Wegen der vergrößerten Hauptrunde wurden diesmal acht Spiele je Session absolviert. Sieben Tische waren in der Großen Arena aufgebaut, der achte Tisch stand in der Kleinen Arena. Diese Konfiguration blieb bis zum Viertelfinale erhalten, dort wurden dann drei Tische abgedeckt. Erst zum Halbfinale wurden alle Tische bis auf den Center-Court abgebaut.
Das Ausscheiden von Favoriten hielt am zweiten Spieltag an. So entging der Weltranglistenerste Neil Robertson im fünften Satz – Tian Pengfei führte mit 4:0 – nur knapp einem whitewash, als er sich noch in einen sechsten Satz retten konnte, den dann aber der Chinese für sich zum Sieg verwandeln konnte. Ebenso schieden Mark Selby, Stephen Maguire sowie die ehemaligen Weltmeister John Higgins und Mark Williams aus.
Erstmals in der Geschichte des Snooker wurde ein Viertelfinale komplett durch deutsche Schiedsrichter bestritten. Laut Jan Verhaas wollte die WPBSA damit den bisher sehr guten Leistungen der Deutschen Anerkennung verleihen und entschloss sich zu diesem Schritt.
Sieger wurde Ding Junhui, der im Finale seinen Gegner Judd Trump mit 9:5 bezwang. Trump führte zunächst mit 4:2. Zur Pause stand es 4:4, Trump verlor dann erst drei Frames, bevor er wieder punkten konnte. Sein Spiel war oft zu schnell und zu ungenau um seinem chinesischen Gegner Paroli bieten zu können. Nach einigen ausgewogenen Spielen konnte Ding im 16. Frame das Match für sich entscheiden. Er war damit nach 23 Jahren der erste Spieler, der es schaffte, vier Turniere innerhalb einer Saison zu gewinnen. Zuletzt war dies Stephen Hendry 1990/1991 gelungen.
Die Qualifikation fand am 11. und 12. Dezember 2013 im Barnsley Metrodome in Barnsley, England statt. Alle Spiele wurden auf „Best of 9“ Frames gespielt.[7][8][9]
Ronnie O’Sullivan, der schon in der Qualifikationsrunde ausgeschieden war, reiste für eine Signierstunde extra nach Berlin an. Signiert hat er aber nur seine eigenen Bücher, die man auch gleichzeitig käuflich erwerben musste. Im Anschluss war es für 20€ pro Kopf möglich sich mit ihm und dem German-Masters-Pokal – er hatte das Turnier 2012 gewonnen – fotografieren zu lassen.[12] Die Warteschlange war ca. 30m lang und blockierte teilweise den Ein- bzw. Ausgang, sodass das Personal für geordnete Verhältnisse sorgen musste.