Cúcuta
| Cúcuta | |||
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Lage der Gemeinde Cúcuta auf der Karte von Norte de Santander | |||
| Koordinaten | 7° 53′ 53″ N, 72° 30′ 29″ W | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Kolumbien | ||
| Norte de Santander | |||
| Stadtgründung | 1733 | ||
| Einwohner | 793.211 (2025) | ||
| Stadtinsignien | |||
| Detaildaten | |||
| Fläche | 165 km² | ||
| Bevölkerungsdichte | 4.807 Ew./km2 | ||
| Höhe | 320 m | ||
| Stadtgliederung | 10 Bezirke (comunas) | ||
| Gewässer | Río Pamplonita, Río Táchira, Río Zulia | ||
| Zeitzone | UTC−5 | ||
| Stadtvorsitz | Jorge Acevedo Peñaloza (2024–2027) | ||
| Website | |||
Cúcuta (offiziell San José de Cúcuta) ist Hauptstadt sowie eine Gemeinde (municipio) im Departamento Norte de Santander in Kolumbien. Sie ist mit 793.000 Einwohnern (Stand: 2025)[1] die siebtgrößte Stadt des Landes. Cúcuta liegt im Nordosten Kolumbiens an der Grenze zu Venezuela und ist das Zentrum der Metropolregion Cúcuta.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geografische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Cúcuta liegt auf ca. 320 Meter über dem Meeresspiegel und ist ca. 600 Kilometer von Bogotá und ca. 550 Kilometer von Caracas in Venezuela entfernt. Sie wird vom Río Pamplonita durchflossen, der bei Puerto Santander in den Río Zulia mündet. Am östlichen Stadtrand, an der Grenze zu Venezuela, verläuft der Río Táchira, der im Nordosten der Stadt in den Río Pamplonita mündet.
Die Gemeinde grenzt im Norden an Tibú, Puerto Santander sowie an den Bundesstaat Zulia in Venezuela, im Osten an den venezolanischen Bundesstaat Táchira, im Süden an Villa del Rosario, Los Patios und Bochalema und im Westen an San Cayetano, El Zulia und Sardinata.
Der östliche Nachbarort in Venezuela ist Ureña. Im Südosten liegt, ebenfalls in Venezuela, der Ort San Antonio, der mit Cúcuta eine kleine „Freizone“ bildet; das heißt, dass die Bewohner beider Länder sich in beiden Städten bewegen können.
Gemeindegliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Comunas von Cúcuta
- Ländlicher Teil von Cúcuta
- Metropolregion Cúcuta
Die Stadt ist in zehn Stadtbezirke („comunas“) unterteilt, die wiederum in 6.185 Viertel („barrios“) unterteilt sind. Das ländliche Gebiet der Gemeinde Cúcuta besteht aus zehn Corregimientos und neun ländlichen Verwaltungsuntereinheiten („caseríos“).
- Comunas
- Centro
- Centro Oriental
- Sur Oriental
- Oriental
- Nororiental
- Norte
- Noroccidental
- Occidental
- Suroccidental
- Cementerio
- Metropolregion
Zur Metropolregion Cúcuta gehören neben Cúcuta die Gemeinden Los Patios, Villa del Rosario, San Cayetano, El Zulia und Puerto Santander. Die Metropolregion wurde offiziell 1991 gebildet.
Klima
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Cúcuta
Quelle: wetterkontor.de | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Durchschnittswerte 1961–1990
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Cúcuta wurde 1733 gegründet. Simón Bolívar eroberte 1813 die Stadt und setzte von hier den Marsch auf Caracas fort. In der Rosenkranzkirche tagte 1821 der konstituierende Kongress von Großkolumbien.
Am 18. Mai 1875 wurde die Stadt von einem Erdbeben größtenteils zerstört, aber relativ schnell wieder aufgebaut. 1888 wurde Cúcuta an das Eisenbahnnetz angeschlossen.
Seit 1956 ist Cúcuta Sitz des römisch-katholischen Bistums Cúcuta. 1962 wurde die Universität Francisco de Paula Santander in Cúcuta gegründet. Darüber hinaus gibt es einen Campus der Universität Pamplona, die 1960 gegründet wurde.[2]
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kathedrale
- Innenraum der Kathedrale
- Uhrenturm
- Gouverneurspalast
- Denkmal der Schlacht von Cúcuta
- Denkmal Pi
- Rathaus
- Universität


Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Cúcuta verfügt über einen Flughafen, den Aeropuerto Internacional Camilo Daza (IATA-Flughafencode: CUC), der von Avianca, LAN Colombia, Copa Airlines Colombia und Satena mehrmals täglich angeflogen wird und die Stadt mit allen Großstädten Kolumbiens verbindet.
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Cúcuta ist die Fußballmannschaft Cúcuta Deportivo beheimatet, die derzeit in der zweiten Liga spielt. Der größte Erfolg des Vereins war der Gewinn der Erstliga-Meisterschaft 2006. Die Spielstätte von Cúcuta Deportivo ist das Estadio General Santander, das 42.901 Zuschauern Platz bietet.
Cúcuta war einer der Austragungsorte der Basketball-Weltmeisterschaft 1982 und alleiniger Austragungsort der Basketball-Südamerikameisterschaft 1955, und der Basketball-Südamerikameisterschaft der Damen 1984.
Söhne und Töchter der Stadt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Luis Pérez Hernández (1894–1959), römisch-katholischer Ordensgeistlicher, Bischof von Cúcuta
- Virgilio Barco (1921–1997), kolumbianischer Präsident 1986–1990
- José Abrajim Elcure (1922–1986), Pianist, Geiger und Komponist
- Pedro José Pallares (* 1987), Schauspieler
darunter Sportler
- Fabiola Zuluaga (* 1979), Tennisspielerin
- Damián Santín (* 1980), uruguayischer Fußballspieler
- Alexander Guzmán (* 1985), Fußballschiedsrichter
- James Rodríguez (* 1991), Fußballspieler
- Jhonatan Agudelo (* 1992), Fußballspieler
- Yuliana Lizarazo (* 1993), Tennisspielerin
- Camila Osorio (* 2001), Tennisspielerin
- Ángel Barajas (* 2006), Turner
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Población de San José de Cúcuta en 2025. In: telencuestas.com/censos-de-poblacion. Abgerufen am 17. August 2026 (spanisch).
- ↑ Universidad de Pamplona - Reseña Histórica. In: www.unipamplona.edu.co. Abgerufen am 17. Dezember 2015.




