2010 übernahm Microchip mit Silicon Storage Technology einen Hersteller von Speicherbausteinen.[2]
SMSC LAN9514 Netzwerk-USB-Hub-Controller auf dem RaspberryPI2
Im Mai 2012 übernahm Microchip die für Produkte unter anderem im Bereich des Kfz-MOST-Busses bekannte Firma SMSC.[3] Auch der auf dem Raspberry Pi eingesetzte Netzwerk-USB-Controller (LAN9512/14) stammte ursprünglich von SMSC.
2014 übernahm Microchip den Mixed-Signal-Halbleiterhersteller Supertex.[4]
2015 kaufte Microchip für 839 Mio. US-$ den Power-Management-Spezialisten Micrel.[5]
Im Januar 2016 akzeptierte Atmel die Übernahme durch Microchip und brach damit eine zuvor mit Dialog Semiconductor getroffene Vereinbarung.[6] Durch die Übernahme wurde Microchip zum drittgrößten Mikrocontroller-Anbieter nach Renesas und NXP Semiconductors.[7] Die Übernahme wurde im April 2016 abgeschlossen.[8]
Im März 2018 gab Microchip die Absicht bekannt, Microsemi für ca. 8,35 Milliarden Dollar zu übernehmen, um die Position im Luftfahrt- und Rüstungsbereich zu stärken. Der Abschluss der Übernahme wurde im Mai 2018 bekanntgegeben.[9]
Zu den bekanntesten Produktserien gehören die PIC-Mikrocontroller und die (mit Atmel übernommenen) AVR-Mikrocontroller, die auch bei Hobby-Elektronikern sehr beliebt sind. Hierfür liefert Microchip auch notwendige Entwicklungsumgebungen (Hardware und Software). Im Umfeld der Mikrocontroller sind Temperatur- und Leistungshalbleiter im Portfolio sowie Schnittstellenbausteine (verschiedene x/y-Konverter wie analog/digital, digital/analog, Frequenz/Spannung und Spannung/Frequenz sowie Schnittstellen im computertechnischen Sinne wie serielle Schnittstelle, CAN-, Infrarot- und Ethernet-Schnittstellen usw.) und Speicher (serielle und parallele EEPROMs). Für die sogenannte Radio Frequency Identification gibt es ebenfalls unterschiedliche Bausteine, sowie auch die sogenannte KeeLoq-Serie, welche sich zur Authentifizierung eignet.