In der nächsten Saison nahm er an den ersten fünf Events der neuen Players Tour Championship in Sheffield teil. Er erreichte dabei einmal die Runde der letzten 32 und einmal die Runde der letzten 64, scheiterte aber in den drei anderen Turnieren bereits in der ersten Runde.[7] In der ebenfalls in dieser Saison neu eingeführten Q School gelang es ihm, ein Ticket für die Profitour zu erhalten. Ende Mai 2011 sicherte er sich im dritten Turnier mit einem 4:2 gegen den früheren Profi David Gray das Ticket für die Saison 2011/12.[8]
Seine besten Ergebnisse in seiner Debütsaison waren das Vordringen ins Achtelfinale beim zweiten PTC-Event, das Erreichen der vierten Qualifikationsrunde bei den Welsh Open 2012 und der Snookerweltmeisterschaft 2012.[9] Am Ende seiner ersten Saison erreichte er Platz 62[10] auf der Weltrangliste und konnte sich damit ein weiteres Jahr auf der Tour sichern.[11]
In der Saison 2012/13 gelang ihm nie mehr als ein Sieg, er schied aber auch oft schon im ersten Spiel aus.[12] Zum Saisonende konnte er sich in der Weltrangliste dennoch leicht auf Platz 60 verbessern. Duffy erhielt für die Platzierung unter den besten 64 auch die Teilnahmeberechtigung für die nächste Saison.[13]
Mit der Saison 2013/14 wurde die Weltrangliste nach jedem Turnier aktualisiert. So konnte er sich zu Anfang der Saison auch noch leicht auf seinen bisher höchsten Rang 58 verbessern.[2] Beim Wuxi Classic konnte er sein Qualifikationsmatch gewinnen, musste sich dann aber in der Wildcard-Runde Lu Ning geschlagen geben.[14] In der Qualifikation zum nächsten Turnier, den Australian Open, konnte er sein Auftaktmatch zwar gewinnen, für die Hauptrunde fehlten aber noch zwei weitere Siege.[15] Für die Hauptrunde der Shanghai Masters konnte er sich nach zwei gewonnenen Matches knapp nicht qualifizieren. Er schied in der vierten und letzten Qualifikationsrunde mit 4:5 gegen Ali Carter aus.[16] Bei den Ruhr Open, dem fünften Turnier der European Tour der Players Tour Championship, schied er in der zweiten Runde aus.[17] Für die International Championship konnte er sich qualifizieren, verlor dann allerdings sein Auftaktmatch in China gegen Marco Fu.[18] Den letzten Sieg der Saison erzielte er Ende November 2013 in der ersten Runde der UK Championship. Dort gewann er 6:5 gegen Barry Pinches.[19] In allen anderen Turnieren der Saison scheiterte er bereits in seinem ersten Spiel.[20] Im Verlauf der Saison rutschte er so in der Rangliste immer weiter ab und landete nach der Weltmeisterschaft auf Platz 91. Damit scheiterte er darin, sich für die nächste Saison der Main Tour zu qualifizieren.[21]
Duffy versuchte sich über die Q School direkt wieder neu zu qualifizieren. Im ersten Turnier verlor er bereits im ersten Match.[22] Das zweite Turnier verlief erfolgreicher, für die Qualifikation zur Main Tour fehlten aber zwei Siege. Er musste sich Lee Walker, einem der späteren Sieger, mit 3:4 geschlagen geben.[23]
Er wurde, obwohl nicht für die Saison 2014/15 qualifiziert, zur Qualifikation in einigen Weltranglistenturnieren eingeladen. Bei den Indian Open 2015 überstand er Qualifikation und die Wildcard-Runde und erreichte die zweite Runde des Turniers.[24] Bei der Qualifikation für die Snookerweltmeisterschaft 2015 war Duffy der einzige von 25 Amateurspielern, der die dritte und letzte Qualifikationsrunde erreichte. In dieser unterlag er Jamie Jones mit 8:10.[25] Neben den Weltranglistenturnieren spielte er in allen Turnieren der European Tour. In fünf der sechs Turniere erreichte er die Hauptrunde.[26] Das beste Resultat erzielte er dabei beim Paul Hunter Classic 2014, als er die Runde der letzten 32 erreichte.[27] Beim zweiten Turnier der European Tour in Deutschland, den Ruhr Open 2014, noch die zweite Hauptrunde.[28]
Auch zum Ende dieser Saison versuchte er sich über die Q School wieder für die Main Tour zu qualifizieren. Im ersten Qualifikationsturnier scheiterte er im finalen Spiel mit 3:4 an Eden Sharav.[29] Nach zwei Siegen musste er sich auch im zweiten Turnier einem der späteren Sieger geschlagen geben.[30]
Er nahm an allen Weltranglistenturnieren der Saison 2015/16, mit Ausnahme des World Grand Prix, teil.[31] Zu Beginn der Saison kam er in der Qualifikation zu den Australian Open bis in die dritte Qualifikationsrunde.[32] Bei der UK Championship 2015 gelang ihm im Auftaktmatch ein 6:2-Sieg gegen Ding Junhui, er musste sich dann aber in der zweiten Runde gegen Joe Swail 5:6 geschlagen geben.[33] In den anderen Weltranglistenturnieren konnte er kein Spiel gewinnen.[31] In der European Tour kam er in drei der sechs Turniere in die Hauptrunde, konnte dann aber keine weiteren Spiele gewinnen.[31] Eine Ausnahme stellte das Gdynia Open 2016 dar, hier kam er kampflos in die zweite Hauptrunde, aber auch hier konnte er sich nicht durchsetzten.[34]
Im Mai 2016 unternahm Duffy den dritten Anlauf, sich über die Q School wiederzuqualifizieren. Sowohl im ersten Turnier als auch im zweiten Turnier erreichte er das Gruppenhalbfinale. Damit verpasste er zwar die direkte Qualifikation, er sicherte sich aber einen der vier Tourplätze in der „Order of Merit“ der besten Spieler der Q-School-Gesamtwertung. Damit hatte er erneut bis 2018 den Profistatus sicher.
Sofort versuchte Duffy, sich über Q School wieder zu qualifizieren. Im ersten Turnier unterlag er im Halbfinale seiner Gruppe Sam Baird, zuvor hatte er unter anderem David Grace und Steven Hallworth besiegt. Im zweiten Turnier verlor er das Gruppenfinale mit 0:4 gegen Craig Steadman. Zuvor hatte unter anderem Barry Pinches, Richard Somauroo und Kishan Hirani besiegt. Im dritten Turnier verlor er schließlich vorzeitig gegen Kuldesh Johal und verlor endgültig seinen Profistatus. Die guten Ergebnisse machten ihn aber zu einem Nachrücker für freigebliebene Plätze der Profiturniere der folgenden Saison. Bei 12 Turnieren trat er an und beim Snooker Shoot-Out 2019 wiederholte er mit dem Einzug ins Achtelfinale sein bestes Karriereergebnis. In den 1-Frame-Matches des Sonderformats besiegte er David Gilbert und Alan McManus. Bei den anderen Turnieren gewann er aber nur zwei Spiele und verlor neunmal zum Auftakt.[39]
Parallel dazu nahm er an der Challenge Tour teil und gewann auch das vorletzte der 10 Amateurturniere, insgesamt kam er aber nur auf Platz 12 der Tourwertung. Auch in der Q School 2019 verpasste er sowohl die direkte Profiqualifikation als auch die indirekte über die Q-School-Gesamtwertung. Bei der Challenge Tour 2019/20 gelang ihm erneut der Sieg im vorletzten Turnier und diesmal qualifizierte er für die Play-offs. Dort verpasste er wegen einer 0:4-Niederlage gegen Allan Taylor im Finale die Qualifikation für die Profitour.
In den folgenden beiden Jahren war er als Amateur gehandicapt durch die COVID-19-Pandemie, die ihm kaum Spielmöglichkeiten ließ. Zwei Jahre in Folge spielte er in der Q School keine Rolle und überstand in insgesamt 6 Turnieren nie die zweite Runde. Erst bei der WSF Championship 2022 erreichte er mit Runde 4 wieder ein besseres Ergebnis. In die Q School 2022 startete er mit einer Auftaktniederlage gegen Jamie Wilson, im zweiten Turnier besiegte er aber nach gutem Auftakt im Gruppenhalbfinale Michael Georgiou und mit 4:3 im Entscheidungsspiel gegen Daniel Wells konnte er sich die Tourcard für die Saison 2022/23 und 2023/24 sichern.
Die erste Hälfte der Auftaktsaison verlief unerfreulich, bis auf ein Unentschieden in der Championship League gab es nur Niederlagen. Um den Jahreswechsel 2022/23 besiegte er Reanne Evans beim German Masters knapp mit 5:4 und Jimmy White in einem 1-Frame-Match beim Shoot-Out, dann folgten wieder Niederlagen und als dritter Saisonsieg ein 10:8 über Billy Castle bei der WM. Das zweite Jahr begann er damit auf Platz 88 der Rangliste. Die folgende Saison begann etwas erfreulicher: Beim European Masters und den English Open erreichte er jeweils die zweite Runde, schied bei den restlichen Ranglistenturnieren des Jahres aber stets in der ersten Runde aus. Erst bei den Welsh Open gegen Ende der Saison gelang ihm ein erneuter Erfolg, als er mit zwei 4:0-Siegen die Runde der letzten 32 erreichte, bevor er sich Robbie Williams geschlagen geben musste. Bei den World Open gewann er das Qualifikationsspiel, stieg danach jedoch aus dem Turnier aus. Bei der Weltmeisterschaft erreichte er die zweite Qualifikationsrunde und schied dann gegen Ashley Hugill aus. Er beendete die Saison auf Platz 94 der Weltrangliste. Da er nicht an der Q School 2024 teilnahm, schied er wieder aus der Main Tour aus.