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Pertlstein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Pertlstein (Dorf)
Ortschaft
Historisches Wappen von Pertlstein
Historisches Wappen von Pertlstein
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Katastralgemeinde Pertlstein
Pertlstein (Österreich)
Pertlstein (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Südoststeiermark (SO), Steiermark
Gerichtsbezirk Feldbach
Pol. Gemeinde Fehring
Koordinaten 46° 56′ 23″ N, 15° 57′ 47″ OKoordinaten: 46° 56′ 23″ N, 15° 57′ 47″ O
Höhe 274 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 757 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 260 (2001) f2
Fläche d. KG 9,34 km² (31. Dez. 2023)
Postleitzahlenf0 8330, 8350f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 14764
Katastralgemeindenummer 62024
Zählsprengel/ -bezirk Pertlstein (62378 011)
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk
757

BW

Pertlstein ist eine ehemalige Gemeinde mit 811 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)[1] im Südosten der Steiermark im Bezirk Südoststeiermark. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist sie ab 1. Jänner 2015 mit den zuvor ebenfalls selbständigen Gemeinden Hatzendorf, Hohenbrugg-Weinberg, Johnsdorf-Brunn bei der Gemeinde Fehring eingemeindet.[2] Grundlage dafür war das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.[3]

Kapelle Pertlstein

Geografische Lage

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Pertlstein liegt ca. 43 km östlich von Graz und ca. 7 km östlich der Bezirkshauptstadt Feldbach im Oststeirischen Hügelland. Die Raab, in die der durch Pertlstein führende Schwengentalbach mündet, fließt nördlich am Ort vorbei.

Nachbargemeinden

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Einwohnerentwicklung

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Bürgermeister war bis zur Auflösung der eigenständigen Gemeinde am 31. Dezember 2014 Walter Jansel (ÖVP). Vizebürgermeister war Johannes Zach (ÖVP). Als Gemeindekassier fungierte Kurt Ackerl. Amtsleiterin war Ida Schöllauf.

Chronik der Bürgermeister

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vonbisName des Bürgermeisters[4]
18531856Johann Zach
18581859Franz Lebitsch
18591860Andreas Zach
18601861Franz Luttenberger
18611864Andreas Zach
18651869Josef Titz
18691870Franz Friesinger
18711873Michl Zach
18731879Johann Hofer
18791892Michael Hofer
18921895Johann Paunzer
18951914Franz Zach
1914Josef Kniely[Anm. 1]
1915Eduard Gutmann
19151920Josef Kniely
19231927Johann Hartinger
1928Josef Kniely[Anm. 2]
19291938Andreas Zach
19391945Heinrich Hermann
19451949Johann Unger
19491955Leopold Unger
19551964Rudolf Lugitsch
19641971Josef Kniely
19711994Johann Zach
19941999Maria Großschedl
19992014Walter Jansel
Anmerkungen:
  1. gewählt wurde Michael Braunstein, der jedoch die Wahl ablehnte
  2. als Regierungskommissär

Der Gemeinderat bestand aus 9 Mitgliedern und setzte sich seit der Gemeinderatswahl am 21. März 2010 aus Mandataren der folgenden Parteien zusammen: 6 ÖVP, 2 SPÖ und 2 FPÖ.

Wappen von Pertlstein

Wappenbeschreibung: In Schwarz wachsend der Ausschnitt eines zweigeschossigen goldenen Arkadenganges von einem ganzen und je einem seitlichen halben Bogen.

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. September 1981. Die Gestaltung orientiert sich am zweigeschoßigen 102 m langen Arkadengang von Schloss Bertholdstein, der als der längste Mitteleuropas gilt, als Vorlage.[5] Die Namen von Schloss und Ort gehen auf den Erbauer der ursprünglichen Burg, Berthold I. von Emmerberg, zurück.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Schloss Bertholdstein

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Fehring

Persönlichkeiten

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Commons: Pertlstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013 (Excel-Datei, 72 KB; abgerufen am 3. Februar 2025)
  2. Steiermärkische Gemeindestrukturreform
  3. § 3 Abs. 9 Z 1 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  4. Gemeinde Pertlstein: alle Bürgermeister auf einen Blick (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive) (abgerufen am 20. Jänner 2025)
  5. Heinrich Purkartshofer: Die im Jahre 1981 verliehenen steirischen Gemeindewappen. Landesarchiv Steiermark, 13. Juli 1981, abgerufen am 20. Januar 2025.
  6. Karl Amon: Von der Wehrburg zur Gottesburg. In: Rudolf Grasmug / Gemeinde Bertelstein (Hrsg.): Von Bertholdstein nach Pertlstein: die Entwicklung der Herrschaft und Abtei Bertholdstein sowie der Gemeinde Pertlstein. Feldbach 1995, S. 23 (401 S.).