Sankt Anna am Aigen
| Marktgemeinde Sankt Anna am Aigen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wappen | Österreichkarte | |||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | ||||||
| Land: | ||||||
| Politischer Bezirk: | Südoststeiermark | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | SO (ab 1.7.2013; alt: FB) | |||||
| Hauptort: | Aigen | |||||
| Fläche: | 32,65 km² | |||||
| Koordinaten: | 46° 50′ N, 15° 58′ O | |||||
| Höhe: | 403 m ü. A. | |||||
| Einwohner: | 2.350 (1. Jän. 2025) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 72 Einw. pro km² | |||||
| Postleitzahlen: | 8354, 8355 | |||||
| Vorwahlen: | +43 3158 | |||||
| Gemeindekennziffer: | 6 23 87 | |||||
| NUTS-Region | AT224 | |||||
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Marktstraße 7 8354 St. Anna am Aigen | |||||
| Website: | ||||||
| Politik | ||||||
| Bürgermeisterin: | Andrea Pock (ÖVP) | |||||
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2025) (15 Mitglieder) |
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| Lage von Sankt Anna am Aigen im Bezirk Südoststeiermark | ||||||
Gemeindeamt Sankt Anna am Aigen | ||||||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||||||
| Bad Gleichenberg | Kapfenstein | Neuhaus am Klausenbach Bez. Jennersdorf (Burgenland) | ||||
| Rogašovci (Slowenien) | ||||||
| Straden | Tieschen | Klöch | ||||
| Sankt Anna am Aigen: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 2.935 | |||
| 1880 | 3.016 | |||
| 1890 | 3.130 | |||
| 1900 | 3.075 | |||
| 1910 | 3.191 | |||
| 1923 | 3.041 | |||
| 1934 | 3.056 | |||
| 1939 | 2.905 | |||
| 1951 | 2.903 | |||
| 1961 | 2.809 | |||
| 1971 | 2.787 | |||
| 1981 | 2.731 | |||
| 1991 | 2.621 | |||
| 2001 | 2.564 | |||
| 2011 | 2.403 | |||
| 2021 | 2.364 | |||
| 2025 | 2.350 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1. Jänner 2021 | ||||
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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- Katholische Pfarrkirche Sankt Anna am Aigen hl. Anna mit der Figurengruppe Anna Maria lesen lehrend von Veit Königer.
- Dreiländerecke mit Maria-Theresien-Stein bei Sichauf (historische Grenzmarke)
- Themenweg Alte Grenze zu weiteren theresianischen Steinen
- Das Mahnmal für den Frieden erinnert an ein Lager, in dem hauptsächlich ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter zum Bau des Südostwalls interniert waren.
- Sankt Anna liegt am Ostösterreichischen Grenzlandweg.
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sankt Anna am Aigen wird regional als „Steirisches Bethlehem“ bezeichnet, weil aus dieser Pfarre im Laufe ihrer Geschichte über 35 Priester und viele Ordensangehörige hervorgegangen sind.[12]
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wirtschaftssektoren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Anzahl der Betriebe und der Beschäftigten in den Wirtschaftssektoren:[13][14][15]
| Wirtschaftssektor | Anzahl Betriebe | Erwerbstätige | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2021[16] | 2011 | 2001 | 2021[16] | 2011 | 2001 | |
| Land- und Forstwirtschaft 1) | 139 | - | - | 144 | 163 | 163 |
| Produktion | 31 | 22 | 14 | 163 | 138 | 88 |
| Dienstleistung | 91 | 84 | 38 | 266 | 221 | 167 |
1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999, Arbeitsstätten im Jahr 2021
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Sankt Anna am Aigen befinden sich eine Kinderkrippe, ein Kindergarten, eine Volksschule und eine Mittelschule.[17]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.
- Nach den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 9 ÖVP, 5 FPÖ und 1 SPÖ.
- Nach den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 ÖVP, 2 FPÖ und 1 SPÖ (bis 2010 ohne Frutten-Gießelsdorf).
- Nach den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 ÖVP, 2 FPÖ und 1 SPÖ.[18]
- Nach den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2020 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 ÖVP, 2 FPÖ und 1 Grüne.[19]
- Nach den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2025 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 ÖVP und 5 FPÖ.[20]
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- bis 2009 Josef Weinhandl (ÖVP)
- 2009–2025 Johannes Weidinger (ÖVP)
- seit 2025 Andrea Pock (ÖVP)[21]
Wappen und Flagge
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Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 15. Oktober 1952. Wegen der Gemeindezusammenlegung verlor das Wappen mit 1. Jänner 2015 seine offizielle Gültigkeit. Die Wiederverleihung erfolgte mit Wirkung vom 1. Dezember 2015.[22]
Die Blasonierung lautet:
- „Im blauen Schild ein aufgerichteter, silberner Steinbock, der in seinen Vorderläufen ein goldenes Patriarchenkreuz vor sich hält.“
Die Gemeindeflagge hat zwei Streifen in den Farben Weiß-Blau mit dem Wappen.[23]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ehrenbürger der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1982: Josef Krainer junior (1930–2016), Landeshauptmann
- 2024: Franz Lackner (* 1956), Erzbischof von Salzburg[24]
- Josef Greiner (1931–2018), Pfarrer von Sankt Anna am Aigen 1967–2002
Söhne und Töchter der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Leopold Schuster (1842–1927), Fürstbischof
- Andreas Franz Frühwirth (1845–1933), Kardinal
- Anton Lippe (1905–1974), Domkapellmeister
Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Walburga Beutl (* 1946), Politikerin (ÖVP)
- Franz Lackner (* 1956), Erzbischof von Salzburg
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 62387 – Sankt Anna am Aigen. Gemeindedaten der Statistik Austria
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ https://www.st-anna-aigen.gv.at/marktgemeinde/topographie/
- ↑ Martin Eisner: Bericht über geologische Aufnahmen des Gebietes um St. Anna am Aigen auf Blatt 192 Feldbach, 1990; https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=JB1343_549_B.pdf
- ↑ https://www.steiermark.com/de/Thermen-Vulkanland/Urlaub-planen/Ausflugsziele/Stradner-Kogel_isd_4167608
- ↑ https://www.vulkanland.at/vulkanismus/
- ↑ https://www.steiermark.com/de/Thermen-Vulkanland/Urlaub-planen/Ausflugsziele/Stradner-Kogel_isd_4167608
- ↑ https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/%C3%96sterreich/Steiermark/S%C3%BCdoststeiermark%2C%20Bezirk/Merkendorf/Wilhelmsdorf/Stradnerkogel
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Regionalinformation 31.12.2023.zip, bev.gv.at (1.119 kB, 0003450398_100_Verwaltungseinheiten_KG_2023.csv); abgerufen am 20. Jänner 2025
- 1 2 3 Gemeinde Sankt Anna am Aigen: Geschichte St. Anna am Aigen, abgerufen am 14. Mai 2015
- ↑ Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 24. Oktober 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Sankt Anna am Aigen und der Gemeinde Frutten-Gießelsdorf, beide politischer Bezirk Südoststeiermark. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013, Nr. 127, 32. Stück, ZDB-ID 705127-x, S. 633.
- ↑ Fritz Posch: Die steirisch-ungarischen Grenzkämpfe während des Kuruzzenaufstandes 1703–1711. In: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark. Band 58. Graz 1967, S. 9 (historischerverein-stmk.at [PDF; 3,6 MB]).
- ↑ Religion. In: st-anna-aigen.gv.at. Abgerufen am 5. November 2025.
- ↑ Ein Blick auf die Gemeinde Sankt Anna am Aigen, Land- und forstwirtschaftliche Betriebe. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 21. November 2023.
- ↑ Ein Blick auf die Gemeinde Sankt Anna am Aigen, Arbeitsstätten. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 21. November 2023.
- ↑ Ein Blick auf die Gemeinde Sankt Anna am Aigen, Erwerbstätige. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 21. November 2023.
- 1 2 STATcube. Statistik Austria, abgerufen am 21. November 2023.
- ↑ Mittelschule. Gemeinde St. Anna am Aigen, abgerufen am 21. November 2023.
- ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Sankt Anna am Aigen. Land Steiermark, 22. März 2015, abgerufen am 7. April 2025.
- ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Sankt Anna am Aigen. Land Steiermark, 28. Juni 2020, abgerufen am 7. April 2025.
- ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2025 in Sankt Anna am Aigen. Land Steiermark, 23. März 2025, abgerufen am 7. April 2025.
- ↑ Heimo Potzinger: Eine Bürgermeisterin lenkt nun die Geschicke. In: MeinBezirk.at. 13. Mai 2025, abgerufen am 22. September 2025.
- ↑ 107. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 19. November 2015 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Marktgemeinde Sankt Anna am Aigen (politischer Bezirk Südoststeiermark), abgerufen am 11. Dezember 2015
- ↑ Eintrag zu Sankt Anna am Aigen auf der Seite kommunalflaggen.eu
- ↑ Erzbischöfliche Heimat. In: meinekirchenzeitung.at. 26. Juni 2024, abgerufen am 27. Juni 2024.



