Limmat
Zuläufe und Bauwerke
| ||||||||
| Name | GKZ | Lage | Länge in km | EZG in km² | MQ in m³/s | Mündung Koordinaten | Mündungshöhe in m | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sihl | CH000577 | links | 69,0 | 344,26 | 6,80 | | 402 | Grösster Nebenfluss der Limmat |
| Wolfgrimmbach | ZH294011 | rechts | 1,6 | | 400 | Alternativname: Waidbach Entwässert den Waldweiher auf dem Käferberg Bach ist im unteren Abschnitt eingedolt | ||
| Oerisbach | rechts | 0,8 | | 399 | Alternativname: Ehrisbach Bach ist unterhalb des Waidspitals eingedolt | |||
| Mühlehaldenbach | rechts | 1,0 | | 397 | Bach ist grösstenteils eingedolt | |||
| Döltschibach | ZH101821 | links | 6,5 | | 395 | Entspringt dem Uetliberg Bach ist im unteren Abschnitt eingedolt | ||
| Bombach | ZH101829 | rechts | 1,6 | | 394 | |||
| Bahngraben | ZH101825 | links | 6,3 | | 392 | Alternativname: Albisrieder Dorfbach Bach ist im unteren Abschnitt eingedolt | ||
| Dorfbach | ZH101746 | rechts | 1,9 | | 391 | Oberlaufname: Fürtlibach Bach ist im unteren Abschnitt eingedolt | ||
| Rietbach | ZH101743 | links | 3,8 | | 387 | Alternativname: Mühlibach Bach ist in Schlieren eingedolt | ||
| Müligiessen | CH003568 | rechts | 2,4 | | 386 | Alternativname: Werd Bach Abfluss aus der Limmat Bach passiert das Kloster Fahr | ||
| Schäflibach | CH002816 | links | 6,3 | 10,02 | 0,20 | | 386 | Oberlaufnamen: Chräbsbach und Stockacherbach |
| Chöpflibach | rechts | 0,4 | | 385 | ||||
| Länggenbach | ZH101749 | rechts | 4,0 | 6,03 | | 381 | ||
| Reppisch | CH000678 | links | 25,9 | 69,10 | 1,20 | | 381 | Oberlaufname: Chrebsbach Mündet in den Kraftwerkkanal Zweitgrösster Nebenfluss der Limmat |
| Binzerlibach | ZH101750 | rechts | 2,1 | | 381 | Bach ist grösstenteils eingedolt | ||
| Teischlibach | CH012156 | links | 3,5 | | 381 | Bach ist grösstenteils eingedolt | ||
| Chräbsenbach | ZH101751 | rechts | 2,1 | 1,25 | | 381 | Alternativname: Dorfbach Bach ist teilweise eingedolt | |
| Lerzenbach | ZH100407 | links | 0,9 | | 381 | |||
| Bickbach | ZH101752 | rechts | 1,3 | | 381 | Bach ist grösstenteils eingedolt | ||
| Dorfbach Spreitenbach | CH002811 | links | 4,6 | | 380 | Alternativname: Dorfbach Bach ist beim Rangierbahnhof Limmattal eingedolt | ||
| Hinterbergenbach | AG570775 | links | 2,0 | | 380 | Bach ist teilweise eingedolt | ||
| Dorfbach Killwangen | CH013202 | links | 1,7 | | 380 | Bach ist im unteren Abschnitt eingedolt | ||
| Furtbach | CH002090 | rechts | 11,3 | 45,89 | 0,91 | | 380 | Drittgrösster Nebenfluss der Limmat |
| Grenzbach | AG570773 | links | 1,4 | | 380 | Bach ist im unteren Abschnitt eingedolt | ||
| Nacketalbach | AG570772 | links | 1,4 | | 380 | Bach ist im unteren Abschnitt eingedolt | ||
| Dorfbach | AG570771 | links | 1,7 | | 380 | Bach ist grösstenteils eingedolt | ||
| Lugibach | AG570768 | rechts | 2,4 | | 380 | |||
| Papperichbächli | AG570765 | links | 1,0 | | 363 | Bach ist im unteren Abschnitt eingedolt | ||
| Lanzle | AG570764 | links | 0,5 | | 362 | Bach ist im unteren Abschnitt eingedolt | ||
| Krummbach | AG570762 | links | 1,1 | | 358 | Bach ist im unteren Abschnitt eingedolt | ||
| Gottesgraben | CH002810 | rechts | 5,8 | | 357 | |||
| Stadtbach | CH013806 | links | 4,1 | | 352 | Bach ist grösstenteils eingedolt | ||
| Bachtelibach 1 | CH013204 | rechts | 1,7 | | 352 | Bach ist teilweise eingedolt | ||
| Müseggbach | AG570759 | rechts | 0,5 | | 350 | Mündet in den Kraftwerkkanal Öderlin | ||
| Russengraben | AG294007 | rechts | 0,3 | | 348 | Kanal ist im unteren Abschnitt eingedolt | ||
| Niklausgraben | AG570758 | rechts | 0,3 | | 344 | Bach ist grösstenteils eingedolt | ||
| Nüechtelbach | AG570757 | rechts | 1,8 | | 344 | Bach ist im unteren Abschnitt eingedolt | ||
| Stockmattgraben | AG570755 | links | 1,3 | 1,18 | | 342 | Bach ist im unteren Abschnitt eingedolt | |
| Oberer Rauschenbach | AG570754 | links | 1,1 | | 341 | |||
| Unterer Rauschenbach | AG570752 | links | 0,9 | | 340 | |||
| Tobelbach | AG294006 | rechts | 2,2 | | 339 | Bach ist grösstenteils eingedolt | ||
| Plattenbächli | AG570751 | links | 0,9 | | 337 | Bach ist grösstenteils eingedolt | ||
| Obersiggingerbach | AG570746 | rechts | 2,0 | 2,49 | | 334 | Bach ist teilweise eingedolt | |
| Schachenbach | AG570744 | rechts | 1,1 | 1,95 | | 328 | Mündet in den Stroppelkanal | |
| Limmat[Z 2] | 36,0 | 2412,38 | 101,00 | beim Limmatspitz, Gebenstorf | 328 | Mündet in die Aare |
Anmerkungen zur Tabelle
Revitalisierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch das Projekt «Lebendige Limmat» soll auf einem Abschnitt zwischen Schlieren, Ober- und Unterengstringen eine Revitalisierung erfolgen. Der 3,2 Kilometer lange Abschnitt soll dabei in eine naturnahe Flusslandschaft umgebaut werden.[16]
Hochwasser
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das mittlere Jahreshochwasser der Limmat an der Messstelle Limmat – Baden, Limmatpromenade (2243) beträgt 365 m³/s. Die höchste jemals gemessene Jahresspitze wurde 1999 registriert und betrug 660 m³/s.[17]
| Jährlichkeit (Jahre) | 2 | 10 | 30 | 100 | 300 |
|---|---|---|---|---|---|
| Abfluss (m³/s) | 354 | 469 | 536 | 605 | 665 |
| Anmerkung zu HQn: die Zahl entspricht dem Hochwasserdurchfluss (HQ = Hochwasserquantität) in m³/s, der sich – im Mittel – mit der angegebenen Jährlichkeit (n = Anzahl der Jahre) wiederholt. | |||||
| Name | Ufer | Lage | Zwischen den Brücken | ⊙ | Bild |
|---|---|---|---|---|---|
| Zürich Storchen | links | beim Hotel Storchen, Storchengasse 16 | Münsterbrücke – Rathausbrücke | ||
| Zürich Limmatquai | rechts | beim Limmatquai 74/76 | Rathausbrücke – Rudolf-Brun-Brücke | ||
| Zürich Landesmuseum (See) | links | Platzspitz beim Landesmuseum / Hauptbahnhof, Museumstrasse | Walchebrücke – Drahtschmidlisteg |
Brücken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Vom Zürichsee bis zur Aare wird die Limmat von über 80 Brücken überquert. Die heute vorhandenen Bauwerke stammen aus dem 19. und dem 20. Jahrhundert und zählen teilweise zu den bedeutenden technikgeschichtlichen Monumenten der Region. Die ältesten noch bestehenden Flussbrücken sind die Holzbrücke von Baden beim Landvogteischloss und die Holzbrücke Wettingen-Neuenhof, die als Ersatzbauten für die in den Koalitionskriegen zerstörten älteren Übergänge entstanden. Die ältesten bestehenden Limmatbrücken in Zürich sind die Münsterbrücke, der Lettenviadukt und der Aussersihler Viadukt aus dem 19. Jahrhundert. 1859 wurde die Limmatbrücke der NOB-Linie von Turgi nach Koblenz in Betrieb genommen.
Freizeit und Erholung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bootsfahrt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Zürich befinden sich an der Limmat Bootsstandplätze, die von der Zürcher Hafenverwaltung bewirtschaftet werden. Auf dem Abschnitt Münsterbrücke bis Lettenwehr besteht für private Boote ein Fahrverbot.[19]
Der Abschnitt Zürich–Dietikon wird in den Sommermonaten oft von Schlauchbooten befahren; ein beliebter Einstiegsort ist die Treppenanlage des Wipkingerparks.[20] Die Wehranlage Höngg ist unfahrbar und muss umtragen werden.[21] Linksufrig sind Ausstiegsmöglichkeiten signalisiert.
Schwimmen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Baden in der Limmat ist auf Stadtgebiet Zürich von der Quaibrücke bis zum Lettenkanal verboten.[22] Es stehen vier öffentliche städtische Badeanlagen zur Verfügung: das Frauenbad am Stadthausquai wenig unterhalb der Quaibrücke, die Flussbäder Oberer und Unterer Letten am Lettenkanal sowie das Freibad Au-Höngg auf der Werdinsel mit Bademöglichkeit im Limmatkanal.
Seit 1945 findet in der Innenstadt von Zürich das Limmatschwimmen als jährliche Breitensportveranstaltung statt. Die zwei Kilometer lange Schwimmstrecke beginnt beim Frauenbad und endet im Flussbad Oberer Letten.
Die zehn Meter hohe Kornhausbrücke beim Letten wird für Klippenspringen genutzt.
Wanderwege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vom Hauptbahnhof Zürich bis zur Brücke bei Stilli unterhalb der Mündung in die Aare folgen markierte Wanderwege dem Fluss, meistens unmittelbar am Limmatufer (Wanderzeit: etwa 9,5 Stunden).[23] Von Höngg bis Schönenwerd sind die Uferwege zudem als «barrierefreie Wege» angelegt. Im Raum Wettingen-Baden decken sich die offiziellen Wanderwege mit dem Kulturweg, unterhalb von Baden mit dem Industriekulturpfad Limmat–Wasserschloss, der Informationen zu historischen Anlagen der Wasserbautechnik und zu andern technikgeschichtlichen Objekten in der Nähe des Flusses vermittelt. Bei Untersiggenthal weist die Limmatschlucht so steile Uferpartien auf, dass der Wanderweg auf die Schotterterrasse ausweichen muss; ausserdem führt er dort um das Fabrikgelände bei der «Schiffmühle» herum.
Militärgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Über Jahrhunderte überquerten neben einigen Fähren (etwa beim Kloster Fahr, Oetwil und unterhalb des Klosters Wettingen) lediglich die zwei Brücken in Zürich und in Baden den Fluss, der deshalb als Verkehrshindernis eine grosse militärische Bedeutung hatte.
Der Lauf der Limmat prägte deshalb mehrere historische Ereignisse: In der Zeit der Regensberger Fehde zerstörte Zürich das von den Freiherren von Regensberg am Flussufer errichtete Städtchen Glanzenberg. Bei der Eroberung der habsburgischen Stadt Baden durch die Eidgenossen von 1415 und der Belagerung Badens im Zweiten Villmergerkrieg 1712 erschwerte die Lage am Fluss die Aktionen der Angreifer. In der Ersten Schlacht von Zürich trennte die Limmat die gegnerischen Armeen, und in der Zweiten Schlacht um Zürich bildete die überraschende Überquerung des Flusses durch die französische Armee mit Booten und auf einer Pontonbrücke eine für den Kriegsverlauf entscheidende taktische Massnahme.
Im Zweiten Weltkrieg schliesslich errichtete die Schweizer Armee von Zürich bis Turgi die so genannte Limmatstellung, von deren Befestigungen noch heute einige Relikte vorhanden sind.
Namengebungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Limmat war der Name der ersten Lokomotive in der Schweiz. Sie verkehrte ab 1847 für die Schweizerische Nordbahn/Spanisch-Brötli-Bahn zwischen Zürich und Baden.
- Limmat ist der Name eines grossen Motorschiffes der Zürichseeflotte.
- Eine Kolumne mit Beiträgen aus Zürich in der Satirezeitschrift Nebelspalter hiess Limmatspritzer.
- Der Zürcher Limmat Verlag entstand 1975.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Martin Illi: Limmat. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)
- 1 2 Auswertungen zum Gewässernetz. (XLSX) BAFU, Dezember 2013, abgerufen am 9. August 2017 (Auflistung Fliessgewässer der Schweiz >30 km).
- ↑ Mündung der Limmat. In: map.geo.admin.ch. Abgerufen am 3. November 2024.
- ↑ Abflussdaten: Messstelle: Limmat – Baden, Limmatpromenade (2243). (PDF) 1951–2020. In: BAFU Hydrodaten. BAFU, abgerufen am 5. Oktober 2024 (Stationsseite).
- 1 2 3 4 5 Albrecht Greule: Vor- und frühgermanische Flussnamen am Oberrhein. Ein Beitrag zur Gewässernamengebung des Elsass, der Nordschweiz und Südbadens. Winter, Heidelberg 1973, S. 129–132.
- ↑ StiASG, Urk. III 307. Online auf e-chartae, abgerufen am 19. Juni 2020 (siehe dritte Zeile).
- ↑ Albrecht Greule: Deutsches Gewässernamenbuch. Etymologie der Gewässernamen und der zugehörigen Gebiets-, Siedlungs- und Flurnamen. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2014, S. 315 f.; hier allerdings hält er auch Felix Staehelins Deutung für möglich.
- ↑ Der Name Maag findet sich zum ersten Mal bei Vadian bezeugt (16. Jahrhundert), was für einen Flussnamen sehr spät ist. Hans Jacob Leu nennt den Ausfluss in seinem Allgemeinen Helvetischen oder Schweizerischen Lexikon (XIX. Theil, Zürich 1764, S. 98, Artikel Wallenstadter- oder Wallen-See) denn auch tatsächlich wie den Oberlauf «Seez».
- ↑ Jakob Früh: Geographie der Schweiz. Band I. Fehr, St. Gallen 1930, S. 406; erneut im Kleinen Bund 1931, Nr. 48, S. 381.
- ↑ Felix Stähelin: Die vorrömische Schweiz im Lichte geschichtlicher Zeugnisse und sprachlicher Tatsachen. In: Zeitschrift für Schweizerische Geschichte. Band 15, 1935, S. 337–368, hier S. 352.
- ↑ Albrecht Greule: Deutsches Gewässernamenbuch. Etymologie der Gewässernamen und der zugehörigen Gebiets-, Siedlungs- und Flurnamen. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2014, S. 315 f., nimmt diese Deutung ebenfalls auf und überlegt, ob es sich dabei ursprünglich um einen Gegendnamen mit der Bedeutung ‹Linth-Ebene› gehandelt habe. In seinem Artikel Limmat im Deutschen Gewässernamenbuch geht er aber immer noch primär von einer «Kopulativkomposition aus den Flussnamen Linth und Maag» aus.
- ↑ Die Rechtsquellen des Kantons St. Gallen. Editorische Tradition, neue Projekt, praktische Anwendung. 153. Neujahrsblatt, 2013. Hrsg. vom Historischen Verein des Kantons St. Gallens. St. Gallen 2013, S. 86.
- ↑ Martin Illi: Limmat. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- ↑ Dölf Wild: Die Zürcher City unter Wasser – Interaktion zwischen Natur und Mensch in der Frühzeit Zürichs. In: Stadt Zürich, Amt für Städtebau (Hrsg.): Archäologie und Denkmalpflege. Bericht 2006–2008. gta Verlag, Zürich 2008, ISBN 978-3-85676-238-4, S. 21–23 (Online [PDF; 507 kB]).
- ↑ Sandro Zimmerli: Es fliesst sich auch abseits der Limmat schön. In: Limmattaler Zeitung. 19. März 2017, abgerufen am 6. Oktober 2020.
- ↑ Mehr Natur für alle – Die «Lebendige Limmat» wird konkret. In: zh.ch. 30. September 2022, abgerufen am 1. Oktober 2022.
- 1 2 Hochwasserstatistik: Messstelle: Limmat – Baden, Limmatpromenade (2243). (PDF) 1951–2020. In: BAFU Hydrodaten. BAFU, abgerufen am 5. Oktober 2024 (Stationsseite).
- ↑ Informationen zur Kleinschiffahrt auf der Limmat ( des vom 15. November 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf der Website des Kantons Aargau, abgerufen am 11. Oktober 2018.
- ↑ Verfügung der Direktion der Polizei des Kantons Zürich (14/1981).
- ↑ Iwona Eberle: Gummibootführer Schweiz. Werd, Thun 2015, ISBN 978-3-85932-742-9.
- ↑ Verfügung der Direktion der Polizei des Kantons Zürich (19/1981).
- ↑ Allgemeine Polizeiverordnung der Stadt Zürich (APV).
- ↑ Limmat-Uferweg auf schweizmobil.ch, abgerufen am 11. Oktober 2018.
F

