Göttingen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 51° 32′ N, 9° 56′ O | |
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Göttingen | |
| Höhe: | 150 m ü. NHN | |
| Fläche: | 117,02 km² | |
| Einwohner: | 130.521 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 1115 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 37001–37099 | |
| Vorwahlen: | 0551, 05502 (Knutbühren) | |
| Kfz-Kennzeichen: | GÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 1 59 016 | |
| LOCODE: | DE GOE | |
| Stadtgliederung: | 18 Stadtbezirke und 9 Ortschaften | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Hiroshimaplatz 1–4 37083 Göttingen | |
| Website: | goettingen.de | |
| Oberbürgermeisterin: | Petra Broistedt (SPD) | |
| Lage der Stadt Göttingen im Landkreis Göttingen | ||



Göttingen ( [], niederdeutsch Chöttingen) ist eine Universitätsstadt in Südniedersachsen. Mit einem Anteil von rund 20 Prozent Studenten an der Bevölkerung ist das städtische Leben stark vom Bildungs- und Forschungsbetrieb der Georg-August-Universität, der ältesten und größten[2] Universität Niedersachsens, und zweier weiterer Hochschulen geprägt.
Das erstmals 953 als Gutingi urkundlich erwähnte Dorf am Fluss Leine entstand im Umfeld der heutigen St.-Albani-Kirche. Der später gegründete Marktflecken Gotingen erlangte um 1230 die Stadtrechte, während das ursprüngliche Dorf Gutingi für lange Zeit außenvor blieb und ein Schattendasein fristete. Göttingen wurde 1964 zur Großstadt und ist eines der neun Oberzentren von Niedersachsen. Die Kreisstadt und größte Stadt des Landkreises Göttingen wurde 1964 als bis dahin kreisfreie Stadt durch das vom Niedersächsischen Landtag verabschiedete Göttingen-Gesetz in den gleichnamigen Landkreis integriert, ist jedoch weiterhin den kreisfreien Städten gleichgestellt.
Göttingen liegt im Süden der Europäischen Metropolregion (EMR) Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg.
Nach Angaben der Stadt lag die Einwohnerzahl am 31. Dezember 2023 bei 135.460, davon hatten 122.313 ihre Hauptwohnung in Göttingen.[3]
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Göttingen liegt am Leinegraben an der Grenze der Leine-Ilme-Senke zum Göttinger Wald und wird in Süd-Nord-Richtung von der Leine durchflossen, der nördliche Stadtteil Weende von der Weende, mehrere nordöstliche Stadtgebiete von der Lutter und mehrere westliche Stadtbereiche von der Grone. Wenige Kilometer weiter nördlich schließt sich der Nörtener Wald an. Am südlichen Stadtrand von Göttingen liegt der vom Wasser der Leine gespeiste Göttinger Kiessee, drei Kilometer südlich davon der Rosdorfer Baggersee.
Das zu Göttingen gehörende Gebiet liegt auf 138 bis 427 m ü. NN westlich der Berge Kleperberg (332 m) und Hainberg (315 m), wobei die Mackenröder Spitze (427 m) an der Ostgrenze des Göttinger Walds der höchste Berg Göttingens ist. Im Stadtgebiet sowie westlich der Leine liegen mit gleichnamigen Stadtvierteln der Hagenberg (auch Kleiner Hagen genannt; 174 m) und ungefähr 2 km südlich davon die sanfte Erhöhung des Egelsbergs. An der westlichen Stadtgrenze erheben sich Knutberg (363 m) und Kuhberg (288 m).
Das direkt westlich des Göttinger Walds befindliche Göttingen liegt zwischen Solling (etwa 34 km nordwestlich), Harz (etwa 60 km nordöstlich), Kaufunger Wald (etwa 27 km südsüdwestlich), Dransfelder Stadtwald (13 km südwestlich) und Bramwald (19 km westlich); die Entfernungen beziehen sich per Luftlinie gemessen auf die Strecke Göttingen-Innenstadt bis zu den Zentren und Hochlagen der jeweiligen Mittelgebirge.
Naturschutzgebiete
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Gebiet der Stadt Göttingen sind zur Erhaltung wertvoller und gefährdeter Lebensräume zwei Naturschutzgebiete ausgewiesen: Das Naturschutzgebiet Stadtwald Göttingen und Kerstlingeröder Feld wurde im Mai 2007 ausgewiesen und umfasst eine Fläche von 1193 Hektar,[4] das Naturschutzgebiet Bratental in den Gemarkungen Nikolausberg und Roringen besteht seit September 1982 und umfasst 115 Hektar in drei räumlich voneinander getrennten Flächen.[5]
Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Stadt Göttingen liegt innerhalb der gemäßigten Breiten im Übergangsbereich zwischen ozeanisch und kontinental geprägten Gebieten. Die Jahresmitteltemperatur beträgt 9,2 °C, die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge liegt bei 644 mm. Die wärmsten Monate sind Juli mit durchschnittlich 17,8 °C und August mit 17,6 °C und die kältesten Januar mit 0,9 °C und Februar mit 1,8 °C im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt im Mai bis Juli mit durchschnittlich 65–66 mm, der geringste im Februar mit durchschnittlich 39 mm. Im Juli ist mit 6,6 Stunden täglich der meiste Sonnenschein zu erwarten. Ende Februar 2021 wurde laut DWD die höchste Temperaturdifferenz seit 1880 (in Jena) binnen einer Woche verzeichnet. Innerhalb einer Woche stieg die Temperatur in Göttingen ausgehend von der Tiefsttemperatur des 14. Februar von −23,8 °C um 41,9 °C auf die Höchsttemperatur des 21. Februar mit 18,1 °C.[7][8]
Stadtgliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das Stadtgebiet Göttingens ist in 18 Stadtbezirke und Stadtteile eingeteilt. Einige Stadtteile sind allein oder mit benachbarten Stadtteilen zusammen Ortschaften im Sinne des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG). Sie haben einen vom Volk gewählten Ortsrat, der je nach Einwohnerzahl der Ortschaft zwischen 9 und 13 Mitglieder hat; deren Vorsitzender ist ein Ortsbürgermeister. Die Ortsräte sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt jedoch dem Rat der Stadt Göttingen.
Nachbargemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Göttingen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören alle zum Landkreis Göttingen: Flecken Bovenden, Waake und Landolfshausen (beide Samtgemeinde Radolfshausen), Gleichen, Friedland, Rosdorf, Stadt Dransfeld (Samtgemeinde Dransfeld) und Flecken Adelebsen.
Höxter 67 km |
Hildesheim 79 km |
Osterode am Harz 42 km | ||||||||
Paderborn 112 km |
Nordhausen 86 km | |||||||||
Kassel 49 km |
Bad Hersfeld 99 km |
Erfurt 154 km |

| Jahr | SPD | CDU | Grüne | FDP | GöLinke | Piraten | Sonstige |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2001 | 36,2 | 30,6 | 16,9 | 8,9 | 3,8 | – | 3,6 |
| 2006 | 34,8 | 28,2 | 20,9 | 8,8 | 6,8 | – | 0,5 |
| 2011 | 32,4 | 26,2 | 27,9 | 3,3 | 6,2 | 3,7 | 0,3 |
| 2016 | 32,6 | 24,4 | 20,6 | 5,4 | 6,3 | 3,3 | 7,4 |
Der Rat der Stadt Göttingen setzt sich aus 47 Ratsmitgliedern (46 Ratsfrauen und Ratsherren und einer direkt gewählten hauptamtlichen Oberbürgermeisterin) zusammen. Die Abgeordneten von Volt (1) und Die PARTEI (1) haben sich nach der Kommunalwahl 2021 zu einer Ratsgruppe zusammengeschlossen. Es besteht ein Haushaltsbündnis aus CDU, SPD und FDP, andere Entscheidungen werden mit wechselnden Mehrheiten getroffen. Zur Wahlperiode 2021–2026 wurde das Rot-Grüne Haushaltsbündnis nicht fortgesetzt.[59]
| Jahr | SPD | CDU | Grüne | FDP | GöLinke | Piraten | Sonstige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1996 | 17 | 17 | 10 | 3 | 1 | – | 1 | 49 Sitze |
| 2001 | 17 | 15 | 8 | 4 | 2 | – | – | 46 Sitze |
| 2006 | 16 | 13 | 10 | 4 | 3 | – | – | |
| 2011 | 15 | 12 | 13 | 1 | 3 | 2 | – | |
| 2016 | 15 | 11 | 9 | 3 | 3 | 2 | 3 | |
| 2021 | 11 | 11 | 14 | 3 | 4 | – | 3 |
Weitere Wahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der folgenden Tabelle sind die Ergebnisse von Bundestags-, Landtags- und Europawahlen in Göttingen dargestellt.
| Jahr | Wahl | Wbt. | Grüne | SPD | CDU | Linke | AfD | FDP | BSW | Sonst. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | Bundestagswahl | 83,3 | 23,5 | 20,9 | 18,6 | 17,6 | 9,1 | 3,8 | 3,6 | 2,9 |
| 2024 | Europawahl | 66,0 | 25,7 | 18,3 | 18,4 | 6,0 | 6,4 | 5,1 | 4,0 | 16,0 |
| 2022 | Landtagswahl | 57,7 | 31,3 | 29,3 | 18,1 | 6,1 | 5,1 | 4,5 | — | 5,6 |
| 2021 | Bundestagswahl | 75,5 | 30,6 | 27,8 | 15,5 | 8,2 | 4,2 | 8,7 | — | 5,1 |
| 2019 | Europawahl | 64,8 | 34,8 | 18,6 | 17,8 | 6,3 | 4,8 | 4,2 | — | 6,9 |
| 2017 | Landtagswahl | 62,5 | 18,2 | 36,2 | 22,2 | 9,3 | 4,3 | 7,0 | — | 2,9 |
| Bundestagswahl | 77,9 | 17,2 | 26,1 | 24,2 | 12,6 | 6,3 | 9,2 | — | 4,6 |
Oberbürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 15. Juni 2014 wurde Rolf-Georg Köhler (SPD) in einer Stichwahl mit 58,9 % zu Göttingens Oberbürgermeister gewählt.[60] Er trat sein Amt am 1. November 2014 an. Bei den Kommunalwahlen am 12. September 2021 trat Köhler nicht mehr an. In der Stichwahl am 26. September 2021 setzte sich Petra Broistedt (SPD) mit 52,96 % der gültigen Stimmen gegen Doreen Fragel (parteilos, aufgestellt von den Grünen) durch.[61] Sie trat ihr Amt am 1. November 2021 an.[62]
Abgeordnete
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Bundestag wird Göttingen derzeit durch das Direktmandat des Wahlkreises Göttingen bei der Bundestagswahl 2025 durch Fritz Güntzler vertreten.
Im 2022 gewählten Niedersächsischen Landtag vertreten die Abgeordneten Marie Kollenrott (Grüne, Direktwahl Göttingen-Stadt), Gerd Hujahn (SPD, Direktwahl Göttingen/Münden), Carina Hermann (CDU, Landesliste), Michael Lühmann (Grüne, Landesliste) die Stadt Göttingen.
Ortsräte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ortschaften der Stadt Göttingen werden durch insgesamt 93 Ortsratsmitglieder in neun Ortsräten vertreten. Seit der Kommunalwahl 2021 verteilen die Ratsmitglieder sich wie folgt:[63]
| Ortschaft | SPD | CDU | Grüne | FDP | Linke | WG | parteilos | ∑ |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Elliehausen-Esebeck | 3 | 4 | 2 | — | — | — | — | 9 |
| Geismar | 4 | 3 | 4 | 1 | 1 | — | — | 13 |
| Groß Ellershausen-Hetjershausen-Knutbühren | 4 | 4 | 1 | — | — | — | — | 9 |
| Grone | 6 | 3 | 2 | 1 | 1 | — | — | 13 |
| Herbershausen | 4 | 3 | 1 | — | — | — | 1** | 9 |
| Holtensen | 6 | 3 | — | — | — | — | — | 9 |
| Nikolausberg | 3 | 2 | 2 | 1 | — | 1* | — | 9 |
| Roringen | 7 | 2 | — | — | — | — | — | 9 |
| Weende-Deppoldhausen | 3 | 3 | 6 | 1 | — | — | — | 13 |
| ∑ | 40 | 27 | 18 | 4 | 2 | 1 | 1 | 93 |
* Bündnis für nachhaltige Stadtentwicklung Göttingen, ** Einzelkandidatin Vera Rohrdanz
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Blasonierung: „Das Wappen der Stadt zeigt oben in Blau auf silbernem Bogen drei silberne rotbedachte Türme, der mittlere mit goldenem Knauf und begleitet von vier goldenen Kugeln (2:2), die seitlichen vierfenstrig, mit goldener Kreuzblume; unten in Rot ein linkshin schreitender blaubewehrter goldener Löwe.“[64] | |
| Wappenbegründung: Das Wappen der Stadt Göttingen geht zurück auf das älteste erhaltene Siegel der Stadt aus dem Jahr 1278. Es zeigt unten in rotem Feld einen nach heraldisch links (vom Betrachter aus gesehen: rechts) schreitenden, goldenen oder gelben Löwen, das Wappenbild der welfischen Herzöge. Der Löwe weist darauf hin, dass Göttingen zum welfischen Territorium, dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg, gehörte. Darüber befindet sich auf blauem Feld ein die Stadtmauer symbolisierender, silberner Bogen mit drei ebenfalls silbernen Türmen, die rote, spitze Dächer tragen. Türme und Mauer zeigen an, dass Göttingen im Besitz der Stadtrechte war. Der Raum zwischen den Türmen wird durch vier Kugeln unterbrochen.
Die Stadtflagge ist schwarz-gold.[65] |
Das Stadtwappen wurde in seiner heutigen Form zuletzt 1961 in der Hauptsatzung der Stadt festgelegt.[64] Zeitweise verwendete die Stadt ein einfacheres Wappen, das in Schwarz den golden gekrönten, goldenen Großbuchstaben G zeigte.[66]
Flagge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Flagge der Stadt zeigt die Farben schwarz und gold in zwei gleich breiten Längsstreifen.[67]
Wahlspruch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Göttingens Wahlspruch, der sich am Eingang zum Ratskeller befindet, lautet: Extra Gottingam non est vita, si est vita non est ita (zu deutsch „Außerhalb Göttingens gibt es kein Leben; gibt es Leben, dann kein solches“) und soll auf den Schriftsteller und Historiker August Ludwig von Schlözer zurückgehen.[68]
Städtepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Göttingen unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:[69]
Cheltenham (Vereinigtes Königreich), seit 1951[70]
Toruń/Thorn (Polen), seit 1978[71]
Pau (Frankreich), seit 1983[72]
Lutherstadt Wittenberg (Deutschland), seit 1988[73]
La Paz Centro (Nicaragua), seit 1989 Solidaritätsvereinbarung[74]
Qixia (Volksrepublik China), seit 2010 Kooperationsvertrag
Ukraine: Ochtyrka, seit 2023 Solidaritätsvereinbarung[75]
Seit August 1987 ist Göttingen Mitglied im „Hiroshima-Nagasaki-Städtebündnis“ („Mayors For Peace“).[76]
Bildung und Forschung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Göttingen ist eine Stadt, die seit dem 18. Jahrhundert durch die Georg-August-Universität (Georgia Augusta) im Wesentlichen von Bildung und Forschung geprägt wird, daher die Bezeichnung Universitätsstadt. 45 Nobelpreisträger kamen aus der Stadt und/oder haben dort gewirkt. (Dies wird als Göttinger Nobelpreiswunder bezeichnet.)
Dominierend in Stadtbild und Wahrnehmung ist die Georg-August-Universität Göttingen. Sie wurde 1737 durch den damaligen Kurfürsten Georg II. August von Hannover, König von Großbritannien und Irland, gegründet und hat eine lange Liste bekannter Persönlichkeiten hervorgebracht. 2007 gewann die Universität die zweite Runde der Exzellenzinitiative. Im Stadtbild erinnern die für Göttingen seit 1874 typischen Gedenktafeln an den Häusern an die Wohnstätten von etwa 320 berühmten Göttinger Gelehrten und Studenten. Sie sind zumeist aus weißem Marmor und verweisen auf die Wohnzeit der geehrten Person im jeweiligen Haus. Mit der Anbringung der Tafeln ist eine Göttinger Laudatio verbunden.[77]
1751 wurde die Königliche Societät der Wissenschaften in Göttingen, die spätere Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, gegründet.
Seit 1974 hat die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst einen Standort in Göttingen. 1983 wurde die Berufsakademie Göttingen gegründet, 1994 die Private Fachhochschule Göttingen und 2002 die Fachhochschule im Deutschen Roten Kreuz, die nicht mehr besteht. Daneben gibt es die Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Göttingen e. V. sowie die Volkshochschule Göttingen Osterode gGmbH (bis 2008 VHS Göttingen e. V.).
Neben den Hochschulen sind vier Institute der 1948 gegründeten Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Göttingen ansässig, es handelt sich um das Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften, das Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft und das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation. 2014 wurde das bis dahin noch in Katlenburg-Lindau ansässige Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung nach Göttingen verlegt.[78] Die Stadt Göttingen ist außerdem „Korporativ Förderndes Mitglied“ der Max-Planck-Gesellschaft.[79]
Mit dem Thema Perspektive Sprache gehörte Göttingen zu den zehn deutschen Städten, die im Wissenschaftsjahr 2009 Treffpunkt der Wissenschaft waren.[80]
Bibliotheken und wissenschaftliche Serviceeinrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
- Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG); Rechenzentrum für die Universität und die Max-Planck-Institute
- Stadtbibliothek Göttingen; gegründet 1897
Sonstige wissenschaftliche Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
- Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
- Laser-Laboratorium Göttingen e. V.
- Deutsches Primatenzentrum
- Johann-Friedrich-Blumenbach Institut für Zoologie und Anthropologie
- Soziologisches Forschungsinstitut (SOFI) e. V.
- IWF Wissen und Medien gGmbH (seit dem 1. Januar 2011 geschlossen)
- Septuaginta-Unternehmen; gegründet 1907
- Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt
- XLAB – bundesweit führendes Schülerlabor als Bindeglied zwischen Schulen und Universität wie Forschungsinstituten im Bereich der Natur- und Technikwissenschaften
- YLAB – Geisteswissenschaftliches Schülerlabor der Georg-August-Universität Göttingen – Geisteswissenschaftliches universitäres Schülerlabor als Brücke zwischen Schulen, Universität, Lehrerbildung, Forschungs- und Bildungseinrichtungen in den Bereichen der Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften[81]
- Kirchenrechtliches Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland
- Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
- Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin
- Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (früher Strömungsforschung)
- Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft (früher MPI zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften und MPI für Geschichte)
- Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung
- Göttinger Zentrum Molekulare Biologie (GZMB)
- European Neuroscience Institute (ENI)
- Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG)
- Anwendungszentrum für Plasma und Photonik des Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik[82]
Schulen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Göttingen hat neben fünf Gymnasien (Felix-Klein-Gymnasium, Hainberg-Gymnasium, Max-Planck-Gymnasium, Otto-Hahn-Gymnasium, Theodor-Heuss-Gymnasium) die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule, die Geschwister-Scholl-Gesamtschule, die Neue IGS Göttingen und das Abendgymnasium Göttingen, an welchem man ebenso sein Abitur absolvieren kann. Außerdem besteht diese Möglichkeit an den Berufsbildenden Schulen I (Arnoldischule) im Fachgymnasium Wirtschaft, im Fachgymnasium Technik der Berufsbildenden Schulen II sowie an den Berufsbildenden Schulen III im Fachgymnasium Gesundheit und Soziales. Schulen in freier Trägerschaft sind die Freie Waldorfschule Göttingen als Gesamtschule mit allen Abschlussmöglichkeiten sowie eigenem Waldorfabschluss und die Montessori-Schule Göttingen. Allgemein gibt es in Göttingen ein vollständiges Angebot an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Theater
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Göttinger Theaterlandschaft umfasst das Deutsche Theater Göttingen, das Junge Theater Göttingen (JT), das Theater im OP, welches einen ehemaligen Schauoperationssaal der alten chirurgischen Klinik der Göttinger Universität als Bühne nutzt, sowie die Großbühne der Freien Waldorfschule Göttingen in Weende, auf der jährlich mehrere Theater- und Eurythmieaufführungen in einem 450 Personen fassenden Festsaal stattfinden. In Göttingen gibt es weiterhin verschiedene Theatergruppen, wie die Stillen Hunde, das boat people projekt oder den Verein Domino.
Musik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die jährlich im Frühsommer von der Händelgesellschaft veranstalteten Internationalen Händel-Festspiele gehen auf die ersten Wiederaufführungen von Händel-Opern in nachbarocker Zeit zurück, die in den 1920er Jahren von Musikwissenschaftlern in Göttingen initiiert wurden. Im späten 20. Jahrhundert wurden die Festspiele unter der Leitung von John Eliot Gardiner und später Nicholas McGegan zu einem Zentrum der musikalischen und szenischen historischen Aufführungspraxis der Werke Georg Friedrich Händels. In der Nachfolge von Laurence Cummings wirkt mittlerweile der Grieche George Petrou als Künstlerischer Leiter der Festspiele. Die Festspiele ziehen ein internationales Publikum an, insbesondere aus Händels Wahlheimat Großbritannien. Einer der zahlreichen Konzertorte ist das Deutsche Theater Göttingen.
Im Sommer 2007 hat Judith Kara in Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen die Alte Fechthalle renoviert und zu einem Kulturzentrum ausgebaut. Es entstand ein Veranstaltungsort mit guter Akustik, um unterschiedliche Kunstformen zusammenzuführen. Hier findet im Herbst die Tanz-Kultur-Woche statt.
Von 2012 bis 2024 betrieb der Pianist Gerrit Zitterbart in der Altstadt einen Clavier-Salon, wo u. a. internationale junge Preisträger solistisch und mit Kammermusik auftraten.[83]
Im Jahr 1964 erschien das Chanson Göttingen der französischen Sängerin Barbara. Einrichtungen wie das Göttinger Symphonieorchester[84], das Göttinger Barockorchester[85], der Göttinger Flowmarkt und die Guano Apes und Ganz Schön Feist sind über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
Daneben besitzt Göttingen im Bereich der klassischen Musik eine Laienmusikszene mit Sinfonieorchestern verschiedener thematischer Ausrichtung.
- Akademische Orchestervereinigung Göttingen (AOV)[86]
- Orchester Göttinger Musikfreunde (OGM)[87]
- Universitätsorchester Göttingen (offizielles Orchester der Georg-August-Universität)[88]
- Camerata Medica[89]
- Orchester der Studentischen Musikvereinigung Blaue Sänger (Kammerorchester mit Schwerpunkt spätes 18. bis frühes 19. Jahrhundert).
- Jugend-Sinfonieorchester Göttingen[90]
Die Stadt hat mit dem Göttinger Knabenchor einen seit den 1970er Jahren über die Landesgrenzen hinaus bekannten Chor. Neben den Kantoreien der Innenstadtkirchen St. Johannis und St. Jacobi sind weiterhin der Universitätschor Göttingen sowie der zugehörige Kammerchor der Universität Göttingen und das göttinger vokalensemble[91] zu nennen. Weiterhin gibt es in Göttingen mehrere Laien-Bigbands und andere Jazz-Formationen. Seit 1978 findet am ersten Wochenende im November das Göttinger Jazzfestival mit internationalen Stars sowie Göttinger Jazzkünstlern statt.[92] Der Verein stallarte organisiert jedes Jahr ein Festival mit Bildender Kunst, Literatur und Neuer Musik.
Nach neunundzwanzig Jahren Göttinger Altstadtfest[93] [94] gibt es seit 2006 jährlich stattdessen ein Indoor-Altstadtfest in den Räumen verschiedener Lokalitäten.[95] Für Veranstaltungen stehen die Stadthalle (nach Abschluss der im November 2018 begonnenen Sanierungsarbeiten)[96] und die Lokhalle zur Verfügung.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1992 findet jährlich im Herbst der zehntägige Göttinger Literaturherbst statt, mit Lesungen und Vorträgen internationaler Autoren im Alten Rathaus und im Deutschen Theater. Im Jahr 2002 fand der Festakt zum 75. Geburtstag von Günter Grass im Rahmen des Literaturherbstes statt, in Anwesenheit von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bundespräsident Johannes Rau.
Das Literarische Zentrum Göttingen bestreitet ein ganzjähriges regelmäßiges Programm, zu dem als „begehbarem Feuilleton“ nicht nur Autorinnen und Autoren, sondern auch Kulturschaffende aus den angrenzenden Bereichen eingeladen werden. Das Literarische Zentrum besteht seit dem Jahr 2000 als feste Institution.
Kunst
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zeitgenössische Kunst ist seit 1968 in den Ausstellungen des Kunstvereins erlebbar,[97] welche teils im Alten Rathaus, teils in den Räumlichkeiten des 1976 gegründeten Künstlerhauses stattfinden.[98] Daneben besitzt Göttingen eine größere Anzahl Galerien und Ateliers, allen voran die 1982 gegründete Galerie Ahlers[99] und das 1878 entstandene Kunsthaus Nottbohm mit Galerie.[100] Doch auch jüngere Galerien, wie die Alte Feuerwache, die Galerie Art Supplement oder der Salon für Kunst und Kultur, sowie die städtische Torhaus-Galerie sind fester Bestandteil der Göttinger Kunstlandschaft.[101] Im November 2021 eröffnete mit dem neighbours ein von jungen Menschen betriebenes Café mit wechselndem Ausstellungsbetrieb.[102]
In der Vergangenheit gab es weitere bedeutende Kunstvereinigungen und -galerien. So war von 1962 bis 1969/70 vor allem die Galerie im Centre ein überregional bedeutender Kunst- und Ausstellungsraum.[103] In ihm fand z. B. 1968 eine Aktion von Joseph Beuys und Henning Christiansen statt,[104] aber auch Werke von namhaften oder damals noch jungen Künstlerinnen und Künstlern, wie Werner Schreib, Attersee und Frauke Migge,[105] wurden präsentiert.[106] Organisiert wurde das Centre unter anderem von Heinz Raumschüssel, Udo Breger und Gerhard Bodenstein. Letzterer gründete 1971 das apex mit, welches bis 2011 als Kunstverein maßgeblicher Bestandteil der Kulturlandschaft Göttingens war. Es existiert weiterhin als Bistro, in welchem Jacqueline Amirfallah kocht, und als Veranstaltungsraum für Theater, Kabarett und Musik.
Vor dem Zweiten Weltkrieg besaß die Vereinigung Göttinger Kunstfreunde (gegr. 1898) ein gewisses Renommee. So eröffnete in ihr im Mai 1930 die internationale Ausstellung Fotografie der Gegenwart,[107] auf Einladung der Kunstfreunde hielt 1913 Aby Warburg in Göttingen einen Vortrag.[108] Auch damals bereicherten kleinere Galerien und Einrichtungen die Göttinger Kunstlandschaft, 1907 feierte z. B. eine Ausstellung der Künstlergruppe Die Brücke Vernissage im Kunstsalon Werner.[109]
Die längste Tradition örtlicher Kunsteinrichtungen besitzen die Kunstsammlung der Universität und das Städtische Museum Göttingen.
Museen und Archive
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Forum Wissen, Wissenschaftsmuseum im Gebäude des Naturhistorischen Museums der Universität Göttingen[110]
- Städtisches Museum Göttingen
- Kunstsammlung der Universität
- Akademisches Museum der Universität: Inzwischen aufgelöst
- Archäologische Sammlungen der Universität (darunter die Sammlung der Gipsabgüsse antiker Skulpturen)
- Geowissenschaftliches Museum der Universität Göttingen
- Karzer der Universität (historische Graffiti)
- Ethnologische Sammlung der Universität Göttingen (mit der Baron-von-Asch-Sammlung und der Cook/Forster-Sammlung)
- Zoologische Sammlungen der Universität
- Bismarckhäuschen am Wall (die Studentenwohnung Otto von Bismarcks)
- Museum der Göttinger Chemie
- Saline Luisenhall (eine der letzten noch aktiven Produktionsstätten von Siedesalz in Europa)
- Stadtarchiv
- Sammlung historischer Musikinstrumente der Universität
- Historische Sammlung zur Geburtsmedizin und Moulagensammlung der Universität[111]
- Humanembryologische Dokumentationssammlung Blechschmidt der Universität[112]
Botanische Gärten der Universität
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Göttingen gibt es folgende Botanische Gärten der Georg-August-Universität:
- Alter Botanischer Garten: ältester Botanischer Garten in Niedersachsen und einer der reichsten in Deutschland mit über 10.000 Pflanzenarten
- Neuer Botanischer Garten: ökologischer Versuchsgarten
- Forstbotanischer Garten: reiche Sammlung an Gehölzen
(siehe auch Liste der Naturdenkmale in Göttingen)
Denkmäler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


In Göttingen gibt es zahlreiche Denkmäler. Von besonderer kunst- und kulturhistorischer Bedeutung sind:
- Dem Landesvater seine Göttinger Sieben (Soziale Plastik der Bildhauerin Christiane Möbus von 2015)
- Gauß-Weber-Denkmal (Ferdinand Hartzer, Erzbildgießerei Gladenbeck, Steinsockel mit Bronzeskulpturen, 1899)
- Friedrich Wöhler-Denkmal (Ferdinand Hartzer, Erzbildgießerei Gladenbeck, Bronzestandbild auf Sockel aus schwedischem Granit, 1890)
- Denkmal Gottfried August Bürger (Gustav Eberlein, Granitsockel mit lebensgroßer Bronzebüste, 1895, ursprünglich auf dem Bartholomäusfriedhof, jetzt an der Bürgerstraße)[113]
- Gänselieselbrunnen (Bildhauer Paul Nissen und Architekt Heinrich Stöckhardt, Brunnen mit Bronzeskulptur, 1901)
- Rohns-Gedenkstein (1895, neben dem Rohns’schen Badehaus)[114]
- Merkelstein (Ferdinand Hartzer, Steinblock mit Bronzereliefbild, 1897)[115]
- Gedenkstein Pfalz Grona (1884)[116]
- Denkmal für Wilhelm IV., König von Großbritannien und Hannover (Ernst von Bandel, Eisengussstandbild, 1837, auf dem Wilhelmsplatz)[117][118]
- Langensalza-Denkmal (7,32 m hoher Fialen-Baldachin aus Gusseisen, 1872, an der Berliner Straße)[119]
- Hainbund Denkmal (1872)
- Eichendorff-Gedenkstein (1960)
- Hirtenbrunnen (Dietrich Wilhelm Rathkamp, 1914, am Groner Tor)[120]
- Kleiner Reinsbrunnen Nixe (Bildhauer Friedrich Küsthardt, Grotte mit Bronzeplastik, 1901)
- Bismarckturm auf dem Kleperberg (Stadtbaurat Heinrich Gerber und Architekt Conrad Rathkamp, 1896)
- Bismarckstein (7 m hohe Aussichtsplattform aus Kalkstein, 1903, Entwurf Stadtbaumeister Friedrich Jenner, Bauausführung Rudolf Hannig, Hannover)
- Mahnmal Synagoge (Entwurf Corrado Cagli, Rom, 1973, auf dem Platz der Synagoge)[121]
- Mahnmal für Zwangsarbeiter/-innen

- Göttinger Erhebung (Bildhauer Andreas Welzenbach, Skulpturenensemble vor der Kornmarktpassage, 2012)
Bauwerke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Rahmen einer von 2008 bis 2010 durchgeführten Nachinventarisierung der Kulturdenkmale in der Innenstadt von Göttingen wurde der gesamte vom mittelalterlichen Wall umschlossene Bereich bis zum äußeren Wallfuß unter der Bezeichnung Baukulturensemble Innenstadt Göttingen als denkmalgeschützte Gruppe baulicher Anlagen im Denkmalverzeichnis ausgewiesen. Innerhalb dieses Bereichs sind 179 Bauwerke als Einzelbaudenkmale im Denkmalverzeichnis. Weitere 819 Gebäude, in 90 Gruppen zusammengefasst, zählen als konstituierende Bestandteile des Baukulturensembles Innenstadt.[122] Eine Auflistung der Baudenkmale im Innenstadtbereich östlich der Weender Straße ist in der Liste der Baudenkmale in Göttingen/Baukulturensemble Innenstadt-Ostteil, ab der Weender Straße westlich in der Liste der Baudenkmale in Göttingen/Baukulturensemble Innenstadt-Westteil und die Befestigungsanlagen sowie Baudenkmale der Kernstadt außerhalb des Stadtwalles sind in der Liste der Baudenkmale in Göttingen aufgeführt. Für die weitere bauliche Entwicklung der Innenstadt wurde im Jahr 2011 ein Innenstadtleitbild herausgegeben.[123]
In der Innenstadt innerhalb des Walles liegen acht Kirchen:
- St. Albani, im Osten der Innenstadt, leicht erhöht gelegen im Gebiet des ursprünglichen Gutingi, der Keimzelle der heutigen Stadt. Sie ist die älteste Kirche Göttingens.
- St. Jacobi, weithin sichtbares Wahrzeichen und mit 72 Metern höchste Kirche der Stadt. Sie beherbergt einen wertvollen Flügelaltar von 1402.
- St. Johannis, zweitürmige Markt- und Ratskirche und in ihrer Geschichte oft umgestaltet. Am 23. Januar 2005 brannte der Nordturm der Kirche nach einer Brandstiftung aus.
- St. Marien ist die Kirche der ehemaligen Deutschordenskommende.
- St. Michael, die einzige katholische Kirche in der Innenstadt, ist wie ein Bürgerhaus in die Kurze Straße eingereiht; 2014/2015 hat eine grundlegende Modernisierung stattgefunden.
- St. Nikolai, seit 1820 aufgrund einer Petition der Studentschaft aus dem Jahr 1819 Universitätskirche in deren Eigentum, ist von der Baugestalt her unscheinbar. Sie wurde von 1800 bis 1818 als Magazin genutzt. Im Zuge der Herrichtung für diese Nutzung wurde eine baufällige Doppelturmanlage abgetragen. Der Sandsteinbau stammt aus der Zeit des ausgehenden 13. Jahrhunderts. Jedoch wurden bei archäologischen Untersuchungen romanische Fundamente (12. Jahrhundert (?)) angetroffen. Zu den Ausstattungsdetails gehört ein aus der Paulinerkirche umgesetztes Epitaph zur Erinnerung an den berühmten Universitätskanzler von Mosheim.
- Paulinerkirche, heute umfunktioniert als alte Universitätsbibliothek, ist eine ehemalige Dominikanerkirche. Sie ist die älteste gotische Kirche der Stadt. Am 24. November 1944 wurde sie durch eine Luftmine schwer beschädigt und nach dem Krieg wieder aufgebaut.
- Reformierte Kirche (Untere Karspüle 10A), wurde nach der Universitätsgründung auf Initiative des von Göttingen aus unter anderem als Begründer der modernen Physiologie[124] wirkenden Schweizer Professors und Universalgelehrten Albrecht von Haller 1752/53 erbaut.
Davon sind die fünf ältesten Stadtpfarrkirchen St. Albani, St. Jacobi, St. Johannis, St. Nikolai und die Paulinerkirche. St. Marien als Kirche der Neustadt kam wahrscheinlich erst nach einer Stadterweiterung hinzu.
Der Vierkirchenblick ist mit einer Bronzeplatte im Pflaster an der Ecke Marktplatz/Kornmarkt gekennzeichnet. Von dort ist in jeder Himmelsrichtung eine Kirche zu sehen (N: Jacobi, O: Albani, S: Michaelis, W: Johannis). Die Bronzeplatte wurde von dem Inhaber des Bekleidungshauses Diekmann, Harro Tubbesing, gestiftet. 1981 wurden bei Umbauarbeiten im Bekleidungshaus Diekmann die Grundmauern des 1251 erbauten Schuhhofes, das älteste Gildehaus der Stadt mit gotischem Tonnengewölbe und Kreuzgratgewölbe, entdeckt.[125] Das Kellergewölbe wird als Gaststätte genutzt. Die Gebäude mit den Hausnummern Markt 7 und 8 wurden in die Liste niedersächsischer Kulturdenkmale aufgenommen und stehen an der Südseite des Marktplatzes.[126]

Das Alte Rathaus (Markt 9) ist im Kern gotisch von 1270 und hat rund hundert Jahre später den markanten Zinnenkranz erhalten. An der Treppe des Rathauses befinden sich zwei steinerne, wappentragende Löwen. Auf dem davor gelegenen Marktplatz steht der berühmte Gänselieselbrunnen, das Wahrzeichen der Stadt. In der Altstadt befinden sich zahlreiche mitunter stark restaurierte Fachwerkhäuser (13. bis 19. Jahrhundert), wie die Rote Straße 25 von 1276, ein typisches gotisches Wohnhaus, und – nach zwei Fachwerkhäusern in Esslingen am Neckar von 1262/63 und 1267 – das drittälteste bislang dendrochronologisch datierte Fachwerkhaus in Deutschland. Ferner erwähnenswert sind die Ratsapotheke und die am 21. März 1945 durch Bomben zerstörte und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaute Junkernschänke (1547, Barfüßerstraße 5), das Bornemannsche Haus, der Schwarze Bär, das Schrödersche Haus und das Lichtenberghaus, mit dem sich die Stadt Göttingen im Zeit-Wettbewerb 365 Orte im Land der Ideen bewirbt. Die Innenstadt ist noch fast vollständig umgeben vom im 18. Jahrhundert zu einem Spazierweg umgebildeten Wall.
Zu den universitären Sehenswürdigkeiten zählen die Aula (Wilhelmsplatz) mit dem Karzer (in dem entgegen einem weit verbreiteten politischen Mythos der Reichskanzler Otto von Bismarck nicht als Student einsaß), die neben anderen Göttinger Bauten auf dem 10-D-Mark-Schein zu sehen war, das Alte Auditorium (Weender Landstraße 2) und der Alte Botanische Garten (Untere Karspüle 1). Die ehemalige Sternwarte (Geismar Landstraße 11) ist ein 1803–1816 errichteter klassizistischer Bau, in dem der berühmte Mathematiker, Astronom und Geodät Carl Friedrich Gauß lebte und arbeitete.
Am Geismartor befindet sich das 1785–1790 erbaute Accouchierhaus (Kurze-Geismar-Straße 1), eine ehemalige Entbindungsanstalt, die von der Universität genutzt wird.
An die Studienzeit Bismarcks erinnert neben dem Karzer das Bismarckhäuschen am Wall (Bürgerstraße 27a). Auf dem Kleperberg steht der 1892–96 als Aussichtsturm errichtete Bismarckturm.
Im Stadtteil Nikolausberg findet man in exponierter Lage eine malerische Dorfkirche, deren romanischen Bauteile stilistisch mit der „Bauschule“ von Königslutter am Elm in Verbindung zu stehen scheinen. Ursprünglich wurde sie als Klosterkirche gegründet; der Konvent siedelte aber schon früh in das nahe im Tal gelegene Weende (heute Stadtteil von Göttingen) über.
Im Stadtteil Weende beeindruckt der 1987 fertiggestellte, in der Region architektonisch einzigartige Schulbau der Freien Waldorfschule Göttingen mit seinem 2007 eingeweihten Südflügel (Entwurf: Jochen Brandi).
Nördlich von Göttingen, oberhalb von Bovenden, befindet sich die Ruine der mittelalterlichen Burg Plesse.

In weiterer Entfernung um die historische Innenstadt von Göttingen herum wurden im Mittelalter 11 Warttürme angelegt. Erhalten sind die Rieswarte (Nikolausberg), die Diemardener Warte und die Roringer Warte.
Im Stadtgebiet gibt es zahlreiche Beispiele für moderne Kunst im öffentlichen Raum,[127] beispielsweise die Bronzeskulptur Der Tanz von Bernd Altenstein (1982).[128] Ihr Standort in der Mitte der Altstadt wird im Volksmund Nabel genannt.
2019–2021 wurde das Kunsthaus Göttingen im Kunstquartier (Düstere Straße 7) errichtet, die erste Ausstellung wurde am 4. Juni 2021 eröffnet.
Glockenspiel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Turm der Jakobikirche beherbergt ein Carillon, größtenteils aus dem Jahre 1968, welches aus 14 Glocken besteht. Die zwei größten davon (c2 und d2) werden für den Viertelstundenschlag genutzt. Das Glockenspiel erklingt jeden Samstag um 11:30 Uhr.
Am Gebäude Lange-Geismar-Str. 44 ertönt mehrfach täglich ein Glockenspiel.
Regelmäßige Veranstaltungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Januar: internationaler Sparkasse & VGH CUP, Lokhalle Göttingen, größtes U19-Hallenfußball Turnier Europas
- April: Ostermarkt
- Mai oder Juni: Internationale Händel-Festspiele
- Juni: Göttinger Spieleautorentreffen
- Juli: Göttinger Nacht der Kultur, Altstadtlauf, Schützenfest
- September: Gänseliesel-Fest, Lernfest, Gesundheitsmarkt, Nikolausberger Musiktage, Tanz-Kultur-Woche in der Alten Fechthalle, NDR 2 Soundcheck Neue Musik
- Oktober: Göttinger Literaturherbst
- November: Keiner soll einsam sein, Göttinger Jazzfestival
- Dezember: Göttinger Weihnachtsmarkt
Eine bekannte Veranstaltung mit zahlreichen über die gesamte Fußgängerzone verteilten Bühnen für die Präsentation von satirischen und musikalischen Liveaufführungen war das zeitweilig jeweils am letzten Augustwochenende stattfindende Altstadtfest. Der letzte Veranstalter wurde jedoch zahlungsunfähig, ein Nachfolger ließ sich aufgrund des finanziellen Risikos nicht mehr finden und zudem gab es eine Lärmschutzklage einer Anwohnerin, die den Prozess gewann. Diese beiden Gründe führten dazu, dass das letzte Altstadtfest im Jahre 2004 stattfand. Auf Initiative verschiedener Einrichtungen in Göttingen findet seit 2007 das Indoor-Altstadtfest zum gleichen Zeitpunkt in einigen Kneipen statt.
Gemeinsam mit der Stadt Toruń verleiht Göttingen alljährlich den Samuel-Bogumil-Linde-Preis. Damit ehrt sie das Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen Samuel Linde.
Studentenverbindungen und Logen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch die Universität gründeten sich seit Beginn des 19. Jahrhunderts etliche Burschenschaften und andere Studentenverbindungen in Göttingen. Es gibt hier noch über 40 aktive Studentenverbindungen. Von den Burschenschaften sind noch die Hannovera, Holzminda und Brunsviga aktiv. Als Gegner der Burschenschaften entstand seit den 1960er Jahren eine größere Gruppe linker Aktivisten, welche ein Gebäude in der Roten Straße zu ihrem Treffpunkt machte und regelmäßig Demonstrationen veranstaltet.
Nach Gründung der Universität wurde in Göttingen 1747 auf Wunsch von Carl Phillip Freiherr von Knigge, der in Göttingen studiert hatte und in Hannover Meister vom Stuhl der Freimaurerloge Friedrich geworden war, eine Deputationsloge (Zweigloge) ins Leben gerufen. Damit war Göttingen eine der ersten Städte mit einer Loge. Erster Meister vom Stuhl wurde der Professor und Rechtswissenschaftler Georg Ludwig Böhmer. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde die Loge 1753 aufgelöst, 1765 und 1793 erneut gegründet und 1810 unter dem jetzigen Namen Augusta zum Goldenen Zirkel mit der Matrikelnummer 22 gegründet. Die Loge, die knapp 50 Mitglieder umfasst, stellt sich selbst als offene Gemeinschaft für jeden dar. Sie nimmt nur Männer auf, lädt aber auch deren Familien ein und trifft sich regelmäßig in ihrem Logenhaus in der Oberen Karspüle 47. Aktueller Meister vom Stuhl ist Dietmar Meinshausen.[129]
Nachtleben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Göttingen hat ein vielfältiges und buntes Nachtleben. Beispielsweise bietet der Nörgelbuff Funk- bis Rock-Musik und ist ebenfalls Veranstaltungsort für Livemusik. Das Dots, eine gemütliche „Spielunke“ im Börner Viertel (Barfüßerstraße), hat ein vielfältiges kulturelles Angebot sowie regelmäßig Live Acts, zudem wird das Dots im Kollektiv organisiert. Auf dem Zentral Campus der Universität befindet sich das von Studenten verwaltete Stilbrvch, ein Veranstaltungsort für alle möglichen Events. Weitere Feiermöglichkeiten bieten das Amavi Wild Göttingen, das Eins B, Der Freihafen, T-Keller, Exil, der in der ehemaligen Landeszentralbank Niedersachsens befindliche Club Savoy und das Alpenmax Göttingen. Des Weiteren gibt es unzählige Kneipen in der Innenstadt. Dem Club Savoy und dem Alpenmax Göttingen wurden 2009 von der Vorsitzenden des Integrationsrates rassistische Einlasspraktiken vorgeworfen. Laut ihr sei es zu der Zeit häufiger vorgekommen, dass Ausländern in Diskotheken der Zutritt verwehrt werde.[130]
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Dezember 2024 betrug die Arbeitslosenquote 6,6 % (Im Jahr 2017: 5,8 %, 2010: 8,3 %).[131]
Im Rahmen eines Divestment-Beschlusses zum Klimaschutz hat die Stadt sich verpflichtet, öffentliche Gelder nur noch in Geldanlagen zu investieren, die ethischen und ökologischen Kriterien entsprechen und damit z. B. Anlagen in fossile Energien oder Kinderarbeit ausschließen.[132]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]




Straßenverkehr
Durch das westliche Stadtgebiet von Göttingen führt von Nord nach Süd die Bundesautobahn 7 Hannover–Kassel. Südlich von Göttingen entstand mit dem Autobahndreieck Drammetal der Anschluss an die Bundesautobahn 38 nach Halle (Saale) und Leipzig. Ferner führen die Bundesstraßen 3 und 27 durch Göttingen. Rund um die Innenstadt verläuft entlang des ehemaligen Stadtwalls der Verkehrsring, der das Stadtzentrum fußläufig stark von den angrenzenden Quartieren abschneidet, den Autoverkehr weitestgehend aus dem Stadtkern heraushält und in die entlegenen Stadtteile in allen Richtungen hin verteilt. Dennoch gibt es Überschneidungen unterschiedlicher Nutzergruppen, insbesondere im Bereich des Übergangs zwischen Fußgängerzone und kleingekammerter Bebauung. Bus- und Parksuchverkehr stören sich hier mit Fahrradfahrern und Fußgängern.
Schienenverkehr und ÖPNV
Der Bahnhof Göttingen liegt an der alten Hannöverschen Südbahn, die Hannover mit Kassel verband. Seit 1991 ist Göttingen ICE-Halt der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg. Die Linienverläufe des InterCityExpress führen über Kassel nach Frankfurt am Main, München und Stuttgart, teils in die Schweiz und nach Österreich, sowie in Gegenrichtung nach Hannover, Hamburg, Bremen und über Hildesheim, Braunschweig und Wolfsburg nach Berlin. Die Bahnstrecke Göttingen–Bodenfelde führt an die Weser und in den Solling. Ab Göttingen verkehren wochentags durchschnittlich etwa 109 ICE, 6 IC und 114 Nahverkehrszüge. Hinzu kommt eine Zahl von internationalen Nachtzügen. Der Regionalverkehr wird seit einigen Jahren auf der Südstrecke nach Ausschreibungen durch private Anbieter gewährleistet. In Richtung Kassel fährt über Eichenberg–Witzenhausen–Hann.Münden eine Regionalbahn, wobei ein Zugteil südlich Eichenberg die Strecke über Bad Sooden–Eschwege bis nach Bebra bedient.
Seit 1980 ist die in Göttingen abzweigende Dransfelder Bahn, die als Bestandteil der Hannöverschen Südbahn die erste Bahnverbindung zwischen Hannover und Kassel war, stillgelegt. 1957 wurde die Gartetalbahn, eine Schmalspurbahn nach Duderstadt für den Personenverkehr stillgelegt.
1914 sollte in Göttingen eine Straßenbahn von 8,5 km Streckenlänge in Normalspur gebaut werden, kriegsbedingt wurden die Arbeiten jedoch eingestellt und nach 1918 nicht wieder aufgenommen. Seit 1925 gibt es Stadtbusse. 27 Stadtbuslinien (Linien 11/12, 21/22, 23, 31/32, 33, 41/42, 50, 61/62, 71/72, 73, 80, 91/92 sowie Nachtbuslinien N1 bis N8) der Göttinger Verkehrsbetriebe und zahlreiche Taxis bedienen den öffentlichen Personennahverkehr Göttingens.
Radverkehr
Vielfach bevorzugtes Verkehrsmittel in der Studentenstadt ist das Fahrrad. Durch seine weitgehend hügellose Lage ist der Stadtkern Göttingens für den Fahrradverkehr prädestiniert. Es gibt zahlreiche ausgebaute Fahrradwege und Stellplätze, darunter eine kostenpflichtige Fahrradstation am Bahnhof. Im Jahr 2006 hat die Stadt Göttingen den Landeswettbewerb Fahrradfreundliche Kommune des Landes Niedersachsen gewonnen. In den Jahren 2016 und 2018 erreichte die Stadt jeweils den ersten Platz im Fahrradklimatest des ADFC in ihrer Einwohnerkategorie.[133] Seit 2008 ist ein im Auftrag der Stadt herausgegebener Fahrrad-Stadtplan erhältlich.
Im Juni 2024 sprachen sich die Bürgerinnen und Bürger in dem Bürgerentscheid „Radentscheid Göttingen“ für eine vorrangige Behandlung des Radverkehrs aus.[134]
Durch die Stadt führt der Leine-Heide-Radweg.
Luftverkehr
Die nächsten Verkehrsflughäfen sind in Hannover (etwa 105 km Luftlinie), Paderborn/Lippstadt (etwa 90 km Luftlinie) und Kassel-Calden (etwa 40 km Luftlinie). Göttingen hat einen Flugplatz in Günterode in Thüringen, den Flugplatz Eichsfeld (20 km Luftlinie). Weitere Flugplätze in der Umgebung sind das Segelfluggelände Burgberg bei Witzenhausen (20 km Luftlinie), der Flugplatz Höxter-Holzminden (47 km Luftlinie) und der Flugplatz Northeim (etwa 20 km Luftlinie).
Ansässige Unternehmen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Göttingen hat eine hohe Anzahl von Firmen, welche sich mit Messtechnik beschäftigen. Deshalb wurde 1998 der regionale Wirtschaftsverband Measurement Valley gegründet. Zu den 47 Mitgliedern gehören Einrichtungen wie Berufsbildende Schulen, die Georg-August-Universität Göttingen, die Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen oder die Industrie- und Handelskammer Hannover.[135] Ebenfalls Mitglieder sind die Sartorius AG und die Mahr-Gruppe. Die Sartorius AG ist ein weltweit agierender Konzern mit Hauptsitz in Göttingen und als Anbieter in Teilbereichen von Labor- und Prozesstechnologie international führend. Mit rund 8125 Mitarbeitern weltweit erzielte das Unternehmen 2018 einen Umsatz von 1,566 Milliarden Euro. Die Mahr-Gruppe mit weltweit circa 1700 Mitarbeitern hat ebenfalls ihren Hauptsitz in Göttingen, beschäftigte 2012 rund 750 Mitarbeiter in Göttingen und erzielte einen Umsatz in Höhe von 214 Millionen Euro.
Die zehn größten Unternehmen nach Bilanzsumme sind:[136]
- Sparkasse Göttingen
- Sartorius AG
- Volksbank Kassel Göttingen eG
- Novelis (vormals Alcan)
- Sartorius Stedim Biotech GmbH
- Amedes Medizinische Dienstleistungen GmbH
- Coherent GmbH (Lasertechnik)
- Logistikunternehmen Zufall
- Sartorius Weighing Technology GmbH
- Wohnungsgenossenschaft eG Göttingen
Von Bedeutung sind ebenfalls:
- optische Industrie (Zeiss, Qioptiq, ISK OPTICS)
- Naturwissenschaftliche Lehr- und Lernsysteme (Phywe)
- Vakuumsysteme (Pfeiffer Vacuum Components & Solutions GmbH)
- Regionale Wurstspezialitäten (Börner-Eisenacher GmbH)
- Pressevertriebsunternehmen (Tonollo)
- Gesundheitswesen (AQUA-Institut)
- Genussmittel (Kaufmanns AG)
- Buchverlage (Vandenhoeck & Ruprecht; Steidl-Verlag; Wallstein-Verlag)
Energieversorgung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2012 wurde Göttingen für sein Engagement für erneuerbare Energien als Energie-Kommune ausgezeichnet. Biogas-getriebene Blockheizkraftwerke (BHKWs)[137] und ein mit Altholz befeuertes Heizwerk[138][139] versorgen dort zahlreiche Haushalte über Fernwärmenetze. In Zukunft sollen die Netze Stück für Stück ausgeweitet werden.
Trinkwasserversorgung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Versorgung mit Trinkwasser wird von den Stadtwerken Göttingen übernommen. Das Wasser stammt zu 80 % aus der Sösetalsperre im Harz und wird von den Harzwasserwerken über eine 40 km lange Fernleitung bezogen. Die übrigen 20 % sind Grundwasser aus den eigenen Gewinnungsanlagen Springmühle
, Stegemühle
und Weendespring
. Alle Wässer werden an drei Mischstationen vermischt und an die Haushalte abgegeben. Am Standort Springmühle werden über ein Wasserrad etwa 50.000 kWh elektrische Energie jährlich erzeugt.[140][141][142]
Nach der Aufbereitung gelangt das Trinkwasser in das 493 km lange Leitungsnetz.[143] Mit einer Gesamthärte von 1,2 mmol/l (6,5 °dH) fällt das Wasser in den Härtebereich „weich“.[144]
Der Brutto-Verbrauchspreis liegt bei 2,03 Euro je Kubikmeter.[140] Bei einem Test der Zeitschrift Öko-Test im August 2014 belegte das Trinkwasser aus Göttingen von 69 getesteten Städten den ersten Platz.[145]
Abwasserentsorgung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ableitung und Reinigung des anfallenden Abwassers fällt in den Zuständigkeitsbereich der Göttinger Entsorgungsbetriebe. Die 720 Kilometer lange Kanalisation (überwiegend im Trennsystem) befördert das Abwasser über drei Hauptsammler zum zentralen Klärwerk im Rinschenrott
. Das Einzugsgebiet der Anlage reicht im Norden bis Lenglern und im Süden bis zur Landesgrenze von Thüringen und Hessen[146] Täglich werden 30.000 m³ Abwasser gereinigt (bei Regen 80.000 m³) und in die Leine abgegeben. Der anfallende Klärschlamm wird verfault, getrocknet und anschließend als Dünger an die Landwirtschaft abgegeben (10.000 t jährlich). Das bei der Faulung entstehende Klärgas wird zur Stromerzeugung verwendet.[147][148]
Gesundheitswesen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gesundheitsversorgung der Einwohner wird von mehreren Krankenhäusern sichergestellt. Die Universitätsmedizin Göttingen steht mit ca. 1500 Betten, davon 1362 Planbetten an der Spitze der Krankenversorgung, gefolgt vom psychiatrischen Asklepios Fachklinikum Göttingen mit 428, dem Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende mit 421, dem Krankenhaus Neu-Mariahilf mit 104 und dem Agaplesion Krankenhaus Neu Bethlehem mit 100 Planbetten.[149]
Behörden und öffentliche Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Göttingen ist Verwaltungssitz des Landkreises Göttingen und der Bildungsregion Südniedersachsen. Die Stadt ist weiterhin Sitz einer Polizeidirektion und eines Reviers der Bundespolizei. Neben dem Amtsgericht Göttingen befinden sich das Landgericht Göttingen, das Verwaltungsgericht Göttingen und das Arbeitsgericht Göttingen in der Stadt, außerdem weitere Behörden wie Finanzamt, Zollamt, eine Dienststelle der Bundesagentur für Arbeit und eine Filiale der Deutschen Bundesbank.
Haushalt der Stadt Göttingen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der städtische Haushalt weist für das Jahr 2025 voraussichtliche Einnahmen in Höhe von 592 Mio. EURO aus, dem stehen absehbare Ausgaben von 642 Mio. € gegenüber.[150]
Medien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Printmedien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]mit hohem Verbreitungsgrad
- Göttingen ist Einzeitungskreis; hier erscheint als einzige lokale Tageszeitung das Göttinger Tageblatt, das von der Verlagsgesellschaft Madsack in Hannover herausgegeben wird. Es handelt sich um eine regionalisierte Variante der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.
- Wöchentlich erscheinen die kostenlosen Anzeigenblätter blick (ebenfalls Madsack) und ExtraTip (Madsack hält 20 % der Anteile).
weitere
- In vierteljährlichem Abstand wird seit 2008 das Magazin GÖKick herausgegeben, welches die regionale Fußballsituation thematisiert.
- Monatlich erscheinen das Straßenmagazin TagesSatz und K3-Das Magazin, zehn Mal im Jahr erscheinen die Stadtmagazine 37°, pony und trends&fun sowie vierteljährlich Faktor, das Entscheider-Magazin für die Region Göttingen, und das Regional-Journal für Südniedersachsen RegJo.
im Umland/eingestellt
- Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) ist in Göttingen mit einer Redaktion vertreten. Für die HNA-Lokalredaktionen in Südniedersachsen (Hann. Münden, Northeim und Uslar) werden dort die landespolitischen Seiten sowie die Seite Blick nach Göttingen (erscheint in der Witzenhäuser Allgemeinen) hergestellt. Außerdem zeichnet die Redaktion für die wöchentlich erscheinende Veranstaltungsseite Das ist los in der Region verantwortlich.
- Der Versuch, eine unabhängige und genossenschaftlich organisierte Göttinger Wochenzeitung zu etablieren, scheiterte im Juli 2006.
- Alle ein bis zwei Wochen erschien die als linksradikal wahrgenommene Göttinger Drucksache.
Bis zur Gleichschaltung der Presse 1933 erschienen in Göttingen und dem Umland die Göttinger Zeitung und das Göttinger Volksblatt.
Hörfunk
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als Lokalsender bietet das StadtRadio Göttingen ein nichtkommerzielles Lokalradio-Programm an. Lokale Fenster werden ebenfalls von den niedersächsischen Privatsendern Hit-Radio Antenne und radio ffn ausgestrahlt. NDR 1 Niedersachsen sendet werktags aus dem Studio Braunschweig für Süd- und Ostniedersachsen Regionalfenster aus, wobei südniedersächsische Beiträge in einem in Göttingen ansässigen Regionalstudio produziert werden, das für die anderen NDR-Hörfunkwellen sowie für Das Erste und NDR Fernsehen produziert.
Wegen der für UKW-Empfang ungünstigen Tallage ist der stadtweite Empfang auf die Sender Bovenden, Hoher Meißner und Nikolausberg beschränkt. Letzterer wurde im Dezember 2022 gesprengt, nachdem durch den NDR ein Neubau in Stahl-Skelettbauweise erfolgte. Die folgenden Frequenzen werden von diesen ausgestrahlt:
- NDR 1 Niedersachsen auf 88,5 MHz (Nikolausberg)
- NDR 2 auf 94,1 MHz (Nikolausberg)
- NDR Kultur auf 96,8 MHz (Nikolausberg)
- NDR Info auf 99,9 MHz (Nikolausberg)
- N-Joy vom NDR auf 95,9 MHz (Nikolausberg)
- StadtRadio Göttingen auf 107,1 MHz (Bovenden)
- Radio 21 auf 93,4 MHz (Bovenden)
- radio ffn auf 102,8 MHz (Bovenden)
- Hit-Radio Antenne auf 106,0 MHz (Bovenden)
- Deutschlandfunk auf 101,0 MHz (Bovenden)
- hr1 auf 99,0 MHz (Hoher Meißner)
- hr2-kultur auf 95,5 MHz (Hoher Meißner)
- hr3 auf 89,5 MHz (Hoher Meißner)
- hr4 auf 101,7 MHz (Hoher Meißner)
- Hit Radio FFH auf 105,1 MHz (Hoher Meißner)
Die von den starken Sendeanlagen auf dem Brocken ausgestrahlten Programme sind ebenfalls überwiegend gut zu empfangen:
- MDR Sachsen-Anhalt auf 94,6 MHz
- MDR Figaro auf 107,8 MHz
- MDR Jump auf 91,5 MHz
- Deutschlandradio Kultur auf 97,4 MHz
- 89.0 RTL auf 89,0 MHz
- Radio SAW auf 101,4 MHz
In einigen höher gelegenen Stadtteilen kann eine Vielzahl weiterer Sender auf UKW aus den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Nordrhein-Westfalen gehört werden.
Fernsehen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Göttingen existiert kein Lokalfernsehen. Ende Mai 2006 wurde das analoge terrestrische Fernsehsignal der Sender Göttingen (Nikolausberg) und Hoher Meißner, die bisher das Stadtgebiet mit Analogfernsehen abdeckten, abgeschaltet und DVB-T eingeführt. Die Privatsender RTL und Sat.1 konnten nicht mehr terrestrisch empfangen werden; aber im Vergleich zum Analogempfang stand eine größere Anzahl öffentlich-rechtlicher Programme zur Verfügung. Der Sender Espol überträgt Das Erste, Arte, Phoenix, tagesschau24, 3sat, ZDF, KiKA/ZDFneo, ZDFinfo sowie die dritten Programme von NDR, WDR, hr-fernsehen und MDR. Im Stadtgebiet können die im Wesentlichen aus den gleichen Programmen bestehenden Bouquets vom Hohen Meißner bzw. vom Sender Hetjershausen empfangen werden. Neben dem Kabel- und Satellitenfernsehen ist in einigen Stadtteilen IPTV verfügbar.
Online-Medien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1999 bis Anfang 2020[151] brachte die Göttinger Stadtinfo (goest.de) als nichtkommerzielles Online-Magazin im Internet Berichte zu lokalen Ereignissen politischer wie kultureller Art und einem ausführlichen Veranstaltungskalender.
- Von Mitte 2005 bis Ende 2012 war die Internet-Zeitung www.buergerstimmen.de online.
- Gö-Polis – Göttinger Stadtmagazin (früher: Polis – Göttinger Stadtmagazin) von 2004 bis 2013 als Printmedium, ab 2010 auch, ab 2014 nur noch als Online-Magazin (www.goe-polis.de) mit Schwerpunkt auf tagesaktueller lokalpolitischer und ökologischer Berichterstattung. Das Projekt wurde 2018 eingestellt.
- Die Tageszeitung Göttinger Tageblatt (kostenpflichtig)[152] und die Lokalausgabe der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen[153] bringen Online-Ausgaben.
Filmstadt Göttingen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1945 bis 1960 war Göttingen Produktionsstätte von über 90 Spielfilmen, unter anderem
- 1949: Liebe 47 (Regie: Wolfgang Liebeneiner, Hauptdarstellerin: Hilde Krahl, nach Wolfgang Borcherts Stück Draußen vor der Tür)
- 1950: Frauenarzt Dr. Prätorius (Regie: Curt Goetz und Karl Peter Gillmann, Darsteller: Curt Goetz, Valérie von Martens, Albert Florath, Rudolf Reif, Erich Ponto)
- 1950: Es kommt ein Tag (Regie: Rudolf Jugert, Darsteller: Dieter Borsche, Maria Schell, Lil Dagover, Herbert Hübner, Gustav Knuth)
- 1951: Das Haus in Montevideo (Regie: Curt Goetz und Valérie von Martens, Darsteller: Curt Goetz, Valérie von Martens, Albert Florath)
- 1953: Hokuspokus (Regie: Kurt Hoffmann, Darsteller: Curt Goetz, Valérie von Martens, Hans Nielsen, Erich Ponto)
- 1958: Hunde, wollt ihr ewig leben (Regie: Frank Wisbar, Darsteller: Joachim Hansen, Ernst Wilhelm Borchert, Wolfgang Preiss, Karl Lange, Horst Frank, Peter Carsten, Richard Münch, Günter Pfitzmann, Sonja Ziemann)
- 1958: Wir Wunderkinder (Regie: Kurt Hoffmann, Darsteller: Johanna von Koczian, Hansjörg Felmy, Wera Frydtberg, Robert Graf)
- 1959: Rosen für den Staatsanwalt (Regie: Wolfgang Staudte, Darsteller: Martin Held, Walter Giller, Ingrid van Bergen, Camilla Spira)
- 1959: Buddenbrooks (Regie: Alfred Weidenmann, Darsteller: Liselotte Pulver, Nadja Tiller, Hansjörg Felmy, Lil Dagover, Werner Hinz, Hanns Lothar, Rudolf Platte, Günther Lüders)
- 1959: Natürlich die Autofahrer (Hauptdarsteller: Heinz Erhardt, Maria Perschy, Erik Schumann, Ruth Stephan, Trude Herr) sowie zahlreiche weitere Heinz-Erhardt-Filme
Produktionsfirma war die Göttinger Filmaufbau-Gesellschaft, die von Hans Abich und Rolf Thiele 1946 gegründet wurde. Die Gesellschaft steht für den problemorientierten Kinofilm der 1950er Jahre sowie die Produktion zahlreicher Komödien mit Heinz Erhardt. 1960 siedelte die Gesellschaft nach München um.
Die Curt-Goetz-Filme wurden von der Domnick-Filmproduktion GmbH produziert.
- 2004 wurde in Göttingen und Hann. Münden die Folge Dunkle Wege aus der Kriminalreihe Tatort gedreht.
- 2012 wurde in Göttingen Harder und die Göre gedreht, um Göttingen wieder zu einer Filmstadt zu machen (Regie: Oliver Clark, Hauptdarsteller: Harry Baer, Paula Hans, Thomas Lehmann, Thomas Kahler)
Seit 1994 gibt es alle zwei Jahre im Mai in der Himmelfahrtswoche in der innerstädtischen Pauluskirche das Göttingen International Ethnographic Film Festival.
Seit 2019 wurden mehrere Tatorte in Göttingen gedreht:
- 2019: Das verschwundene Kind – Erster Fall der Kommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) in Göttingen. Erste Folge mit Anaïs Schmitz (Florence Kasumba)
- 2020: Krieg im Kopf – Kommissarin: Charlotte Lindholm, Drehorte: Göttingen und Hamburg
- 2020: National feminin – Kommissarin: Charlotte Lindholm, Drehorte: Göttingen und Hamburg
- 2022: Die Rache an der Welt – Kommissarin: Charlotte Lindholm, Drehorte: Göttingen und Hamburg
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Alpinsport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Sektion Göttingen des Deutschen Alpenvereins mit 3.954 Mitgliedern (Stand: 31. Dezember 2021)[154] ist einer der größten Sportvereine in Göttingen. Sie wurde am 22. November 1889 gegründet und ist damit eine der ältesten Vereine Göttingens. Sie betreibt eine Kletterhalle in Weende und eine mobile Kletterwand.
Fußball
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ein überregional bekannter Fußballclub Göttingens ist der 1. SC Göttingen 05. Dieser ist der Nachfolgeverein des gleichnamigen 1. SC Göttingen 05, der zwischen 1948 und 1958 in der damals erstklassigen Oberliga Nord spielte und im Jahre 2003 insolvenzbedingt aufgelöst wurde. Der Club spielt aktuell in der Landesliga Braunschweig. Spielort des 1. SC Göttingen 05 ist der Maschpark.
Langjähriger sportlicher Rivale ist der Nachbarverein, die SVG Göttingen 07. Dieser ist (vom Jahnstadion gesehen) auf der anderen Seite des Leineufers beheimatet, im SVG-Stadion am Sandweg und spielt in der Landesliga Braunschweig. Höhepunkt waren die Göttinger Stadtderbys in der Landesliga Braunschweig in der Saison 2010/2011 an der Göttinger Benzstraße mit ca. 1800 Zuschauern und dem Rückspiel vor etwa 2500 Zuschauern im SVG-Stadion. Die Partie ging 1:1 aus und der RSV 05 stieg Monate danach überraschend in die Oberliga auf.
Einige Funktionäre der größeren Vereine in Göttingen planten bereits mehrmals eine Fusion zu einem Großverein, um den höherklassigen Fußball wieder in die Universitätsstadt zu bringen (wie in anderen Städten auch geschehen, beispielsweise beim FC Ingolstadt 04). Dies konnten sie aufgrund vieler negativen Stimmen von Vereinen und Fans nicht umsetzen. Zuletzt wurde dabei im November 2008 durch Vorstandsmitglieder der SVG Göttingen, des RSV Göttingen 05, dem SCW Göttingen, dem TSV Holtensen und Sparta Göttingen der FC Göttingen gegründet. Ziel war der höherklassige Fußball in Göttingen. Der Verein wurde teilweise begrüßt, teilweise strikt abgelehnt. Nachdem die SVG Göttingen sich nach Vorstandsgesprächen schnell wieder aus dem Projekt zurückgezogen hatte, wurde der Verein nach nur 21 Tagen wieder aufgelöst. Ein Sprecher der SVG begründete dies mit den Worten: „die […] materiellen und personellen Ressourcen [die Existenz der SVG] erheblich gefährden.“[155]
In Göttingen wird jährlich ein A-Jugend-Hallenturnier, Sparkasse & VGH Cup, statt. Das früher kurz vor Weihnachten in der Lokhalle stattfindende Turnier musste auf Grund des in diesem Zeitraum angesetzten Viertelfinales des DFB-Junioren-Ligapokals auf Mitte Januar verlegt werden. Vier Tage lang kämpfen international bekannte Vereine (FC Barcelona, Chelsea London, Inter Mailand, PSV Eindhoven, Brøndby IF, Manchester United, FC Fulham, FK Austria Wien), acht Bundesliga-Mannschaften (wie VfL Wolfsburg, Hannover 96 oder Borussia Dortmund) und 12 Regionalvereine um den Turniersieg. Das Turnier hat regelmäßig hohe Zuschauerzahlen und gilt als Europas größtes A-Jugend-Hallenturnier.
Die mexikanische Nationalmannschaft hatte anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ihr WM-Quartier in Göttingen aufgeschlagen. Die Mannschaft gastierte dabei im Hotel Freizeit In und trug ein Testspiel vor 15.000 Zuschauern gegen eine Göttinger Regionalauswahl aus. Zudem war Göttingen 2006 Austragungsort der inoffiziellen deutschen Meisterschaft im Futsal.
Basketball
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Göttingen ist ebenfalls ein traditionsreicher Basketballstandort. Die BG 74 Göttingen ist mit dem Herrenteam derzeit als BG Göttingen in der ersten Basketball-Bundesliga vertreten. Diese Mannschaft hat 2010 die EuroChallenge gewonnen. In den Jahren 1980, 1983 und 1984 gewannen die Göttinger Basketballer des ASC 1846 Göttingen, der zweite große Verein der Stadt, die deutsche Meisterschaft, 1984 und 1985 wurde man deutscher Pokalsieger.
Als erfolgreichste Basketballmannschaft gelten die Damen des 1. SC Göttingen 05. In den Jahren 1968, 1970, 1971, 1972 und 1974 gewannen die Göttingerinnen insgesamt fünf Mal die deutsche Meisterschaft. Darüber hinaus gewannen sie 1973 den erstmals ausgespielten DBB-Pokal. Mitte der 1970er Jahre wollte der Vorstand des Vereins mehr Geld in die Fußballabteilung stecken, so dass die Frauenbasketballabteilung gänzlich aufgelöst wurde. Viele Spielerinnen schlossen sich der BG 74 Göttingen an.[156] Die Damenmannschaft der BG 74 Göttingen spielte von 2003 bis 2009 ebenfalls in der ersten Damen-Basketball-Bundesliga, in der Saison 2008/2009 unter dem Namen Trinos Göttingen. Nach der Saison 2008/2009 gab es jedoch erneute finanzielle Probleme, die dazu führten, dass dem Team keine Erstligalizenz erteilt wurde. Des Weiteren spielt das Team Göttingen (bestehend aus Spielern des ASC 1846, der BG 74 sowie dem Sportgymnasium Bad Sooden-Allendorf) in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL). Dass drei Teams in der höchsten deutschen Liga spielten, war bisher einzigartig in der deutschen Basketballgeschichte.
Spielort des Damenteams ist die Sporthalle des Felix-Klein-Gymnasiums, welche etwa 1500 Zuschauer fasst. Spielort der Herren seit der Saison 2007/2008 war die Göttinger Lokhalle. Seit der Saison 2011/12 spielt die Herrenmannschaft die meisten ihrer Heimspiele in der neu gebauten Sparkassen-Arena am Schützenplatz, trägt aber auch weiterhin einzelne Partien in der Lokhalle aus. Der ASC 1846 spielt in der Halle der IGS.
Die Wettkampfgemeinschaft der Universität Göttingen war zudem mehrfacher deutscher Hochschulmeister, zuletzt 2006.
Standard-Formationstanzen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Tanzsportteam Göttingen wurde 1994 gegründet und stieg mit seiner A-Formation 1999 erstmals in die 1. Bundesliga der Standard-Formationen auf. Seit dem erneuten Aufstieg in die 1. Bundesliga im Jahr 2008 tanzt das Team ununterbrochen in der höchsten Klasse und arbeitete sich Schritt für Schritt an die Weltspitze heran. Einem 5. Platz bei der Weltmeisterschaft in Pécs im Jahr 2016 folgte 2019 der erstmalige Gewinn der 1. Bundesliga. Im gleichen Jahr wurde die Mannschaft Deutscher Meister der Standard-Formationen und belegte bei der Weltmeisterschaft in Moskau als bester deutscher Teilnehmer den 3. Platz. In den Saisons 2020 und 2022 gelang es dem Team, den 1. Platz in der Bundesliga erfolgreich zu verteidigen. Am 24. September 2022 gelang der Göttinger Standardformation in Nürnberg der Gewinn der Europameisterschaft. Bei der Weltmeisterschaft in Braunschweig am 15. Oktober 2022 belegte das Team den 2. Platz.[157]
Zur Nachwuchsarbeit des Tanzsportteams gehören eine B- und in vielen Jahren auch eine C-Formation. Das Team wird, vor allem bei der jedes Jahr stattfindenden Teampräsentation und dem Bundesligaheimturnier in der Sparkassen-Arena, von zahlreichen freiwilligen Helfern unterstützt.
American Football
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die BG 74 Göttingen Generals, die 2018 ihr 30-jähriges Bestehen feiern, sind die American Football Abteilung des Göttinger Traditionsvereins BG 74.[158][159] Die Generals stellen ein U19 Jugendteam sowie ein Herrenteam. Das Herrenteam tritt in der Saison 2018 in der Oberliga Nord an.[160][161]
Kanupolo
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kanupolo ist eine der erfolgreichsten Sportarten Göttingens. Das Herrenteam des Göttinger Paddler Clubs (GPC) wurde 2012 nach zwei Vizemeisterschaften (2006 in Essen und 2007 in Berlin) und einem dritten Platz 2009 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Deutscher Meister der Kanupolo Bundesliga[162] und erreichte bei den European Club Championships (Championsleague) in Duisburg den 8. Platz. Das Damenteam, eine der erfolgreichsten Mannschaften des Landes (Meister: 2004, 2005, 2007, 2011; Vizemeister 2008, 2010; Dritter: 2009, 2012; European-Club-Championshipssiegerin 2007[163]), erreichte 2012 den dritten Platz. Die Nachwuchsmannschaften des GPC konnten schon einige Erfolge feiern: beispielsweise den ersten Platz in der Niedersachsenmeisterschaft, den ersten Platz auf dem hochkarätig besuchten Karnath-Cup und den bisher größten Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft 2007 in Berlin mit dem dritten Platz. Neben den Erfolgen auf nationaler Ebene hat Göttingen zahlreiche erfolgreiche Nationalspieler hervorgebracht. Aktuell spielen Lukas Richter (Vizeweltmeister 2012) und Tonie Lenz (Weltmeisterin 2006, 2012 – 1. Platz World Games 2005) in den höchsten Nationalkadern. Alljährlich findet am letzten April Wochenende mit internationaler und hochkarätiger Besetzung eins der größten nationalen Turniere im Freibad am Brauweg statt. 2023 stieg die Herren-Mannschaft des GPC in die Erste Liga auf.
Hockey
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit dem 1. Juli 1982 existiert der Hockey-Club Göttingen e. V., der sich aus dem ESV Rot-Weiß Göttingen abspaltete.
Die Trainingsplätze befinden sich für die Feldsaison auf der Bezirkssportanlage (BSA) im Greitweg, dort wird auf dem Naturrasen gespielt und für die Hallensaison in der großen Halle der Geschwister-Scholl-Gesamtschule (KGS). Der Clubraum befindet sich ebenfalls auf dem Schulgelände.
Nach einem Doppel-Aufstieg im Februar 2019 spielen die 1. Damen und 1. Herren des HC Göttingens in der Hallensaison 2019/20 beide in der Regionalliga Nord. Die 2. Herren treten nach ihrem Aufstieg (ebenfalls 2019) in der 2. Verbandsliga Niedersachsen an. Neben diesen drei Teams gibt es noch Kinder- und Jugendmannschaften sowie eine Freizeitmannschaft, die hauptsächlich an Turnieren in der Region teilnimmt.
Inline-Skater Hockey
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Black-Lions vertreten den Tuspo 1861 Göttingen in der Norddeutschen Inlinehockey Liga (NIHL).
Tischfußball
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Tischfußballer des ASC vertreten ihren Verein in der 2. Tischfußball-Bundesliga.[164] Neben dem Mannschaftswettbewerb starten Spieler der Mannschaft des ASC Göttingen auch in Einzel- und Doppelwettbewerben. So wurde neben der hessischen Verbandsmeisterschaft 2009 und der nordhessischen Meisterschaft 2009 im Doppel, die Weltmeisterschaft im Einzel in der Amateur-Klasse von einem Spieler des ASC gewonnen.[165]
Göttinger Fallschirmsportclub
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gegründet wurde der Fallschirmsportclub 1986 zur Förderung und Implementierung im Hochschulsport der Georg-August-Universität. Eine Vierermannschaft unter Polizeihauptkommissarin Jacqueline Emmermann wurde 2013 Deutscher Meister im Formationsspringen. Fallschirmsprungsplatz für das Team ist Kassel-Calden.[166]
Inklusion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2021 bewarb sich die Stadt als Host Town für die Gestaltung eines viertägigen Programms für eine internationale Delegation der Special Olympics World Summer Games 2023 in Berlin. 2022 wurde sie als Gastgeberin für Special Olympics Südafrika ausgewählt.[167] Damit wurde sie Teil des größten kommunalen Inklusionsprojekts in der Geschichte der Bundesrepublik mit mehr als 200 Host Towns.[168]
Laufen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 2024 findet jährlich der Göttingen-Halbmarathon statt. Für 2026 werden rund 3500 Teilnehmer erwartet.[169]
Seit 1989 gibt es den Altstadtlauf[170], der 2026 mit ca. 5000 Teilnehmern rechnet.[171]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine Zusammenstellung von Ehrenbürgern, Söhnen und Töchtern der Stadt, Angehörigen der Universität, (Ober-)Bürgermeistern, Oberstadtdirektoren sowie weiteren Persönlichkeiten der Stadt findet sich im
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In der letzten Serie der D-Mark-Banknoten fand sich auf der 10-D-Mark-Banknote, links neben dem Porträt des Mathematikers und Astronomen Carl Friedrich Gauß, eine „Gaußschen Glockenkurve“ (Normalverteilung) sowie eine Collage verschiedener historischer Bauwerke von Göttingen. Dargestellt sind die Sternwarte, die Johanniskirche, die Universitätsaula, das Alte Rathaus, der Kirchturm von Jacobi und das Städtische Museum.[172]
Ein Airbus A340-311 der Lufthansa mit der Kennung D-AIGF trug bis zu dessen Außerdienststellung im Jahre 2014 den Namen Göttingen, zwischenzeitlich rückte ein etwas kleinerer Airbus A321-231 mit der Kennung D-AIDG an dessen Stelle.[173] Seit 2019 trägt der Airbus A350-900 mit der Kennung D-AIXN den Namen der Universitätsstadt.[174]
Ein ICE der Deutschen Bahn mit dem Triebzug Tz 330 (ICE-Baureihe 3) wurde 2003 auf den Namen Göttingen getauft.[175]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Historische Stadtbeschreibungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten](chronologisch)
- Moses Rintel: Versuch einer skizzirten Beschreibung von Göttingen nach der gegenwärthigen Beschaffenheit. Ruprechtische Buchhandlung, Göttingen 1794. (Digitalisat auf digitale-sammlungen.de, abgerufen am 17. September 2023)
- Christoph Meiners: Kurze Geschichte, und Beschreibung der Stadt Göttingen, und der umliegenden Gegend. Haude und Spener, Berlin 1801. (Digitalisat auf digitale-sammlungen.de, abgerufen am 17. September 2023)
- Ernst Spangenberg: Beitraege zu einer Geschichte und Beschreibung der Stadt Goettingen, in: Neues Hannoversches Magazin, Jg. 17, 1807, S. 417–458.
- Heinrich Veldeck (= Georg Heinrich Klippel): Göttingen und seine Umgebungen. Ein Taschenbuch vorzüglich für Studirende [sic] und Reisende. Verlag C. E. Rosenbusch, Göttingen o. J. (1824), S. 365. (Digitalisat auf digitale-sammlungen.de, abgerufen am 17. September 2023)
- Wilhelm Mithoff: Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen. Band 2: Fürstenthümer Göttingen und Grubenhagen nebst dem hannoverschen Theile des Harzes und der Grafschaft Hohnstein. Helwing’sche Hofbuchhandlung, Hannover 1873 (Digitalisat auf books.google.de, abgerufen am 17. September 2023), S. 66–89.
Allgemeine Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten](chronologisch geordnet)
- Gustav Schmidt (Hrsg.): Urkundenbuch der Stadt Göttingen bis zum Jahre 1400. Hannover 1863.
- August Tecklenburg: Göttingen. Die Geschichte einer deutschen Stadt. Turm, Göttingen 1930.
- Albrecht Saathoff: Geschichte der Universitätsstadt Göttingen. 2 Bände, Göttingen 1937 und 1940.
- Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Band 3. Nordwestdeutschland. 1. Teilband. Niedersachsen/Bremen. Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart 1952.
- Otto Fahlbusch: Topographie der Stadt Göttingen (= Studien und Vorarbeiten zum historischen Atlas Niedersachsens, 21). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1952.
- August Deppe, Richard Jäger, Heinrich Troe: Das tausendjährige Göttingen: Ursprung und Entwicklung im Spiegel seiner Straßen und Bauten. Reise, Göttingen 1953.
- Wiebke Fesefeldt: Der Wiederbeginn des kommunalen Lebens in Göttingen. Die Stadt in den Jahren 1945 bis 1948. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1962.
- Ludwig Börne: Die Göttinger Unruhen (1818). (= Sämtliche Schriften, Band 1). Düsseldorf 1964.
- Jürgen Höltken, Günther Meinhardt: Göttingen im 19. und 20. Jahrhundert. Göttingen 1976.
- Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Bd. 6.1 Stadt Göttingen. Bearbeitet von Ilse Rüttgerodt-Riechmann. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig/Wiesbaden 1982, ISBN 3-528-06203-7. (Digitalisat auf digi.ub.uni-heidelberg.de, abgerufen am 24. Februar 2025)
- Dietrich Denecke, Helga-Maria Kühn (Hrsg.): Göttingen. Geschichte einer Universitätsstadt. 3 Bände, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1987–2002, ISBN 3-525-36196-3.
- Wieland Sachse: Göttingen im 18. und 19. Jahrhundert – Zur Bevölkerungs- und Sozialstruktur einer deutschen Universitätsstadt. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1987, ISBN 3-525-85415-3.
- Hermann Wellenreuther (Hrsg.): Göttingen 1690–1755 – Studien zur Sozialgeschichte einer Stadt. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1988, ISBN 3-525-35839-3.
- Kornelia Duwe, Carola Gottschalk, Marianne Koerner im Auftrag der Geschichtswerkstatt Göttingen e. V. (Hrsg.): Göttingen ohne Gänseliesel. Texte und Bilder zur Stadtgeschichte. 2. Auflage. Wartberg, Gudensberg-Gleichen 1989, ISBN 3-925277-26-9.
- Gustav Meier: Filmstadt Göttingen. Bilder für eine neue Welt? Zur Geschichte der Göttinger Spielfilmproduktion 1945 bis 1961. Filmaufbau GmbH. Geschichte 1946–1960. Reichold, Hannover 1996, ISBN 3-930459-14-0.
- Gudrun Schwibbe, Michael Schwibbe: Zeit-Reise – 1050 Jahre Leben in Göttingen. Göttinger Tageblatt, Göttingen 2003, ISBN 3-924781-48-6.
- Martin Heinzelmann: Göttingen im Luftkrieg. Die Werkstatt, Göttingen 2003, ISBN 3-89533-424-3.
- Bettina Borgemeister: Die Stadt und ihr Wald. Eine Untersuchung zur Waldgeschichte der Städte Göttingen und Hannover vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, Band 228). Hahn, Hannover 2005, ISBN 3-7752-6028-5.
- Betty Arndt, Andreas Ströbl: „Gutingi“ – vom Dorf zur Stadt. Hrsg. von der Stadt Göttingen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2005, ISBN 3-525-85424-2.
- Sibylle Obenaus: Göttingen. In: Herbert Obenaus: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen. Hrsg. in Zusammenarbeit mit David Bankier und Daniel Fraenkel. 2 Bände. Göttingen 2005, ISBN 3-89244-753-5, S. 626–663.
- Elmar Mittler (Hrsg.): Eine Welt allein ist nicht genug – Großbritannien, Hannover und Göttingen 1714–1835. Katalog, Niedersächsische Staats- und Universitäts-Bibliothek, Göttingen 2005, ISBN 3-930457-75-X.
- Maren Büttner, Sabine Horn: Alltagsleben nach 1945. Die Nachkriegszeit am Beispiel der Stadt Göttingen. Göttinger Universitätsverlag, Göttingen 2010, ISBN 978-3-940344-81-6.
- Sabine Horn, Inge Marszolek, Maria Rhode, Eva Schöck-Quinteros (Hrsg.): Protest vor Ort. Die 1980er Jahre in Bremen und Göttingen. Klartext Verlag, Essen 2012.
- Michael Sauer (Hrsg.): Denkmäler in Göttingen. Handreichungen für den Geschichtsunterricht. Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2012.
- Stine Marg, Franz Walter (Hrsg.): Göttinger Köpfe und ihr Wirken in die Welt. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2012, ISBN 978-3-525-30036-7.
- Thomas Appel: Göttinger Künstlerlexikon. Maler – Grafiker – Bildhauer – Architekten. Vom 14. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2022, ISBN 978-3-86395-504-5 (Digitalisat auf d-nb.info, abgerufen am 17. September 2023).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- www.goettingen.de – offizielle Website der Stadt Göttingen
- Literatur von und über Göttingen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Literatur über Göttingen in der Niedersächsischen Bibliographie
- stadtplan.goettingen.de – Stadtplan, historische Luftbilder von Göttingen und ein Satellitenbild von Südniedersachsen
- goesis.goettingen.de – GÖSIS: Göttinger Statistisches Informationssystem
- goecam.de – GöCam: Webcams und virtueller Stadtrundgang mit über 300 Panorama-Aufnahmen aus Göttingen
- Wiki-Göttingen
- Artikel Göttingen im GenWiki
- Die Inschriften der Stadt Göttingen via Deutsche Inschriften Online
- Plan der Stadt Göttingen von 1737
- Plan der Stadt Göttingen von 1747
- Plan der Stadt Göttingen von 1760
jüngere Geschichte Göttingens
- Nationalsozialismus in Göttingen – Dissertation von Cordula Tollmien (2002).
- Zwangsarbeit in Göttingen – Homepage über die NS-Zwangsarbeiter in Göttingen.
- Dokumentation der Bücherverbrennung 1933 in der Universitätsstadt Göttingen ( vom 15. März 2016 im Internet Archive)
- …”und plötzlich waren wir Feinde” Die Vertreibung der Juden aus Göttingen Film von Jürgen Hobrecht.
- Fotos aus der Geschichte Göttingen – von Karlheinz Otto, aus den 1960er Jahren bis 2000.
- Göttingen-Hymne wird zum Internet-Hit ( vom 15. April 2015 im Internet Archive) auf www.ndr.de am 20. Dezember 2013.
- Frauenporträts: Streetart in Göttingen nach Madrider Vorbild am 19. Juli 2023 auf ndr.de/kultur
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Tabelle EVAS 12411, Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022, Stand 31. Dezember 2025 (Hilfe dazu).
- ↑ Universitäten. In: Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Abgerufen am 27. Januar 2026.
- ↑ Göttinger Statistik - Journal, 4/2023. (PDF) In: duva-stg-extern.kdgoe.de. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Göttingen, April 2024, abgerufen am 13. Mai 2025.
- ↑ Naturschutzgebiet „Stadtwald Göttingen und Kerstlingeröder Feld“ auf den Seiten des NLKWN, abgerufen am 14. Juni 2011.
- ↑ Verordnung der Bezirksregierung Braunschweig über das Naturschutzgebiet Bratental, Stadt Göttingen ( des vom 24. September 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. vom 18. August 1982, abgerufen am 14. Juni 2011 (PDF; 234 kB).
- ↑ DWD Klimadaten 1981–2010
- ↑ | Wetterrekord Göttingen Februar 2021
- ↑ Rekord-Wetter in Deutschland: Noch einmal richtig Frühling – Stadt knackt Temperatur-Rekord. 24. Februar 2021, abgerufen am 1. März 2021.
- ↑ www.archaeologieportal.niedersachsen.de ( vom 8. April 2014 im Internet Archive).
- ↑ Reinhard Maier: Die ur- und frühgeschichtlichen Funde und Denkmäler des Kreises Göttingen. Verlag August Laux, Hildesheim 1971 (Materialhefte zur Ur- und Frühgeschichte Niedersachsens 5).
- ↑ Eine ziemlich alte Universitätsstadt. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 8. September 2006, S. 6.
- ↑ August Deppe u. a.: Das tausendjährige Göttingen. Ursprung und Entwicklung im Spiegel seiner Straßen und Bauten. Heinz Reise-Verlag, Göttingen 1953.
- ↑ Dieter Berg (Hrsg.): Spuren franziskanischer Geschichte. Chronologischer Abriß der Geschichte der Sächsischen Franziskanerprovinzen von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Werl 1999, S. 45.63.93.183.
- ↑ Dieter Berg (Hrsg.): Spuren franziskanischer Geschichte. Chronologischer Abriß der Geschichte der Sächsischen Franziskanerprovinzen von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Werl 1999, S. 273.277.293.
- ↑ Wieland Gabcke: v ( vom 17. Oktober 2015 im Internet Archive) bei: ndr.de vom 14. Oktober 2015.
- ↑ Dieter Berg (Hrsg.): Spuren franziskanischer Geschichte. Chronologischer Abriß der Geschichte der Sächsischen Franziskanerprovinzen von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Werl 1999, S. 345.349.351.
- ↑ Dieter Neitzert: Göttingens Wirtschaft, an Beispielen des 15. und 16. Jahrhunderts. In: Dietrich Denecke (Hrsg.): Göttingen. Geschichte einer Universitätsstadt. Band 1: Von den Anfängen bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges. Göttingen 1987, Vandenhoeck & Ruprecht, S. 298–345, hier: S. 330.
- ↑ Vgl. BSLK, S. 766; vgl. S. 17.
- ↑ Wilhelm van Kampen: Die Verwaltungsvorbereitungen in der Stadt Göttingen zur Gründung der Georgia Augusta. In: Göttinger Blätter für Geschichte und Heimatkunde Südhannovers, Neue Folge, 3. Jg., 1937, Heft 2, S. 1–14.
- ↑ Ausführlich: Matthias Blazek: Die Praxis des Zerstoßens der Glieder mit eisernen Keulen wurde hierzulande noch bis 1828 angewandt. In: Südniedersachsen – Zeitschrift für Regionale Forschung und Heimatpflege. 38. Jahrgang, Nr. 3, September 2010, S. 72 ff.; Mit Keulen zerschlagen, den Körper aufs Rad geflochten. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive ) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) In: Göttinger Tageblatt. 16. Oktober 2010, S. 12.
- ↑ Ausführlich: Blazek, Matthias: 15 Vorschriften für die Enthauptung ( des vom 24. September 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. In: Göttinger Tageblatt. 11. März 2012.
- ↑ Sven Schreivogel: Die Göttinger Strassenbahn. Ein vergessenes Projekt. Sven Schreivogel, Neu-Eichenberg 1992.
- ↑ Vgl. auch James Franck und Max Born in Göttingen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen (= Göttinger Universitätsreden. Heft 69).
- ↑ Für den „Ariernachweis“ wurde gefordert, dass bis einschließlich zu den Großeltern alle Ahnen „rassereine Arier“ waren.
- ↑ Vgl. Michael Grüttner, Ausgegrenzt: Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse, de Gruyter, Berlin/Boston 2023, ISBN 978-3-11-123678-0, S. 12. Namensliste: S. 351 ff.
- ↑ Vgl. auch Albrecht Schöne: Göttinger Bücherverbrennung 1933. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen (= Göttinger Universitätsreden. Heft 70).
- ↑ Fricke schrieb 1933: „Das Antlitz der Nation beginnt sich aus der Tiefe zu wandeln. Unfruchtbare, verwesende, schmarotzende Oberflächenschichten werden unwiderstehlich hinuntergepflügt und eingeschmolzen in den erloschen geglaubten, aber jugendlich glühend hervorgebrochenen Kern jener völkischen Urwirklichkeit, aus der wir alle leben…“ In: Zeitschrift für deutsche Bildung. Heft 9. Diesterweg, 1933, S. 494.
- ↑ Volker Zimmermann: Die Medizin in Göttingen während der nationalsozialistischen Diktatur. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 9, 1991, S. 393–416, hier: S. 394 und 410–414.
- ↑ Markus Lenz: Ein seltenes Foto aus dem Zweiten Weltkrieg: Ein Beuteflugzeug aus der Flotte des Wanderzirkus Rosarius auf dem Fliegerhorst Göttingen. 27. März 2022 (trolley-mission.de [abgerufen am 14. Oktober 2025]).
- ↑ Lager Schützenplatz: „Ostarbeiterlager“
- ↑ Lager Eiswiese, Göttingen, Sandweg (abgerufen am 7. August 2016).
- ↑ J. K. Cornelius: Verlorene Jahre – Erinnerungen aus den Jahren 1943–1945. Aus dem Niederländischen von Holger E. Wiedenstried mit Überarbeitungen von Cordula Tollmien. 2001 (abgerufen am 7. August 2016).
- ↑ April – Chronik für das Jahr 1945 stadtarchiv.goettingen.de
- ↑ Marco Dräger: „Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss.“ – Der Wiederbeginn des schulischen Lebens in Göttingen nach dem Zweiten Weltkrieg. In: Maren Büttner, Sabine Horn (Hrsg.): Alltagsleben nach 1945 - die Nachkriegszeit am Beispiel der Stadt Göttingen. Universitätsverlag Göttingen, s.l 2010, ISBN 978-3-940344-81-6, S. 57–66 (oapen.org [PDF; abgerufen am 21. Februar 2026]).
- 1 2 Ulf Gerrit Meyer-Rewerts: Die Verwaltung des Mangels - Wohnungsnot in der Göttinger Nachkriegszeit. In: Maren Büttner, Sabine Horn (Hrsg.): Alltagsleben nach 1945 - die Nachkriegszeit am Beispiel der Stadt Göttingen. Universitätsverlag Göttingen, 2010, ISBN 978-3-940344-81-6, S. 161–168 (oapen.org [PDF; abgerufen am 21. Februar 2026]).
- ↑ Anne-Katrin Poppe: Heimkehr aus Krieg und Gefangenschaft. In: Maren Büttner, Sabine Horn (Hrsg.): Alltagsleben nach 1945 - die Nachkriegszeit am Beispiel der Stadt Göttingen. Universitätsverlag Göttingen, 2010, ISBN 978-3-940344-81-6, S. 205–214 (oapen.org [PDF; abgerufen am 21. Februar 2026]).
- ↑ Göttingen-Gesetz ( vom 20. Februar 2013 im Internet Archive) (PDF; 12 kB)
- ↑ Katharina Klocke: Planungssünden: Fachwerk weicht dem Abrissbagger. In: Göttinger Tageblatt. 4. Mai 2012, abgerufen am 12. Juni 2022.
- ↑ Zeitreise-Badestadt-Goettingen (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive ) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) goettinger-tageblatt.de, abgerufen am 5. Februar 2019.
- ↑ Göttingen: Drei Tote bei Bombenexplosion. ( des vom 20. Juli 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Göttinger Tageblatt. 1. Juni 2010.
- ↑ Göttingen ist "Historische Stätte der Physik". In: Harz Kurier vom 3. April 2025, S. 2.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 207.
- ↑ Daten, Fakten, Zahlen 2020. (PDF) In: GÖSIS – Göttinger Statistisches Informationssystem. Stadt Göttingen, Der Oberbürgermeister, 2020, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2020; abgerufen am 11. Dezember 2020.
- ↑ Studentenstatistik der Universität Göttingen. Stabsstelle DV der Zentralverwaltung. 21. Oktober 2005.
- ↑ GÖSIS (Faltblatt 2014)
- ↑ A. Deppe, R. Jäger, H. Troe: Das tausendjährige Göttingen – Ursprung und Entwicklung im Spiegel seiner Straßen und Bauten (Hrsg.): Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft des Stadt- und Landkreises Göttingen, Beiträge zur Heimatkunde Südniedersachsens Heft 4, Heinz Heise-Verlag, Göttingen 1953, S. 1–84.
- ↑ Walter Nissen: Göttingen gestern und heute – Eine Sammlung von Zeugnissen zur Stadt- und Universitätsgeschichte (Hrsg.): Stadt Göttingen, Göttinger Druckerei- und Verlagsgesellschaft mbH. Göttingen 1972.
- ↑ Stadt Göttingen Religion ( vom 21. Juni 2013 im Internet Archive), Zensus 2011
- ↑ Stadt Göttingen 2022 Daten Zahlen Fakten
- ↑ Stadt Göttingen 2024 Daten Zahlen Fakten, abgerufen am 19. Februar 2025.
- ↑ Göttinger Synagoge ( des vom 15. Januar 2022 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. für ungefähr 500 Gemeindemitglieder, wiki-goettingen.de
- ↑ Die Bedeutung des Friedhofs und der Synagoge in Bodenfelde ( vom 4. März 2016 im Internet Archive)
- ↑ DITIB-Moschee. Abgerufen am 15. Juni 2019.
- ↑ Gottesdienst in ehemaliger Güterhalle Göttingen goettinger-tageblatt.de, am 4. November 2014.
- ↑ Göttinger Jesiden gründen Verein Göttinger Jesiden gründen Verein im Göttinger Tageblatt, 20. April 2015, abgerufen am 15. Januar 2022
- ↑ Rat von goettingen.de, abgerufen am 8. Februar 2019.
- ↑ dpa: Covid-19: Illegale Abriegelung von Wohnblock: Schmerzensgeldforderung. In: Die Zeit. 9. Februar 2024, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 30. März 2024]).
- ↑ ndr: Göttingen ist bundesweit die Hochburg der Fahrraddiebstähle. Braunschweig 21. März 2025 (ndr.de [abgerufen am 31. August 2025]).
- ↑ Zoff ums Haushaltsbündnis: Gespräche von SPD und Grünen vorerst gescheitert. Abgerufen am 17. Dezember 2021.
- ↑ Rolf-Georg Köhler (SPD) gewinnt Oberbürgermeisterwahl in Göttingen. Göttinger Tageblatt, ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 28. Juli 2013. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
- ↑ Stadt Göttingen: Stichwahl der Oberbürgermeisterin auf votemanager.kdo.de, abgerufen am 27. September 2021.
- ↑ Göttingens erste Oberbürgermeisterin Petra Broistedt ist seit 7 Uhr im Dienst. Göttinger Tageblatt am 1. November 2021, abgerufen am 1. November 2021.
- ↑ Wahlenübersicht Kommunalwahl Göttingen 2021. Abgerufen am 5. Juli 2022.
- 1 2 Hauptsatzung der Stadt Göttingen PDF (74 kB)
- ↑ Das Wappen der Stadt Göttingen. Stadtarchiv Göttingen, abgerufen am 22. August 2017.
- ↑ Heraldry of the World: Wappen von Göttingen
- ↑ Hauptsatzung der Stadt Göttingen. (PDF) Abgerufen am 27. November 2015.
- ↑ Stadtgeschichte auf der Internetseite des Stadtarchivs Göttingen. Abgerufen am 27. November 2015.
- ↑ Stadt Göttingen: Städtepartnerschaften, Freundschaften und Bündnisse. Abgerufen am 31. März 2025.
- ↑ Stadt Göttingen: Partnerstadt Cheltenham. Abgerufen am 31. März 2025.
- ↑ Stadt Göttingen: Partnerstadt Thorn. Abgerufen am 31. März 2025.
- ↑ Stadt Göttingen: Partnerstadt Pau. Abgerufen am 31. März 2025.
- ↑ Stadt Göttingen: Partnerstadt Wittenberg. Abgerufen am 31. März 2025.
- ↑ Stadt Göttingen: Solidaritätsvereinbarung mit La Paz Centro (Nicaragua). Abgerufen am 31. März 2025.
- ↑ Stadt Göttingen: Ratssitzung am 16. Juni. 16. Juni 2023, abgerufen am 31. März 2025.
- ↑ Stadt Göttingen: Solidarbüdnis mit Hiroshima. Abgerufen am 31. März 2025.
- ↑ Walter Nissen, Christina Prauss, Siegfried Schütz: Göttinger Gedenktafeln – Ein biografischer Wegweiser. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2002, ISBN 3-525-39161-7.
- ↑ Max Planck Institut für Sonnensystemforschung | Aktuelles | Pressemitteilungen | Neubeginn in Göttingen Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung vom 21. Mai 2014.
- ↑ siehe Liste der Korporativ Fördernden Mitglieder unter Liste „Korporativ Fördernde Mitglieder“ ( vom 14. Januar 2011 im Internet Archive)
- ↑ Georg-August-Universität Göttingen – Treffpunkt der Wissenschaft 2009 – Perspektive Sprache ( vom 14. Mai 2011 im Internet Archive), abgerufen am 9. Mai 2009, 11.50 Uhr.
- ↑ YLAB – Geisteswissenschaftliches Schülerlabor der Georg-August-Universität Göttingen
- ↑ ist.fraunhofer.de
- ↑ Gerrit Zitterbarts Clavier-Salon im Februar. (PDF) Februar 2024, abgerufen am 4. April 2025.
- ↑ https://gso-online.de/
- ↑ https://www.goettinger-barockorchester.de
- ↑ https://www.aov-goettingen.de
- ↑ https://www.musikfreunde-goettingen.de
- ↑ https://www.uni-goettingen.de/unimusik
- ↑ http://camerata-medica.de
- ↑ https://www.jso-goettingen.de
- ↑ https://goettinger-vokalensemble.de
- ↑ Jazzfestival Göttingen.
- ↑ Bildergalerie: Das Altstadtfest in früheren Jahren ( des vom 8. Mai 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. goettinger-tageblatt.de, abgerufen am 23. Februar 2019.
- ↑ zur Petition 2017: Wiederbelebung des Altstadtfestes: Stellungnahmen der Ratsgruppe ( des vom 17. Februar 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. pprgoe.de, abgerufen am 23. Februar 2019.
- ↑ Vom Altstadtfest zum Indoor-Altstadtfest goest.de, abgerufen am 23. Februar 2019.
- ↑ Stadthalle 2021 – Sanierung der Stadthalle Göttingen. Abgerufen am 18. Februar 2019.
- ↑ Über den Kunstverein Göttingen kunstvereingoettingen.de, abgerufen am 13. Juni 2021.
- ↑ Üeber das Künstlerhaus Göttingen kuenstlerhaus-goettingen.de, abgerufen am 13. Juni 2021.
- ↑ Über die Galerie Ahlers. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juni 2021; abgerufen am 13. Juni 2021.
- ↑ Über das Kunsthaus Nottbohm galerie-nottbohm.de, abgerufen am 13. Juni 2021.
- ↑ Ausstellungskalender für Göttingen freies-verlagshaus.de/kalender, abgerufen am 13. Juni 2021.
- ↑ Im „neighbours“ werden Kaffee und Kuchen, Kunst, Kultur und Co-Working vereint Göttinger Tageblatt, 6. Januar 2022, abgerufen am 26. März 2022
- ↑ Galerie im Centre. Göttingen, 1962–1971. kulturmaps.de, Stand 31. Januar 2022, abgerufen am 26. März 2022.
- ↑ Joseph Beuys, Johannes Stüttgen, Henning Christiansen. Gespräch und Aktion am 28. April 1968 kulturmaps.de, Stand 31. Januar 2022, abgerufen am 26. März 2022.
- ↑ Frauke Migge, 1966, Kritik zur Ausstellung in der Prisma, Juni 1966 kulturmaps.de, Stand 31. Januar 2022, abgerufen am 26. März 2022.
- ↑ Personenverzeichnis der Galerie im Centre kulturmaps.de, abgerufen am 26. März 2022.
- ↑ Ausstellung Fotografie der Gegenwart in Räumen der Vereinigung Göttinger Kunstfreunde, 18. Mai – 8. Juni 1930, abgerufen am 13. Juni 2021.
- ↑ Aby Warburg, Die Wanderungen der antike Götterwelt vor ihrem Eintritt in die italienische Hochrenaissance Cassirer Studies, VII-VIII/2014-2015, abgerufen am 13. Juni 2021.
- ↑ Werner J. Schweiger: Manuskript (2005-11) zum Kunstsalon Werner Sammlung Berlinische Galerie / Museum für moderne Kunst, abgerufen am 13. Juni 2021.
- ↑ Neueröffnung: Forschung im Schnelldurchlauf: Forum Wissen in Göttingen zeit.de am 3. Juni 2022, abgerufen am 7. Juni 2022.
- ↑ Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt: Aufklärung rund um das Gebären. (Die Historische Sammlung zur Geburtsmedizin) In: Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen für Medizin und Pharmazie. Band 1, Norddeutschland. Verlag S. Hirzel, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-7776-2510-2, S. 83–84.
- ↑ Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt: Das im Mutterleib Verborgene sichtbar gemacht – so entwickelt sich Leben. (Humanembryologische Dokumentationssammlung Blechschmidt) In: Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen für Medizin und Pharmazie. Band 1, Norddeutschland. Verlag S. Hirzel, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-7776-2510-2, S. 85–86.
- ↑ Gottfried August Bürger. In: denkmale.goettingen.de. Stadt Göttingen, Fachdienst Kultur, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 12. Juni 2022.
- ↑ Rohns Gedenkstein. In: denkmale.goettingen.de. Stadt Göttingen, Fachdienst Kultur, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juni 2022; abgerufen am 12. Juni 2022. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Merkelstein. In: denkmale.goettingen.de. Stadt Göttingen, Fachdienst Kultur, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juni 2022; abgerufen am 12. Juni 2022. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Pfalz Grona. In: denkmale.goettingen.de. Stadt Göttingen, Fachdienst Kultur, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 22. April 2021; abgerufen am 12. Juni 2022.
- ↑ Gerd Unverfehrt: Ernst von Bandels Göttinger Arbeiten. In: Göttinger Jahrbuch, Bd. 24, 1976, S. 73–97, hier S. 81 ff., 90 ff.
- ↑ Wilhelm IV. Denkmal, auf denkmale.goettingen.de, abgerufen am 23. Juni 2024.
- ↑ Langensalza-Denkmal. In: denkmale.goettingen.de. Stadt Göttingen, Fachdienst Kultur, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juni 2022; abgerufen am 12. Juni 2022. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Hirtenbrunnen. In: denkmale.goettingen.de. Stadt Göttingen, Fachdienst Kultur, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juni 2022; abgerufen am 12. Juni 2022.
- ↑ Mahnmal Synagoge. In: denkmale.goettingen.de. Stadt Göttingen, Fachdienst Kultur, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juni 2022; abgerufen am 12. Juni 2022.
- ↑ Nachinventarisierung „Baukulturensemble Innenstadt“. In: Homepage der Stadt Göttingen. Stadt Göttingen, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 28. September 2013; abgerufen am 25. September 2013. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Stadt- und Verkehrsplanung, Dipl.-Ing. Karen Hoffmann (Redaktion): Innenstadtleitbild der Stadt Göttingen von 2011. (PDF; 32,5 MB) Stadt Göttingen, der Oberbürgermeister, September 2011, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 24. September 2015; abgerufen am 25. September 2013. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 28.
- ↑ Stadtarchiv Göttingen.
- ↑ Info- und Freizeitbörse Galerie Göttinger Land.
- ↑ Brunnen – Denkmale – Kunstwerke. In: denkmale-goettingen.de. Stadt Göttingen, Kulturamt, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 13. September 2021; abgerufen am 13. September 2021. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Der Tanz ( des vom 2. April 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf der Internetseite Brunnen–Denkmale–Kunst in Göttingen, abgerufen am 5. März 2015.
- ↑ Freimaurerloge Augusta zum Goldenen Zirkel ( vom 15. August 2016 im Internet Archive). Website der Freimaurerloge zu Göttingen mit Chronik. Aufgerufen am 15. August 2016.
- ↑ Göttinger Tageblatt: Rassismus-Vorwürfe gegen Göttinger Discos goettinger-tagblatt.de vom 13. Juli 2009, abgerufen am 5. Februar 2019.
- ↑ Göttingen – statistik.arbeitsagentur.de. Abgerufen am 28. Januar 2024.
- ↑ Reimar Paul: Kein Investment in Klimaschänder: Göttingen will sauberes Geld – taz.de. Abgerufen am 10. Mai 2017.
- ↑ ADFC: Städteranking Gewinner und Aufholer. Abgerufen am 30. September 2020.
- ↑ Göttinger stimmen für besseren Radverkehr in der Stadt. In: NDR. 12. Juni 2024, abgerufen am 28. August 2024.
- ↑ Homepage Measurement Valley e. V.
- ↑ Größte 50 Firmen in Göttingen. Busni.de, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 11. August 2014; abgerufen am 29. März 2014.
- ↑ Presse – Kommunal Erneuerbar. Abgerufen am 14. Mai 2019.
- ↑ Beschreibung bei den Stadtwerken, abgerufen am 11. Juni 2020.
- ↑ Neues Heizwerk in Göttingen verbrennt Holz und wird kritisiert. Göttinger Tageblatt v. 21. August 2019, abgerufen am 11. Juni 2020.
- 1 2 Göttinger Trinkwasser. Stadtwerke Göttingen, abgerufen am 24. August 2021.
- ↑ Ulrich Schubert: Führung durch die Wasserwerk Springmühle in Göttingen-Grone. Göttinger Tageblatt, 29. April 2015, abgerufen am 24. August 2021.
- ↑ Christoph Mischke: Wie entsteht die Göttinger Perle? Mein-Göttingen.de, 1. August 2019, abgerufen am 24. August 2021.
- ↑ Britta Bielefeld: Heute Trinkwasser, früher Bier. Göttinger Tageblatt, 17. August 2017, abgerufen am 24. August 2021.
- ↑ Trinkwasseranalyse 2020. (PDF; 1 MB) Stadtwerke Göttingen, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2021; abgerufen am 24. August 2021. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Trinkwasser aus 69 Großstädten im Test. Öko-Test, 29. August 2014, abgerufen am 24. August 2021.
- ↑ Abteilung Stadtentwässerung – Kurzbeschreibung der Aufgaben. Stadt Regensburg, abgerufen am 19. August 2021.
- ↑ Stadtentwässerung in Zahlen. Göttinger Entsorgungsbetriebe, abgerufen am 24. August 2021.
- ↑ Kläranlage Im Rinschenrott. Göttinger Entsorgungsbetriebe, abgerufen am 24. August 2021.
- ↑ 30. Fortschreibung des niedersächsischen Krankenhausplanes 2015. In: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration: Krankenhausplanung. Abgerufen am 28. Juni 2016.
- ↑ Herr Schmetz und die Not der Kommunen. Abgerufen am 1. Dezember 2024.
- ↑ goest.de aktuell wurde beendet. In: goest.de. Göttinger Stadtinfo, 6. Januar 2020, abgerufen am 13. September 2021.
- ↑ Göttinger Tageblatt. Göttinger Tageblatt, abgerufen am 24. September 2021.
- ↑ Hessisch/Niedersächsische Allgemeine. In: hna.de. Hessisch/Niedersächsische Allgemeine, abgerufen am 24. September 2021.
- ↑ Sektion Göttingen, Deutscher Alpenverein, alpenverein.de, abgerufen am 6. Juli 2022.
- ↑ Artikel der TAZ.
- ↑ Michael Geisendorf: Kiste Bier vom 05-Vorstand für Meisterschaft. Göttinger Tageblatt, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 24. September 2015; abgerufen am 19. Juni 2014. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Braunschweiger TSC und Grün-Gold-Club Bremen tanzen zum WM-Titel. In: ndr.de. 16. Oktober 2022, abgerufen am 16. Oktober 2022.
- ↑ BG74 Göttingen Generals. In: BG74 Göttingen Generals. (generals.de [abgerufen am 12. Februar 2018]).
- ↑ BG 74 Göttingen – News. Abgerufen am 12. Februar 2018.
- ↑ Göttinger Tageblatt, Eichsfelder Tageblatt, Göttingen, Eichsfeld, Niedersachsen, Germany: Generals feiern Super Bowl mit Party im Paulaner. Abgerufen am 12. Februar 2018.
- ↑ Football: Generals zurück in die Oberliga. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 31. Januar 2018 (hna.de [abgerufen am 12. Februar 2018]).
- ↑ goettinger-tageblatt.de ( des vom 24. September 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ gross-ellershausen.de ( vom 22. Mai 2015 im Internet Archive)
- ↑ dtfl.de ( vom 25. Februar 2016 im Internet Archive)
- ↑ www.asc46.de ( vom 25. Februar 2016 im Internet Archive)
- ↑ goettinger-tageblatt.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive ) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)
- ↑ Special Olympics: Host Towns. (PDF) Special Olympics, März 2023, abgerufen am 13. Mai 2023.
- ↑ Host Town Program. Abgerufen am 13. Mai 2023.
- ↑ Halbmarathon. In: ASC Göttingen. Abgerufen am 16. April 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Fast 3300 Voranmeldungen für den Göttinger Altstadtlauf. 24. Juli 2014, abgerufen am 16. April 2026.
- ↑ Göttinger Altstadtlauf - Das Laufevent in der Göttinger Innenstadt. Abgerufen am 16. April 2026.
- ↑ Deutsche Bundesbank (Hrsg.): Von der Baumwolle zum Geldschein. Eine neue Banknotenserie entsteht. 2. Auflage. Verlag Fritz Knapp GmbH, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-611-00222-4, S. 125.
- ↑ Historische Flotte, lh-taufnamen.de
- ↑ Lufthansa: Bald fliegt wieder ein „Göttingen“-Airbus um die ganze Welt. 4. März 2019, abgerufen am 23. Februar 2021.
- ↑ ICE Namensliste. In: bus-tram.de. 17. August 2010, abgerufen am 13. September 2021.



























