Harburg (Schwaben)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 48° 47′ N, 10° 42′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Donau-Ries | |
| Höhe: | 413 m ü. NHN | |
| Fläche: | 73,16 km² | |
| Einwohner: | 5543 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 76 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86655 | |
| Vorwahlen: | 09080, 09085 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DON, NÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 79 155 | |
| Stadtgliederung: | 25 Gemeindeteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Schloßstraße 1 86655 Harburg (Schwaben) | |
| Website: | stadt-harburg-schwaben.de | |
| Erster Bürgermeister: | Christoph Schmidt (Unabhängig für Harburg) | |
| Lage der Stadt Harburg (Schwaben) im Landkreis Donau-Ries | ||
Harburg (Schwaben) () (Rieser-schwäbisch Horburg oder auch Horre) ist eine Stadt im Landkreis Donau-Ries in Schwaben (Bayern). Sie liegt im Tal der Wörnitz an der Romantischen Straße zwischen Nördlingen und Donauwörth. Historisch bedeutend ist die gleichnamige Burg Harburg oberhalb der Stadt. Deshalb trägt Harburg auch den Beinamen „Burgstadt“.
Geologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Harburg liegt am Südostrand des Nördlinger Rieses. Zwischen 1920 und 1950 machte Joachim Schröder geologische Aufnahmen von Harburg.
Physische Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Topografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Stadt liegt südlich des südöstlichen Randes des durch einen Meteoriteneinschlag entstandenen Ries-Kraters im UNESCO Global Geopark Ries und bildet den geografischen Mittelpunkt des Landkreises Donau-Ries. Harburg befindet sich am Übergang von Schwäbischer und Fränkischer Alb und weist einen Höhenunterschied von fast 160 Metern auf, von der Stadt bei 413 m ü. NHN bis zum Bock, der höchsten Erhebung, bei 572 m ü. NHN.[2]

Auf der alten steinernen Brücke befindet sich ein geodätischer Referenzpunkt, ein Kontrollpunkt zum Überprüfen von GNSS-Empfängern.
Natur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Naturschutzgebiet
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Stadtgebiet gibt es mit der Priel bei Brünsee ein Naturschutzgebiet. Dieses enthält die größte Jura-Karstquelle Schwabens.
FFH-Gebiete
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hinzu kommen verschiedene FFH-Gebiete wie die Harburger Karab, der Heroldinger Burgberg und das Wörnitztal.
- FFH-Gebiet Harburger Karab
Geotope
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das bayerische Landesamt für Umwelt hat fünf Geotope im Stadtgebiet ausgewiesen: die Malmscholle Rauhe Birk bei Ebermergen die Karstquelle in Brünsee, die Felskuppe Wöllwart, der Felshang am Fischholz und der Wedelbuck bei Harburg.
Landschaftsschutzgebiete
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zu den Landschaftsschutzgebieten zählen der Bereich zwischen Harburg und Großsorheim mit dem Bock und das Gebiet zwischen Katzenstein und dem Sonderhof.
- LSG zwischen Katzenstein und dem Sonderhof
Naturdenkmäler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Diverse Naturdenkmäler befinden sich im Stadtgebiet wie der Rollenberg bei Hoppingen, die Lindenallee beim oberen Burgparkplatz und der gesamte Burgberg in Harburg.
- Naturdenkmal Höhenrücken auf dem Bock
- Naturdenkmal Rollenberg bei Hoppingen
- Naturdenkmal Lindenallee am oberen Burgparkplatz
- Naturdenkmal Rauhe Burg östlich Ebermergen
- Naturdenkmal "Hüllenloch" am Fischerholz
- Naturdenkmal Felsmassiv Wedelbuck
- Naturdenkmal Wöllwarth
Hydrologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fließgewässer
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Das Tal, in dem sich Harburg befindet, ist geprägt durch die Wörnitz, ein Fließgewässer erster Ordnung. Diese fließt vom Ries kommend in zahlreichen Mäandern und teilt sich in Harburg in zwei Arme, die für die ehemalige Bruck- und die Stadtmühle im Bereich der alten Steinernen Brücke mit mehreren Wehren versehen sind, um die Wasserkraft der Wörnitz besser nutzen zu können.[3]
Aufgrund dieser Wehre können die Fische nicht vom unteren in den oberen Bereich der Wörnitz gelangen. Deshalb soll ab Juni 2021 bei der alten Stadtmühle auf Höhe der Geopark-Infostelle eine 45 m lange Fischtreppe mit 13 Becken gebaut werden.[4]
Hochwasser
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Die Pegelmessstelle in Harburg befindet sich bei der Tennisanlage neben der neuen Wörnitzbrücke auf Höhe des Flusskilometers 19,28.[5] Die historischen extremen Hochwasserstände der Wörnitz sind in Harburg auf dem Mauerwerk der ehemaligen Fleischbank auf der alten Steinernen Brücke sowie im Egelsee festgehalten. Die höchsten Pegelstände verzeichnete der Hochwassernachrichtendienst Bayern an folgenden Tagen:
| Rang | Datum | Wert am Pegel | Wiederkehrzeit | |
| in cm | in m³/s | |||
| 1. | 14.04.1994 | 586 | 444 | 50- bis 100-jährlich |
| 2. | 21.12.1993 | 585 | 435 | 50- bis 100-jährlich |
| 3. | 23.02.1970 | 528 | 367 | 20- bis 30-jährlich |
| 4. | 17.03.1988 | 526 | 319 | 20-jährlich |
| 5. | 30.10.1998 | 524 | 269 | zehnjährlich |
Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Harburg herrscht ein warmgemäßigtes Klima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 9,7 °C. In der Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger wird Harburg als Cfb eingestuft. Das Klima in Harburg ist kontinental beeinflusst. Harburg hat während des Jahres eine erhebliche Menge an Niederschlägen zu verzeichnen. Das gilt auch für den trockensten Monat. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt 663 mm. Am wenigsten Niederschlag gibt es mit 27 mm im Monat April. Im Gegensatz dazu ist der Juni der niederschlagsreichste Monat des Jahres mit 98 mm Niederschlag. In Harburg wird eine Wetterstation des deutschen Wetterdienstes betrieben.
| Harburg (Schwaben) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Klimadiagramm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Harburg (Schwaben)
Quelle: DWD, Daten: August 2016 – Juli 2021[8] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Humangeografie
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Gemeindegliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeindeteile
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es gibt 25 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[9][10]
- Brennhof (Einöde)
- Brünsee (Dorf)
- Bühlhof (Einöde)
- Ebermergen (Pfarrdorf), zweitgrößter Ort
- Egermühle (Einöde)
- Großsorheim (Kirchdorf)
- Harburg (Hauptort)
- Harthof (Einöde)
- Heroldingen (Pfarrdorf)
- Hoppingen (Pfarrdorf)
- Katzenstein (Weiler)
- Kratzhof (Weiler)
- Listhof (Weiler)
- Marbach (Weiler)
- Mauren (Pfarrdorf)
- Möggingen (Dorf)
- Mündling (Pfarrdorf)
- Obere Reismühle (Weiler)
- Olachmühle (Einöde)
- Ronheim (Dorf)
- Salchhof (Einöde)
- Schrattenhofen (Dorf)
- Sonderhof (Einöde)
- Spielberg (Weiler)
- Untere Reismühle (Einöde)
Gemarkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde besteht aus zehn Gemarkungen, die deckungsgleich sind mit den ehemaligen Gemeinden:[11][12]
Brünsee mit Marbach
Ebermergen mit Untere Reismühle
Großsorheim mit Egermühle und Möggingen
Harburg mit Birkenhof *, Bühlhof, Harthof, Kratzhof, Listhof, Salchhof und Stadelhof *
Heroldingen mit Brennhof und Tiefenmühle *
Hoppingen
Mauren mit Obere Reismühle und Spielberg
Mündling mit Mündling Bahnhof * und Olachmühle
Ronheim mit Katzenstein und Sonderhof
Schrattenhofen
Die Gemarkung Harburg hat eine Fläche von 13,530 km². Sie ist in 2001 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6761,38 m² haben.[13][14]
Flächenaufteilung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Flächenaufteilung des 7.316 ha großen Stadtgebietes zeigt folgendes Schema:

Nach Daten des bayerischen Landesamtes für Statistik, Stand 2018.[15]
Stadtgliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Stadt ist seit Jahrhunderten durch die Wörnitz in mehrere Viertel aufgeteilt. Den Kern bildet die Altstadt mit ihren historischen Gassen und ehemaligen Stadttoren. Östlich der Wörnitz entstand im Laufe der Zeit ein Neubaugebiet, das heute ebenfalls zum Stadtkern zählt, und an dessen Enden noch weitere Neubausiedlungen entstehen. In den 1990er Jahren waren die westlich auf dem Berg gelegenen Wohnbezirke Heide und Stadelhof sehr beliebt.
Planungsregion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Harburg ist ein Kleinzentrum der bayerischen Planungsregion Augsburg.[2]
Nachbargemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Huisheim, Fünfstetten, Kaisheim, Donauwörth, Mönchsdeggingen, Möttingen und Alerheim. Außerdem grenzt das Gemeindegebiet noch an Bissingen im Landkreis Dillingen.
Alerheim |
Huisheim |
Fünfstetten | ||||||||||||||||||
Möttingen |
Kaisheim | |||||||||||||||||||
Mönchsdeggingen und Bissingen |
Donauwörth |
Donauwörth | ||||||||||||||||||
| Bevölkerungsentwicklung[15] | ||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1840 | 1871 | 1900 | 1925 | 1939 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 |
| Einwohner | 4474 | 4238 | 4186 | 4532 | 4422 | 6864 | 5849 | 5857 | 5711 | 5495 | 5424 | 5439 | 5465 | 5475 | 5435 | 5463 | 5508 | 5496 | 5535 | 5561 |
Religionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Konfessionsstatistik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Laut Zensus 2011 waren 54,4 % der Einwohner evangelisch, 36,1 % römisch-katholisch und 9,5 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.
Christentum
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- Evangelisch-lutherisch Kirche
Durch die Reformation wurden Harburg und fast alle heutigen Stadtteile evangelisch, da sie zur protestantischen Grafschaft Oettingen-Oettingen gehörten. Harburg war von 1564 bis 1806 Sitz eines anfangs gräflichen, dann fürstlichen Spezialsuperintendenten. In der Zeit des Königreichs Bayern von 1806 bis 1851 nannten sich diese kgl. bayerische Dekane. Danach wurde der Sitz des Dekanats erst nach Ebermergen und in den 1970ern nach Donauwörth verlegt.[29]
Siehe auch: Geschichte des evangelisch lutherisches Dekanats Donau-Ries
- Römisch-katholisch Kirche
Erst in der bayerischen Zeit ab 1806/1848 kamen auch Katholiken nach Harburg, so dass 1903 die Herz-Jesu Kirche erbaut wurde und 1957 diese schließlich zur Pfarrei erhoben wurde. Zuvor waren von den Stadtteilen nur Hoppingen, das zur Zeit der Reformation zur katholischen Grafschaft Oettingen-Wallerstein gehörte und Mündling, das zum Fürstentum Pfalz-Neuburg gehörte, katholisch.
Die Wörnitz, welche mitten durch Harburg fließt, bildet die Bistumsgrenze. Das Gebiet rechts/westlich der Wörnitz gehört zum Bistum Augsburg und das Gebiet links/östlich der Wörnitz zum Bistum Eichstätt.
Judentum
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Bereits vor 1349 sollen sich in Harburg Juden angesiedelt haben, die aber während der Pestpogrome von 1349 vertrieben bzw. ermordet wurden. In den folgenden Jahrhunderten lassen sich keine sicheren Angaben über jüdisches Leben in Harburg machen.[30]
Erst im Jahr 1671 siedelten sich jüdische Familien, welche aus dem Raum Höchstädt an der Donau im damaligen Fürstentum Pfalz-Neuburg stammten und dort vertrieben wurden, unter dem Schutz Graf Albrecht Ernst I. zu Oettingen-Oettingen in Harburg an. Daraus entwickelte sich eine im süddeutschen Raum bedeutende jüdische Landgemeinde des 18. und 19. Jahrhunderts. Bereits 1739 lag der Anteil der jüdischen Bevölkerung bei rund 30 %.[31]
Die Angehörigen dieser jüdischen Kultusgemeinde standen bis 1731 unter dem Schutz der Grafen und Fürsten zu Oettingen-Oettingen bzw. bis 1806 derer zu Oettingen-Wallerstein, die das Judenregal seit „ewigen Zeiten“ besaßen. Ab 1750 wurde der gesamten hiesigen Judenschaft zeitlich befristeter Schutz (mitsamt Privilegien) gewährt. Bis dahin waren einzelnen Familien Schutzbriefe ausgestellt und Schutzgelder individuell auferlegt worden.[30]
Ein streng abgetrenntes Ghetto gab es nicht und so befinden sich viele Häuser mit jüdischer Tradition in der Harburger Altstadt. Hierzu zählt beispielsweise das Wohnhaus von Moses Weil, dem Begründer der jüdischen Gemeinde, und das um 1800 erbaute klassizistische Haus mit Mansardendach am oberen Marktplatz, in dem der letzte fürstliche Hoffaktor Jakob Lippmann Hechinger residierte. Besonders das Egelsee mit der im Jahr 1754 erbauten Synagoge, der jüdischen Schule aus dem 19. Jahrhundert und die Häuser des kaiserlichen Proviantfaktors Simon Oppenheimer aus der Zeit um 1700 sowie der Familie Nebel zeugen von einer langen jüdischen Geschichte.[31]
- Haus des fürstlichen Hoffaktors Jakob Lippmann Hechinger
- Wohnhaus von Moses Weil am Marktplatz.
- Der kaiserlichen Proviantfaktor Simon Oppenheimer erbaut ab 1693 dieses Haus im Egelsee.
- Ebenfalls durch Simon Oppenheimer um 1705 errichtetes Haus im Egelsee und späteres Wohnhaus der Familie Nebel.
Auf Grund von Abwanderung, hauptsächlich der jüngeren Juden, in die großen Städte hatte Harburg gegen Ende des 19. Jahrhunderts seine Bedeutung als jüdische Landgemeinde verloren. Um 1930 gehörten die letzten Bürger jüdischen Glaubens hauptsächlich noch zur weit verzweigten Familie Nebel.[31] Von den nach 1933 noch in Harburg lebenden Juden wurden vier Opfer des Holocaust, elf weitere gebürtige Harburger Juden lebten zum Zeitpunkt ihrer Deportation in anderen Orten Deutschlands.[30] Auf der Anhöhe des Hühnerberges am Waldrand befindet sich seit 1671 der jüdische Friedhof. Dieser enthält ca. 250 Grabdenkmäler und ein Taharahaus. Neben dem jüdischen Friedhof in Wallerstein ist er wohl einer der ältesten im Landkreis Donau-Ries.[31]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stadtrat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Stadtrat setzt sich aus 20 Stadträten und dem Ersten Bürgermeister zusammen. Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2026 lag bei 75,7 %.[32]
| Wahlergebnisse des Stadtrats seit 2008 in Prozent | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | CSU | Grüne | SPD | PWG-BG-FW | WG Mündling | WG Mauren | WG Großsorheim Möggingen | Junge Bürger |
| 2008[34] | 31,5 | – | 20,7 | 19,7 | 10,6 | 9,2 | – | 8,3 |
| 2014 | 34,0 | – | 19,0 | 47,0 | – | – | – | – |
| 2020[35] | 24,3 | 7,5 | 18,2 | 24,1 | 10,5 | 7,8 | 7,5 | – |
| 2026[36] | 26,3 | 6,4 | 14,1 | 24,1 | 12,0 | 8,8 | 8,3 | – |
| Sitzverteilung im Stadtrat seit 2008 | ||||||||
| 2008[34] | 7 | – | 4 | 4 | 2 | 2 | – | 1 |
| 2014 | 8 | – | 4 | 8 | – | – | – | – |
| 2020[35] | 5 | 1 | 4 | 5 | 2 | 2 | 1 | – |
| 2026[36] | 5 | 1 | 3 | 5 | 2 | 2 | 2 | – |
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1972 ist der Bürgermeister in Harburg hauptamtlich tätig:
| Adolf Härtl | SPD | 1972–1976 |
| Hans Schneider | CSU | 1976–1984 |
| Anton Fischer | SPD | 1984–2002 |
| Wolfgang Kilian | CSU | 2002–2020 |
| Christoph Schmidt | parteilos | seit 2020 |
Christoph Schmidt (Unabhängig für Harburg) wurde in der Stichwahl am 29. März 2020 zum Ersten Bürgermeister gewählt und ist seit 1. Mai 2020 im Amt.[37] Bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 wurde er mit 94,2 % im Amt bestätigt.[38]
Bürgerentscheide
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Bayern gestattet Artikel 18a der Gemeindeordnung im Rahmen der direkten Einflussnahme auf kommunaler Ebene den Gemeindebürgern das Recht, Bürgerbegehren zu initiieren.[39] Über erfolgreiche Unterschriftensammlungen kommt es zur Abstimmung im Wege des Bürgerentscheids. Hierzu regelt die Satzung zu Bürgerbegehren und Bürgerentscheid vom 11. Januar 2006 der Stadt Harburg (Schwaben) die nähere Durchführung.[40] In Harburg wurden die Bürger in der folgenden Angelegenheit zur Wahlurne gerufen:
- Am 19. März 2006 stimmten die Bürger im Rahmen eines Bürgerbegehrens ab, ob das Hallenbad aufgrund der hohen Unterhaltskosten geschlossen oder weiterhin betrieben werden sollte. Eine breite Mehrheit sprach sich für den Erhalt des Bades aus.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Blasonierung: „Im Schild auf goldenem Grund ein rotbewehrter, schwarzer Adler ohne Krone.“[41] | |
| Wappenbegründung: Die Staufer erhoben den Markt Harburg zwischen 1150 und 1250, wohl um 1215/40 zur Stadt. Nach der Verpfändung 1251 an die Grafen von Oettingen ging das Stadtrecht in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts verloren. Harburg blieb bis 1806 im Besitz der Grafen und späteren Fürsten von Oettingen-Oettingen, seit 1731 von Oettingen-Wallerstein. 1849 wurde Harburg ohne Änderung der Verfassung wieder zur Stadt erhoben. Städtische Verfassung erhielt Harburg dann 1912. Der schwarze Adler im Wappen weist darauf hin, dass Harburg Reichsgut war. Das Siegel von 1290 mit der Umschrift S. CIVIVM DE HORBVRH führte den Adler, obwohl die Stadt bereits 1250 von König Konrad IV. an die Grafen von Oettingen verpfändet worden war. Die Stadt diente den deutschen Königen oft als Pfandobjekt, bis sie 1407 nicht mehr eingelöst wurde. Seitdem gehören Burg und Markt zur Grafschaft Oettingen. Harburg wird bereits 1250 Stadt genannt, darf aber erst seit der Ministerialentschließung von 1849 die Bezeichnung Stadt führen. Siegel und Urkunden gingen bei einem Brand verloren. Vom 14. Jahrhundert bis 1894 wird der Adler frei dargestellt, ohne Schild. Der Schild wurde seinerzeit hinzugefügt, um eine Verwechslung mit dem preußischen Adler auszuschließen.[42]
Bereits ein erstmals 1290 n. Chr. bezeugtes Siegel zeigt den Adler als Hinweis auf den frühen Charakter des Ortes als Reichsgut.[18] |
Stadtflagge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Stadtfarben sind Grün und Weiß. Die Harburger Stadtflagge zeigt diese beiden Farben längsgestreift. Sie stehen für Hoffnung und Reinheit. Gelegentlich ist das Stadtwappen in der Mitte der Flagge abgebildet.[43]
- Hissflagge mit Stadtwappen
- Bannerflagge mit Stadtwappen
Städtepartnerschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Seit 1998:
Gouville-sur-Mer, Normandie, Frankreich[44]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Burg Harburg
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Oberhalb der Stadt steht die gleichnamige Burg, eine umfangreiche mittelalterliche Anlage aus dem 11./12. Jahrhundert. Der Zustand des 18. Jahrhunderts ist in wesentlichen Teilen erhalten. Die Burg gehört der Gemeinnützigen Fürst zu Oettingen-Wallerstein Kulturstiftung. Diese bietet im Sommerhalbjahr täglich Burgführungen an. Außerdem finden im Saisonverlauf auch verschiedene Sonderführungen und Veranstaltungen auf Burg Harburg statt.[45] Zu Fuß kann man die Burg von der Altstadt aus über verschiedene ausgeschilderte Weg um den Burgberg entlang erreichen.
Altstadt
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Die Harburger Altstadt entstand auf einem mittelalterlichen Grundriss einer staufischen Siedlung, geprägt durch die Topografie von Wörnitz und Burgberg. Die Bebauung der Altstadt stammt hauptsächlich aus dem 18. Jahrhundert und unterliegt dem Ensembleschutz.[46] Alle historisch bedeutenden Gebäude sind mit Tafeln mit der Chronik ausgestattet.

Ehemalige Stadttore
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Harburg hatte bereits um 1500 fünf hölzerne Stadttore: das Brucktor (an der Brücke), das Egelseetor (führt zum Egelsee), das Nördlinger Tor bzw. Tiefe Tor, das Vesttor (führt zur Veste bzw. Burg) und das Griestor bzw. Donauwörther Tor. Damit keine unerwünschten Personen wie Diebe, Räuber, Bettler und Wegelagerer in die Stadt kommen konnten, wurden die Tore jeden Abend geschlossen. Eine Stadtmauer war größtenteils unnötig, da die Stadt von Hausmauern fast ganz umschlossen war. Zwischen 1861 und 1863 wurden alle Tore – offiziell wegen Baufälligkeit, zu hoher Unterhaltskosten und gesundheitlicher Risiken für die Bewohner – abgerissen. Inzwischen ist jedoch bekannt, dass sie den Menschen schlichtweg nicht mehr gefielen. An den ehemaligen Standorten der Tore sind heute Gedenktafeln angebracht.
Marktplatz
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Von den fünf ehemaligen Stadttoren führen die Straßen sternförmig zum Marktplatz, den Mittelpunkt der Altstadt, der zur Wörnitz hin leicht abfällt. Dominiert wird der Marktplatz am östlichen Ende von einem dreigeschossigen Mansardwalmdachbau mit Vortreppe und klassizistischer Fassade.
Direkt davor befindet sich der bronzene Marktplatzbrunnen, der durch Bildhauer Fred Jansen aus Oettingen gestaltet und im Rahmen der Altstadtsanierung 1996 errichtet wurde. In der Nacht zum 26. September 2019 rammte ein Lkw den Brunnen am Marktplatz und zerstörte ihn. Seit Juni 2020 steht er nach der Wiederherstellung durch Fred Jansen wieder an seinem alten Platz.

Der ca. drei Meter hohe Brunnen besteht aus einem Ablaufbecken aus Wachenzeller Dolomit und gliedert sich in drei Bestandteile:
- Das untere Becken symbolisiert durch die Zunftzeichen von Hufschmieden, Flachsbrechern, Fassbindern, Korbflechtern, Schlossern, Wörnitzfischern, Hafnern und Schuhmachern die Handwerksberufe, die in der Stadt früher üblich waren.
- Das mittlere Becken steht für die Stadtgeschichte. Ein Mühlrad repräsentiert die Brückmühle und das Wasser der Wörnitz. Außerdem ist die St.-Barbara-Kirche und die 1754 erbaute Synagoge zu sehen. Eine Figur stellt den Bürgermeister dar, der mit der Urkunde an die Stadterhebung im Jahr 1849 erinnert. Für die Zeit des Dreißigjährigen Krieges steht der schwedische König Gustav II. Adolf, der in Harburg speiste und Abgaben forderte. Die französische Belagerung gegen die in der Burg verschanzten Österreicher wird ebenso dargestellt wie an der Außenseite des Beckens die Figuren aus der Harburger Sagenwelt. Hierzu zählen der Schäfer vom Hüllenloch, der feurige Hund von Eisbrunn und die letzte Harburger Hinrichtung. Als vollplastische Figuren sind der Nachtwächter mit Hellebarde, eine Marktfrau, ein Polizeidiener und Graf Ludwig III. von Oettingen, welcher 1251 von König Konrad IV. die Stadt Harburg als Pfand übertragen bekam, zu sehen.
- Das obere Becken zeigt die Silhouette der Burg und wichtige historische Daten der Burg- und Stadtgeschichte. Der Brunnen schließt mit der Blutglocke ab, die sich im Original auf dem Rathausdach befindet. Durch das Läuten der Glocke wurden Todesurteile bekanntgegeben.[47]
Neben dem Marktplatz schließt sich in Richtung Westen das Rathaus an. Der dreigeschossige Satteldachbau mit der sogenannten Blutglocke besitzt ein massives Erdgeschoss. In den Jahren 1975 bis 1977 wurde der alte Bau mit wiederverwendeten Fachwerkteilen des 15. Jahrhunderts umgestaltet und um einen Anbau erweitert. Es ist eines der ältesten Gebäude im Stadtbild.
Kirchen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die seit der Reformation evangelische Schlosskirche St. Michael auf der Burg Harburg dient der evangelischen Kirchengemeinde als Gotteshaus u. a. in den Sommermonaten. Sie ist die älteste Kirche in Harburg und geht zurück auf die Romanik. Unter Fürst Albrecht Ernst II. zu Oettingen-Oettingen wurde sie 1720 im barocken Stil umgebaut.
- Die evangelische Stadtpfarrkirche St. Barbara am Fuße des Burgberges neben dem Rathaus wurde 1612 von Graf Gottfried zu Oettingen-Oettingen erbaut und sollte im Gegensatz zu ihrem Vorgängerbau der Bevölkerung mehr Platz bieten.
- Die katholische Stadtpfarrkirche Herz Jesu auf dem Kirchenberg wurde 1901–1903 im neugotischen Stil von Jakob Angermair errichtet.[48]
Steinerne Brücke
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Die Steinerne Brücke, umgangssprachlich auch „alte Bruck“ oder nur „Bruck“ genannt, bildete lange Zeit die einzige Möglichkeit, trockenen Fußes von einem Wörnitzufer zum anderen zu gelangen. Sie zählt neben der markanten Burganlage zu den Wahrzeichen der Stadt. Die Rundbogenkonstruktion wurde 1729 nach einem verheerenden Hochwasser aus Steinquadern mit sieben Jochen und gedeckten Brecherpfeilern erbaut. Als Baumaterial wurde auch Suevit verwendet. Im Jahr 1784 wurde sie in Teilen erneuert, da sie durch ein Hochwasser Schäden davontrug.
Um den Unterhalt der Brücke finanzieren zu können, hatte die Gemeinde seit jeher das Recht, Brücken- und Pflasterzoll zu erheben. Hierbei musste ein beladener Wagen, der in den Markt hineinfahren wollte, 4 Kreuzer entrichten. Für einen beladenen zweirädrigen Karren wurde nur die Hälfte verlangt. Die Gebühr war nur einmal am Tag fällig, dass galt auch, wenn man mehrmals mit dem Fuhrwerk durch den Markt fuhr. Einheimische Bürger waren von dem Zoll befreit. Bis zum Anschluss an das Eisenbahnnetz war der Brücken- und Pflasterzoll eine wichtige Einnahmequelle für Harburg, der einen Anteil von rund 20 % an den Gesamteinnahmen hatte.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 wurden Mitteljoche durch Sprengungen zerstört. Die Schäden wurden nach Kriegsende durch eine geringfügige Verbreiterung der Brücke behoben.[49] Steintafeln, eingepasst in die Ausbuchtungen der Pfeiler, halten die geschichtlichen Daten rund um die Brücke fest.[50]
Seit dem Jahr 1985 findet auf und um die Wörnitzbrücke das Harburger Brückenfest statt.
Märchenweg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Märchenweg beginnt am Wörnitzstrand und setzt sich über die alte Steinerne Brücke bis in die Altstadt zum Marktplatz fort. Bei St. Barbara beginnt der Rundweg um die Burg Harburg, der ab 2021 durch einen Märchenwald vom oberen Burgparkplatz bis zur Schönen Aussicht auf dem Wedelbuck führt. Von Mai bis Oktober ist der Märchenweg geöffnet und wurde von Ehrenamtlichen vorbereitet, errichtet und wird von ihnen gepflegt. Infotafeln zum Märchenweg gibt es auf der Steinernen Brücke und am oberen Burgparkplatz.[51][52]
Infostelle des Geopark Ries
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Seit Sommer 2020 befindet sich eine Infostelle des Geoparks Ries in der Donauwörther Straße. Sie gibt Auskunft über die Entstehung des Rieskraters, die Geologie und enthält einen Überblick über die Stadtgeschichte und die Sehenswürdigkeiten von Harburg.
Wiederkehrende Veranstaltungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Feste
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Folgende Veranstaltungen finden regelmäßig statt:[53]
- Vatertagsstadl' (jährlich an Christi Himmelfahrt)
- 'Bockfest' (jährlich Ende Juni)
- Brückenfest (alle zwei Jahre, Anfang August)
- Sunfield Festival in Großsorheim (jährlich Ende August)
Märkte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dreimal im Jahr findet ein Markt in Harburg statt:[53]
- Kunst im Park, Kunsthandwerkermarkt (jährlich am Muttertag)
- Herbstmarkt mit dem Selber g'macht Markt (jährlich am letzten Sonntag im September)
- Weihnachtsmarkt
Veranstaltungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Serenade im Schlosshof der Burg Harburg, jährlich im Juli
- Harburger Kunstsommer mit Märchenweg um die Burg
- Rosetti-Festtage im Juni mit einem Konzert im Festsaal auf Schloss Harburg.[54]
- Harburger Kulturherbst bietet von September bis Oktober Konzerte, Kabarett, Theater und eine Kunstausstellung an.
- Berufswegekompass, Ausbildungsmesse mit 125 Ausstellern zu 285 Berufsbildern seit 2002, jährlich im Oktober[55]
- Landfrauentag (jährlich im Februar)
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Straßenverkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit dem Auto ist Harburg über die Bundesstraße 25 zu erreichen, die bei Harburg in einem Tunnel die Burganlage unterquert. Harburg liegt zentral im Landkreis Donau-Ries und ist mit den wichtigsten anderen Städten im Landkreis durch Landesstraßen verbunden.
Schienenverkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In Hoppingen, Harburg und Ebermergen existieren Bahnhöfe an der Bahnstrecke Augsburg–Nördlingen.
In Harburg gibt es einen barrierefreien Haltepunkt. Dieser wurde im Jahr 2022 näher ins Stadtzentrum verlegt, rund 0,7 km vom bisherigen Bahnhof entfernt. Der Bahnhof wird nur noch als Betriebsbahnhof genutzt.[56][57] Während der Rieser Dampftage des bayerischen Eisenbahnmuseums Nördlingen ist der Bahnhof Harburg End- bzw. Startpunkt des historischen Lokomotivenzuges. Dieser verkehrt als Pendlerzug an jeweils einem Wochenende im Mai, August und Oktober auf der Teilstrecke Nördlingen – Harburg.
Mündling an der Bahnstrecke Donauwörth – Treuchtlingen wird nicht mehr im Personenverkehr bedient.
Fahrradverkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Über den Fernradweg Romantische Straße ist Harburg für Radler zu erreichen. Zahlreiche weitere Radwege kreuzen sich in und bei Harburg, z. B. der Schwäbische-Alb-Radweg.
Fernwanderwege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Harburg ist Endpunkt des Frankenweges und Etappenort des Bayerisch-Schwäbischen Jakobusweges sowie des Pilgerweges Via Romea. Der Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albverein endet mit der Plutodarstellung bei Harburg auf dem Bockberg.
Gewerbe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Arbeitsplätze
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2018 gab es im Stadtgebiet 1018 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Von der Wohnbevölkerung standen 2382 Personen in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Die Zahl der Auspendler war um 1364 größer als die der Einpendler. 44 Einwohner waren im Jahr 2018 arbeitslos.[15]
Beschäftigungsstruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Wirtschaftszweig | Sozialversicherungspflichtig
Beschäftigte (2018) |
|---|---|
| Land- und Forstwirtschaft, Fischerei | 12 |
| Produzierendes Gewerbe | 544 |
| Handel, Verkehr und Gastgewerbe | 96 |
| Erbringung von Unternehmensdienstleistungen | 164 |
| Erbringung von privaten und öffentlichen Dienstleistungen | 202 |
| Gesamt | 1018 |
Ansässige Unternehmen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten](Auswahl)

Der Hauptsitz der Märker-Gruppe prägt mit seinen hohen Kalköfen und anderen Produktionsanlagen die Ansicht von Südosten. Ein weiteres großes Unternehmen ist die HPC AG, ein international agierendes Ingenieurbüro mit Sitz in der Harburger Altstadt, welches sich auf dem Gebiet des geotechnischen Umweltschutzes und der Infrastrukturplanung spezialisiert hat. Daneben existieren vor allem kleinere Handwerksbetriebe. Ladengeschäfte verschwinden nach und nach aus dem Stadtbild.
Medien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auf dem Hühnerberg, oberhalb der Stadt Harburg (Schwaben), befindet sich der seit dem 3. November 2014 in Betrieb genommen 174 m hohe Sendeturm des Bayerischen Rundfunks. Dieser dient in dritter Generation dem Hörfunk und Fernsehen.
Tourismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Burg Harburg und auch die Altstadt und die Wörnitz sind für Tagesausflügler und Familien ein beliebtes Touristenziel im Ferienland Donau-Ries. Überregional bekannt geworden ist seit 2019 der Harburger Märchenweg.[58] Um das touristische Angebot zu erweitern, wurde im Sommer 2021 die Audio-Tour „Harburg hören“ im Bereich der Altstadt geschaffen. Daneben gewinnt der Rieskrater bei Touristen in der gesamten Riesregion immer mehr Interesse. Hierzu wurde durch den Geopark Ries eine Info-Stelle in Harburg und das Geotop Glaubenberg bei Großsorheim geschaffen.
Harburg liegt an der Romantischen Straße, ist Endpunkt des Frankenweges und Etappenort des bayerisch-schwäbischen Jakobsweges sowie des Pilgerweges Via Romea. Der Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albvereins und der Rieskrater-Planetenweg enden mit der Plutodarstellung bei Harburg auf dem Bockberg. Daneben gibt es mit dem Bock- und dem Eisbrunnrundweg sowie dem Ries-Panoramaweg drei regionale Rundwanderwege um Harburg.
Öffentliche Sicherheit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bayerisches Rotes Kreuz, Stellplatz Harburg (seit April 2015)[59]
- Freiwillige Feuerwehr Harburg[60]
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Archive und Bibliotheken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Stadtbücherei Harburg[63]
- Stadtarchiv Harburg
- Fürstlich Oettingen-Wallersteinsches Archiv Harburg
- Fürstlich Oettingen-Spielbergsches Archiv Harburg
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ehrenbürger
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Satzung über die Verleihung von Ehrungen durch die Stadt Harburg setzt für das Ehrenbürgerrecht folgende Voraussetzungen fest:
„Das Ehrenbürgerrecht ist die höchste Auszeichnung, welche die Stadt Harburg lebenden Personen zuteil werden lassen kann. Eine Verleihung ist nur möglich, wenn die zu ehrende Persönlichkeit durch besonders fruchtbares Wirken entscheidend die Entwicklung der Stadt beeinflusst und so das Wohl der Bürgerschaft gefördert hat oder wenn sie durch hervorragende Leistungen z.B. im Bereich der Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft oder des Sozialwesens das Ansehen der Stadt außergewöhnlich gemehrt hat.“
Folgende Personen wurde das Ehrenbürgerrecht verliehen:
- August Märker, Firmengründer der Zementfabrik Märker, Verleihung am 23. Mai 1927[64]
- Wolfgang Märker
- Ellen Märker, Verleihung 2020[64]
- Gertrud Beck, Verleihung 2022[65]
Söhne und Töchter der Stadt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Albrecht Eberhard Killinger (1688–1764), Verwaltungsjurist und markgräflicher Kammerrat
- Georg Jakob Schäblen (1743–1802), evangelischer Theologe und Volkspädagoge
- Siegmund Ulrich (1853–1928), Bankier und Landtagsabgeordneter
- Friedrich Böhm (1885–1965), Versicherungsmathematiker und Hochschullehrer
- Lieselotte Klepper-Purjahn (* 1910; †), Malerin, Grafikerin und Illustratorin
- Karl Martin Graß (* 1937), Politiker und Historiker
In Harburg wirkende Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Wolfgang I. von Oettingen (1455–1522), Graf zu Oettingen
- Karl Wolfgang von Oettingen, Graf zu Oettingen
- Georg Adam Michel (1708–1780), Superintendent zu St. Barbara von 1744 bis 1747
- Abraham Elias Model († 1760), jüdischer Hoffaktor in der Grafschaft Oettingen
- Joseph Eschenlohr (1886–1978), Maler und Fotograf
- Erich Martin Müller (1888–1972), Maler
- Carolin Hingst (* 1980), Stabhochspringerin
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Harburg im Film
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Harburg wurde mehrmals von Filmemachern als Kulisse benutzt. So sind Harburg-Aufnahmen im Film Das Haus in Montevideo (1963) mit dem heute nicht mehr vorhandenen Hochwassersteg an der Steinernen Brücke sowie in Robert und Bertram (1961) mit einer Szene am Wörnitzstrand zu sehen. Josef Vilsmeyer zeigt in seinem Film Bavaria – Traumreise durch Bayern (2012) die Harburg von oben.
Sagen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Zusammenhang mit Harburg gibt es mehrere Sagen.[66] Eine davon handelt von Elisabeth von Leuchtenberg, Tochter des Landgrafen von Leuchtenberg und Ehefrau von Graf Karl Wolfgang von Oettingen. Sie verirrte sich auf einem Spaziergang in einem Wald namens Karab. In ihrer Not versprach sie, den Wald an diejenigen zu verschenken, die ihr den Weg wiesen. Als sie die Abendglocken von Harburg, Donauwörth und Mertingen hörte, fand sie den Weg zurück und hielt ihr Versprechen, indem sie den Wald den drei Orten schenkte. Im Volksmund wird sie als „das Karafreile“ bezeichnet.
Eine andere Sage erzählt die Geschichte von einem Mönch aus dem Kloster Kaisheim. Er wurde vom Abt entsandt, um die vom Teufel besessene Tochter des Herzogs von Kärnten zu befreien. Dem Mönch gelang es, den Teufel in ein Glas einzusperren, und er hängte dieses anschließend nach seiner Rückkehr im Kloster auf. Der Teufel wurde durch den Gotteslob der Mönche gequält und versuchte sie bei ihren Gebeten zu stören. Nach über 200 Jahren schlug ein Blitz im Kloster ein und das Glas ging zu Bruch. Der Teufel entkam und zog angeblich nach Harburg, um sich am Hang des Schlossberges niederzulassen.
Bekannt ist auch die Sage von einem Schäfer, der sich während eines Krieges mit seiner Herde in einer Höhle namens Hüllenloch versteckte. Als seine Schafe abmagerten, überlegte er, sie für einen guten Preis zu verkaufen. Ein Fremder erschien und bot ihm eine Kiste Gold für die Herde an. Nachdem der Handel abgeschlossen war und die Schafe dem Fremden folgten, versuchte die Kiste ebenfalls zu entkommen. Der Schäfer hielt sie fest, aber zur Strafe für seine Untreue blieb er für immer an die Goldkiste gebunden, gemeinsam mit seinem Hund im Hüllenloch.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Harburger Hefte. Bände 1–15.[67]
- Joachim Schröder, Richard Dehm: Geologische Untersuchungen im Ries – Das Gebiet des Blattes Harburg. Hrsg.: Naturwissenschaftlicher Verein für Schwaben e. V. Band V. Augsburg 1950 (zobodat.at [PDF]).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu).
- 1 2 Zahlen und Daten – Stadt Harburg. Abgerufen am 27. Februar 2021.
- ↑ Gewässerporträt Wörnitz. In: Wasserwirtschaftsamt Donauwörth. Abgerufen am 21. Februar 2021.
- ↑ Susanne Klöpfer: Fischtreppe in Harburg soll 2021 gebaut werden. In: Donauwörther Zeitung. Abgerufen am 21. Februar 2021.
- ↑ Stammdaten Harburg / Wörnitz. Abgerufen am 16. Februar 2021.
- ↑ Statistik Harburg / Wörnitz. In: Hochwassernachrichtendienst Bayern. Abgerufen am 16. Februar 2021.
- ↑ Deutscher Wetterdienst: Klima Harburg (Schwaben) – Wetterdienst. wetterdienst.de, abgerufen am 27. August 2021.
- ↑ Deutscher Wetterdienst: Klima Harburg (Schwaben) – Wetterdienst. wetterdienst.de, abgerufen am 27. August 2021.
- ↑ Stadt Harburg (Schwaben) in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 4. November 2020.
- ↑ Stadt Harburg (Schwaben), Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 9. Dezember 2021.
- ↑ Stadt Harburg (Schwaben): Stadt Harburg (Schwaben) – Stadtteile. In: www.stadt-harburg-schwaben.de. Abgerufen am 2. September 2019.
- ↑ Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. In: ldbv.bayern.de. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 15. April 2026.
- ↑ Gemarkung Harburg (Schwaben) (096930). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 15. April 2026.
- ↑ Webkarte. ALKIS-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. April 2026.
- 1 2 3 Statistik kommunal 2019. (PDF) In: Bayerisches Landesamt für Statistik. März 2020, abgerufen am 21. Februar 2021.
- 1 2 3 Zeittafel – Stadt Harburg. Abgerufen am 1. März 2021.
- ↑ Denkmalliste Harburg (Schwaben). Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, S. 1, abgerufen am 23. Oktober 2021.
- 1 2 Erhard Nietzschmann: Die Freien auf dem Lande. Ehemalige deutsche Reichsdörfer und ihre Wappen. Melchior, Wolfenbüttel 2013, ISBN 978-3-944289-16-8, S. 40.
- ↑ Dokumentation: Mittelalterliche Leprosorien im heutigen Bayern ( vom 4. März 2016 im Internet Archive), zuerst in der Zeitschrift „Die Klapper“, auf muenster.org, abgerufen am 18. März 2018
- 1 2 3 Meilensteine der Stadtgeschichte – Stadt Harburg. Abgerufen am 28. Februar 2021.
- ↑ Marktplatzbrunnnen – Stadt Harburg. Abgerufen am 1. März 2021.
- ↑ Judentum in Harburg. Abgerufen am 1. März 2021.
- ↑ Zeittafel der Stadt Harburg (Schwaben). In: Stadt Harburg (Schwaben). Abgerufen am 13. März 2021.
- ↑ Thomas Hilgendorf: Die letzte Hinrichtung mit dem Schwert. Abgerufen am 13. März 2021.
- ↑ Alexandra Matzner: Carl Spitzweg Biografie – Lebenslauf des deutschen Romantikers. In: Art in Words. 16. Dezember 2017, abgerufen am 5. April 2021 (deutsch).
- ↑ Katholische Herz-Jesu Kirche – Stadt Harburg. Abgerufen am 13. März 2021.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 450.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 792 f. (f. Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Meilensteine der Stadtgeschichte – Stadt Harburg. Abgerufen am 4. Juni 2021.
- 1 2 3 Geschichte der jüdischen Gemeinde Harburg/Wörnitz. Abgerufen am 21. Juli 2021.
- 1 2 3 4 Judentum in Harburg. Abgerufen am 4. Juni 2021.
- ↑ Ergebnisse Stadtratswahl Harburg (Schwaben) in Stadt Harburg (Schwaben). Abgerufen am 13. März 2026.
- ↑ (13.03.2026)
- 1 2 Ergebnisse der Kommunalwahl 2008. In: Mitteilungsblatt der Stadt Harburg (Schwaben). Nr. 10, 7. März 2008, S. 2.
- 1 2 Ergebnisse der Stadtratswahl 2020. Stadt Harburg Schwaben, 17. März 2020, abgerufen am 11. Februar 2021.
- 1 2 Ergebnisse Stadtratswahl Harburg (Schwaben) in Stadt Harburg (Schwaben). Abgerufen am 13. März 2026.
- ↑ Stadtrat (Ratsinformation). Gemeinde Harburg (Schwaben), abgerufen am 13. August 2020.
- ↑ Ergebnisse Bürgermeisterwahl Harburg (Schwaben) in Stadt Harburg (Schwaben). Abgerufen am 13. März 2026.
- ↑ Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (Gemeindeordnung – GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998: Art. 18a Bürgerbegehren und Bürgerentscheid. Abgerufen am 25. Januar 2011.
- ↑ Satzung zu Bürgerbegehren und Bürgerentscheid in der Stadt Harburg (Schwaben). (PDF) Stadt Harburg (Schwaben), 11. Januar 2006, abgerufen am 13. Februar 2021.
- ↑ Wappen von Harburg in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
- ↑ Zitat Wappen von Harburg in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
- ↑ Zahlen und Daten – Stadt Harburg (Schwaben). Abgerufen am 9. Februar 2021.
- ↑ Partnerstadt Gouville sur Mer – Stadt Harburg (Schwaben). Abgerufen am 9. Februar 2021.
- ↑ Veranstaltungen des Jahres – Gemeinnützige Fürst zu Oettingen-Wallerstein Kulturstiftung. Abgerufen am 2. November 2021 (deutsch).
- ↑ Denkmalliste Harburg (Schwaben). (PDF) Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, S. 2, abgerufen am 14. Februar 2021.
- ↑ Mara Kuntzner: Dieser Brunnen erzählt Stadtgeschichte. In: Donau-Ries-Aktuell. 24. Oktober 2020, abgerufen am 14. Februar 2021.
- ↑ Denkmalliste Harburg (Schwaben). (PDF) In: Bayerisches Landesamt für Denkmalschutz. S. 7, abgerufen am 14. Februar 2021.
- ↑ Denkmalliste der Stadt Harburg (Schwaben). (PDF) In: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege. S. 3, abgerufen am 14. Februar 2021.
- ↑ Alte steinerne Brücke. Stadt Harburg, abgerufen am 14. Februar 2021.
- ↑ Harburger Märchenweg und Märchenwald. In: Harburger Kunstsommer. Archiviert vom am 18. Januar 2021; abgerufen am 9. April 2021 (deutsch).
- ↑ Harburger Märchenweg. Abgerufen am 9. April 2021.
- 1 2 Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V: Veranstaltungen Harburg. Abgerufen am 11. Februar 2021.
- ↑ IRG Internationale Rosetti-Gesellschaft - Index. Abgerufen am 19. September 2021.
- ↑ BWK. Abgerufen am 28. Februar 2021.
- ↑ Aktuelle Infrastrukturprojekte – Die BEG. Abgerufen am 26. November 2020.
- ↑ Eisenbahnstrecke Nr. 5300 Augsburg - Nördlingen, Bahn-km 51,670 bis 52,850 Vorhaben „Neubau Haltepunkt Harburg (Schwaben) Bahn-km 52,605 - Bahn-km 52,745 und Rückbau der Bahnsteige Bahn-km 51,670 - Bahn-km 51,820 im Bahnhof Harburg (Schwaben)“ in der Stadt Harburg (Schwaben). (PDF) In: eba.bund.de. Eisenbahn-Bundesamt, 8. Oktober 2021, ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. Oktober 2021. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
- ↑ Matthias Stark: Harburg wird zum Tourismus-Magnet. In: Donau-Ries-Aktuell. 2. Juli 2021, abgerufen am 30. Juli 2021.
- ↑ Deutsches Rotes Kreuz: Rettungswachen im Landkreis Donau-Ries. 6. August 2019, abgerufen am 11. Februar 2021.
- ↑ Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Harburg/Schwaben
- ↑ Herzlich willkommen beim Bildungswerk Harburg!, auf bw-harburg.info
- ↑ Grund- und Mittelschule Harburg, auf gms-harburg.de
- ↑ Stadtbücherei im Strölinhaus, auf webopac.winbiap.de
- 1 2 Ellen Märker ist Ehrenbürgerin. Augsburger Allgemeine, abgerufen am 14. Februar 2021.
- ↑ Harburg hat eine neue Ehrenbürgerin. Augsburger Allgemeine, abgerufen am 27. Oktober 2022.
- ↑ Sagen und Mythen in Harburg, abgerufen am 2. August 2024.
- ↑ Harburger Hefte. In: Stadt Harburg (Schwaben). Abgerufen am 13. März 2021.
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