Der Konstrukteur Étienne Lepicard hatte mit dem Type L2 bereits ein kleines Frontantriebsmodell entwickelt, das 1931 auf den Markt kam. Der Type L8 war als größere Ergänzung gedacht. Das Fahrzeug ist größer und stärker motorisiert. Premiere war auf dem Pariser Autosalon im Oktober 1933.[1]
Zweite Besonderheit ist, dass der vorn im Fahrgestell eingebaute Motor die Vorderräder antreibt. Zum Vergleich: der Citroën Traction Avant erschien ein Jahr später.
Die Wagen wurden bis 1936 produziert, dann gab Derby die Fahrzeugproduktion auf.[4]
Geplant war eine Serie von 100 Fahrzeuge. Wie viele tatsächlich hergestellt wurden, bleibt unklar. Es gibt Angaben von weniger als 10,[5] 10[6], mindestens 11[7], 20[2], etwa 20[8] und maximal 30[9].
Nur ein Fahrzeug ist erhalten geblieben. Es ist ein Roadster von 1933 mit Aufbau von Duval. Henri Malartre fand das Fahrzeug nach dem Zweiten Weltkrieg, restaurierte es und stellte es in seinem Musée Henri Malartre aus. In den 1960er Jahren verkaufte er es. Am 9. Februar 2008 wurde es für 71.482 Euro versteigert.[7] Es ist im Tampa Bay Automobile Museum in Florida ausgestellt.[6]
Harald H. Linz, Halwart Schrader:Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Derby (I).
George Nicholas Georgano (Hrsg.):The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Band1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S.423–424 (englisch).
↑Harald H. Linz, Halwart Schrader:Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Derby (I).
↑Derby 1934. Auf classiccarcatalogue.com, abgerufen am 25. Februar 2023 (englisch).