Sumvitg
| Sumvitg | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | ||||||||||
| Kanton: | ||||||||||
| Region: | Surselva | |||||||||
| BFS-Nr.: | 3985 | |||||||||
| Postleitzahl: | 7172 Rabius 7173 Surrein 7174 S. Benedetg 7175 Sumvitg 7176 Cumpadials | |||||||||
| Koordinaten: | 714247 / 176510 | |||||||||
| Höhe: | 1056 m ü. M. | |||||||||
| Höhenbereich: | 868–3610 m ü. M.[1] | |||||||||
| Fläche: | 101,88 km²[2] | |||||||||
| Einwohner: | 1063 (31. Dezember 2024)[3] | |||||||||
| Einwohnerdichte: | 10 Einw. pro km² | |||||||||
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 7,2 % (31. Dezember 2024)[4] | |||||||||
| Website: | www.sumvitg.ch | |||||||||
Sumvitg | ||||||||||
| Lage der Gemeinde | ||||||||||
| Blasonierung: «Geteilt von Silber und Schwarz, in Schwarz ein sechsstrahliger silberner Stern, in Silber eine schwarze Schachfigur» | |
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Das Wappen in den Farben des Grauen Bundes kombiniert den Stern der Maissen mit der Schachfigur der Herren von Hohenbalken, deren Burg am Ostrand des Russeinertobels stand. |
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Bevölkerungsentwicklung | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 1960 | 2000[6] | 2004 | 2010 | 2012 | 2014 | 2020 |
| Einwohner | 1353 | 1205 | 1674 | 2004 | 1313 | 1383 | 1281 | 1247 | 1240 | 1104 |

Sumvitg zählt zu den Gemeinden, welche die angestammte romanische Sprache bis heute bewahren konnten. Bei der Volkszählung 2000 nannten als Hauptsprache: Romanisch 88 %, Deutsch 10 %. Amts- und Schulsprache ist Sursilvan. Von den Ende 2004 1383 Bewohnern waren 1355 Schweizer Staatsangehörige.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sumvitg liegt an der Hauptstrasse 19. Nächstgelegener Autobahnanschluss ist Reichenau an der A13. Die Vorderrheinlinie der Rhätischen Bahn bedient ebenfalls die Gemeinde. Auf Gemeindegebiet liegen die beiden Stationen Rabius-Surrein und Sumvitg-Cumpadials. Im Sommer betreibt die Gemeinde einen Kleinbus ins Val Sumvitg.
Sehenswürdigkeiten
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- Dorfkern von Sumvitg mit katholischer Pfarrkirche S. Gion Battesta mit einem der wohlklingendsten sechsglockigen Geläute der Schweiz[7]
- Caplutta Sogn Benedetg, Kapelle, 1988, Architekt: Peter Zumthor
- Bürgerhäuser Casa Maissen[8] und Casa Schmidt
- alte Russeinerbrücke, Holzbrücke über das Russeinertobel, historische Grenze zwischen den beiden Teilen der Cadi (Sursassiala und Sutsassiala)
- Atelierhaus Jacomet, in Ortschaft Surrein, Architekt: Werner Schmidt[9]
- Greina-Hochebene
- Burgruine Tuor, Stammburg des gleichnamigen Geschlechtes
Weitere Burgruinen auf Gemeindegebiet: Burg Hohenbalken (Tuor Travaulta) bei der Russeinerbrücke; Tuor Sogn Placi vermutlich ein Meierturm des Klosters Disentis beim Hof Bubretsch[10]; Chischliun, ein exponierter Burghügel an der Strasse nach Sogn Benedetg.[11]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Peter Bearth (1902–1989), Geologe, Professor für Petrographie an der Uni Basel und Autor
- Jakob Bundi (1565–1614), Abt und Autor
- Clau Maissen (1621–1678), Landrichter des Grauen Bundes
- Georg Schmid von Grüneck (1851–1932), römisch-katholischer Bischof des Bistums Chur
- Ludwig Maria Paly (1896–1933), Missionar und Märtyrer
- Isabel Morf (* 1957), Autorin von Kriminalromanen
- Leo Tuor (* 1959), Schriftsteller
- Martin Candinas (* 1980), Politiker (2022/23 Nationalratspräsident)
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Adolf Collenberg: Sumvitg. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 3. Dezember 2013.
- Adolf Collenberg: Tenigerbad. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 15. August 2012.
- Aluis Maissen: Sumvitg/Somvix. Eine kulturhistorische Darstellung. Sumvitg 2001.
- Die Gemeinden des Kantons Graubünden. Chur/Zürich 2003, ISBN 3-7253-0741-5.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- ↑ Möglicher Ausbau Kraftwerk Russein
- 1 2 3 4 Adolf Collenberg: Sumvitg. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Diese Abschnitte basieren weitgehend auf dem Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz (HLS), der gemäss den Nutzungshinweisen des HLS unter der Lizenz Creative Commons – Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0) steht. - ↑ Kantonsbibliothek Graubünden. Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist (Foto) ( vom 2. Oktober 2023 im Internet Archive)
- ↑ Kantonsbibliothek Graubünden. Maissen-Haus (Foto) ( vom 7. Dezember 2013 im Internet Archive)
- ↑ Kantonsbibliothek Graubünden. Atelierhaus Jacomet (Foto) ( vom 3. Juni 2022 im Internet Archive)
- ↑ Tuor Sogn Placi (Bubretsch) auf burgenwelt.org
- ↑ Burgstelle Chischliun (Castliun) auf burgenwelt.org








