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Wikipedia:Review/Review des Tages

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Review des Tages
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Die brennende Altalena vor Tel Aviv, Aufnahme von Hans Pinn

Als Altalena-Affäre wird die bewaff­nete Auseinander­setzung zwischen den israe­li­schen Truppen und der zionis­ti­schen Unter­grund­or­ga­ni­sation Irgun im Juni 1948 bezeichnet, einige Wochen nach der Staats­grün­dung Israels. Auslöser war die Ankunft des von Frank­reich kommenden Schiffs Alta­lena, das während des ersten Waffen­still­standes im Paläs­tina­krieg mehrere Hundert Einwan­derer und Irgun­an­ge­hö­rige sowie große Waffen­be­stände an die israe­lische Küste brachte. Die Regie­rung war über den Trans­port infor­miert. Verhand­lungen über die Vertei­lung der Waffen schei­terten, da sie eine selbst­stän­dige mili­tä­ri­sche Verfü­gungs­macht der Irgun neben den neu gebil­deten Truppen ablehnte. Nach ersten Gefechten bei Kfar Vitkin fuhr das Schiff nach Tel Aviv, wo es am 22. Juni auf Befehl der Regie­rung David Ben-Gurions beschossen und in Brand gesteckt wurde. Bei den Kämpfen kamen sech­zehn Irgun­an­ge­hö­rige und drei Soldaten um, ein weiterer inner­jü­di­scher Konflikt konnte auch durch Mena­chem Begins Aufruf zum Verzicht auf Vergel­tungs­maß­nahmen begrenzt werden. Der Vorgang festigte den Anspruch der israe­li­schen Regie­rung auf das staat­liche Gewalt­mo­nopol, vertiefte aber zugleich die Gegen­sätze zwischen dem arbeiter­zionis­ti­schen und dem revi­sionis­tisch-zionis­ti­schen Lager und blieb bis in die Gegen­wart Gegen­stand poli­ti­scher Erin­nerungen.

„Die Ermordung Lichnowskys“, Kreidelithografie. Henriette Zobel als Frau mit schwingendem Regenschirm dargestellt.

Henriette Zobel (23. Febr. 1813 – nach 20. Jan. 1865) war eine hessi­sche Bürgerin, deren Biografie mit den Frank­furter Septem­ber­un­ruhen des Revo­lu­tions­jahres 1848 verknüpft ist. Die poli­tisch inte­res­sierte Hand­wer­kers­frau verfolgte die Bera­tungen der Frank­furter Natio­nal­ver­samm­lung und gehörte am 18. Sept. 1848 zu der Gruppe, die Hans von Auers­wald und Felix von Lich­nowsky verfolgten. Wie weit sie an den Gescheh­nissen betei­ligt war, konnte nicht fest­ge­stellt werden. Sechs Tage nach der Tötung der beiden Abge­ord­neten wurde sie verhaftet und fast fünf Jahre in Unter­su­chungs­haft gehalten. Das Frank­furter Appel­la­tions­ge­richt verwies sie 1853 wegen ihrer vermut­li­chen Mitwir­kung an den gegen von Auers­wald gerich­teten Gewalt­taten, auch wegen ange­nom­mener Anstif­tung und Rädels­füh­rung, zu 16 Jahren Zucht­haus. Obgleich das Ober­ap­pel­la­tions­ge­richt 1855 einen Teil der Schuld­vor­würfe verwarf, versuchte es, die Strafe nur auf 15 Jahre zu vermin­dern. Erst im Januar 1865 wurde Zobel aus gesund­heit­li­chen Gründen auf Bewäh­rung entlassen. Ihre Bedeu­tung in der Öffent­lich­keit erhielt sie durch zeit­ge­nös­sische Bild­nisse, den als Beweis­stück verwen­deten Regen­schirm und die damit verbun­denen geschlechts­spe­zi­fi­schen Zuschrei­bungen, während neuere Forschung sowohl der Beweis­lage als auch der poli­ti­schen Funktion des Urteils kritisch entge­gen­steht.

Große Winkelspinne (Eratigena atrica), Weibchen

Die Große Winkelspinne (Eratigena atrica) ist eine vorwie­gend nacht­ak­tive Art aus der Familie der Trich­ter­spinnen (Agele­nidae), die häufig in der Nähe des Menschen anzu­treffen ist. Charak­te­ris­tisch ist der dunkel­braune, gemus­terte Körper und die langen Beine, deren Spann­weite bei ausge­wachsenen Indi­vi­duen etwa zehn Zenti­meter erreichen kann. Ihr ursprüng­li­ches Verbrei­tungs­ge­biet erstreckt sich über weite Teile Europas und die Türkei, wobei Popu­la­tionen in Nord­ame­rika auf mensch­liche Verschlep­pung zurück­zu­führen sind. Sie lebt in natür­li­chen Verstecken wie Höhlen, unter Steinen oder an Böschungen sowie in geschützten Teilen mensch­li­cher Bauwerke, wo sie hori­zon­tale Fang­netze mit röhren­för­migen Schlupf­win­keln baut. An Vibra­tionen des Netzes nimmt sie poten­tielle Beute­tiere wahr, die sie ergreift und dann in ihrem Schlupf­winkel nach äußer­li­cher Vorver­dauung aussaugt. Die Fort­pflan­zung erfolgt im Wesent­li­chen im Herbst. Es kommt häufig zu Menschen­kon­takt, aber die wenig aggres­sive Art ist medi­zi­nisch nicht rele­vant. In Deutsch­land gilt die Große Winkel­spinne als nicht gefährdet.

Nächtlicher Festbetrieb auf der Säubrennerkirmes 2026 in Wittlich mit beleuchtetem Riesenrad, Gastronomieständen und Besuchern

Die Säubrennerkirmes ist ein Volks­fest, das jähr­lich im August in Witt­lich gefeiert wird und mit dem Gedenktag des Stadt­pa­trons Rochus zusam­men­fällt. Ihre heutige Form erhielt sie aus der älteren Witt­li­cher Stadt­kirmes, die seit 1931 vom November in den August verlegt und nach dem Kriege wieder aufge­nommen wurde. Auf Anre­gung des Bürger­meis­ters Matthias Joseph Mehs fand 1950 eine Neuge­stal­tung des Festes unter dem Namen „Säubren­ner­kirmes“ statt. Der Sage nach, deren Ursprung im Mittel­alter liegt, soll eine Sau eine als Torriegel benutzte Rübe gefressen und damit die Einnahme der Stadt ermög­licht haben. Zu den Programm­punkten gehören ein Fest­schau­spiel, ein Festzug, die Verle­sung des Kirmes­pro­to­kolls und das gemein­schaft­li­che Grillen eines Saubra­tens. Neben diesem lokal geprägten Brauch sind Fahr­ge­schäfte, Bewir­tung und Bühnen­pro­gramme auf verschie­denen Plätzen in der Innen­stadt von Witt­lich zu finden.