Der vorn eingebaute Motor mit 0,6Liter Hubraum leistet 15PS (11kW) bei 3500/min. Der Wagen mit selbsttragender Karosserie aus Sperrholz mit Kunstlederbezug hat vorn und hinten Starrachsen mit Querblattfedern und war als zwei-, drei- oder viersitziges Cabriolet oder Roadster verfügbar. Das Dreiganggetriebe wird über einen Schalthebel in der Wagenmitte betätigt. Die seilzugbetätigte mechanische Fußbremse wirkt auf alle vier Räder; die Feststellbremse auf das linke Vorder- und das rechte Hinterrad.
Mit dem vergleichsweise lauten und unkomfortablen Zweitaktmotor war der Wagen eher für Umsteiger vom Motorrad interessant und weniger als Konkurrenzmodell zu anderen Kleinwagen zu sehen. Zudem war die Holzkarosserie nicht sehr dauerhaft und verrottete schnell, der Verbrauch an Zweitaktgemisch war vergleichsweise hoch, ebenso der Verschleiß an Zündkerzen. Nach 3008 Wagen wurde die Produktion 1929 eingestellt. Bereits im November 1928 wurde der größere Nachfolger P25PS mit Vierzylinder-Zweitakt-V-Motor und zwei Kolbenladepumpen vorgestellt. Die DKW 4=8 waren als V800/V1000, Sonderklasse bzw. Schwebeklasse noch bis 1940 im Angebot.
Auf Basis des P15PS kam 1930 der DKW PS600 Sport mit einem auf 18PS verstärkten Motor auf den Markt. Der elegante Roadster mit dem Spitzgatt-Bootsheck wurde 1931 ersatzlos eingestellt.