Unimog 406
Erscheinungsbild
(Weitergeleitet von Unimog 403)
| Mercedes-Benz | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Unimog 406.121 (1976) | ||||||||||||
| Unimog 406 | ||||||||||||
| Hersteller | Daimler-Benz AG | |||||||||||
| Verkaufsbezeichnung | U 65 U 70 U 80 U 84 (U 900) | |||||||||||
| Produktionszeitraum | 1963–1989[1] | |||||||||||
| Motoren | OM 312 (Diesel 48 kW) OM 352 (Diesel 48–62 kW) | |||||||||||
| Nachfolgemodell | Unimog 417 | |||||||||||
| Baumuster | Modellbezeichnung | Fahrerhaus | Radstand | Motorleistung (kW) | Produktionszahlen | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 406.120 | U 65, U 70, U 80, U 84 | Cabrio | 2380 mm | 48, 51, 59, 62 | 12.753 | |
| 406.121 | U 65, U 70, U 80, U 84 | geschlossenes Fahrerhaus | 2380 mm | 48, 51, 59, 62 | 22.936 | |
| 406.130 | U 65 T, U 70 T | Cabrio | – | 48, 51 | 10[6] | 1968 der Baureihe 416 zugeordnet |
| 406.131 | U 65 T, U 70 T | geschlossenes Fahrerhaus | – | 48, 51 | 29[7] | 1968 der Baureihe 416 zugeordnet |
| 406.133 | U 80 T | Cabrio | – | 59 | 523 | 1968 der Baureihe 416 zugeordnet |
| 406.142 | U 900, U 84, U 100 | Cabrio | 2380 mm | 62, 73,5, 81 | 19[8] | Zugmaschine für Werkverkehr, Vmax: 40 km/h |
| 406.143 | U 900, U 84, U 100 | geschlossenes Fahrerhaus | 2380 mm | 62, 73,5, 81 | 16[9] | Zugmaschine für Werkverkehr, Vmax: 40 km/h |
| 406.145 | U 900, U 84 | geschlossenes Doppelfahrerhaus | 2380 mm | 62 | 302 | Bundeswehrflugzeugschlepper |
| 406.170 | Cabrio | CKD-Kit für den Export | ||||
| 406.171 | geschlossenes Fahrerhaus | CKD-Kit für den Export | ||||
| 406.200 A | wurde nie verkauft | Cabrio/geschlossenes Fahrerhaus | 2900 mm | 73,5 | 1 | Prototyp, Serienmodell der Baureihe 416 zugeordnet |
| Unimog 406 | 37.069 |
Die Doppelkabine
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Ursprünglich war geplant, dass der Unimog 406 auch mit Doppelkabine als Ergänzung zum Cabrio und zur normalen Kabine angeboten würde. Die geschlossene Doppelkabine stellte Wackenhut in Nagold her. Mit diesem Fahrerhaus wurde hauptsächlich das Baumuster 406.145, ein Flugzeugschlepper, ausgestattet. Lediglich 353 Unimog 406 wurden mit Doppelkabine gebaut, 302 davon sind 406.145. Die Doppelkabine wurde jedoch auch für andere Unimog-Typen angeboten. Der weitaus häufiger mit einer Doppelkabine ausgestattete Unimog ist der 416, der wegen seines längeren Radstandes oft als Fahrgestell für Wohnmobile genutzt wurde.[4.25]
Weitere Fahrzeuge der Baureihe 406
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Ursprünglich wurde der Unimog 406 nur mit einem 65 PS (48 kW) starken Motor angeboten, später stieg die Leistung auf bis zu 84 PS (62 kW); die Leistung der Serienfahrzeuge war auch nie größer. Einige Prototypen und Sonderanfertigungen wurden jedoch mit leistungsstärkeren Motoren angeboten. Der erste Prototyp einer Straßenzugmaschine für den Güternahverkehr und Werkverkehr war das Baumuster 406.200 A im September 1969. Dieses Fahrzeug hatte den langen Radstand des Unimog 416 und einen Motor des Typs OM 352 mit 100 PS (73,5 kW) Leistung. Das spätere Serienmodell dieses Prototyps war als Cabrio (416.140) und mit geschlossenem Fahrerhaus (416.141) lieferbar. Letzteres wurde 3496-mal gebaut.[4.26]
Für den Werkverkehr gab es die beiden Baumuster 406.142 und 406.143. Daimler-Benz entschied sich dazu, für diese Baumuster den normalen Motor mit 84 PS (62 kW) anzubieten, hatte jedoch zusätzlich Versionen mit 100 und 110 PS (73,5 und 81 kW) im Angebot. Von keinem der beiden Baumuster wurden mehr als 20 Stück gebaut, was den Unimog 406 mit mehr als 84 PS (62 kW) Motorleistung äußerst selten macht.[4.1]
Der Unimog 406 wurde als Fahrgestell für Zweiwegefahrzeuge eingesetzt. Die maximal zulässige Anhängelast betrug bis zu 300 t.[10] Von Tractortecnic wurde das Kettenfahrzeug Unitrac unter anderem aus Teilen des Unimog 406 gebaut.[4.27]
Modellfamilie des Unimog 406
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Mit der Einführung der Baureihe 406 legte Daimler-Benz den Grundstein für eine mittelschwere Modellfamilie, zu der insgesamt 94.215 gebaute Fahrzeuge aus acht Baureihen gehören, die zwischen 1962 und 1994 produziert wurden.[4.14] Die Modellfamilie umfasst ähnliche Modelle mit unterschiedlichen Radständen und Motorisierungen, die alle entweder technisch oder optisch auf dem Unimog 406 basieren. 1965 wurde erstmals ein Modell mit langem Radstand angeboten, der Unimog 416. Er hat mit 2900 mm denselben Radstand wie die Langversion des Unimog 404. Der 416 war außerdem mit 3400 mm Radstand verfügbar. Später wurden die Triebkopfversionen des Unimog 406 auch der Baureihe 416 zugeordnet. Motoren mit 80–125 PS (59–92 kW) wurden für den 416 angeboten. Aus der Unimog-406-Familie ist der 416 das meistgebaute Modell mit 45.544 Einheiten, die zwischen 1965 und 1994 entstanden.[4.28] Wie auch der Unimog 406, wurde der Unimog 416 von anderen Herstellern als Basis für Sonderfahrzeuge verwendet. So basiert auf ihm der gepanzerte UR-416 von Rheinstahl.
Im August 1966 wurde die Baureihe 406 durch den Unimog 403 ergänzt. Der Unimog 403 hat den ursprünglich für die Baureihe 406 vorgesehenen Dieselmotor OM 314 mit 54 PS (40 kW) und war als preisgünstigeres Modell in der Modellpalette platziert. Mit dem steigenden Bedarf an leistungsstarken Zugfahrzeugen bot Daimler-Benz die Baureihe 403 ab 1969 mit 66 PS (48 kW) und ab 1972 mit 72 PS (53 kW) an. Optisch und technisch gibt es zwischen dem Unimog 406 und dem 403 mit Ausnahme des Motors keinen Unterschied. Da Daimler-Benz auch eine preiswertere Variante mit langem Radstand anbieten wollte, wurde ab 1969 der Unimog 413 analog zum 416 angeboten. Mit dem zu schwach dimensionierten Motor war dieses Modell zwar preiswerter als der Unimog 416, aber nicht beliebt. Es wurden lediglich 633 Exemplare hergestellt.[4.29]
Nicht Teil der Modellfamilie 406 ist hingegen der im März 1966 in das Modellprogramm aufgenommene Unimog 421.[4.30] Er wurde mit einem vom 406 abgeleiteten Fahrerhaus ausgestattet[11] und ist dadurch dem Unimog 403 zum Verwechseln ähnlich.[4.31] Seine Fahrwerkstechnik basiert jedoch auf dem Unimog 411. Somit zählt er zu den leichten Baureihen[12.1] und nicht zu den mittleren Baureihen wie der Unimog 406.[4.30]
Als militärischer Unimog diente zu dieser Zeit hauptsächlich die Baureihe 404, aber auch einige Fahrzeuge der Unimog-406-Familie wurden zu militärischen Zwecken eingesetzt. Dies betrifft insbesondere die Baureihen 426 und 419. Der Unimog 426 entstand aus CKD-Kits, die in Gaggenau vorproduziert und zur Endmontage nach Argentinien verschifft wurden. Der Unimog 426 ist eine Lizenzproduktion des Unimog 416 und wurde vor allem für das argentinische, chilenische, peruanische und bolivianische Militär gefertigt, es entstanden 2643 Fahrzeuge.[4.32] Für das US-Militär baute Daimler-Benz ab 1986 den Unimog 419. Insgesamt wurden 2416 Fahrzeuge hergestellt. Der Unimog 419 hat denselben Radstand wie der Unimog 406, ist aber mit einer leistungsstärkeren Version des Motors OM 352 ausgerüstet, die 110 PS (81 kW) leistet. Er wurde unter der Marke Freightliner verkauft und als Small Emplacement Excavator (SEE) (zu Deutsch in etwa Kleinbagger) eingestuft, der überwiegend als Pionierfahrzeug eingesetzt wurde.[4.33] Das Baumuster 406.145 wurde überwiegend als Flugzeugschlepper bei der Bundeswehr eingesetzt.[4.1]
Übersicht
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Baureihe | Konzept | Fahrzeugart | Einsatzzweck | Besonderheit | Stückzahl | Bauzeit | Modelle | Radstand | Motorleistung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 403 | Kleiner, günstiger 406 | Traktor / Zugmaschine | Vor allem für die Landwirtschaft vorgesehen und beworben[4.35] |
|
3.042 | 5.063 | 1966 | – | 1972 | U 54 | 2380 mm | 40 kW / 54 PS |
| 535 | 1969 | – | 1976 | U 66 | 49 kW / 66 PS | |||||||
| 1.486 | 1976 | – | 1988 | U 72 / U 800 | 53 kW / 72 PS | |||||||
| 406 | Basis | Traktor / Zugmaschine | Vor allem für die Landwirtschaft vorgesehen und beworben[4.36] | 37.069[4.14] | 1963[4.37] | – | 1989[4.37] | U 65 | 2380 mm | 48 kW / 65 PS[4.5] – 74 kW / 100 PS[4.26] | ||
| U 70 | ||||||||||||
| U 80 | ||||||||||||
| U 84 | ||||||||||||
| U 100 | ||||||||||||
| U 900 | ||||||||||||
| 413 | Kleiner, günstiger 416 | Lkw |
|
OM 314 Vierzylindermotor | 633 | 1969 | – | 1988 | U 80 / U 800 L | 2900 mm | 55 kW / 75 PS | |
| 59 kW / 80 PS | ||||||||||||
| 416 | 406 mit langem Radstand |
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45.544 | 1965 | – | 1989 A 1 | U 80 | 2900 mm / 3400 mm | 59 kW / 80 PS – 92 kW / 125 PS | ||
| U 90 | ||||||||||||
| U 100 | ||||||||||||
| U 110 | ||||||||||||
| U 125 | ||||||||||||
| U 1100 | ||||||||||||
| U 1100 L | ||||||||||||
| 419 | Militärischer 406 unter der Marke Freightliner | US-amerikanisches Militär | Viele Komponenten aus den USA verwendet. Unter anderem bei der 24 V-Elektrik. | 2.416 | 1986 | – | 1991 | FL-SEE Tractor | 2380 mm | 81 kW / 110 PS | ||
| FL-HME Tractor | ||||||||||||
| FL-HMMH Tractor | ||||||||||||
| 426 | Militärischer 416 gefertigt in Argentinien | Lkw | Argentinisches Militär und weitere Armeen | CKD-Fertigung in Argentinien | 2.643 | 1968 | – | U 426 | 2900 mm | 59 kW / 80 PS | ||
| Anmerkungen | A 1 1994 wurden mit dem Baumuster 416.163 nochmals 31 Fahrzeuge produziert | |||||||||||
Stückzahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]37.069[4.13] Fahrzeuge wurden von der Unimog-Baureihe 406 gebaut. Die gesamte Modellfamilie 406 brachte es auf eine Stückzahl von 94.215[4.14] Fahrzeugen, wozu vor allem der Unimog 416 mit seinen 45.544 gebauten Fahrzeugen beitrug.
Stückzahlen Baureihe 406;[4.38] Stückzahlen Baureihen 403 und 413;[13.1] Stückzahlen Baureihe 416;[13.2] Stückzahlen Baureihe 416 im Jahr 1994[4.28]
Technische Beschreibung
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Das im Bild gezeigte Schnittmodell ist mit einem Turbolader ausgerüstet, die im Unimog 406 verwendeten Baumuster dieses Motors waren Saugmotoren.
Der Unimog 406 ist ein geländegängiges Mehrzweckfahrzeug mit vier gleich großen Rädern. Wie der Unimog 404 hat er einen Leiterrahmen mit Kröpfung. Vorder- und Hinterachse sind starr. Für den Antrieb von Zusatzgeräten sind vorne und hinten je eine Standardzapfwelle eingebaut, deren Drehzahl auf entweder 540 min−1 oder 1000 min−1 eingestellt werden kann. Sie können unabhängig voneinander eingeschaltet werden. Der 406 ist ein Fahrzeug mit Hinterradantrieb und zuschaltbarem Vorderradantrieb mit Differenzialsperren an beiden Achsen. Eine hydraulisch kippbare Pritsche ist auf dem hinteren Teil des Leiterrahmens aufgebaut. Anders als die ersten Unimogs hat der Unimog 406 keine 12-Volt-, sondern eine 24-Volt-Elektrik mit zwei 12-V-Blei-Säure-Akkumulatoren, die in einem Kasten auf der linken Seite des Leiterrahmens untergebracht sind.
Fahrerhaus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Daimler-Benz stellte den Unimog 406 mit Stoffverdeck, („Cabrio“), geschlossenem Fahrerhaus oder geschlossener Doppelkabine her; die Doppelkabine wurde von Wackenhut zugeliefert. Alle Fahrerhäuser einschließlich der Cabrioversion haben eine Dreipunktaufhängung. Sowohl Cabrio als auch geschlossenes Fahrerhaus haben zwei Sitze, die Doppelkabinenversion hat drei zusätzliche Sitze. Das Armaturenbrett, das Lenkrad, Hebel, die verstellbaren Sitze und weitere Teile wie Heizung und Belüftung ähneln der entsprechenden Ausstattung der Daimler-Benz-Lkw der 1960er Jahre. Die Fahrerhäuser galten als ergonomisch gestaltet und komfortabel. Cabriomodelle ab 1969 haben eine klappbare Windschutzscheibe, ab 1970 wurde ein Überrollbügel serienmäßig eingebaut, der vorher bereits als Sonderausstattung erhältlich war.[4.39] Der Lufteinlass des Motors ist auf der linken Seite des Unimog 406, ein Schnorchel mit eingebautem Zyklon war auf Wunsch erhältlich. Dadurch werden die Wartungsintervalle des Luftfilters deutlich verlängert.[4.40]
Antriebsstrang
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Motor
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ersten Fahrzeuge waren mit dem OM 312 ausgestattet. Der OM 312 ist ein stehender, wassergekühlter Reihensechszylinder-Saugdieselmotor mit Vorkammereinspritzung und einem Hubraum von 4580 cm³, er ist auf 65 PS (48 kW) bei 2550 min−1 gedrosselt.[2] Bereits 1964 wurde dieser Motor durch den OM 352,[A 1] eine Weiterentwicklung des Vorkammermotors OM 322, ersetzt. Der OM 352 wurde bis 1989 für den Unimog 406 verwendet. Wie der OM 312 ist der OM 352 ein stehender Reihensechszylinder-Saugdieselmotor mit Wasserkühlung, hat aber Direkteinspritzung. Der Hubraum beträgt 5675 cm³, die Leistung betrug auch hier anfangs 65 PS (48 kW), wurde über den Produktionszeitraum dann schrittweise auf 70, 80 und 84 PS (51,5, 59 und 62 kW) erhöht. Lediglich einige wenige als Werkzugmaschinen konzipierte Serienfahrzeuge wurden auf Sonderwunsch ab Werk mit leistungsgesteigerten Versionen des OM 352 mit 100 bzw. 110 PS (73,5 bzw. 81 kW) ausgerüstet; sie sind jedoch äußerst selten.
Leistungssteigerungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Dieselmotor OM 352 erbrachte in seiner Ursprungsversion aus dem Jahr 1963 eine Leistung von 93 kW und lieferte ein maximales Drehmoment von 353 N·m, später wurde die Leistung geringfügig auf 96 kW angehoben, das Drehmoment stieg auf 363 N·m. Der Unimog jedoch erhielt eine leistungsreduzierte Variante dieses Motors. Die ungedrosselten und leistungsgesteigerten Versionen dieses Motors wurden nie für den Unimog 406 angeboten, weil das Getriebe lediglich für ein Eingangsdrehmoment von 264,8 N·m (27 kp·m) ausgelegt ist. Um die Leistung des Unimogmotors auf 96 kW steigern zu können, müssen vorher Kupplung und Getriebe entsprechend modifiziert werden, um Schäden zu vermeiden. Der Motor benötigt einen Papierluftfilter statt des Ölbadluftfilters, einen neuen Ölfilter sowie eine andere Einspritzpumpe, da die serienmäßige Einspritzpumpe sich nicht auf die erhöhte Motorleistung einstellen lässt.[14]
Getriebe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der 406 hat das vollsynchronisierte Viergang-Schieberad-Gruppengetriebe UG-2/27, das für ein Eingangsdrehmoment von 264,8 N·m (27 kp·m) ausgelegt ist. Angeboten wurde es in vier verschiedenen Ausführungen.
Die Standardauslegung des Getriebes (F-Getriebe) wurde für die Modelle U 65 und U 70 eingesetzt. Sie hat zwei Gruppen zu je vier Gängen, die erste Gruppe kann jedoch nur im ersten und zweiten Gang genutzt werden, sodass letztlich sechs Vorwärtsgänge zur Verfügung stehen. Der Schalthebel hat dementsprechend ein Sechsgang-H-Schaltbild. Wenn vom zweiten in den dritten Gang geschaltet wird, wechselt das Getriebe automatisch von der ersten in die zweite Gruppe, es wird also in den ersten Gang zurückgeschaltet, während in die höhere Gruppe geschaltet wird. Dem Getriebe fehlt ein Rückwärtsgang, stattdessen ist ein Wendegetriebe mit einem separaten Schalthebel angeflanscht. Durch die Konstruktion des Getriebes kann das Wendegetriebe nur dann in die Rückwärtsfahrtrichtung geschaltet werden, wenn das Hauptgetriebe in der ersten Gruppe ist. Da in der ersten Gruppe nur mehr die ersten beiden Gänge zu nutzen sind, ergeben sich zwei Rückwärtsgänge.[15]
Das Standardgetriebe war für die Modelle U 80 und U 84 mit einem Vorschaltgetriebe (G-Getriebe) erhältlich. Das Untersetzungsgetriebe verdoppelt die Anzahl aller Gänge, sodass 2 × 6 Vorwärts- sowie 2 × 2 Rückwärtsgänge genutzt werden können. Der Schalthebel des Vorschaltgetriebes hat drei Positionen: „Hauptschaltgetriebe“, „Vorschaltgetriebe“ und „Leerlauf“. Zusätzlich zum Vorschaltgetriebe war ein Kriechganggetriebe lieferbar. Es kann mit den ersten beiden Gängen jeder Gruppe genutzt werden und hat zwei Kriechgänge, „Kriechgang“ und „Superkriechgang“, eine Leerlauf- und eine Hauptgetriebeposition. Wenn in die Hauptgetriebeposition geschaltet wird, kann das Hauptgetriebe ganz normal in allen sechs Gängen geschaltet werden. Insgesamt ergeben sich somit 2 × 6 + 2 × 4 Vorwärts- sowie 2 × 2 + 2 × 2 Rückwärtsgänge.[15]
1976 wurde die Schieberadschaltung durch eine Muffenschaltung ersetzt. Die erste Gruppe des Getriebes war so vollständig nutzbar, sodass nun acht Vorwärts- und vier Rückwärtsgänge zu nutzen waren. Das Achtganggetriebe hat eine Viergang-H-Schaltkulisse und einen zusätzlichen Hebel zum Umschalten der Getriebegruppen.[15]
Je nach Getriebeausführung sind entweder eine Einscheibentrockenkupplung (üblicherweise Typ G 280 KR) oder eine Doppelkupplung eingebaut.
Achsen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die beiden gleich starken Portalachsen sind mit während der Fahrt zuschaltbaren Differentialsperren ausgerüstet. Die Zuschaltung erfolgte über Klauenkupplungen[16.1] zunächst hydraulisch, später pneumatisch.[12.2] Da das Radvorgelege die Drehbewegung des Antriebs direkt am Rad ins langsame übersetzt, konnte der restliche Antriebsstrang schnellaufend und somit leicht und materialsparend gestaltet werden.[4.41]
Fahrwerk
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Der in der Mitte nach unten gekröpfte Leiterrahmen stützt sich auf starre Portalachsen vorn und hinten. Die gekröpfte Form wurde vom Unimog 404 übernommen, da bei dieser besonders gute Verwindungseigenschaften feststellt wurden.[4.42] Für eine hohe Geländegängigkeit ist unter anderem eine besonders große mögliche Achsverschränkung maßgeblich. Zusätzlich zum langen Federweg der Schraubenfedern der Vorder- und Hinterachsfederung[4.43] ermöglicht die Verwindungseigenschaft des Rahmens eine besonders große Achsverschränkung und somit eine besonders hohe Geländegängigkeit. Bei allen Unimog nimmt der Rahmen zirka 30 % der Gesamtverwindung auf, während zirka 60 % auf die Achsfederung und zirka 10 % auf die Reifenverformung entfallen.[12.3] Je nach Einsatz und Anbaugerät kann sich die Verwindungseigenschaft jedoch auch negativ auswirken. Die Anzahl und Anordnung der Querträger innerhalb des Leiterrahmens wurden konsturktiv so ausgelegt, dass sich ein bestmöglicher Kompromiss aus Stabilität und Verwindungseigenschaft ergab. Je zwei Querträger sind im hinteren Teil, an der Kröpfung sowie am vorderen Teil des Rahmens dicht beieinander eingeschweißt. Zwischen den Querträgerpaaren ist großzügiger Freiraum bemessen. Während bei den Vorgängerbaureihen die Querträger aufgrund der notwendigen Knotenelastizität genietet beziehungsweise geschraubt wurden, wurden diese beim Unimog 406 geschweißt. Durch tulpenförmige Einziehungen im Rahmen an den Übergängen zu den Querträgern konnten die spröden Schweißnähte an weniger beanspruchten Stellen angebracht werden. Diese Technik bewährte sich und wurde auch bei den Nachfolgebaureihen eingesetzt.[4.44] Durch die Portalachsen hat der Unimog auch mit kleinen Rädern eine große Bodenfreiheit.[4.45] Die Achsen sind an Schubrohren und Panhardstäben geführt. Die Schubrohre sind am Getriebe in Kugelgelenken gelagert und starr mit den Differenzialgetrieben der Achsen verbunden. In den Schubrohren laufen die Antriebswellen. Abgefedert werden die Achsen des Unimogs mit je zwei Schraubenfedern und hydraulischen Teleskopstoßdämpfern.[4.43] Serienmäßig wurde der U 406 mit Reifen der Dimension 10,5–20″ geliefert. Als Sonderausstattung waren Reifen der Dimensionen 12,5–20″, 14,5–20″ und 22–20″ erhältlich.[4.30]
Lenkung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das serienmäßige Servolenkungssystem ist ein Spindellenksystem des Typs ZF 19/74. Eine Kugelmutterumlauflenkung wurde als Sonderausstattung angeboten und gehörte ab 1973 zur Serienausstattung.[4.23] Ursprünglich war die Servolenkung an die Arbeitshydraulik angeschlossen. Später wurde eine eigenständige Pumpe für die Servolenkung und letztlich ein separater Ölkreislauf eingebaut.[4.46]
Bremse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Unimog 406 ist mit einer Hydraulikbremse mit pneumatischen Bremskraftverstärker ausgerüstet, zunächst mit Trommelbremsen, ab 1973 wurden serienmäßig Scheibenbremsen eingebaut, wofür die Bremsanlage umfassend modifiziert werden musste. Fahrzeuge für den Export wurden bis 1989 weiterhin wahlweise auch mit Trommelbremsen ausgestattet.[1]
Hydraulikanlage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Daimler-Benz baute eine Hydraulikanlage der Firma WABCO aus Hannover ein. Sie ist robuster und leistungsfähiger als das Hydrauliksystem, das ab Beginn der 1960er-Jahre in den Unimog 411 eingebaut wurde[4.47] und besteht aus sechs Hauptkomponenten: einer Zahnradpumpe, einem Öltank, zwei Hydraulikzylindern für den Dreipunkt-Kraftheber und zwei Steuergeräten. Die ursprüngliche Hydraulikpumpe ist vom Typ 5 P 41-13 und hat eine Förderleistung von 32 l/min bei 150 bar Arbeitsdruck. Schon bald wurde diese Pumpe durch eine leistungsfähigere Version mit 40 l/min bei 180 bar ersetzt. Der Öltank ist im Frontbereich des Unimogs untergebracht, der gesamte Ölkreislauf hat ein Fassungsvermögen von 18 Litern. Die zwei Steuergeräte sind hinter dem Motor untergebracht, sie haben je einen Bedienhebel; die Bedienhebel sind an einer Stange unter dem Lenkrad montiert. Mit dem ersten Hebel kann der Fahrer wahlweise den Teleskopzylinder zum Abkippen der Pritsche oder den Hydraulikzylinder des Heckkrafthebers bedienen. Der zweite Hebel dient der Steuerung der Anbaugeräte.[4.46]
Weder Prototypen, noch das auf der DLG-Ausstellung 1962 präsentierte Modell hatten eine Hubwerkregelung.[4.46] Dies zu einer Zeit in der diese bei neuen Standardschleppern sich zum Standard etablierte und stark beworben wurden. Daimler-Benz argumentierte in Gegenanzeigen warum der Unimog keine Hubwerkregelung benötige. Durch das Antriebskonzept mit vier gleich großen Rädern, Allradantrieb und einer 50/50-Achslastverteilung unter Zug sei eine zusätzliche Gewichtsverlagerung auf die Hinterachse und somit eine Entlastung der Vorderachse nachteilig. Später wurde jedoch der Servotrac eingeführt. Eine mechanische Vorrichtung an den Unterlenkern, die ähnliche wie die Hubwerkregelung zusätzliches Gewicht auf das Zugfahrzeug überträgt.[12.4] 1980 wurde dann doch eine mechanische Hubwerkregelung (MHR) für den Unimog bei Daimler-Benz durch Karl Detlefsen patentiert. Es dauerte jedoch noch 10 Jahre bis bei den Baureihen 427 und 437 erstmals eine Regelhydraulik für den Unimog angeboten wurde. Sie wurde terramatic genannt und war eine elektronische Hubwerksregelung (EHR).[12.5]
Pneumatik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ebenso wie andere Unimogmodelle hat der Unimog 406 eine Pneumatikanlage; allerdings wird sie nicht für den Heckkraftheber, sondern hauptsächlich für die Bremsanlage eingesetzt. Außerdem wird bei neueren Unimog 406 die Ausgleichsperre pneumatisch zugeschaltet.[12.2] Die Pneumatikanlage besteht aus mehreren Teilen: einem Kompressor, der vom Motor angetrieben wird, einem Steuerventil vor der Hinterachse, einem Drucklufttank vor dem linken Hinterrad, dem Ventil für die Ausgleichsperre und dem Bremskraftverstärker. Mit zwei Schnellverschlüssen wird das pneumatische Bremssystem eines Anhängers an den Unimog angeschlossen, eine Leitung ist für den Bremsdruck, eine für das pneumatische Aktivieren der Bremse selbst.[4.47] Anfangs hatte der Drucklufttank des Unimogs ein Volumen von 20 Litern; es wurde 1966 auf 27 Liter erhöht.[4.2] Als Sonderausstattung war ein Zusatzkompressor erhältlich, der die Zeit zum Auffüllen des Anhängerdrucklufttankes reduziert.[4.47]
Technische Daten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Kenngrößen | U 65 | U 70 | U 80 | U 84/U 900 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Baujahre | 1963–1964 | 1964–1966 | 1966–1968 | 1969–1971 | 1971–1989 |
| Masse | 2650 kg | 3100 kg | 3600 kg | ||
| Länge | 4000 mm | 4100 mm | 4160 mm | ||
| Breite | 2000 mm | 2030 mm | 2130 mm | ||
| Höhe | 2250 mm | 2330 mm | 2325 mm | ||
| Radstand | 2380 mm | ||||
| Spurweite | 1536 mm | 1555 mm | |||
| Ladeflächenlänge | 1950 mm | ||||
| Ladeflächenbreite | 1890 mm | ||||
| Ladeflächenbordwandhöhe | 400 mm | ||||
| Reifen | 10–20″ (12,5–20″) | 10,5–20″ (12,5–20″) | |||
| Motorbaumuster | OM 312.954 | OM 352.919 | OM 352.902 | OM 353.902 | |
| Motorbauart | Freisaugender Reihensechszylinderdieselmotor mit Flüssigkeitskühlung | ||||
| Gemischaufbereitung | Vorkammereinspritzung | Direkteinspritzung | |||
| Hubraum | 4580 cm³ | 5675 cm³ | |||
| Bohrung × Hub | 90 mm × 120 mm | 97 mm × 128 mm | |||
| Nennleistung (DIN 70020) | 48 kW (65 PS) bei 2550 min−1 | 51,5 kW (70 PS) bei 2550 min−1 | 59 kW (80 PS) bei 2550 min−1 | 62 kW (84 PS) bei 2550 min−1 | |
| Max. Drehmoment (DIN 70020) | 210 N·m bei ?[4.48] | 232 N·m bei ?[4.48] | 240 N·m bei ?[4.19] | 254 N·m bei ?[4.49] | 270 N·m bei ?[4.50] |
| Höchstgeschwindigkeit | 65 km/h | 71 km/h | 79 km/h | ||
| Quelle | [10] | ||||
Lackierung
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Ursprünglich war der Unimog in Lkw-Grün lackiert (DB 6277), etwa 70 % aller je gebauten Unimogs haben diese Farbe. Insgesamt gab es in den 1970er Jahren sechs verschiedene Farben serienmäßig für den Unimog. Andere Farben waren auf Wunsch erhältlich.[4.51]
Serienmäßige Farben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Lkw-Grün (DB 6277) |
Saftgrün (DB 6821) |
Lkw-Grau (DB 7187) |
Tieforange (DB 2603) (RAL 2011) |
Ambragelb (DB 1624) |
Currygelb (DB 1600) (RAL 1027) |
Sonderfarben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Braunbeige (DB 1448) (RAL 1011) |
Gelborange (DB 2550) (RAL 2000) |
Feuerrot (DB 3534) (RAL 3000) |
Rotorange (DB 2553) (RAL 2001) |
Enzianblau (DB 5361) (RAL 5010) |
Moosgrün (DB 6294) (RAL 6005) |
Kieselgrau (DB 7701) (RAL 7032) |
Grauweiß (DB 9136) (RAL 9002) |
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Carl-Heinz Vogler: UNIMOG 406 – Typengeschichte und Technik. Geramond, München 2016, ISBN 978-3-86245-576-8.
- Daimler-Benz (Hrsg.): Werkstatthandbuch Unimog 403, 406, 413, 416 und 417. Nr. 30 400 21 01.
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Da so viele verschiedene Baumuster des OM 352 gebaut wurden, mussten einige Baumuster zur Baureihe OM 353 umgezeichnet werden, um das Logistik-, Katalog- und Ersatzteilsystem aufrechtzuerhalten, das die Einführung des Baumusterprinzips überhaupt erforderlich machte. Dies ist der Grund dafür, dass einige Motoren der Baureihe OM 352 als OM 353 bezeichnet werden.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Unimog-Club-Gaggenau: Unimog-Historie 1957–1975. Abgerufen am 18. Mai 2017.
- 1 2 3 Gerhard Siem: Schlepperjahrbuch 2009. TIM-Verlag. ISBN 978-3-933451-08-8. Seite 30.
- ↑ Daimler-Benz: Additional model ranges. 1963. Abgerufen am 19. Mai 2017.
-
Carl-Heinz Vogler: UNIMOG 406 – Typengeschichte und Technik. Geramond, München 2016, ISBN 978-3-86245-576-8.
- 1 2 3 4 5 S. 57
- 1 2 3 S. 66
- ↑ S. 12
- 1 2 S. 14
- 1 2 3 4 S. 16
- ↑ S. 16 f.
- 1 2 S. 60
- 1 2 S. 34
- ↑ S. 15
- ↑ S. 56
- ↑ S. 55
- ↑ S. 65
- 1 2 3 4 S. 85
- 1 2 3 4 S. 11
- ↑ S. 90
- ↑ S. 67
- ↑ S. 86
- ↑ S. 70
- 1 2 S. 71
- ↑ S. 72
- ↑ S. 73
- ↑ S. 77
- 1 2 3 S. 78
- ↑ S. 81
- ↑ S. 89
- 1 2 S. 102
- ↑ S. 124 f.
- 1 2 S. 104
- ↑ S. 107 f.
- 1 2 3 S. 13
- ↑ S. 113
- ↑ S. 122
- ↑ S. 116 f.
- ↑ S. 101 ff.
- ↑ S. 114
- ↑ S. 23
- 1 2 S. 7
- ↑ S. 14, 78 ff.
- ↑ S. 32
- ↑ S. 48
- ↑ S. 36 f.
- ↑ S. 45
- 1 2 S. 40
- ↑ S. 42 ff.
- ↑ S. 36
- 1 2 3 S. 27
- 1 2 3 S. 28
- 1 2 S. 61
- ↑ S. 76
- ↑ S. 80
- ↑ S. 135
- ↑ Das neue Unimog-Programm. In: Kraftfahrzeugtechnik. 9/1966, S. 344–345
- ↑ Mercedes-Benz Public Archive: Baumuster 406.130
- ↑ Mercedes-Benz Public Archive: Baumuster 406.131
- ↑ Mercedes-Benz Public Archive: Baumuster 406.142
- ↑ Mercedes-Benz Public Archive: Baumuster 406.143
- 1 2 Peter Kautz: Mercedes-Benz Unimog 406. Abgerufen am 19. Mai 2017.
- ↑ Unimog-Community: Unimog U 421 [1966 bis 1989]
- Werner Schmeing, Hans-Jürgen Wischhof: Traktoren der Daimler AG. 2., überarbeitete Auflage. Band 2 – Unbekannte Einblicke in Technik und Wirtschaft: Vom Unimog zum MB-trac und warum es keinen Nachfolger gab. DLG Verlag, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-7690-0832-6.
- Peter Schneider: Unimog – Alle Modelle seit 1948. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-613-02598-1.
- ↑ Franz Murr: Leistungssteigerung des Motors OM352 im Unimog 406/ 416/ 417 auf 96kW. 24. September 2008. Abgerufen am 21. Mai 2017.
- 1 2 3 Helmut Schmitz: Getriebevarianten U 406/U 421. 20. August 2012. Abgerufen am 19. Mai 2017.
-
Daimler-Benz AG (Hrsg.): Werkstatt-Handbuch Unimog 403–406 – 413–416 – 417. Buch & Bild, Helma Wessel, September 1990.
- ↑ Kap. 33 & 35
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Unimog 406 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien






