Affeltrangen
Erscheinungsbild
| Affeltrangen | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | |||||||||||
| Kanton: | |||||||||||
| Bezirk: | Weinfelden | ||||||||||
| BFS-Nr.: | 4711 | ||||||||||
| Postleitzahl: | 9556 Affeltrangen 9562 Märwil | ||||||||||
| UN/LOCODE: | CH MAE (Märwil) | ||||||||||
| Koordinaten: | 718857 / 264075 | ||||||||||
| Höhe: | 489 m ü. M. | ||||||||||
| Höhenbereich: | 469–629 m ü. M.[1] | ||||||||||
| Fläche: | 14,43 km²[2] | ||||||||||
| Einwohner: | 2880 (31. Dezember 2024)[3] | ||||||||||
| Einwohnerdichte: | 200 Einw. pro km² | ||||||||||
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 20,3 % (31. Dezember 2024)[4] | ||||||||||
| Website: | www.affeltrangen.ch | ||||||||||
Affeltrangen | |||||||||||
| Lage der Gemeinde | |||||||||||
| 1850 | 1900 | 1910 | 1941 | 1950 | 1970 | 1990 | 2000 | 2010 | 2018 | 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Politische Gemeinde[10] | 2135 | 2325 | 2546 | 2824[11] | |||||||
| Munizipalgemeinde[7][10] | 1505 | 1133 | 1240 | 1241 | 1484 | 1614 | 1834 | ||||
| Ortsgemeinde[7] | 437 | 406 | 518 | 467 | 671 | 773 | |||||
Von den insgesamt 2824 Einwohnern der Gemeinde Affeltrangen am 31. Dezember 2023 waren 523 bzw. 18,5 % ausländische Staatsbürger. 973 (34,5 %) waren evangelisch-reformiert und 778 (27,5 %) römisch-katholisch. Die Ortschaft Affeltrangen zählte zu diesem Zeitpunkt 1098 Bewohner.[11]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2016 bot Affeltrangen 1004 Personen Arbeit (umgerechnet auf Vollzeitstellen). Davon waren 11,2 % in der Land- und Forstwirtschaft, 58,6 % in Industrie, Gewerbe und Bau sowie 30,2 % im Dienstleistungssektor tätig.[12]
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sehenswert ist die evangelische Kirche. Das Schiff und der Turm stammen zum Teil aus dem 13. und 14., der Chor aus dem 15. Jahrhundert. 1882 und 1934 erfolgten umfassende Umbauten.
Oberhalb von Zezikon befindet sich das Schloss Wildern.
- Reformierte Kirche
- Reformierte Kirche, Innenansicht
- Katholische Kapelle
- Verkehrskreisel im Dorfzentrum
- Fachwerkhaus
- Bahnhof Tobel-Affeltrangen (1965)
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alder Garage
- Blättler Holzbau GmbH
- Volg Affeltrangen
Verkehr
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Affeltrangen ist über die Thurbo-Bahnlinie mit den Stationen Tobel-Affeltrangen und Märwil mit den Schnellzugsstationen Wil und Weinfelden sowie über den Publicar mit dem Kantonshauptort Frauenfeld verbunden.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Walter Bion (1830–1909), Pädagoge, reformierter Theologe
- Arnold Dodel-Port (1843–1908), Botaniker
- Hans Thomann (1899–1988), Militär
- Josef Häfeli (* 1950), Troubadour
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- André Salathé: Affeltrangen. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 30. Mai 2001.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Affeltrangen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- 1 2 Eugen Nyffenegger, Oskar Bandle u. a.: Die Siedlungsnamen des Kantons Thurgau. Herkunft und Bedeutung der Namen der Ortschaften, Weiler und Höfe im Kanton Thurgau. 1. Halbband: Einführung und historisches Namenlexikon A – I. Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2003, ISBN 3-7193-1309-3, S. 179 f.
- ↑ Ortschaften und ihre Wohnbevölkerung. Ausgabe 2019. Auf der Website der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau (Excel-Tabelle; 0,1 MB), abgerufen am 20. Juni 2022.
- 1 2 3 4 5 6 7 André Salathé: Affeltrangen. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 30. Mai 2001.
Diese Abschnitte basieren weitgehend auf dem Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz (HLS), der gemäss den Nutzungshinweisen des HLS unter der Lizenz Creative Commons – Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0) steht. - ↑ StiASG, Urk. I 73. Online auf e-chartae, abgerufen am 12. Juni 2020.
- 1 2 Gemeindewappen. Auf der Webseite des Staatsarchivs des Kantons Thurgau, abgerufen am 8. Dezember 2019
- 1 2 3 Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden. Kanton Thurgau, 1850–2000 (Excel-Tabelle; 0,1 MB),
Wohnbevölkerung – Wohnbevölkerung der Gemeinden 1990, 2000, 2010 und 2011 (PDF; 1,3 MB) und
Ortschaften und ihre Wohnbevölkerung. Ausgabe 2019 (Excel-Tabelle; 0,1 MB). Auf der Website der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau, abgerufen am 20. Juni 2022. - 1 2 3 Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung 2024. Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld, 2024, abgerufen am 12. Juni 2024.
- ↑ Thurgau in Zahlen 2019. Auf der Website der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau (PDF-Datei; 1,8 MB), abgerufen am 28. April 2020.
- Schweizerische Arealstatistik. Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. ( vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau.
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