Opel Speedster
| Opel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Opel Speedster 2.2 (2001–2004) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Speedster | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktionszeitraum | 2001–2005 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Klasse | Sportwagen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karosserieversionen | Roadster | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Motoren | Ottomotoren: 2,0–2,2 Liter (108–147 kW) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Länge | 3786 mm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Breite | 1708 mm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Höhe | 1117 mm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Radstand | 2330 mm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Leergewicht | 870–930 kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nachfolgemodell | Opel GT | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2.2 Ecotec | 2.0 Turbo | |
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| Bauzeitraum | 03/2001–09/2004 | 09/2003–07/2005 |
| Motorart | Ottomotor | |
| Motortyp | Reihenmotor | |
| Motorkennbuchstaben | Z22SE (L61) | Z20LET (L70) |
| Motoraufladung | – | Turbolader |
| Zylinder/Ventile | 4/16 | |
| Hubraum | 2198 cm³ | 1998 cm³ |
| max. Leistung bei Drehzahl |
108 kW (147 PS) 5800/min |
147 kW (200 PS) 5500/min |
| max. Drehmoment bei Drehzahl |
203 Nm 4000/min | 250 Nm 1950–5300/min |
| Antriebsart | Hinterradantrieb | |
| Getriebeart | 5-Gang-Schaltgetriebe | |
| Leergewicht | 945 kg | 1005 kg |
| maximale Zuladung | 205 kg | 145 kg |
| Beschleunigung 0–100 km/h |
5,9 s | 4,9 s |
| Höchstgeschwindigkeit | 217 km/h | 243 km/h |
| Kraftstoffverbrauch auf 100 km, kombiniert |
8,6 l Super | 8,5 l Super |
| CO2-Emission, kombiniert | 206 g/km | 202 g/km |
| Abgasnorm nach EU-Klassifikation |
Euro 3 | |
Sondermodelle/Studien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Opel Speedster „Scorpions“
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vom Speedster Turbo gab es eine auf 60 Exemplare[2] limitierte Sonderversion „Scorpions“, benannt nach der gleichnamigen hannoverschen Band. Diese Variante unterschied sich lediglich optisch vom normalen Speedster (schwarz lackierte Räder, schwarzer statt silberner Scheibenrahmen, „Speedster Scorpions“ statt „Speedster Turbo“-Schriftzug am Heck und „Scorpions“-Schriftzug anstelle der eingravierten vierstelligen Limitnummer im Armaturenbrett). Ausgeliefert wurde die nur in silbermetallic lackierte Scorpions-Variante mit einer E-Gitarre Gibson Flying V, die die Band signiert hatte, sowie einer fast kompletten Ausstattung (Fußmatten, Fußraste, schwarze Lederausstattung, Hardtop, Zentralverriegelung und CD-Radio). Ausstattungsbereinigt betrug der Preisvorteil 3765 Euro gegenüber einem normalen Turbo. Der Listenpreis für die Sonderversion betrug 39.995 Euro.
Zustande kam diese Zusammenarbeit der Scorpions mit Opel anlässlich eines Konzerts im Mai 2003 in Rüsselsheim. Zitat des Gitarristen Rudolf Schenker: „Am nächsten Tag haben wir uns mit einigen von den Oberen anlässlich eines Abendessens getroffen und man schlug uns vor, dass Opel ein Sondermodell des Speedster mit unserem Namen drauf machen würde.“ Schenker stellte daraufhin den Kontakt mit Gibson her und so bekam jeder Käufer „eine von allen Band-Mitgliedern unterschriebene Flying V auf den Rücksitz (sic!) gepackt“. Als Grund nannte Schenker, dass er ein Gitarren-Fanatiker sei.
Eco Speedster
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Neben der Serienversion des Opel Speedster wurde 2002 auf dem Pariser Automobilsalon auch eine, von einem 1,25-Liter-Common-Rail-Dieselmotor angetriebene Studie vorgestellt. Der sogenannte Eco Speedster hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h und verbrauchte 2,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer.[3] Bei einer 24-Stunden-Testfahrt im Juli 2003 stellte der Eco Speedster 17 internationale Rekorde auf. Dabei kam es 55 Minuten vor Schluss zu einem dramatischen Finale, als das Fahrzeug mit Elektronikproblemen die Box ansteuerte und der Motor nicht wieder ansprang. Das Fahrerteam, das bis dahin 16 der 17 internationalen Rekorde aufgestellt hatte, entschloss sich, den Eco Speedster die letzte Runde zu schieben. Der Schlussfahrer bewegte schließlich das Rekordfahrzeug per Anlasserkraft über die Ziellinie.
Verwandte Modelle
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lotus Europa S
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Motor des Speedster Turbo wird auch in dem 2006 vorgestellten Lotus Europa S eingesetzt. Viele weitere Bauteile sind mit denen des Opels gleich oder wurden weiterentwickelt. Der Europa S ist weniger spartanisch konzipiert und wird als Gran Turismo von Lotus vermarktet.
Opel GT
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aus Marketingsicht gilt der Anfang 2007 eingeführte Opel GT als Nachfolger des Speedster. Er baut jedoch auf der Kappa-Plattform des GM Mutterkonzerns auf (wie auch Saturn Sky, Pontiac Solstice und Daewoo G2X), hat einen Frontmotor und ist mit einem Leergewicht von 1406 kg deutlich schwerer als der Opel Speedster.
Zulassungszahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwischen 2001 und 2005 sind in der Bundesrepublik Deutschland 2958 Opel Speedster neu zugelassen worden. Mit 808 Einheiten war 2002 das erfolgreichste Verkaufsjahr.
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Gesamt: 2.958
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| Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt[4] | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gegenwart
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 1. Januar 2022 waren laut KBA noch 1073 Speedster 2.2 (Schlüsselnummer 419) und 372 Speedster Turbo (Schlüsselnummer 493) in Deutschland zugelassen.[5]
Am 1. Januar 2024 waren laut KBA noch 1058 Speedster 2.2 (Schlüsselnummer 419) und 365 Speedster Turbo (Schlüsselnummer 493) in Deutschland zugelassen.[6]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Opel: Fahrzeug-Chronik Band 3: 1991–2012, S. 51–52
- ↑ PDF Broschüre Opel Speedster Sondermodell "Scorpions". (PDF) Opel, abgerufen am 8. Oktober 2018.
- ↑ Holger Ippen: Opel Eco-Speedster: Walter Tresers radikale Diesel-Vision. In: autozeitung.de. 27. Dezember 2025, abgerufen am 30. Dezember 2025.
- ↑ Neuzulassungen von Personenkraftwagen nach Marken und Modellreihen. In: Kraftfahrt-Bundesamt. Abgerufen am 31. Januar 2023. Jahr 2001, Jahr 2002, Jahr 2003, Jahr 2004, Jahr 2005
- ↑ Bestand an Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern nach Herstellern und Handelsnamen, 1. Januar 2022 (FZ 2). Abgerufen am 24. Mai 2024.
- ↑ Bestand an Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern nach Hersteller. 1. Januar 2024, abgerufen am 22. Oktober 2024.


