Nysa
| Nysa | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Opole | |
| Powiat: | Nysa | |
| Gmina: | Nysa | |
| Fläche: | 27,40 km² | |
| Geographische Lage: | 50° 29′ N, 17° 20′ O | |
| Höhe: | 185 m n.p.m. | |
| Einwohner: | 40.685 (2024[1]) | |
| Postleitzahl: | 48-300 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 77 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ONY | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Opole–Glatz | |
| Eisenbahn: | Kędzierzyn-Koźle–Nysa, Nysa–Brzeg | |
| Nysa–Opole | ||
| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Breslau | |
| Jahr | Einwohner | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 1756 | 5284 | meist Katholiken[20] |
| 1766 | 4426 | [20] |
| 1776 | 4512 | [20] |
| 1780 | 4369 | [20] |
| 1782 | 5657 | [20] |
| 1783 | 4584 | [20] |
| 1784 | 4550 | ohne die Garnison[20] |
| 1816 | 7219 | [21] |
| 1825 | 10.398 | darunter 1754 Evangelische, 8429 Katholiken und 215 Juden[22] |
| 1840 | 11.086 | davon 1969 Evangelische, 8839 Katholiken und 278 Juden[23] |
| 1852 | 16.672 | [24] |
| 1855 | 12.346 | Zivileinwohner[25] |
| 1861 | 12.760 | Zivileinwohner, davon 2133 Evangelische, 10.163 Katholiken, 464 Juden[25] |
| 1867 | 19.660 | am 3. Dezember[26] |
| 1871 | 19.376 | darunter 3700 Evangelische und 500 Juden (4075 Militärpersonen);[27] nach anderen Angaben 19.367 Einwohner (am 1. Dezember), davon 3379 Evangelische, 15.545 Katholiken, zehn sonstige Christen, 433 Juden[26] |
| 1880 | 20.507 | [28] |
| 1885 | 21.837 | [28] |
| 1890 | 22.444 | darunter 4960 Evangelische, 17.134 Katholiken und 342 Juden[28] |
| 1905 | 25.394 | mit der Garnison (ein Infanterieregiment N. 23, eine Abteilung Feldartillerie Nr. 21, ein Bataillon Fußartillerie Nr. 6, ein Pionierbataillon Nr. 6), davon 5035 Evangelische, 20.090 Katholiken und 269 Juden[5] |
| 1910 | 30.442 | am 1. Dezember, mit der Garnison (3977 Mann), davon 5088 Evangelische, 24.798 Katholiken, ca. 230 Juden, 49 Sonstige (29.173 mit deutscher, 1000 mit polnischer Muttersprache, 216 Einwohner sprechen Deutsch und eine andere Sprache);[29] nach anderen Angaben ohne das Militär
25.938 Einwohner[30] |
| 1919 | 29.415 | [28] |
| 1925 | 32.604 | darunter 4929 Evangelische, 27.259 Katholiken, 34 sonstige Christen und 216 Juden[28] |
| 1933 | 35.037 | darunter 5079 Evangelische, 29.556 Katholiken, sieben sonstige Christen und 222 Juden[28] |
| 1939 | 35.433 | darunter 5013 Evangelische, 29.757 Katholiken, 41 sonstige Christen und 94 Juden[28] |
| 1975 | 37.300 | [31] |
| 1983 | 43.500 | [32] |
| 1995 | 48.899 | [33] |
| 2000 | 48.234 | [33] |
| 2005 | 47.545 | [33] |
| 2016 | 44.474 | [34] |
| 2024 | 40.685 | [1] |
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Wappen der Stadt Nysa zeigt auf rotem Grund sechs silberne Lilien. Die Lilien sind im Verhältnis drei zu zwei zu eins gestellt.
Städtepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stadtoberhäupter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Max Warmbrunn (1911–1915)
- Albert Franke (1916–1933)
- Georg Mazur (1933–1945)
Stadtpräsidenten (1945–1951)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jan Koj (Mai 1945–Oktober 1945)
- Edward Stępień (Oktober 1945–1950)
- Krystyna Zawidzka (März 1950–November 1950)
- Feliks Świerczak (November 1950-Januar 1951)
Vorsitzender des Präsidiums des Städtischen Nationalrates (1951–1974)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Aniela Odyjas (1951–1953)
- Jan Zieliński (1953–1954)
- Jan Radomański (1954–1968)
- Kazimierz Strzałkowski (1968–1972)
- Zbigniew Kulig (1972–1974)
Stadtpräsidenten (seit 1974)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jan Duszel (1974–1982)
- Władysław Dyrka (1982–1988)
- Mieczysław Warzocha (1988–1990)
- Jacek Suski (1990–1994)
- Mieczysław Warzocha (1994–1998)
- Janusz Sanocki (1998–2001)
- Ryszard Rogowski (Mai 2001–September 2001)
- Janusz Sanocki (September 2001–Oktober 2001)
- Ryszard Rogowski (Oktober 2001–November 2002)
- Marian Smutkiewicz (2002–2006)
- Jolanta Barska (2006–2014)
- Kordian Kolbiarz (2014– )
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Basilika St. Jakobus und Agnes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die gotische Basilika St. Jakobus und Agnes wurde am Platz einer Vorgängerkirche von 1198 in den Jahren von 1401 bis 1430 als dreischiffige Hallenkirche erbaut und mehrfach erweitert. Neben der großen Kirche befindet sich der freistehende unvollendete Glockenturm von 1474 bis 1516, in dem die Matthias-Glocke von 1498 hängt. Im Innern der ehemaligen Kathedrale befinden sich die Gräber von sieben Breslauer Bischöfen. Die Freskenmalerei der Dreifaltigkeitskapelle schuf 1753 Felix Anton Scheffler. Die Instandsetzung des Kirchendaches und der Bausubstanz erfolgte wenige Jahre nach Kriegsende. Es war eine Gemeinschaftsleistung der deutschen Restbevölkerung und der polnischen Neubürger.
Im Glockenturm der St.-Jacobus-Kirche befindet sich eine Schatzkammer mit kirchlichen Geräten. Gezeigt werden kostbare Liturgische Geräte, die während des Zweiten Weltkriegs auf Veranlassung des letzten deutschen Pfarrers Prälat Karl Wawra eingemauert worden waren und nur zufällig wiedergefunden wurden. Die Einrichtung der Schatzkammer wurde durch großzügige Geldspenden in Höhe von 230.000 Euro aus Deutschland möglich.[35]
Kämmereigebäude
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das Kämmereigebäude entstand zwischen 1602 und 1604 im Stil der Spätrenaissance durch die Initiative von Bischof Johann VI. von Sitsch. Zuvor stand auf dem Gelände des Gebäudes eine kleine Markthalle, welche 24 Stände beherbergte. Im Kämmereigebäude war die Verwaltung des Fürstentums Neisse untergebracht. Während der Napoleonischen Kriege wurde das Gebäude 1807 zerstört und erst 1890 wieder aufgebaut. Nach dem Einmarsch der Roten Armee im Jahr 1945, wurde das Gebäude geplündert und in Brand gesteckt. Der eingestürzte Schaugiebel wurde nach dem Krieg in seiner Kubatur rekonstruiert, so dass die städtische Bibliothek in das Gebäude einziehen konnte. 2011 erfolgte eine Rekonstruktion des Zierrats und es Figurenschmucks der Fassade in Anlehnung an den Vorkriegszustand.[36]
Ring
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ring in Nysa ist ein mittelalterlicher Marktplatz in Nysa, welcher den Kern der Innenstadt bildet. Der Ring hat die Gestalt eines Rechtecks mit den Maßen 180 m mal 80 m und einer abgerundeten Ecke im Südwesten. Die historische Bebauung wurde Ende des Zweiten Weltkriegs weitestgehend zerstört. Der Großteil der Bebauung stammt aus den 1960er Jahren. Prägende Gebäude am Platz bilden das Kämmereigebäude, der Rathausturm sowie die St.-Jacobus-Kirche. Die Südseite des Rings wurde bis Mitte der 1950er Jahre originalgetreu rekonstruiert. Der Rathausturm wurde in moderner Form wiederaufgebaut.
St.-Peter-und-Paul-Kirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die St.-Peter-und-Paul-Kirche wurde von 1720 bis 1730 als Stiftskirche der Kreuzherren mit dem doppelten roten Kreuz vom Hofbaumeister Michael Klein und nach dessen Tod von seinem Nachfolger Felix Anton Hammerschmidt nach dem Vorbild von St. Nikolaus auf der Prager Kleinseite vollendet. Die Fresken schufen die Brüder Christoph Thomas und Felix Anton Scheffler.[37] Die Kirche besitzt eine reiche Barockausstattung mit zahlreichen Gemälden von Christian Philipp Bentum und Johann Melchior Brandeis. Die Kircge gehörte zum Kloster St. Peter und Paul.
Jesuitenkirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die barocke Jesuitenkirche am Salzring wurde 1688 bis 1692 im Osten der Altstadt errichtet. Bei der Belagerung durch die Franzosen im Vierten Koalitionskrieg 1807 wurde sie zerstört und nachfolgend wieder aufgebaut. Den Zweiten Weltkrieg überstand das Kirchengebäude weitgehend unbeschadet. Dominiert wird der Bau durch die beiden Glockentürme mit Zwiebelhaube.
Salzring
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Salzring ist ein Platz in der östlichen Altstadt. Die Gebäude am Platz entstammen nahezu ausschließlich aus dem 17. Jahrhundert und entstanden im barocken Stil. Am Platz steht die katholische Jesuitenkirche, das Kloster der Kongregation der Schwestern von der hl. Elisabeth, Seminar St. Anna (1709 errichtet) und das Carolinum.
Schöner Brunnen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der barocke Schöne Brunnen wurde 1686 von Wilhelm Helleweg geschaffen. 1942 wurde das Brunnengitter zum Schutz vor Kriegszerstörungen abmontiert und eingelagert, nach Kriegsende 1946 gestohlen. Nach dem Wiederauffinden konnte er nach der Restaurierung 1969 wieder aufgestellt werden. Im Jahr 2000 bekam der Brunnen wieder seine goldene Bekrönung aufgesetzt.
Weitere Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- In der Schedelschen Weltchronik von 1493 ist Schlesien mit den Veduten von Breslau und Neisse vertreten, den beiden ersten Stadtansichten des Landes überhaupt.
- Der Breslauer Turm ist Bestandteil der mittelalterlichen Stadtmauern und steht im Norden der Neisser Altstadt.
- Der Münsterberger Turm ist ebenfalls ein Bestandteil der mittelalterlichen Stadtmauern und steht im Westen der Neisser Altstadt.
- Die evangelisch-lutherische Christuskirche wird als Sankt-Barbara-Kirche erstmals 1341 erwähnt.
- Dominikuskirche in der Friedrichstadt
- Friedhofskirche St. Rochus und Sebastian im Stadtteil Rochów
- Palast der Breslauer Bischöfe von 1722 bis 1725
- Bischofshof, erste Residenz der Breslauer Bischöfe in Neisse
- Kommandantenhaus, ehemalige Sitz der preußischen Kommandantur
- Tritonbrunnen
- Jerusalemer Friedhof mit Friedhofskirche Zum Heiligen Kreuz und dem Grabmal von Joseph von Eichendorff
- Garnisonsfriedhof
- Neuer Jüdischer Friedhof
- Festungsanlage Fort Preußen von 1744
- Kriegerdenkmal 1870/71
- Münsterberger Turm
- Detailaufnahme des Bischofspalastes
- Bischofshof
- Tritonbrunnen
- Bastei St. Hedwig, Teil der Festung Neisse
- Das Grab von Joseph Eichendorff auf dem Jerusalemer Friedhof
- Kommandantenhaus
Kultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Theater
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Stadttheater wurde am 14. Oktober 1852 eröffnet. Bis 1926 gastierten hauptsächlich Wanderbühnen, ab 1926 wurde es zu einem Haus mit festem Ensemble in den Sparten Schauspiel, Oper und Operette umstrukturiert. 1932 gehörte es mit jährlich 2,65 Besuchen je Einwohner zu den theaterfreudigsten Spielorten im damaligen Deutschen Reich.[38] Namhafte Mimen standen über die Jahre im Engagement, wie Albert Bauer, Elfie Dugal, Wolfried Lier, Georg Molenar, Henry Vahl, Bruno Vahl-Berg, Otto Zedler oder der Regisseur Erich Freund. In den letzten Kriegswochen wurde durch einen Brand das Innere vollständig zerstört; in den 1950er Jahren erfolgte ein Wiederaufbau als Dom Kulturny – auch heute kultureller Mittelpunkt der Stadt.[39]
Museen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nysa besitzt ein regionalhistorisches Museum, das Regionalmuseum Muzeum Powiatowe w Nysie. Seinen Sitz hat es im ehemaligen Bischofspalast im Osten der Altstadt. Bis 1945 bestand das städtische Museum im ehemaligen angrenzenden Kommandantenhaus, welches hier 1916 eingerichtet wurde. Das Museum wurde 1897 auf Initiative der Gesellschaft für Kunst und Altertümer in Neisse gegründet. Das Regionalmuseum besitzt eine Ausstellung zur Vor- und Frühgeschichte des Neisser Landes, eine Gemäldeausstellung von europäischen Gemälden aus dem 15. bis zum 19. Jahrhundert sowie eine Ausstellung zur Geschichte der Stadt und Alltagskultur der Bewohner von Neisse. Es gibt zahlreiche temporäre Ausstellungen im Jahr sowie Konzerte und Vorträge.[40]
Im Glockenturm der St. Jakobuskirche befindet sich die Domschatzkammer. Hier werden Goldschmiedearbeiten aus dem 16. bis zum 18. Jahrhundert gezeigt, darunter Monstranzen, Kelche und weitere liturgische Gegenstände.
Regelmäßige Veranstaltungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Stadtfest Dni Nyska im Mai
- Weihnachtsfest Festiwal Kolęd i Pastorałek
- Feuer- und Wasserfest Festiwal Ognia i Wody
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Eisenbahn- und Busverkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nysa ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt im Südwesten der Woiwodschaft Opole mit Verbindungen in alle Himmelsrichtungen. Nysa besitzt eine direkte Verbindung zwischen dem oberschlesischen Industriegebiet und Legnica (Bahnstrecke Katowice–Legnica) sowie nach Breslau über die im Jahr 1848 eröffnete Bahnstrecke Nysa–Brzeg. Eine direkte Verbindung nach Oppeln besteht über die 1887 eröffnete, eingleisige und nicht elektrifizierte Eisenbahnstrecke Bahnstrecke Nysa–Opole.
Die Stadt verfügt neben dem Haltepunkt Nysa noch den Haltepunkte Nysa Wschodnia (Neisse Ost) Ursprünglich besaß die Stadt noch weitere Haltepunkte, welche stillgelegt wurden, darunter Nysa Przedmieście (Neisse-Oberneuland) und Nysa Dworzec Mały (Neisse Kleinbahnhof).
Im Straßenpersonennahverkehr befinden sich im Einzugsgebiet der Miejski Zakład Komunikacji 14 Buslinien.
Straßen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch Nysa verlaufen zahlreiche überörtliche Straßen. Zwischen 2015 und 2019 wurde für die Stadt eine Umgehungsstraße errichtet, welche zwei Landesstraßen einbezieht, darunter die Droga krajowa 41 und Droga krajowa 46. Weiterhin verlaufen durch das Stadtgebiet die Woiwodschaftsstraße DW 407, DW 411 und DW 489.
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Herbst 2022 hat Umicore in Nysa eine Produktionsstätte für Kathodenmaterialien (Cathode Active Material, CAM) für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen.[41] Direkt angrenzend errichtet Ionway, ein Joint Venture von Umicore mit PowerCo, der Volkswagen-Tochtergesellschaft für Batterieaktivitäten, seit 2023 ebenfalls eine CAM-Fabrik. Deren Produktion soll 2026 starten.[42][43]
Außerdem besteht in Nysa eine Produktionsstätte von Intersnack.[44]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Stadt-und-Land-Gemeinde (polnisch gmina miejsko-wiejska) Nysa zählt auf einer Fläche von 217,6 km² rund 57.500 Einwohner und gliedert sich neben dem gleichnamigen Hauptort in 26 Dörfer.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Martin Zeiller: Neisse. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Bohemiae, Moraviae et Silesiae (= Topographia Germaniae. Band 11). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1650, S. 164–165 (Volltext [Wikisource]).
- Neyss. In: Die Schedelsche Weltchronik. Blatt 267 (Volltext [Wikisource]).
- Karl August Müller: Vaterländische Bilder, oder Geschichte und Beschreibung sämmtlicher Burgen und Ritterschlösser Schlesiens beider Antheile und der Grafschaft Glatz. Zweite Auflage, Glogau 1844, S. 142–143 (books.google.de).
- Johann Georg Knie: Neiße. In: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien. 2. Auflage, Breslau 1845, S. 879–882 (books.google.de).
- Ferdinand Minsberg: Geschichtliche Darstellung der merkwürdigsten Ereignisse in der Fürstenthums Stadt Neisse. Neisse 1834 (books.google.de).
- Paur: Die Geschichte von Neisse in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In: Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Alterthum Schlesiens (Richard Roepell, Hrsg.). Jahrgang 1856, Heft 1, Breslau 1856, S. 95–129 (books.google.de).
- August Kastner: Geschichte der Stadt Neisse mit besonderer Berücksichtigung des kirchlichen Lebens in der Stadt und des Fürstenthums Neisse. Teil I, Band 3, Neisse 1866 (books.google.de).
- Hugo Weczerka (Hrsg.): Neisse. Handbuch der historischen Stätten. Band: Schlesien (= Kröners Taschenausgabe. Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 331–338.
- Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen: Schlesien. München/Berlin 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 669–679.
- Bernhard W. Scholz: Das geistliche Fürstentum Neisse. Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2011, ISBN 978-3-412-20628-4.
- Lothar Biller: Neiße, Ottmachau und Patschkau. Die Städte am Mittellauf der Glatzer Neiße. H. & M. Marcus, Breslau 1932, (dbc.wroc.pl Digitalisat).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Główny Urząd Statystyczny, Powierzchnia i ludność w przekroju terytorialnym w 2024 roku, abgerufen am 27. März 2026
- ↑ territorial.de: Neugliederung der Provinz Schlesien
- ↑ territorial.de: Landkreis Neisse
- 1 2 3 4 Franz-Christian Jarczyk: Neisse. Kleine Stadtgeschichte in Bildern. Bergstadtverlag, Würzburg 1994.
- 1 2 Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 14, Leipzig und Wien 1908, S. 502–503.
- ↑ www.territorial.de: Stadtkreis Neisse
- ↑ Beate Störtkuhl: Moderne Architektur in Schlesien 1900 bis 1939 – Baukultur und Politik. Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Band 45, Oldenbourg Verlag München 2013, ISBN 978-3-486-71208-7.
- ↑ Joseph Ragsch: Das Hochwasser zu Neisse 1938. Neisser Druckerei 1938. Digitale Version
- ↑ Generaloberst Sigfrid Henrici hatte noch als OB der 1. Panzerarmee kriegsgerichtlich klären lassen, dass Sparre nach einem schweren Herzinfarkt im Lazarett lag und später ambulant behandelt werden musste, somit schuldlos war. Schörner bestand auf sofortiger Erschießung, obwohl Henrici unter Darlegung obigen Sachverhalts interveniert hatte. General der Infanterie Friedrich Schulz als OB der 17. Armee untersagte die Exekution, und erst unter dem Eindruck einer erneuten Gegendarstellung von Henrici, von Schulz unterstützt, verzichtete Schörner auf den Vollzug seines Befehls.
- ↑ Anmerkung: Schörner kehrte im Januar 1955 aus Sowjetischer Kriegsgefangenschaft nach Deutschland zurück. Am 31. August 1956 erhob die Staatsanwaltschaft München Anklage wegen Totschlags und versuchten Totschlags.
- ↑ Zum Einzug der polnischen Staatlichkeit in Oberschlesien, Ingo Eser: Die Deutschen in Oberschlesien. In: Jerzy Kochanowski (Hrsg.): Die Deutschen östlich von Oder und Neiße 1945–1950. Band 2. Zentralpolen. Wojewodschaft Schlesien von Włodzimierz Borodziej und Hans Lemberg (Hrsg.): Die Deutschen östlich von Oder und Neiße 1945–1950. Dokumente aus polnischen Archiven. Herder-Institut, Marburg 2003, ISBN 978-3-87969-294-1, S. 355–399.
- ↑ National Endowment for the Humanities (Hrsg.): Ohio Waisenfreund. [volume] (Pomeroy, O. [Ohio]) 1874–1953, April 20, 1946, Ausgabe der ‚Wanderer‘, Image 5. 20. April 1946, ISSN 2641-0109 (loc.gov [abgerufen am 2. Januar 2021]).
- ↑ Wiederaufbau St. Jakobus - Muzeum Powiatowe Nysa (polnisch).
- ↑ E. Hirschberg (Hrsg.): Unser Schlesien heute – Aufzeichnungen über eine Reise durch alle Schlesischen Kreise im Jahre 1954. Aachen 1955.
- ↑ J. Keblowski: Nysa Wydawnictwo zaklad narowdowy im. Ossolinskich, Breslau, 1972.
- ↑ Franz Christian Jarczyk: Neisse. Bergstadtverlag Korn 1994, ISBN 3-87057-196-9.
- ↑ Danuta Emmerling: Überschwemmungen im Oppelner Schlesien in der Zeit vom XII bis zum XX Jahrhundert. Adan Verlag, Opole.
- ↑ 1997 – Powódź. Bilder vom Hochwasser 1997 in Nysa. In: polska-org.pl. Stowarzyszenie Wratislaviae Amici, abgerufen am 24. Juli 2024 (polnisch).
- ↑ Virtual Shtetl: History
- 1 2 3 4 5 6 7 Friedrich Gottlob Leonhardi: Erdbeschreibung der preussischen Monarchie, Band 3, Teil 1, Halle 1792, S. 124–129, insbesondere S. 127.
- ↑ Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 3: Kr–O, Halle 1822, S. 257, Ziffer 381.
- ↑ Johann Georg Knie: Alphabethisch-Statistisch-Topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung. Breslau 1830, S. 976–978.
- ↑ Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien. 2. Auflage, Breslau 1845, S. 879–882.
- ↑ Kraatz: Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats. Berlin 1856, S. 413.
- 1 2 Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 965, Ziffer 1.
- 1 2 Königliches Statistisches Bureau: Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871. Berlin 1874, S. 398–399, Ziffer 1.
- ↑ Gustav Neumann: Geographie des Preußischen Staats. 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 183–185, Ziffer 15.
- 1 2 3 4 5 6 7 Michael Rademacher: Neisse. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- ↑ Königlich Preußisches Statistisches Landesamt: Gemeindelexikon der Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen. Heft VI: Regierungsbezirk Oppeln, S. 44–45, Stadtkreis Neisse.
- ↑ Landkreis Neiße. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 24. Februar 2023; abgerufen am 20. Februar 2026.
- ↑ Heinz Rudolf Fritsche: Schlesien Wegweiser. Bechtermünz Verlag, Augsburg 1996
- ↑ Encyklopedia Powszechna PWN
- 1 2 3 Link ( vom 16. Februar 2008 im Internet Archive)
- ↑ https://www.polskawliczbach.pl/Nysa
- ↑ Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, Essen, Ortsteil Gladbeck über Dieter Thierse von Römhild am 11. Februar 2015
- ↑ Folklor Nyskiego Regionu – Zabytki In: interklasa.pl, abgerufen am 21. Juni 2017.
- ↑ Ludwig Petry, Josef Joachim Menzel (Hrsg.): Geschichte Schlesiens. Band 2, ISBN 3-7995-6342-3, S. 184, 186 und 193.
- ↑ Gabriela Dziedzic, Universität Breslau: Blick in die Geschichte: Das alte Neisser Stadttheater. o. O., o. J.
- ↑ Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung: Alte Innenansicht des Stadttheaters
- ↑ Muzeum Powiatowe w Nysie – Website des Regionalmuseums
- ↑ Umicore eröffnet Europas erste Gigafactory für Batteriematerialien. In: www.umicore.de. Umicore AG & Co. KG, 21. September 2022, abgerufen am 6. Januar 2025.
- ↑ IONWAY – the Umicore/PowerCo JV – to locate its first production plant in Nysa, Poland. In: www.umicore.de. Umicore AG & Co. KG, 7. Oktober 2023, abgerufen am 6. Januar 2025.
- ↑ gtai.de
- ↑ Intersnack Poland. In: www.intersnack.pl. Intersnack Poland Sp. z o.o., abgerufen am 7. Februar 2024 (englisch).






