bald erreichte er den Rang eines Commanders, worauf ihm der Weg in die Doppel-Null-Abteilung offen stand. Die Doppel-Null seiner Agentennummer steht dabei für die Erlaubnis, seine Gegner zu töten.[9][10]

Der Bond der frühen Filme hat wohl einen ähnlichen Hintergrund, ist jedoch zu jung, um tatsächlich im Zweiten Weltkrieg eine bedeutende Funktion bekleidet zu haben. Im Film Casino Royale (2006) passten die 007-Produzenten die Figur und ihre Biografie der Zeit nach dem Kalten Krieg an.[11]

Am Ende des Romans und des Films Im Geheimdienst Ihrer Majestät wird 007 durch einen Anschlag zum Witwer: Auf der Hochzeitsreise verliert er seine Frau Tracy. Dieser Schicksalsschlag verfolgt Bond auch in den nachfolgenden Büchern und Filmen. So erinnert ihn Anya Amasova in dem Film Der Spion, der mich liebte daran. Zu Beginn von In tödlicher Mission legt 007 an Tracys Grab Blumen nieder. Auf dem Grabstein sind die Lebensjahre 1943–1969 zu lesen sowie der Satz “We have all the time in the World” – das musikalische Thema aus dem Film Im Geheimdienst Ihrer Majestät. In Lizenz zum Töten sagt sein amerikanischer Freund Felix Leiter: „Er war einmal verheiratet, aber das ist lange her.“ Später wird das Thema größtenteils ignoriert. Allerdings fragt Elektra King in Die Welt ist nicht genug, ob Bond jemals einen geliebten Menschen verloren hat. Nach mehreren Sekunden Schweigens wechselt Bond das Thema. In den Filmen mit Daniel Craig verliebt sich Bond zunächst in Vesper Lynd, später in Madeleine Swann, mit der er eine Tochter zeugt. Mit beiden will er sich jeweils zur Ruhe setzen, was jedoch durch den Tod von Vesper bzw. Bond vereitelt wird.

Samantha Weinbergs Roman-Trilogie berichtet in Form von Tagebucheinträgen der Sekretärin Miss Moneypenny über Bonds Karriere jenseits von Flemings Romanen. Dabei wird auch Moneypennys Vergangenheit näher beschrieben und ihr Vorname, Jane, verraten.

In den Romanen ist James Bond von durchschnittlicher Statur und ähnelt Hoagy Carmichael. Er hat schwarze Haare und eine Locke fällt ihm immer unbändig in die Stirn. Sein schmales Gesicht und seine hohen Wangenknochen geben ihm zusammen mit seinen blau-grauen Augen einen kühlen Ausdruck. Als besonderes Kennzeichen trägt er eine schmale Narbe auf der Wange. Außerdem hat er eine Hauttransplantation an der rechten Hand, seit ihm dort ein sowjetischer Spion ein Erkennungsmerkmal hineingeritzt hatte.

Ein Brief Flemings gibt weiteren Aufschluss über Bonds Aussehen. Er sei 183 cm groß, 76 kg schwer, mit schmalen Hüften, Mitte 30, trage mit zwei Knöpfen zu schließende, einreihige Anzüge aus dunkelblauem Kammgarn, einen schwarzen Ledergürtel und eine Rolex-Armbanduhr vom Typ Submariner. Ein Hinweis auf Bonds Körpergröße findet sich auch in der Kurzgeschichtensammlung Octopussy. Zu Beginn der vierten Kurzgeschichte, 007 in New York, befindet sich Bond bei der Einreise von London in die USA. Er nutzt dabei einen Pass mit einem Pseudonym. Im Buch wird ausgeführt, dass er laut diesem Pass 1,82 m groß sei.[12]

Die in der Times veröffentlichte Biografie beschreibt den Agenten als kinderlos und einmal für 24 Stunden verheiratet, mit Teresa „Tracy“ Draco-Bond in Im Geheimdienst Ihrer Majestät.

Als Familienmotto und Wappen übernahm Fleming das historische Wappen mit dem Motto Orbis non sufficit der Baronets of Peckham (1658–1767) aus der Familie Bond und machte James Bond so zu einem fiktiven Nachfahren.[13] Das Motto ist eine Variation des schon in der Antike bezeugten und im 16. Jahrhundert vom spanischen König Philipp II. als seinen Wahlspruch ausgewählten Non sufficit orbis.

Persönlichkeit bei Fleming

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Historiker Jeremy Black betrachtet James Bond als komplexe Figur, die jedoch auch oft Flemings eigene Einstellungen widerspiegelt.[14] Bond stammt aus der britischen Oberschicht und verkörpert laut Hans-Peter Schwarz den Zeitgeist eines Milieus, dem Fleming selbst angehörte, das Lebensgefühl des „Imperial Sunsets“, des Niedergangs des britischen Empires nach dem Zweiten Weltkrieg.[15.1] Bond bewegt sich in der Gesellschaft wohlhabender, hedonistischer und snobistischer Engländer, deren Lebensstil jedoch von Gewalttaten und Verbrechen bedroht wird.[15.2] So ist für Schwarz die Romanfigur ein „letzter snobistischer Held“ des britischen Weltreichs,[15.3] ein gutaussehender, stilvoller, kühler „Superman“, der den Frauen und dem Alkohol zugetan sei, aber auch die Ängste und Obsessionen seines Schöpfers bis hin zu einem ausgeprägten Sadismus transportiere.[15.4] Fleming selbst zeigte sich später ambivalent gegenüber seiner Schöpfung:

“I don't think that he is necessarily a good guy or a bad guy. Who is? He's got his vices and very few perceptible virtues except patriotism and courage, which are probably not virtues anyway […] But I didn't intend for him to be a particularly likeable person.”

„Ich denke nicht, dass er zwingend gut oder böse ist. Wer ist das schon? Er hat seine Makel und nur wenige erkennbare Tugenden jenseits von Patriotismus und Mut, was ohnehin wahrscheinlich keine Tugenden sind […] Aber ich habe ihn nicht als sonderlich sympathischen Kerl angelegt.“[16]

Schwarz sieht Flemings Bond als Kind des Kalten Krieges, dem er sich bedenkenlos verschreibt.[15.5] Statt der „häßlichen Deutschen“ aus dem Zweiten Weltkrieg, die gelegentlich noch auftreten, ist die Sowjetunion zum Hauptgegner geworden. Dabei ist der Antikommunismus kaum ideologisch unterfüttert. Vorstellungen von Demokratie und Rechtsstaat spielen für den Agenten mit der Lizenz zum Töten keine Rolle.[15.6] Dem stimmt Fleming zu:

“James Bond is a healthy, violent, noncerebral man in his middle-thirties, and a creature of his era. I wouldn't say he's particularly typical of our times, but he's certainly of the times.”

„James Bond ist ein gesunder, brutaler, unverkopfter Mann in seinen Dreissigern und ein Geschöpf seiner Zeit. Ich würde ihn nicht als besonders typisch für unsere Zeit bezeichnen, aber er stammt sicherlich aus dieser Zeit.“[16]

Neben dem allbekannten Machismus, in dem Frauen vor allem als sexuelle Gespielinnen dienen, sind die Bücher durchsetzt von rassistischen Stereotypen über Schwarze und Asiaten sowie einem zeitgenössischen Chauvinismus, nach dem sich Briten auch den befreundeten Nationalitäten stets als überlegen erweisen.[15.7] Die Filme wurden weitgehend um diesen politischen Hintergrund bereinigt und als unpolitische Spektakel inszeniert.[15.8]

Bond im Film wird einerseits als ein galanter, andererseits ironischer (vor allem bei Roger Moore) bis zynischer (Sean Connery) Macho skizziert, den eine Aura der Unverwundbarkeit umgibt. Er trägt maßgeschneiderte Anzüge und ist dem Glücksspiel nicht abgeneigt. Außerdem genießt er gutes Essen sowie teure Weine, Champagner und (in älteren Filmen) Zigarren und Zigaretten. Im ironischen Kontrast dazu wird in dem Film Spectre Bonds ausgesprochen spartanisch eingerichtete Privatwohnung gezeigt.

Bond ist stets umgeben von schönen Frauen, den sogenannten Bond-Girls, die meist seinem Charme erliegen. Als wiederkehrendes Element flirtet auch die Chefsekretärin Miss Moneypenny mit Bond, allerdings stets vergeblich. Dabei zeigt sie sich gelegentlich eifersüchtig auf seine Gespielinnen. Im Zusammenhang mit Bonds Bond-Girls steht die Romeo-Falle, die in diesem Fall als Venus-Falle funktioniert.

Romane und Kurzgeschichten

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Auf dem Foto im Hochformat sind übereinanderliegende Bücher abgebildet. Es handelt sich um die englischsprachigen Ausgaben der Bond-Romane. Die Bücher haben unterschiedliche Farben und nehmen das komplette Bild ein.
Flemings Bond-Romane als Taschenbücher

Fleming schrieb zwölf Romane und zwei Kurzgeschichten-Anthologien mit James Bond als Titelfigur, die schon vor der Filmserie sehr erfolgreich waren. Nach seinem Tod 1964 setzten andere Autoren die Romanreihe fort. Seit John Gardners Lizenz zum Töten wurden die Romane anhand der Filme konzipiert, nicht mehr umgekehrt.

2004 kündigte Ian Fleming Publications (Glidrose) eine neue Buchreihe an, die das Leben Bonds als 13-Jährigen am Eton College thematisiert. Charlie Higson hat die ersten Young-Bond-Romane dieser Serie veröffentlicht. Bereits Ende der 1960er Jahre hatte Arthur Calder-Marshall einen Roman verfasst, der in der Jugendzeit von James Bonds Neffen James spielt. Diese Idee wurde Anfang der 1990er Jahre von John Peel mit sechs Romanen weitergeführt.

Flemings Wortwahl richtete sich nach dem dargestellten Milieu seiner Zeit. Auf Anraten seines amerikanischen Verlags passte er einige Begrifflichkeiten an den dortigen Sprachgebrauch an und ersetzte in der US-Auflage z. B. das Wort „Neger“.[17] Zum 70. Jubiläum legte Ian Fleming Publishing die Romanreihe neu auf und verwendete fortan weltweit die US-Fassung.[18] Der Scherz Verlag kürzte die Erstübersetzung wiederum mit Rücksicht auf die deutschen Sensibilitäten der 1960er – besonders prominent bei Moonraker, dessen Bösewicht sich als Altnazi offenbart. Cross Cult publizierte ab 2012 eine ungekürzte Neuübersetzung von Stephanie Pannen und Anika Klüver, die sich stärker an Flemings Stil orientiert.[19]

Werke von Ian Fleming

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In Klammern stehen das Erscheinungsjahr und, falls übersetzt, der deutsche Titel (bei mehreren Auflagen auch verschiedene).[20]

Auflistung der Kurzgeschichten entspricht dem Original und der ersten deutschen Ausgabe. Für die Taschenbuchausgaben wurden die 5 Kurzgeschichten zusammen mit 3 weiteren auf 2 Bücher zu je 4 verteilt. Die Titel der ersten Taschenbuchausgaben lauteten Tod im Rückspiegel (1967, Stories 1 und 3) und Riskante Geschäfte (1968, Stories 2, 4, 5)
In der englischen Erstausgabe waren zunächst nur die ersten beiden Erzählungen enthalten. Auf deutsch veröffentlichte der Scherz Verlag die ersten 3 Geschichten in den Kurzgeschichtensammlungen Tod im Rückspiegel (1967, Stories 2 und 3) und Riskante Geschäfte (1968, Story 1).

Romanfassungen der Filmdrehbücher

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Erzählte Zeit und Schauplätze der Romane und Kurzgeschichten

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Roman Erzählte Zeit[21] Autor Schauplätze
The Authorized Biography of 007 11. Nov. 1920 – ca. 1978 5 John Pearson
Ewig und ein Tag August 1949 6 Anthony Horowitz
Casino Royale Ende Mai – Mitte Juli 1950 Ian Fleming „Royale-les-Eaux“ 1
Leben und sterben lassen Januar – Mitte Februar 1951 New York City, St. Petersburg, Jamaika
Moonraker Ende Mai 1952 London, Grafschaft Kent
Diamantenfieber Mitte Juli – Mitte August 1954 Guinea (Französisch-Westafrika), London, New York City, Saratoga (New York), Las Vegas, „Spectreville“ 2, Los Angeles
Liebesgrüße aus Moskau Anfang Juni – Mitte Aug. 1955 Sowjetunion, Moskau, London, Istanbul, Balkanhalbinsel, Paris
Dr. No Februar – Mitte März 1956 London, Jamaika, „Crab Key“ 3
Goldfinger Ende April – Juli 1957 Miami, London, Grafschaft Kent, Frankreich, Schweiz, New York City, Kentucky
Trigger Mortis August 1957 7 Anthony Horowitz
Im Angesicht des Todes  FYEO Mai 1958 Ian Fleming
Risiko  FYEO August 1958
In Tödlicher Mission  FYEO September – Oktober 1958
Ein Quantum Trost  FYEO November – Dezember 1958
Die Hildebrand-Rarität  FYEO April 1959
Feuerball Mai – Anfang Juni 1959 Grafschaft Sussex, Paris, London, Bahamas
Der Spion, der mich liebte Okt. 1960 4 Adirondack Mountains
Die Vorzüge einer Frau  OP Juni 1961
Octopussy  OP Juli 1961
Der Hauch des Todes  OP August 1961
Im Geheimdienst ihrer Majestät September 1961 – Januar 1962 „Royale-les-Eaux“ 1, London, Schweiz, München
007 in New York  OP Ende Juli 1962
Man lebt nur zweimal Ende Aug. 1962 – Ende Mai 1963 London, Tokio, Fukuoka, Kuroshima (Taketomi), Kyōto
Der Mann mit dem goldenen Colt November 1963 – März 1964 London, Jamaika
Mit der Absicht zu töten April 1964 8 Anthony Horowitz
Der Tod ist nur der Anfang Juni 1964 Sebastian Faulks
Colonel Sun September 1965 Kingsley Amis
(als Robert Markham)
Solo November 1969 William Boyd
Kernschmelze bis Kalt (14 Romane) um 1980–1994 John Gardner
Countdown bis The Man with the Red Tattoo (6 Romane) Juni 1997 – Ende 2001 Raymond Benson
Carte Blanche um 2010 Jeffery Deaver
On His Majesty's Secret Service Anfang März – Anfang Mai 2023 Charlie Higson
FYEO 
Kurzgeschichte aus dem Sammelband In Tödlicher Mission
OP 
Kurzgeschichte aus dem Sammelband Octopussy
1 
fiktiver Ort in Frankreich
2 
fiktive Geisterstadt in Nevada
3 
fiktive jamaikanische Insel zwischen Jamaika und Kuba
4 
Bonds Erscheinen
5 
Erzählt die Zeit vor, zwischen und nach Flemings Romanen
6 
Die Vorgeschichte von Casino Royale
7 
Die Nachgeschichte von Goldfinger
8 
Die Nachgeschichte von Der Mann mit dem goldenen Colt

Bonds Fahrzeuge in den Romanen

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Die Fotografie im Querformat zeigt ein schwarzes Auto, es hat kein Dach. Die Räder sind sehr groß und der Motor liegt frei.
Bentley 4 ½ Litre Vanden Plas Tourer (Baujahr 1930), Bonds erstes Auto im Roman Casino Royale (1953)
Hier ist ein weinrotes Auto abgebildet, bei Tageslicht auf einer Straße mit vielen Menschen in der Nähe.
Aston Martin DB Mark III (Baujahr 1957), Bonds Auto im Roman Goldfinger (1959)

Bonds erstes Fahrzeug wird in dem Roman Casino Royale eingeführt. Es ist ein schlachtschiffgrauer Bentley 4 1/2 Litre, Cabriolet, Marchal-Frontscheinwerfern, Amherst-Villiers-Kompressor (Blower) und Vanden-Plas-Karosserie, das er 1933 fast neu erworben hatte.[22] In einem Versteck unter dem Armaturenbrett befindet sich eine .45 ACP Colt M1911A1 mit langem Lauf.

Nachdem der Blower-Bentley in Moonraker ein jähes Ende gefunden hat, kauft sich Bond für circa £ 5000 einen ebenfalls schlachtschiffgrauen Bentley Mark VI, ein zweitüriges Cabriolet mit einem in dunkelblauem Leder gestalteten Innenraum. Dieses Auto kommt in keinem weiteren Roman Flemings mehr vor.

Ein kurzes Gastspiel hat in dem Roman Goldfinger ein Dienstwagen des Secret Intelligence Service, ein Aston Martin DB Mark III, der von Ian Fleming fälschlicherweise als „DB III“ bezeichnet wird. Es ist der einzige Wagen in den James-Bond-Romanen, der mit Spezialausstattung versehen ist: Schalter, um Form und Farbe der Front- und Rückleuchten zu verändern, verstärkte Stoßstangen, ein „.45 ACP“-Colt mit langem Lauf unter dem Fahrersitz, ein Empfangsgerät, das auf eine Sendeanlage namens „Homer“ abgestimmt ist, und ein eingebauter Hohlraum zum verdeckten Transport. In der Verfilmung von 1964 wird der originale Prototyp des DB V eingesetzt.

Im Roman Feuerball wird von Ian Fleming das letzte Bondauto eingeführt. Als Basis dient ein Bentley R-Type Continental Coupé, mit dem ein „reicher Idiot“ auf der Great West Road gegen einen Telegraphenmast gerast ist. Bond kauft das Unfallfahrzeug für £ 1500, lässt es reparieren und den im Mai 1954 eingeführten 4,8-Liter-Reihensechszylinder-Ottomotor einbauen. Danach lässt er sich von H. J. Mulliner & Co. für £ 3000 eine neue Cabrio-Karosserie mit zwei Schalensitzen in schwarzem Leder anfertigen. Lackiert wird der Bentley, den Bond liebevoll „Lokomotive“ getauft hat, in schlachtschiffgrau. Des Klangs wegen lässt Bond Zwei-Inch-Doppelendrohre anbringen und, um die Leistung zu steigern, einen Arnott-Kompressor einbauen. Anstatt des „Winged B“ von Bentley ziert den Kühlergrill eine achteckige, silberne Schraube.

Buchverfilmungen

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Die Drehbücher der Filme der 1960er und 1970er Jahre orientieren sich jeweils grob an einem der Romane Flemings, die Handlung wurde aber für das Kinoformat angepasst, beispielsweise durch Hinzunahme spektakulärer Verfolgungsjagden. Insbesondere in dem 1979 erschienenen Film Moonraker, beeinflusst durch das Space-Shuttle-Programm und den Erfolg des Films Krieg der Sterne, wurde die Handlung der 24 Jahre älteren Romanvorlage modernisiert und so stark modifiziert, dass sie mit der des Romans kaum noch etwas gemeinsam hat.

Nachdem alle elf Buchvorlagen, zu denen die Rechte vorlagen, verfilmt worden waren, wurden in den 1980er Jahren nur noch die Kurzgeschichten oder nur deren Titel herangezogen. Von 1989 bis 2002 wurden die Filme gänzlich ohne ein literarisches Vorbild Flemings konzipiert. Lediglich der Bond-Film Casino Royale aus dem Jahre 2006 basiert wieder auf einem Werk Ian Flemings, seinem gleichnamigen Erstling, nachdem man sich schließlich auch hierfür die Rechte gesichert hatte. Der 2008 veröffentlichte Film Ein Quantum Trost übernahm den Titel einer der 1960 veröffentlichten Kurzgeschichten, jedoch basiert die Handlung des Films nicht auf dem Buch.

Zusammenhänge zwischen Flemings Romanen und deren Verfilmungen
Roman Verfilmung Bemerkung
Jahr Originaltitel Titel Jahr
1953 Casino Royale Casino Royale 2006 Erstverfilmung 1954 als Fernsehfilm; die 1967 produzierte Parodie ist nicht Teil der Eon-Filmreihe.

Die Eon-Verfilmung enthält aber nur teilweise Elemente aus dem Roman. Vieles wurde hinzugedichtet. Zum Beispiel war Le Chiffre Mitglied der Organisation SPECTRE anstelle des russischen Geheimdienstes.

1954 Live and Let Die Leben und sterben lassen 1973 Die Handlung wurde modernisiert und nur einige Figuren und wenige Elemente der Romanhandlung übernommen. Einige Szenen wurden in späteren Bond-Filmen eingebaut.
1955 Moonraker Moonraker – Streng geheim 1979 Mit Ausnahme des Namens vom Gegenspieler Drax enthält der Film keine Elemente aus dem Roman. Einige Elemente wurden im späteren Bond-Film Stirb an einem anderen Tag eingebaut.
1956 Diamonds Are Forever Diamantenfieber 1971 Einige Handlungsstränge des Romans wurden übernommen, aber vieles hinzugedichtet, z. B. wurde der Hauptgegner Jack Spang durch Blofeld ersetzt.
1957 From Russia with Love Liebesgrüße aus Moskau 1963 Die Handlung orientiert sich grob an der Romanvorlage, aber Bonds Gegenspieler ist Blofeld mit der Organisation SPECTRE anstatt des russischen Geheimdienstes.
1958 Dr. No James Bond jagt Dr. No 1962 Für die Kinoadaption wurden der Romanvorlage einige spektakuläre Elemente hinzugedichtet.
1959 Goldfinger Goldfinger 1964 Entspricht zum größten Teil der Romanvorlage.
1960  1 From a View to a Kill Im Angesicht des Todes 1985 Einige Elemente der Kurzgeschichte wurden in modernisierter Form im Film verwendet.
For Your Eyes Only In tödlicher Mission 1981 Die Handlung der Kurzgeschichte floss etwas verändert in den Film mit ein, aber der Großteil des Drehbuchs ist neu geschrieben.
Quantum of Solace Ein Quantum Trost 2008 Trotz desselben Titels verwendet der Film keine Handlung aus der Kurzgeschichte.
Risico In tödlicher Mission 1981 Die Handlung der Kurzgeschichte floss in den Film mit ein.
The Hildebrand Rarity Lizenz zum Töten 1989 Einige Elemente der Kurzgeschichte flossen in den Film mit ein.
1961 Thunderball Feuerball 1965 Entspricht zum größten Teil der Romanvorlage.

1983 als Sag niemals nie außerhalb der Eon-Reihe neu verfilmt

1962  2 Octopussy Octopussy 1983 Trotz des identischen Titels hat die Kurzgeschichte kaum etwas mit dem Film gemeinsam. Die weibliche Hauptrolle im Film ist die Tochter von Bonds Gegenspieler in der Kurzgeschichte. Die Figur Hannes Oberhauser aus der Kurzgeschichte wurde im späteren Bond-Film Spectre eingebaut.
The Living Daylights Der Hauch des Todes 1987 Die Handlung der in Berlin spielenden Kurzgeschichte findet sich im ersten Filmdrittel abgewandelt wieder, unter anderem wurde der Schauplatz nach Bratislava verlegt.
1962 The Spy Who Loved Me Der Spion, der mich liebte 1977 Trotz des identischen Titels verwendet der Film keine Handlung aus dem Roman.
1963 On Her Majesty’s Secret Service Im Geheimdienst Ihrer Majestät 1969 Der Film hält sich grob an die Romanvorlage.
1963  2 007 in New York Die Kurzgeschichte enthält kaum verwertbare Handlung für einen Film.
The Property of a Lady Octopussy 1983 Die Szene mit der Versteigerung des Fabergé-Eis wurde im Film verwendet.
1964 You Only Live Twice Man lebt nur zweimal 1967 Die Handlung wurde für den Film umfassend überarbeitet; nur der Gegenspieler Blofeld und wenige Details wurden aus dem Roman übernommen.
1965 The Man with the Golden Gun Der Mann mit dem goldenen Colt 1974 Das Drehbuch basiert nicht auf dem Roman, nur der Gegenspieler Scaramanga und wenige Details wurden übernommen.
1 
Kurzgeschichte aus Sammelband For Your Eyes Only / In Tödlicher Mission (1960)
2 
Kurzgeschichte aus Sammelband Octopussy (and the Living Daylights) / Octopussy (1966 postum veröffentlicht)

Eon-Filme (1962–2021)

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1962 begann Eon Productions eine erfolgreiche James-Bond-Filmreihe mit Dr. No. Sie machte Hauptdarsteller Sean Connery über Nacht zum Star und prägte das Action-Subgenre des Spy-Fi. Während Flemings Romane aufeinander aufbauen, wählte man die Filmvorlagen in abweichender Reihenfolge. Hierdurch gingen die Bezüge zwischen den Geschichten weitgehend verloren. Nachdem alle Bond-Romane Flemings verfilmt oder zumindest Teile oder der Titel übernommen worden waren, wurden die Drehbücher zunehmend eigenständig.

Nach zwanzig Filmen wurde die Reihe mit Hauptdarsteller Daniel Craig neugestartet. Die fünf Filme von Casino Royale (2006) bis Keine Zeit zu sterben (2021) erzählen eine übergreifende Geschichte von Bonds erstem Einsatz als 00-Agent bis zu seinem letzten. Während der COVID-19-Pandemie wurde das beteiligte Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer von Amazon geschluckt, an die Eon schließlich die kreative Kontrolle über die Filmfigur abtreten musste.

Darsteller der Eon-Filme

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Jahr Film James Bond „M“ Moneypenny „Q“ Felix Leiter
Darsteller Alter 3
1962
Sean Connery 31 Bernard Lee Lois Maxwell Peter Burton Jack Lord
1963
32 Desmond Llewelyn
1964
33 Cec Linder
1965
34 Rik van Nutter
1967
36
1969
George Lazenby 29
1971
Sean Connery 41 Norman Burton
1973
Roger Moore 45 David Hedison
1974
47 Desmond Llewelyn
1977
49
1979
51
1981
53
1983
55 Robert Brown
1985
57
1987
Timothy Dalton 40 Caroline Bliss John Terry
1989
42 David Hedison
1995
Pierce Brosnan 42 Judi Dench Samantha Bond
1997
44
1999
46 Desmond Llewelyn
John Cleese
2002
49 John Cleese
2006
Daniel Craig 38 Jeffrey Wright
2008
40
2012 44
Judi Dench Naomie Harris Ben Whishaw
2015
47 Ralph Fiennes
Judi Dench (Videobotschaft)
2021
51 Ralph Fiennes Jeffrey Wright
3 
bei Abschluss der Dreharbeiten
Desmond Llewelyn wurde vor allem als „Q“ in 17 Bond-Filmen bekannt.

In den ersten fünf Kinofilmen verkörperte Sean Connery den Geheimagenten. Doch er war nicht Flemings Wunschkandidat. Er hätte am liebsten jemanden wie Cary Grant in der Rolle gesehen, da dieser seiner Ansicht nach die eleganten Seiten des Agenten glaubhafter hätte verkörpern können. Wunschkandidat war eigentlich Richard Todd. Connery als Schotte war dem Schriftsteller zu wenig feinsinnig, zu grobschlächtig und zu „behaart“. Später änderte Fleming seine Meinung, nachdem Connery beim Vorsprechen für die Bond-Rolle durch seine überaus hervorstechende und männliche Gangart überzeugt hatte. Cary Grant lehnte die Rolle ab, da er sich nicht für mehrere Bond-Filme verpflichten lassen wollte.

Beim Debüt in Dr. No im Jahr 1962 war Connery 32 Jahre alt. Jünger war nur George Lazenby, der 1969 mit 30 Jahren für nur einen Film in die Rolle des James Bond schlüpfte. 1971 wurde der britische Schauspieler Simon Oates kurzzeitig ernsthaft als dessen Nachfolger für Diamantenfieber gehandelt. Nachdem Sean Connery aber seine Rückkehr als 007-Agent verkündet hatte, war Oates aus dem Rennen.[23]

Es folgte Roger Moore, der insgesamt siebenmal (1973–1985) den Geheimagenten spielte und damit der häufigste Bond-Darsteller der EON-Reihe ist.[24] Zählt man bei Sean Connery den außerhalb der Eon-Reihe produzierten Film Sag niemals nie (1983) dazu, so kommt auch er wie Roger Moore auf sieben Filme.

Roger Moore war bei seinem ersten Auftritt mit 45 Jahren bereits älter als sein Vorgänger Sean Connery bei seinem letzten Film, und mit 57 Jahren (1985) war Moore auch der mit Abstand älteste James Bond der Eon-Reihe auf der Leinwand. Nach Roger Moore spielten Timothy Dalton in zwei Filmen (1987, 1989) und Pierce Brosnan in vier Filmen (1995–2002) den Agenten. Daniel Craig verkörperte Bond anschließend von 2006 bis 2021 in fünf Filmen. Außerdem trat er in einem Kurzfilm der von Oscarpreisträger Danny Boyle inszenierten Eröffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele 2012 an der Seite von Königin Elisabeth II. auf.

Der Schauspieler mit den wohl meisten Auftritten war Desmond Llewelyn in der Rolle des Quartiermeisters „Q“, der Bond mit raffinierten technischen Geräten und Waffen ausstattet. Obwohl Llewelyn in mehr als 17 Bond-Filmen über den Zeitraum von 36 Jahren mitwirkte, ist er insgesamt nur rund 30 Minuten zu sehen.[25]

Zu James Bonds weiteren Verbündeten gehören:

Produktion und Filmrechte der Eon-Filme

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Stab der Eon-Filme
Titel Regie Produktion Drehbuch Musik Szenenbild Second Unit/ Schnitt Vorspann
007 jagt Dr. No
(Dr. No)
Terence Young Harry Saltzman, Albert R. Broccoli Richard Maibaum, Johanna Harwood, Berkely Mather Monty Norman Ken Adam Peter R. Hunt Maurice Binder
Liebesgrüße aus Moskau
(From Russia with Love)
Richard Maibaum, Johanna Harwood John Barry Syd Cain Robert Brownjohn
Goldfinger Guy Hamilton Richard Maibaum, Paul Dehn Ken Adam
Feuerball
(Thunderball)
Terence Young Kevin McClory Richard Maibaum, John Hopkins Maurice Binder
Man lebt nur zweimal
(You Only Live Twice)
Lewis Gilbert Harry Saltzman, Albert R. Broccoli Roald Dahl
Im Geheimdienst Ihrer Majestät
(On Her Majesty’s Secret Service)
Peter R. Hunt Richard Maibaum, Simon Raven Syd Cain John Glen
Diamantenfieber
(Diamonds Are Forever)
Guy Hamilton Richard Maibaum, Tom Mankiewicz Ken Adam Bert Bates, John W. Holmes
Leben und sterben lassen
(Live and Let Die)
Tom Mankiewicz George Martin Syd Cain Bert Bates, Raymond Poulton, John Shirley
Der Mann mit dem goldenen Colt
(The Man with the Golden Gun)
Richard Maibaum, Tom Mankiewicz John Barry Peter Murton John Shirley, Raymond Poulton
Der Spion, der mich liebte
(The Spy Who Loved Me)
Lewis Gilbert Albert R. Broccoli Christopher Wood, Richard Maibaum Marvin Hamlisch Ken Adam John Glen
Moonraker Christopher Wood John Barry
In tödlicher Mission
(For Your Eyes Only)
John Glen Michael G. Wilson, Richard Maibaum Bill Conti Peter Lamont John Grover
Octopussy George MacDonald Fraser, Michael G. Wilson, Richard Maibaum John Barry
Im Angesicht des Todes
(A View to a Kill)
Albert R. Broccoli, Michael G. Wilson Richard Maibaum, Michael G. Wilson Peter Davies
Der Hauch des Todes
(The Living Daylights)
John Grover, Peter Davies
Lizenz zum Töten
(Licence to Kill)
Michael Kamen John Grover
GoldenEye Martin Campbell Michael G. Wilson, Barbara Broccoli Michael France, Jeffrey Caine, Kevin Wade, Bruce Feirstein Éric Serra Terry Rawlings Daniel Kleinman
Der Morgen stirbt nie
(Tomorrow Never Dies)
Roger Spottiswoode Bruce Feirstein David Arnold Allan Cameron Michel Arcand, Dominique Fortin
Die Welt ist nicht genug
(The World Is Not Enough)
Michael Apted Neal Purvis, Robert Wade, Bruce Feirstein Peter Lamont Jim Clark
Stirb an einem anderen Tag
(Die Another Day)
Lee Tamahori Neal Purvis, Robert Wade Christian Wagner
Casino Royale Martin Campbell Neal Purvis, Robert Wade, Paul Haggis Stuart Baird
Ein Quantum Trost
(Quantum of Solace)
Marc Forster Dennis Gassner Matt Chessé, Richard Pearson MK12
Skyfall Sam Mendes Neal Purvis, Robert Wade, John Logan Thomas Newman Stuart Baird, Kate Baird Daniel Kleinman
Spectre Neal Purvis, Robert Wade, John Logan, Jez Butterworth Lee Smith
Keine Zeit zu sterben
(No Time to Die)
Cary Joji Fukunaga[26] Neal Purvis, Robert Wade, Scott Z. Burns, Cary Joji Fukunaga, Phoebe Waller-Bridge Hans Zimmer Mark Tildesley Alexander Witt
Albert R. Broccoli ist auf einer quadratischen schwarz-weiß Fotografie abgebildet. Er trägt eine Brille und hat wenig Haar. Er trägt einen hellen Anzug.
Albert R. Broccoli, von 1962 bis 1989 Produzent, bis 1974 zusammen mit Harry Saltzman

1961 kaufte der Produzent Harry Saltzman die Filmrechte für die Bücher Flemings und gründete zusammen mit Albert R. „Cubby“ Broccoli die Produktionsgesellschaft Eon Productions sowie deren Muttergesellschaft Danjaq für die Urheber- und Markenrechte. Gemeinsam mit der Filmgesellschaft United Artists (UA), mit dem Vertrieb beauftragt, brachten sie im Oktober 1962 den ersten Bond-Film heraus: James Bond – 007 jagt Dr. No. In den nächsten 27 Jahren erschienen 15 weitere Filme der Reihe, wobei Saltzman 1975 aufgrund von Differenzen, die seine anderen Filmprojekte hervorriefen, und aus finanziellen Gründen seinen Anteil an Danjaq nach 13 Jahren an United Artists verkaufte. Saltzman stieg nach dem Film Der Mann mit dem goldenen Colt (1974) bei den James-Bond-Filmen aus; die bisherige Vertriebsgesellschaft UA wurde Miteigentümerin der Filmrechte.

Die Kulissen der Filmreihe wurden von den Szenenbildnern Ken Adam und Peter Lamont geschaffen. Ken Adam verließ James Bond nach der Produktion von Moonraker, sein Nachfolger wurde Lamont, der zuvor schon in anderen Funktionen an der Reihe mitwirkte. Lamont blieb bis einschließlich Casino Royale (2006) der Reihe verbunden.

Nach Lizenz zum Töten (1989) kam es wegen Differenzen zwischen der Produktions- und der Verleihfirma zu einer fast sechseinhalbjährigen Unterbrechung. GoldenEye kam Ende 1995 in die Kinos; danach entstand durchschnittlich alle drei Jahre ein neuer Bond-Film. Die 007-Reihe zählt zu den langlebigsten und kommerziell erfolgreichsten der Filmgeschichte.

Die Halbgeschwister Michael G. Wilson und Barbara Broccoli übernahmen 1995 die Produktion der Filme von ihrem Vater

GoldenEye ist der erste Film, der nicht mehr von Albert R. Broccoli produziert wurde, sondern von seinem Stiefsohn und bisherigen Mitproduzenten Michael G. Wilson und seiner Tochter Barbara Broccoli. Seit Albert R. Broccolis Tod im Juni 1996 führten die beiden die Geschäfte weiter. Die Rechte an den von Eon Productions Ltd. produzierten James-Bond-Filmen lagen bis 1975 allein bei Danjaq S. A. und werden seit dem Verkauf des 50-prozentigen Anteil Saltzmans an United Artists von Danjaq S. A. und United Artists kontrolliert. Seit 1981 kontrolliert Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) als Mutterunternehmen von United Artists den Verleih der Filmreihe und besitzt Anteil am Copyright aller Filme.

2005 übernahm ein von Sony und dessen Tochterunternehmen Sony Pictures Entertainment geführtes Konsortium Metro-Goldwyn-Mayer und die Tochtergesellschaft United Artists.

Nach anfänglicher Ungewissheit über die Zukunft des finanziell angeschlagenen MGM begannen die Dreharbeiten des 23. James-Bond-Films Skyfall am 3. November 2011 in Whitehall in London. Fast alle bisherigen Bond-Filme wurden in den Pinewood Studios bei London produziert, wo für die teilweise sehr aufwändigen Filmsets eigene Hallen errichtet wurden.

Während die eine Hälfte der Filmrechte seit den 1960ern bei der Produzentenfamilie Broccoli lag, wechselte der andere Teil seit dem Ausstieg von Harry Saltzman mehrfach den Besitzer. Wiederholte wirtschaftliche Schieflage der Partnerstudios erzwangen dadurch immer wieder mehrjährige Produktionspausen. Infolge der COVID-19-Pandemie schluckte schließlich der Onlineversandhändler Amazon das Hollywoodstudio MGM mitsamt ihrem Anteil der Filmrechte. Trotzdem kam es lange nicht zu Fortschritten an einem weiteren Film. Ende 2024 berichtete The Wall Street Journal, dass Amazons Pläne, Bond als „Content zu maximalisieren“, die langjährige Filmproduzentin Barbara Broccoli nachhaltig verärgert hätten.[27] Schließlich zahlte Amazon im Februar 2025 Familie Broccoli aus und übernahm die volle Kontrolle über die Figur. Damit endete nach über sechzig Jahren die Filmreihe von Eon Productions.[28]

Fahrzeuge und Orte der Eon-Filme

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Film Fahrzeuge Schauplätze (fiktive Orte in Anführungszeichen) Drehorte
James Bond jagt Dr. No Sunbeam Alpine Series II Kingston, London, Jamaika, „Crab Key“ (Dr. Nos Insel) Pinewood Studios, London, Kingston, Jamaika
Liebesgrüße aus Moskau Bentley 3 ½ Litre „Spectre Island“ (Trainingscamp von SPECTRE), Fluss in England, London, Istanbul, mit dem Orient-Express über Belgrad und Zagreb zur jugoslawisch-italienischen Grenze, Venedig Pinewood Studios, London, England, Schottland, Istanbul, Türkei, Italien
Goldfinger Aston Martin DB5 ungenannter mittelamerikanischer Staat, Miami Beach, London, Golfplatz in England, Genf, Andermatt, Furkapass, „Auric Enterprises“ (Goldfingers Fabrik in Stans, in der Schweiz), „Goldfingers Gestüt“ in Kentucky, Fort Knox, über dem Nordatlantik Pinewood Studios, England, Andermatt, Furkapass, Pilatus Flugzeugwerke in Stans (Schweiz), Miami, Kentucky
Feuerball Aston Martin DB5, 65er Ford Thunderbird Cabrio Herrenhaus in Frankreich, Hauptquartier von SPECTRE in Paris, „Shrublands“ (ein Sanatorium bei London), England, Bahamas, Nassau Pinewood Studios, England, Paris, Schloss Anet in Frankreich, Nassau, Bahamas, Miami
Man lebt nur zweimal Toyota 2000 GT Erdumlaufbahn, amerikan. Raketenkontrollzentrum, sowjet. Radarstation, Hongkong, Tokio, Kōbe, Kyūshū, Hauptquartier von SPECTRE in einem Vulkankrater Pinewood Studios, England, Tokio, Japan, Control and Reporting Centre Mågerø (Norwegen),[29][30] Gibraltar, Bahamas, Bermuda
Im Geheimdienst Ihrer Majestät Mercury Cougar 1969 Convertible, Aston Martin DBS Estoril, Lissabon, Bern, England, London, Lauterbrunnen, „Bleuchamps medizinisches Institut für Allergien“ (Hauptquartier von SPECTRE) im Piz Gloria auf dem Schilthorn im Berner Oberland, Feldkirch (Vorarlberg),[31] Grindelwald, Portugal Pinewood Studios, England, Bern, Lauterbrunnen, Schilthorngipfel, Grindelwald, Winteregg, Mürren, Andermatt, Lissabon, Portugal
Diamantenfieber Ford Mustang Mach 1, Triumph Stag, Aston Martin DBS[32][33] Tokio, Kairo, Cannes, London, Diamantenmine in Südafrika, Amsterdam, Los Angeles, Las Vegas, Ölplattform vor der Küste Kaliforniens (Hauptquartier von SPECTRE) Pinewood Studios, England, Amsterdam, Flughafen Frankfurt Main, Los Angeles, Las Vegas, Nevada, Bohrplattform vor Südkalifornien
Leben und sterben lassen Chevrolet Bel Air, Chevrolet Impala, AEC Routemaster „Bonds Wohnung“ in London, New York, New Orleans, „San Monique“ (ein Inselstaat in der Karibik) Pinewood Studios, England, New Orleans, Louisiana, New York
Der Mann mit dem goldenen Colt AMC Hornet, AMC Matador London, Beirut, Macau, Hongkong, Bangkok, „Scaramangas Insel“ im Südchinesischen Meer, Pang Nga Bay (Thailand) Pinewood Studios, England, Macao, Hongkong, Bangkok, Khao Phing Kan in der Phang-Nga-Bucht
Der Spion, der mich liebte Lotus Esprit Type 79, Ford Taunus TC „Berngarten“ in Österreich, Moskau, Schottland, Ägypten, Kairo, Gizeh, Luxor-Tempel, Abu Simbel, Sardinien, „Atlantis“ (Strombergs Plattform im Mittelmeer) Pinewood Studios, England, Kairo, Gizeh, Luxor, Abu Simbel, Sardinien, Bahamas, Malta, Okinawa, Mount Asgard in Kanada, Graubünden
Moonraker – Streng geheim Rolls-Royce Silver Shadow I, Hispano-Suiza J 12, MP Lafer über dem Nordatlantik, auf dem Rückflug aus Afrika, London, Los Angeles, „Drax’ Schloss“ in Kalifornien, Venedig, Rio de Janeiro, Urwald von Brasilien, „Drax’ Raumstation“ im Weltraum Pinewood Studios, England, Paris, Schloss Vaux-le-Vicomte bei Melun, Billancourt Studios, Boulogne Studios, Frankreich, Venedig, Rio de Janeiro, Iguazú-Wasserfälle, Maya-Stadt Tikal in Guatemala, Los Angeles, Kalifornien, Florida
In tödlicher Mission Lotus Esprit, Citroën 2CV, Peugeot 504 Friedhof bei London, London, Ionisches Meer, Gegend von Madrid, Cortina d’Ampezzo, Korfu, irgendwo an der alban. Küste, Kloster „St. Cyril’s“ in Griechenland Pinewood Studios, England, London, Cortina d’Ampezzo, Korfu, Meteora-Kloster Agia Triada in Griechenland, Bahamas, Nordsee
Octopussy Alfa Romeo GTV6, Mercedes-Benz 250 SE (W 108) ungenannter lateinamerikanischer Staat, Ost-Berlin, Berliner Mauer, Residenz des brit. Botschafters in West-Berlin, Sotheby’s in London, Udaipur, „Octopussys Palast“ in Indien, Karl-Marx-Stadt in der DDR, Zugfahrt über die innerdeutsche Grenze, „Feldstadt“ (eine US-Air-Force-Basis in Bayern) Pinewood Studios, England, London, West-Berlin, Udaipur, Taj Mahal, Indien, Utah
Im Angesicht des Todes Rolls-Royce Silver Cloud II, Renault 11, Chevrolet Corvette, American LaFrance Drehleiter Sibirien, London, Ascot, Paris, „Zorins Schloss“ in Frankreich, San Francisco, „Zorins Silbermine“ bei der San-Andreas-Spalte, Golden Gate Bridge Pinewood Studios, England, Ascot, Paris, Schloss Chantilly in Frankreich, San Francisco, Vatnajökull (Gletscher in Island), Vedretta di Scerscen Inferiore (Gletscher in Italien)
Der Hauch des Todes Aston Martin V8 Volante, Aston Martin V8 Vantage, Audi 200 quattro, Audi 200 Avant quattro Gibraltar, Bratislava, London, England, Wien, „Eiserner Vorhang“ zwischen der ČSSR und Österreich, Tanger, Afghanistan, Marokko England, Wien (Volksoper und Gasometer), Österreich (in Kärnten am Weissensee), Tanger, Marokko, Mojave-Wüste, Gibraltar
Lizenz zum Töten Kenworth W500B, Rolls-Royce Silver Shadow II, Maserati Biturbo 425i Bahamas, Key West, „Isthmus City“ (eine Stadt in Mittelamerika) Churubusco Studios, Key West, Mexiko-Stadt, Mexiko
GoldenEye Aston Martin DB5, BMW Z3, Ferrari F355, T-55 Archangelsk (im Film noch UdSSR), Monaco, Sewernaja Semlja, Sankt Petersburg, Kuba, Guantanamo Bay Warner Bros. Studios Leavesden, London, England, Monaco, Puerto Rico, Lago-di-Vogorno-Staudamm in der Schweiz
Der Morgen stirbt nie BMW 750iL, BMW R1200C, Aston Martin DB5 Khyber-Pass im Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan, Südchinesisches Meer, Oxford, Hamburg, Okinawa, Vietnam, Ho-Chi-Minh-Stadt, Courchevel Pinewood Studios, London, Oxford, England, Hamburg, Bangkok, Thailand, Florida, Mexiko
Die Welt ist nicht genug BMW Z8, Land Rover Discovery, Aston Martin DB5[29] Bilbao, London, Schottland, Baku, Ölfelder in Aserbaidschan, Atomwaffen-Forschungszentrum in Kasachstan, Istanbul Pinewood Studios, London, England, Istanbul, Türkei, Baku, Bilbao, Schottland, Frankreich, Spanien
Stirb an einem anderen Tag Aston Martin V12 Vanquish, Ford Thunderbird Retro Nordkorea, demilitarisierte Zone zw. Nord- und Südkorea, Hongkong, Kuba, London, Island, „Graves Eispalast“ Pinewood Studios, London, England, Cádiz als Kuba, Hawaii, Jökulsárlón-Eissee in Island
Casino Royale Aston Martin DBS, Ford Mondeo, Aston Martin DB5 Prager Büro des MI6, Herrentoilette in Lahore, Pakistan,[34] Uganda, Madagaskar, Bahamas, Miami, Montenegro, Comer See, Venedig Pinewood Studios, Grandhotel Pupp in Karlsbad, Burg Loket nahe Karlsbad, Kloster Strahov in Prag, Villa del Balbianello in Lenno am Comer See, Venedig, Bahamas, Nationalmuseum in Prag
Ein Quantum Trost Aston Martin DBS, Volvo S40, Alfa Romeo 159, Ford Ka, Ford Edge, Range Rover Sport, Land Rover Defender Gardasee, Carrara, Siena, London, Seebühne in Bregenz, Haiti, Bolivien, Talamone Pinewood Studios, England, Siena, Gardasee, Feldkirch, Bregenz, Panama-Stadt, Panama, Atacama-Wüste in Chile, Mexiko, Talamone
Skyfall Aston Martin DB5, Range Rover Vogue SE, Jaguar XJ LWB, Mercedes-Benz S-Klasse, Land Rover Defender, Honda CRF Rally Istanbul, London, türkische Küste, Shanghai, Macau, Hashima (Silvas Insel), Skyfall-Anwesen in Schottland London, Istanbul, Pinewood Studios, England, Rennbahn in Ascot als Shanghai Airport, Türkei, China
Spectre Aston Martin DB10,[35][36] Aston Martin DB5, Jaguar C-X75 Mexiko-Stadt, London, Rom, Tokio, Altaussee, Tirol, Tanger, Hauptquartier von SPECTRE in einem Meteoritenkrater in der Wüste von Marokko Pinewood Studios, London, Mexiko-Stadt, Rom, Tanger, Erfoud, Sölden, Obertilliach, Altaussee
Keine Zeit zu sterben Aston Martin DB5, Aston Martin V8,[37] Aston Martin Valhalla[38] Matera, London, Jamaika, Kuba, Norwegen, Insel zwischen Japan und Russland (Safins Hauptquartier) London, Italien, Jamaika, Norwegen,[39] Färöer, Schottland,[40] HMS Dragon[41]

Eigens für den Film Man lebt nur zweimal produzierte Toyota zwei Autos des Typs 2000 GT in einer Cabrio-Variante. Der Grund dafür: Sean Connery war für das ursprünglich vorgesehene Modell mit normalem Dach zu groß.

Als Besonderheit kann gewertet werden, dass viele der Autos im Zuge von Kampfhandlungen schwer beschädigt beziehungsweise zerstört werden – so werden der Lotus Esprit in In tödlicher Mission gesprengt, der BMW 750 in Der Morgen stirbt nie fliegt vom Parkhaus in eine Filiale von AVIS, und der BMW Z8 in Die Welt ist nicht genug wird zersägt. Im Zuge dieser Totalschäden entwickelt sich ein Running Gag mit den Quartiermeistern Q und R, die Bond inständig bitten, das Fahrzeug als Ganzes wiederzubringen, was dieser aber nur in den seltensten Fällen tut.[42] Auch andere von Bond verwendete Transportmittel, wie Boote oder Flugzeuge, werden im Laufe des Einsatzes häufig zerstört.

Drehorte und Handlungsplätze der Bond-Filme (bis 2008)

Musik der Eon-Filme

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John Barry galt bis zum Verlassen der Filmreihe im Jahr 1987 als Hauskomponist der Bondfilme. Versuche, ihn später zurückzuholen, scheiterten. Beim ersten Bondfilm, James Bond jagt Dr. No (1962), arrangierte und dirigierte er Monty Normans berühmt gewordenes James-Bond-Thema. Insgesamt komponierte Barry elf Bond-Soundtracks, in Ausnahmefällen sprangen andere Komponisten für ihn ein, so Paul McCartney mit George Martin (Leben und sterben lassen, 1973, Originaltitel Live and Let Die),[43] Marvin Hamlisch (Der Spion, der mich liebte, 1977), Bill Conti (In tödlicher Mission, 1981), Michael Kamen (Lizenz zum Töten, 1989) und Éric Serra (GoldenEye, 1995). Von 1997 bis 2008 war David Arnold für die Filmmusik verantwortlich. Bei Skyfall (2012) und Spectre (2015) wurde die Filmmusik von Thomas Newman komponiert, bei Keine Zeit zu sterben (2021) stammt die Musik von Hans Zimmer.

John Barry (2006), komponierte die Musik zu elf Bond-Filmen.
Shirley Bassey (2006), Interpretin dreier Bond-Titellieder

Prägend wirken dabei musikalische Hauptthemen, insbesondere das reihenübergreifende Bond-Thema und die Melodien der Titellieder. Sie werden beständig variiert und dabei in den fortlaufenden Soundtrack eingearbeitet, um dem Soundtrack neben der dramaturgischen Funktion eine musikalische Identität zu verleihen, die letztlich auch den Filmen insgesamt zugutekommt. Das James Bond Theme von Monty Norman eröffnet seit Liebesgrüße aus Moskau jeden Bond-Film bis zu Stirb an einem anderen Tag mit der typischen Pistolenlauf-Einstellung. In der Neuverfilmung von Casino Royale (2006) wurde der Film ohne dieses Thema eröffnet. Erst gegen Filmende erklingt das Bond-Thema vollständig ausgearbeitet, wenn Bond als gereifter Agent 007 ins Bild tritt und das Thema nahtlos in den Abspann überleitet. In Ein Quantum Trost und Skyfall beschließt das Bond-Thema den Film mit der ikonenhaften Pistolenlaufeinstellung und leitet über zum Abspann.

Die zwei unabhängig von Eon Productions Ltd. produzierten Bond-Abenteuer Casino Royale (1967) und Sag niemals nie (1983) unterscheiden sich in musikalischer Sicht von den Eon-Filmen mit dem maßgeblich von John Barry entwickelten Klang. Die Verwendung des Bond-Themas oder der Pistolenlaufsequenz war allein schon aus rechtlichen Gründen in diesen zwei Filmen ausgeschlossen.

Bis heute werden für die Titellieder weltbekannte Solisten und Gruppen verpflichtet. Dazu gehörten bisher Tom Jones, Nancy Sinatra, Louis Armstrong, Paul McCartney, A-ha, Tina Turner und Madonna. Shirley Bassey interpretierte gleich drei Titellieder für die Bond-Filme Goldfinger (1964), Diamonds Are Forever (1971) und Moonraker (1979). Sheena Easton war – mit ihrem Titellied zu In tödlicher Mission (1981) – als einzige Sängerin auch während des Vorspanns zu sehen. Madonna hatte zudem eine Kurzrolle in Stirb an einem anderen Tag, zu dem sie das Titellied sang. Als einzigen Interpreten eines Bond-Titelliedes gelang es der Gruppe Duran Duran mit A View To A Kill (1985) den ersten Platz der US-Charts zu belegen. Adeles Titellied Skyfall errang im Oktober 2012 die Spitze der deutschen Single-Charts und erhielt 2013 den Oscar für den besten Song. Billie Eilish, die den Titelsong von Keine Zeit zu sterben singt, ist die jüngste Interpretin eines James-Bond-Titelsongs. Der Titel erhielt 2022 den Oscar für den besten Song.

John Dees 007-Schriftzug

Merkmale der Eon-Filme

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Ursprüngliches britisches Logo, 1962/63
Variante des Logos für den Film Casino Royale, 2006

Die Ziffernfolge 007 geht auf John Dee zurück, der seine Briefe an die britische Königin Elisabeth I. so signierte und sie dadurch als persönlich kennzeichnete – nur für die Augen der Majestät bestimmt.[44] Das für Bondfilme in Großbritannien ursprünglich entworfene Logo war eine schwarze Pistole, die auf den roten Zahlen 007 lag. Das 1962 von Joseph Caroff entworfene 007-Pistolen-Logo findet sich heute auf vielen Werbeprodukten und international auf fast allen Kinoplakaten. Im asiatischen Raum wurden eigene Varianten entwickelt, wobei die japanische sich durch Detailreichtum hervortat. 1969 wurde das Logo leicht modifiziert. Für Roger Moore wurde 1973 ein etwas höheres und kantigeres Modell entwickelt, das auf dem Plakat zu Leben und sterben lassen in senkrechter Form mit „R0ger M0ore“ verschmolzen wurde. 1985 kehrte man wieder in leicht veränderter Form zur schrägen Variante von 1969 zurück, allerdings mit einem mehrkantigeren Korn auf dem Lauf. Im Jahr 1987, zum 25. Jubiläum und dem Eintritt Timothy Daltons als Bond, wurde der Lauf wieder der Version von 1962 angeglichen. Dieses Logo wurde erst 1995 zur Premiere von Pierce Brosnan im Film GoldenEye durch eine verschlankte Version ersetzt, die bis heute als offizielles 007-Symbol gilt.

Pistolenlaufintro

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Ein gezogener Pistolenlauf

Zu Beginn fast eines jeden Bond-Films ertönt das von Monty Norman geschriebene und durch John Barrys Arrangement berühmt gewordene Thema aus Dr. No, das James Bond Theme. James Bond geht von rechts bis zur Bildmitte und schießt plötzlich mit einer Pistole in Richtung der Zuschauer. Diese Sequenz ist auch als Gun Barrel Sequence bekannt. Am Anfang des 20. Films – James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag – flog 2002 – zur Feier des doppelten Jubiläums der Bond-Serie – außerdem einmalig eine Kugel auf den Zuschauer zu.

Auch in den Eon-Filmen ist Connery nicht als erster Bond zu sehen: Stuntman Bob Simmons absolviert die Gunbarrel-Sequenz, die in den ersten drei Filmen genutzt wurde. Erst seit Feuerball ist es der jeweils amtierende Bond-Darsteller, der in der Eingangssequenz tatsächlich schießt.

Seit dem Neustart 2006 mit Daniel Craig als James Bond erschien diese Szene zunächst nicht mehr direkt am Anfang der Filme. In Casino Royale bildet sie den Übergang zum Vorspann und ist damit erstmals in die Filmhandlung eingebunden. Bei Ein Quantum Trost und Skyfall erscheint sie am Ende des Films, direkt vor dem Abspann. Erst in Spectre ist sie, wie zuletzt im Jahr 2002, wieder am Anfang zu sehen.

Eröffnungssequenz und Vorspann

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Nach dem Pistolenlaufintro folgt seit Liebesgrüße aus Moskau ein gelegentlich vom Hauptfilm unabhängiges, aktionsreiches Kurzabenteuer oder ein Prolog im üblichen Sinne. Nun erst erscheint der meist sehr aufwendig gestaltete Vorspann mit den Credits. Der Vorspann ist unterlegt mit einem eigens komponierten Filmsong und zeigt häufig die Umrisse nackter oder leicht bekleideter Frauen.[45] Bis Lizenz zum Töten war Maurice Binder (ausgenommen bei den Filmen Liebesgrüße aus Moskau und Goldfinger) Schöpfer dieser kunstvollen Sequenzen. Nach dessen Tod im Jahr 1991 übernahm Daniel Kleinman diese Aufgabe und führte seither Binders Tradition bis einschließlich Casino Royale fort. Die Titelsequenz zu Ein Quantum Trost wurde von der Firma MK12 erstellt. Seit Skyfall ist wieder Daniel Kleinman dafür zuständig.[46]

Produktplatzierung

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Bereits in den Romanen zeigt Bond seine Vorliebe für Produkte bekannter (Luxus-)Marken, die Fleming auch prominent benennt. In den Filmen wurde dies von Beginn an für gezielte Produktplatzierung genutzt.[47][48] Neben den prominenten Fahrzeugen sind weitere Beispiele dafür:

Waffen

  • Walther-Waffen, in fast allen Filmen, im Besonderen die Pistolen PPK und P99 oder das WA-2000-Scharfschützengewehr
  • Glock -Pistole (modifiziert) in der Eröffnungssequenz von Spectre

Getränke

  • Smirnoff-Wodka in James Bond jagt Dr. No und Der Morgen stirbt nie
  • Dom Pérignon-Champagner in James Bond jagt Dr. No, Goldfinger, Der Mann mit dem goldenen Colt und Der Spion, der mich liebte
  • Champagne Bollinger in jedem James-Bond-Film seit 1983 (Octopussy), vorher ab Leben und Sterben lassen (1973) sporadisch
  • Heineken löste Martini als Getränk in Skyfall ab
  • Perrier in GoldenEye: Bond rammt mit einem Panzer einen mit Mineralwasser beladenen LKW

Uhren, Mode und Accessoires

  • Rolex in James Bond jagt Dr. No, Leben und Sterben lassen und Uhr in Der Mann mit dem goldenen Colt
  • Omega in GoldenEye, Die Welt ist nicht genug, Casino Royale, Spectre, Stirb an einem anderen Tag (Krone einer Omega-Uhr als Zeitzünder) und Keine Zeit zu sterben
  • Seiko in Der Spion, der mich liebte, Moonraker (mit der Seiko-Uhr sprengt Bond sogar ein Tor), In tödlicher Mission und Octopussy (in Indien erhält Bond zwei Seiko-Uhren)
  • Cartier Paris (Brieftasche „les must de Cartier“) in Im Angesicht des Todes, CIA-Gadgets in Moonraker
  • Guy Laroche in In tödlicher Mission (Einkaufstüte aus Athen mit Werbeaufdruck)
  • Bogner in In tödlicher Mission (blauer Ski-Overall von Bond in Cortina)

Unternehmen

  • Caterpillar in Die Welt ist nicht genug und Skyfall
  • KUKA Roboter in Stirb an einem anderen Tag (Schweissroboter)
  • British Airways in Moonraker, GoldenEye und Stirb an einem anderen Tag
  • Pan Am in James Bond jagt Dr. No, Liebesgrüße aus Moskau, Leben und Sterben lassen und Lizenz zum Töten
  • Marlboro, 7 Up und British Airways in der langen „Rio-Sequenz“ von Moonraker
  • Harrods in Der Hauch des Todes und Moonraker
  • Avis Autovermietung, prominent platziert in Der Morgen stirbt nie[49]
  • Arcoll-Sicherheitsgurte in der Zentrifugenkabine in Moonraker
  • CMA CGM in Keine Zeit zu sterben[41]
  • Whiskas in Im Angesicht des Todes (erwähnt)

Elektronikkonzerne

  • Philips in Der Hauch des Todes (Schlüssel, der Betäubungsgas versprüht), In tödlicher Mission (Einbaulautsprecher im Helikopter), Stirb an einem anderen Tag, Lizenz zum Töten (Bond nutzt Funkzünder von Philips zur Sprengung) und Im Angesicht des Todes (Monitore, Diktiergerät, Rasierer, Musikkassetten)
  • Sony in Man lebt nur zweimal, Der Mann mit dem goldenen Colt (Monitor, Funkgerät), Octopussy (Monitore auf Qs Ballon), Der Spion der mich liebte (Monitore an Bord der Atlantis), Stirb an einem anderen Tag, Casino Royale (DVD-Player im Ocean Club) und Skyfall
  • Sony Ericsson in Casino Royale (Bonds Handy auf den Bahamas) und Ein Quantum Trost (Fernseher an Bord des Privatjets, Bond benutzt ein Klapphandy)
  • Ericsson in Der Morgen stirbt nie (mit dem Handy steuert Bond den BMW)
  • Minolta in Der Spion der mich liebte (Blechdose für Mikrofilm mit Minolta-Aufdruck)
  • Olympus in Lizenz zum Töten (Kamera im Intro)
  • Microsoft Windows CE in Die Welt ist nicht genug
  • Apple Macintosh in Im Angesicht des Todes (Computer im Haus von Stacey)

Veröffentlichung und Rezeption der Eon-Filme

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Inflationsbereinigt (Stand: 2011) ist der Schauspieler Sean Connery mit einem durchschnittlichen Bruttoerlös (Einspielergebnis abzüglich Produktionskosten) von derzeit 629 Mio. US-Dollar pro Film der erfolgreichste Bond-Darsteller. Ihm folgen Daniel Craig mit umgerechnet 591, George Lazenby mit 496, Roger Moore mit 488, Pierce Brosnan mit 378 und als Schlusslicht Timothy Dalton mit 264 Mio. US-Dollar pro Film.

Film Premiere Laufzeit
in min.
FSK Bond-Darsteller Budget
(Mio. US$)
Einspielergebnis (Mio. US$) Tomato­meter Metascore
nominal inflations­bereinigt
5. Okt. 1962 109 16 Sean Connery 1,2 59,6 618 95 %[50] 78/100[51]
10. Okt. 1963 115 2,5 78,9 808 97 %[52] 83/100[53]
17. Sep. 1964 105 12 3,5 124,9 1.263 99 %[54] 87/100[55]
9. Dez. 1965 130 11,0 141,2 1.404 85 %[56] 64/100[57]
12. Juni 1967 117 9,5 111,6 1.048 73 %[58] 61/100[59]
12. Dez. 1969 142 George Lazenby 7,0 87,4 748 81 %[60] 61/100[61]
14. Dez. 1971 120 16 Sean Connery 7,2 116,0 898 64 %[62] 59/100[63]
27. Juni 1973 121 12 Roger Moore 12,0 161,8 1.142 67 %[64] 55/100[65]
18. Dez. 1974 125 13,0 97,6 621 40 %[66] 43/100[67]
7. Juli 1977 125 14,0 187,3 969 82 %[68] 55/100[69]
26. Juni 1979 126 34,0 210,3 909 59 %[70] 66/100[71]
24. Juni 1981 127 28,0 202,8 700 69 %[72] 54/100[73]
6. Juni 1983 131 27,5 187,5 591 41 %[74] 63/100[75]
22. Mai 1985 131 30,0 157,8 460 36 %[76] 40/100[77]
29. Juni 1987 130 Timothy Dalton 40,0 191,2 528 73 %[78] 59/100[79]
13. Juni 1989 133 16 32,0 156,2 395 79 %[80] 58/100[81]
13. Nov. 1995 130 Pierce Brosnan 60,0 353,4 0727 80 %[82] 65/100[83]
12. Dez. 1997 119 110,0 346,6 677 58 %[84] 52/100[85]
8. Nov. 1999 128 12 135,0 390,0 734 51 %[86] 57/100[87]
18. Nov. 2002 133 142,0 456,0 795 56 %[88] 56/100[89]
14. Nov. 2006 144 Daniel Craig 150,0 0.599,2 0932 94 %[90] 80/100[91]
29. Okt. 2008 106 230,0 586,1 854 63 %[92] 58/100[93]
23. Okt. 2012 143 200,0 1.108,6 1.504 92 %[94] 81/100[95]
26. Okt. 2015 148 [96] 245,0 880,7 1.165 63 %[97] 60/100[98]
8. Okt. 2021 163 [99] 250,0 0.774,0 0896 83 %[100] 68/100[101]
Summe 1794,0 7767,0 17025
Übersicht
Titel Premiere Art Bond-Darsteller Alter 3 Regisseur
21. Okt. 1954 Fernsehfilm Barry Nelson 37 William H. Brown
Casino Royale 13. Apr. 1967 Parodie David Niven 57 Val Guest
Ken Hughes
John Huston
Joseph McGrath
Robert Parrish
Peter Sellers 41
6. Okt. 1983 Neuverfilmung Sean Connery 53 Irvin Kershner
Bond 26 angekündigt Fortsetzung durch Amazon Denis Villeneuve[102]
3 
bei Abschluss der Dreharbeiten

Als Harry Saltzman und Albert R. Broccoli die Filmrechte für Ian Flemings Bond-Romane erstanden, konnten sie zwei Titel nicht sichern: Casino Royale und Feuerball.

Casino Royale (1954/1967)

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Barry Nelson, 1954 als Bond im Fernsehen und übergreifend der allererste Darsteller

Casino Royale wurde bereits 1954 an Gregory Ratoff verkauft, dessen Agentur diese an CBS für die Produktion einer Fernsehshow vermitteln konnte. Die Live-Adaption von Flemings Debüt-Roman Casino Royale fand ihren Platz in einer einstündigen Episode der Fernsehserie Climax!. Die Regie führte William H. Brown Jr. Als erster Bond-Darsteller erschien darin der amerikanische Schauspieler Barry Nelson. Peter Lorre spielte damals den Gegenpart Le Chiffre. Mit dem vertrauten Bild des Kino-Bonds, wie er heute bekannt ist, hatte die Theatershow aus dem Jahr 1954 nur sehr wenig gemein; zudem hieß „James“ Bond in diesem Film „Jimmy“ und arbeitete für die CIA.

David Niven, Bond-Darsteller in der Parodie Casino Royale von 1967
Peter Sellers, weiterer Bond-Darsteller in Casino Royale

Als Ratoff starb, verkaufte seine Frau die Rechte an Charles K. Feldman weiter. Feldman strebte zunächst – erfolglos – eine Partnerschaft mit Eon Productions Ltd. an und produzierte schließlich auf eigene Faust die Bond-Parodie Casino Royale, welche 1967 erschien. In der Rolle des James Bond 007 sind unter anderem David Niven, Peter Sellers und Terence Cooper zu sehen. Woody Allen spielt den Bösewicht und Neffen von James Bond – Jimmy Bond/Dr. Noah. Beteiligt war auch Ursula Andress, Darstellerin des ersten Bond-Girls in James Bond jagt Dr. No. Orson Welles verkörperte den Bösewicht „Le Chiffre“, gegen den James Bond am Baccara-Tisch antreten muss. Außerdem traten noch diverse international bekannte Schauspieler in mehr oder weniger kleinen Cameorollen auf, darunter Barbara Bouchet, William Holden, John Huston, Deborah Kerr, Daliah Lavi, George Raft, Charles Boyer, Peter O’Toole und Jean-Paul Belmondo.

Nach Feldmans Tod kaufte United Artists dessen Produktionsgesellschaft, an der auch Columbia Pictures Anteile durch die von CBS gesendete Fernsehshow besaß. Dies war der Grund für einen jahrzehntelangen Streit um den Status von Casino Royale. Sony kaufte 1989 Columbia Pictures. Die 1991 umbenannte Sony Pictures Entertainment versuchte nun, unter anderem auch durch eine Zusammenarbeit mit Kevin McClory, den Rechteinhaber von Feuerball und Sag niemals nie, in das Bond-Filmgeschäft einzusteigen, was wiederum Eon mit gerichtlichen Mitteln zu verhindern trachtete. Die Auseinandersetzung endete 1999 mit Eons Kauf der restlichen Filmrechtanteile an Casino Royale. Ironischerweise kaufte Sony 2004 die MGM-Studios, die 1981 mit United Artists fusioniert waren, so dass die neuesten Bond-Produktionen schließlich doch unter Sonys Flagge erfolgten.

Sag niemals nie (1983)

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Sean Connery trat 1983 in Sag niemals nie nochmals als Bond auf

Sag niemals nie hat mit Connery als Bond den gleichen Handlungsaufbau wie der 1965 gedrehte Film Feuerball und kann daher als unabhängige Neuverfilmung angesehen werden. Die Romanvorlage von Feuerball wiederum geht auf ein geplantes Drehbuch für einen Film James Bond Secret Agent von Anfang der 1960er Jahre zurück, an welchem neben Fleming auch Kevin McClory und Jack Whittingham mitschrieben. Das Vorhaben zog sich damals in die Länge, und Fleming verlor die Lust an der Verfilmung. Die bis dahin erarbeiteten Elemente verwendete er 1960 für das Buch Thunderball, was die anderen nicht genannten Beteiligten veranlasste, Fleming der Verletzung des Urheberrechts anzuklagen. Dessen wurde er später für schuldig befunden, sodass deren Namen als Mitautoren genannt wurden und McClory die Filmrechte zugesprochen wurden. Den James-Bond-Produzenten Broccoli und Saltzman, die die Filmrechte der Bücher vor der Veröffentlichung von Feuerball erworben hatten, gelang es zwar, die Verfilmung von 1965 unter der Beteiligung McClorys auszuhandeln. McClory behielt aber die Rechte und ging in den folgenden Jahren eine Neuverfilmung an.

Schließlich kam 1983 Sag niemals nie als letzter Auftritt von Sean Connery in der Rolle von Bond in die Kinos. Als Bösewicht Maximilian Largo ist Klaus Maria Brandauer und als „Bondgirl“ Domino Kim Basinger zu sehen. Der Titel Never Say Never Again basiert auf einer Anspielung von Connerys Frau auf eine Aussage von Sean Connery, nie wieder James Bond spielen zu wollen. Das Skript basiert auf McClory und Whittingham. Eon versuchte vergeblich, die Verfilmung zu verhindern, um eine Schmälerung des Erfolgs von Octopussy aus demselben Jahr zu verhindern, was dann wahrscheinlich auch der Fall war. Der früher veröffentlichte Octopussy (ca. 187 Mio. Dollar) übertrumpfte das Konkurrenzprodukt Sag Niemals Nie (ca. 160 Mio. Dollar) finanziell nur geringfügig. Die US-amerikanischen Kinoverleihrechte lagen bei der Erstaufführung bei Warner Bros.

Fortsetzung durch Amazon

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Im Jahr 2022 kaufte der Onlineversandhändler Amazon das krisengeschüttelte Hollywoodstudio MGM. Im Februar 2025 zahlten sie die langjährige Produzenten-Familie Broccoli aus und übernahmen die kreative Kontrolle über die Reihe.[103] Im Folgemonat wurden Amy Pascal und David Heyman als Produzenten eines nächsten Filmes verkündet.[104]

Orte und Fahrzeuge der weiteren Kinofilme

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Filmtitel Schauplätze Drehorte Fahrzeuge
Casino Royale Schottland, London, Berlin, „Casino Royale“ in Frankreich Pinewood Studios (London), MGM-Studios (Denham-Uxbridge), Shepperton Studios, Mereworth Castle (Mereworth), Killin, Falls of Dochart, Killeen Castle County Meath, County Wicklow, Glencree
Sag niemals nie ungenannter mittelamerikanischer Staat, Sanatorium „Shrublands“ bei London, England, Bahamas, Monaco, Frankreich, Nordafrika, Canale di Dissei (Äthiopien) Elstree Studios, England, Menton, Nizza, Studios la Victorine, Antibes, Nassau, Bahamas Yamaha XJ 650 Turbo, Peugeot 604, Renault 5 Turbo

Auswertung und Rezeption der weiteren Kinofilme

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Titel Bond-Darsteller Budget
(Mio. US$)
Einspielergebnis (Mio. US$) Tomato­meter Metascore
nominal inflations­bereinigt
Casino Royale David Niven
Peter Sellers
12,0 044,4 417 26 %[105] 48/100[106]
Sag niemals nie
(Never Say Never Again)
Sean Connery 36,0 160,0 504 71 %[107] 68/100[108]

Stilmittel der Filme

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Bezeichnend sind wiederkehrende Zitate wie Bonds Bestellung eines Wodka Martinishaken, not stirred” (deutsch: „geschüttelt, nicht gerührt“) – obwohl dieser gerade nicht geschüttelt wird. Roger Moore verzichtete gänzlich auf den Ausspruch, was anfangs als Abgrenzung zu seinem Vorgänger Sean Connery dienen sollte. In Casino Royale wird das „geschüttelt“-Zitat parodiert. Als Bond von einem Kellner gefragt wird „Geschüttelt oder gerührt?“, entgegnet er: „Sehe ich aus, als ob mich das interessiert?“.

Fleming lässt Bond in Casino Royale einen Martini nach folgendem Rezept bestellen: 1 Maß Wodka, 1/2 Maß Kina Lillet Wermut sowie 3 Maß Gordon’s Gin in einem Tumbler mit Eis schütteln. Das Ganze wird in einem tiefen Champagnerkelch mit einem großen schmalen Stück Limonenschale serviert. Bond tauft diesen Drink „Vesper“ und so wird er auch in abgewandelter Form unter den offiziellen Cocktails der International Bartenders Association geführt.

Bond stellt sich in fast jedem Film mindestens einmal mit “The name is Bond. James Bond” (deutsch: „Mein Name ist Bond. James Bond“) vor. Diese Floskel wurde aus der britischen Fernsehserie Geheimauftrag für John Drake entlehnt. Im Vorspann der ersten Staffel 1960 bis 1962 stellte sich Patrick McGoohan wie folgt vor: „Mein Name ist Drake. John Drake.“ McGoohan war zu dieser Zeit Großbritanniens bekanntester Fernsehstar. Die Rolle als James Bond wurde ihm nach unterschiedlichen Quellen zweimal angeboten. Er lehnte sie aus moralischer Überzeugung ab und knüpfte an Drakes Erfolg mit der Fernsehserie Nummer 6 (The Prisoner) an.

Spektakuläre Einsätze

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Die Handlung hat nicht viel mit tatsächlicher Geheimdienstarbeit zu tun. Lediglich Details wie die Bezeichnung der Führungspositionen mit Buchstaben wie „M“ und „Q“ hat Fleming vom britischen Geheimdienst MI6 übernommen.

Bond kämpft gegen Superschurken, die in den frühen Filmen versuchen, den Kalten Krieg für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.[109] Am Ende vieler Filme wird die Zentrale der Gegenspieler durch eine große Explosion zerstört. Typischerweise ist die Zentrale selbst architektonisch spektakulär.

Charakteristisch sind die Verfolgungsjagden, bei denen der Agent teilweise Fahrzeuge mit integrierten Waffen einsetzt, aber auch auf Skiern, mit Motorrädern oder Luftfahrzeugen unterwegs ist.

In der häufig vom einen zum anderen exotischen Schauplatz wechselnden Handlung kommt es oft zu Zweikämpfen an ungewöhnlichen Orten, wie etwa unter Wasser, an Bord einer Weltraumstation oder auf einer Parabolantenne. Typisch dabei ist auch, dass Bond, in vielen Fällen zusammen mit dem jeweiligen Bond-Girl, von seinem Gegenüber immer wieder durch besonders raffinierte, aufwendige und zeitintensive Methoden getötet oder gefoltert werden soll und es ihm immer wieder gelingt, in letzter Sekunde zu entkommen. Meistens wurde er zuvor mit Schusswaffen bedroht, und ein einfacher Schuss hätte sein Ende bedeutet. Vor Bonds geplanter Tötung verrät ihm der Bösewicht typischerweise seine Pläne.

Bonds Waffen und Ausrüstung, Sprachen und Fähigkeiten

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Bei seinen Einsätzen wird er durch viele in der Regel von Q entwickelte, technische „Gadgets“ unterstützt, beispielsweise Geräten zum Knacken von Zahlenkombinationen für Safes sowie besonders ausgestattete Uhren mit Sprengfunktion, Laserstrahlern oder Seilwinde. Ian Fleming ließ sich dabei von der Ausrüstung für Agenten des SOE der Station IX inspirieren wie den Kofferfunkgeräten, die wie in Liebesgrüße aus Moskau wie normale Reisekoffer aussahen, aber weitere technische Mittel oder Blankwaffen enthielten.[110][111]

Die obligatorische Szene, in welcher Q Bond für seinen jeweiligen Auftrag ausstattet, hat zwei Running Gags hervorgebracht: Auf Qs langwierige Erklärungen zur korrekten Anwendung eines Gadgets reagiert ein betont nicht zuhörender Bond, dass er dessen Benutzung intuitiv perfekt verstanden hat. Ferner werden nahezu alle Gadgets im weiteren Verlauf des Films zerstört, weswegen ein sichtlich frustrierter Q Bond stets dazu mahnt, die teure Spezialausrüstung diesmal unversehrt zurückzubringen.

Nachdem die Gadgets vor allem in den Filmen mit Pierce Brosnan zunehmend extravaganter ausfielen, nehmen sie in den Filmen mit Daniel Craig – Q wird erst in dessen dritten Film neu in die Reihe eingeführt – eine deutlich untergeordnetere Rolle ein. Für jeden Einsatz wird Bond jedoch immer wieder durch die Q-Abteilung, deren Vorbild die Station IX war, neu ausgerüstet. Vorbild für Q war Charles Fraser-Smith, der für die Ausrüstung mit originalgetreuer Bekleidung zuständig war.

Seine Faustfeuerwaffe, eine Beretta 418, musste Bond gleich im ersten Film gegen eine Walther PPK eintauschen, die er bis Der Morgen stirbt nie verwendete. Danach wurde Bond mit einer Walther P99 ausgerüstet, erhielt jedoch in Ein Quantum Trost und Skyfall mit der Walther PPK S eine Variante dieser Faustfeuerwaffe.

Bond ist als Pilot von Starrflüglern mit Propeller- und Strahlantrieb sowie als Hubschrauberpilot, als Freifall-Fallschirmspringer auch im Military Freefall und Bergsteigen sowie als Marineoffizier auch als Taucher ausgebildet. Er kann Rad- und Kettenfahrzeuge aller Art fahren, ist als Scharfschütze und im Überleben Land und See ausgebildet sowie im Nahkampf.

Bond spricht mehrere Sprachen fließend, etwa Französisch und Deutsch, sowie Italienisch und Spanisch, und Grundkenntnisse weiterer Sprachen, z. B. Arabisch.

Eine Gyrojet Faustfeuerwaffe gehörte in James Bond 007 – Man lebt nur zweimal zur Ausrüstung.

Seine Ausrüstung umfasst auch immer eine Armbanduhr mit Zusatzfunktionen. Produkt-Placement fand von verschiedenen Markenherstellern statt, so u. a. Breitling SA, deren Uhr Breitling Emergency II einen Sender für die COSPAS-SARSAT Satelliten für einen codierten weltweiten Notruf enthält. Andere Uhren hingegen waren meist mit Filmgadgets ausgestattet, und damit nicht einsatzfähig.

Glücksspiel und andere Spiele

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Als leidenschaftlicher Spieler besuchte James Bond die Spielbank von Monte Carlo in den Filmen Sag niemals nie und GoldenEye

Typisch für die Welt der James-Bond-Filme und -Romane sind die vielen Spielszenen. So wird die Figur Bonds literarisch auch beim Glücksspiel eingeführt.

  • Baccara: Bond duelliert sich im Roman Casino Royale mit seinem Widersacher Le Chiffre beim Chemin de fer, einer Variante dieses Glücksspiels. Ebenso spielt er Baccara mit Emilio Largo in Feuerball sowie in den Filmen James Bond jagt Dr. No, Im Geheimdienst Ihrer Majestät, In tödlicher Mission und GoldenEye.
  • Backgammon: Im Film Octopussy betrügt Kamal Khan beim Backgammon. Bond durchschaut den Betrug und schlägt Kamal Khan mit dessen eigenen manipulierten Würfeln.
  • Black Jack kommt im Roman Diamantenfieber sowie in den Filmen Lizenz zum Töten und Die Welt ist nicht genug vor.
  • Bridge: Im Roman Moonraker überführt Bond Sir Hugo Drax als Falschspieler beim Bridge. Bond betrügt besser und gewinnt die Partie mit der Duke of Cumberland Hand. Im Film gibt es nur einen kurzen Hinweis von Sir Frederick Gray, dass er mit Sir Hugo einmal Bridge gespielt habe. Hinweise auf Bridge finden sich auch in Dr. No und Feuerball.
  • Canasta und Gin Rummy: Im Film betrügt Auric Goldfinger einen Herrn Simmons beim Gin Rummy. Goldfingers Sekretärin, dargestellt von Shirley Eaton, sieht aus einem Hotelzimmer durch ein Teleskop Herrn Simmons in die Karten und teilt Goldfinger, der ein Hörgerät zu tragen scheint, die Werte per Funk mit. Bond entdeckt den Betrug und verführt die Sekretärin, die dann in einer der berühmtesten Filmszenen als goldüberzogene Leiche in Bonds Bett endet. Im Roman spielt Goldfinger mit einem Herrn Du Pont Canasta, was insofern weniger gut passt, als Canasta zwar auch zu zweit gespielt werden kann, aber eigentlich ein Spiel für vier Personen ist. Bei einer Bahnfahrt in Leben und sterben lassen vertreibt sich Bond die Zeit mit Solitaire bei einer Partie Gin Rummy.
  • Computerspiel: In Sag niemals nie misst sich Bond mit Largo bei Domination, einem von Largo selbst erfundenen Computerspiel, dessen Ziel die Weltherrschaft ist. Bond verliert mehrere Spiele um einzelne Länder, siegt aber im Kampf um die gesamte Welt und gewinnt das Spiel.
  • Craps: Im Film Diamantenfieber gewinnt Bond beim Craps mehrere tausend Dollar und die Bewunderung von Plenty O’Toole.
  • Golf: Ian Fleming war ein begeisterter Golfspieler und starb an einem Herzinfarkt, den er auf dem Golfplatz erlitt. So hat Fleming auch dieses Spiel mit der Figur James Bonds verbunden. Auric Goldfinger betrügt beim Golf, doch Bond vertauscht Goldfingers Golfball mit einem anderen und gewinnt so die Partie.
  • Meilenwette (Calcutta-Auktion): Im Roman Diamantenfieber versuchen die Killer Wint und Kidd eine Meilenwette auf der Queen Elizabeth zu manipulieren.
  • Pferderennen und -wetten, die teilweise manipuliert sind, spielen im Roman Diamantenfieber und im Film Im Angesicht des Todes eine wichtige Rolle.
  • Poker: Im Film Casino Royale spielen Bond und Le Chiffre Texas Hold’em, eine Poker-Variante, während in der Romanvorlage Baccara gespielt wird.
  • Roulette: Im Roman Diamantenfieber spielt Bond in Las Vegas Roulette und gewinnt. In Skyfall ist Bond erneut bei einem Roulette-Spiel zu sehen.
  • Schere, Stein, Papier: Im Roman Man lebt nur zweimal schildert Fleming in einem Kapitel ein Schere-Stein-Papier-Spiel zwischen James Bond und Tiger Tanaka.
  • Sic Bo: Um auf die Spur von Francisco Scaramanga, dem Mann mit dem goldenen Colt, zu kommen, begibt sich Bond im Film in ein Casino in Macau, wo er beim Sic Bo auf Miss Anders trifft.

Parodien und Anspielungen

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Ein Veranstaltungsplakat der Jungen Union in Koblenz 1965 mit dem Bond-Logo als Blickfang

Die Bond-Filme wurden immer wieder plagiiert[112] und parodiert. Als Subgenre der Agenten- und Spionagefilme erschienen neben Parodien vor allem in den 1960er Jahren zahlreiche Eurospy-Filme, die an den Erfolg der Bond-Filme anknüpfen sollten. Oftmals lehnten sich auch die Namen der Vertreter dieses Genres als mehr oder weniger starke Epigonen an die Bond-Filme an, wie etwa Agent 077 oder die OSS-117-Filmreihe.

Darüber hinaus gibt es viele Agentenkomödien und Serien mit vereinzelten Anspielungen auf die Bondserie.

  • Das Carry-On-Team parodierte das Bond-Genre bereits 1964 in Ist ja irre – Agenten auf dem Pulverfaß. Einer der Agenten heißt „Charlie Bind“.
  • In der US-Zeichentrickserie Siegfried Sqirrel (The Secret Squirrel Show), die von 1965 bis 1968 produziert wurde, gibt es ein Eichhörnchen, das als Geheimagent 000 tätig ist.
  • Die dänische Filmkomödie Kaliber 7,65 – Diebesgrüße aus Kopenhagen (1965) mit Morten Grunwald und Ove Sprogøe ist eine Parodie auf Agentenfilme. Der deutsche Verleihtitel ist eine Anspielung auf den zweiten James-Bond-Film James Bond 007 – Liebesgrüße aus Moskau. 1966 entstand die Fortsetzung Slap af, Frede! (deutsch: Entspann dich, Frede).
  • In der Agentenserie und -filmreihe Solo für O.N.C.E.L. (1964–1968, 1983) hatte George Lazenby als „JB“ einen Gastauftritt, ebenso einige Bösewichte aus den Eon-Filmen. Ian Fleming half beim Entwurf der Fernsehserie. Die 105 Episoden wurden mit zusätzlichen Szenen zu acht Kino- bzw. Fernsehfilmen zusammengefasst.
  • 1967 erschien Operation „Kleiner Bruder“ (Operation Kid Brother) mit Sean Connerys Bruder Neil in der Hauptrolle. In der Besetzung waren zahlreiche Schauspieler aus Bond-Filmen, beispielsweise Adolfo Celi, Daniela Bianchi, Bernard Lee, Lois Maxwell und Anthony Dawson.
  • In der Fernsehserie Mini-Max (1965–1970) mit Maxwell Smart, gespielt von Don Adams, als Agent 86 für die Organisation CONTROL gegen die Gruppe KAOS, gehen Qs Erfindungen in der Regel in die Hose. Im auf der Serie basierenden Kinofilm Get Smart (2008) wird Maxwell Smart gespielt von Steve Carell.
  • In der Fernsehserie Edgar Briggs – Das As der Abwehr (The Top Secret Life of Edgar Briggs) (1974), mit Noel Coleman als The Commander, spielt David Jason den Geheimagent 0014.
  • Die Disney-Actionkomödie Condorman (1981) mit Michael Crawford und Oliver Reed parodiert nicht nur zahlreiche Bond-Klischees, sondern auch die beliebten Gadgets.
  • Die Episode „Las Vegas (2)“ der Sitcom Eine schrecklich nette Familie enthält eine Traumsequenz, in der sich Al Bundy an der Seite zahlreicher Schönheiten am Roulette-Tisch eines Kasinos wiederfindet, sich mit den Worten Bundy, Al Bundy vorstellt und mit einem gezielten Griff einen typischen Bond-Handlanger außer Gefecht setzt. Ein Ausschnitt aus dieser Szene ist als Beispiel für Bond-Parodien in der Dokumentation The World of 007 zum Film James Bond 007 – GoldenEye zu sehen.
  • In der Neuverfilmung von Der rosarote Panther von 2006 hat Clive Owen einen Gastauftritt als 006, worauf Steve Martin süffisant meint „Ah, zur Superzahl hat es nicht gereicht“. Clive Owen galt damals als heißer Kandidat für die Neuverfilmung von Casino Royale.
  • Der französische Kinofilm OSS 117 – Der Spion, der sich liebte (OSS 117: Le Caire nid d’espions) aus dem Jahr 2006 spielt, genauso wie auch das 2009 erschienene Sequel OSS 117 – Er selbst ist sich genug (OSS 117: Rio ne répond plus), immer wieder auf die James-Bond-Filme an. Hauptdarsteller Jean Dujardin imitiert in seiner Rolle als Frankreichs bester Agent vor allem optisch eindeutig den ersten James-Bond-Darsteller Sean Connery, und Regisseur Michel Hazanavicius inszenierte beide Komödien durch offensichtliche Rückprojektionen absichtlich im Stile des 1960er-Jahre-Agentenkinos, insbesondere der dort erschienenen Original OSS 117 Eurospy-Filmreihe.
  • Die Kingsman-Filmreihe handelt von einem fiktiven privaten Geheimdienst mit langer Tradition, der von Großbritannien aus operiert. Sie folgt dem Grundschema der Action-reichen Agenten-Filme mit vereinzelten Anleihen an James Bond.
  • Die Episode Man liebt nur zweimal der 5. Staffel von Das A-Team parodiert insbesondere die James-Bond-Filme von Sean Connery.
  • Die Serie Chuck greift immer wieder auf typische Elemente der Bond-Filme zurück, wie zum Beispiel diverse Gadgets oder das Klischee des Geheimagenten, der einen Anzug trägt und Martini trinkt.
  • In der Zeichentrickserie Die Simpsons erscheinen häufig Anspielungen auf die Filmreihe. Unter anderem eine Figur mit dem Namen James Bont, die äußerlich Sean Connery nachempfunden ist.
  • In den Zeichentrickserien Teenage Mutant Ninja Turtles und Static Shock wird jeweils ein Duo von männlichen Verbrechern – TMNT: Touch und Go; Static Shock: Specs und Trapper – vorgestellt, die nach den Vorbildern von Mr. Wint und Mr. Kidd aus dem Bond-Film Diamantenfieber entworfen wurden.
  • In der Zeichentrickserie American Dad tritt die Hauptfigur Stan Smith in zwei Folgen als James-Bond-Parodie auf (Staffel 4, Folge 10 und Staffel 9, Folge 13).
  • In dem Film Zwei bärenstarke Typen trägt der Oberbösewicht namens K1 eindeutig Züge des typischen Bond-Bösewichts, der versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen (Exzentrik, Schoßtier, Plan zur Unterjochung der Menschheit). Die Technik, mit der die beiden Agenten Mason und Steinberg ausgerüstet werden, hat eindeutige Gemeinsamkeiten mit der typischen Bond-Technik (Auto mit Verteidigungsmechanismen und Selbstzerstörung, reißfestes Toilettenpapier).

Auch in Comics finden sich Anspielungen auf James Bond.

  • Agent 327 ist eine Comicserie des niederländischen Zeichners Martin Lodewijk.
  • In der Disney-Zeichentrickserie Duck Tales gibt es eine Folge namens Ein Bruchpilot spielt 007 (Double-O-Duck). Auch in den Lustigen Taschenbüchern tauchte mehrmals die Figur „Doppel-0-Duck“ auf, in der Donald als Agent verschiedene Missionen bestreitet. Die einzelnen Figuren tragen dort, wie in den Filmen, Codenamen, und die Gadgets werden dort auch zur Genüge parodiert.
  • Die Serie „Kim Possible“ und „Phineas und Ferb“ (Agent P.) sind weitere Disney-Parodien des Bondthemas. Agent P. trifft sogar in einer Szene auf einen MI6 Agenten und wirft ihn per Schleudersitz aus dem Wagen; sein Hut ist eine Parodie auf die Connery-Verfilmungen.
  • Im Asterix-Comic Die Odyssee kommt ein gallischer Druide mit dem Namen Nullnullsix vor. Diese Figur ist eine Anspielung auf Bond und äußerlich Sean Connery nachempfunden.
  • In der sowjetischen Zeichentrickserie Abenteuer des Kapitän Vrungel (Приключения капитана Врунгеля) muss ein Agent 00X einen gestohlenen Kunstgegenstand aus dem Royal Museum of Arts wiederbeschaffen und bedient sich dabei diverser Gadgets.

Das Computerspiel No One Lives Forever nimmt Anleihen an den Bond-Filmen der 1960er Jahre; die Videospielserie James Pond und ihr gleichnamiger Protagonist sind ebenfalls Parodien auf Bond. Im Computerspiel Watchdogs: Legion können Charaktere spielbar gemacht (rekrutiert) werden, die Geheimagenten sind und an James Bond erinnern (Kleidung, Gadgets, Waffen und Fahrzeug).

Die Kölner Verkehrs-Betriebe haben zum Start des Fahrradverleihsystems KVB-Rad im Mai 2015 eine Parodie mit dem Sänger Peter Brings[113] gedreht und auf YouTube veröffentlicht.[114]

Am Flughafen Köln/Bonn werden ankommende Fluggäste mit „Willkommen in Bonn, Köln/Bonn“ begrüßt. Gesprochen wird diese Durchsage von Frank Glaubrecht, der deutschen Stimme von Pierce Brosnan als James Bond.

In der Episode Unser Mann Bashir der Fernsehserie Star Trek: Deep Space Nine spielt Dr. Bashir in der Holosuite einen neuen Holoroman. Dabei schlüpft er in die Rolle eines Geheimagenten. Die Figur, die er spielt, und auch die Handlung des Holoromans sind typisch Bond.

Der Asteroid (9007) James Bond wurde nach dem Agenten benannt.

Logo des ersten James-Bond-Videospiels

Seit 1983 werden regelmäßig Videospiele produziert. Als Vorlage von Bonds Aussehen dient meistens der aktuelle Filmdarsteller, der die Rolle für gewöhnlich auch synchronisiert. Das erste James-Bond-Videospiel mit dem Titel James Bond 007 erschien damals noch für Konsolen wie Atari 2600, den Heimcomputer Atari 800XL und den Heimcomputer Commodore 64. Zusätzlich erschien James Bond 007 – Der Hauch des Todes für die Atari 800XL/130XE Heimcomputer. Das Spiel setzte sich aus den Genres Text-Adventure und Side-Scroller zusammen. Nach zwei Spielen zu Im Angesicht des Todes im Jahr 1985 und vier weiteren in den Folgejahren erschien 1990 mit James Bond: The Stealth Affair ein Grafik-Adventure in Point-and-Click-Manier. Das Action/Adventure-Spiel James Bond Jr. aus dem Jahr 1992 basiert inhaltlich auf einer Comic-Serie des Verlags Marvel Comics. 1988 und 1990 brachte Domark zwei Filmumsetzungen älterer James-Bond-Filme, Leben und sterben lassen und Der Spion, der mich liebte, heraus. Das erste war eine Bootssimulation im Stil der Lotus-Spiele und das zweite eine Kombination aus Fahrsimulation und Shoot ’em up, wie es auch in Lizenz-zum-Töten-Spiel (1989) umgesetzt wurde. 1993 programmierte das Kremlin-Team für Domark ein Sega-Spiel namens James Bond 007 – The Duel, das in damaliger populärer Jump-’n’-Run-Manier gespielt wurde.

Im September 1997 erschien mit dem Spiel GoldenEye 007 der erste Ego-Shooter im James-Bond-Universum. Das Spiel etablierte sich aufgrund von Grafik, Spielbarkeit und Mehrspieler-Modus als Videospiel-Klassiker. Das Spiel erschien nie in Deutschland, da es kurze Zeit nach der Veröffentlichung von der BPjM indiziert wurde.

Von 1999 bis 2007 besaß Electronic Arts die Exklusiv-Rechte an den James-Bond-Romanen und -Filmen. Im November 1999 erschien der Third-Person-Shooter Der Morgen stirbt nie exklusiv für die PlayStation sowie im Jahr 2000 Die Welt ist nicht genug u. a. wieder ähnlich wie GoldenEye 007 auf Nintendo 64, Game Boy und PlayStation. Es sollte auch auf der neuen PlayStation 2 veröffentlicht werden, wurde dann aber als Agent im Kreuzfeuer veröffentlicht. Bis ins Jahr 2004 erschienen sechs weitere Spiele für unterschiedliche Konsolen. Das Spiel 007 Racing (2000) von den Entwicklern Eutechnyx stellt als Rennspiel eine Ausnahme dar. Dem Spieler stehen 19 lizenzierte Fahrzeuge aus allen Bond-Filmen zur Auswahl.

Agent im Kreuzfeuer (2001) ist das erste James-Bond-Spiel, welches weder auf einem Roman von Ian Fleming noch auf einem der Filme basiert.

Das 2004 erschienene 007: Alles oder Nichts ist eine inhaltliche Fortsetzung des Filmes A View to a Kill mit neuen, nach Schauspielern (beispielsweise Willem Dafoe) modellierten Charakteren, originalen Synchronisationen und eigenständigem Titelsong (von Sängerin Mýa). Ende 2004 erschien GoldenEye: Rogue Agent, in welchem man einen Schläger Goldfingers spielt. Es treten bekannte Gegenspieler (beispielsweise Dr. No) auf. 2005 erschien der Third-Person-Shooter Liebesgrüße aus Moskau.

2008 erschien Ein Quantum Trost für alle gängigen Konsolen, Handhelds und PC. Es greift Schauplätze aus Casino Royale und Ein Quantum Trost mit Daniel Craig auf und ist ein Ego-Shooter. Die Engine ist eine modifizierte Engine von Call of Duty 4: Modern Warfare. Das Spiel ist gleichzeitig mit dem Wechsel des Lizenzinhabers von Electronic Arts zu Activision in Entwicklung gegangen und stellt die erste Veröffentlichung unter neuem Lizenzinhaber dar.

Der amerikanische Spieleentwickler Activision erhielt ab September 2007 die Lizenz zur alleinigen Vermarktung von James-Bond-Spielen. Am 22. August 2007 verkündete Activision auf der Games Convention in Leipzig, dass bereits mit Hochdruck in Zusammenarbeit mit diversen Spieleentwicklungsunternehmen an einem neuen James-Bond-Titel gearbeitet wird. Dieser Titel ist unter dem Namen James Bond 007: Blood Stone am 5. November 2010 veröffentlicht worden und für alle aktuellen Spielkonsolen sowie für PC erhältlich.[115] Zusätzlich gibt es eine Version des Spiels für den Nintendo DS.[116] Die Lizenz galt bis 2014. Neuester Spieltitel ist 007 Legends, das zum Filmstart von Skyfall im Oktober 2012 erschien.

2026 soll mit 007 First Light ein neues Spiel rund um den Geheimagenten erscheinen, entwickelt und vertrieben durch IO Interactive.[117] Ähnlich wie im Prolog von Casino Royale dargestellt, muss sich dieser neue Bond seinen Doppelnull-Status erst erarbeiten, erzählt wird dabei eine von den Büchern und Filmen inspirierte, aber unabhängige Geschichte.[117]

Chronologie
Titel Erscheinungsjahr Veröffentlicht von Entwickler Plattform/Konsole
James Bond 007 1983 Parker Brothers Parker Brothers Atari 2600, Atari 5200, Commodore 64, ColecoVision
James Bond 007: A View to a Kill 1985 Mindscape Angelsoft, Inc. Apple II, DOS
A View to a Kill 1985 Domark Domark Commodore 64, ZX Spectrum, MSX
James Bond 007: Goldfinger 1986 Mindscape Angelsoft, Inc. Apple II, PC Booter
The Living Daylights 1987 Domark Sculptured Software Commodore 64, ZX Spectrum
Leben und sterben lassen 1988 Mindscape Elite Systems Amiga, Atari ST, Commodore 64, ZX Spectrum
Lizenz zum Töten 1989 Domark Quixel Amiga, Atari ST, Commodore 64, DOS, ZX Spectrum
Der Spion der mich liebte 1990 The Kremlin Amiga, Commodore 64, DOS, ZX Spectrum
James Bond: The Stealth Affair 1990 Interplay Delphine Software Amiga, Atari ST, DOS
James Bond Jr. 1992 THQ Gray Matter Amiga, Atari ST, Commodore 64, DOS, NES, SNES, ZX Spectrum
James Bond 007: The Duel 1993 Domark The Kremlin Sega Master System, Sega Mega Drive/Sega Genesis
GoldenEye 007 1997 Nintendo Rare Ware Nintendo 64
James Bond 007 1998 Saffire Game Boy
Der Morgen stirbt nie 1999 Electronic Arts Black Ops PlayStation
Die Welt ist nicht genug 2000 Eurocom Nintendo 64, PlayStation
007 Racing 2000 Eutechnyx PlayStation
Agent im Kreuzfeuer 2001 Electronic Arts GameCube, PlayStation 2, Xbox
007: Nightfire 2002 Gearbox Software GameCube, PlayStation 2, Xbox, Game Boy Advance, Windows, Mac OS X
007: Alles oder Nichts 2004 Electronic Arts GameCube, PlayStation 2, Xbox, Game Boy Advance
GoldenEye: Rogue Agent 2004 Electronic Arts GameCube, PlayStation 2, Xbox, Nintendo DS
Liebesgrüße aus Moskau 2005 Electronic Arts GameCube, PlayStation 2, Xbox, PSP
Ein Quantum Trost 2008 Activision Treyarch PlayStation 2, PlayStation 3, Nintendo Wii, Nintendo DS, Windows, Xbox 360
GoldenEye 007 2010 Eurocom Nintendo Wii, Nintendo DS
Blood Stone 2010 Activision Blizzard Bizarre Studios PlayStation 3, Windows, Xbox 360, Nintendo DS
GoldenEye 007 Reloaded 2011 Bizarre Studios PlayStation 3, Xbox 360
007 Legends 2012 Eurocom PlayStation 3, Windows, Xbox 360, Wii U
007 First Light 2026 IO Interactive IO Interactive PlayStation 5, Xbox series, Windows, Nintendo Switch 2
Commons: James Bond – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Sophie Jackson: Churchill’s White Rabbit: The True Story of a Real-Life James Bond. The History Press, Stroud 2012, ISBN 978-0-7524-6748-1.
  2. James Bond’s Obituary (Memento vom 20. Juli 2008 im Internet Archive) In: mi6.co.uk
  3. John Pearson: James Bond. The authorised Biography. Ian Fleming Publications, London 2023, ISBN 978-1-915797-14-8, S. 26, 31.
  4. Markus Brügge: Ruhrgebiet: In der Grauzone. In: Zeit Online. 16. November 2012, abgerufen am 14. Februar 2013.
  5. Martin Kuhna: James Bond kommt aus Wattenscheid. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 10. November 2003, abgerufen am 14. März 2014.
  6. John Pearson: James Bond. The authorised Biography. Ian Fleming Publications, London 2023, ISBN 978-1-915797-14-8, S. 33, 35.
  7. John Pearson: James Bond. The authorised Biography. Ian Fleming Publications, London 2023, ISBN 978-1-915797-14-8, S. 35–41.
  8. John Pearson: James Bond. The authorised Biography. Ian Fleming Publications, London 2023, ISBN 978-1-915797-14-8, S. 41–43.
  9. FAQ auf www.jamesbond.de (abgerufen am 6. November 2011).
  10. In James Bond – 007 jagt Dr. No erinnert Bonds Vorgesetzter M an diesen Umstand (etwa bei Minute 24).
  11. JAMES BOND und seine Armbanduhren – Zeitreise durch ein halbes Jahrhundert. In: www.horando.de. Abgerufen am 4. Oktober 2016.
  12. Ian Fleming: Octopussy. Band 14. Cross & Cult, Ludwigsburg 2014, ISBN 978-3-86425-096-5, S. 137.
  13. Vergleiche Bernard Burke: The General Armory of England, Scotland, Ireland, and Wales, Comprising a Registry of Armorial Bearings from the Earliest to the Present Time. Band 1. Heritage Books, 2007, ISBN 978-0-7884-3719-9, S. 98 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  14. Jeremy Black: The Politics of James Bond: from Fleming's Novel to the Big Screen. University of Nebraska Press, 2005, ISBN 978-0-8032-6240-9, S. 40 (englisch, google.com).
  15. Hans-Peter Schwarz: Phantastische Wirklichkeit. Das 20. Jahrhundert im Spiegel des Polit-Thrillers. DVA, Stuttgart 2006, ISBN 3-421-05875-X
    1. S. 146.
    2. S. 138.
    3. S. 155.
    4. S. 134.
    5. S. 152.
    6. S. 147–148.
    7. S. 146–148.
    8. S. 153.
  16. a b Interview mit Ian Fleming. Playboy 1964. Zitiert nach G. Barry Golson: The Playboy Interview Volume II. Perigee Books, London 1983, ISBN 978-0-399-50769-4 (englisch).
  17. Ryan Britt: A Journey Inside the Updated James Bond Novels. In: Esquire. 13. April 2023, abgerufen am 7. Februar 2026 (englisch).
  18. Christine Lehnen: James Bond: Rassismus nein, Sexismus ja?. In: Deutsche Welle, 3. März 2023.
  19. Andreas Ammer: Von Bond bis Pond. In: Deutschlandfunk. 23. Oktober 2012, abgerufen am 7. Februar 2026.
  20. The Book Bond: Bibliography – The Adventures of James Bond 007 in Print. In: thebookbond.com. Abgerufen am 13. April 2013.
  21. vgl. Neuauflage bei Cross Cult ab 2012 mit intensiver Recherchearbeit seit 2021, Details im jew. Romanartikel
  22. Ian Fleming: Casino Royale. Neue, deutsche, ungekürzte Auflage. Amigo Grafik, Ludwigsburg 2012, ISBN 978-3-86425-070-5, S. 43.
  23. Simon Oates – Obituaries – The Stage. In: thestage.co.uk. 11. August 2009, abgerufen am 17. Februar 2015 (englisch).
  24. Nachruf auf den meisten James Bond – Zum Tod von Roger Moore. In: Deutsches Spionagemuseum. 24. Mai 2017, abgerufen am 29. Juni 2020.
  25. Desmond Llewelyn. Abgerufen am 9. Januar 2023.
  26. BOND 25 ANNOUNCEMENT. 20. September 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 20. September 2018; abgerufen am 20. September 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.007.com
  27. Where Is James Bond? Trapped in an Ugly Stalemate With Amazon (Memento vom 12. März 2025 im Webarchiv archive.today) In: The Wall Street Journal. 19. Dezember 2024 (englisch)
  28. Gabi Biesinger: Amazon übernimmt Kreativkontrolle über James Bond. In: tagesschau.de. 21. Februar 2025, abgerufen am 21. Februar 2025.
  29. a b strangways: Welcome to Goldeneye „The World Is Not Enough“ in Aston Martin DB5. Abgerufen am 9. Januar 2023 (japanisch).
  30. Filming Locations in Map | Control and Reporting Centre Mågerø | MovieLoci.com. Abgerufen am 9. Januar 2023.
  31. Siegfried Tesche: Der große James Bond Atlas: Alle Filme, Schauplätze und Hintergründe. Wissen-Media-Verlag, Gütersloh/München 2008, ISBN 978-3-577-07305-9, S. 167 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  32. IMCDb.org: 1968 Aston Martin DBS. Abgerufen am 9. Januar 2023.
  33. Rob Sass: Aston Martin DBS, Unloved No More. In: Sports Car Market. Band 22, Nr. 6, Juni 2010 (fandom.com [abgerufen am 9. Januar 2023]).
  34. Casino Royale intro/opening extended cut with deleted footage. Abgerufen am 9. Januar 2023 (deutsch).
  35. Aston Martin: Supersportwagen für „Spectre“: Nur für James Bond: Das ist der Aston Martin DB 10. In: Focus Online. 4. Dezember 2014, abgerufen am 17. Februar 2015.
  36. Built for Bond – Aston Martin debuts unique car for Spectre. In: astonmartin.com. 4. Dezember 2014, abgerufen am 17. Februar 2015 (englisch).
  37. HRH THE PRINCE OF WALES VISITS BOND 25 SETS. 20. Juni 2019, abgerufen am 20. Juni 2019.
  38. ASTON MARTIN BOND 25 CARS. 22. Juli 2019, abgerufen am 23. Juli 2019.
  39. BOND 25 START OF PRODUCTION. 25. April 2019, abgerufen am 2. Mai 2019.
  40. No Time to Die Guide. Abgerufen am 9. August 2021 (englisch).
  41. a b CMA CGM Official Partner Of No Time To Die. 17. September 2021, abgerufen am 9. Januar 2023 (amerikanisches Englisch).
  42. siehe auch Jason Barlow: Bond Cars. Die ultimative Geschichte. Frederking & Thaler, 2. Auflage 2022, ISBN 978-3-95416-356-4.
  43. Paul McCartney: The Lyrics: 1956 to Present. W. W. Norton & Company, New York 2021; deutsch: Lyrics. 1956 bis heute. Hrsg. mit einer Einleitung von Paul Muldoon. Aus dem Englischen übersetzt von Conny Lösche. C. H. Beck, München 2021, ISBN 978-3-406-77650-2, S. 427.
  44. 007-Signatur von Dee (englisch, abgerufen am 25. Januar 2013).
  45. Sabine Planka: Weiblichkeit als Appetizer. Frauenkörper in den James Bond-Title Sequences. In: Gendered Bodies. Körper, Gender und Medien. Hrsg. von Lisa Kleinberger, Marcus Stiglegger. Universi, Siegen 2013 (= MuK 193/194), ISSN 0721-3271, S. 47–72.
  46. Sabine Planka: Der Vorspann stirbt nie. Der James Bond-Film und seine Eröffnungssequenzen. Wvb, Berlin 2009, ISBN 978-3-86573-441-9.
  47. Nadja Tata: Product Placement in James-Bond-Filmen. Saarbrücken 2006, ISBN 3-86550-440-X.
  48. Britta Kuck/DPA: PR-Agent 007. In: stern.de. 22. November 2006, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 25. August 2017; abgerufen am 17. Februar 2015.
  49. Video: Séquence placement de produit James Bond auf YouTube, vom 28. September 2012.
  50. James Bond jagt Dr. No. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 63 Kritiken).
  51. James Bond jagt Dr. No. In: Metacritic. Abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 8 Kritiken).
  52. Liebesgrüße aus Moskau. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 63 Kritiken).
  53. Liebesgrüße aus Moskau. In: Metacritic. Abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 18 Kritiken).
  54. Goldfinger. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 75 Kritiken).
  55. Goldfinger. In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 12 Kritiken).
  56. Feuerball. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 54 Kritiken).
  57. Feuerball. In: Metacritic. Abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 9 Kritiken).
  58. Man lebt nur zweimal. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 52 Kritiken).
  59. Man lebt nur zweimal. In: Metacritic. Abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 14 Kritiken).
  60. Im Geheimdienst Ihrer Majestät. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 59 Kritiken).
  61. Im Geheimdienst Ihrer Majestät. In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 12 Kritiken).
  62. Diamantenfieber. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 53 Kritiken).
  63. Diamantenfieber. In: Metacritic. Abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 11 Kritiken).
  64. Leben und sterben lassen. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 54 Kritiken).
  65. Leben und sterben lassen. In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 9 Kritiken).
  66. Der Mann mit dem goldenen Colt. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 52 Kritiken).
  67. Der Mann mit dem goldenen Colt. In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 11 Kritiken).
  68. Der Spion, der mich liebte. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 61 Kritiken).
  69. Der Spion, der mich liebte. In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 12 Kritiken).
  70. Moonraker – Streng geheim. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 56 Kritiken).
  71. Moonraker – Streng geheim. In: Metacritic. Abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 13 Kritiken).
  72. In tödlicher Mission. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 55 Kritiken).
  73. In tödlicher Mission. In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 12 Kritiken).
  74. Octopussy. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 49 Kritiken).
  75. Octopussy. In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 14 Kritiken).
  76. Im Angesicht des Todes. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 61 Kritiken).
  77. Im Angesicht des Todes. In: Metacritic. Abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 20 Kritiken).
  78. Der Hauch des Todes. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 59 Kritiken).
  79. Der Hauch des Todes. In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 18 Kritiken).
  80. Lizenz zum Töten. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 63 Kritiken).
  81. Lizenz zum Töten. In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 25 Kritiken).
  82. GoldenEye. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 87 Kritiken).
  83. GoldenEye. In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 20 Kritiken).
  84. Der Morgen stirbt nie. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 92 Kritiken).
  85. Der Morgen stirbt nie. In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 38 Kritiken).
  86. Die Welt ist nicht genug. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 148 Kritiken).
  87. Die Welt ist nicht genug. In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 38 Kritiken).
  88. Stirb an einem anderen Tag. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 227 Kritiken).
  89. Stirb an einem anderen Tag. In: Metacritic. Abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 43 Kritiken).
  90. Casino Royale. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 265 Kritiken).
  91. Casino Royale. In: Metacritic. Abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 46 Kritiken).
  92. Ein Quantum Trost. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 299 Kritiken).
  93. Ein Quantum Trost. In: Metacritic. Abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 48 Kritiken).
  94. Skyfall. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 388 Kritiken).
  95. Skyfall. In: Metacritic. Abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 49 Kritiken).
  96. Spectre (2015) – Box Office Mojo. Abgerufen am 24. Mai 2016.
  97. Spectre. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 370 Kritiken).
  98. Spectre. In: Metacritic. Abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 48 Kritiken).
  99. Cary Joji Fukunaga: No Time to Die. Metro-Goldwyn-Mayer (MGM), Universal Pictures, Eon Productions, 30. September 2021, abgerufen am 9. Januar 2023.
  100. Keine Zeit zu sterben. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 29. November 2022 (englisch, aggregiert aus 425 Kritiken).
  101. Keine Zeit zu sterben. In: Metacritic. Abgerufen am 25. Februar 2025 (englisch, aggregiert aus 67 Kritiken).
  102. RedaktionsNetzwerk Deutschland: James Bond: Denis Villeneuve ist Regisseur des neuen 007-Films. 26. Juni 2025, abgerufen am 26. Juni 2025.
  103. Gabi Biesinger: Amazon übernimmt Kreativkontrolle über James Bond. In: tagesschau.de. 21. Februar 2025, abgerufen am 21. Februar 2025.
  104. Anthony D'Alessandro & Justin Kroll: Amy Pascal & David Heyman Officially Running Point On Bond As Producers For Amazon MGM Studios – Update. In: deadline.com. 25. März 2025, abgerufen am 25. März 2025 (amerikanisches Englisch).
  105. Casino Royale. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 42 Kritiken).
  106. Casino Royale. In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 11 Kritiken).
  107. Sag niemals nie. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 29. November 2022 (englisch, aggregiert aus 55 Kritiken).
  108. Sag niemals nie. In: Metacritic. Abgerufen am 25. März 2025 (englisch, aggregiert aus 15 Kritiken).
  109. James Bond und der Kalte Krieg. Abgerufen am 22. August 2017.
  110. The British Secret Service’s War With Hitler David Jason’s Secret Service Timeline
  111. IAN FLEMING SOE AND OPERATION POSTMASTER – REVIEW
  112. Ronald M. Hahn, Volker Jansen: Lexikon des Science Fiction-Films. Heyne, München 1997, ISBN 3-453-11860-X, S. 407 (zu Heiße Grüße vom CIA von 1965).
  113. Bond-Video zum KVB-Rad wird Kult. Kölner Verkehrs-Betriebe AG, 13. Mai 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 10. Juni 2016; abgerufen am 17. Mai 2015.
  114. Exklusiv: die KVB-Preview zum neuen Bond! (Video) Kölner Verkehrs-Betriebe AG, 13. Mai 2015, abgerufen am 17. Mai 2015.
  115. PC Games: James Bond 007: Blood Stone – Erste Screenshots zum Spiel der Blur-Macher, 16. Juli 2010.
  116. Anton: James Bond 007: Blood Stone – Offizielle Ankündigung › Junge-Technik.de. In: junge-technik.de. 16. Juli 2010, abgerufen am 17. Februar 2015.
  117. a b Cade Onder: 007 First Light Gets First Trailer. In: comicbook.com. 4. Juni 2025, abgerufen am 5. Juni 2025 (amerikanisches Englisch).