Deinze, Kirche: parochiekerk Sint-Martinus en Sint-Antonius Abt
Deinze ist eine belgische Stadt in der Provinz Ostflandern mit 45.471 Einwohnern (Stand 1.Januar 2024). Deinze besteht aus den Teilgemeinden Astene, Bachte-Maria-Leerne, Deinze, Gottem, Grammene, Hansbeke, Landegem, Meigem, Merendree, Nevele, Petegem-aan-de-Leie, Poesele, Sint-Martens-Leerne, Vinkt, Vosselare, Wontergem und Zeveren. Die deutsche Partnerstadt von Deinze ist Rheinbach bei Bonn.
Die etwa 20km südwestlich von Gent liegende Stadt wurde erstmals im Jahr 890 unter dem Namen Donsa erwähnt und liegt an dem Fluss Leie. Hier blühte vom Mittelalter bis nach dem Ersten Weltkrieg die Flachsindustrie.
Der Geflügelmarkt von Deinze hat eine überregionale Bedeutung, die dort jeden Mittwoch ermittelten Preise für Geflügel und Eier sind wichtige Eckdaten für die Europäische Union.
In Deinze besteht eine große Produktionsstätte und eine Raffinerie des Pflanzenöl-Herstellers Group Vandamme.[2]
Schloss Ooidonk wurde 1595 im spanisch-flämischen Stil auf den Fundamenten einer abgebrannten Festung erbaut und ist eines der prächtigsten Schlösser in Belgien. Zusätzlich dazu steht im Ort die Liebfrauen-Pfarrkirche aus dem 13. Jahrhundert, mit ihrer wertvollen Einrichtung aus dem 18. Jahrhundert. Diese Kirche ist ein charakteristisches Beispiel für die Scheldegotik. In der Teilgemeinde Astene findet man einen etwa 5km langen abgeschnittenen Arm der Leie. Dies ist ein wahres Paradies für Fischer.
Schloss Ooidonk
Liebfrauenkirche und Zugbrücke im Stadtzentrum von Deinze