Sozialdemokratische Partei Österreichs
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| Sozialdemokratische Partei Österreichs | ||||
| Parteivorsitzender | Andreas Babler | |||
| Stellvertretende Vorsitzende | Doris Bures Daniel Fellner Julia Herr Eva-Maria Holzleitner Jörg Leichtfried Mario Leiter Elvira Schmidt Philip Wohlgemuth Martin Winkler | |||
| Klubobmann | Philip Kucher[1] | |||
| Bundesgeschäftsführer | Klaus Seltenheim[2] | |||
| Gründung | 30. Dezember 1888 – 1. Jänner 1889 | |||
| Gründungsort | Hainfeld (Niederösterreich) | |||
| Hauptsitz | Wien 1., Löwelstraße 18 | |||
| Nationalratsmandate | 41/183 | |||
| Bundesratsmandate | 18/60 | |||
| Sitze in Landtagen | 125/440 | |||
| Staatliche Zuschüsse | 59,8 Millionen Euro (2022)[3] | |||
| Mitgliederzahl | 148.000 (April 2023)[4] | |||
| Parteigliederung | 9 Landesorganisationen 114 Bezirksorganisationen 3589 Ortssektionen | |||
| Mindestalter | 16 | |||
| Ausrichtung | Sozialdemokratie Progressivismus Europäischer Föderalismus | |||
| Internationale Verbindungen | Progressive Allianz | |||
| Sitze im Europäischen Parlament | 5/20 | |||
| Europapartei | Sozialdemokratische Partei Europas (SPE) | |||
| EP-Fraktion | S&D | |||
| Farbe | Rot | |||
| Website | www.spoe.at | |||
| Landesverband | Landesparteiobleute | Ergebnis der letzten Wahl des Landesparlaments |
Ergebnis der Nationalratswahl 2024 | |
|---|---|---|---|---|
| Burgenland | Hans Peter Doskozil | 46,4 % (2025) | 27,0 % | |
| Kärnten | Daniel Fellner | 38,9 % (2023) | 23,1 % | |
| Niederösterreich | Sven Hergovich | 20,7 % (2023) | 20,2 % | |
| Oberösterreich | Martin Winkler | 18,6 % (2021) | 20,3 % | |
| Salzburg | Peter Eder, Barbara Thöny, Bettina Brandauer (interimistisch) | 17,9 % (2023) | 16,8 % | |
| Steiermark | Max Lercher | 21,4 % (2024) | 18,6 % | |
| Tirol | Philip Wohlgemuth | 17,5 % (2022) | 15,4 % | |
| Vorarlberg | Mario Leiter | 9,1 % (2024) | 13,1 % | |
| Wien | Michael Ludwig | 39,38 % (2025) | 29,9 % | |
Referate der Partei
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der SPÖ gibt es neben der Partei im engeren Sinn unterschiedliche organisatorische Formen. Dazu zählen einerseits Parteireferate und andererseits Vorfeld- bzw. Nebenorganisationen. Parteireferate sind Abteilungen innerhalb der SPÖ und organisatorisch unmittelbar an diese angebunden. Sie sind ähnlich wie die Bundespartei gegliedert, also in eine Bundesebene, Landesebenen und darunter Bezirksstrukturen. Als parteiinterne Einheiten sind sie keine Vorfeldorganisationen, sondern Teil der Parteiorganisation und unterliegen daher anderen rechtlichen und inhaltlichen Rahmenbedingungen als eigenständige Vereine.[111]
Daneben bestehen Vorfeld- und Nebenorganisationen, die häufig in Vereinsform organisiert und formal von der Partei getrennt sind, aber vielfach personell und inhaltlich eng mit ihr verbunden sind. In manchen Fällen sehen Vereinsstatuten vor, dass bestimmte Funktionen an eine Parteimitgliedschaft geknüpft sind. Die Vorfeld- und Nebenorganisationen erfüllen dabei vor allem die Aufgabe, externe Wissens- und Praxisfelder systematisch mit sozialdemokratischer Expertise zu verknüpfen und diese Kompetenz in die politische Arbeit der Partei einzubringen. Zu nennen sind unter anderen:
- SPÖ Bildung
- SPÖ Frauen
- Junge Generation (JG)
- SPÖ Bauern[112]
- SPÖ GVV[113]
Vorfeldorganisationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die österreichische Sozialdemokratie stand gesellschaftlich über lange Zeit in starkem Gegensatz zum bürgerlich-konservativen Lager. Sozialdemokraten wollten daher oft auch außerhalb der Politik nicht in bürgerlichen Vereinen Mitglied werden und gründeten eigene Vereine. Diese sind formal von der SPÖ unabhängig, werden aber häufig von Funktionären und Mandataren der SPÖ geleitet und daher von politischen Beobachtern als Vorfeldorganisationen bzw. der Partei nahestehend bezeichnet. Bei einigen dieser Vereine (u. a. BSA, ASKÖ, Kinderfreunde) müssen bzw. mussten Funktionäre laut Vereinsstatuten verpflichtend SPÖ-Parteimitglieder sein.[114] Zu nennen sind unter anderen:[115]
- Aktion kritischer Schüler innen (AKS)
- Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs (ARBÖ) (ursprünglich Arbeiter-Rad- und -Kraftfahrerbund Österreichs) (Gegenstück zum ÖAMTC)[116][117]
- Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich (ASKÖ) (ursprünglich Arbeiterbund für Sport und Körperkultur)
- Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (Rettungsorganisation)
- Arbeiter Briefmarkensammler Verein (ABSV)
- Bund Sozialdemokratischer Akademikerinnen und Akademiker, Intellektueller, Künstlerinnen und Künstler (BSA) (Gegenstück zum Österreichischen Cartellverband)
- Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer (BSF)
- Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter im ÖGB
- Österreichischer Jugendherbergsverband
- Kinderfreunde Österreich (siehe auch Rote Falken)
- Mietervereinigung Österreichs (Pendant zum „schwarzen“ Mieterbund)
- Naturfreunde (Pendant zum Alpenverein)[118][116]
- Pensionistenverband Österreichs (Gegenstück zum Österreichischen Seniorenbund)
- Sozialdemokratische LehrerInnen Österreich (SLÖ)
- Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ)
- Sozialdemokratische LGBTIQ-Organisation in Österreich (SoHo)
- Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband (SWV)
- Verband der Arbeiter-Fischervereine Österreichs (VAFVÖ)
- Verband Sozialistischer Mittelschüler (VSM, bis 1973) (Gegenstück zum MKV)
- Verband Sozialistischer Student innen in Österreich (VSStÖ)
- Volkshilfe Österreich[119]
- Renner-Institut, Parteiakademie der SPÖ
- Bundes Themeninitiative Umwelt und Nachhaltigkeit
Ein Großteil der prominenten Persönlichkeiten der SPÖ, darunter zahlreiche Parteivorsitzende und führende Politikerinnen und Politiker wie zum Beispiel Andreas Babler, Julia Herr, Bruno Kreisky, Alfred Gusenbauer, Werner Faymann, Michael Häupl und Karl Blecha haben ihre politische Karriere in Vorfeldorganisationen wie der Sozialistischen Jugend Österreich oder der Jungen Generation begonnen. Diese Organisationen haben sich als bedeutende Orte der sozialdemokratischen politischen Bildung und des Engagements etabliert, an denen viele SPÖ-Mitglieder ihre ersten politischen Erfahrungen sammelten und ihre Grundwerte formen. Diese frühe politische Prägung hat maßgeblich zur Ausrichtung und Führung der SPÖ beigetragen.
Ehemalige Parteizeitungen der SPÖ
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Arbeiter-Zeitung (AZ): 1889 bis Jänner 1992; 1989 Ausstieg der SPÖ (Restanteil von 10 %); Oktober 1991 letzte Ausgabe.
- Oberösterreichisches Tagblatt: 1916–1987
- Neues Salzburger Tagblatt: 1945–1990; 1989 Komplettausstieg der SPÖ und Übertragung der Anteile an die AZ.
- Kärntner Tageszeitung (KTZ): gegründet 1945 als Die Neue Zeit, 1946 umbenannt; Jänner bis Oktober 2010 schrittweiser Komplettausstieg der SPÖ.
Diskussionsorgan der Partei
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Zukunft: Zeitschrift, Organ der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs (1879–1896); seit 1946: Die Zukunft (Zeitschrift SPÖ).
Parteiorgane
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Parlamentsklub der SPÖ publiziert online mit dem Webmagazin Kontrast.at. Die politische Akademie der SPÖ, das Dr.-Karl-Renner-Institut, gibt mit dem BSA – Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller und KünstlerInnen sowie der Wiener Bildungsakademie zehn- bis elfmal jährlich die Zeitschrift Die Zukunft heraus. Die Zeitschrift wird von der GHZ, der Gesellschaft zur Herausgabe der Zeitschrift »Zukunft«, herausgegeben und erscheint derzeit im Victor Adler Verlag.[120]
Mitglieder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Mitgliederanzahl der SPÖ erreichte Ende der 1970er Jahre mit über 720.000 Personen ihren Höchststand. Bis 1990 schrumpfte diese Zahl auf ca. 620.000 Personen, von denen bis 2005 nochmals etwa zwei Drittel wegfielen. Im März 2017 betrug der Mitgliederstand ungefähr 180.000 Personen[121] und schrumpfte bis zur Mitgliederbefragung im Februar 2020 auf 157.855 Personen.[122] Im Zuge der Abstimmung der Parteimitglieder über die Parteiführung wurde im März 2023 bekannt, dass noch 147.000 Personen Parteimitglied seien[123]. Bei einem bundesweit einheitlichen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 72 Euro ergeben sich daraus für die SPÖ Einnahmen von rund 13 Mio. Euro.[124]
Das Durchschnittsalter der SPÖ-Mitglieder liegt bei 63 Jahren.[125]
Prominente Mitglieder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Siehe Kategorie:SPÖ-Mitglied.
Finanzierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Rechenschaftsbericht der SPÖ für 2015 wurde erst Ende August 2017 vom Rechnungshof veröffentlicht. Die SPÖ hatte demnach Gesamteinnahmen von knapp 96 Millionen Euro, die Ausgaben lagen bei 107,2 Millionen Euro.[126][127]
Die Einnahmen der SPÖ bestehen zum größten Teil aus der Parteienförderung, die (inklusive der Förderungen für den Parlamentsklub und das Dr.-Karl-Renner-Institut) für 2017 auf Bundesebene EUR 19,2 Mio. betragen. Dazu kommen noch Förderungen für die SPÖ in den Ländern von EUR 38,5 Mio., in Summe somit 57,7 Mio. Euro.[128]
Nach Schätzungen ist die SPÖ nach der Nationalratswahl 2017 mit EUR 20 Mio. verschuldet. Dies entspricht einer Vervierfachung des Schuldenstands per 2011 von damals EUR 5 Mio.[129] Die Ursache für die hohe Verschuldung wird in den Nachwirkungen des finanziellen Desasters der Arbeiter-Zeitung in den 1980er Jahren, im chronischen Ungleichgewicht zwischen fixen Kosten und Einnahmen der Partei sowie dem ständigen Mitgliederschwund gesehen.[130] Zur Schuldentilgung wurde das der SPÖ gehörende Gartenhotel Altmannsdorf um EUR 14 Mio. an die U.M. Bau AG verkauft,[131] außerdem die der Partei gehörende Betreibergesellschaft der Gloriette in Schönbrunn und ein weiteres Drei-Sterne-Hotel.[132] Das Ziel war es, bis 2021 sämtliche Schulden getilgt zu haben.[133]
Auch in der Vergangenheit war die Partei bereits mehrfach stark verschuldet. Nach der Nationalratswahl 1999 hatte die SPÖ Schulden in Höhe von EUR 25 Mio., damals wurde durch den Verkauf der Anteile der Bundespartei an der Echo-Werbeagentur, durch eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge sowie durch die Übertragung von Aufgaben auf die Landesorganisationen gegengesteuert.[134] Erschwert wurde die Finanzsituation nach Abschluss der Sanierung im Jahr 2006 durch den Notverkauf der Bawag im Zuge eines Finanzskandals; zumal die Bank allein von den 70er Jahren bis 1989 umgerechnet EUR 95 Mio. an SPÖ, Gewerkschaft und Konsum durch überhöhte Zahlungen für Immobilien und Firmen zugeführt hatte.[135] Andererseits wurde auch die Vermutung, dass die Entschuldung der SPÖ nach 2000 als verdeckte Parteienfinanzierung über die Bawag erfolgt sei, wiederholt geäußert.[135][136][137]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Martin van Amerongen: Kreisky und seine unbewältigte Gegenwart. Styria, Graz u. a. 1977, ISBN 3-222-10995-8.
- Caspar Einem, Wolfgang Neugebauer, Andreas Schwarcz: Der Wille zum aufrechten Gang. Czernin, Wien 2005, ISBN 3-7076-0196-X.
- Ralf Hoffrogge: Sozialismus und Arbeiterbewegung in Deutschland und Österreich. Von den Anfängen bis 1914. 2., erweiterte Auflage, Schmetterling, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-89657-691-0.
- Barbara Kaindl-Widhalm: Demokraten wider Willen? Autoritäre Tendenzen und Antisemitismus in der 2. Republik (= Österreichische Texte zur Gesellschaftskritik, Band 40). Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1990, ISBN 3-900351-99-6.
- Helene Maimann (Hrsg.): Die ersten 100 Jahre. Österreichische Sozialdemokratie 1888–1988. Brandstätter, Wien 1988, ISBN 3-85447-322-2.
- Maria Mesner (Hrsg.): Entnazifizierung zwischen politischem Anspruch, Parteienkonkurrenz und Kaltem Krieg. Das Beispiel der SPÖ. Verlag Oldenbourg, München 2005, ISBN 3-486-57815-4.
- Wolfgang Neugebauer: Widerstand und Opposition. In: Emmerich Tálos (Hrsg.): NS-Herrschaft in Österreich. Ein Handbuch. öbv und hpt, Wien 2000, ISBN 3-209-03179-7, S. 187–212.
- Anton Pelinka: Nach der Windstille. Eine politische Autobiografie. Lesethek, Wien 2009, ISBN 978-3-99100-006-8.
- Oliver Rathkolb: Die paradoxe Republik. Österreich 1945 bis 2005. Zsolnay, Wien 2005, ISBN 3-552-04967-3.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Sozialdemokratische Partei Österreichs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Website der Sozialdemokratischen Partei Österreichs
- Der Sozialdemokratische Parlamentsklub
- Geschichte der Sozialdemokratie in Österreich
- SPÖ-Parteipräsidium
- SPÖ-Objektsammlung des Archivs der sozialen Bewegungen: https://sozialarchiv.org/objekte-suchen/?suche=SP%C3%96
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Philip Kucher mit 97,7 Prozent zum SPÖ-Klubvorsitzenden gewählt. In: ots.at. 6. März 2025, abgerufen am 7. März 2025.
- 1 2 3 Babler wird SPÖ-Klubchef, Parteigeschäftsführung ging einstimmig durch Vorstand. In: derStandard.at. Abgerufen am 13. Juni 2023.
- ↑ Parteienförderung: 224 Millionen Euro von Bund und Ländern, ÖVP Spitzenreiter. In: derStandard.at. 10. April 2022, abgerufen am 27. November 2022.
- ↑ SPÖ-Vorsitzwahl wird zum Dreikampf. In: ORF.at. 11. April 2023, abgerufen am 11. April 2023.
- ↑ SPÖ – Das Grundsatzprogramm. SPÖ, Oktober 1998, III. Politische Perspektiven, S. 22 (online ( vom 9. November 2018 im Webarchiv archive.today) [PDF; abgerufen am 19. März 2023]).
- 1 2 Wahlmanifest der Sozialdemokratischen Partei Österreichs – Nationalratswahl 2008. (PDF; 334 kB) In: spoe.at. 8. August 2008, S. 17, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 20. September 2008; abgerufen am 5. Februar 2021.
- ↑ SPÖ – Das Grundsatzprogramm. SPÖ, Oktober 1998, III. Politische Perspektiven, S. 24 (online ( vom 9. November 2018 im Webarchiv archive.today) [PDF; abgerufen am 19. März 2023]).
- ↑ SPÖ – Das Grundsatzprogramm. SPÖ, Oktober 1998, III. Politische Perspektiven, S. 19 (online ( vom 9. November 2018 im Webarchiv archive.today) [PDF; abgerufen am 19. März 2023]).
- ↑ Gerhard Oberkofler: Eine internationalistische Solidaritätserklärung von Christian Broda für die Kurden (1984). (PDF) Abgerufen am 15. Februar 2024.
- ↑ Wahlmanifest der Sozialdemokratischen Partei Österreichs – Nationalratswahl 2008. (PDF; 334 kB) In: spoe.at. 8. August 2008, S. 32, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 20. September 2008; abgerufen am 5. Februar 2021.
- ↑ Philipp Aichinger: Was SPÖ und FPÖ noch trennt – und eint. In: DiePresse.com. 8. Juni 2015, abgerufen am 26. Mai 2019.
- ↑ Kern und Doskozil lehnen gemeinsame EU-Armee ab. In: derStandard.at. 11. November 2016, abgerufen am 11. November 2018.
- ↑ SPÖ – Das Grundsatzprogramm. SPÖ, Oktober 1998, III. Politische Perspektiven, S. 8 (online ( vom 9. November 2018 im Webarchiv archive.today) [PDF; abgerufen am 19. März 2023]).
- ↑ SPÖ – Das Grundsatzprogramm. SPÖ, Oktober 1998, III. Politische Perspektiven, S. 9 (online ( vom 9. November 2018 im Webarchiv archive.today) [PDF; abgerufen am 19. März 2023]).
- ↑ Wahlmanifest der Sozialdemokratischen Partei Österreichs – Nationalratswahl 2008. (PDF; 334 kB) In: spoe.at. 8. August 2008, S. 3, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 20. September 2008; abgerufen am 5. Februar 2021.
- ↑ Wahlmanifest, Seite 10. ( vom 20. September 2008 im Internet Archive) (PDF; 334 kB).
- ↑ Wahlmanifest, Seite 21. ( vom 20. September 2008 im Internet Archive). (PDF; 334 kB).
- ↑ Ralf Hoffrogge: Sozialismus und Arbeiterbewegung in Deutschland und Österreich – von den Anfängen bis 1914. 2. Auflage. Schmetterling, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-89657-691-0, S. 209–211.
- ↑ Ralf Hoffrogge: Sozialismus und Arbeiterbewegung in Deutschland und Österreich – von den Anfängen bis 1914. 2. Auflage. Schmetterling, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-89657-691-0, S. 213.
- ↑ SDAP: Eisenacher Programm (1869). Transkripiert von Einde O’Callaghan. In: marxists.org. 15. Oktober 2003, abgerufen am 28. Februar 2015.
- ↑ Vgl. u. a. Lucian_O._Meysels: Victor Adler. Die Biographie. Amalthea, Wien 1997, ISBN 3-85002-403-2, S. 80 ff.
- ↑ Lucian O. Meysels: Victor Adler. Die Biographie. Amalthea, Wien 1997, ISBN 3-85002-403-2, S. 142 ff.
- ↑ Vgl. u. a. Johannes Sachslehner: 1918 – Die Stunden des Untergangs. 2014, S. 81.
- ↑ Vgl. Manfried Rauchensteiner: Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie 1914–1918. 2013, S. 1036.
- ↑ Ralf Hoffrogge: Sozialismus und Arbeiterbewegung in Deutschland und Österreich – von den Anfängen bis 1914. 2. Auflage, Stuttgart 2017, S. 215–219.
Frauen bewegen Politik. Österreich 1848–1938. Innsbruck/Wien/Bozen 2009, 2. Auflage, 2010. - ↑ Vgl. Norbert Leser: Skurrile Begegnungen. 2011, S. 217 ff.
- ↑ Otto Bauer: Die österreichische Revolution. Wiener Volksbuchhandlung, 1923 (Transkription von Einde O’Callaghan für das Marxists’ Internet Archive. [abgerufen am 27. Mai 2020]).
- ↑ Karl Vocelka: Geschichte Österreichs. Heyne, 3. Auflage, Taschenbuchausgabe 09/2002, S. 276.
- ↑ Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich, Nr. 24 v. 13. Februar 1934, S. 159, 78. Verordnung: Verbot jeder Betätigung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Österreich (Online bei alex.onb.ac.at).
- ↑ Manfred_Scheuch: Österreich im 20. Jahrhundert. Christian Brandstätter Verlag, Wien/München 2000, ISBN 3-85498-029-9, S. 109.
- ↑ Vgl. dazu u. a. Elisabeth Boeckl-Klamper, Thomas Mang, Wolfgang Neugebauer: Gestapo-Leitstelle Wien 1938–1945. (2018), S. 313 ff.
- ↑ Friedrich Heer: Der Kampf um die österreichische Identität. Böhlau, Wien 1981, ISBN 3-205-07155-7, S. 441.
- ↑ Karl Seitz im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien
- ↑ Felix Czeike (Hrsg.): Historisches Lexikon Wien. Kremayr & Scheriau, Band 4, Wien 1995, S. 660.
- ↑ StGBl. Nr. 1/1945.
- 1 2 Adolf Schärf: Zwischen Demokratie und Volksdemokratie. Österreichs Einigung und Wiederaufrichtung im Jahre 1945. Verlag der Wiener Volksbuchhandlung, Wien 1950, S. 65 ff.
- ↑ Ohne Parteibrille. In: demokratiezentrum.org. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2020; abgerufen am 5. Oktober 2019.
- ↑ 1949: Man balgte sich um die Nazis. In: DiePresse.com. 23. Januar 2009, abgerufen am 26. September 2019.
- ↑ Die SPÖ und ihre braunen Wurzeln: Warum SPÖ-Sozialisten »seinerzeit Nationalsozialisten geworden« sind. SPÖ-Werbung mittels Flugblatt, 1949. In: dokumentationsarchiv.at. Abgerufen am 25. Oktober 2019.
- ↑ Anton Pelinka: Nach der Windstille. Lesethek, Verlag Braumüller GmbH, Wien 2009, ISBN 978-3-99100-006-8, S. 15.
- ↑ Junge Generation in der SPÖ (JG). In: dasrotewien.at. SPÖ Wien, abgerufen am 21. August 2024.
- ↑ JG – Die Junge Generation in der SPÖ. In: rotbewegt.at. SPÖ, abgerufen am 21. August 2024.
- ↑ Sozialistische Jugend (SJ). In: dasrotewien.at. SPÖ Wien, abgerufen am 21. August 2024: „… zumal die SJ in vielen Sachfragen nicht nur eigene, oftmals „linkere“ (marxistische) Standpunkte vertritt, sondern, im Gegensatz z. B. zu den deutschen Jusos, immer ihre organisatorische Eigenständigkeit verteidigte. Dies führte auch dazu, dass 1956 – als Gegenstruktur zur allzu eigenständigen SJ – ein „Jungwählerreferat“ gegründet wurde, …“
- ↑ Dafür stehen wir. In: junge-generation.at. Junge Generation in der SPÖ Wien, abgerufen am 21. August 2024.
- ↑ Vgl. Claus Gatterer: Der k.u.k. Sozialdemokrat. In: Die Zeit vom 10. Februar 1967.
- ↑ Anton_Pelinka: Nach der Windstille. Eine politische Autobiografie. Lesethek, Wien 2009, ISBN 978-3-99100-006-8, S. 47.
- ↑ Manfred Bauer, Marko Miloradovic, Philipp Lindner, Julia Herr, Sebastian Pay: 120 Jahre Sozialistische Jugend. Hrsg.: Sozialistische Jugend Österreich. Modernisierung, S. 40: „Das organisatorische neue Credo hieß: Projekte und Kooperationen bzw. Neustrukturierungsüberlegungen gemeinsam mit den anderen sozialdemokratischen Jugendorganisationen; die SJ sollte moderner, sie sollte sozialdemokratisch werden (im Jahr 1991, als sich die „SPÖ“ in „Sozialdemokratische Partei“ umtaufte, wurde dieser Schritt von der SJÖ bewusst nicht mitvollzogen; bis heute lehnt eine überwältigende Mehrheit der SJÖ-Mitglieder diese Bezeichnung konsequent ab).“
- ↑ Kanzler Gusenbauer gibt auf, Faymann kommt. In: Sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 26. November 2018.
- ↑ Rot-schwarze Koalition ist fix – Ministerliste noch nicht. In: derStandard.at. 24. November 2008, abgerufen am 1. Juni 2019.
- ↑ Plüschpanda für Faymanns „Kuschelkurs“. In: oe24.at. 3. Dezember 2008, abgerufen am 28. September 2019.
- ↑ Werner Faymann tritt als Bundeskanzler und SPÖ-Chef zurück. In: derStandard.at. 9. Mai 2016, abgerufen am 11. November 2019.
- ↑ „Regierung braucht einen Neustart“. In: ORF.at. 9. Mai 2016, abgerufen am 24. November 2019.
- ↑ Brigitte Pechar: SPÖ macht Christian Kern zum neuen Kanzler. In: Wienerzeitung.at. 12. Mai 2016, abgerufen am 16. Februar 2019.
- ↑ Katharina Mittelstaedt, Maria Sterkl: SPÖ-Präsidium designiert Rendi-Wagner als Parteichefin. In: derStandard.at. 22. September 2018, abgerufen am 25. November 2018.
- ↑ Die SPÖ bekommt ihre erste Bundesparteivorsitzende. In: Salzburg24.at. 22. September 2018, abgerufen am 26. November 2018.
- ↑ 97,8 Prozent für Pamela Rendi-Wagner! In: spoe.at. 24. November 2018, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 24. November 2018; abgerufen am 13. November 2024.
- ↑ Julia Neuhauser: Rote Kampfansage: Rendi Wagner will erste Kanzlerin werden. In: DiePresse.com. 24. November 2018, abgerufen am 24. November 2018.
- ↑ Nationalratswahl: Termin für 29. September 2019 im Ministerrat beschlossen. In: Vienna.at. 3. Juli 2019, abgerufen am 23. Mai 2023.
- ↑ Miriam Kruse, Patrick Seibert: Österreich: Übergangsregierung soll nächste Woche stehen. In: SWR.de. 28. Mai 2019, abgerufen am 20. Oktober 2019.
- ↑ Christian Bartlau: Österreich erlebt das „freie Spiel der Kräfte“ – Sternstunde der Demokraten, Albtraum der Regierung. In: Tagesspiegel.de. 10. Juli 2019, abgerufen am 23. Mai 2023.
- ↑ „Keine Personaldebatte“: Rendi-Wagner wird SPÖ-Spitzenkandidatin. In: ORF.at. 28. Mai 2019, abgerufen am 28. Mai 2019.
- ↑ Michael Bachner: SPÖ in tiefer Krise – die Anhänger sind gespalten. In: Kurier.at. 9. Dezember 2019, abgerufen am 29. Januar 2020 (Digitalabo erforderlich).
- ↑ Doskozil-„Absolute“ – SPÖ sucht Erfolgsrezept im Burgenland. In: ORF.at. 26. Januar 2020, abgerufen am 3. Februar 2020.
- ↑ Mitgliederbefragung: Was Rendi-Wagner das Siegen schwermacht. In: derStandard.at. 1. März 2020, abgerufen am 31. Mai 2020.
- ↑ Rendi-Wagner übersteht SPÖ-Mitgliederbefragung. In: Vienna.at. 6. Mai 2020, abgerufen am 17. Mai 2020.
- ↑ Doskozil will, dass Zustimmungswerte über SPÖ-Spitzenkandidatur entscheiden. In: derStandard.at. 30. Juli 2020, abgerufen am 30. Juli 2020.
- ↑ Endergebnis der Wien-Wahl 2020 inklusive Briefwahlstimmen. In: Vienna.at. 14. Oktober 2020, abgerufen am 21. April 2021.
- ↑ Oona Kroisleitner: Rendi-Wagner am SPÖ-Parteitag mit nur 75 Prozent wiedergewählt. In: derStandard.at. 26. Juni 2021, abgerufen am 26. Juni 2021.
- ↑ Ergebnis Oberösterreich. Ergebnisse und Visualisierungen zu den Wahlen in Oberösterreich 2021. In: ORF.at. 2021, abgerufen am 13. Oktober 2021.
- ↑ Landtagswahl 2022 | Landesergebnis. In: wahlen.tirol.gv.at. Abgerufen am 10. Februar 2023.
- ↑ Manfred Mitterwachauer: Schwarz-Rot in Tirol angelobt: Neue Besen gegen die alten Probleme. In: TT.com. 26. Oktober 2022, abgerufen am 10. Februar 2023.
- ↑ SPÖ wird aus der Parteizentrale in der Löwelstraße ausziehen. In: derStandard.at. 25. November 2022, abgerufen am 26. November 2022.
- ↑ Wiener SPÖ zieht aus Löwelstraße aus. In: ORF.at. 19. Juni 2023, abgerufen am 19. Juni 2023.
- ↑ Land Niederösterreich – Landtagswahl 2023. In: NOe.gv.at. Abgerufen am 10. Februar 2023.
- ↑ Landtagswahl Kärnten 2023. In: ORF.at. Abgerufen am 5. Juni 2023.
- ↑ FPÖ startbereit: Marlene Svazek (FPÖ) zu den Koalitionsverhandlungen. In: Meinbezirk.at. 28. April 2023, abgerufen am 7. Juni 2023.
- ↑ Rendi-Wagner will rasche Klärung erzwingen. In: derStandard.at. Abgerufen am 23. Mai 2023.
- ↑ Doskozil bewirbt sich um den SPÖ-Parteivorsitz. In: derStandard.at. Abgerufen am 23. Mai 2023.
- ↑ SPÖ legt wieder Regeln für Vorsitzsuche fest. In: ORF.at. 26. März 2023, abgerufen am 27. März 2023.
- ↑ Ralf Leonhard: Mitgliederbefragung beschlossen – Machtkampf in der SPÖ. In: Taz.de. 15. März 2023, abgerufen am 19. März 2023.
- ↑ SPÖ-Parteivorstand beschloss einstimmig Mitgliederbefragung und Parteitag. In: spoe.at. Abgerufen am 19. März 2023.
- ↑ Doskozil gewinnt bei Mitgliederbefragung. In: ORF.at. 22. Mai 2023, abgerufen am 22. Mai 2023.
- ↑ burgenland ORF at red: SPÖ-Parteitag: Felber ist wählbar, darf aber nicht rein. 4. November 2023, abgerufen am 16. Dezember 2024.
- ↑ Berthold Felber: „Es ist gefährlich geworden, Doskozil zu widersprechen“. 25. März 2023, abgerufen am 16. Dezember 2024.
- ↑ Stimmen vertauscht: Babler neuer SPÖ-Vorsitzender. In: ORF.at. 5. Juni 2023, abgerufen am 9. Juni 2023.
- ↑ SPÖ hat Ergebnis vertauscht: Andreas Babler ist Parteichef. In: profil.at. 5. Juni 2023, abgerufen am 5. Juni 2023 (Stand: 5. Juni 2023, 15:51 Uhr): „Aufgeflogen war der Fehler, weil ORF-Journalist Martin Thür die Delegiertenstimmen von Babler und Doskozil zusammenzählte – aber eine Stimme auf die Summe aller abgegebenen Stimmen fehlte.“
- ↑ SPÖ – Wahlergebnis vertauscht – Babler SPÖ-Parteichef. Laut dem nun vorliegenden Ergebnis kam Doskozil auf 280 Stimmen, Babler hingegen auf 317. In: tagblatt-wienerzeitung.at. 5. Juni 2023, abgerufen am 5. Juni 2023 (Stand: 5. Juni 2023, 16:24 Uhr).
- ↑ vogl, jkla: Auszählungsdebakel: Babler statt Doskozil SPÖ-Chef. In: ORF.at. 5. Juni 2023, abgerufen am 5. Juni 2023.
- ↑ Babler statt Doskozil: SPÖ stolpert zum Vorsitzenden. In: ORF.at. 5. Juni 2023, abgerufen am 5. Juni 2023.
- ↑ Wahlkommission bestätigt: Babler ist neuer SPÖ-Chef. In: ORF.at. 6. Juni 2023, abgerufen am 6. Juni 2023.
- ↑ Burgenland-Krone: Wahl zum SPÖ-Bundeschef: Nun Klage auf Aufhebung. 7. August 2023, abgerufen am 7. August 2023.
- ↑ Salzburger Nachrichten: SPÖ: Klage von Parteirebell wegen Vorsitzwahl abgewiesen. 4. April 2024, abgerufen am 16. Dezember 2024.
- ↑ Babler bestreitet Konflikt mit Doskozil. In: ORF.at. 5. Juni 2023, abgerufen am 5. Juni 2023.
- ↑ Philipp Aichinger, Daniel Bischof: SPÖ: Tausche Grunderwerbs- gegen dreißigjährige Erbensteuer. 28. August 2023, abgerufen am 13. November 2024.
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