Munningen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 48° 55′ N, 10° 36′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Donau-Ries | |
| Verwaltungsgemeinschaft: | Oettingen in Bayern | |
| Höhe: | 415 m ü. NHN | |
| Fläche: | 22,76 km² | |
| Einwohner: | 1706 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 75 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86754 | |
| Vorwahlen: | 09082, 09092 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DON, NÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 79 188 | |
| Gemeindegliederung: | 7 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Schulgasse 4 86754 Munningen | |
| Website: | munningen.de | |
| Erster Bürgermeister: | Thomas Hertle | |
| Lage der Gemeinde Munningen im Landkreis Donau-Ries | ||

Munningen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Munningen liegt an der Wörnitz, zwischen Oettingen in Bayern im Norden und Wechingen im Süden.
Gemeindegliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde besteht hat sieben Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2][3]
- Eulenhof (Einöde)
- Faulenmühle (Einöde)
- Haid (Dorf)
- Laub (Pfarrdorf)
- Munningen (Kirchdorf)
- Schwörsheim (Kirchdorf)
- Ziegelmühle (Einöde)
Es gibt auf dem Gemeindegebiet die Gemarkungen Laub, Munningen und Schwörsheim.[4] Die Gemarkung Munningen hat eine Fläche von 7,444 km² und ist in 927 Flurstücke aufgeteilt.[5] In ihr liegen die Gemeindeteile Faulenmühle, Munningen und Ziegelmühle.[6]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis zur Gemeindegründung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Munningen hat, ausgehend vom Römerkastell Losodica, römischen Ursprung. Urkundlich wurde der Ort 1265 erstmals erwähnt. Im Mittelalter stand es unter der Territorialherrschaft der Grafen von Oettingen. Im Zuge der Reformation und der Aufteilung auf zwei Linien des Hauses Oettingen wurde das Dorf um 1550 konfessionell geteilt. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Munningen.
Eingemeindungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 1. Mai 1978 wurden im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Gemeinden Laub und Schwörsheim eingegliedert.[7]
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1671 auf 1733 um 62 Einwohner bzw. um 3,7 %.
- 1987: 1654
- 1995: 1762
- 2000: 1823
- 2005: 1796
- 2010: 1767
- 2015: 1797
- 2022: 1740
- 2024: 1723
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1. Mai 2026 ist Thomas Hertle Erster Bürgermeister, der ohne Mitbewerber am 8. März 2026 mit 89,4 % der Stimmen gewählt wurde. Sein Vorgänger Dietmar Höhenberger war seit Mai 2014 im Amt. Er gewann die damalige Wahl denkbar knapp mit 50,49 % der Stimmen gegen Christoph Schmid, der 49,51 % erzielte. In Stimmen ausgedrückt hatte Höhenberger zwölf Stimmen mehr. Bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 wurde Höhenberger als einziger Bewerber mit 91,9 % der gültigen Stimmen wieder gewählt.
Gemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Gemeinderat Munningen besteht aus dem Ersten Bürgermeister als Vorsitzendem und zwölf Gemeinderatsmitgliedern. In der Amtszeit 2026–2032 stellen Freie Wählergemeinschaft/Vereinigte Wählergemeinschaft Munningen, Wählergemeinschaft Laub und Dorfgemeinschaft/Freie Wählergemeinschaft Schwörsheim jeweils vier Gemeinderäte.
Verwaltung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen in Bayern.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Blasonierung: „Gespalten von Rot und Gold mit zwei an den Spalt stoßenden Seitensparren in verwechselten Farben; aufgelegt ein nach rechts schief stehender silberner Kirchturm mit welscher Haube.“[8] | |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Baudenkmäler
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Der schiefe Kirchturm ist das Wahrzeichen von Munningen. Von der Spitze bis zum Grund steht der Turm der katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul rund 1,47 m aus dem Lot. Die katholische Kirche wurde im Jahr 2007 renoviert. Dabei wurden auch die Reliquien, die jahrzehntelang nicht mehr in die Altäre verbracht werden konnten, feierlich wiedereingesetzt.
Bodendenkmäler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit Dezember 2009 führt die Staatsstraße St 2221 im Westen an Munningen vorbei und verbindet Oettingen und Wechingen direkt. Über die Kreisstraße DON 17, welche die neue Ortsumgehung in einem Kreisverkehr schneidet, ist Munningen mit der Bundesstraße 466 verbunden. Eine Gemeindeverbindungsstraße Richtung Osten führt nach Megesheim.
Die Buslinien 740 und 750 der Verkehrsgemeinschaft Donau-Ries verbinden Munningen werktags mit den umliegenden Ortschaften sowie den Bahnhöfen Hoppingen, Möttingen und Nördlingen an der Bahnstrecke Augsburg–Nördlingen.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Josef Fergg (1887–unbekannt), Jurist, Landrat und Ministerialrat
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu).
- ↑ Gemeinde Munningen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 1. September 2019.
- ↑ Gemeinde Munningen, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 9. Dezember 2021.
- ↑ Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. In: ldbv.bayern.de. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 8. April 2026.
- ↑ Gemarkung Munningen (096722). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 8. April 2026.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. April 2026.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 793 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Wappen von Munningen in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte

