Der Fiat 616 war ein Leicht-Lkw, den Fiat 1965 als Nachfolger des Fiat 615 präsentierte. Er war ursprünglich nur eine Faceliftversion dieses Modells, ab 1968 wurde er äußerlich neu gestaltet. In Frankreich wurde der Fiat 616 als Unic 616 vermarktet, in Spanien als Fiat 673N und in Österreich als Steyr-Fiat 616. Das Modell war als Pritschenwagen mit Einzel- oder Doppelkabine und Fahrgestell für Aufbauten lieferbar. Den Antrieb übernahm ein 2,2-l-Ottomotor mit 48kW (65PS) oder der Dreizylinder-Dieselmotor Fiat803A mit 2339cm³ und 37kW (51PS) Leistung, jeweils mit Fünfgang-Schaltgetriebe. Er wurde mit 1,75t Nutzlast und 1,75t Eigenmasse angeboten.[1]
1968 erschien der 616N2 in neuem Design mit weniger rundlich geformter Kabine und einem verstärkten Chassis.
Zusätzlich stand nun ein Vierzylinder-Dieselmotor Fiat804 mit 3119cm³ und 51kW (70PS) Leistung zur Wahl.
Ab 1971 wurde dann der 616N3 produziert, der nun einen Dreizylinder-Dieselmotor mit 2592cm³ und 46kW (62PS) oder einen 4-Zylinder-Dieselmotor mit 3455cm³ und 60kW (82PS) hatte. Dieses Modell war auch der erste Fiat, der nicht mehr mit einem Emblem, sondern einem silberfarbigen Fiat-Schriftzug auf schwarzem Hintergrund gekennzeichnet war. In Italien wurde das Modell nun auch als OM616 angeboten.
1978 wurde die Produktion eingestellt, und der Fiat Daily löste das Modell ab.