Brugg
| Brugg | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | ||||||||||||||||
| Kanton: | ||||||||||||||||
| Bezirk: | Brugg | |||||||||||||||
| BFS-Nr.: | 4095 | |||||||||||||||
| Postleitzahl: | 5116 Schinznach Bad 5200 Brugg AG 5213 Villnachern 5222 Umiken | |||||||||||||||
| UN/LOCODE: | CH BGG | |||||||||||||||
| Koordinaten: | 657898 / 259644 | |||||||||||||||
| Höhe: | 352 m ü. M. | |||||||||||||||
| Höhenbereich: | 326–574 m ü. M.[1] | |||||||||||||||
| Fläche: | 14,00 km²[2] | |||||||||||||||
| Einwohner: | 15'234 (31. Dezember 2024)[3] | |||||||||||||||
| Einwohnerdichte: | 1088 Einw. pro km² | |||||||||||||||
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 31,0 % (31. Dezember 2024)[4] | |||||||||||||||
| Stadtammann: | Barbara Horlacher | |||||||||||||||
| Website: | www.stadt-brugg.ch | |||||||||||||||
Brugg vom Bruggerberg | ||||||||||||||||
| Lage der Gemeinde | ||||||||||||||||
| Partei | 1965 | 1969 | 1973 | 1977 | 1981 | 1985 | 1989 | 1993 | 1997 | 2001 | 2005 | 2009 | 2013 | 2017 | 2021 | 2025 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| FDP | 16 | 13 | 16 | 16 | 19 | 17 | 16 | 16 | 17 | 15 | 15 | 13 | 13 | 13 | 12 | 12 |
| SP | 11 | 12 | 13 | 14 | 14 | 15 | 10 | 10 | 10 | 10 | 9 | 8 | 9 | 10 | 10 | 10 |
| SVP | 3 | 2 | 2 | 3 | 2 | 2 | 3 | 2 | 4 | 8 | 6 | 11 | 11 | 9 | 9 | 11 |
| Grüne | – | – | – | – | – | – | 5 | 6 | 5 | 6 | 6 | 6 | 5 | 6 | 7 | 5 |
| Die Mitte (bis 2020 CVP) | 9 | 7 | 9 | 9 | 8 | 10 | 9 | 6 | 6 | 6 | 9 | 6 | 7 | 6 | 5 | 6 |
| GLP | – | – | – | – | – | – | – | – | – | – | – | 2 | 2 | 3 | 4 | 3 |
| EVP | 1 | 2 | 3 | 3 | 4 | 3 | 6 | 5 | 6 | 5 | 5 | 4 | 3 | 3 | 3 | 3 |
| LdU | 3 | 7 | 5 | 5 | 3 | 1 | – | – | – | – | – | – | – | – | – | – |
| Team 67 | – | 2 | 2 | – | – | – | – | – | – | – | – | – | – | – | – | – |
| Auto-Partei | – | – | – | – | – | – | – | 3 | – | – | – | – | – | – | – | – |
| Parteilose | 7 | 5 | – | – | – | 2 | 1 | 2 | 2 | – | – | – | – | – | – | – |
Auch auf der Ebene der Einwohnergemeinde finden sich verschiedene Elemente der direkten Demokratie. So stehen der Bevölkerung fakultative und obligatorische Referenden sowie die Volksinitiative zu.
Exekutive
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Ausführende Behörde ist der fünfköpfige Stadtrat. Er wird vom Volk für jeweils vier Jahre im Majorzverfahren gewählt. Der Stadtrat führt und repräsentiert die Einwohnergemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse des Einwohnerrates und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden.
Die fünf Stadträte der Amtsperiode 2022–2025 sind:
- Barbara Horlacher (GPS), Stadtammann
- Reto Wettstein (FDP), Vizeammann
- Jürg Baur (Die Mitte)
- Roger Brogli (parteilos)
- Yvonne Buchwalder-Keller (FDP)
Judikative
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das Bezirksgericht Brugg zuständig. Brugg ist Sitz des Friedensrichterkreises VIII, der den gesamten Bezirk umfasst.[38] Darüber hinaus ist die Stadt seit 2011 Sitz der regionalen Staatsanwaltschaft der Bezirke Brugg und Zurzach.[39]
Nationale Wahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Brugg (in Klammern die Veränderung im Vergleich zu den Wahlen 2019 in Prozentpunkten): SVP 24,98 % (+4,22), SP 20,52 % (+0,44), FDP 15,06 % (−1,23), Grüne 11,15 % (−3,27), Mitte 10,25 % (−0,69), glp 9,36 % (+0,86), EVP 4,92 % (+0,08), EDU 0,68 % (−0,08), Weitere 3,08 % (−0,34).[40]
Städtepartnerschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1913 ist Rottweil im deutschen Bundesland Baden-Württemberg Partnerstadt von Brugg. Den Anstoss dazu gaben die Männergesangsvereine beider Städte nach wechselseitigen Besuchen in den Städten. Es ging bei dieser Initiative darum, den ehemaligen Status Rottweils als zugewandter Ort der alten Eidgenossenschaft wieder in Erinnerung zu rufen. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterstützte die Stadt Brugg die notleidende Bevölkerung von Rottweil.[41][42]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In Brugg gab es gemäss der im Jahr 2020 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 9700 Arbeitsplätze, davon 0,2 % in der Landwirtschaft, 16,7 % in der Industrie und 83,1 % im Dienstleistungssektor.[43] Von 1920 an (erste Betriebszählung) stellte die Industrie etwa die Hälfte aller Arbeitsplätze. Dieser Anteil sank ab Beginn der 1970er-Jahre aufgrund des Strukturwandels auf weniger als einen Fünftel. Die Landwirtschaft spielte stets eine marginale Rolle. Mehr als ein Drittel der Arbeitsplätze des Bezirks sind im Hauptort konzentriert, wodurch sich starke Pendlerströme ergeben (etwa drei Viertel aller Arbeitnehmer sind Zupendler).
Die Kabelwerke Brugg sind ein weltweit tätiger Konzern in den Bereichen Kabelsysteme, Seiltechnik, Rohrsysteme und Prozessleittechnik. Das Unternehmen mit über 1300 Mitarbeitern ist nach seinem Gründungsort benannt, hat hier seinen Hauptsitz und ist in 16 Ländern vertreten.
Daneben bestehen etwa 950 kleine und mittlere Unternehmen. Die Rütschi Fluid AG ist ein führender Hersteller von Wasser- und Chemiepumpen.[44] Weitere bedeutende Betriebe sind die Jost Brugg AG (Elektroinstallationen) sowie die Druckereien Seetal Schaller AG und Effingerhof AG. Landesweit bekannt sind der Internetprovider green.ch, das Architektur- und Planungsbüro Metron[45], der BEA + Poly-Verlag, die Creabeton-Produktions AG und das Stahlbauunternehmen Wartmann Holding. Die Einkaufszentren Neumarkt I und Neumarkt II beim Bahnhof sind wichtig für den Detailhandel der gesamten Region. Ankermieterin in dem von Privera verwalteten Neumarkt I ist die Genossenschaft Migros Aare.[46]
Brugg ist Sitz des Schweizer Bauernverbands, von Agriexpert[47] und des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes. Auch der seit 1876 ausgebaute Waffenplatz der Genietruppen der Schweizer Armee ist als Arbeitgeber von Bedeutung.[48] Der Lokalradiosender Radio Argovia sendete ab 1990 von einem Studio in Brugg aus, bis er 2005 nach Aarau umzog.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Strassenverkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Brugg ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt. Hier kreuzen sich zwei bedeutende Strassenverbindungen, die Hauptstrasse 3 (Basel–Zürich–Chur–Chiavenna) und die Hauptstrasse 5 (Lausanne–Biel/Bienne–Waldshut). Vier Kilometer südlich von Brugg, zwischen Hausen und Lupfig, liegt ein Anschluss zur Autobahn A3. Nochmals vier Kilometer weiter südlich befindet sich bei Mägenwil ein Anschluss zur A1. Die Autobahn A3 überquert nördlich von Schinznach-Bad das Gemeindegebiet in einem weiten Bogen auf der 1230 Meter langen doppelten Aaretalbrücke zwischen dem Habsburgtunnel und dem Tunnel Schinznacherfeld.[49] Das Nordportal des Habsburgtunnels mit dem Betriebsgebäude steht auf dem Gemeindegebiet von Brugg.
Der überregionale Durchgangsverkehr führt seit 1980 nicht mehr durch die Altstadt, sondern über die «Mittlere Umfahrung», bestehend aus einem Tunnel unter dem Friedhof und der Casino-Brücke über die Aare. Die neue «Südwestumfahrung Brugg» (im Bau von 2019 bis 2021) verbindet südlich des Siedlungs- und Gewerbegebiets von Brugg und der Bahnlinien die Kantonsstrassen K112 (Aarauerstrasse) und K 118 bei Hausen; die neue Strasse ermöglicht die Aufhebung von Bahnübergängen an der Aarauerstrasse.[50]
Insgesamt führen bei Brugg neunzehn Brücken und Fussgängerstege über die Aare und ihre Seitenarme.
Vom Bahnhof aus führen Postautolinien nach Bad Zurzach, Birr, Döttingen, Frick, Laufenburg, Linn, Mellingen, Mönthal, Remigen, Scherz, Schinznach-Bad, Thalheim und Unterwindisch.
Eisenbahn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bahnhof Brugg wird für den Fern- und Regionalverkehr genutzt, während der Bahnhof Schinznach-Bad ausschliesslich für den Regionalverkehr bestimmt ist. Der Bahnhof Brugg ist ein Knotenpunkt mehrerer Eisenbahnstrecken. Die beiden wichtigsten sind die Bözberglinie nach Basel mit der grossen Brücke über die Aare und die Bahnstrecke Baden–Brugg–Aarau. Eine weitere Strecke führt durch das Birrfeld nach Othmarsingen und Lenzburg; sie verbindet Brugg mit der ehemaligen Aargauischen Südbahn nach Rotkreuz und Immensee und dient seit dem Bau der direkten Verbindungsstrecke Villnachern-Brugg Süd im Jahr 1969 einer Hauptachse des internationalen Güterverkehrs durch den Gotthard.
Durch Brugg verkehren Schnellzüge nach Basel, Bern, Zürich HB und zum Flughafen Zürich. Regionalzüge verkehren nach Aarau (via Wildegg oder Lenzburg), in Richtung Baden/Wettingen sowie nach Muri. Brugg ist zudem Endstation der Linie S12 der S-Bahn Zürich.
In Schinznach-Bad befindet sich die Haltestelle Schinznach Bad an der Strecke nach Aarau.
An Wochenenden verkehren zwei Nacht-S-Bahn-Linien auf den Strecken Winterthur–Zürich HB–Baden–Brugg–Lenzburg–Aarau und Basel–Rheinfelden–Frick–Brugg. Hinzu kommen Nachtbusse nach Villigen–Riniken, Schinznach–Thalheim und Birr–Habsburg/Mülligen.
Kultur und Freizeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Institutionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Verein «Salzhaus Brugg» führt im gleichnamigen Gebäude, das einst als Salzlager diente, verschiedene kulturelle Anlässe durch; den Schwerpunkt bilden Rock- und Popkonzerte mit schweizweit bekannten Bands und Musikern.[51] Im Kulturhaus Odeon befinden sich eines der beiden Kinos der Stadt sowie ein Saal für Theater, Autorenlesungen und Konzerte.[52] Im Zimmermannhaus in der Vorstadt sind die städtische Bibliothek und eine Kunstgalerie domiziliert.[53] Das Jugendhaus Piccadilly widmet sich seit 1963 der offenen Jugendarbeit. Aus Brugg stammt die Metal-Band Burning Witches.
Das Vindonissa-Museum befasst sich mit der Geschichte von Vindonissa, die Frontpartie des 1912 errichteten Jugendstilgebäudes ist dem Tor dieses römischen Legionslagers nachempfunden. Im ehemaligen Zeughaus befindet sich das Stadtmuseum, welches anhand zahlreicher Alltagsgegenstände die Geschichte der Stadt Brugg näherbringt.[54]
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Brugg sind ein Freibad (seit 1937) und ein Hallenbad (seit 1982) vorhanden. Das Frei- und Hallenbad Brugg oberhalb von Altenburg mit einer grossen Schalenkonstruktion des Ingenieurs Heinz Isler dient für vielfältige wassersportliche Veranstaltungen. Es gibt zahlreiche Sportvereine. Der Jiu-Jitsu- & Judo-Club Brugg ist im Judo achtzehnfacher Mannschafts-Schweizermeister, davon zehn Meistertitel in Folge (2007–2016).[55] Ebenfalls in Brugg befindet sich das Nationale Leistungszentrum des Schweizerischen Judo & Ju-Jitsu Verbandes. Der FC Brugg spielte ab 2005 während 5 Jahren in der 1. Liga, der dritthöchsten Fussball-Liga der Schweiz, heute allerdings nur noch in der 3. Liga, der siebthöchsten der Schweiz. Er trägt seine Heimspiele im Stadion Au aus.[56] Darüber hinaus sind im Stadion Au Leichtathletik-Anlagen vorhanden.
In Brugg wurde 1925 die Vereinigung Schweizerischer Flusswanderer, der heutige Schweizerische Kanu-Verband, gegründet. Der Kanuclub Brugg entstand 1966. Auf internationaler Ebene ist die Brugger Kanutin Sabine Eichenberger seit den 1990er-Jahren ausserordentlich erfolgreich.[57]
2010 errichteten die Stadt Brugg und der Kanton Aargau an der Gaswerkstrasse neben der Aare nach einem Konzept des Tessiner Architekturbüros Studio Vacchini Architetti das moderne Sportausbildungszentrum Mülimatt.[58]
Brauchtum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wichtigstes lokales Fest ist der Rutenzug, der jeweils am ersten Donnerstag im Juli stattfindet. Angeblich wird dieser Umzug seit dem 16. oder 17. Jahrhundert durchgeführt. Seinen Ursprung hat das Fest in einem weit verbreiteten Brauch, dem Schneiden neuer Ruten für die schulpflichtige Jugend. Viele Elemente des Festes sind von alters her überliefert. Die Konfettispalterzunft Brugg organisiert jährlich die Brugger Fasnacht.[59] Der Schützenpavillon in Brugg ist als selbsttragende Konstruktion um eine Tanzlinde erbaut und bildet ein markantes Zentrum des Brauchtums der Stadt.[60]
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Bildungsangebot in Brugg ist vielfältig. In den städtischen Schulen werden sämtliche Stufen der obligatorischen Volksschule unterrichtet. Es gibt je sieben Kindergärten und Schulhäuser. Die Primarschule wird unterrichtet in den Schulhäusern Au-Erle, Bodenacker, Umiken, Schinznach-Bad und im Stapferschulhaus (benannt nach Philipp Albert Stapfer), die Realschule im Schulhaus Langmatt, die Sekundarschule im Schulhaus Freudenstein und die Bezirksschule im Hallwylerschulhaus (die am Standort der einstigen Hallwylerfestung gebaut wurde). Das Berufs- und Weiterbildungszentrum Brugg (BWZ) vereint Berufsschule (Technik/Natur und Wirtschaft) und Erwachsenenbildung. Darüber hinaus gibt es eine städtische Musikschule. Brugg besitzt kein Gymnasium. Mittelschüler aus der Region Brugg besuchen die Alte Kantonsschule Aarau, die Neue Kantonsschule Aarau, die Kantonsschule Baden oder die Kantonsschule Wettingen.
Überkantonale Bedeutung für das Bildungswesen besitzt Brugg als eine Standortgemeinde der Fachhochschule Nordwestschweiz (zusammen mit Windisch). 2013 konnte der neue Campus Brugg-Windisch südlich des Bahnhofs Brugg bezogen werden. Dieser umfasst die Pädagogische Hochschule FHNW, die Hochschule für Technik und Umwelt FHNW, die Hochschule für Wirtschaft FHNW, die Campusbibliothek sowie das Direktionspräsidium und die Services FHNW. Der Campus Brugg-Windisch zählt 2016 sieben Gebäude. Es arbeiten dort rund 3000 Studierende und rund 1000 Mitarbeitende. Es werden 14 Bachelor- und Masterstudiengänge angeboten. Der Standort Brugg-Windisch ist der wichtigste Bildungsstandort innerhalb des Dreiecks Basel–Bern–Zürich.[61]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Brugg geboren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Thüring Fricker (1429–1519), Politiker
- Heinrich Ryhiner (1490–1553), Rats- und Stadtschreiber in Basel
- Hemmann Haberer (1505–1577), Landschreiber und Bühnenautor
- Hans Jakob Dünz (I.), Maler, Kupferstecher, Illustrator und Chorwaibel
- Johann Heinrich Hummel (1611–1674), Theologe
- Johannes Dünz (1645–1736), Maler
- Johann Friedrich Stapfer (1708–1775), Theologe
- Reinhard Iselin (1715–1781), schweizerisch-dänischer Schiffseigner, Tuchhändler und Bankier
- Johann Georg Zimmermann (1728–1795), Schriftsteller und königlicher Leibarzt in Hannover
- Johannes Frey (1740–1815), Schultheiss und Aargauer Grossrat
- Jakob Emanuel Feer (1754–1833), reformierter Theologe, Politiker
- Karl Friedrich Zimmermann (1765–1823), Regierungsrat
- Abraham Emanuel Fröhlich (1796–1865), reformierter Theologe und Schriftsteller
- Rudolf Rauchenstein (1798–1879), Philologe, Pädagoge und Politiker
- Johann Friedrich Frey (1800–1884), eidg. Oberst und Generaladjutant, Stadtammann von Brugg
- Friedrich Theodor Fröhlich (1803–1836), Komponist
- Samuel Heinrich Fröhlich (1803–1857), evang. Theologe, Begründer der evangelischen Täufergemeinden
- Bernhard Friedrich Fischer (1807–1862), Politiker
- Diethelm Rudolf Stäbli (1812–1868), Kupferstecher und Lithograph
- Friedrich Jaeger (1835–1878), Architekt
- Adolf Stäbli (1842–1901), Landschaftsmaler und Zeichner
- Hermann Jaeger (1844–1895), Winzer und Rebenzüchter
- Adolf Vögtlin (1861–1947), Schriftsteller
- Karl Schmidt (1862–1923), Geologe, Mineraloge
- Friedrich Frey (1867–1933), Archivar und Heimatforscher
- Albert Froelich (1876–1953), Architekt
- Paul Haller (1882–1920), Schriftsteller
- Gottlieb Müller (1883–1929), Lithograph, Maler und Radierer
- Wilhelm Schmid (1892–1971), Maler
- Rudolf Laur-Belart (1898–1972), Archäologe
- Mathilde Merz (1899–1987), reformierte Pfarrerin
- Karl Grenacher (1907–1989), Musikpädagoge, Musikdirektor, international tätiger Musiker
- Johnny Simmen (1918–2004), Jazzautor und Musikproduzent
- Rudolf Gerber (1928–2019), Jurist, Bundesanwalt
- Lilly Ronchetti (1928–1997), Schriftstellerin
- Gustav A. Lang (* 1933), Historiker und Journalist
- Christian Haller (* 1943), Dramaturg und Schriftsteller
- Carlo E. Lischetti (1946–2005), Maler, Bildhauer und Aktionskünstler
- Silvia Dorn (* 1947), Entomologin, Hochschullehrerin
- Markus Aebi (* 1955), Mykologe und Biochemiker
- Christine Bonvin (* 1957), Autorin
- Beat Näf (* 1957), Althistoriker
- Peter Schell (1957–2021), Schauspieler
- Regina Bendix (* 1958), Kulturanthropologin
- Geri Müller (* 1960), Politiker
- Monika Bütler (* 1961), Ökonomin
- Christa Tobler (* 1961), Rechtswissenschaftlerin
- Gianni Bugno (* 1964), Radrennfahrer
- Urs Augstburger (* 1965), Journalist und Schriftsteller
- Sabine Eichenberger (* 1968), Kanutin
- Sonja Wipf (* 1973), Klimatologin
- Emel (* 1974), Sängerin
- Tobias Willi (* 1976), Organist
- Stefanie Kunckler (* 1979), Jazzmusikerin
- Mario Eggimann (* 1981), Fussballspieler
- Sebastian Strinning (* 1985), Jazzmusiker
- Jehmsei Keo (* 1987), Wushu-Athlet
- Lucas Fischer (* 1990), Kunstturner
- Izet Hajrović (* 1991), Fussballspieler
- Sead Hajrović (* 1993), Fussballspieler
- Endogan Adili (* 1994), Fussballspieler
- Manuela Frey (* 1996), Model
- Noah Loosli (* 1997), Fussballspieler
- Kastrijot Ndau (* 1999), Fussballspieler
In Brugg gelebt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Albrecht I. (1255–1308), römisch-deutscher König
- Sigmund Fry (von Mellingen, gest. 1546), Stadtschreiber und Chronist
- Johann Heinrich Pestalozzi (1746–1827), Reformpädagoge
- Albrecht Rengger (1764–1835), Politiker
- Philipp Albert Stapfer (1766–1840), Politiker und Theologe
- Johannes Herzog (1773–1840), Unternehmer und Politiker
- Samuel Abraham von Renner (1776–1850), schweizerisch-württembergischer Landwirtschaftsreformer aus Schinznach-Bad
- Gottlieb Jäger (1805–1891), Politiker
- August Gebhardt (1808–1901), deutsch-schweizerischer Theologe, Politiker und Buchhändler
- Hans Siegrist (1860–1931), Nationalrat, Stadtammann und Arzt
- Hermann Blattner (1866–1910), Germanist, Apotheker, Journalist und Autor
- Edmund Schulthess (1868–1944), Ständerat und Bundesrat
- Hans Brugger (1905–1995), Volkswirt
- Anton Hänggi (1917–1994), römisch-katholischer Bischof
- Franz Fedier (1922–2005), Maler und Avantgardist
- Jörg Fisch (1947–2024), Historiker und Hochschullehrer
- Valentin Trentin (* 1948), Politiker und Autor
Ehrenbürger
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1932: Fritz Zaugg, Regierungsrat des Kantons Aargau
- 1932: Albert Süss, Stadtammann
- 1936: Walter Dübi, Direktor der Kabelwerke Brugg
- 1960: Ernst Laur, erster Direktor des Bauernverbandes
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Martin Zeiller: Bruck. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Helvetiae, Rhaetiae et Valesiae (= Topographia Germaniae. Band 1). 2. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1654, S. 27–28 (Volltext [Wikisource]).
- Max Banholzer: Brugg. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Martin Hartmann, Andreas Steigmeier: Altenburg (AG). In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Felix Müller: Lauffohr. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Felix Müller: Schinznach Bad. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Felix Müller: Umiken. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Max Baumann, Andreas Steigmeier: Brugg erleben. Band 1. Verlag hier+jetzt, Baden 2005, ISBN 3-03919-007-5 (Schlaglichter auf ausgewählte Ereignisse der Geschichte Bruggs).
- Astrid Baldinger Fuchs, Max Banholzer, Max Baumann, Felix Müller, Silvia Siegenthaler, Andreas Steigmeier: Brugg erleben. Band 2. Verlag hier+jetzt, Baden 2005, ISBN 3-03919-007-5 (Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der Stadt Brugg im Wandel).
- Astrid Baldinger Fuchs, Max Baumann, Titus J. Meier: Aufbau, Wandel und Wirken. Geschichte der Katholiken im Bezirk Brugg. Römisch-Katholische Kirchgemeinde Brugg, Brugg 2016, ISBN 978-3-033-05888-0.
- Zuzana Haefeli-Sonin, Klaus Speich: Das Vindonissa-Museum in Brugg. In: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hrsg.): Schweizerische Kunstführer. Band 589. Bern 1996, ISBN 3-85782-589-8.
- Michael Stettler, Emil Maurer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau. Hrsg.: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Band II: Die Bezirke Lenzburg und Brugg. Birkhäuser Verlag, Basel 1953.
- Max Banholzer: Die Stadt Brugg im 15. und 16. Jahrhundert. In: Historische Gesellschaft des Kantons Aargau (Hrsg.): Argovia. Band 73. Sauerländer, Aarau 1961.
- Max Baumann, Titus J. Meier: Brugger Brunnen. Hrsg.: IBB Brugg. Brugg 2009, ISBN 978-3-033-02013-9.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- 1 2 Beat Zehnder: Die Gemeindenamen des Kantons Aargau (= Argovia. Band 100). Verlag Sauerländer, Aarau 1991, ISBN 3-7941-3122-3, S. 112–113.
- ↑ Beat Zehnder: Die Gemeindenamen des Kantons Aargau. Aarau 1991, S. 112 f.; Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 191.
- 1 2 3 4 Landeskarte der Schweiz, Blatt 1070, Swisstopo.
- ↑ Rudolf Siegrist: Auenwälder: Streifzüge durch die Aarelandschaft von Brugg. Brugg 1927.
- ↑ Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen. Bundesamt für Statistik, 25. November 2021, abgerufen am 20. Mai 2024.
- ↑ Stettler, Michael; Maurer, Emil, Kunstdenkmäler Kanton Aargau, Band 2, S. 393.
- ↑ Baldinger Fuchs, Astrid et al.: Brugg erleben. S. 165.
- ↑ Campus Brugg-Windisch. Abgerufen am 15. August 2016.
- ↑ Campussaal Brugg-Windisch. Abgerufen am 15. August 2016.
- ↑ Brugg gibt sein Spital nicht preis. In: Aargauer Zeitung. 19. September 2003.
- ↑ Kämpferische Worte, viel Hoffnung. (PDF; 63 kB) In: Aargauer Zeitung. 21. Februar 2005, abgerufen am 1. Januar 2010.
- ↑ Fusions-Referendum steht. In: Aargauer Zeitung. 14. Juni 2006.
- ↑ Fusion mit Windisch bachab geschickt. In: Aargauer Zeitung. 25. September 2006.
- ↑ Robin Braun: Fusionsanalyse Brugg Umiken. (PDF; 415 kB) Zürcher Hochschule Winterthur, Institut für Verwaltungsmanagement, 20. Dezember 2006, archiviert vom am 20. Oktober 2007; abgerufen am 1. Januar 2010.
- ↑ Fusion Brugg - Umiken. Stadt Brugg, 2009, abgerufen am 22. August 2012.
- ↑ aargauerzeitung.ch
- ↑ Jura Ost (HAA-Lager) ( vom 28. September 2016 im Internet Archive)
- ↑ Geografische Situation ( vom 12. Februar 2015 im Internet Archive)
- ↑ Geologische Tiefenlager. Kanton Aargau, 19. Juni 2025, abgerufen am 29. Dezember 2025.
- ↑ Brugg und Schinznach-Bad sagen Ja zur Fusion. In: az Aargauer Zeitung. (aargauerzeitung.ch [abgerufen am 4. März 2018]).
- ↑ Zeitplanung Zusammenschluss Burgb Schinznach-Bad ( vom 6. März 2018 im Internet Archive) abgerufen am 5. März 2018.
- ↑ Gemeindezusammenschluss Brugg und Villnachern – Stadt Brugg. Archiviert vom am 16. Mai 2024; abgerufen am 22. Dezember 2025 (Schweizer Hochdeutsch).
- ↑ Kirchenzentrum St. Nikolaus Brugg ( vom 16. September 2016 im Internet Archive)
- ↑ Industriekulturpfad Limmat-Wasserschloss
- ↑ Ekkehard Ramm, Eberhard Schunk: Heinz Isler Schalen. vdf Hochschulverlag AG, Zürich 2002. ISBN 978-3-7281-2792-1, S. 68.
- ↑ Website von Bad Schinznach, abgerufen am 26. Juni 2020.
- ↑ Joseph Galliker, Marcel Giger: Gemeindewappen Kanton Aargau. Lehrmittelverlag des Kantons Aargau, Buchs 2004, ISBN 3-906738-07-8, S. 132.
- 1 2 Martin Schuler: Kanton Aargau - Die Bevölkerungszahlen auf lokaler Ebene vor 1850. (CSV; 15 KB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 29. Dezember 2025.
- 1 2 Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 29. Dezember 2025 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
- 1 2 Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015. (Excel) In: Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015. Statistik Aargau, archiviert vom am 20. Oktober 2019; abgerufen am 10. Juni 2019.
- ↑ Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden. (Excel) Statistik Aargau, archiviert vom am 8. Oktober 2018; abgerufen am 10. Juni 2019.
- ↑ Ausländerinnen und Ausländer nach Herkunftsland, 2015. (Excel) In: Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015. Statistik Aargau, archiviert vom am 20. Oktober 2019; abgerufen am 20. Mai 2019.
- ↑ lWahl von 50 Mitgliedern des Einwohnerrates der Stadt Brugg für die Amtsperiode 2026/2029; Wahlergebnis vom 30. November 2025. Stadt Brugg, 30. November 2025, abgerufen am 1. Dezember 2025.
- ↑ Friedensrichterkreise. Kanton Aargau, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 16. Juni 2019; abgerufen am 17. Juni 2019.
- ↑ Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach. Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, abgerufen am 19. Juni 2019.
- ↑ Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv). In: opendata.swiss. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 17. Februar 2024.
- ↑ Titus J. Meier: 100 Jahre Städtefreundschaft Brugg-Rottweil. In: Brugger Neujahrsblätter. 2013, S. 40–43.
- ↑ Beziehung zwischen Brugg und Rottweil in der Neckar-Chronik ( vom 4. September 2018 im Internet Archive)
- ↑ Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT). Bundesamt für Statistik, 2022, abgerufen am 20. Dezember 2022.
- ↑ Aargauer Zeitung vom 2. Mai 2014.
- ↑ Website von Metron Brugg.
- ↑ Claudia Meier: Lidl-Filiale im Neumarkt: Coop und Migros werden die Konkurrenz spüren. In: aargauerzeitung.ch. 10. Januar 2020, abgerufen am 11. Januar 2020.
- ↑ Dienstleistungen von agriexpert.
- ↑ Website des Waffenplatzes Brugg. ( vom 16. Juni 2016 im Internet Archive)
- ↑ Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein: N3: Bözberg- und Habsburgtunnel. Referate der Frühjahrstagung vom 23. Mai in Brugg-Windisch. SIA-Dokumentation D 074, 1991, S. 9, 12–13.
- ↑ Brugg – Südwestumfahrung auf www.ag.ch. Abgerufen am 26. Juni 2020.
- ↑ Salzhaus Brugg
- ↑ Odeon Brugg
- ↑ Zimmermannhaus Brugg Kunst & Musik
- ↑ Stadtmuseum Brugg
- ↑ Judoclub Brugg
- ↑ FC Brugg
- ↑ Palmares von Sabine Eichenberger ( vom 13. September 2016 im Internet Archive)
- ↑ Sportausbildungszentrum Mülimatt.
- ↑ Fasnacht Brugg
- ↑ Graefe, Rainer, 1941-: Bauten aus lebenden Bäumen : geleitete Tanz- und Gerichtslinden. Geymüller, Verl. für Architektur, Aachen [u. a.] 2014, ISBN 978-3-943164-08-4.
- ↑ Fachhochschule Nordwestschweiz


























