Chamerau
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 12′ N, 12° 45′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Cham | |
| Höhe: | 375 m ü. NHN | |
| Fläche: | 23,4 km² | |
| Einwohner: | 2500 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 107 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 93466 | |
| Vorwahl: | 09944 | |
| Kfz-Kennzeichen: | CHA, KÖZ, ROD, WÜM | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 72 117 | |
| LOCODE: | DE CMA | |
| Gemeindegliederung: | 20 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Kindergartenweg 3 93466 Chamerau | |
| Website: | www.chamerau.de | |
| Erster Bürgermeister: | Stefan Baumgartner[2] | |
| Lage der Gemeinde Chamerau im Landkreis Cham | ||

Chamerau [] ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Cham.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geografische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort liegt im Naturpark Oberer Bayerischer Wald, einige Kilometer östlich der Kreisstadt Cham (Oberpfalz).
Nachbargemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn) sind: Weiding, Arnschwang, Bad Kötzting, Blaibach, Miltach, Zandt, Cham, Runding.
Runding 2 km |
Weiding 7 km |
Arnschwang 10 km |
Cham 7 km |
Bad Kötzting 8 km | |
Zandt 5 km |
Miltach 4 km |
Blaibach 6 km |
| Blasonierung: „In Silber unter einem waagrecht liegenden blauen Schwert schwebend ein golden bewehrter roter Eberrumpf.“[11] | |
| Wappenbegründung: Der Eberrumpf ist das Wappenbild der Chamerauer, eines vom 11. bis zum 15. Jahrhundert im Oberen Bayerischen Wald reich begüterten Adelsgeschlechts mit Stammsitz in Chamerau (später Burg auf dem Haidstein); die Chamerauer waren ursprünglich Ministerialen der Markgrafen von Cham. Das Schwert, Attribut des Apostels Paulus, verweist auf die schon im 13. Jahrhundert bestehende Peter- und-Pauls-Kirche in Chamerau. |
Gemeindepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bauwerke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ehemalige Burg Chamerau war der Sitz der Herren von Chamerau (1180 erstmals erwähnt). Bis auf wenige Spuren (Burgstall, Graben) ist nichts mehr von der Burg erhalten.
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde 1669 erbaut. Die Grundmauern des Turmes stammen aus dem 13. Jahrhundert. 1960 erhielt die Kirche eine Vergrößerung durch einen achteckigen Erweiterungsbau. Das Innere enthält Deckenfresken von 1753 und eine Rokokoausstattung. Bemerkenswert ist der große Taufstein aus dem 13. Jahrhundert mit Apostelfries.
Naturdenkmäler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der sogenannte „Steinerne Ritter“ oder auch „Roßstein“, ein geschliffener Stein im Regen, bildet den Hintergrund zu einer bekannten Sage.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fernstraße
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Chamerau liegt an der neu ausgebauten Bundesstraße 85, circa zehn Kilometer von der Kreisstadt Cham entfernt.
Eisenbahn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Chamerau liegt ein Haltepunkt an der Bahnstrecke Cham–Bad Kötzting, der von der Oberpfalzbahn bedient wird.
Söhne und Töchter der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Helmut Kiefl (* 1942), Politiker (CDU), Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg von 1996 bis 2006
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu).
- ↑ https://www.chamerau.de/rathaus-politik/gemeinderat/
- ↑ Gemeinde Chamerau in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 5. Januar 2018.
- ↑ Gemeinde Chamerau, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 19. Dezember 2021.
- ↑ Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 14. Juli 2020, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 2. Februar 2021; abgerufen am 29. Januar 2021.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 643 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Gemeinderat. Gemeinde Chamerau, abgerufen am 5. Juni 2020.
- ↑ Bekanntmachung des abschließenden Ergebnisses der Wahl des ersten Bürgermeisters am 8. März 2026 (PDF), auf chamerau.de
- ↑ Bekanntmachung des abschließenden Ergebnisses der Wahl des Gemeinderats am 8. März 2026 (PDF), auf chamerau.de
- ↑ Gemeinderat ab Mai 2020, abgerufen am 14. August 2020
- ↑ Wappen von Chamerau in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte

