Irish Masters 2004
| Irish Masters 2004 | |
| Turnierart: | Weltranglistenturnier |
| Austragungsort: | Citywest Hotel, Dublin, Irland |
| Eröffnung: | 21. März 2004 |
| Endspiel: | 28. März 2004 |
| Sieger: | |
| Finalist: | |
| Höchstes Break: | 138 ( |
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Das Irish Masters 2004 war ein Snooker-Turnier der Saison 2003/04, das vom 21. bis 28. März 2004 im Citywest Hotel in Dublin ausgetragen wurde. Zum vierten Mal fand es in der irischen Hauptstadt statt, aber erst zum zweiten Mal war es ein Weltranglistenturnier.
Ronnie O’Sullivan schied als Titelverteidiger im Viertelfinale gegen Peter Ebdon aus. Ebdon gewann anschließend nach 1995 das Turnier zum zweiten Mal. Er besiegte Mark King im Endspiel mit 10:7.
Preisgeld / Weltranglistenpunkte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Preisgeld blieb zum Vorjahr fast unverändert, jedoch wurde es geringfügig anders verteilt. Bei den Finalisten änderte sich nicht, vom Halbfinale bis zum Achtelfinale gab es etwas mehr. Auch die Qualifikanten, die in Runde 2 ausschieden, bekamen 1.050 statt 800 £. Bei allen anderen wurde es dafür etwas weniger.[1][2]
| Preisgeld | Weltrang- a listenpunkte | |
|---|---|---|
| Sieger | 48.000 £ | 4.000 |
| Finalist | 24.000 £ | 3.000 |
| Halbfinalist | 12.000 £ | 2.500 |
| Viertelfinalist | 7.900 £ | 2.050 |
| Achtelfinalist | 6.900 £ | 1.750 |
| Letzte 32 | 5.550 £ | 1.450 |
| Letzte 48 | 2.900 £ | 1.150 |
| Letzte 64 | 2.100 £ | 900 |
| Letzte 80 | 1.600 £ | 650 |
| Letzte 96 | 1.050 £ | 200 |
| Höchstes Break (Finalrunde) | 5.000 £ | – |
| Höchstes Break (Qualifikation) | 3.600 £ | – |
| Insgesamt | 400.000 £ |
Hauptturnier
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hauptrunde in Dublin wurde wie im Vorjahr mit 32 Spielern gespielt, wobei die Top 16 der Weltrangliste für Runde 1 gesetzt waren.[3][4]
Top 32 bis Finale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Den Top 16 der Welt wurden im Turnierplan die 16 Spieler zugelost, die zuvor die Qualifikation überstanden hatten.[5] Wie im Vorjahr wurde in den ersten beiden Runden Best of 9, im Viertel- und Halbfinale Best of 11 gespielt. Das Finale wurde über 10 Gewinnframes (Best of 19) entschieden.[6]
Finale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für Peter Ebdon war es das erste Finale nach seinem Weltmeistertitel 2002 und einer sieglosen Vorsaison. Zum dritten Mal stand er beim Irish Masters im Finale, 1995 hatte er bereits einmal gewonnen. Mark King hatte in seiner Karriere erst einmal im Finale gestanden: 1997 bei den Welsh Open, wo er verloren hatte. Von den vier Begegnungen der beiden Spieler bis dahin hatte jeder zwei gewonnen. Auch dieses Spiel verlief lange ausgeglichen. Den knappen 5:4-Vorsprung für Ebdon nach Session 1 glich King mit dem höchsten Turnierbreak von 138 Punkten zu Beginn der Abendsession aus. Doch das beflügelte eher Ebdon, der mit einem 92-Punkte-Break wieder in Führung ging und mit zwei weiteren umkämpften Frames erstmals einen 3-Frames-Vorsprung herausspielte. Diesen Abstand hielt er auch bis zum Ende und gewann die Partie mit 10:7. Für Peter Ebdon war es der 10. Sieg bei einem Profiturnier und der 6. bei einem Turnier um Weltranglistenpunkte.