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Haderstadl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Haderstadl
Stadt Cham
Koordinaten: 49° 11′ N, 12° 43′ OKoordinaten: 49° 11′ 8″ N, 12° 42′ 46″ O
Einwohner: 218 (25. Mai 1987)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Eingemeindet nach: Chammünster
Postleitzahl: 93413
Vorwahl: 09971

Haderstadl ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Cham[1] und eine Gemarkung im oberpfälzischen Landkreis Cham in Ostbayern.

Lage und Verkehrsanbindung

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Das Kirchdorf Haderstadl liegt etwas mehr als sechs Kilometer südöstlich des Stadtkerns von Cham.

Die Gemarkung Haderstadl liegt im Gebiet der Stadt Cham[2] und von Chamerau und hat eine Fläche von etwa 7344 Hektar.[3]

Urkundlich wurde der Ort erstmals im Jahr 1280 erwähnt. Der Name „Hedrichstal“ oder „Haderstadel“ geht auf den frühmittelalterlichen Wirtschaftshof der ehemaligen Burganlage auf dem Lamberg zurück.[4]

1818 wurde die Landgemeinde Haderstadl durch das bayerische Gemeindeedikt gebildet. Sie umfasste folgende Orte:

  • Haderstadl
  • Hilm
  • Hörwalting
  • Kühberg
  • Lamberg
  • Oberstaning
  • Wallmering
  • Wölsting

Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Haderstadl größtenteils nach Chammünster eingemeindet, Hörwalting, Oberstaning, Wallmering und Wölsting kamen zu Chamerau.[5] Durch die Eingemeindung von Chammünster in die Stadt Cham am 1. Mai 1978 wurde Haderstadl ein Stadtteil von Cham.[6][7]

  • Katholische Filialkirche Mariä Mutterschaft (1962–64) mit historischer Ausstattung
  • Wohnstallhaus des sogenannten Golanerl-Hofs

Einzelnachweise

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  1. Gemeinde Cham, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 21. Dezember 2021.
  2. Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. Februar 2022, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Februar 2021; abgerufen am 7. Mai 2022.
  3. Gemarkung Haderstadl. In: geolytics.de. Abgerufen am 15. Juni 2022.
  4. Haderstadl: Ursprung als Wirtschaftshof? In: Mittelbayerische Zeitung. 28. April 2025, abgerufen am 12. Juli 2025.
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 439.
  6. Stadt Cham: Ehemalige Gemeinden. Abgerufen am 8. April 2019.
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 644 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).