British Open 2003
| British Open 2003 | |
| Turnierart: | Weltranglistenturnier |
| Austragungsort: | Brighton Centre, Brighton, England |
| Eröffnung: | 8. November 2003 |
| Endspiel: | 16. November 2003 |
| Sieger: | |
| Finalist: | |
| Höchstes Break: | 147 ( |
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Die British Open 2003 waren ein Snooker-Turnier der Saison 2003/04, das vom 8. bis 16. November 2003 im Brighton Centre ausgetragen wurde. Nachdem das Turnier bis 2000 feste Austragungsorte gehabt hatte, war das Seebad Brighton der dritte Austragungsort in drei Jahren.
Vorjahressieger Paul Hunter kam diesmal nur ins Viertelfinale. Stephen Hendry traf im Finale auf Ronnie O’Sullivan und gewann 9:6. Mit seinem vierten Titelgewinn wurde er der erfolgreichste Spieler bei den British Open. Es war Hendrys 35. Ranglistensieg.
John Higgins gelang in Runde 2 ein Break von 147 Punkten. Es war das 48. offizielle Maximum Break und das sechste bei den British Open.
Preisgeld / Weltranglistenpunkte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Preisgeld stieg gegenüber 2002 um 20.000 £ auf den zweithöchsten Betrag der Turniergeschichte. Die Veränderungen waren uneinheitlich, im Viertel- und Achtelfinale gab es mehr, die weitere Platzierungen bekamen sogar weniger, die letzten beiden Qualifikationsrunden hingegen wieder mehr. Die Punkte für die Weltrangliste änderten sich nicht.[1]
| Preisgeld | Weltrang- listenpunkte a | |
|---|---|---|
| Sieger | 52.000 £ | 4.000 |
| Finalist | 26.000 £ | 3.000 |
| Halbfinalist | 13.000 £ | 2.500 |
| Viertelfinalist | 9.500 £ | 2.050 |
| Achtelfinalist | 7.450 £ | 1.750 |
| Letzte 32 | 5.600 £ | 1.450 |
| Letzte 48 | 3.900 £ | 1.150 |
| Letzte 64 | 2.750 £ | 900 |
| Letzte 80 | 1.750 £ | 650 |
| Letzte 96 | 1.100 £ | 400 |
| Letzte 128 | – | 200 |
| Höchstes Break | TV-Phase: 5.000 £ davor: 1.800 £ | |
| Insgesamt | 470.000 £ |
Für das Maximum Break gab es zu der Prämie für das höchste Break zusätzlich 20.000 £, also insgesamt 25.000 £.
Finalrunde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hauptrunde in Brighton wurde wie im Vorjahr mit 48 Spielern gespielt, wobei die Top 16 der Weltrangliste für Runde 2 gesetzt waren.[2][3]
Runde 1
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]16 Spieler hatten sich in drei Runden in Prestatyn qualifiziert. Sie traten gegen die Spieler von Platz 17 bis 32 der Weltrangliste an.
| Spiel | Spieler 1 | Ergebnis | Spieler 2 |
|---|---|---|---|
| 1 | (23) Dave Harold |
1:5 | |
| 2 | (18) Chris Small |
3:5 | |
| 3 | (24) Tony Drago |
5:2 | |
| 4 | (19) Marco Fu |
5:4 | |
| 5 | (17) Ali Carter |
1:5 | |
| 6 | (27) Joe Swail |
5:1 | |
| 7 | (30) John Parrott |
4:5 | |
| 8 | (29) Mark Selby |
3:5 | |
| 9 | (28) Dominic Dale |
5:2 | |
| 10 | (26) Ian McCulloch |
3:5 | |
| 11 | (21) Robert Milkins |
3:5 | |
| 12 | (32) Robin Hull |
1:5 | |
| 13 | (25) Drew Henry |
3:5 | |
| 14 | (22) Mark King |
5:0 | |
| 15 | (31) Anthony Davies |
2:5 | |
| 16 | (20) Anthony Hamilton |
2:5 |
Top 32 bis Finale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Top 16 der Weltrangliste waren für Runde 2 gesetzt und spielten gegen die 16 Sieger aus Runde 1.[4]
Finale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sowohl Ronnie O’Sullivan als auch Stephen Hendry hatten das Turnier bereits gewonnen, der Schotte sogar dreimal. Bei den British Open waren die beiden noch nicht aufeinander getroffen, aber im Turnierfinale waren sie schon 10 Mal Gegner gewesen, davon hatte O’Sullivan 7 Begegnungen gewonnen. Der Engländer ging auch in diesem Match 2:0 in Führung, Hendry glich aber wieder aus. In der zweiten Sessionhälfte konnte O’Sullivan einen Vorsprung herausspielen und verteidigen und so ging er mit einer 5:3-Führung in den Abend. Den bestimmte dann aber eindeutig der Schotte. Er glich aus und nach fünf gewonnenen Frames in Folge führte er 8:5. Der 14. Frame ging zwar an O’Sullivan, brachte aber keine Wende und Hendry vollendete anschließend zum 9:6-Sieg. In einem hochklassigen Finale erzielten die die beiden Kontrahenten 14 Breaks von mindestens 50 Punkten, davon sechs mit mehr als 100 Punkten. Vom vierten bis zum achten Frame gelangen ihnen abwechselnd fünf Century-Breaks in Folge.
Seit die British Open 1985 zum Ranglistenturnier geworden waren, hatte nur John Higgins das Turnier ebenfalls dreimal gewonnen, jetzt wurde Hendry wieder zum alleinigen Rekordsieger.