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Rögling

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Wappen Deutschlandkarte
Rögling
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rögling hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 48° 51′ N, 10° 57′ OKoordinaten: 48° 51′ N, 10° 57′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungs­gemeinschaft: Monheim
Höhe: 530 m ü. NHN
Fläche: 10,74 km²
Einwohner: 602 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86703
Vorwahl: 09094
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 206
Gemeindegliederung: 1 Gemeindeteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Badgasse 8
86703 Rögling
Website: roegling.de
Erster Bürgermeister: Jürgen Böswald (Bürgergemeinschaft/Arbeitereinigkeit)
Lage der Gemeinde Rögling im Landkreis Donau-Ries
Karte
Karte
Gemeinde Rögling
Rögling nach der Dorferneuerung

Rögling ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Monheim.

Rögling liegt in der Planungsregion Augsburg im Norden des Landkreises Donau-Ries. Nördlich liegt das Röglinger Tal.

Gemeindegliederung

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Außer dem Pfarrdorf Rögling gibt es keine weiteren Gemeindeteile.[2][3]

Es gibt auf dem Gemeindegebiet nur die Gemarkung Rögling.[4] Sie hat eine Fläche von 10,736 km² und ist in 926 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 11593,87 m² haben.[5][6]

Bis zur Gemeindegründung

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Rögling gehörte seit 1505 zum Herzogtum Neuburg-Sulzbach und dessen Gericht Graisbac. Im Jahre 1550 lebten im Ort 300 Personen, nach Abzug der Schweden 1638 blieben noch neun Menschen – dem Hungertod nahe – übrig. Seit 1777 war das Gebiet Teil des Kurfürstentums Bayern. Die Entwicklung des Ortes ist durch das Nadlerhandwerk geprägt, welches den Ort zur Blüte führte. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden Röglinger Nadeln weltweit verkauft.[7] Noch im Jahr 1805 zählte man in Rögling über 100 Nadlermeister; in der Folgezeit aber starb dieses Handwerk infolge technischer Neuentwicklungen rasch aus. Neue Arbeitsplätze gab es in den nahe gelegenen Solnhofener Lithographiesteinbrüchen.

In den Jahren von 1964 bis 1972 wurden die Wasserversorgung und Kanalisation angelegt sowie eine Flurbereinigung durchgeführt.

Einwohnerentwicklung

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Zwischen 1988 und 2018 sank die Einwohnerzahl von 681 auf 653 um 28 Einwohner bzw. um 4,1 %.

  • 1961: 682 Einwohner
  • 1970: 714 Einwohner
  • 1987: 676 Einwohner
  • 1991: 682 Einwohner
  • 1995: 694 Einwohner
  • 2000: 696 Einwohner
  • 2005: 657 Einwohner
  • 2010: 643 Einwohner
  • 2015: 637 Einwohner

Bürgermeister und Gemeinderat

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Zum Ersten Bürgermeister wurde am 8. März 2026 Jürgen Böswald (Bürgergemeinschaft/Arbeitereinigkeit) mit 84,1 % der Stimmen gewählt. Er war einziger Bewerber, seine Amtszeit begann am 1. Mai 2026.

Vorgänger waren von Mai 2008 bis April 2020 Maria Mittl (Bürgergemeinschaft/Arbeitereinigkeit) und von Mai 2020 bis April 2026 Isidor Auernhammer (Arbeitereinigkeit).

Da nur die „Bürgergemeinschaft / Arbeitereinigkeit Rögling“ einen Wahlvorschlag einreichte, besetzt sie wie schon 2020 bis 2026 auch für Mai 2026 bis April 2032 gemäß Mehrheitswahl alle acht Gemeinderats-Sitze.

Wappen Gde. Rögling
Wappen Gde. Rögling
Blasonierung: „In Schwarz eine aufrechte, gebogene goldene Sacknadel, der ein von Rot und Silber geschachter Schrägbalken unterlegt ist.“[8]

Wappenführung seit 1963.

Bau- und Bodendenkmäler

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Wirtschaft und Infrastruktur

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Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

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Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2017 rund 484.000 €, davon waren 73.000 € (netto) Gewerbesteuereinnahmen. Haupteinnahmequelle war der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit 356.000 €.

2017 gab es nach der amtlichen Statistik im Ort 39 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 281, so dass die Zahl der Auspendler um 242 höher war als die der Einpendler. Arbeitslos waren 6 Einwohner.

2016 bestanden nur noch 6 landwirtschaftliche Betriebe (1999: 14). Im gleichen Jahr betrug die landwirtschaftlich genutzte Fläche 322 ha, davon waren 209 ha Ackerfläche und 113 ha Dauergrünfläche.

Im Jahre 2018 gab es eine Kindertageseinrichtung mit 30 Plätzen und 28 Kindern, davon 2 unter drei Jahren.

Persönlichkeiten

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  • Annett Haberlah-Pohl, Wolfgang Wüst: Die Geschichte des Nadlerdorfes Rögling. Herausgeg. von der Gemeinde Rögling. Beck, Nördlingen 2008
Commons: Rögling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Rögling in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 27. März 2021.
  3. Gemeinde Rögling, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 9. Dezember 2021.
  4. Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. In: ldbv.bayern.de. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 18. April 2026.
  5. Gemarkung Rögling (096916). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 18. April 2026.
  6. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. April 2026.
  7. Annett Haberlah-Pohl: Die Geschichte des Nadlerdorfes Rögling. Nördlingen 2008
  8. Wappen von Rögling in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte