Prince

Prince Rogers Nelson (* 7. Juni 1958 in Minneapolis, Minnesota; † 21. April 2016 in Chanhassen, Minnesota) war ein US-amerikanischer Sänger, Komponist, Songwriter, Multiinstrumentalist, Musikproduzent und Schauspieler.
Prince war ab 1978 im Musikgeschäft tätig. Vor allem in den 1980er Jahren beeinflusste er die internationale Musikszene, indem er Musikgenres miteinander kombinierte: Seine stilistische Bandbreite reichte von Contemporary R&B, Funk, Soul, Pop und Rock bis hin zu Blues und Jazz. Seine Liedtexte schrieb Prince selbst, zudem komponierte, arrangierte und produzierte er seine Songs. Außerdem spielte er Akustische und E-Gitarre, E-Bass, Keyboard, Klavier sowie Schlagzeug. Bei den meisten Studioaufnahmen spielte er alle Instrumente selbst.
Den internationalen Durchbruch schaffte Prince im Jahr 1984 mit der Single und dem Album Purple Rain zum gleichnamigen Film, in dem er auch die Hauptrolle spielt. Zu Lebzeiten wurden weltweit mehr als 100 Millionen seiner Tonträger verkauft und er gewann sieben Grammy Awards, 1985 einen Oscar sowie 2007 einen Golden Globe Award. 2004 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
In den 1990er Jahren verfocht Prince entschieden die Rechte an seinem geistigen Eigentum, was er unter anderem durch seinen Widerstand gegen Tonträgerunternehmen zeigte. Wegen Differenzen mit seiner Schallplattenfirma Warner Bros. Records legte er von 1993 bis 2000 seinen Künstlernamen ab. Statt eines aussprechbaren Namens verwendete er ein Symbol als Pseudonym und wurde häufig als The Artist Formerly Known As Prince („Der Künstler, der früher als Prince bekannt war“) oder kurz TAFKAP bezeichnet. Nach dem Vertragsende mit Warner nannte er sich ab Mai 2000 wieder Prince.
Anfang des 21. Jahrhunderts wählte er als Abgrenzung von der Musikindustrie unkonventionelle Vertriebskanäle – so waren einige Alben nur über das Internet oder als Zeitungsbeilage erhältlich.
Postum würdigten seine Karriere unter anderen Barack Obama, Bono, Bruce Springsteen, Elton John, Madonna, Mark Knopfler, Michael Jordan und Mick Jagger. Seit 2017 werden sämtliche Tonträger-Veröffentlichungen von The Prince Estate („Der Prince-Nachlass“) verwaltet. Im Jahr 2025 erhielt Prince den Grammy Lifetime Achievement Award für sein Lebenswerk.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kindheit und Jugend
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Prince Rogers Nelson wurde 1958 in Minneapolis geboren.[1] Benannt wurde er nach dem Bühnennamen „Prince Rogers“ seines Vaters John Lewis Nelson (* 29. Juni 1916; † 25. August 2001),[2] der hauptberuflich als Angestellter bei Honeywell International in Minneapolis arbeitete und in seiner Freizeit auf einer lokalen Bühne als Jazz-Pianist mit seiner Band The Prince Rogers Trio auftrat.[3]
Bei einem seiner Auftritte im Jahr 1956 in Minneapolis hatte Nelson die Jazzsängerin Mattie Della Shaw (* 11. November 1933; † 15. Februar 2002)[4] kennengelernt, die schwarze und weiße Vorfahren hatte. Er engagierte sie als Sängerin in seiner Jazz-Band, und am 31. August 1957 heirateten die beiden.[5] Aus erster Ehe mit seiner Frau Vivian (* 1920; † 1973)[6] brachte Nelson drei Töchter und einen Sohn in die Ehe ein. Auch Mattie Shaw hatte bereits einen Sohn (* 1953; † 2019)[7] mit ihrem ersten Ehemann (* 1918; † 1992).[8]

In einem späteren Interview erklärte John L. Nelson, er habe den ersten Sohn aus zweiter Ehe Prince genannt, damit dieser verwirklichen könne, was er selbst sich vorgenommen habe.[9] Am 18. Mai 1960 bekamen die Nelsons noch eine gemeinsame Tochter mit Namen Tyka Evene († 4. November 2024).[3][10][11]
Das Ehepaar lebte mit sieben Kindern aus drei Beziehungen in einem Haus in Minneapolis, bis es sich 1965 räumlich trennte und am 24. September 1968 scheiden ließ.[12] John L. Nelson zog aus; Prince blieb bei seiner Mutter, die ab 1967 mit Hayward Julius Baker (* 23. September 1915; † 29. Dezember 2010)[13] liiert war und ihn später heiratete.[14] „Ich konnte ihn von Anfang an nicht leiden“, sagte Prince in einem späteren Interview über seinen Stiefvater.[14] Im Oktober 1970 bekamen Mattie Shaw und Baker einen gemeinsamen Sohn,[15] der damit zu den insgesamt sechs Halbgeschwistern von Prince zählt.
Wegen Streitigkeiten mit Baker zog Prince 1970 im Alter von zwölf Jahren zu seinem leiblichen Vater. Doch 1972 verbannte John L. Nelson seinen Sohn aus dem Haus, weil dieser sich mit einem Mädchen getroffen hatte. Fortan wohnte Prince bei seiner Tante, der Schwester von Nelson, bis er schließlich 1973 von Bernadette Anderson (* 1932; † 2003)[16] aufgenommen wurde. Sie war geschieden und hatte ebenfalls sechs Kinder. Ihren Sohn André Simon Anderson (* 1958), später bekannt als André Cymone, hatte Prince bereits 1965 in der Schule kennengelernt.[17]
Im Juni 1976 bestand Prince seine Abschlussprüfung an der Central High School, und im Dezember desselben Jahres bezog er im Alter von 18 Jahren seine erste eigene Wohnung in Minneapolis.[18][19]
Familie
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Von August 1985 bis Ende April 1986 war der 160 cm[20] große Sänger Prince mit Susannah Melvoin verlobt und wohnte mit ihr in Chanhassen in Minnesota.[21][22] Ab 1987 war er mit Sheila E. verlobt, die die Beziehung 1988 beendete. Partnerschaft und Verlobung hielt das Paar damals geheim. Erst im September 2014 machte Sheila E. in ihrer Autobiografie beides öffentlich.[23]
Am 8. August 1990 lernte Prince bei seiner Nude-Tour in Mannheim die 15 Jahre jüngere Tänzerin Mayte Garcia kennen.[24] Mit der damals minderjährigen Garcia stand Prince anschließend in fortlaufendem Kontakt; 1992 nahm er sie als Tänzerin und Hintergrundsängerin in seine Begleitband The New Power Generation auf. Am 14. Februar 1996 heirateten die beiden in Minneapolis. Aus der Ehe stammte ein Sohn, geboren am 16. Oktober 1996 in Minneapolis. Das Kind war eine Frühgeburt und litt am Pfeiffer-Syndrom Typ 2 mit körperlichen und geistigen Behinderungen; es starb eine Woche später, am 23. Oktober 1996. Im August 1997 war Garcia erneut schwanger, erlitt aber drei Monate später eine Fehlgeburt.[25][26][27] Im Sommer 1998 trennten sich Prince und Garcia, im Mai 2000 wurde die Ehe geschieden.[28]
Prince heiratete das zweite Mal am 31. Dezember 2001, und zwar die Kanadierin Manuela Testolini (* 19. September 1976).[29] Er hatte sie 1997 auf seiner damaligen Love-4-One-Another-Charities-Tour kennengelernt, bei der sie als Beraterin arbeitete.[30] Die Ehe blieb kinderlos. Am 24. Mai 2006 reichte Testolini die Scheidung ein, die im Oktober 2007 vollzogen wurde.[31]
Von Herbst 2014 bis zu seinem Tod war Prince mit der Sängerin Judith Hill (* 1984) liiert, was Hill erst am 16. Juni 2016 – zwei Monate nach Prince’ Tod – bekanntgab.[32] Meldungen und Berichte, die sein Privatleben betrafen, kommentierte Prince ausgesprochen selten und schirmte es rigoros ab.
Tod
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Am Abend des 14. April 2016 beendete Prince sein zweites Konzert an diesem Tag im Fox Theatre in Atlanta in Georgia. Auf dem nächtlichen Heimflug verlor er das Bewusstsein und sein gemieteter Privatjet machte um 01:00 Uhr in Moline in Illinois eine Notlandung, etwa 60 Flugminuten vor der geplanten Ankunft in seiner Heimatstadt Minneapolis. Er hatte eine Überdosis des Schmerzmittels Percocet eingenommen, ein Kombinationspräparat aus Oxycodon – einem starken Opioid – und Paracetamol. Das Rettungspersonal verabreichte ihm noch auf dem Flugplatz den Opioidantagonist Naloxon als Gegenmittel.[33][34] Anschließend wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert. Laut The New York Times war er seit Jahren medikamentenabhängig. Sheila E. sagte nach Prince’ Tod, dass er infolge jahrelangen Tanzens in High Heels unter Hüft- und Knieschmerzen gelitten habe.[35][36]
Am Morgen des 15. April verließ Prince das Krankenhaus in Moline und flog zurück nach Minneapolis.[37] Am 20. April kontaktierte sein Management wegen eines „schweren medizinischen Notfalls“ den in Kalifornien ansässigen Arzt Howard Kornfeld, spezialisiert auf Patienten mit Medikamentenabhängigkeit. Da Kornfeld verhindert war, flog sein Sohn Andrew, Mitarbeiter und damals Medizinstudent, nach Minneapolis, um Prince am folgenden Tag zu besuchen.[38]
Am 21. April 2016 wurde Prince in einem Fahrstuhl seines Paisley Park Studios in Chanhassen von seinem persönlichen Assistenten und Mitarbeiter Kirk Johnson leblos aufgefunden,[39] worauf Andrew Kornfeld den Rettungsdienst alarmierte. Der Versuch einer Wiederbelebung blieb erfolglos; Prince wurde um 10:07 Uhr Ortszeit für tot erklärt.[40] Er wurde 57 Jahre alt.
Am nächsten Tag wurde der Leichnam eingeäschert.[41] Prince’ Urne ist als Miniaturmodell seines Paisley Park Studios gestaltet und mit dem lilafarbenen Symbol dekoriert, das er von 1993 bis 2000 als Künstlernamen verwendete. Die Urne befindet sich im Paisley Park Studio, ist jedoch nicht mehr offiziell zugänglich.[42][43]
Am 2. Juni 2016 veröffentlichten die in Minnesota zuständigen Rechtsmediziner den Obduktionsbericht. Als Todesursache wurde eine Überdosis des Schmerzmittels Fentanyl festgestellt, die sich Prince selbst verabreicht hatte. Der Tod des Musikers wird als Unfall eingestuft.[44] Im August 2016 gaben Ermittler bekannt, dass bei einer Durchsuchung am 21. April 2016 im Paisley Park Studio Tabletten gefunden wurden, die laut Medikamentenverpackung das Schmerzmittel Hydrocodon enthalten sollten. Tatsächlich enthielten die Tabletten jedoch das deutlich stärkere Opioid Fentanyl, für das Prince kein Rezept besaß. Ärzte stellten ihm Rezepte nicht unter seinem Realnamen aus, sondern unter einem Decknamen, um seine Identität zu verschleiern.[34][45] Die Beweislage deutet darauf hin, dass Prince das Fentanyl nicht wissentlich eingenommen haben soll. Woher er die gefälschten Schmerzmittel erhielt, konnte nicht geklärt werden.[46]
Am 19. April 2018, zwei Jahre nach Prince’ Tod, beendete die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen ohne Anklage. Es wurden keine Beweise für ein bösartiges Motiv, eine Straftat, Vorsatz oder ein Komplott gefunden. Nach Abschluss der Ermittlungen reichte Prince’ Familie Klagen gegen die behandelnden Ärzte ein, die aber alle Ende 2019 von den US-Gerichten abgewiesen wurden.[46][47]
Nachlass
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Da Prince kein Testament verfasst hatte, wurden im Mai 2017 seine leibliche Schwester Tyka Evene Nelson (* 18. Mai 1960; † 4. November 2024) sowie seine damals noch fünf lebenden Halbgeschwister – Sharon Louise Nelson (* 1940), Norrine Patricia Nelson (* 1941), John Rodger Nelson (* 13. Januar 1945; † 3. September 2021), Alfred Frank Alonzo Jackson Jr. (* 6. Juli 1953; † 29. August 2019) und Omarr Julius Baker (* 1970) – per Gerichtsbeschluss als Erben bestimmt.[48]
Doch über Prince’ Nachlass entstand ein Rechtsstreit, der Immobilien, den Wert seines Musikkatalogs und unveröffentlichte Aufnahmen umfasste. Vor allem die Comerica Bank & Trust, zuständiges Nachlassgericht für den Prince-Nachlass, und die Bundessteuerbehörde der Vereinigten Staaten Internal Revenue Service konnten sich nicht auf eine einheitliche Bewertung einigen. Die drei jüngeren Geschwister – Tyka Nelson, Alfred Jackson und Omarr Baker – wurden vom US-Musikverlag Primary Wave vertreten, der im Sommer 2020 alle oder die meisten ihrer Interessen aufkaufte und einen Anteil von 42 Prozent am Nachlass hält.
Die drei älteren Geschwister – Sharon Nelson, Norrine Nelson und John Rodger Nelson – wurden von Charles F. Spicer Jr., einem gerichtlich bestellten Berater, Regisseur und Musikproduzenten, sowie von Rechtsanwalt L. Londell McMillan (* 1966) vertreten, der in den 1990er- und 2000er-Jahren mit Prince zusammenarbeitete.[49]
Im Januar 2022 einigten sich alle Parteien auf eine Summe von 156,4 Millionen US-Dollar (damals ungefähr 140 Millionen Euro). Das Vermögen sollte ursprünglich zwischen Primary Wave und Prince’ drei ältesten Geschwistern bzw. deren Familien aufgeteilt werden.[50] Doch im Januar 2024 reichten Charles F. Spicer und L. Londell McMillan eine Klage gegen Norrine und Sharon Nelson ein. Die Kläger warfen den beiden Schwestern vor, versucht zu haben, Spicer und McMillan als Verwalter des Nachlasses zu verdrängen. Die Klage umfasste zudem Sharon Nelsons Bemühungen, ihre Autorität über Prince’ Wohnsitz, das zum Museum umfunktionierte Paisley Park Studio, geltend zu machen, wo sie erfolglos versucht haben soll, das Personal nach eigener Wahl auszutauschen und die Leitung zu übernehmen. Die Klage betrifft nur einen etwa 50-prozentigen Anteil am Prince-Nachlass; der Anteil von Primary Wave ist nicht involviert.[51]
Am 5. Juli 2024 wies eine Richterin in Delaware, wo die Klage eingereicht wurde, die Anträge der Erben ab. Dies könnte zu weiteren Rechtsstreitigkeiten über den Prince-Nachlass führen.[52]
Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Musikalische Anfänge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1965 zog Prince’ Vater John L. Nelson von der Familie weg und ließ sein Klavier im Haus zurück. Prince nutzte es, um Klavierspielen zu lernen. Ab 1973 wohnte Prince in der Familie von André Anderson. Die beiden Jugendlichen unternahmen viel zusammen und erlernten E-Bass, Gitarre, Keyboards, Schlagzeug und später auch Synthesizer. Gemeinsam mit einem Cousin zweiten Grades von Prince gründeten sie ihre erste Band, Phoenix, die nach einem gleichnamigen Album von 1972 der Band Grand Funk Railroad benannt wurde. Prince übernahm den Gesang und spielte E-Gitarre, wobei er ein Telecaster-Modell der Marke Hohner bevorzugte. Nach der Umbenennung von Phoenix in Soul Explosion erhielt die Band 1974 den Namen Grand Central Corporation. Sie coverte Songs bekannter Interpreten. Im selben Jahr übernahm Morris Day das Schlagzeug bei Grand Central Corporation. Er wurde später Frontsänger der Band The Time. 1975 wurde Prince von dem Musiker Pepé Willie (* 22. Juli 1948; † 31. Mai 2025)[53] als Studiomusiker engagiert und nahm mit dessen Band 94 East diverse Songs auf, die aber erst 1986 auf dem Album Minneapolis Genius veröffentlicht wurden.[54][55]
Im Frühjahr 1976 wurde Grand Central Corporation in Shampayne umbenannt und Prince nahm mit der Band im Studio MoonSound in Minneapolis weitere Songs auf. Dieses Studio gehörte dem gebürtigen Engländer Chris Moon (* 1952),[56] der Gedichte und Texte schrieb, die er vertonen wollte. Prince half ihm dabei und durfte im Gegenzug kostenlos eigene Musik im Studio MoonSound aufnehmen. So konnte er sein Wissen in Tontechnik vertiefen und sich musikalisch weiterbilden. Shampayne löste sich in dieser Zeit auf. Chris Moon riet Prince, seinen Nachnamen Nelson abzulegen und den Künstlernamen „Prince“ zu verwenden. Jedoch lehnte Moon ab, Manager von Prince zu werden. Stattdessen kontaktierte er Owen Husney (* 1947), Besitzer einer Werbeagentur in Minneapolis, und spielte ihm Songs von Prince vor. Im Dezember 1976 wurde Husney per Vertrag der erste Manager von Prince, und Anfang April 1977 flogen die beiden nach Kalifornien. Dort hatte Husney Treffen mit Vertretern von diversen Tonträgerunternehmen organisiert, um einen Künstlervertrag für Prince abzuschließen. Am 25. Juni 1977 unterzeichnete Prince bei Warner Bros. Records seinen ersten Vertrag, der ihm unter anderem ein Budget von 180.000 US-Dollar für die ersten drei Alben zusicherte.[57] Er blieb bis zum 31. Dezember 1999 bei Warner Bros. Records unter Vertrag.
Die ersten Schritte im Musikgeschäft (1978–1981)
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Das Debütalbum For You erschien im April 1978, blieb jedoch kommerziell erfolglos und verfehlte den Goldstatus in den USA. Zudem waren die Produktionskosten so hoch, dass das ursprünglich für die ersten drei Alben vorgesehene Budget von 180.000 US-Dollar mit diesem Album nahezu aufgebraucht war.[58][59]
Im Frühjahr 1979 engagierte Prince die Management-Agentur Bob Cavallo (* 1939) und Joseph Ruffalo, die aufgrund ihrer italienischen Herkunft scherzhaft „Spaghetti Inc.“ genannt wurde. Zusammen mit Partner Steven Fargnoli (* 1949; † 2001)[60] übernahmen sie bis zum 31. Dezember 1988 beratende Funktionen für Prince.[61] Sein zweites Album Prince war wesentlich erfolgreicher als sein erstes,[62] doch Prince betrachtete es als ein Zugeständnis an den öffentlichen Musikgeschmack. Er hätte lieber andere musikalische Richtungen erkundet und Neues ausprobiert.[63]
1980 erschien sein drittes Album Dirty Mind, mit dem Prince endgültig das Image ablegte, eventuell der neue Stevie Wonder zu werden.[64] Er trennte sich von seinem Afrolook und legte sich eine Kurzhaarfrisur zu. Außerdem trat er in dieser Zeit oftmals in Tanga und Trenchcoat, kombiniert mit Overknees-Strümpfen und High Heels, in der Öffentlichkeit auf. In musikalischer Hinsicht wurde Prince zunehmend experimentierfreudiger und widmete sich Genres, die auf seinen ersten beiden Alben nicht vorkamen.
Prince’ Musik enthielt unterschiedliche Stilrichtungen und sprach somit keine eindeutige Zielgruppe an. Sein androgynes Erscheinungsbild und sein außergewöhnlicher Kleidungsstil verliehen ihm frühzeitig das Image eines Exzentrikers. Seine zum Teil sehr anzüglichen Liedtexte und seine Medienscheu ließen ihn zudem geheimnisvoll wirken. In einem seiner seltenen Interviews sagte Prince damals, er sei Fremden gegenüber „wirklich sehr schüchtern“. Von 1982 bis 1990 gab er lediglich fünf Interviews.[65][66]
Der nationale und internationale Durchbruch (1982–1986)
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Das im Oktober 1982 veröffentlichte Doppelalbum 1999 spielte zunächst keine große Rolle in den US-Charts, bis der Fernsehsender MTV im Dezember 1982 das Musikvideo zur Single 1999 in seine Rotation aufnahm.[67] Das Album sowie die Singleauskopplungen Little Red Corvette und Delirious wurden 1983 zu Prince’ ersten Top-Ten-Platzierungen in den USA. Damit hatte er den kommerziellen Durchbruch und den Crossover auf nationaler Ebene geschafft.[68]
Doch hinter den Kulissen kam es zu Spannungen zwischen ihm und seinen Bandmitgliedern. Prince ließ sich von einem persönlichen Bodyguard abschirmen.[69] Lediglich bei Liveauftritten war er mit seinen Musikern noch zusammen. Im August 1983 präsentierte Prince schließlich eine neue Begleitband und nannte diese The Revolution.[70]
1984 folgte das kommerziell erfolgreichste Jahr in Prince’ Karriere. Das Album Purple Rain erschien und belegte 24 Wochen ununterbrochen Platz eins der US-Albumcharts.[71] Außerdem gewann es zwei Grammy Awards. Bereits die Vorabsingle When Doves Cry stand fünf Wochen lang auf Platz eins der US-Singlecharts. Die Purple Rain-Tour avancierte zur erfolgreichsten Tournee in Prince’ Karriere; für den Musikfilm Purple Rain erhielt er einen Oscar für die beste Filmmusik. Auch international gelang Prince der kommerzielle Durchbruch. Die Rockballade Purple Rain und das gleichnamige Album erreichten in mehreren Ländern Top-Ten-Platzierungen. Purple Rain ist mit 25 Millionen Tonträgern Prince’ weltweit meistverkauftes Album.[71]
Inzwischen legte Prince bei seinen Auftritten mehr Wert auf Choreografien; eigenwillige Kostümierungen gehörten weiterhin zu seinem Image. Auffallend waren in den Jahren 1984 und 1985 neben High Heels enge Hosen, Rüschenhemden, Spitzenmanschetten und ein lilafarbener Trenchcoat.
Unmittelbar nach der Preisverleihung der American Music Awards am 28. Januar 1985, bei der Prince in drei Kategorien gewann, trafen sich zahlreiche Musiker, um für das Musikprojekt USA for Africa den Song We Are the World aufzunehmen. Für Prince war eine Textzeile vorgesehen und ihm wurde ein Platz neben Michael Jackson reserviert.[72][73] Ohne Angabe von Gründen erschien Prince jedoch nicht und steuerte stattdessen später einen eigenen Song für das Album bei. Damit festigte er seinen Ruf als Egozentriker.
1985 gründete Prince mit finanzieller Beteiligung von Warner Bros. Records das Musiklabel Paisley Park Records.[74] Im selben Jahr erschien bei diesem Label sein Album Around the World in a Day, das zwar nicht die Verkaufszahlen von Purple Rain erreichte, aber dennoch drei Wochen lang Platz eins der US-Albumcharts hielt. Ende März 1986 erschien Parade, das letzte Album in Zusammenarbeit mit The Revolution. Es enthält mit Kiss eine seiner erfolgreichsten Singles.[75] Parade dient als Soundtrack des zweiten Prince-Films Under the Cherry Moon, der allerdings nicht annähernd den Erfolg des Films Purple Rain erreichte. Am 17. Oktober 1986 wurde die Trennung von The Revolution offiziell bekannt.[76]
Sign o’ the Times bis zur Namensänderung (1987–1992)
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Im März 1987 erschien das Doppelalbum Sign o’ the Times, das von Kritikern als einer der Höhepunkte von Prince’ Schaffen gilt. Warner Bros. Records wollte in dieser Zeit, dass Prince in den USA auf Tournee geht, was er aber ablehnte.[77][78]
Am 11. September 1987 eröffnete Prince das Paisley Park Studio in Chanhassen in Minnesota,[79] ein damals zehn Millionen US-Dollar teurer Gebäudekomplex. Das Anwesen war bis zu seinem Tod sein privater Hauptwohnsitz und Musikstudio und enthielt mehrere Tonstudios sowie Räume für Konzert-, Video- und Filmaufnahmen.[80] Postum kann das Paisley Park Studio gebührenpflichtig offiziell besichtigt werden. Prince’ Halbschwester Sharon Nelson (* 1940) sagte: „Er wollte, dass es ein Museum wird. Alle Gegenstände sind strategisch platziert. Das werden die Fans sehen. Prince hat das genau geplant. Er hatte eine Vision und die hat er umgesetzt.“[81]
Das darauffolgende Album von Prince hätte im Dezember 1987 unter dem Namen Black Album erscheinen sollen. Doch eine Woche vor dem Veröffentlichungstermin sagte Prince die Auslieferung des Albums ab.[82] Zur Begründung erklärte er 1990, er habe erkannt, dass man jeden Moment sterben könne und danach beurteilt werde, was man zurückgelassen habe.[83] Das Black Album wurde mit über 250.000 Exemplaren zu einem der meistverkauften Bootlegs der Musikgeschichte,[84] bevor es im November 1994 doch noch offiziell von Warner Bros. Records veröffentlicht wurde.
Trotz positiver Kritiken für seine letzten Alben sank 1988 Prince’ Popularität in den USA, und sein kommerzieller Erfolg ging dort zurück. Dagegen wuchs seine Beliebtheit in Europa. Zum ersten Mal verkaufte sich mit Lovesexy ein Prince-Album in Europa besser als in seiner Heimat.[85]
Als im Juni 1989 der Kinofilm Batman anlief, kehrte der nationale kommerzielle Erfolg für Prince zurück. Sein gleichnamiges Album erschien als Soundtrack zum Kinofilm und wurde, wie auch die Single Batdance, Nummer eins der US-Charts.[86] Im darauffolgenden Jahr diente sein Album Graffiti Bridge als Soundtrack seines gleichnamigen Musikfilms, der jedoch zum Misserfolg geriet. Anders als Batman besuchte das Publikum den Film kaum. Daraufhin entließ Prince Ende 1990 sein Management. Seither hatte er keinen Manager mehr und leitete seine Geschäfte fortan selbst.[87]
Ende 1990 gründete Prince seine neue Begleitband The New Power Generation (The NPG), deren Besetzung er im Laufe der Jahre wechselte. Sie unterstützte ihn fortan bei Konzerten und Studioaufnahmen. Dank der Single-Erfolge von Gett Off und Cream wurde sein 13. Album Diamonds and Pearls (1991) nach Purple Rain weltweit sein zweitmeistverkauftes Album.[88] Doch ähnlich wie 1983 kam es während der Diamonds-and-Pearls-Tour im Jahr 1992 hinter den Kulissen zu Spannungen zwischen Prince und seinen Musikern. Beispielsweise reiste die Band im Tourbus, Prince jedoch separat mit Bodyguards und Tänzerinnen in einer Limousine.[89]
Am 31. August 1992 verlängerte Prince seinen laufenden Vertrag bei Warner Bros. Records für sechs weitere Alben bis zum 31. Dezember 1999.[90][91] Alle Informationen über finanzielle Details der Vertragsinhalte sind jedoch Spekulation, da es keine offiziellen Angaben gibt. Für die gemessen an Diamonds and Pearls mäßigen Verkaufszahlen des nachfolgenden Albums Love Symbol machte Prince 1992 Warner Bros. Records verantwortlich. Er warf ihr vor, sie hätte das Album nicht intensiv genug beworben. Zudem war Prince über die Verkaufsstrategie generell anderer Meinung als das Tonträgerunternehmen.[92] In der Vergangenheit hatte das Label ihn wiederholt gedrängt, nicht zu viele Alben hintereinander zu veröffentlichen, um den Markt nicht zu übersättigen. Alan Leeds (* 1947), damaliger Geschäftsführer vom Paisley Park Studio, sagte nach Prince’ Tod im Jahr 2016: „Wenn sich etwas nicht nach seinem Willen entwickelte, beschloss er, dass Management und Plattenfirma schuld waren und ignorierte Entscheidungen, die er selbst getroffen hatte.“[93]
Die namenlose Zeit (1993–2000)
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Anfang 1993 kam es schließlich zum offenen Konflikt zwischen Prince und Warner Bros. Records. Das Tonträgerunternehmen verlangte eine Schaffenspause und wollte ein Greatest-Hits-Album von ihm auf den Markt bringen. Prince sah darin eine Einschränkung seiner künstlerischen Freiheit.[94] Am 7. Juni 1993, seinem 35. Geburtstag, teilte das Paisley Park Studio per Pressemitteilung mit, Prince ändere seinen Künstlernamen in ein unaussprechbares Symbol,[95] das er unter der Bezeichnung „Love Symbol #2“ urheberrechtlich schützen ließ.[96]
Im privaten Umfeld akzeptierte Prince weiterhin die Anrede „Prince“ durch Familienmitglieder und langjährige Freunde; in der Öffentlichkeit wollte er jedoch nicht mehr mit seinem bisherigen Künstlernamen angesprochen werden.[97] In den Massenmedien wurde er nun unter anderem als „The Artist Formerly Known As Prince“ (abgekürzt „TAFKAP“) oder schlicht als „The Artist“ bezeichnet; zudem schrieb er sich das Wort „Slave“ („Sklave“) auf die Wange.[98] Zur Begründung erklärte er: „Wenn einem die eigenen Master nicht gehören, gehört man dem Master.“[99] Diese Aussage spielte darauf an, dass Warner Bros. Records zu diesem Zeitpunkt die Urheberrechte an allen Songs besaß, die Prince in seiner Karriere für sie aufgenommen hatte. 1994 äußerte Prince in einem Interview, er fühle sich „gebeutelt und eingeschränkt“.[100]
In der Folgezeit distanzierte sich Prince zunehmend von seinem laufenden Vertrag mit Warner Bros. Records. Für die von Warner veröffentlichten Alben und Singles betrieb er nur noch minimale oder keinerlei Promotion. Ab 1993 lieferte er überwiegend älteres und qualitativ schwächeres Material, um vertragliche Verpflichtungen zu erfüllen.[101][102] Die Anwälte von Warner nahmen jedoch davon Abstand, ihn deswegen zu verklagen. Eine ähnliche Klage von Geffen Records gegen Neil Young im Jahr 1983 hatte zu einem langwierigen Prozess geführt, und man befürchtete bei Warner Bros. Records mögliche Imageschäden.[103] 1994 beendete Warner Bros. Records die Zusammenarbeit mit Prince’ Label Paisley Park Records, worauf er im selben Jahr sein Label NPG Records gründete, das bis heute (2026) existiert.[74] 1995 brüskierte Prince Warner Bros. Records mit der Aussage, er habe 50 neue Songs und arbeite seit geraumer Zeit an einem Album namens Emancipation, das sein erstes Werk nach Erlangung künstlerischer Freiheit sein solle.[104] Im Booklet des Albums Chaos and Disorder (1996) war dann folgender Text zu lesen: „Originally intended 4 private use only, this compilation serves as the last original material recorded by O(+> 4 warner brothers records“ („Ursprünglich nur zur privaten Nutzung beabsichtigt, dient diese Zusammenstellung als das letzte Originalmaterial, das O(+> für Warner Brothers Records aufgenommen hat“).

Zwischen 1994 und 2000 schloss Prince unter dem Namen des unaussprechbaren Symbols weitere Verträge mit verschiedenen Tonträgerunternehmen ab, bei denen er – parallel zu seinem laufenden Vertrag mit Warner Bros. Records – mehrere Alben veröffentlichte. In allen Verträgen, die er nach seiner letzten Unterschrift bei Warner Bros. Records abschloss, sicherte er sich die Urheberrechte an seinen eigenen Songs. Die als „Symbol“ bei Tonträgerunternehmen wie Arista Records oder EMI veröffentlichten Alben vermarktete er intensiv. Anlässlich der Veröffentlichung des Albums Emancipation (1996) war Prince beispielsweise Gesprächsgast in The Oprah Winfrey Show,[105] und im Rahmen der internationalen Werbekampagne zu Rave Un2 the Joy Fantastic (1999) trat er als musikalischer Gast in Die Harald Schmidt Show erstmals im deutschen Fernsehen auf.[106]
Am 23. August 1997 traf Prince bei einer Aftershow in Nashville in Tennessee den Bassisten Larry Graham,[107] wonach sich eine Freundschaft entwickelte.[108] Ab 1998 war Graham regelmäßiger Gastmusiker bei Prince-Konzerten und wirkte zudem als Studiomusiker an dessen Produktionen mit. Graham gehörte damals wie heute (2026) zu den Zeugen Jehovas; Prince trat 2001 ebenfalls dieser Glaubensgemeinschaft bei und blieb bis zu seinem Tod Mitglied.[109]
Im Januar 1998 veröffentlichte Prince das Album Crystal Ball. Nach jahrelangen Differenzen mit Warner Bros. Records grenzte er sich nun zum ersten Mal von der herkömmlichen Musikindustrie generell ab: Er vertrieb sein Album ausschließlich über seine damalige Website im Internet. Dort konnte eine limitierte 5-CD-Set-Auflage bestellt werden, die ausschließlich bei seinem Label NPG Records erschien.[110]
Am 31. Dezember 1999 endete der Vertrag mit Warner Bros. Records und am 16. Mai 2000 kündigte The Artist Formerly Known As Prince auf einer Pressekonferenz in New York an, wieder seinen ursprünglichen Künstlernamen Prince anzunehmen.[111]
Prince und das Internet (2001–2004)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem Vertragsende mit Warner Bros. Records arbeitete Prince mehr als vier Jahre lang mit keinem Major-Label zusammen. Stattdessen gründete er im Februar 2001 die Website NPG Music Club.com,[112] auf der sich Nutzer kostenpflichtig als lebenslange Mitglieder registrieren konnten. Mit Hilfe dieser Website führte Prince von 2001 bis Anfang 2004 seinen Musikvertrieb durch. Dadurch konnte er unabhängig von einem Tonträgerunternehmen selbst bestimmen, welche Songs er in welchem Umfang und zu welchem Zeitpunkt veröffentlichte. Zudem konnte er seine Musik schneller zugänglich machen; einige Alben waren ausschließlich als Download erhältlich.
Für einzelne Alben schloss Prince zudem Verträge mit Independent-Labels ab, die diese auf herkömmlichem Weg vertrieben. Mitglieder von NPG Music Club.com konnten die Alben vier Wochen vor dem regulären Verkaufsstart herunterladen oder vorbestellen. Darüber hinaus bot Prince den Mitgliedern weitere Optionen an: So konnten sie über die Website bevorzugt Karten für die One-Nite-Alone-Tour (2002) erwerben und erhielten Zugang zu Soundchecks, die er üblicherweise vor Konzerten gab.[113]
Prince wurde mit dem Webby Lifetime Achievement Award geehrt, womit sein innovativer Einsatz des Internets gewürdigt wurde.[114] Einerseits hatte er 1998 als erster bereits etablierter Künstler der Musikbranche ein Album – Crystal Ball – exklusiv über das Internet vertrieben, andererseits mit NPG Music Club.com 2001 eine damals neuartige Kommunikations- und Vertriebsplattform geschaffen. NPG Music Club.com, die nicht nur als offizielle Website fungierte, sondern mit umfangreichen Informations-, Chat- und Downloadangeboten auch eine populäre Fanplattform darstellte, schloss Prince im Juli 2006.[115]
Das Comeback (2004–2007)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Prince’ Bekanntheitsgrad war über die Jahre gesunken und in den internationalen Hitparaden war er kaum noch vertreten, als ihm 2004 ein Comeback gelang. Bei der Grammy-Verleihung im Februar 2004 trat er gemeinsam mit Beyoncé auf und sang mit ihr im Duett seinen Hit Purple Rain. Die weltweit im Fernsehen übertragene Veranstaltung brachte ihn erneut international ins Gespräch. Im März 2004 wurde er zudem in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und spielte bei dieser Gelegenheit ein viel beachtetes Gitarrensolo zu dem Beatles-Song While My Guitar Gently Weeps, was ihm zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffte.[116]
Im April 2004 veröffentlichte er sein Album Musicology. Nach fünf Jahren erschien damit wieder ein Album, das konventionell mit Unterstützung eines Major-Labels, Columbia Records, weltweit vermarktet wurde. Musicology erreichte in den USA Doppelplatinstatus[117] und wurde mit zwei Grammys ausgezeichnet. Die Musicology-Tour war die weltweit erfolgreichste Tour des Jahres 2004.[118]
2006 veröffentlichte er bei Universal das Album 3121, das positive Kritiken erhielt.[119] Es wurde nach Purple Rain (1984), Around the World in a Day (1985) und Batman (1989) seine vierte und letzte Nummer eins in der US-amerikanischen Albumhitparade zu Lebzeiten.
Anfang Februar 2007 trat Prince während der Halbzeitpause des Super Bowl XLI in Miami auf, was seine wiedererlangte nationale Popularität unterstrich. Der Auftritt gilt als die beste aller Halbzeitshows (Stand 2026) und wurde von rund 140 Millionen US-Fernsehzuschauern verfolgt.[120][121][122][123][124] Auch international war er wieder erfolgreich; beispielsweise waren die Karten für seinen Auftritt beim Montreux Jazz Festival im Juli 2007 innerhalb von zehn Minuten ausverkauft.[125]
Abgrenzung von der Musikindustrie (2007–2013)
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Trotz seines wiedererlangten Erfolgs wollte Prince sich weiterhin keinem Tonträgerunternehmen unterordnen. Das Ende Juli 2007 von Sony Music veröffentlichte Album Planet Earth erhielten die Leser der britischen Sonntagszeitung The Mail on Sunday bereits am 15. Juli 2007 als Gratisbeilage, da Prince einen eigenen Vertrag mit der Zeitung abgeschlossen hatte. Sony BMG Music England wertete dies als Affront und brachte das Album in Großbritannien daraufhin nicht heraus.[126]
Ein Jahr später veröffentlichte Prince das Coffee Table Book 21 Nights. Der 256-seitige Fotoband dokumentiert Prince’ Aufenthalt in London während seiner Konzertreihe von August bis September 2007. Das Buch enthält zudem die CD Indigo Nights, einen Zusammenschnitt verschiedener Aftershows im Musikclub indigO2, die Prince nach den regulären Londoner Konzerten gab. Indigo Nights erschien ausschließlich als Buchbeilage und gelangte nicht in den freien CD-Verkauf.
Im März 2009 erschienen die Alben Lotusflow3r und MPLSound, die ausschließlich über Prince’ damalige Website und die US-Handelskette Target Corporation erhältlich waren, mit der er einen Vertrag abgeschlossen hatte. So umging Prince erneut Tonträgerunternehmen und organisierte den CD-Verkauf über alternative Kanäle. In den USA betrieb er umfangreiche Werbung für die Alben und trat in mehreren Fernsehsendungen auf. Außerhalb der USA waren die Alben ausschließlich als Import erhältlich.
Prince’ im Juli 2010 veröffentlichtes Album 20Ten wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausschließlich als Beilage der Augustausgabe des Musikmagazins Rolling Stone verkauft. Auch in anderen europäischen Ländern war die CD lediglich als Beilage einer Zeitung erhältlich.[127] Damit grenzte sich Prince erneut von der Musikindustrie ab und vertrieb ein Album ähnlich wie bereits 2007. Nach zehn Jahren gab er wieder einer britischen Zeitung ein Interview. Gegenüber der Tageszeitung Daily Mirror vertrat er die Meinung, das Internet sei „vollständig vorbei“. Es werde keine Downloads seiner neuen Songs geben, weil er die Akzeptanz des Bezahlsystems bezweifle. Er glaube jedoch, neue Wege zu finden, seine Musik zu verbreiten.[128]
Zwar unterzeichnete Prince im Oktober 2011 einen Vertrag beim Schweizer Independent-Label Purple Music, sagte aber im September 2012, ein neues Album wolle er zurzeit nicht aufnehmen: „Wir befinden uns wieder auf einem Single-Markt. Es scheint mir verrückt, mit einem neuen Album zu starten.“[129]
Im Dezember 2012 gründete Prince die Begleitband 3rdEyeGirl. Die Band bestand aus den drei Musikerinnen Donna Grantis (E-Gitarre), Hannah Welton (Schlagzeug) und Ida Kristine Nielsen (E-Bass).
Letzte Schaffensphase (2014–2016)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 31. März 2014 endete Prince’ seit 2005 bestehender Vertrag beim Major-Label Universal. Im April unterzeichnete er einen zwölfmonatigen Vertrag bei Warner Bros. Records und kehrte so zu dem Label zurück. Nach Angaben des Unternehmens besaß er nun sämtliche Rechte an den Songs, die er für Warner aufgenommen hatte. Zu finanziellen Details des Vertrags machte das Unternehmen keine Angaben.[130] Ende September 2014 veröffentlichte Prince bei Warner Bros. Records die Studioalben Art Official Age und Plectrumelectrum. Zudem löschte er Ende November seine Benutzerkonten bei Facebook, Instagram und YouTube; eine offizielle Begründung dafür nannte er nicht.[131]
Im Dezember 2015 veröffentlichte Prince sein 39. Studioalbum HITnRUN Phase Two, sein letztes zu Lebzeiten erschienenes Album. Das Album wurde über sein eigenes Musiklabel NPG Records vertrieben.
Am Abend des 16. April 2016 trat Prince das letzte Mal in der Öffentlichkeit auf: Bei einer „Dance-Party“ im Paisley Park Studio spielte er zwei Songs am Klavier und kündigte das Livealbum mit Namen Piano & A Microphone an,[132] das bis heute (2026) aber nicht erschienen ist.
The Prince Estate (seit 2017)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 2017 werden alle Tonträger-Veröffentlichungen von Prince offiziell von The Prince Estate (Der Prince-Nachlass) verwaltet. Kurator von The Prince Estate ist seit 2018 unter anderem der „Senior Researcher and Archivist“ Duane Tudahl, der vor allem „einen großen Teil der Musik“ verwaltet.[133]
Ende Juni 2018 gab The Prince Estate bekannt, dass das Major-Label Sony Music Entertainment die Vertriebsrechte an 35 zuvor veröffentlichten Prince-Alben erworben hat. Der Vertrag gliederte sich in zwei Phasen: Ab Vertragsabschluss konnte Sony 23 Alben veröffentlichen, die Prince zwischen 1995 und 2010 veröffentlicht hatte, einschließlich der in diesem Zeitraum erschienenen Singles, B-Seiten, Remixe, Non-Album-Tracks, Liveaufnahmen und Musikvideos. Die zweite Phase begann 2021 und umfasst zwölf weitere Alben aus den Jahren 1978 bis 1996 sowie Songs aus den Jahren 2014 bis 2015.[134][135] Die Kaufsumme wurde nicht bekanntgegeben. Bis 2021 besaß Warner Bros. Records die Vertriebsrechte an Prince-Songs von 1978 bis 1994 sowie von 2014 bis 2015.
2019 sagte Michael Howe, damaliger Kurator von The Prince Estate, die Katalogisierung des Prince-Archivs sei „Detektivarbeit“, da viele Aufnahmen unbeschriftet seien. Die Menge an Musik, die Prince produziert und verworfen habe, bezeichnete er als „gewaltig“. Mittlerweile wurde das Archiv vom Paisley Park Studio in Minneapolis „an einen geheimen und sicheren Ort in Hollywood“ verlegt, wo es „sehr gut bewacht“ wird; Howe bezeichnete es als „eine Festung“. Über jede Veröffentlichung von Prince entscheiden dessen Erben in Kooperation mit The Prince Estate, fügte Howe hinzu. Viele Tonbänder befinden sich jedoch in schlechtem Zustand, da sie „seit Jahrzehnten Staub angesetzt haben“. Unrettbar sei bislang jedoch nichts gewesen. Howe wisse, dass Prince mehrmals erklärt habe, ihm sei bewusst gewesen, dass der Inhalt seines Archivs postum veröffentlicht werden würde. Es sei genügend Material vorhanden, um „viele, viele, viele Jahre lang Prince-Alben“ zu veröffentlichen. Die Rechtslage sei jedoch kompliziert, da verschiedene Tonträgerunternehmen und Musiker beteiligt seien.[136]
Im November 2025 brachte The Prince Estate mit Around the World in a Day Deluxe Edition eine überarbeitete Neuauflage des Originalalbums Around the World in a Day aus dem Jahr 1985 heraus. Im Unterschied zu anderen Deluxe-Editionen von Prince’ Originalalben enthält die Neuauflage keine zuvor unveröffentlichten Songs.
Musik
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Seit seinem Debütalbum For You (1978) erscheint auf Prince’ Tonträgern der Satz „Produced, Arranged, Composed and Performed by Prince“ („Produziert, arrangiert, komponiert und vorgetragen von Prince“),[137] der fast als sein Markenzeichen gilt.[138] Prince verfasste alle Liedtexte und Melodien seiner Songs, er spielte auch viele Musikinstrumente auf seinen Studioalben selbst ein. Begleitmusiker trugen auf einzelnen Songs Bass, Gitarre, Schlagzeug oder Blasinstrumente bei; letztere beherrschte Prince nicht. Regelmäßige Gastmusiker waren seit den 1980er Jahren Clare Fischer und Sheila E., seit den 1990er Jahren Candy Dulfer, Larry Graham und Maceo Parker sowie seit 2002 Posaunist Greg Boyer. Zudem arbeitete Prince 2003 mit der Violinistin Vanessa-Mae und 2007 mit den ehemaligen Mitgliedern von The Revolution, Wendy Melvoin und Lisa Coleman.
Musikalischer Stil
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ein charakteristisches Merkmal von Prince’ Werk ist seine stilistische Vielfalt. Er bewegte sich einerseits auf sehr unterschiedlichem musikalischem Terrain, andererseits verband er in seinen Alben und Songs wiederholt verschiedene Musikstile. Daher lässt sich sein Werk keinem einzelnen Musikgenre eindeutig zuordnen.
Prince’ musikalische Entwicklung begann in den 1970er Jahren. Als Jugendlicher spielte er mit seinen Bands Songs von Interpreten wie Earth, Wind and Fire, Grand Funk Railroad, James Brown, Jimi Hendrix, Parliament, Sly & the Family Stone und Stevie Wonder nach. Darüber hinaus wurde er von Carlos Santana und Joni Mitchell beeinflusst.[139]
Auf seinen ersten beiden Alben For You (1978) und Prince (1979) dominieren Contemporary R&B, Funk, Rock und Pop mit Disco-Einflüssen. In den 1980er Jahren erweiterte er sein musikalisches Spektrum und kombinierte zunehmend einfallsreich verschiedene Musikstile. Auf den Alben Dirty Mind (1980) und Controversy (1981) kamen Songs aus dem New-Wave-, Rockabilly- und Rock-’n’-Roll-Genre hinzu. Die Alben 1999 (1982) und Purple Rain (1984) sind zudem von Electro Funk und Elektronischer Tanzmusik geprägt. Mit Around the World in a Day (1985) griff Prince die Hippie-Ära auf und verband Psychedelic Rock, Psychedelic Soul und R&B.[140]

Auffällig war, dass er zunächst auf für R&B typische Standardinstrumente wie Bläser verzichtete. Statt Saxophon und Trompeten setzte er Synthesizer ein.[141] Erst mit dem Album Parade (1986) nutzte er – teils in Zusammenarbeit mit dem Arrangeur Clare Fischer – auch Blas- und Streichinstrumente. Gleichzeitig kamen erste Jazz-Einflüsse in seiner Musik vor.[142] Die stilistische Bandbreite von Sign “☮” the Times (1987) reicht von Gospel- und Soulballaden über R&B und Funk bis zum Rock. Auf Batman (1989) verwendete er erstmals in einigen seiner Songs Samples, die aus Filmzitaten des Batman-Films stammen.[143]
1981 setzte Prince erstmals den Linn LM-1 als Drumcomputer ein und nutzte ihn für Aufnahmen einiger Songs bis einschließlich 1987. Davor und danach spielte er die Beats meist per Schlagzeug ein.[144] Erst auf den Alben Rave Un2 the Joy Fantastic (1999) und 20Ten (2010) setzte Prince erneut den für die 1980er Jahre typischen Linn LM-1 für einige Songs ein.[145] Ein weiteres Kennzeichen seiner Studioalben sind gitarrenlastige Songs, weshalb er gelegentlich mit Jimi Hendrix verglichen wurde; Prince selbst vertrat die Meinung, ähnlich wie Carlos Santana zu klingen.[146][147] 1983 ließ Prince die US-Firma Knut-Koupee Enterprises seine „Cloud“-E-Gitarre bauen, deren wolkenförmiges Design von David Rusan stammt. In den 1990er Jahren spielte er zudem ein „Symbol“-Modell von David Auerswald,[148][149] das später von Schecter produziert wurde.[150]
In den 1980er Jahren galt Prince als rebellischer Pionier, der verschiedene Musikstile mit teils sehr anzüglichen Texten kombinierte. Diesen Ruf verlor er jedoch in den 1990er Jahren allmählich. Auf den Alben Diamonds and Pearls (1991) und Love Symbol (1992) widmete er sich unter anderem den Musikrichtungen Hip-Hop und Rap,[151][152] die damals zunehmend die internationale Musikszene prägten. Er folgte erstmals Trends, nachdem er zuvor selbst welche gesetzt hatte. Kritiker warfen ihm in den 1990er Jahren schwindende Kreativität vor. Das von akustischen Gitarren dominierte Unplugged-Album The Truth (1998) wurde kaum beachtet,[153] da es nur über seine damaligen Websites erschien. Das Gleiche galt für das Album Crystal Ball (1998), das unter anderem Songs aus dem Blues- und Reggae-Genre enthält.[154]
Anfang des 21. Jahrhunderts waren Prince’ Alben von Jazz-Einflüssen geprägt. Dazu zählen The Rainbow Children (2001) sowie die instrumentalen Fusion-Alben N.E.W.S und Xpectation (beide 2003) sowie C-Note (2004).[155][156] Das Album One Nite Alone (2002) ist erneut ein Akustikalbum, auf dem Prince alle Songs ausschließlich auf dem Klavier spielt.[157]
Seit seinem Album Musicology aus dem Jahr 2004 knüpfte Prince wieder an die Mischung aus Musikstilen an, die ihn in den 1980er Jahren bekannt und erfolgreich gemacht hatte; Funk-, R&B-, Soul-, Pop- und Rock-Elemente, ergänzt durch Blas- und Streichinstrumente, prägten die folgenden Alben.
Liedtexte
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Prince’ Liedtexte handeln meist von Liebe, zwischenmenschlichen Beziehungen oder Sexualität. Aber auch politische und gesellschaftskritische Themen sowie religiöse und spirituelle Inhalte kommen in seinen Texten vor.
In den 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahren thematisierte Prince in seinen Liedtexten unter anderem verschiedene Facetten der Sexualität. 1979 singt er beispielsweise im Song Bambi von lesbischer Liebe,[158] und die Liedtexte des Albums Dirty Mind (1980) galten seinerzeit als obszön. Ob es dabei um Geschlechtsverkehr, Anspielungen auf Oralverkehr oder um Inzest ging – Prince provozierte auf ganzer Ebene.[159] Zudem verwendete er in seinen Texten verschiedentlich Metaphern. Beispielsweise scheint der Song Little Red Corvette (1982) nicht von einem Sportwagen, sondern von einer Vagina zu handeln.[160] Autos und Pferde dienen in diesem Fall als Lustmetapher.
Der Song Darling Nikki aus dem Album Purple Rain war 1984 ausschlaggebend dafür, dass in den USA auf Initiative von Tipper Gore der Warnhinweis „Parental Advisory – Explicit Lyrics“ („Hinweis für Eltern – allzu deutliche Liedtexte“) auf Musikveröffentlichungen eingeführt wurde.[161] Tipper Gore zeigte sich brüskiert, nachdem ihre damals elfjährige Tochter in dem Song eine Textzeile mit Bezug zu Masturbation gehört hatte. Auch in den darauffolgenden Jahren griff Prince Obszönitäten und Anzüglichkeiten in seinen Liedtexten auf. Die Single Sexy M.F. (1992) wurde überwiegend in einer zensierten Fassung im Radio gespielt,[162] da im Refrain das Wort „Motherfucker“ vorkommt. Auch Songtitel wie Orgasm (1994) und Pussy Control (1995) zeigen, dass Prince weiterhin explizit sexuelle Inhalte in seinen Liedtexten thematisierte.
Seit dem 21. Jahrhundert distanzierte sich Prince von seinen deutlichen Texten und spielte entsprechende Songs nicht mehr live. 2001 erklärte er in einem Interview, dass er alle Kraftausdrücke aus seinen Liedtexten entfernen wolle.[155] Seitdem richtete er sich danach. Erst auf postumen Tonträgerveröffentlichungen sind wieder Liedtexte mit sexuellen Inhalten von ihm zu hören.
Wenn seine Texte politische oder gesellschaftskritische Inhalte behandeln, beschreibt Prince typischerweise eine Situation oder ein Thema, ohne seine eigene Meinung einzubringen. So behandelt der Song Annie Christian (1981) den Mord an John Lennon.[163] In den Songs 1999 (1982), America (1985) und Crystal Ball (1998) verdeutlicht er Ängste vor Atomkriegen.[164] Weitere apokalyptische Tendenzen zeigen sich im Song Sign “☮” the Times (1987), der über AIDS und die Challenger-Katastrophe berichtet, sowie in Planet Earth (2007), der den Klimawandel thematisiert.[165] Auf den zweiten Golfkrieg nimmt er in Money Don’t Matter 2 Night (1991) und Live 4 Love (1991) Bezug.[166]
Im Song Cinnamon Girl (2004) thematisiert er die Terroranschläge am 11. September 2001.[167] Auf dem Album Welcome 2 America (2021) thematisiert Prince Ausbeutung, Kapitalismus, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit.[168]
In manchen seiner Liedtexte widmete sich Prince religiösen und spirituellen Themen. Im Song Controversy (1981) zitierte er das Vaterunser.[169] Besonders die Texte der Alben Lovesexy (1988) und Graffiti Bridge (1990) sind von mystischer Erleuchtung und christlichen Motiven geprägt und behandeln Gott, Teufel, Schuld und Sühne.[170] Im Song Dolphin (1995) singt Prince über Reinkarnation,[171] und auf dem Konzeptalbum The Rainbow Children (2001) finden sich Anspielungen auf die Zeugen Jehovas.[172]
Gesang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Charakteristisch für Prince war sein mitunter hoher Falsettgesang. Da Prince auf seinen ersten beiden Alben For You und Prince überwiegend in sehr hoher Kopfstimme singt, verglich ihn das US-Musikmagazin Rolling Stone 1979 mit Smokey Robinson.[173] Weitere Beispiele für seinen Falsettgesang finden sich in den Songs Kiss (1986) und The Most Beautiful Girl in the World (1994).
Bei einigen Songs kreierte Prince einen Stimmeffekt, den er „Camille“ nannte. Dabei lief das Tonband während der Gesangsaufnahme langsamer als üblich; beim Abspielen im Normaltempo entstand ein Pitch-Shifting-Effekt, durch den seine Stimme höher und schneller wirkte, als stünde er unter dem Einfluss von Helium.[174] Insbesondere auf dem Album Sign “☮” the Times (1987) ist dieser Effekt in mehreren Songs zu hören. „Camille“ wird als Alter Ego von Prince interpretiert, das seine „böse“ Seite verkörpere.[175] Der gegenteilige Effekt bewirkte, dass seine Stimme deutlich langsamer und sehr tief klang, ähnlich der von Barry White.[176] Zu hören ist diese tiefe Stimme beispielsweise im Black Album (1994) sowie auf The Rainbow Children (2001).
Die meisten seiner Texte singt Prince melodisch vertont, gelegentlich finden sich jedoch auch Passagen mit Sprechgesang. Beispiele sind Songs wie Controversy (1981), Girls & Boys (1986) sowie Dead on It (1994), das Prince bereits 1986 aufnahm und für das Black Album vorgesehen hatte. In diesem Song trägt er stotternd einen Text vor, der die Musikrichtung Rap persifliert.[177] Vor allem in den 1990er Jahren griff Prince dennoch gelegentlich auf diese Vortragsform zurück und präsentierte in einigen Songs rapähnlichen Gesang.
Prince übernahm in seinen Songs sowohl den Hauptgesang als auch mehrstimmige Gesangsspuren, etwa im A-cappella-Stück For You (1978) sowie in When Doves Cry (1984) und Gold (1995). Auch die Backing Vocals stammten überwiegend von ihm; gelegentlich wurde er dabei von Bandmitgliedern unterstützt. Vereinzelt sangen Bandmitglieder auch komplette Textzeilen, darunter Wendy Melvoin und Lisa Coleman in den 1980er Jahren, Rosie Gaines in den 1990er Jahren, Shelby J. (* 1972) in den 2000er Jahren sowie 3rdEyeGirl ab 2013.
Bei einzelnen Songs sang Prince zudem im Duett mit Gastsängerinnen wie Apollonia Kotero (1984), Sheena Easton (1987 und 1989), Carmen Electra (1992), Nona Gaye (1994), Gwen Stefani (1999), Angie Stone (2001), Lianne La Havas (2014) sowie Judith Hill, Ledisi und Rita Ora (alle 2015). Als Gastrapper wirkten unter anderem Doug E. Fresh (1998), Chuck D (1999), Eve (1999), Q-Tip (2009) sowie Lizzo (2014) an einzelnen Songs mit.
Einfluss auf andere Künstler
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Zahlreiche Musiker nennen Prince als Vorbild oder prägenden Einfluss, darunter Alicia Keys, Bruno Mars, Janelle Monáe, Justin Timberlake, Lenny Kravitz und The Weeknd.[178][179][180] Sein musikalischer Einfluss zeigt sich in verschiedenen Bereichen der internationalen Musikszene. The Boston Globe schrieb 2002, Prince zähle zu den meistgecoverten Künstlern seiner Zeit; zudem verarbeiteten viele zeitgenössische Musiker Elemente seines Stils in ihrem Sound.[181] Musiker verschiedener Genres nahmen Coverversionen von Prince-Songs auf,[182] darunter The Pointer Sisters (1982), Cyndi Lauper (1983), James Last (1984), Tina Turner (1985), The Art of Noise featuring Tom Jones (1988), Danny Elfman (1989), Nina Simone (1993), TLC (1994), Herbie Hancock (1995), Patricia Kaas (1996), Laibach (1996), Mariah Carey (1997), Ice-T (1999), Rod Stewart (2001), Patti Smith (2002), Foo Fighters (2003), Etta James (2006), Katie Melua (2007), Glee Cast (2011), Sufjan Stevens (2012), Chris Cornell (2016), Helmut Lotti (2018) sowie Dolly Parton (2023).
Auch deutsche Musiker interpretierten Prince-Songs neu, darunter das Palast Orchester featuring Max Raabe (2001), Joy Denalane (2004), Roger Cicero mit Soulounge (2004), Texas Lightning (2005), Uwe Schmidt unter dem Pseudonym Señor Coconut (2008), Lisa Wahlandt (2010), Barbara Morgenstern (2011) sowie David Garrett (2017).[183] Die erste deutschsprachige Version eines Prince-Titels nahm Michy Reincke 1992 auf; sein Song Ich bin nicht Dein Mann basiert auf I Could Never Take the Place of Your Man vom Album Sign “☮” the Times. Zudem spielt Adel Tawil in Lieder (2013) auf Purple Rain und When Doves Cry an. Ferner nahm Schlagersängerin Helene Fischer Purple Rain in die Setlist ihrer Farbenspiel-Tournee 2014 auf.[184]
Die Schweizer Rockband Züri West nahm 1994 mit I ha di gärn gha eine schweizerdeutsche Version von When You Were Mine vom Album Dirty Mind auf, und der österreichische Jazzmusiker David Helbock veröffentlichte 2012 ein Album mit Prince-Songs.
Einige Prince-Songs wurden erst durch Neuaufnahmen anderer Musiker bekannt, nicht durch ihre Originalversion. 1984 erzielte Chaka Khan mit I Feel for You einen internationalen Top-Ten-Hit, und 1990 erzielte Sinéad O’Connor mit der Single Nothing Compares 2 U einen Welterfolg. Prince hatte den Song ursprünglich für die Band The Family – sein damaliges Nebenprojekt – geschrieben; diese veröffentlichte Nothing Compares 2 U bereits im August 1985 auf dem Album The Family. Eine von Prince interpretierte Version erschien erst 1993 auf The Hits/The B-Sides und wurde als Live-Duett mit Rosie Gaines gesungen.
Prince coverte nur sehr selten Songs anderer Künstler für eigene Studioalben; Beispiele finden sich auf Emancipation (1996), Rave Un2 the Joy Fantastic (1999), One Nite Alone … (2002), Lotusflow3r (2009) und Plectrumelectrum (2014).
Zudem komponierte Prince Songs für verschiedene Künstler, teils unter Pseudonymen wie Alexander Nevermind, Camille, Christopher, Jamie Starr und Joey Coco. Zu seinen Kompositionen zählen unter anderem Stevie Nicks (1983, Stand Back), Sheena Easton (1984, Sugar Walls), The Bangles (1985, Manic Monday), Kenny Rogers (1986, You’re My Love), Madonna (1989, Love Song), Patti LaBelle (1989, Yo Mister), Joe Cocker (1991, Five Women), Martika (1991, Love… Thy Will Be Done), Paula Abdul (1991, U), Céline Dion (1992, With This Tear), Earth, Wind and Fire (1993, Super Hero) sowie No Doubt (2001, Waiting Room).
Prince schrieb zudem Songs für Miles Davis, die dieser jedoch nie als Studioversionen veröffentlichte.[185] Am 31. Dezember 1987 trat Davis als Gast für rund fünf Minuten bei einem Prince-Konzert im Paisley Park Studio auf. Nach dem Tod von Miles Davis am 28. September 1991 schrieb Prince zwei Tage später das Instrumentalstück Letter 4 Miles als Erinnerung an ihn; es erschien damals nicht und wurde erst postum 2023 auf dem Album Diamonds and Pearls Super Deluxe Edition veröffentlicht.[186]
Außerdem gründete Prince Bands wie Apollonia 6, Madhouse, The Family, The New Power Generation und The Time. Für diese Bands schrieb und produzierte er Songs und förderte als Mentor unter anderem die Karrieren von Andy Allo, Carmen Electra, Jill Jones und Sheila E. Als die Karrieren von Chaka Khan, George Clinton und Mavis Staples kommerziell stagnierten, nahm Prince sie bei seinen Labels Paisley Park Records beziehungsweise ab 1994 NPG Records unter Vertrag. Für sie schrieb er Songs, sodass sie ihre Karrieren fortsetzen konnten.
Gelegentlich wirkte Prince als Gastmusiker: 1989 spielte er Gitarre in Like a Prayer von Madonna, 1999 sang er Backing Vocals für Ani DiFranco, 2002 Keyboard für Common, 2005 E-Gitarre für Stevie Wonder, 2013 Bassgitarre für Janelle Monáe und 2015 diverse Instrumente für Judith Hill.
Konzerte
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Prince ging in seiner Karriere auf über 30 Tourneen. Bei seinen Konzerten übernahm er nicht nur den Gesang, sondern spielte auch verschiedene Musikinstrumente. Regelmäßig spielte er Gitarre oder Klavier, an dem er zuweilen ein rund 15-minütiges Medley darbot. Gelegentlich spielte er auch Bass, Schlagzeug oder Synthesizer. Die typischen Konzerte der 1980er und 1990er Jahre waren glamouröse Bühnenshows mit ausgefeilten Choreografien und zahlreichen Kostümwechseln. Ab dem 21. Jahrhundert verzichtete Prince weitgehend auf Showeffekte und konzentrierte sich stärker auf seine musikalischen Fähigkeiten; jedes Konzert gestaltete er durch eine individuelle Songauswahl. Seine Livekonzerte begleitete ein Ensemble aus Musikern und Hintergrundsängerinnen, die auch an seinen aktuellen Studioaufnahmen beteiligt waren. Sheila E. gastierte von 1984 bis 2011 gelegentlich bei Prince auf der Bühne.[187]
Sein Konzertdebüt gab Prince am 5. Januar 1979 in Minneapolis vor rund 300 Zuschauern.[188] Vor diesem Auftritt gestand er, dass es ihm extrem schwerfiel, vor Publikum zu spielen.[189] 1980 trat Prince mit seiner Band als Vorgruppe von Rick James auf und begleitete ihn zwei Monate lang auf dessen Fire-It-Up-Tour, wodurch er Live-Erfahrung sammelte.[190]
Im Frühjahr 1981 gab Prince erstmals Konzerte in Europa, doch die Club-Auftritte in Amsterdam, London und Paris fanden keine größere Beachtung;[191] er war damals in Europa noch zu unbekannt. Einen Tiefpunkt stellte im Oktober 1981 seine Teilnahme an zwei Konzerten im Los Angeles Memorial Coliseum dar. Er trat damals mit seiner Band als Vorgruppe von The Rolling Stones auf, um für sein viertes Album Controversy zu werben. Doch die Auftritte endeten chaotisch: Buhrufe und fliegende Gegenstände sorgten dafür, dass Prince sein erstes Konzert am 9. Oktober nach 15 Minuten abbrach; das zweite Konzert am 11. Oktober spielte er trotz erneut fliegender Gegenstände zu Ende.[192]
Drei Jahre später erreichte Prince den kommerziellen Höhepunkt seiner Karriere, und die Purple-Rain-Tour (1984–1985) mit 1,75 Millionen Besuchern in den USA wurde seine erfolgreichste Tournee.[193] 1986 unternahm er seine erste Welttournee, die ihn erstmals unter anderem nach Deutschland und Japan führte.[194]
Nach der Änderung seines Künstlernamens 1993 wählte Prince seine Konzertsongs neu aus. Zwischen 1994 und 1996 verzichtete er auf Hits wie Kiss, Purple Rain und When Doves Cry. Stattdessen spielte er unter anderem Songs, die zu diesem Zeitpunkt noch unveröffentlicht waren.[195] Erst 1997 bei der erfolgreichen Jam-of-the-Year-Tour durch die USA und Kanada griff Prince wieder auf die Songs zurück, die ihn bekannt gemacht hatten.[196] Die Tournee erzielte Einnahmen von 30 Millionen US-Dollar.[197]

Auch die Musicology-Tour im Jahr 2004 war erfolgreich: In den USA besuchten etwa 1,5 Millionen Menschen die Konzerte, die Einnahmen betrugen 87 Millionen US-Dollar, womit sie weltweit zur erfolgreichsten Tournee des Jahres wurde.[118][198] Vom 1. August bis zum 21. September 2007 gab Prince 21 Konzerte in der O2-Arena in London, die alle ausverkauft waren und 22 Millionen US-Dollar einspielten.[199] Am 13. September trat Elton John gemeinsam mit ihm live auf der Bühne auf.[165][200]
Im 21. Jahrhundert trat Prince mehrfach bei Musikfestivals auf; zuvor hatte er nur 1993 beim Rock over Germany gespielt. Er trat 2007, 2009 und 2013 beim Montreux Jazz Festival, 2008 beim Coachella Valley Music and Arts Festival und 2010 beim Roskilde Festival auf. Von Dezember 2010 bis September 2012 tourte Prince mit The New Power Generation weltweit auf der Welcome-2-America-Tour. Während des US-Abschnitts traten Gastmusiker wie Alicia Keys, Carlos Santana, Nicole Scherzinger, Stevie Wonder und Whitney Houston auf.[201] 2013 und 2014 trat Prince vorwiegend mit seiner Begleitband 3rdEyeGirl auf.[202]
Am 13. Juni 2015 gab Prince ein Livekonzert vor 500 geladenen Gästen im Weißen Haus. Gastgeber waren Barack Obama und seine Ehefrau Michelle Obama. Anlass war der „African-American Music Appreciation Month“ („Monat der afro-amerikanischen Musik“), der jedes Jahr im Juni in den USA gefeiert wird. Unter anderem trat Stevie Wonder bei Prince auf. Unter den Gästen waren Politiker wie Arne Duncan, Eric Holder und Susan Rice, Schauspieler wie Angela Bassett, Connie Britton, Tracee Ellis Ross und Tyler Perry sowie Musiker wie Ciara, James Taylor und Jon Bon Jovi.[203][204]
Prince’ letzte Tournee mit Namen Piano & A Microphone 2016 fand vom 16. Februar bis 14. April 2016 in Australien, Neuseeland, Kanada und den USA statt.[205]
Aftershows
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Ab 1986 spielte Prince nach seinen Konzerten gelegentlich Aftershows.[206] Die Zusatzkonzerte wurden teils nach Ende der Hauptkonzerte über Lautsprecher angekündigt,[207] teils verbreitete sich die Location über Mundpropaganda oder Twitter. Die Aftershows begannen nach Mitternacht und fanden in kleineren Clubs mit rund 300 bis 1.000 Zuschauern statt.[208] Bei den Aftershows entstand meist eine intimere Atmosphäre zwischen Prince und dem Publikum, da er auf Bühnenshows, Choreografien und die aufwendigen Lightshows seiner Hauptkonzerte verzichtete.
Die Songauswahl bei den Aftershows unterschied sich von der seiner Hauptkonzerte; Prince verzichtete häufig auf seine Top-Ten-Hits. Oftmals spielte er zehnminütige Instrumentalversionen etwa von Songs von Billy Cobham, Duke Ellington oder Miles Davis sowie Coverversionen von Aretha Franklin, Carlos Santana, James Brown, Jimi Hendrix, Mother’s Finest, Parliament / Funkadelic und Sly & the Family Stone.[209][210] Die Begleitsänger übernahmen eine größere Rolle als bei den Hauptkonzerten und traten gelegentlich als Solisten auf, während Prince sich auf die instrumentale Begleitung mit Bass, Gitarre, oder Schlagzeug konzentrierte.
Höhepunkte mancher Aftershows von Prince waren Gastauftritte prominenter Musiker. Dabei trat er unter anderem gemeinsam mit folgenden Künstlern auf: Eric Clapton (14. August 1986, London), Ron Wood (26. Juli 1988, London), Buddy Miles (6. April 1993, Chicago), Bono (31. März 1995, Dublin), Rufus Thomas (24. August 1997, Memphis), Hans Dulfer und Lenny Kravitz (beide 24. Dezember 1998, Utrecht), Alicia Keys (10. April 2002, New York), Amy Winehouse (22. September 2007, London), Janelle Monáe (30. Dezember 2010, New York) sowie Flavor Flav und Seal (beide 13. Mai 2012, Sydney).
Verteidigung geistigen Eigentums
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den 1990er Jahren begann Prince, sein geistiges Eigentum konsequent zu schützen; insbesondere in den 2000er Jahren brachte er mehrere Fälle von Urheberrechtsverletzungen vor Gericht.
1992 verklagte Prince die Hip-Hop-Gruppe Arrested Development, weil diese das Wort „Tennessee“ aus seinem Top-Ten-Hit Alphabet St. (1988) gesampelt hatte. Die Band zahlte schließlich 100.000 US-Dollar an Prince.[211] 1998 verbot Prince’ damaliger Rechtsanwalt L. Londell McMillan Reportern, bei Interviews ein Aufnahmegerät zu verwenden. Er begründete dies damit, dass Prince verhindern wollte, dass sein Image, sein Abbild oder seine Stimme in einer nicht vorgesehenen Weise genutzt werde.[212] Anfang 1999 beauftragte Prince eine Anwaltskanzlei, gegen verschiedene Fanseiten im Internet gerichtlich vorzugehen. Er warf den Betreibern vor, von seinem Image zu profitieren und den Eindruck zu erwecken, er billige ihre Seiten. Außerdem wurde ihnen Urheberrechtsverletzung vorgeworfen, da sie das Prince-Symbol für eigene Zwecke nutzten.[213]
2006 reichte Prince vor dem Landgericht Berlin Klage ein, weil in Deutschland eine DVD mit einem unautorisierten Konzertmitschnitt von 1983 vertrieben wurde. Das Gericht gab der Klage vollständig statt; der Vertrieb der DVD wurde untersagt.[214] Ab September 2007 setzte Prince das Unternehmen Web Sheriff ein, um auf YouTube und anderen Plattformen juristisch gegen angebliche Urheberrechtsverletzungen vorzugehen.[215] Eine Frau aus Pennsylvania veröffentlichte ein 29-sekündiges YouTube-Video, in dem ihr Kleinkind zu Prince’ Song Let’s Go Crazy tanzt. Prince ließ das Video entfernen und geriet daraufhin in einen Rechtsstreit; im August 2008 entschied das Gericht zugunsten der Frau.[215] Das Musikvideo seiner Coverversion von Creep (Radiohead) ließ Prince 2008 ebenfalls entfernen, da er sich als Urheberrechtsinhaber sah. Thom Yorke, Sänger von Radiohead, erreichte jedoch, dass das Video wieder online verfügbar wurde.[216] Prince setzte sein Vorgehen in ähnlichen Fällen fort; Aufnahmen von seinen Konzerten mit Handyvideos durften nicht ins Internet gestellt werden.[215] John Giacobbi von Web Sheriff erklärte, dass Prince durch die Auseinandersetzung mit Warner Bros. Records klüger im Schutz seiner Rechte geworden sei; hatte er früher Schallplatten und CDs verteidigt, kämpfte er nun im Digitalzeitalter um seine Online-Rechte.[215]
2010 ließ Prince das Symbol, das er von 1993 bis 2000 als Pseudonym nutzte, vom Albumcover von Michael Jacksons CD Michael vor deren Veröffentlichung entfernen. Juni 2011 erklärte Prince gegenüber der britischen Zeitung The Guardian, er solle „ins Weiße Haus gehen, um zu besprechen, wie das Urheberrecht geschützt werden kann.“[217] 2013 reichte Prince bei Twitter Inc. eine Unterlassungserklärung ein, da über das Videoportal Vine acht Videos mit Bild- und Tonaufnahmen von ihm ohne seine Genehmigung gezeigt wurden; Vine entfernte daraufhin die Videos.[128]
Im Januar 2014 reichte Prince vor einem Gericht in San Francisco, Kalifornien, eine Klage über 22 Millionen US-Dollar gegen 22 Raubkopierer ein, die Bootlegs von Konzertmitschnitten produzierten und online verbreiteten. Er erklärte in einem Interview: „Niemand verklagt Fans. Musik miteinander zu teilen ist cool, nicht jedoch der Verkauf von Bootlegs.“ Im Februar zog Prince die Klage zurück, nachdem die Beklagten alle illegalen Uploads entfernt hatten.[218]
Film
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Prince als Schauspieler und Filmregisseur
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Zwischen 1984 und 1990 war Prince als Schauspieler und Filmregisseur tätig. An sein erfolgreiches Debüt im Musikfilm Purple Rain konnte er jedoch nicht anschließen. Er war Hauptdarsteller dreier weiterer Filme, die er zudem inszenierte, doch keiner erreichte annähernd den kommerziellen Erfolg seines Leinwanddebüts.
Purple Rain startete am 27. Juli in den US-amerikanischen Kinos. Mit einem Budget von sieben Millionen Dollar erzielte Drehbuchautor und Regisseur Albert Magnoli (* 1954) einen kommerziellen Erfolg: Der Film spielte in den US-Kinos knapp 70 Millionen US-Dollar und weltweit 156 Millionen US-Dollar ein.[219][220] Prince verkörpert einen jungen Musiker, der im Musikclub First Avenue in Minneapolis seinen Durchbruch schaffen möchte. Die Hauptdarstellerin ist Apollonia Kotero. 1985 erhielt Prince für den Film einen Oscar in der Kategorie „Beste Filmmusik“.[221]
Die US-Premiere des Schwarzweißfilms Under the Cherry Moon fand am 1. Juli 1986 statt. Prince, diesmal selbst Filmregisseur, verkörpert einen Gigolo, der sich an der Côte d’Azur in eine wohlhabende Tochter verliebt. Diese spielt Kristin Scott Thomas, die ihr Kinodebüt gab. Der Film scheiterte kommerziell: Bei Produktionskosten von zwölf Millionen US-Dollar spielte er nur zehn Millionen US-Dollar ein und erhielt mehrere Goldene Himbeeren.[222][223] Prince wurde bei der Verleihung 1987 in den Kategorien „schlechtester Hauptdarsteller“, „schlechteste Regie“ und „schlechtester Filmsong“ für Love or Money – die B-Seite der Grammy-prämierten Single Kiss – mit diesem Negativpreis ausgezeichnet. Zudem erhielt Jerome Benton den Preis als „schlechtester Nebendarsteller“, und Under the Cherry Moon wurde zum „schlechtesten Film“ 1986 gekürt.
Trotz des Misserfolgs führte Prince erneut Regie, diesmal beim Konzertfilm Prince – Sign O’ the Times, der am 20. November 1987 in US-amerikanischen Kinos startete. Der Film zeigt überwiegend Konzertaufnahmen aus Antwerpen und Rotterdam während Prince’ Europatournee 1987, ergänzt durch Szenen im Paisley Park Studio in Chanhassen. Nach dem kommerziellen Misserfolg von Under the Cherry Moon unterstützte die Filmabteilung von Warner Bros. den Film nicht, sodass Prince einen alternativen Verleih suchen musste. Prince – Sign O’ the Times kostete 2,5 Millionen US-Dollar und spielte drei Millionen US-Dollar ein. Kritiker bewerteten den Film sehr positiv.[224][225][226][227]
Graffiti Bridge war der letzte Film, in dem Prince Regie führte. Er übernahm erneut die Hauptrolle und schrieb das Drehbuch. Madonna war zunächst für die Hauptrolle vorgesehen, lehnte diese jedoch nach Lektüre des Drehbuchs ab.[228] Stattdessen übernahm Ingrid Chavez (* 1965) die weibliche Hauptrolle. Außerdem traten George Clinton, Jill Jones, Jimmy Jam und Terry Lewis, Mavis Staples und Tevin Campbell in kleinen Rollen auf, in denen sie sich selbst spielten. Prince erklärte nach der US-Premiere am 2. November 1990, er wolle kein Francis Ford Coppola werden.[229] Als Fortsetzung des Kinoerfolgs Purple Rain konzipiert, blieb Graffiti Bridge erneut hinter den Erwartungen zurück: Der Film kostete sieben Millionen US-Dollar, spielte in den USA aber nur 4,2 Millionen ein.[230] Prince erhielt erneut mehrere Nominierungen für die Goldene Himbeere, blieb bei der Verleihung 1991 jedoch von einem Preis verschont.
Sonstige Filmprojekte
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Ohne selbst als Schauspieler aufzutreten, wirkte Prince an weiteren Filmprojekten mit. Im Juni 1989 lief der Film Batman in den US-amerikanischen Kinos an und entwickelte sich zu einem der weltweit erfolgreichsten Filme des Jahres.[231] Prince steuerte den gleichnamigen Soundtrack bei; mehrere Songs des Albums Batman sind im Film zu hören.
Im März 1996 kam der Film Girl 6 von Spike Lee in die US-Kinos; der Soundtrack besteht aus Prince-Kompositionen. 1997 hatte er einen Gastauftritt in Muppets Tonight, 2014 in einer Episode der US-Sitcom New Girl.[232] In beiden Fällen spielte er sich selbst.
Seinen einzigen Golden Globe Award erhielt Prince 2007 in der Kategorie „Bester Filmsong“ für The Song of the Heart, den er zum Soundtrack des Computeranimationsfilms Happy Feet beisteuerte.[233]
Zudem wird Prince seit den 1980er Jahren gelegentlich im US-amerikanischen Film thematisiert oder zitiert; so macht Spike Lee in seinem Film Do the Right Thing aus dem Jahr 1988 positive Anspielungen auf ihn als Identifikationsfigur für Afroamerikaner. Ein anderes Beispiel ist der 1990 erschienene Kinofilm Pretty Woman, in dem die von Julia Roberts gespielte Titelfigur einige Zeilen des Songs Kiss in der Badewanne singt und kurz darauf über Prince spricht.[234]
Ferner sind Prince-Songs in verschiedenen Filmen zu hören, beispielsweise in Lockere Geschäfte (1983), Showgirls (1995), Striptease (1996), William Shakespeares Romeo + Julia (1996), Scream 2 (1997), Get Rich or Die Tryin’ (2005), P.S. Ich liebe Dich (2007), Nie wieder Sex mit der Ex (2008), Gullivers Reisen – Da kommt was Großes auf uns zu (2010), BlacKkKlansman (2018), Der Prinz aus Zamunda 2 (2021) und Stranger Things (2025).[235]
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zu Lebzeiten wurden in Prince’ Karriere über 100 Millionen seiner Tonträger verkauft.[118] Nachdem er 1993 seinen Künstlernamen in ein unaussprechbares Symbol geändert hatte, nahm sein kommerzieller Erfolg ab. Vor der Namensänderung erreichten die meisten seiner Alben in den USA Platinstatus, danach geschah dies nur noch selten.[236] Erst nach der Rückkehr zu seinem ursprünglichen Namen im Jahr 2000 und zu einem Major-Label 2004 erzielte er erneut Top-Ten-Platzierungen in internationalen Charts.
Von 1978 bis 2015 veröffentlichte Prince 39 Studioalben; 19 erreichten in den USA die Top Ten, davon vier Platz eins. In den US-Singlecharts standen 19 seiner Singles in den Top Ten, fünf davon auf Platz eins. In Deutschland erreichten 13 Alben die Top Ten; Platz eins blieb ihm verwehrt. Vier Singles erreichten die deutschen Top Ten; die höchste Platzierung erzielte Kiss 1986 mit Rang vier.
Prince galt als Workaholic; 1986 berichtete er in einem Radiointerview von 320 unveröffentlichten Songs in seinem Safe. Offiziellen Angaben zufolge veröffentlichte er knapp 900 Songs, von denen einige durch andere Musiker erschienen. Zudem komponierte er zahlreiche Songs und Alben wie Camille und Dream Factory, die er nicht veröffentlichte. Insgesamt verfasste Prince über 1.000 unveröffentlichte Songs.[237][238]
1980er Jahre
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Den kommerziellen Erfolg von Prince in den 1980er Jahren analysierte Der Spiegel: „Ganz wesentlich hängt dieser Erfolg zusammen mit seinen überdurchschnittlichen Talenten als Komponist, Produzent, Texter und als Erfinder synthetischer Klangfarben. Außerdem ist er ein virtuoser musikalischer Handwerker.“[239] Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) bezeichnete Prince als „hochtalentierten Komponisten“ und schrieb: „Dieses Talent, vom Selbstzitat weitestgehend entfernt, hat Prince etwas ermöglicht, was im Popgeschäft sonst kaum denkbar erscheint, nämlich hohen musikalischen Anspruch mit kommerzieller Wirklichkeit zu verbinden. Auf der einen Seite ‚Music for musicians sake‘ machen zu können – also von aktiven Musikerkollegen wie etwa Sting oder Bryan Ferry gehört und geschätzt zu werden – und anderseits die breite Masse anzuziehen.“[240] Ein weiterer FAZ-Artikel bemerkte jedoch: „Prince verkauft sich mit der für amerikanische Idole häufig typischen Mischung aus weltanschaulicher Naivität und gezielter Image-Strategie.“[241] Der Melody Maker konstatierte bezogen auf Prince schlicht: „Dieser Mann ist wahrlich ein Genie!“[242] Der Musikjournalist Barry Graves hielt Prince für sehr polarisierend: Man empfinde „nur völlige Abneigung oder totale Sympathie.“[243] Außerdem schrieb Graves: „Prince bietet eben mehr als nur eine geile Geste, er führt Lust und Frust, großes Drama und sachte Poesie, Power und Verletzlichkeit vor – die komplette Potential-Palette der Rockmusik. Er kann alles und zeigt alles.“[244]
Musikerkollegen äußerten sich ebenfalls über Prince; Bob Dylan nannte ihn einen „Wunderknaben“[245] und Eric Clapton meinte: „Es gibt niemanden, den ich je getroffen habe, der einfach sagen kann: ‘Nun, er ist OK’. Entweder hasst man ihn oder man liebt ihn.“[246] Randy Newman bekannte: „Ich bewundere Prince. Er hat etwas zu sagen. Ich ziehe ihn Springsteen und eigentlich auch jedem anderen Musiker vor. Er probiert neue Dinge aus. Und er riskiert auch einmal Sachen, die die Leute in seiner Musik vielleicht nicht auf Anhieb mögen.“[247] Miles Davis sagte: „Sie würden staunen, wie viel Prince über Musik weiß. Und er spielt so gut wie jeder Jazzmusiker, den ich kenne.“[247] Eine andere Auffassung vertrat Rick James: „Prince ist ein junger Geistesgestörter. Er ist völlig daneben. Man kann seine Musik nicht ernst nehmen. Er singt Lieder über oralen Sex und Inzest.“[248] Auch Keith Richards bewertete Prince’ Musik kritisch: „Prince halte ich für total oberflächlich. Er reitet auf einer Welle wie früher The Monkees. Er jongliert sehr geschickt mit den Medien, aber seine Musik ist Kinderkram.“[249]
In den 1980er Jahren berichteten Medien über einen angeblichen Konkurrenzkampf zwischen Prince und Michael Jackson, die beide in den 1980er Jahren kommerziell sehr erfolgreich waren. Auf diese Vergleiche anspielend nannte The Face Prince „Luzifers Antwort auf Michael Jackson.“[250] Der Stern schrieb, die Musik von Prince sei „aufregender als alles, was Michael Jackson je einfallen wird: eine Mischung aus Hardrock und Soul, Punk und Blues, getragen von einer Falsett-Stimme, garniert mit schrillen Gitarren-Soli, die des Meisters Verehrung für Jimi Hendrix deutlich erkennen lassen.“[251]
Das exzentrische Image von Prince beschrieb die Stuttgarter Zeitung im Jahr 1987: „Er belegt im Hotel ‚Graf Zeppelin‘ 27 Einzel-, zehn Doppelzimmer und drei Suiten, weil er ja allein schon fünf Leibwächter dabei hat. Vom Koch ganz zu schweigen, der den Zeppelin-Kollegen über die Schulter schauen soll, damit sie dem Prinzle nicht das Frühstücksei versalzen. Hoheit selbst geruhen zwei Suiten mit ihrer Anwesenheit zu adeln, weil ein Bechsteinflügel und das ganze Body-Building-Gerät einfach Platz brauchen. Die eigene Bettwäsche hat er auch einfliegen lassen: weißer Satin mit gelben und rosa Blümchen drauf, als Garnitur zwei Schaffelle. Der Mann will’s gemütlich haben, soviel steht fest.“[252] Dagegen berichtete Cat Glover (* 24. Juli 1962; † 24. September 2024), Prince’ Tänzerin von 1987 bis 1989, nach seinem Tod: „Wir waren im Tourbus; Prince fuhr mit uns zu McDonald’s und bestellte Cheeseburger für alle. Das war seine Art zu sagen: ‚Ich kann auch ganz normal sein.‘“[253]
In einem Rückblick auf die 1980er Jahre schrieb der Melody Maker 1990 über Prince: „Er war für die Achtziger, was Little Richard, Bob Dylan und Johnny Rotten für die fünfziger, sechziger und siebziger Jahre waren.“[254] Die Süddeutsche Zeitung schrieb: „Wenn Elvis die fünfziger Jahre, die Beatles die sechziger Jahre und David Bowie die siebziger Jahre dominierten, dann ist diese Dekade die Dekade eines körperlich kleinen, aber schöpferisch großen Pop-Genies aus Minneapolis.“[255] Musikkritiker Karl Bruckmaier sagte: „Prince ist weit voraus auf seinem Weg ins nächste Jahrzehnt, und wir alle können uns glücklich schätzen, in seinem Tross mitreisen zu dürfen.“[256]
1990er Jahre
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In den 1990er Jahren sank Prince’ Popularität zunehmend. Mitverantwortlich war seine 1993 erfolgte Namensänderung, über die Medien spotteten. Anspielend auf die Textzeile „My Name Is Prince – and I am funky“ (1992) schrieb der New Musical Express: „Mein Name ist O(+> – und ich bin übergeschnappt!“[257] Der US-Radiojournalist Howard Stern nannte Prince „Der Künstler, der den Leuten früher mal etwas bedeutete.“[258] Das US-Musikmagazin Rolling Stone schrieb: „Normale Künstler leisten sich mal einen Patzer, aber dieser Typ hat sich auf Public-Relations-Katastrophen spezialisiert, die seine loyalen Fans verwirren und seinen Status als großer genreüberschreitender Innovator des letzten Jahrzehnts gründlich aushöhlen.“[259]
Von 1993 bis 2000 gab Prince so viele Interviews wie nie zuvor und sprach dabei zeitweise von sich in der dritten Person. 1995 sagte er dem britischen Magazin Time Out: „Prince hat früher nie Interviews gegeben. Sie müssen da schon Prince fragen, weshalb er so gehandelt hat, und im Moment reden sie ja nicht mit ihm. Sie reden mit mir.“[258] 1999 äußerte er gegenüber Welt Online: „Ich? Ich hatte keinen Erfolg in den Achtzigern. Prince hatte Erfolge in den Achtzigern.“[260]
Über Prince’ musikalische Qualitäten in den 1990er Jahren urteilte die Entertainment Weekly: „Dieser clevere Bursche kommt immer wieder mit ein paar guten Tricks, aber die Löcher dazwischen werden auf jeder Platte größer.“[151] Die Chicago Sun-Times fragte: „Prince: was ist passiert? In den Achtzigern beherrschte Prince Roger [sic] Nelson die Popmusik ebenso, wie Elvis Presley den Fünfzigern seinen Stempel aufdrückte und John Lennon und Paul McCartney die Sechziger formten. Die mutige Experimentierlust bei Songs wie Kiss und When Doves Cry mit ihren minimalistischen Rhythmustracks und den kantigen Gitarrensoli wurde durch plumpe Anbiederei an den Rapmarkt ersetzt – und durch eine Ästhetik, die mehr von Gleichgültigkeit als von Innovation geprägt ist. Die frische Kraft, die seine besten Songs antrieben – angefangen mit Titeln wie 1999 aus dem Jahr 1982 und auch noch 1990 auf Graffiti Bridge –, scheint mit jeder Platte schwächer zu werden, die in den Neunzigern erscheint.“[171]
Als künstlerischen Lichtblick betrachtete der Rolling Stone 1995 das Album The Gold Experience: „Bei dieser LP zeigt sich unser ehemaliger Prince von seiner vielseitigsten Seite seit der 1987 erschienenen Sign “☮” the Times.“[261] In ähnlicher Weise äußerte sich die Detroit Press 1996: „Emancipation erinnert mit Macht daran, dass der frühere Prince zu den kreativsten und innovativsten Musikern des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts zählt – jedenfalls, wenn er sich Mühe gibt.“[262] Prince hatte seine eigene Sicht über diese Jahre seiner Karriere; als er 1999 von der The New York Times gefragt wurde, ob Rave Un2 the Joy Fantastic ein Comebackversuch sei, antwortete er: „Ich war doch nie weg.“[263] Die Entertainment Weekly resümierte, dass „Prince kein auf dem Reißbrett entworfener Popstar ist, sondern ein ungewöhnlicher und brillanter Sonderling mit Kultpotenzial, der nebenbei ein paar Riesenhits gehabt hat.“[213]
Als Prince im Jahr 2000 wieder seinen ursprünglichen Künstlernamen annahm, sagte er auf einer Pressekonferenz in New York, das unaussprechbare Symbol sei ein Mittel gewesen, sich von „unerwünschten Beziehungen“ zu lösen.[264]
21. Jahrhundert
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2004 wurde Prince in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Alicia Keys und OutKast hielten die Laudatio; Keys sagte über Prince: „Es gibt nur einen Mann, der so laut ist, dass er dich ganz weich machen kann, so stark, dass er dich schwach macht, und so ehrlich, dass du dich beschämt fühlst.“ Prince hielt ebenfalls eine Rede: „Ohne wahre spirituelle Begleitung kann zu viel Freiheit dazu führen, dass die Seele verdirbt. Daher ein Wort an die jungen Künstler: Ein echter Freund und Mentor steht nicht auf eurer Gehaltsliste. Ich wünsche euch allen das Beste auf diesem faszinierenden Weg. Es ist noch nicht zu spät.“[265]
In der Folge interessierten sich die Medien wieder stärker für Prince. 2004 erschien zudem sein Album Musicology, das von mehreren Kritikern als Comeback gewertet wurde. Das US-Musikmagazin Rolling Stone schrieb: „Seit den frühen Neunzigern schien er sich in seinen eigenen bizarren fixen Ideen zu verrennen – der schwammige, religiös geprägte Fusion-Jazz des 2001 erschienenen Albums The Rainbow Children und die ziellosen Instrumentalimprovisationen von N.E.W.S aus dem Jahr 2003 waren da nur die jüngsten Beispiele. Musicology hingegen ist nun ein so ansprechendes, auf den Punkt gebrachtes und absolut zufrieden stellendes Album, wie Prince es seit ewigen Zeiten nicht mehr aufgenommen hat.“[266] The Guardian befand, „dass Prince endlich aus der selbstmitleidigen Starre erwacht ist, die nun schon zehn Jahre währt.“[266] Das E-Zine PopMatters zelebrierte Prince als „einen der Letzten einer aussterbenden Gattung: der generationsübergreifend attraktiven Popikone. Noch ist kein Nachfolger in Sicht, und daher sollten wir dankbar sein, dass ihm noch nicht der Saft ausgegangen ist.“[267] Doch es gab auch weniger enthusiastische Stimmen. Der New Musical Express meinte, es sei „leider Wunschdenken, wenn man sich einreden wollte, dass Musicology das erste wirklich gute Prince-Album seit seiner besten Zeit in den Achtzigern sei.“[268] Die Website Pitchfork Media äußerte: „Ich kann nicht nachvollziehen, wie man ernsthaft von einem Comeback sprechen oder andeuten kann, dass er hier zu seiner früheren Bestform zurückkehrt.“[268]
2010 erhielt Prince einen BET Award für sein Lebenswerk. Stephen G. Hill, Präsident der BET-Gesellschaft, würdigte seinen „einzigartigen Stil“: „Prince ist dynamisch, Prince ist genial, Prince ist Musik.“ 2011 aktualisierte der Rolling Stone seine Liste The 100 Greatest Artists of All Time und setzte Prince auf Platz 27.
2013 wählte ihn der Rolling Stone hinter Bruce Springsteen auf Platz 2 der „50 besten Live-Acts“.[203] 2015 platzierte dieselbe Zeitschrift ihn auf Platz 18 der Liste The 100 Greatest Songwriters of All Time. Außerdem wurde Prince Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die jährlich die Oscar-Gewinner wählt.[269]
Postum
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Nach Prince’ Tod am 21. April 2016 äußerten sich zahlreiche Prominente. Der damalige Präsident der Vereinigten Staaten Barack Obama sagte: „Heute hat die Welt eine kreative Ikone verloren. Nur wenige Künstler haben den Klang und die Entwicklung der populären Musik deutlicher beeinflusst oder so viele Menschen mit ihrem Talent berührt. Er war ein virtuoser Instrumentalist, ein brillanter Bandleader und ein elektrisierender Künstler.“[270] Bono von U2 twitterte: „Ich traf nie Mozart, ich traf nie Duke Ellington oder Charlie Parker. Ich traf nie Elvis. Aber ich traf Prince.“[271] Bruce Springsteen sagte: „Ich fühlte eine große Verwandtschaft mit Prince. Seit den sechziger und siebziger Jahren und Ihren Sam & Daves und Ihren James Browns ist er einer der größten Show-Leute, die es gibt.“[272] Madonna schrieb bei Instagram, Prince habe die Welt verändert und sei ein wahrer Visionär gewesen.[273] Elton John schrieb bei Instagram: „Der beste Künstler, den ich je gesehen habe. Ein wahres Genie. Musikalisch jedem von uns weit voraus.“[273] Mark Knopfler sagte: „Er war ein vielseitiger Songwriter, Sänger, Instrumentalist und Produzent, der so vielen große Freude bereitete.“[271] Michael Jordan meinte: „In einer Welt kreativer Künstler war Prince ein Genie. Sein Einfluss nicht nur auf die Musik, sondern auch auf die Kultur ist wirklich nicht messbar.“ Katy Perry schrieb: „Und einfach so...hat die Welt viel Magie verloren.“[274] Mick Jagger schrieb: „Prince war ein revolutionärer Künstler sowie ein wunderbarer Musiker und Komponist. Seine Texte waren originell und er war ein exzellenter Gitarrist. Sein Talent war unerschöpflich. Er gehörte zu den herausragendsten Künstlern der letzten 30 Jahre.“[275] Zudem äußerten sich unter anderem Aretha Franklin, Dwayne Johnson, Eric Clapton, Keith Richards, Kevin Bacon, Magic Johnson, Olivia Wilde, Paul McCartney, Reese Witherspoon, Russell Crowe, Samuel L. Jackson, Slash und Susan Sarandon.[276]
The Recording Academy, die jedes Jahr die Grammy Awards verleiht, schrieb: „Niemals konformistisch hat er unsere musikalische Landschaft neu definiert und für immer verändert. Prince war ein Original, das so viele beeinflusst hat, und sein Erbe wird für immer fortleben.“ Sie bezeichneten ihn als einen der begabtesten Künstler aller Zeiten.[277]
Prince starb am 90. Geburtstag der Queen, weshalb die Niagarafälle lilafarben angestrahlt wurden. In mehreren Medienberichten hieß es fälschlicherweise, dies geschehe zu Ehren des Musikers. Tatsächlich war die Beleuchtung bereits eine Woche zuvor geplant, da die Farbe Lila unter anderem mit den Royals assoziiert wird. Nach Bekanntwerden von Prince’ Tod am 21. April 2016 kündigten die Organisatoren an, die Niagarafälle zusätzlich auch zu seinen Ehren lila zu beleuchten.[278]
Kurz nach Prince’ Tod stiegen ältere Alben und Songs in vielen Ländern wieder in die Hitparaden ein. In Deutschland platzierten sich sieben Alben und vier Singles postum in den Top 100. In den USA wurden vom 21. bis 28. April 2016 insgesamt 4,41 Millionen Prince-Alben verkauft,[279] und im Mai stellte Prince postum einen Rekord auf: Innerhalb einer Woche waren 19 seiner Alben gleichzeitig in den Billboard 200 vertreten,[280] davon fünf in den Top Ten,[281] ein Erfolg, den zuvor kein Künstler erreicht hatte. Vor Prince hielten The Beatles 2004 mit 13 Alben gleichzeitig in den Top 200 den Rekord.
2017 nahm das US-Unternehmen Pantone LLC einen violetten Farbton zu Ehren von Prince unter dem Namen seines Pseudonyms „Love Symbol #2“ offiziell ins Farbregister auf.[282] Am 26. September 2018 verlieh die University of Minnesota Prince posthum einen Ehrendoktor für seinen Einfluss auf die internationale Musikszene und seine Heimatstadt Minneapolis. Am 29. Oktober 2019 veröffentlichte der Heyne Verlag das Buch The Beautiful Ones – Die unvollendete Autobiografie, an dem Prince in den letzten drei Monaten seines Lebens noch mitgearbeitet hatte.[283][284]
Anlässlich der Grammy Awards 2020 fand am 28. Januar im Los Angeles Convention Center ein Tribut-Konzert für Prince statt, bei dem unter anderem Chris Martin, Earth, Wind and Fire, Foo Fighters, John Legend, Mavis Staples, Misty Copeland, Sheila E., Susanna Hoffs, The Revolution, The Time und Usher auftraten. Das Konzert wurde am 21. April 2020, dem vierten Todestag von Prince, im US-Fernsehen ausgestrahlt.[285]
Am 7. Mai 2021 gab der französische Fußballverein Paris Saint-Germain bekannt, mit The Prince Estate zusammenzuarbeiten und veröffentlichte mit Partyman (1989) eine limitierte Vinyl-Single sowie eine Streetwear-Kollektion.[286] 2023 wählte ihn der Rolling Stone auf Platz 14 der The 100 Greatest Guitarists of All Time sowie auf Platz 16 der The 100 Greatest Singers of All Time.[287][288] Ende Oktober 2025 aktualisierte das Wirtschaftsmagazin Forbes seine Liste der „Bestbezahlten toten Prominenten“, in der Prince mit Einnahmen von 11 Millionen US-Dollar auf Platz elf rangiert.[289]
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Prince erhielt zu Lebzeiten einen Oscar und wurde 37-mal für Grammy Awards nominiert, von denen er sieben gewann. Außerdem erhielt er unter anderem sieben BRIT Awards, fünf American Music Awards, vier MTV Video Music Awards, zwei World Music Awards und einen Golden Globe Award. Zudem wurde er 2004 in die Rock and Roll Hall of Fame, 2006 in die UK Music Hall of Fame und postum 2024 in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen.[290] Außerdem erhielt Prince 2025 den Grammy Lifetime Achievement Award.[291]
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Studioalben (Auswahl)
| Jahr | Titel Pseudonym |
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen (Jahr, Titel, Pseudonym, Platzierungen, Wochen, Auszeichnungen, Anmerkungen) |
Anmerkungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1978 | For You Prince |
— | — | — | — | US138 a (6 Wo.)US |
R&B21 (24 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 7. April 1978[292]
Verkäufe: + 950.000 |
| 1979 | Prince Prince |
— | — | CH92 a (1 Wo.)CH |
UK— |
US22 (33 Wo.)US |
R&B3 (31 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 19. Oktober 1979[292]
Verkäufe: + 2.080.000 |
| 1980 | Dirty Mind Prince |
— | — | CH79 a (1 Wo.)CH |
UK61 a (1 Wo.)UK |
US45 (54 Wo.)US |
R&B7 (31 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 8. Oktober 1980[292]
Verkäufe: + 1.540.000 |
| 1981 | Controversy Prince |
— | — | — | UK— |
US21 (66 Wo.)US |
R&B3 (35 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 14. Oktober 1981[292]
Verkäufe: + 2.320.000 |
| 1982 | 1999 / 1999 Super Deluxe Prince |
DE37 b (1 Wo.)DE |
AT72 b (1 Wo.)AT |
CH26 b (4 Wo.)CH |
UK28 a (26 Wo.)UK |
US7 a ×4 (163 Wo.)US |
R&B4 (94 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 1982[292]
1999 Super Deluxe: 29. November 2019 Verkäufe: + 7.010.000 |
| 1984 | Purple Rain / Purple Rain Deluxe Prince and The Revolution / Prince |
DE5 ×3 (54 Wo.)DE |
AT8 (28 Wo.)AT |
CH7 (39 Wo.)CH |
UK4 a ×2 (107 Wo.)UK |
US1 (24) ×3 (… Wo.)US |
R&B1 (19) (… Wo.)R&B |
|
| 1985 | Around the World in a Day / Around the World in a Day Deluxe Edition Prince and The Revolution |
DE10 (25 Wo.)DE |
AT7 (7 Wo.)AT |
CH8 (12 Wo.)CH |
UK5 (22 Wo.)UK |
US1 (3) ×2 (45 Wo.)US |
R&B4 (43 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 22. April 1985[292]
Around the World in a Day Deluxe Edition: 21. November 2025 Verkäufe: + 5.000.000 |
| 1986 | Parade Prince and The Revolution |
DE6 (28 Wo.)DE |
AT7 (14 Wo.)AT |
CH2 (17 Wo.)CH |
UK4 (28 Wo.)UK |
US3 (29 Wo.)US |
R&B2 (26 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 31. März 1986[292]
Verkäufe: + 4.560.000 |
| 1987 | Sign “☮” the Times / Sign o’ the Times Super Deluxe Prince |
DE3 c (29 Wo.)DE |
AT2 (28 Wo.)AT |
CH1 (1) (27 Wo.)CH |
UK4 (37 Wo.)UK |
US6 (59 Wo.)US |
R&B4 (49 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 30. März 1987
Sign o’ the Times Super Deluxe: 25. September 2020 Verkäufe: + 5.250.000 |
| 1988 | Lovesexy Prince |
DE4 (24 Wo.)DE |
AT3 (28 Wo.)AT |
CH1 (2) (12 Wo.)CH |
UK1 (1) (36 Wo.)UK |
US11 (21 Wo.)US |
R&B5 (17 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 6. Mai 1988
Verkäufe: + 3.390.000 |
| 1989 | Batman Prince |
DE3 (25 Wo.)DE |
AT3 (20 Wo.)AT |
CH1 (2) (19 Wo.)CH |
UK1 (1) (23 Wo.)UK |
US1 (6) ×2 (36 Wo.)US |
R&B5 (29 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 19. Juni 1989
Verkäufe: + 6.680.000 |
| 1990 | Graffiti Bridge Prince |
DE4 (14 Wo.)DE |
AT8 (9 Wo.)AT |
CH2 (9 Wo.)CH |
UK1 (1) (8 Wo.)UK |
US6 (24 Wo.)US |
R&B6 (21 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 20. August 1990
Verkäufe: + 2.550.000 |
| 1991 | Diamonds and Pearls / Diamonds and Pearls Super Deluxe Edition Prince and The New Power Generation |
DE8 (57 Wo.)DE |
AT4 (33 Wo.)AT |
CH3 (33 Wo.)CH |
UK2 ×3 (61 Wo.)UK |
US3 ×2 (47 Wo.)US |
R&B1 (1) (43 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 27. September 1991
Diamonds and Pearls Super Deluxe Edition: 27. Oktober 2023 Verkäufe: + 7.100.000 |
| 1992 | Love Symbol Prince and The New Power Generation |
DE5 (19 Wo.)DE |
AT1 (1) (16 Wo.)AT |
CH4 (12 Wo.)CH |
UK1 (1) (21 Wo.)UK |
US5 (35 Wo.)US |
R&B8 (35 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 2. Oktober 1992
Verkäufe: + 3.090.000 |
| 1994 | Come Prince |
DE9 (11 Wo.)DE |
AT4 (10 Wo.)AT |
CH4 (13 Wo.)CH |
UK1 (1) (9 Wo.)UK |
US15 (10 Wo.)US |
R&B2 (13 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 15. August 1994
Verkäufe: + 1.270.000 |
| Black Album Prince |
DE49 (9 Wo.)DE |
AT7 (8 Wo.)AT |
CH8 (11 Wo.)CH |
UK36 (5 Wo.)UK |
US47 (11 Wo.)US |
R&B18 (13 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 21. November 1994
Verkäufe: + 820.000 | |
| 1995 | The Gold Experience Symbol |
DE24 (8 Wo.)DE |
AT28 (6 Wo.)AT |
CH7 (8 Wo.)CH |
UK4 (13 Wo.)UK |
US6 (9 Wo.)US |
R&B2 (18 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 25. September 1995
Verkäufe: + 1.130.000 |
| 1996 | Chaos and Disorder Symbol |
DE42 (8 Wo.)DE |
AT17 (9 Wo.)AT |
CH21 (9 Wo.)CH |
UK14 (5 Wo.)UK |
US26 (4 Wo.)US |
— |
Erstveröffentlichung: 9. Juli 1996[292]
Verkäufe: + 450.000 |
| Emancipation Symbol |
DE21 (10 Wo.)DE |
AT13 (9 Wo.)AT |
CH1 (1) (11 Wo.)CH |
UK18 (7 Wo.)UK |
US11 ×2 (21 Wo.)US |
R&B6 (26 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 19. November 1996[292]
Verkäufe: + 2.752.000 | |
| 1998 | Crystal Ball / Kamasutra Symbol / The NPG Orchestra |
DEn. v.DE | ATn. v.AT | CHn. v.CH | UKn. v.UK | US62 (5 Wo.)US |
R&B59 (4 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 29. Januar 1998[293]
Verkäufe: + 175.000 |
| The Truth Symbol |
— | — | — | — | US64 d (1 Wo.)US |
R&B32 (1 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 29. Januar 1998[293]
Verkäufe: + 13.000 | |
| 1999 | The Vault … Old Friends 4 Sale Prince |
DE44 (5 Wo.)DE |
AT40 (4 Wo.)AT |
CH21 (6 Wo.)CH |
UK47 (1 Wo.)UK |
US85 (5 Wo.)US |
R&B27 (8 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 24. August 1999[292]
Verkäufe: + 300.000 |
| Rave Un2 the Joy Fantastic Symbol |
DE39 e (5 Wo.)DE |
AT44 (2 Wo.)AT |
CH19 (12 Wo.)CH |
— | US18 (15 Wo.)US |
R&B8 (16 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 9. November 1999[292]
Verkäufe: + 820.000 | |
| 2001 | The Rainbow Children Prince |
DE29 f (1 Wo.)DE |
AT60 f (1 Wo.)AT |
CH30 f (4 Wo.)CH |
— | US109 (2 Wo.)US |
R&B33 (7 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 16. Oktober 2001
Verkäufe: + 320.000 |
| 2002 | One Nite Alone … Prince |
DE*DE | AT*AT | CH*CH | UK*UK | US*US | — |
Erstveröffentlichung: 14. Mai 2002[294]
Verkäufe: + 15.000 * siehe Up All Nite with Prince: The One Nite Alone Collection |
| 2003 | Xpectation Prince |
— | — | — | — | — | — |
Erstveröffentlichung: 1. Januar 2003
Verkäufe: + 10.000 |
| N.E.W.S Prince |
DE93 (2 Wo.)DE |
— | — | — | — | — |
Erstveröffentlichung: 30. Juni 2003
Verkäufe: + 60.000 | |
| 2004 | Musicology Prince |
DE4 (14 Wo.)DE |
AT4 (12 Wo.)AT |
CH2 (17 Wo.)CH |
UK3 (7 Wo.)UK |
US3 ×2 (26 Wo.)US |
R&B3 (38 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 27. März 2004
Verkäufe: + 2.830.000 |
| The Chocolate Invasion Prince |
— | — | — | — | — | — |
Erstveröffentlichung: 29. März 2004[292]
Verkäufe: + 10.000 | |
| The Slaughterhouse Prince |
— | — | — | — | — | — |
Erstveröffentlichung: 29. März 2004[292]
Verkäufe: + 10.000 | |
| 2006 | 3121 Prince |
DE4 (12 Wo.)DE |
AT15 (8 Wo.)AT |
CH1 (1) (13 Wo.)CH |
UK9 (4 Wo.)UK |
US1 (1) (16 Wo.)US |
R&B1 (1) (24 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 21. März 2006[292]
Verkäufe: + 1.080.000 |
| 2007 | Planet Earth Prince and The New Power Generation |
DE7 (7 Wo.)DE |
AT11 (6 Wo.)AT |
CH1 (2) (10 Wo.)CH |
UKn. v.UK | US3 (10 Wo.)US |
R&B1 (1) (18 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 15. Juli 2007[292]
Verkäufe: + 520.000 |
| 2009 | Lotusflow3r / MPLSound / Elixer Prince / Prince / Bria Valente |
DEn. v.DE | ATn. v.AT | CHn. v.CH | UKn. v.UK | US2 (27 Wo.)US |
R&B1 (1) (67 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 24. März 2009
Verkäufe: + 700.000 |
| 2010 | 20Ten Prince |
DE* gDE | AT* gAT | CH* gCH | UK* hUK | USn. v.US | R&Bn. v.R&B |
Erstveröffentlichung: 10. Juli 2010[292]
|
| 2014 | Art Official Age Prince |
DE18 (5 Wo.)DE |
AT8 (3 Wo.)AT |
CH4 (7 Wo.)CH |
UK8 (4 Wo.)UK |
US5 (10 Wo.)US |
R&B1 (1) (20 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 26. September 2014
Verkäufe: + 350.000 |
| Plectrumelectrum Prince & 3rdEyeGirl |
DE31 (2 Wo.)DE |
AT10 (2 Wo.)AT |
CH8 (5 Wo.)CH |
UK11 (2 Wo.)UK |
US8 (4 Wo.)US |
— |
Erstveröffentlichung: 26. September 2014
Verkäufe: + 190.000 | |
| 2015 | HITnRun Phase One Prince |
DE53 i (2 Wo.)DE |
AT53 a (3 Wo.)AT |
CH27 a (6 Wo.)CH |
UK50 (3 Wo.)UK |
US48 a (7 Wo.)US |
R&B4 (22 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 7. September 2015[292]
Verkäufe: + 180.000 |
| HITnRUN Phase Two Prince |
DE21 a (2 Wo.)DE |
AT20 a (3 Wo.)AT |
CH9 a (6 Wo.)CH |
UK21 a (1 Wo.)UK |
US40 a (3 Wo.)US |
R&B5 (13 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 12. Dezember 2015[292]
Verkäufe: + 150.000 | |
| Postum veröffentlichte Studioalben | ||||||||
| 2018 | Piano & A Microphone 1983 Prince |
DE12 (3 Wo.)DE |
AT10 (3 Wo.)AT |
CH6 (5 Wo.)CH |
UK12 (1 Wo.)UK |
US11 (2 Wo.)US |
R&B7 (1 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 21. September 2018
Verkäufe: + 100.000 |
| 2019 | Originals Prince |
DE26 (2 Wo.)DE |
AT34 (2 Wo.)AT |
CH9 (5 Wo.)CH |
UK21 (2 Wo.)UK |
US15 (3 Wo.)US |
R&B9 (2 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 7. Juni 2019
Verkäufe: + 68.000 |
| 2021 | Welcome 2 America Prince |
DE3 (5 Wo.)DE |
AT3 (4 Wo.)AT |
CH2 (8 Wo.)CH |
UK5 (1 Wo.)UK |
US4 (2 Wo.)US |
R&B2 (1 Wo.)R&B |
Erstveröffentlichung: 30. Juli 2021
Verkäufe: + 220.000 |
grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar
Filmografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1984: Purple Rain
- 1986: Under the Cherry Moon – Unter dem Kirschmond
- 1987: Prince – Sign O’ the Times
- 1990: Graffiti Bridge
Dokumentation (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1991: The Prince of Paisley Park. Regie: Andrew Snell, BBC Documentary, Großbritannien, 60 Minuten
- 2005: Life o the Party: On the Road with Prince and the New Power Generation. Regie: James A. Curry, USA, 37 Minuten
- 2005: Prince: The Reign of the Prince of Ages. Regie: Ray Newman, MVD Entertainment Group, USA, 61 Minuten
- 2007: Prince, die glorreichen Jahre. Regie: Tom O’ Dell, Pop Twist Entertainment, Großbritannien, 86 Minuten
- 2014: Slave Trade: How Prince Re-Made the Music Business. Regie: Elio Espana, Prism Films, Großbritannien, 151 Minuten
- 2017: The Prince Story: Icon, Genius… Slave. Regie: Marion Milne, ITV Studios, Großbritannien, 125 Minuten
- 2018: Prince – Sexy Mother F*****. Regie: Oliver Schwabe, Intact Produktion & Verlag, Deutschland, 50 Minuten
- 2019: The Last 24 Hours: Prince. Regie: Jordan Hill, Entertain Me Productions, Großbritannien, 62 Minuten
- 2021: The Untold Story of Prince – Mr. Nelson on the North Side. Regisseure: Daniel D’Or und Eric Wiegand, D’Or Bay Films, Kanada und USA, 68 Minuten
- 2023: Prince: My Name Is. Regie: Nick Randall, Entertainment UK – Legacy Distribution, Großbritannien, 42 Minuten
- 2023: Prince: The Final Secret. Regie: Randy Martin, AMS Pictures, USA, 60 Minuten
Im Februar 2025 sagte Netflix die Veröffentlichung einer sechsteiligen Prince-Dokumentation unter der Regie von Ezra Edelman ab. Nach Angaben von The Prince Estate enthalte die Dokumentation „dramatische“ sachliche Ungenauigkeiten und „sensationslüsterne“ Darstellungen bestimmter Ereignisse aus seinem Leben, weswegen mit Netflix „eine gegenseitige Vereinbarung“ getroffen wurde, „einen neuen Dokumentarfilm mit exklusiven Inhalten aus Prince’ Archiv zu entwickeln und zu produzieren“.[296]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alex Hahn: Besessen – Das turbulente Leben von Prince. Hannibal Verlag, Höfen 2016, ISBN 978-3-85445-610-0, OCLC 949783967.
- Arthur Lizie: Prince FAQ: All That’s Left to Know About the Purple Reign. Backbeat Books, Guilford (Connecticut) 2020, ISBN 978-1-61713-670-2, OCLC 1142878699.
- Ben Greenman: Dig If You Will the Picture – Funk, Sex and God in the Music of Prince. Faber & Faber Ltd, London 2017, ISBN 978-0-571-33326-4, OCLC 985601816.
- Benoît Clerc: Prince – Alle Songs: Die Geschichten hinter den Tracks. Delius Klasing Verlag; 1. Auflage 2023, ISBN 978-3-667-12537-8, OCLC 1350845235.
- Dave Hill: Prince – A Pop Life. Droemer Knaur, München 1989, ISBN 3-426-04036-0, OCLC 75121330.
- Jake Brown: Prince in the Studio (1975–1995). Colossus Books, Phoenix 2010, ISBN 978-0-9790976-6-9, OCLC 276814904.
- Jason Draper: Prince – Life & Times (Revised & Updated Edition). Chartwell Books, New York 2016, ISBN 978-0-7858-3497-7, OCLC 953599494.
- Jay Corn: The Death of Prince Rogers Nelson. JLF Enterprises LLC, Minneapolis 2018, ISBN 978-1-73157-611-8, OCLC 1091946880.
- Jess Earley & Chris Stone: What They Said About Prince Rogers Nelson. BJH Publications 2016, ISBN 978-1-5403-0279-3
- Jon Ewing: Prince – CD Books. Carlton Books, Rastatt 1994, ISBN 3-8118-3986-1, OCLC 75552811.
- Joseph Vogel: This Thing Called Life: Prince, Race, Sex, Religion, and Music. Bloomsbury Academic, New York 2018, ISBN 978-1-5013-3397-2, OCLC 1034764061.
- Jürgen Seibold: Prince. Verlagsunion Erich Pabel-Arthur Moewig, Rastatt 1991, ISBN 3-8118-3078-3, OCLC 312007112.
- Matt Thorne: Prince – Die Biografie. Edel Germany GmbH, Hamburg, 2017, ISBN 978-3-8419-0523-9, OCLC 1245384134.
- Mayte Garcia: The Most Beautiful Girl: Mein Leben mit Prince. mvg Verlag, München 2018, ISBN 978-3-86882-897-9, OCLC 1014191154.
- Mick Wall: Prince – Purple Reign. Orion Publishing Group Ltd, Great Britain 2016, ISBN 978-1-4091-6920-8, OCLC 1010677802.
- Mobeen Azhar: Prince 1958–2016: Sein Leben in Bild und Text. Edition Olms, Oetwil am See/Zürich 2016, ISBN 978-3-283-01265-6, OCLC 951825985.
- Per Nilsen: DanceMusicSexRomance – Prince: The First Decade. Firefly Publishing, London 1999, ISBN 0-946719-23-3, OCLC 40610683.
- Prince & Dan Piepenbring: The Beautiful Ones – Die unvollendete Autobiografie. Wilhelm Heyne Verlag, München 2019, ISBN 978-3-453-20488-1, OCLC 1100540975.
- Roland Mischke: Vom Nobody zum Pop-Prinzen. Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1989, ISBN 3-404-61157-8, OCLC 24826787.
- Ronin Ro: Prince – Inside the Music and the Masks. St. Martin’s Press, New York 2011, ISBN 978-0-312-38300-8, OCLC 767700446.
- Ryan J. Wilson: Prince Rogers Nelson Book. Independently published, 2023, ISBN 979-8-85838476-2.
- Scott Woods: Prince and Little Weird Black Boy Gods. Brick Cave Books 2018, ISBN 978-1-938190-47-6, OCLC 1112171097.
- Sharon L. Nelson: When It Rains It’s Purple. Jes-Us Publishing LLC 2024, ISBN 979-8-218-43641-4.
- Steve Parke: Picturing Prince. Cassell Octopus Publishing Group Ltd, London 2017, ISBN 978-1-84403-959-3, OCLC 1061542611.
- Steve Wide & Alice Oehr: Prince A to Z: The Life of an Icon from Alphabet Street to Jay Z. Smith Street Books, Melbourne – Australia 2017, ISBN 978-1-925418-38-5, OCLC 978269811.
- Takuya “Takki” Futaesaku: Words “O” Prince. Independently Published, United States 2018, ISBN 978-1-980345-53-4.
- Theo Cristobal: Prince – Das Quizbuch. BoD – Books on Demand, Norderstedt 2017, ISBN 978-3-7448-6785-6, OCLC 1000406920.
- Touré: I Would Die 4 U – Why Prince Became an Icon. Atria Books, New York 2013, ISBN 978-1-4767-0549-1, OCLC 978765074.
- Uptown: The Vault – The Definitive Guide to the Musical World of Prince. Nilsen Publishing, Linköping 2004, ISBN 91-631-5482-X, OCLC 186521364.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- prince.com
- Literatur von und über Prince im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Prince bei AllMusic (englisch)
- Prince bei Discogs
- Prince bei IMDb
- Prince bei laut.de
- Kristen Zschomler: Prince (1958–2016). Eintrag bei MNopedia, 17. November 2017, zuletzt aktualisiert am 1. Oktober 2025.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Wall (2016), S. 12.
- ↑ Nelson (2024), S. 15 und S. 21.
- ↑ a b Nilsen (1999), S. 15.
- ↑ Mattie Shaw (1933–2002) bei IMDb
- ↑ Clerc (2023), S. 8.
- ↑ Nelson (2024), S. 21 und S. 48.
- ↑ Alfred Frank Alonzo Jackson Jr. in der Datenbank Find a Grave, abgerufen am 20. April 2024.
- ↑ Alfred Bruce Jackson in der Datenbank Find a Grave, abgerufen am 20. April 2024.
- ↑ Draper (2016), S. 8.
- ↑ Jay Gabler: Prince’s childhood homes: MnDOT research helps create a timeline. In: thecurrent.org. 30. September 2016, abgerufen am 20. April 2024 (englisch).
- ↑ Trauer um die Schwester von Prince. In: stern.de. 5. November 2024, abgerufen am 5. November 2024.
- ↑ Touré (2013), S. 24.
- ↑ Hayward Julius Baker in der Datenbank Find a Grave, abgerufen am 20. April 2024.
- ↑ a b Touré (2013), S. 25.
- ↑ Birth Announcement Omarr Julius Baker 1970. In: newspapers.com. 2024, abgerufen am 20. April 2024 (englisch).
- ↑ Anderson, Bernadette. In: startribune.com. 9. Oktober 2003, abgerufen am 20. April 2024 (englisch).
- ↑ Nilsen (1999), S. 45.
- ↑ Uptown (2004), S. 15.
- ↑ Nilsen (1999), S. 12–30.
- ↑ Corn (2018), S. 100.
- ↑ Uptown (2004), S. 61.
- ↑ Uptown (2004), S. 68.
- ↑ Wall (2016), S. 135–136.
- ↑ Garcia (2017), S. 95.
- ↑ Garcia (2017), S. 275–277.
- ↑ Draper (2016), S. 137.
- ↑ Garcia (2017), S. 309. und S. 314.
- ↑ Garcia (2017), S. 320. und S. 354.
- ↑ Garry Mar: Pop star Prince and wife pay $5.5M for Toronto pad. In: presidiopenthouse.com. 7. März 2002, abgerufen am 20. April 2024 (englisch).
- ↑ Garcia (2018), S. 358.
- ↑ Draper (2016), S. 159.
- ↑ Corn (2018), S. 159–160.
- ↑ Draper (2016), S. 209.
- ↑ a b Vogel (2018), S. 170
- ↑ Jan Hoffman: In Prince’s Battle With Opioids, a Familiar Narrative That Begins With Pain. In: NYTimes.com. 5. Mai 2016, abgerufen am 20. April 2024 (englisch).
- ↑ Greenman (2017), S. 251.
- ↑ ABC News: A Timeline of Prince's Final Days. In: abcnews.go.com. 21. April 2016, abgerufen am 20. April 2024 (englisch).
- ↑ Wall (2016), S. 187.
- ↑ Corn (2018), S. 120.
- ↑ Wall (2016), S. 183.
- ↑ Draper (2016), S. 210.
- ↑ Associated Press: Five years after his death, Prince fans pay tribute at Paisley Park. In: eu.usatoday.com. 2024, abgerufen am 20. April 2024.
- ↑ Foto der Urne. Abgerufen am 20. April 2024.
- ↑ Draper (2016), S. 211.
- ↑ Corn (2018), S. 223.
- ↑ a b Corn (2018), S. 295.
- ↑ Amy Forliti: Prince wrongful death case quietly dismissed; attempts to settle estate continue. In: eu.usatoday.com. 20. Januar 2020, abgerufen am 20. April 2024.
- ↑ Lizie (2020), S. 323
- ↑ Wilson (2023), S. 72.
- ↑ Wilson (2023), S. 74.
- ↑ Nina Corcoran: Prince’s Former Business Advisors Win Key Ruling in Ongoing Estate Lawsuit. In: rollingstone.com. 6. Juli 2024, abgerufen am 31. Juli 2024 (englisch).
- ↑ Daniel Kreps: Prince Estate Battle Rages On as Judge Declines to Dismiss Lawsuit Against Heirs. In: pitchfork.com. 8. Juli 2024, abgerufen am 31. Juli 2024 (englisch).
- ↑ Pepe Willie, Mentor Who Helped Launch Prince’s Career, Dies at 76. In: societyofrock.com. 5. Juni 2025, abgerufen am 5. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Nilsen (1999), S. 25.
- ↑ Thorne (2017), S. 30.
- ↑ Wall (2016), S. 23.
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- ↑ Brown (2010), S. 37.
- ↑ Draper (2016), S. 14.
- ↑ Steven Joseph Fargnoli in der Datenbank Find a Grave, abgerufen am 20. April 2024.
- ↑ Uptown (2004), S. 21–22.
- ↑ Brown (2010), S. 42.
- ↑ Hill (1989), S. 128.
- ↑ Hill (1989), S. 19.
- ↑ Ewing (1994), S. 31.
- ↑ Uptown (2004), S. 634.
- ↑ Ewing (1994), S. 44.
- ↑ Draper (2016), S. 37.
- ↑ Hahn (2016), S. 86.
- ↑ Hahn (2016), S. 97.
- ↑ a b Brown (2010), S. 91.
- ↑ Uptown (2004), S. 56.
- ↑ Hahn (2016), S. 121.
- ↑ a b Draper (2016), S. 76.
- ↑ Brown (2010), S. 112.
- ↑ Uptown (2004), S. 75.
- ↑ Uptown (2004), S. 79.
- ↑ Hahn (2016), S. 176.
- ↑ Ro (2011), S. 167.
- ↑ Nilsen (1999), S. 239.
- ↑ Martina Buttler: Paisley Park Studios von Prince. In: deutschlandradiokultur.de. 6. Oktober 2016, abgerufen am 20. April 2024.
- ↑ Hahn (2016), S. 184.
- ↑ Ewing (1994), S. 77.
- ↑ Draper (2016), S. 84.
- ↑ Uptown (2004), S. 91.
- ↑ Brown (2010), S. 165.
- ↑ Uptown (2004), S. 120.
- ↑ Hahn (2016), S. 237.
- ↑ Hahn (2016), S. 235.
- ↑ Uptown (2004), S. 136.
- ↑ Hahn (2016), S. 246.
- ↑ Hahn (2016), S. 252.
- ↑ Azhar (2016), S. 59.
- ↑ Hahn (2016), S. 254.
- ↑ Hahn (2016), S. 255.
- ↑ Greenman (2017), S. 169.
- ↑ Garcia (2017), S. 225.
- ↑ Foto vom Schriftzug Slave auf der Wange. In: msnbcmedia2.msn.com. 2017, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 7. November 2017; abgerufen am 20. April 2024.
- ↑ Hahn (2016), S. 262.
- ↑ Hahn (2016), S. 263.
- ↑ Uptown (2004), S. 168.
- ↑ Hahn (2016), S. 284.
- ↑ Hahn (2016), S. 278.
- ↑ Hahn (2016), S. 269.
- ↑ Ro (2011), S. 286.
- ↑ Uptown (2004), S. 610.
- ↑ Uptown (2004), S. 211–212.
- ↑ Garcia (2017), S. 311–312.
- ↑ Draper (2016), S. 150–154.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Prince |
| ALTERNATIVNAMEN | Nelson, Prince Rogers (Geburtsname); The Artist Formerly Known As Prince (Pseudonym); TAFKAP (Pseudonym); Symbol (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Sänger, Komponist, Songwriter, Musikproduzent und Multiinstrumentalist |
| GEBURTSDATUM | 7. Juni 1958 |
| GEBURTSORT | Minneapolis, Minnesota |
| STERBEDATUM | 21. April 2016 |
| STERBEORT | Chanhassen, Minnesota |
- Wikipedia:Exzellent
- Prince
- Popsänger
- Rocksänger
- Contemporary-R&B-Sänger
- Funk-Musiker
- Rockmusiker
- Soulmusiker
- Bandleader
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- Songwriter
- Komponist (Vereinigte Staaten)
- Multiinstrumentalist (Popularmusik)
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- Filmschauspieler
- Drehbuchautor
- Filmregisseur
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- Pseudonym
- Oscarpreisträger
- Grammy-Preisträger
- Golden-Globe-Preisträger
- Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame
- Ehrendoktor einer Universität in den Vereinigten Staaten
- Rekordhalter (Musik)
- Person (Minnesota)
- US-Amerikaner
- Geboren 1958
- Gestorben 2016
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