Dieser Artikel behandelt die aufgelöste Gemeinde samt ihrer Rechtsvorgängerin, Weitersfeld an der Mur, im Bezirk Südoststeiermark. Für die erforderlichen Änderungen siehe die Diskussionsseite!
Die ehemalige Gemeinde Murfeld liegt im Süden des oststeirischen Hügellandes an der Mündung der Schwarzau in die Mur und grenzt direkt an das Nachbarland Slowenien. Das Gebiet liegt etwa 20km westlich von Bad Radkersburg und rund 40km südlich der Landeshauptstadt Graz und hat im weiten Tal der Mur keine großen Höhenunterschiede (240 bis 250 Meter Seehöhe).
Das Gemeindegebiet umfasste 24,22km² und gliederte sich in fünf Ortschaften und gleichnamige Katastralgemeinden (Einwohnerzahl Stand 1.Jänner 2025[3], Fläche Stand 31.Dezember 2023[4]):
Lichendorf (508 Ew.; 566,7ha)
Oberschwarza (146 Ew.; 233,69ha)
Seibersdorf bei Sankt Veit (270 Ew.; KG Seibersdorf bei St. Veit547,2ha)
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Timelines und Abgrenzung von Weitersfeld an der Mur und Murfeld kollidieren. Die Gemeinde Weitersfeld an der Mur wurde 1968 erweitert, 1969 auf Murfeld umbenannt und mit Anfang 2020 wurde Murfeld aufgelöst. Betrachtet man die Geschichte inklusiv in die Zukunft, dann hat die Gemeinde Weitersfeld an der Mur bis Ende 2019 bestanden (wenn auch mit Namensänderung, aber wir beschreiben ja Objekte und nicht Namen). Betrachtet man die Geschichte inklusiv aller Vergangenheit, dann reicht die Geschichte von Murfeld mindestens bis 1969 zurück, wenn nicht bis zur Konstitution der Gemeinde Weitersfeld an der Mur im 19. Jh. Nur kann der Zeitraum 1969-2019 schwerlich Teil der Geschichte beider Gemeinden sein, die ja eigentlich nur eine sind. Schwierig wird es dort, wo auf WD für die Gemeindeeigenschaft ein konkretes Endzeitpunkt (P582) notwendig ist, oder wo sich der Sitelink für eine der beiden Varianten entscheiden muss. Ich schlage vor, die Geschichte vom letzten Jetzt aus zu beschreiben, d.h. unter dem Letztnamen Murfeld (analog zu Fußballvereinen), allerdings inklusive der Geschichte der ehemaligen Gemeinde Weitersfeld an der Mur. Bis auf den Fusionsabschnitt steht in Weitersfeld an der Mur auch nix zur Geschichte, in Murfeld über weite Strecken nur die Geschichte ab der Umbenennung.
Einzig unsere Bevökerungscharts fahren über alle administrativen Unebenheiten drüber.
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Die Gemeinde Murfeld entstand am 1. Jänner 1969 aus der Vereinigung der vorher selbständigen Gemeinden Lichendorf, Oberschwarza, Seibersdorf bei Sankt Veit, Unterschwarza und Weitersfeld an der Mur.[5]
Bereits im Jahr 2015 hat der Gemeinderat von Murfeld einen einstimmigen Grundsatzbeschluss gefasst, dass bis zum Jahr 2020 die Katastralgemeinde Seibersdorf bei St.Veit mit der nördlichen Nachbargemeinde St. Veit in der Südsteiermark und die Katastralgemeinden Lichendorf, Oberschwarza, Unterschwarza und Weitersfeld an der Mur mit der westlichen Nachbargemeinde Straß in Steiermark zusammengeführt werden sollen und damit vom Bezirk Südoststeiermark in den Bezirk Leibnitz wechseln sollen. Auch in den Gemeinden St.Veit in der Südsteiermark und Straß in Steiermark gibt es einstimmige Beschlüsse, dass sie diese Zusammenführung befürworten.[6]
Am 11. März 2018 sprachen sich bei einer Volksbefragung mit 73% Wahlbeteiligung 68% der Murfelder für „Murfeld soll freiwillig eine Fusion mit einer benachbarten Gemeinde (z.B. St.Veit oder Strass-Spielfeld) anstreben“ aus.[7] Die Auflösung und Aufteilung der Gemeinde wurde vom Landtag Steiermark beschlossen und am 22. Mai 2019 im Landesgesetzblatt kundgemacht.[2]
Murfelder Adventlauf mit Nordic Walking: Seit 2005 veranstaltet der Verein Murfelder Adventlauf jährlich Mitte Dezember einen Benefizlauf zugunsten regionaler Hilfsprojekte.[8]
Die ehemalige Gemeinde liegt an der Südsteirischen Grenz Straße B69 zwischen der Pyhrn Autobahn A9 und Bad Radkersburg. Die Anschlussstelle Gersdorf (exit226) befindet sich am westlichen Gemeinderand.
Das Gebiet hat drei Haltestellen an der Radkersburger Bahn in den Ortschaften Schwarza, Lichendorf und Weitersfeld an der Mur, an denen die Linie der S-Bahn Steiermark nach Spielfeld-Straß und Bad Radkersburg verkehrt. An diesen drei Haltestellen wurde mit dem Fahrplanwechsel 2009/10 der „Haltewunsch“ eingeführt.
Die Freiwillige Feuerwehr (FF) Oberschwarza betreut die Katastralgemeinden Oberschwarza und Seibersdorf. In Zusammenarbeit mit der FFUnterschwarza wurde ein gemeinsames Feuerwehrhaus errichtet und am 10. Juni 2007 seiner Bestimmung übergeben.