European Open 2004
| European Open 2004 | |
| Turnierart: | Weltranglistenturnier |
| Austragungsort: | Hilton Conference Centre, Portomaso, Malta |
| Eröffnung: | 1. März 2004 |
| Endspiel: | 6. März 2004 |
| Sieger: | |
| Finalist: | |
| Höchstes Break: | 137 ( |
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Die European Open 2004 waren ein Snooker-Turnier im Rahmen der Snooker Main Tour der Saison 2003/04, das vom 1. bis 6. März 2004 in Malta ausgetragen wurde. Dreimal zuvor hatte es das Turnier schon auf der Mittelmeerinsel in Valletta gegeben, diesmal war Portomaso in San Ġiljan der Austragungsort. Es war die 12. und letzte Ausgabe der European Open, allerdings wurden sie im Jahr darauf durch den Malta Cup an selber Stelle ersetzt.
Im Vorjahr hatte im englischen Torquay Ronnie O’Sullivan das Turnier gewonnen, er kam aber diesmal nur bis ins Viertelfinale. Der Qualifikant Stephen Maguire überstand nach zwei Qualifikationsrunden auch alle Runden des Hauptturniers und gewann seinen ersten Profititel. Er besiegte Jimmy White im Endspiel mit 9:3.
Preisgeld / Ranglistenpunkte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nachdem das Preisgeld in den vorangegangenen beiden Jahren unter dem der Vorjahre gelegen war, stieg es in diesem Jahr auf einen neuen Höchstwert von 250.000 auf 400.000 £. Das zusätzliche Geld ging in die Breite: Für den Sieger gab es 4.000 £ und damit 10 % mehr, wer in der zweiten Qualifikationsrunde ausschied, bekam fast das Dreifache des Vorjahresbetrags.[1][2]
| Platzierung | Preisgeld | Punkte a |
|---|---|---|
| Sieger | 48.000 £ | 4.000 |
| Finale | 24.000 £ | 3.000 |
| Halbfinale | 12.000 £ | 2.500 |
| Viertelfinale | 7.900 £ | 2.050 |
| Achtelfinale | 6.900 £ | 1.750 |
| Letzte 32 | 5.550 £ | 1.450 |
| Letzte 48 | 2.900 £ | 1.150 |
| Letzte 64 | 2.100 £ | 900 |
| Letzte 80 | 1.600 £ | 650 |
| Letzte 96 | 1.050 £ | 400 |
| Letzte 128 | – | 200 |
| Höchstes Break (Finalrunde) | 5.000 £ | |
| Höchstes Break (Qualifikation) | 1.800 £ | |
| Insgesamt | 400.800 £ |
Finalrunde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für Runde 1 wurden den Top 16 der Weltrangliste die 16 Sieger der Qualifikation zugelost.[1][3][4][5]
kl. = kampflos
Finale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In seinem fünften Profijahr hatte es Stephen Maguire zum ersten Mal in ein Finale geschafft. Jimmy White konnte dagegen auf eine mehr als 20-jährige Karriere zurückblicken, 27 Titel hatte er als Profi gewonnen und 1992 auch einmal die European Open. Seit 5 Jahren war er aber nicht mehr erfolgreich gewesen. Auch diesmal war er von Anfang an auf der Verliererstraße. Maguire gewann vier der ersten fünf Frames mit hohen Breaks, zwei davon über 100 Punkte. Erst als der 6. Frame nach dreimaligem Miss für White verloren gewertet wurde, wachte der Engländer auf und gewann anschließend seinen ersten hart umkämpften Frame. Doch in der zweiten Session stellte Maguire den Vorsprung von 6 Frames wieder her und verteidigte ihn bis zum 9:3-Sieg.