IFA F 8
| IFA | ||||
|---|---|---|---|---|
| F 8 | ||||
| Produktionszeitraum | 1949–1955 | |||
| Klasse | Kleinwagen | |||
| Karosserieversionen | Limousine, Kombi, Cabriolet, Pick-up | |||
| Motoren | Zweitaktmotor: 0,7 Liter (20 PS (15 kW)) | |||
| Länge | 3900–4000 mm | |||
| Breite | 1480 mm | |||
| Höhe | 1480 mm | |||
| Radstand | 2600 mm | |||
| Leergewicht | 750–900 kg | |||
| Vorgängermodell | DKW F 8 | |||
| Nachfolgemodell | IFA F 9, AWZ P 70 | |||
| Bauart | 2-Zylinder-Zweitakt-Ottomotor, in Reihe vorn quer eingebaut |
| Hubraum | 690 cm³ |
| Max. Leistung | 20 PS (15 kW) bei 3500/min |
| Max. Drehmoment | 49 Nm bei 2500/min |
| Höchstgeschwindigkeit | 85 km/h |
| Kraftstoff | Gemisch 1 : 25 |
| Verbrauch auf 100 km | 7,5–8 l |
Quelle: [4]
Der IFA F 8 hatte den 0,7-Liter-Motor der DKW-Meisterklasse, der seit 1933 weitgehend unverändert die DKW-Frontwagen antrieb. Er wurde nach dem Krieg im Motorenwerk Chemnitz produziert. Zur Technik des hinter der Vorderachse eingebauten Zweitaktmotors mit Schnürle-Umkehrspülung gehörten Thermosiphonkühlung und der Flachstromvergaser H30 der Berliner Vergaser-Fabrik. Die Kraft wurde über ein Dreigang-Getriebe (mit sperrbarem Freilauf in allen drei Gängen) auf die Vorderräder übertragen. Gestartet wurde der F 8 mit Dynastart – einer Kombination aus Anlasser und Lichtmaschine.[2][5]
Der Motor wurde mit geänderter Drehrichtung und erhöhter Leistung im AWZ P 70 weiterverwendet.
Karosserievarianten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Limousine | Kombi | Cabriolet | Lieferwagen | |
|---|---|---|---|---|
| Länge | 3,90 m | 4,00 m | 3,90 m | |
| Breite | 1,48 m | 1,48 m | 1,48 m | |
| Höhe | 1,48 m | 1,48 m | 1,48 m | |
| Gewicht | 750 kg | 780 kg | 900 kg | |
| Zul. Gesamtgewicht | 1120 kg | 1170 kg | 1290 kg | |
| Basispreis | 8.415 DM | 9.400 DM | 11.325 DM |
Quelle: [6]
Während das Original, der DKW F 8, nur als Lieferwagen, Limousine und als Cabriolet gefertigt worden war, erhielt der neue IFA F 8 auch einen Aufbau als Kombi und Pritschenwagen und konnte so vielseitig eingesetzt werden, ebenso ist eine Variante als Krankenwagen zum Liegendtransport ist bekannt. Die Karosserie bestand aus Holz und war mit Kunstleder überzogen. Für die Kotflügel und die Motorhaube einschließlich Kühlergrill wurde Stahlblech verwendet. Die Cabrio-Karosserie war komplett mit Blech belegt. Ab Februar 1953 wurden Motorhauben und andere Teile des Cabrios aus einem eigenentwickelten Kunststoff hergestellt. Luxuscabriolet und Cabrio mit Sonderkarosserie des Karosseriewerkes Dresden wurden erstmals auf der Leipziger Messe 1953 vorgestellt.[1]
Die Vorderräder waren an einer oberen Querblattfeder und unteren Querlenkern aufgehängt. Hinten hatte der Wagen eine sogenannte Schwebeachse, eine Starrachse mit hochgelegter Querblattfeder und Längslenkern. An Vorder- und Hinterachse waren hydraulische Hebelstoßdämpfer eingebaut. An allen vier Rädern befanden sich mechanische Duplexbremsen (Trommelbremsen). Die Lenkung war eine Zahnstangenlenkung mit Geradverzahnung.[6]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Kraftfahrzeuge auf der Leipziger Messe 1953. In: Kraftfahrzeugtechnik 11/1953, S. 342–344.
- 1 2 Die IFA-F-8-Seite
- ↑ Wie lange noch veraltete Erzeugnisse produzieren? In: Kraftfahrzeugtechnik 10/1964, S. 362–363.
- ↑ Die IFA-F-8-Seite
- ↑ Die Dynastartanlage im DKW-Wagen F 8. In: Kraftfahrzeugtechnik 4/1951, S. 89–91 sowie 5/1951, S. 111–113.
- 1 2 Deutsche Automobile ( des vom 16. Juni 2006 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.


