Charre
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| Charre | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Nouvelle-Aquitaine | |
| Département (Nr.) | Pyrénées-Atlantiques (64) | |
| Arrondissement | Oloron-Sainte-Marie | |
| Kanton | Le Cœur de Béarn | |
| Gemeindeverband | Béarn des Gaves | |
| Koordinaten | 43° 19′ N, 0° 52′ W | |
| Höhe | 91–207 m | |
| Fläche | 11,41 km² | |
| Einwohner | 222 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 19 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 64190 | |
| INSEE-Code | 64186 | |
Blick von Süden auf Charre | ||
Charre ist eine französische Gemeinde mit 222 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine (vor 2016: Aquitanien). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Oloron-Sainte-Marie und zum Kanton Le Cœur de Béarn (bis 2015: Kanton Navarrenx).
Der Name in der gascognischen Sprache lautet Sharra.[1]
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Charre liegt ca. 35 km nordwestlich von Oloron-Sainte-Marie in der historischen Provinz Béarn.
Umgeben wird der Ort von den Nachbargemeinden:
| Nabas | Rivehaute Araujuzon |
Araux Viellenave-de-Navarrenx | |||||||
| Lichos Charritte-de-Bas |
Castetnau-Camblong | ||||||||
| Espès-Undurein | Arrast-Larrebieu |
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2009 | 2023 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 314 | 310 | 278 | 259 | 260 | 227 | 214 | 205 | 222 |
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ortskirche, gewidmet dem Apostel Simon Petrus. Wie die meisten katholischen Kirchen des Béarns, so wurde die ursprüngliche, einfache Ortskirche von Charre in den Hugenottenkriegen zerstört. Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche schließlich wieder aufgebaut, von 1881 bis 1883 restauriert. In diesem Zuge wurde auch der vierstöckige Glockenturm als Eingangsvorbau errichtet. Von 1885 bis 1886 erfolgte ein vollständiger Neubau, von 1965 bis 1968 eine weitere Restaurierung, bei der die Bleiglasfenster, Werke von Jean Lesquibe aus Anglet, eingesetzt wurden. Der Eingang der Kirche ist in Form eines Korbbogens gebaut, mit Natursteinen eingefasst. Im ersten Geschoss des Turms durchbricht ein doppeltes Rundbogenfenster die Fassade, im zweiten ein Okulus, in der dritten Etage erhellt ein Rundbogen den Raum, in dem sich die Glocken befinden. Der Helm wird auf einem Gesims getragen, das durch konsolenartige Kragsteine gestützt wird. Ein eisernes Kreuz mit einer Wetterfahne in Form eines Hahns schließt den Turm nach oben ab. Das Langhaus besteht aus einem Kirchenschiff und ist mit einem falschen Kesselgewölbe versehen.[8][9]
- Château de Mongaston. Die ursprüngliche Burg ist 1287 erstmals erwähnt worden. Die Grundherren von Mongaston sind seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Im 17. Jahrhundert sind neue Gebäude neben der alten Burg erwähnt worden. 1929 zerstörte ein Brand einen großen Teil des Schlosses, das sich seit 1971 in Restaurierungsarbeiten befindet.[10]
Wirtschaft und Infrastruktur
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Die Landwirtschaft ist eine der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der Gemeinde. Die Lage an einem der historischen Jakobswege nach Santiago de Compostela führt zu einer wachsenden Bedeutung des „grünen“ Tourismus. Charre liegt in den Zonen AOC des Ossau-Iraty, eines traditionell hergestellten Schnittkäses aus Schafmilch, sowie der Schweinerasse und des Schinkens „Kintoa“.[11]
Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2014[12]
Gesamt = 38
Gesamt = 38
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Fernwanderweg GR 65 von Genf nach Roncesvalles führt durch die Gemeinde. Er folgt der Via Podiensis, einem der vier historischen Jakobswege.[13]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde ist erreichbar über die Routes départementales 23, 115 und 244.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Charre – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Charre auf der Website des ehemaligen Gemeindeverbands (französisch)
- Website des Tourismusbüros des Gemeindeverbands (französisch)
- Website des Interessenverbands AOP Ossau-Iraty (französisch)
- Website der Filière Porc Basque (französisch)
- Charre auf der Karte von Cassini 1750
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Charre. Gasconha.com, abgerufen am 20. April 2017 (französisch).
- ↑ Ma commune : Charre. Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne, abgerufen am 20. April 2017 (französisch).
- ↑ Conseil régional d’Aquitaine: Charre. Visites en Aquitaine, archiviert vom am 21. April 2017; abgerufen am 17. Oktober 2023 (französisch).
- 1 2 Paul Raymond: Dictionnaire topographique du département des Basses-Pyrénées. In: Dictionnaire topographique de la France. Imprimerie nationale, 1863, S. 48, abgerufen am 20. April 2017 (französisch).
- ↑ France 1750. David Rumsey Map Collection: Cartography Associates, abgerufen am 20. April 2017 (englisch).
- 1 2 Notice Communale Charre. EHESS, abgerufen am 20. April 2017 (französisch).
- ↑ Populations légales 2014 Commune de Charre (64186). INSEE, abgerufen am 20. April 2017 (französisch).
- ↑ Église Saint-Pierre. Visites en Aquitaine, archiviert vom am 21. April 2017; abgerufen am 17. Oktober 2023 (französisch).
- ↑ église paroissiale Saint-Pierre. Ministerium für Kultur und Kommunikation, abgerufen am 20. April 2017 (französisch).
- ↑ Château de Mongaston. Ministerium für Kultur und Kommunikation, abgerufen am 20. April 2017 (französisch).
- ↑ Institut national de l’origine et de la qualité. Institut national de l’origine et de la qualité, abgerufen am 20. April 2017 (französisch).
- ↑ INSEE: Caractéristiques des établissements en 2014 Commune de Charre (64186). Archiviert vom am 20. Juni 2017; abgerufen am 17. Oktober 2023 (französisch).
- ↑ GR® 65, le chemin de Compostelle via le Puy. Fédération française de la randonnée pédestre, abgerufen am 20. April 2017 (französisch).
