AC Mailand
| AC Mailand | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fußballunternehmen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Name | Associazione Calcio Milan S.p.A. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sitz | Mailand, Italien | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gründung | 16. Dezember 1899 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Farben | rot, schwarz | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Aktionäre | 99,93 %: RedBird Capital Partners 0,07 %: Kleinaktionäre | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Präsident | Paolo Scaroni | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Website | acmilan.com | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Erste Mannschaft | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Cheftrainer | Rúben Amorim | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spielstätte | Giuseppe-Meazza-Stadion | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Plätze | 75.817 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Liga | Serie A | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2025/26 | 5. Platz | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Saisondaten 1949–1960 | ||||
| Saison | Platz | Tore | Punkte | International |
|---|---|---|---|---|
| Serie A 1949/50 | 2. | 118:45 | 57:19 | |
| Serie A 1950/51 | 1. | 107:39 | 60:16 | Sieger im Coupe Latine |
| Serie A 1951/52 | 2. | 87:41 | 53:23 | |
| Serie A 1952/53 | 3. | 64:34 | 43:25 | Sieger im Coupe Latine |
| Serie A 1953/54 | 3. | 66:39 | 44:24 | |
| Serie A 1954/55 | 1. | 81:35 | 48:20 | |
| Serie A 1955/56 | 2. | 70:48 | 41:27 | Halbfinale im Landesmeister-Pokal |
| Serie A 1956/57 | 1. | 65:40 | 48:20 | 3. Platz im Coupe Latine |
| Serie A 1957/58 | 9. | 61:47 | 32:36 | Finale im Landesmeister-Pokal |
| Serie A 1958/59 | 1. | 84:32 | 52:16 | |
| Serie A 1959/60 | 3. | 56:37 | 44:24 | 1. Runde im Landesmeister-Pokal |
Nach dem Zweiten Weltkrieg verstärkten sich die Rossoneri mit den schwedischen Spielern Gunnar Gren, Gunnar Nordahl und Nils Liedholm, die als Gre-No-Li bekannt wurden, und fanden zu alter Spielstärke zurück.[3] Die Defensive wurde um Cesare Maldini herum aufgebaut und von Kapitän Andrea Bonomi angeführt; mit der Treffsicherheit des Torjägers Nordahl feierte Milan 1951 die vierte Meisterschaft. Als Mitte der 50er Jahre zudem die Südamerikaner Juan Schiaffino und José Altafini zum Verein stießen, wurde die Überlegenheit in der italienischen Liga immer deutlicher. Bis Ende der 1950er Jahre wurde in der Serie A bis auf eine Ausnahme stets einer der ersten drei Tabellenplätze erreicht, wobei es allein vier Meistertitel zu bejubeln gab.
Im seit 1958 wieder ausgespielten Italienischen Fußball-Pokal blieben Erfolge aus. So schied man außer 1958 immer im ersten Spiel aus. 1958 schaffte man immerhin den Sprung ins Viertelfinale, wo man am FC Bologna scheiterte.
International behauptete man sich hingegen ebenso regelmäßig wie in der nationalen Meisterschaft. 1951 wurde die Coupe Latine, ein Pokalwettbewerb für Vereinsmannschaften aus Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und anderen Staaten mit romanischer Sprache, nach Mailand geholt, als man im Finalspiel den OSC Lille schlug. 1953 wiederholte man diesen Erfolg durch einen Finalsieg gegen Athletic Bilbao. Im neu geschaffenen Europapokal der Landesmeister erreichte man in der Erstauflage das Halbfinale, wo man knapp am späteren Pokalsieger Real Madrid scheiterte. 1958 schaffte man den Sprung ins Finale und scheiterte dort nach zweimaliger Führung erneut an den Spaniern.
Aufstieg zur europäischen Spitzenmannschaft (1960–1969)
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Nach der Saison 1960/61 wurde Nereo Rocco vom Sportdirektor Giuseppe Viani als Trainer verpflichtet. Viani hatte vormals selbst als Trainer fungiert und mit Milan einen Titel errungen, jedoch einen Herzinfarkt erlitten und sich nun auf eine Rolle als Sportdirektor zurückgezogen.[4] Mit Rocco und dem Neuzugang Gianni Rivera als prägendem Mittelfeldspieler gewann Milan vier nationale Titel.[5] Auch auf internationaler Ebene feierte man weiterhin Erfolge. Nachdem die Italiener 1956 und 1958 im Halbfinale bzw. im Finale des Europapokals der Landesmeister jeweils am spanischen Vertreter Real Madrid gescheitert waren, errangen sie am 22. Mai 1963 mit einem 2:1-Endspielsieg gegen Benfica Lissabon erstmals den bedeutendsten europäischen Titel.[6]
Den Gewinn des Weltpokals verpasste man allerdings, nachdem man gegen den Gewinner der südamerikanischen Klubmeisterschaft FC Santos im entscheidenden Spiel mit 0:1 unterlegen war.[7] Zuvor hatten beide Mannschaften zuhause ihren Gegner jeweils mit 4:2 bezwungen.


1964 schied die AC Mailand als Titelverteidiger bereits im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten Real Madrid aus. Im Jahr 1967 gewann man zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den nationalen Pokalwettbewerb. Im Finale der Coppa Italia wurde Calcio Padova mit 1:0 geschlagen. Nachdem 1964 und 1965 jeweils der Stadtrivale Inter sowohl den Europapokal der Landesmeister als auch den Weltpokal gewonnen hatte und somit in der Anzahl der Erfolge an Milan vorbeigezogen war, folgte 1968 der zweite große internationale Triumph für die Rossoneri, als sie gegen den deutschen Vertreter Hamburger SV den Europapokal der Pokalsieger gewannen.[8] Ein Jahr später gewann die AC Mailand zum zweiten Mal den Europapokal der Landesmeister. Dabei schlugen sie die Mannschaft von Ajax Amsterdam deutlich mit 4:1.[9] Diesmal blieben die Mailänder auch im Duell gegen den Vertreter aus Südamerika Sieger und gewannen somit erstmals den Weltpokal. Dabei setzten sie sich gegen den Vorjahressieger Estudiantes de La Plata aus Argentinien durch, als sie nach einem deutlichen 3:0-Heimerfolg im Rückspiel knapp mit 1:2 unterlagen.[10] Der europäische Vereinstitel wurde aber wiederum nicht verteidigt, da man in der darauf folgenden Saison im Achtelfinale gegen den späteren Turniersieger Feyenoord Rotterdam ausschied.
Nachdem man 1972 im Finale gegen die SSC Neapel zum zweiten Mal den nationalen Pokal gewonnen hatte, war man 1973 ebenfalls zum zweiten Mal den Pokalsiegerwettbewerb siegreich. Dabei wurde im Endspiel die Mannschaft von Leeds United bezwungen.[11] Ein Jahr später verteidigte man die Coppa Italia im Finalspiel gegen Juventus Turin. Auch im Pokal der Pokalsiegerwettbewerb stand man erneut im Finale, wo man überraschend mit 0:2 gegen den Pokalsieger aus der DDR, den 1. FC Magdeburg verlor.[12]
Ende der 1970er Jahre wurden weitere Erfolge gefeiert, so entschied man 1976/77 zum vierten Mal den nationalen Pokalwettbewerb für sich und schlug dabei im Finale den Erzrivalen Inter Mailand mit 2:0. In der Spielzeit 1978/79, Gianni Riveras letzter Saison, gewann die AC Mailand zum zehnten Mal die Meisterschaft. Nach dem letzten Spieltag stand man vor der AC Perugia und Juventus Turin auf Platz eins.[13]
1979/80 endete die Erfolgsserie, als der Klub zusammen mit Lazio Rom wegen illegaler Wettgeschäfte vom italienischen Fußballverband zum Zwangsabstieg in die Serie B verurteilt wurde.[14] Auch wenn Milan umgehend der Wiederaufstieg gelang, erholte sich der Verein nur langsam und musste im Jahr darauf erneut den Weg in die zweite Liga antreten. Nach dem neuerlichen Abstieg in die Serie B gelang wiederholt der sofortige Wiederaufstieg in die oberste Spielklasse. Unter anderem wurde dies erreicht, da Lokalrivale Inter den Rossoneri drei Spieler auslieh, da Milan zu dieser Zeit nicht über die finanziellen Mittel verfügte, eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen.[15]
Sacchis „Gli Immortali“ (1986–1990)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saisondaten 1986–1990 | ||||
| Saison | Platz | Tore | Punkte | International |
|---|---|---|---|---|
| Serie A 1985/86 | 7. | 26:24 | 31:29 | UEFA-Pokal, 1. Runde |
| Serie A 1986/87 | 6. | 31:21 | 35:25 | |
| Serie A 1987/88 | 1. | 43:14 | 45:15 | UEFA-Pokal, 2. Runde |
| Serie A 1988/89 | 3. | 61:25 | 46:22 | Europapokal der Landesmeister, Sieger |
| Serie A 1989/90 | 2. | 56:27 | 49:19 | Europapokal der Landesmeister, Sieger |

Als der italienische Unternehmer Silvio Berlusconi 1986 die Aktienmehrheit am Verein erwarb,[1] fand die AC Mailand wieder in die Erfolgsspur zurück. Die Mannschaft erfuhr einen erheblichen Neuaufbau, dabei wurde mit Arrigo Sacchi ein Trainer verpflichtet, welcher einen offensiven Fußball bevorzugte. Neben Roberto Donadoni wurden die Niederländer Ruud Gullit, Marco van Basten und Frank Rijkaard verpflichtet. Neben diesen offensiven Spielern und den beiden Verteidigern Franco Baresi und Paolo Maldini entwickelte sich eine schlagkräftige Mannschaft, welche ab Ende der achtziger Jahre den europäischen Vereinsfußball zu dominieren begann.
Während dieser Zeit wurde das Team Gli Immortali („Die Unsterblichen“) genannt. Dabei gewann Milan 1988 zum elften Mal die Meisterschaft; 1989 gewann man den Europapokal der Landesmeister[16], den Europäischen Supercup und den Weltpokal. In der nationalen Meisterschaft hingegen musste man sich am Saisonende mit dem dritten Rang hinter dem Stadtrivalen Inter und dem SSC Neapel begnügen.
1990 gelang Sacchis Mannschaft die erfolgreiche Titelverteidigung im Europapokal der Landesmeister.[17] In der heimischen Liga musste man sich auch in diesem Jahr geschlagen geben und belegte hinter dem von Diego Maradona angeführten SSC Neapel in der Endabrechnung Platz zwei.
Capellos „Gli Invincibili“ (1991–1996)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saisondaten 1991–2000 | ||||
| Saison | Platz | Tore | Punkte | International |
|---|---|---|---|---|
| Serie A 1990/91 | 2. | 46:19 | 46:19 | Europapokal der Landesmeister Viertelfinale |
| Serie A 1991/92 | 1. | 74:21 | 56:12 | |
| Serie A 1992/93 | 1. | 65:32 | 50:18 | UEFA-Champions-League-Finale |
| Serie A 1993/94 | 1. | 36:15 | 50:18 | UEFA-Champions-League-Sieger |
| Serie A 1994/95 | 4. | 53:32 | 60 | UEFA Champions-League-Finale |
| Serie A 1995/96 | 1. | 60:24 | 73 | UEFA-Pokal-Viertelfinale |
| Serie A 1996/97 | 11. | 43:44 | 43 | UEFA-Champions-League-Gruppenphase |
| Serie A 1997/98 | 10. | 37:43 | 44 | |
| Serie A 1998/99 | 1. | 59:34 | 70 | |
| Serie A 1999/2000 | 3. | 65:40 | 61 | UEFA-Champions-League-Gruppenphase |
| Serie A 2000/01 | 6. | 56:46 | 49 | UEFA-Champions-League 2. Gruppenphase |
1991 verließ Arrigo Sacchi den Verein, um die italienische Fußballnationalmannschaft zu trainieren. Auch unter seinem Nachfolger Fabio Capello blieb die AC Mailand erfolgreich. Mit Zvonimir Boban und Dejan Savićević sowie Jean-Pierre Papin wurden weitere Weltklassespieler verpflichtet. Doch wie schon im Jahr zuvor reichte es in der nationalen Meisterschaft wieder nur für den zweiten Platz. Diesmal musste man der Mannschaft von Sampdoria Genua den Vortritt lassen. Auch im Europacup scheiterte Milan bereits im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten, dem französischen Meister Olympique Marseille: Nachdem der Titelverteidiger als Gastgeber im ersten Spiel nicht über ein Unentschieden hinausgekommen war, musste das Rückspiel in Marseille unbedingt gewonnen werden. Als beim Stand von 1:0 für die Franzosen kurz vor Schluss im Stadion die Flutlichtanlage ausfiel, nahmen das die Italiener zum Anlass, das Spiel abzubrechen. Daraufhin wurde der Verein für sein eigenmächtiges Handeln für ein Jahr von allen europäischen Klubwettbewerben ausgeschlossen.
In der Saison 1991/92 gewann man nach vier Jahren wieder den Scudetto gewinnen. Bezeichnet als Gli Invicibili („Die Unbesiegbaren“), spielte Capellos Mannschaft sehr offensiven Fußball und blieb dabei die gesamte Saison über in 58 Spielen ungeschlagen. In der folgenden Saison folgte erneut ein dominantes Jahr; am Ende der Saison stand erneut der Titelgewinn. Wiederum zeigte Capellos Mannschaft zunächst ein sehr offensivbetontes Spiel; Milan gewann 5:3 gegen Lazio, 7:3 in Florenz und schlug Napoli 5:0 und Sampdoria 5:1. Nachdem Marco van Basten sich eine schwere Verletzung zugezogen hatte (aufgrund der er zwei Jahre später zurücktrat), endete diese Phase jedoch; Capello stellte die Taktik der Mannschaft völlig um und ließ nun sehr defensiv spielen. Der dritte Meistertitel in Folge in der Saison 1993/94 wurde aufgrund der starken Verteidigung um Baresi, Maldini, Costacurta, Tassoti und später auch Desailly gewonnen; Milan erlaubte in 34 Spielen nur 15 Gegentore und schoss selbst 36 Tore.[18]
Ab der Saison 1992/93 durfte Milan wieder am höchsten europäischen Klubwettbewerb teilnehmen, welcher erstmals unter der Bezeichnung UEFA Champions League durchgeführt wurde. Dabei gelang auf Anhieb wieder der Einzug ins Finale, wo man auf den letzten europäischen Bezwinger aus Marseille traf. Obwohl Milan als klarer Favorit in das Spiel ging, misslang die Revanche für die Viertelfinalniederlage zwei Jahre zuvor. Olympique Marseille hingegen feierte durch einen knappen 1:0-Sieg den ersten Gewinn der europäischen Königsklasse.

Im darauf folgenden Jahr zogen die Mailänder wiederum in das Finale ein. Dabei vermochte die Mannschaft in der Vorrunde mit ihrem schon markanten Defensivfußball nur wenig zu überzeugen und gewann von sechs Spielen gerade einmal zwei, bei vier Unentschieden. Aus diesem Grund galt man nach langer Zeit wieder als Außenseiter, da mit dem FC Barcelona eine Mannschaft gegenüberstand, welche nach Ansicht vieler Beobachter den offensivsten und torreichsten Fußball dieser Zeit praktizierte. Doch letztlich blieb die erwartete Wachablösung im europäischen Vereinsfußball aus. AC Mailand übernahm im Athener Olympiastadion vor 76.000 Zuschauern von Beginn an die Initiative und besiegte seinen spanischen Kontrahenten deutlich mit 4:0.[19]
Auch 1995 kam Milan zum nunmehr dritten Mal in Folge ins Finale der Champions League. Die mittlerweile in die Jahre gekommenen Stars unterlagen dabei den „jungen Wilden“ von Ajax Amsterdam im Wiener Ernst-Happel-Stadion mit 0:1. Der zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 18-jährige Patrick Kluivert erzielte kurz vor Ende der regulären Spielzeit das entscheidende Tor.[20]
Mit dieser Niederlage ging in der europäischen Königsklasse eine 7-jährige Ära zu Ende, in welcher die AC Mailand eine prägende Rolle innehatte, welche in seiner Dominanz nur mit der von Real Madrid in den späten 1950er-Jahren zu vergleichen war. Milan erreichte in dieser Zeit fünfmal das Finale, wobei man letztlich dreimal Europas Fußballkrone errang.
Milan unter Ancelotti (2001–2009)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saisondaten 2001–2009 | ||||
| Saison | Platz | Tore | Punkte | International |
|---|---|---|---|---|
| Serie A 2001/02 | 4. | 47:33 | 55 | UEFA-Pokal-Halbfinale |
| Serie A 2002/03 | 3. | 65:24 | 61 | UEFA-Champions-League-Sieger |
| Serie A 2003/04 | 1. | 65:24 | 82 | UEFA-Champions-League-Viertelfinale |
| Serie A 2004/05 | 2. | 63:28 | 79 | UEFA-Champions-League-Finale |
| Serie A 2005/06 | 3. | 85:31 | 58 | UEFA-Champions-League-Halbfinale |
| Serie A 2006/07 | 4. | 57:36 | 61 | UEFA-Champions-League-Sieger |
| Serie A 2007/08 | 5. | 66:38 | 64 | UEFA-Champions-League-Achtelfinale |
| Serie A 2008/09 | 3. | 70:35 | 74 | UEFA-Pokal-Sechzehntelfinale |
Danach endete vorerst die Überlegenheit der AC Mailand, da die Mannschaft im Umbruch stand. Trainer Fabio Capello verließ den Verein und wurde durch Óscar Tabárez aus Uruguay ersetzt. Ruud Gullit hatte schon 1993 sein Engagement beim Verein beendet, Marco van Basten musste wegen anhaltender Verletzungsprobleme seine Karriere beenden, und andere Stars früherer Jahre wie Franco Baresi konnten nicht mehr an ihre alte Leistungsfähigkeit anknüpfen. Neuen spektakulären Verpflichtungen wie die von Roberto Baggio oder George Weah gelang es nicht, die dabei entstehenden Lücken zu nicht schließen, wodurch der Verein in Europa eine Reihe überraschender Niederlagen einstecken musste. In den Jahren 1997 und 1998 war der Klub aus Norditalien weit von den Erfolgen vergangener Tage entfernt, da er in dieser Zeit selbst auf nationaler Ebene nur einen Platz in der unteren Tabellenhälfte erreichte. Nach kurzen erneuten Amtsperioden von Sacchi und Capello wurde Alberto Zaccheroni als Trainer verpflichtet, der die Durststrecke beendete und den Verein 1999 zur erneuten Meisterschaft führte. Trotzdem drehte sich das Trainerkarussell weiter, bis mit Carlo Ancelotti auch der internationale Erfolg zurückkehrte. Nachdem in den folgenden Jahren unter anderem die Torjäger Filippo Inzaghi, Andrij Schewtschenko, die kreativen Mittelfeldspieler Rui Costa, Andrea Pirlo und Clarence Seedorf sowie Abwehrspieler Alessandro Nesta verpflichtet worden waren, galt Milan wieder als eine der spielstärksten Mannschaften Europas und erreichte, nachdem man 2002 zum fünften Mal den nationalen Pokalwettbewerb gewonnen hatte, 2003 zum achten Mal in der Vereinsgeschichte das Finale der Champions League. Hierbei gewann man im Elfmeterschießen gegen den Ligakonkurrenten Juventus Turin und sicherte sich so den wertvollsten Titel Europas zum inzwischen sechsten Mal.[21] In der Saison 2003/04 schied die AC Mailand als Titelverteidiger im Viertelfinale gegen Deportivo La Coruña aus. Nachdem das Hinspiel im Giuseppe-Meazza-Stadion mit 4:1 gewonnen worden war, verlor man das Rückspiel im Estadio Riazor überraschend mit 0:4.[22] National verlief die Saison erfreulicher – man gewann 2004 die 17. Meisterschaft. Andrij Schewtschenko wurde dabei mit 24 Saisontreffern Torschützenkönig.

In der Saison 2004/05 stand die AC Mailand erneut im Finale der Champions League, wo der Gegner diesmal FC Liverpool hieß. Dieses Spiel ging als eines der denkwürdigsten in die Geschichte des europäischen Meistercups ein. Nachdem der große Favorit aus Italien anfangs seinen Gegner nach Belieben beherrscht und zur Halbzeit bereits mit drei Toren geführt hatte, kämpften sich die Engländer wieder ins Spiel zurück und erreichten die Verlängerung. Nachdem diese keine Entscheidung gebracht hatte, wurde der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt, in welchem Milan das schon sicher geglaubte Spiel doch noch verlor.[23]
Ein Jahr später erreichte die AC Mailand das Halbfinale der Champions League und musste sich dort dem späteren Sieger FC Barcelona geschlagen geben.[24]
Im Mai 2006 wurde die italienische Liga von einem Skandal erschüttert, in welchen neben Juventus Turin auch die AC Mailand verwickelt war. Als Konsequenz wurden dem Mailänder Verein für die gerade abgeschlossene Saison 2005/06 44 Punkte abgezogen. Dadurch verlor Milan den zweiten Platz und damit die verbundene direkte Qualifikation für die Champions League 2006/07. Ein Berufungsgericht milderte allerdings den Richterspruch ab und reduzierte die Strafe auf 30 Punkte Abzug, wodurch der Verein in der Endabrechnung noch den dritten Tabellenplatz belegte und zumindest noch die Champions League über die Qualifikationsrunde erreichte. Außerdem bekam der Verein für die darauf folgende Spielzeit 2006/07 einen Abzug von 15 Punkten, welcher nach der Berufung auf acht Punkte reduziert wurde.[25]

Trotz dieses mühevollen Umwegs erreichte Milan in der Saison 2006/07 wiederum das Finale der Champions League, wo mit dem FC Liverpool der Endspielgegner von Istanbul wartete. Doch anders als im legendären Finale von 2005 behielten die Rossoneri hier das bessere Ende für sich und gewannen durch zwei Tore von Filippo Inzaghi verdient mit 2:1[26]. Im August des gleichen Jahres fügte die AC Mailand dem siebten Triumph in der Königsklasse den fünften Gewinn des UEFA Super Cups hinzu, als in Monaco der amtierende UEFA-Cup-Sieger FC Sevilla mit 3:1 bezwungen wurde.[27]
Am 16. Dezember 2007 gelang der AC Mailand zum ersten Mal der Sieg der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft, wobei in Yokohama der Sieger der Copa Libertadores 2007, die Boca Juniors, mit 4:2 geschlagen wurden.[28] Die Saison 2007/08 wurde auf einem enttäuschenden fünften Tabellenplatz abgeschlossen, wodurch man in der Saison 2008/09 die Champions League verpasste. Im UEFA-Pokal setzte man sich in der ersten Runde gegen den FC Zürich durch, in der Gruppenphase traf man auf SC Heerenveen, Sporting Braga, FC Portsmouth und den VfL Wolfsburg. Bereits im Sechzehntelfinale schieden die Rossoneri überraschend gegen Werder Bremen aus.[29]
Zeit nach Ancelotti und der 18. Scudetto (2009–2013)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saisondaten 2009–2013 | ||||
| Saison | Platz | Tore | Punkte | International |
|---|---|---|---|---|
| Serie A 2009/10 | 3. | 60:39 | 70 | UEFA-Champions-League-Achtelfinale |
| Serie A 2010/11 | 1. | 65:24 | 82 | UEFA-Champions-League-Achtelfinale |
| Serie A 2011/12 | 2. | 74:33 | 80 | UEFA-Champions-League-Viertelfinale |
| Serie A 2012/13 | 3. | 67:39 | 72 | UEFA-Champions-League-Achtelfinale |
Vor der Saison 2010/11 kam mit Massimiliano Allegri ein neuer Trainer, auch der Kader wurde mit neuen Spielern verstärkt. Für die Offensive wurden die Stürmer Zlatan Ibrahimović und Robinho verpflichtet, zur Wintertransferperiode im Dezember zudem der italienische Nationalspieler Antonio Cassano sowie im Januar der international erfahrene Mark van Bommel. Zusammen mit Leistungsträgern wie Thiago Silva, Alessandro Nesta, Gennaro Gattuso, Clarence Seedorf, Andrea Pirlo und Alexandre Pato wurde eine Mannschaft geformt, welche nach sieben Jahren bereits drei Spieltage vor Saisonende den 18. Meistertitel fixierte.
In der Champions League schieden die Mailänder dagegen bereits im Achtelfinale gegen Tottenham Hotspur aus. In der darauffolgenden Saison 2011/12 musste man sich in der Meisterschaft knapp Juventus Turin geschlagen geben. In der Champions League erreichten die Mailänder das Viertelfinale gegen den FC Barcelona.[30]
Anschließend wurde ein Umbruch eingeleitet mit dem Ziel, die in die Jahre gekommene Mannschaft zu verjüngen. Zur Saison 2012/13 verließen Vereinsikonen wie Gennaro Gattuso, Alessandro Nesta, Filippo Inzaghi und Clarence Seedorf den Verein oder beendeten ihre Karrieren. Die AC Mailand erreichte in dieser Saison mit einem Endspurt noch Platz drei und scheiterte in der Champions League erneut am FC Barcelona.
Milan weit entfernt von alter Größe (2013–2020)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saisondaten 2013–2020 | ||||
| Saison | Platz | Tore | Punkte | International |
|---|---|---|---|---|
| Serie A 2013/14 | 8. | 57:49 | 57 | UEFA-Champions-League-Achtelfinale |
| Serie A 2014/15 | 10. | 56:50 | 52 | |
| Serie A 2015/16 | 7. | 49:43 | 57 | |
| Serie A 2016/17 | 6. | 57:45 | 63 | |
| Serie A 2017/18 | 6. | 56:42 | 64 | UEFA-Europa-League-Achtelfinale |
| Serie A 2018/19 | 5. | 55:36 | 68 | UEFA-Europa-League-Gruppenphase |
| Serie A 2019/20 | 6. | 63:46 | 66 | |
Die Saison 2013/14 war für den Verein eine der enttäuschendsten der Neuzeit, woran auch die Rückkehr des früheren Herzstücks Kaká nicht viel änderte. Clarence Seedorf trat im Januar 2014 für den Rest der Saison die Nachfolge des entlassenen Massimiliano Allegri an, blieb jedoch glücklos und man erreichte man nur den achten Platz, während man in der Champions League im Achtelfinale gegen den späteren Finalisten Atlético Madrid ausschied.[31] Aufgrund des verpassten Europapokals verließ Kaká bereits nach einem Jahr wieder den Verein.
Zur Saison 2014/15 wurde der frühere Milan-Stürmer und anschließende Jugendtrainer Filippo Inzaghi am 10. Juni 2014 Trainer der ersten Mannschaft.[32] Es wurden unter anderem Torhüter Diego Lopez, Mittelfeldspieler Giacomo Bonaventura sowie die Stürmer Jérémy Ménez und Fernando Torres unter Vertrag genommen. Man startete erfolgreich in die neue Saison; nach den ersten zehn Partien stand man auf den vorderen Plätzen. Nach einer durchwachsenen und von Verletzungen geprägten zweiten Saisonhälfte schloss Milan auf dem zehnten Platz ab und verpasste somit im zweiten Jahr in Folge die internationalen Plätze. Am Ende der Saison 2015/16 belegte der Verein den siebenten und damit den ersten nicht für den Europapokal qualifizierenden Platz. In der Coppa Italia war Milan mit Siniša Mihajlović im Finale an Juventus Turin gescheitert. In der Saison 2016/17 erreichte der Verein mit Vincenzo Montella als Sechstplatzierter erstmals nach drei Jahren Unterbrechung wieder einen Europapokalplatz.
Am 27. November 2017 wurde Trainer Vincenzo Montella nach 20 Punkten in 14 Spielen der Serie A entlassen. Sein Nachfolger wurde der frühere Milan-Spieler Gennaro Gattuso, mit dem man die Saison auf Platz 6 beendete und sich damit für die Europa League qualifizierte.[33]
Im Juni 2018 wurde die AC Mailand von der UEFA wegen Verstößen gegen das Financial-Fairplay-Reglement für zwei Jahre vom Europapokal ausgeschlossen, nachdem der Verein zwischen 2015 und 2017 ein Transferminus von 255 Millionen Euro verzeichnet hatte.[34] Milan focht dieses Urteil vor dem Internationalen Sportgerichtshof an.[35] Dieser stellte fest, dass die Strafe für den Verstoß unverhältnismäßig sei und gab dem Einspruch statt, Milan trat in der Saison 2018/19 in der UEFA Europa League an.[36]
Am 28. Mai 2019 teilte der Klub mit, dass Trainer Gennaro Gattuso und Sportdirektor Leonardo die AC Mailand verlassen werden. Gattuso hatte noch einen Vertrag bis 2021. Milan belegte in der Saison 2018/19 Platz fünf und qualifizierte sich für die UEFA Europa League 2019/20. Die UEFA Champions League 2019/20 wurde um einen Punkt hinter Stadtrivale Inter verpasst.[37] Am 28. Juni wurde der AC Mailand von der Teilnahme an der Europa League ausgeschlossen. Dies teilte der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne mit. Der Klub wurde wegen schwerwiegender Verstöße gegen die Regeln des Financial Fairplay der UEFA gesperrt.[38]
Ende der Mittelmäßigkeit und 19. Scudetto (seit 2020)
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| Saisondaten seit 2020 | ||||
| Saison | Platz | Tore | Punkte | International |
|---|---|---|---|---|
| Serie A 2020/21 | 2. | 74:41 | 79 | UEFA-Europa-League-Achtelfinale |
| Serie A 2021/22 | 1. | 69:31 | 86 | UEFA-Champions-League-Gruppenphase |
| Serie A 2022/23 | 4. | 64:43 | 70 | UEFA-Champions-League-Halbfinale |
| Serie A 2023/24 | 2. | 76:49 | 75 | UEFA-Champions-League-Gruppenphase |
| Serie A 2024/25 | 8. | 61:43 | 63 | UEFA-Champions-League Play-offs zum Achtelfinale |
| Serie A 2025/26 | 5. | 53:35 | 70 | |
Das Spieljahr 2020/21 beendeten die Rossoneri auf dem zweiten Platz hinter Stadtrivale Inter. Durch die Vizemeisterschaft qualifizierte man sich erstmals seit 2013 wieder für die Königsklasse.
In der Saison 2021/22 gelang der Mannschaft unter Trainer Stefano Pioli nach elfjähriger Durststrecke wieder der Gewinn des Scudetto. Mit 86 Punkten, zwei Zählern Vorsprung auf Lokalrivale und Titelverteidiger Inter, sicherte man sich den 19. Meistertitel der Vereinsgeschichte. Aus der UEFA Champions League, in der man erstmals seit der Spielzeit 2013/14 wieder antrat, wurde man Gruppenletzter und verabschiedete sich somit frühzeitig.
In der Saison 2022/23 gelang dem Klub erstmals seit neun Jahren wieder der Einzug in die K.-o.-Runde der UEFA Champions League. Vor Dinamo Zagreb und dem FC Red Bull Salzburg erreichte Milan mit zehn Punkten den zweiten Platz hinter dem FC Chelsea in Gruppe E. Nachdem die Rossoneri zwölf Jahre zuvor im Achtelfinale an Tottenham Hotspur gescheitert waren, setzte man sich diesmal nach einem 1:0-Heimsieg und einem 0:0 im Rückspiel gegen den englischen Club durch. Im Viertelfinale folgte das italienische Duell gegen die SSC Neapel. Nach einem 1:0-Erfolg im San Siro endete das Rückspiel 1:1. Im Halbfinale traf man auf den Erzrivalen Inter, an dem nach zwei Niederlagen von 0:2 und 0:1 scheiterte. Die Serie A wurde mit 70 Punkten knapp auf Platz vier beendet, 20 Zähler hinter Meister Neapel.
In der Saison 2023/24 scheiterte die AC Mailand in der Gruppenphase der UEFA Champions League. Milan zog als Drittplatzierter vor Newcastle United in der UEFA Europa League ein. Nachdem man im Sechzehntelfinale Stade Rennes (3:0 h; 2:3 a) und im Achtelfinale Slavia Prag (4:2 h; 3:1 a) geschlagen hatte, scheiterte man im Viertelfinale im italienischen Duell an der AS Rom (0:1 h; 1:2 a). Stadtrivale Inter sicherte sich am 22. April im Derby della Madonnina den Meistertitel, den Rossoneri ist ein Spieltag vor Saisonende Rang zwei bereits sicher.
Ende Mai 2024 trennte sich der Verein von Cheftrainer Stefano Pioli. Paulo Fonseca übernahm zum 1. Juli 2024 dessen Position.[39] Am 30. Dezember trennten sich die AC Mailand und Fonseca, nach nur einem halben Jahr, wieder.[40][41] Ihm folgte am selben Tag sein portugiesischer Landsmann Sérgio Conceição, der zuletzt den FC Porto trainierte.[42] Er erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026.[43] Die Amtszeit von Conceição begann mit dem Gewinn des italienischen Superpokals. Dabei setzte sich seine Mannschaft im Finale mit 3:2 gegen Inter Mailand durch. Dieser positive Trend wurde in der Liga nicht bestätigt: von 21 Ligaspielen wurden lediglich elf gewonnen. Dies führte zum achten Tabellenplatz am Ende der Saison 2024/25. Da Milan zudem im Pokalfinale dem FC Bologna unterlag, verpasste der Verein in dieser Spielzeit die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb.
Zum Start der Saison 2025/26 kehrte Massimiliano Allegri als Cheftrainer zurück, der den Verein bereits zwischen 2010 und 2014 betreut hatte.[44] Auf dem Transfermarkt verpflichtete der Verein unter anderem Luka Modrić, den Weltfußballer des Jahres 2018. Im Gegenzug verließen mit Tijjani Reijnders und Théo Hernández zwei Leistungsträger der vergangenen Jahre den Verein. Unter Allegri punktete der Verein in der Liga wieder regelmäßig und verbrachte den Großteil der Saison auf dem zweiten Tabellenplatz. Durch einen schlechten Saisonabschluss, bei dem sechs der letzten zehn Ligaspiele verloren gingen, verspielte die Mannschaft jedoch die Qualifikation für die Champions League. Am letzten Spieltag rutschte der Verein durch eine Heimniederlage gegen Cagliari Calcio noch auf den fünften Tabellenplatz ab. Anschließend wurden Trainer Allegri sowie Geschäftsführer Giorgio Furlani, Sportdirektor Igli Tare und der Technischer Direktor Geoffrey Moncada freigestellt.[45]
Mitte Juni 2026 wurde Rúben Amorim als neuer Trainer vorgestellt.[46]
Spiel- und Trainingsstätten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Historische Spielstätten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erste Spielstätte war von 1900 bis 1903 der Trotter an der Piazza Doria, von 1903 bis 1905 das Acquabella am Corso Indipendenza, von 1906 bis 1914 der Campo di Porta Monforte, von 1914 bis 1920 das Velodromo Sempione und von 1920 bis 1926 der Campo di Viale Lombardia.[47]
Stadion
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1925 entschied sich Milans Vereinspräsident Piero Pirelli für ein neues Stadion und ließ das San Siro innerhalb von 13 Monaten errichten. Das Stadion diente seither als Austragungsstätte zahlreicher Sportgroßveranstaltungen wie etwa den Fußball-Weltmeisterschaften 1934 und 1990, der Fußball-Europameisterschaft 1980, sowie bis dato elf Europapokal-Endspielen. Ursprünglich war es Eigentum der AC Mailand, seit 1947 teilen sich die beiden Mailänder Vereine das Stadion. Die Einweihung fand am 19. September 1926 mit einem Freundschaftsspiel zwischen Milan und Inter statt.[48]
Von Oktober 1941 bis Juni 1945, während des Zweiten Weltkriegs, spielte Milan in der Arena Civica, denn das San Siro war für viele Rossoneri-Fans aufgrund der fehlenden Elektrizität nicht zu erreichen.
Der offizielle Stadionname wurde nach einem Umbau im März 1980 zu Ehren des Fußballspielers Giuseppe Meazza vergeben, der für beide Mailänder Vereine spielte. Der von den Anhängern häufig verwendete Name San Siro ist zugleich der Name des Stadtteils, in welchem sich das Stadion befindet.
Das Giuseppe-Meazza-Stadion ist ein vom europäischen Fußballverband UEFA in die Kategorie 4 (Elitestadion) eingeordnetes Stadion und zählt zu den größten Europas.[49] Seit Baubeginn wurde das Stadion mehrmals modernisiert und bietet aktuell rund 76.000 Zuschauern Platz. Es beherbergt außerdem Fanshops, Restaurants und ein Museum der beiden Mailänder Vereine.[50]
Centro Sportivo Milanello
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Das Trainingszentrum Centro Sportivo Milanello liegt etwa 50 Kilometer nordwestlich von Mailand in der Provinz Varese. Auf einer Fläche von 160.000 Quadratmetern befinden sich die Trainingsanlage mit mehreren Sportplätzen, Fitnessräumen, Unterkünften für Trainer und Spieler sowie das sportmedizinische Zentrum Milan Lab.[51] Es wurde 2002 eröffnet und galt in seinen Anfangsjahren als eines der renommiertesten und innovativsten sportmedizinischen Zentren weltweit.[52][53] Die gesamte Trainingsstätte wurde 1962 nach Planung und Umsetzung unter Vereinspräsident Andrea Rizzoli eröffnet.[54][55]
Heute wird das Gelände sowohl von der ersten Mannschaft als auch vom Nachwuchsteam Milan Futuro genutzt. Auch die italienische Fußballnationalmannschaft nutzte das Trainingszentrum mehrfach zur Vorbereitung auf große Turniere, darunter die Europameisterschaften 1988, 1996 und 2000.[51]
Centro Sportivo Vismara
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Das im südlich von Mailand gelegenen Stadtteil Gratosoglio befindliche Sportzentrum Centro Sportivo Vismara ist heute Sitz des Jugendsektors und der Frauenabteilung. Neben Trainingsplätzen und Anlagen für die medizinische Einrichtung sowie die psychologisch-pädagogische Abteilung verfügt das Sportzentrum auch über einen Hauptplatz mit einer kleinen Tribüne, auf dem zahlreiche Jugendspiele sowie die Partien der ersten Frauenmannschaft ausgetragen werden.[56]
Ursprünglich wurde das Gelände 1992 von der Stiftung Peppino Vismara Center fertiggestellt und dem Erzbistum Mailand übergeben, um Bildungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche durch Sport sowie soziale und gesundheitliche Unterstützung zu ermöglichen. Nach zwanzig Jahren Nutzung zog sich die für den Betrieb verantwortliche Ordensgemeinschaft Istituto don Calabria aus dem Projekt zurück. Anfang der 2010er Jahre übernahm schließlich der Fußballverein AC Mailand das Gelände und ermöglichte auch die Weiterbeschäftigung der bisherigen Mitarbeiter.[57][58]
Weiteres
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fans und Anhänger
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Die organisierten Fan-Gruppen sind traditionell in der Curva Sud des Stadions zu finden.[59] Eines ihrer Lieder ist die Mailänder Hymne Oh mia bela Madunina mit dem Refrain „… ma Milan è un gran Milan“ (… aber Mailand ist ein großes Mailand).
Die Fossa dei Leoni (deutsch Höhle der Löwen) war eine 1968 gegründete Ultrà-Gruppierung und hatte bis zu 10.000 Mitglieder. Im Gegensatz zum 1967 gegründeten Commando Tigre und zur 1975 gegründeten Brigate Rossonere, war sie aufgrund ihrer Größe unpolitisch. Zwischen der Fossa dei Leoni und der Brigate Rossonere gab es ein Abkommen, das vorschrieb, dass Politik im Stadion nichts zu suchen hat. Dieses Abkommen besteht bis heute zwischen allen Gruppen.
Im Jahr 2005 wurde die Fossa dei Leoni aufgelöst, nachdem es zu Streitigkeiten innerhalb der Kurve gekommen war. Die Gruppen der Curva Sud schlossen sich unter der Führung der Brigate Rossonere zur Curva Sud Milano zusammen. Einzig das Commando Tigre bestand noch als eigenständige große Gruppe in der Südkurve, bis sie sich 2016 auflöste.
Rivalitäten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Inter Mailand
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Die AC Mailand ist Teil eines der bekanntesten Fußballderbys der Welt, dem Mailänder Stadtderby. Das Derby della Madonnina, welches nach der Madonnenstatue auf der zentralen Turmspitze des Mailänder Doms benannt wurde und im Gegensatz zu vielen anderen Derbys nicht von geographischen, kulturellen oder politischen Gegensätzen geprägt ist, sondern seine besondere Brisanz dadurch erhält, dass Inter Mailand aus der älteren Milan hervorging, beide Vereine sich das Stadion teilen und die Klubs national und international ähnlich erfolgreich sind. Mailand ist neben Manchester die einzige Stadt, welche zwei Champions-League-Sieger beheimatet.
Seit den Anfängen des italienischen Erstliga-Betriebes sind beide Vereine zusammen mit Juventus Turin regelmäßige Konkurrenten um die italienische Meisterschaft.
Juventus Turin
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zu den Klassikern des italienischen Fußballs zählt das Duell zwischen der AC Mailand, dem erfolgreichsten italienischen Verein auf internationaler Ebene, und Juventus Turin, dem Rekordmeister der Serie A.
Die Rivalität zeichnet sich dadurch aus, dass bei diesen Partien die beiden italienischen Vereine mit den meisten Titelgewinnen sowie der größten Fangemeinschaft Italiens aufeinandertreffen.[60][61]
Beide Vereine standen sich am 28. Mai 2003 im UEFA-Champions-League-Endspiel gegenüber, das die AC Mailand nach einem 0:0 nach Verlängerung mit 3:2 im Elfmeterschießen gewann.
Milan TV
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Milan TV ist der Abonnement-basierte Fernsehsender. Das Programm umfasst tagesaktuelle Nachrichten aus dem Verein und der Welt des Fußballs, Reportagen, Porträts, Interviews, Live-Bilder vom Mannschaftstraining, die Ausstrahlung von Fußballklassikern vergangener Jahre sowie die Übertragung zahlreicher Spiele der Serie A, Champions League, Coppa Italia und der Jugendmannschaften.[62]
Fondazione Milan
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Fondazione Milan Onlus ist eine Stiftung, die sich durch den Verein sowie Sponsoren und Spenden finanziert. Ihr Ziel ist es, die sozialen und kulturellen Werte das Sportes im Allgemeinen und des Vereins im Besonderen in den Dienst der Gesellschaft zu stellen. Die weltweit operierende Stiftung betreibt in erster Linie Projekte in den Bereichen schulischer und beruflicher Ausbildung junger Menschen, Menschenrechte, Bildung, Sport, humanitäre Hilfe in Entwicklungsländern und die Aufrechterhaltung der Beziehungen zwischen nationalen und internationalen Institutionen.[63]
Ausrüster und Sponsoren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ausrüster ist seit 2018 der deutsche Sportartikelhersteller Puma.[64] Aktueller Hauptsponsor der AC Mailand ist Emirates.[65]
1987 schloss Milan einen Werbevertrag mit Mediolanum, die ihren Schriftzug auf den Trikots platzierten. Es folgten Motta (1992–1994), Opel (1994–2006), Bwin (2006–2010) und Emirates (2010–).[66]
| Zeitraum | Ausrüster | Hauptsponsor | |
|---|---|---|---|
| 1981–1982 | Linea Milan | Italiana Manifatture | |
| 1982–1983 | NR | Hitachi | |
| 1983–1984 | Cuore | ||
| 1984–1985 | Rolly Go | Mondadori | |
| 1985–1986 | Gianni Rivera | Olivetti | |
| 1986–1987 | Kappa | ||
| 1987–1990 | Mediolanum | ||
| 1990–1992 | Adidas | ||
| 1992–1993 | Motta | ||
| 1993–1994 | Lotto | ||
| 1994–1998 | Opel | ||
| 1998–2006 | Adidas | ||
| 2006–2010 | Bwin | ||
| 2010–2018 | Emirates | ||
| 2018– | Puma | ||
Vereinsfarben und -wappen
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“Saremo una squadra di diavoli. I nostri colori saranno il rosso come il fuoco e il nero come la paura che incuteremo agli avversari.”
„Wir werden ein Team von Teufeln sein. Unsere Farben rot wie das Feuer und schwarz wie die Angst, die wir unseren Gegnern einflößen werden.“
Die AC Mailand trägt seit seiner Gründung 1899 die Farben Rot und Schwarz, dazu weiße oder schwarze Hosen und Stutzen.[67] Das Auswärtstrikot wird traditionell in weiß gehalten. Das heutige Vereinswappen kombiniert die Farben des Vereins und die der Stadt Mailand, es zeigt das Akronym ACM im oberen und das Gründungsjahr 1899 im unteren Teil.
- Das Wappen der Stadt Mailand war sogleich das Vereinsemblem der ersten Jahrzehnte.
- 1899 bis 1907
- 1919 bis 1936
- 1936 bis 1945
- 1946 bis 1976
- 1977 bis 1986
- 1986 bis 1998
- 1998 bis 2010
- Seit 2010
Daten und Fakten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vereinserfolge
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In Bezug auf die Summe internationaler Titelgewinne zählt die AC Mailand zu den erfolgreichsten Fußballvereinen der Welt. Allein im bedeutendsten europäischen Klubwettbewerb stand Milan bisher elfmal im Finale und blieb dabei siebenmal siegreich.[68] Titelgewinne werden traditionsgemäß auf der Piazza del Duomo gefeiert.
| National | Titel | Saison |
|---|---|---|
| Italienische Meisterschaft | 19 | 1901, 1906, 1907, 1950/51, 1954/55, 1956/57, 1958/59, 1961/62, 1967/68, 1978/79, 1987/88, 1991/92, 1992/93, 1993/94, 1995/96, 1998/99, 2003/04, 2010/11, 2021/22 |
| Italienischer Pokal | 5 | 1966/67, 1971/72, 1972/73, 1976/77, 2002/03 |
| Italienischer Supercup | 8 | 1988, 1992, 1993, 1994, 2004, 2011, 2016, 2024 |
| International | Titel | Saison |
| Europapokal der Landesmeister / UEFA Champions League |
7 | 1962/63, 1968/69, 1988/89, 1989/90, 1993/94, 2002/03, 2006/07 |
| UEFA Super Cup | 5 | 1989, 1990, 1994, 2003, 2007 |
| Europapokal der Pokalsieger | 2 | 1967/68, 1972/73 |
| Weltpokal | 3 | 1969, 1989, 1990 |
| FIFA-Klub-Weltmeisterschaft | 1 | 2007 |
| Coppa Latina | 2 | 1951, 1956 |
| Mitropacup | 1 | 1981/82 |
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Italiens Mannschaft des Jahres – Gazzetta Sports Award (4): 1979, 1989, 2007, 2022
- Weltmannschaft des Jahres – Gazzetta Sports Award: 1989
- Fußballverein des Jahres der Serie A – Gran Galà del Calcio: 2022
Individuelle Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]International
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Weltfußballer des Jahres
- 1992: Marco van Basten (FIFA-Weltfußballer des Jahres)
- 1995: George Weah (FIFA-Weltfußballer des Jahres)
- 2007: Kaká (Ballon d’Or und FIFA-Weltfußballer des Jahres)
Europas Fußballer des Jahres
- 1969: Gianni Rivera (Ballon d’Or)
- 1987: Ruud Gullit (Ballon d’Or)
- 1988: Marco van Basten (Ballon d’Or)
- 1989: Marco van Basten (Ballon d’Or)
- 1992: Marco van Basten (Ballon d’Or)
- 1995: George Weah (Ballon d’Or)
- 2004: Andrij Schewtschenko (Ballon d’Or)
- 2007: Kaká (UEFA Club Football Awards)
Afrikas Fußballer des Jahres
Welttorhüter des Jahres
Europas Nachwuchsfußballer des Jahres
- 1989: Paolo Maldini (Trofeo Bravo)
- 1994: Christian Panucci (Trofeo Bravo)
- 2007: Alexandre Pato (Golden Boy)
Torschützenkönig (Landesmeisterpokal / UEFA Champions League)
- 1962/63: José Altafini (14 Tore)
- 1988/89: Marco van Basten (10 Tore)
- 2005/06: Andrij Schewtschenko (9 Tore)
- 2006/07: Kaká (10 Tore)
- 2005: Dida, Cafu, Paolo Maldini, Alessandro Nesta und Andrij Schewtschenko
- 2006: Kaká und Andrea Pirlo
- 2007: Alessandro Nesta und Kaká
- 2008: Kaká
- 2017: Leonardo Bonucci
- 2021: Gianluigi Donnarumma
- Bester Verteidiger: Paolo Maldini (2006/07)
- Bester Mittelfeldspieler: Kaká (2004/05), Clarence Seedorf (2006/07)
- Bester Stürmer: Kaká (2006/07)
- Bester Trainer: Carlo Ancelotti (2002/03)
National
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- Aldo Boffi: 19 (1938/39), 24 (1939/40), 22 (1941/42)
- Gunnar Nordahl: 35 (1949/50), 34 (1950/51), 26 (1952/53), 23 (1953/54), 27 (1954/55)
- José Altafini: 22 (1961/62)
- Pierino Prati: 15 (1967/68)
- Gianni Rivera: 17 (1972/73)
- Pietro Paolo Virdis: 17 (1986/87)
- Marco van Basten: 19 (1989/90), 25 (1991/92)
- Andrij Schewtschenko: 24 (1999/2000), 24 (2003/04)
- Zlatan Ibrahimović: 28 (2011/12)
Italiens Fußballer des Jahres
- 1990: Franco Baresi (Guerin d’Oro)
- 1992: Frank Rijkaard (Guerin d’Oro)
- 1994: Daniele Massaro (Guerin d’Oro)
- 2004: Kaká (Oscar del Calcio)
- 2007: Kaká (Oscar del Calcio)
- 2011: Zlatan Ibrahimović (Gran Galà del Calcio)
- 2022: Rafael Leão (Gran Galà del Calcio, Serie-A-Liga-Awards)
Italiens Fußballtrainer des Jahres
- 1992: Fabio Capello (Panchina d'oro)
- 1994: Fabio Capello (Panchina d'oro)
- 1999: Alberto Zaccheroni (Oscar del Calcio & Panchina d'oro)
- 2003: Carlo Ancelotti (Panchina d'oro)
- 2004: Carlo Ancelotti (Oscar del Calcio & Panchina d'oro)
- 2011: Massimiliano Allegri (Gran Galà del Calcio)
- 2022: Stefano Pioli (Gran Galà del Calcio, Panchina d'oro, Serie-A-Liga-Awards & Premio Bulgarelli Number 8)
Torhüter des Jahres der Serie A
- 2021: Gianluigi Donnarumma (Serie-A-Liga-Awards)
- 2022: Mike Maignan (Serie-A-Liga-Awards)
Verteidiger des Jahres der Serie A
- 2003: Alessandro Nesta (Oscar del Calcio)
- 2004: Paolo Maldini (Oscar del Calcio)
Mittelfeldspieler des Jahres der Serie A
- 2022: Sandro Tonali (Premio Bulgarelli Number 8)
- 2025: Tijjani Reijnders (Serie-A-Liga-Awards)
Nachwuchsspieler des Jahres der Serie A
- 2009: Alexandre Pato (Oscar del Calcio)
- 2012: Stephan El Shaarawy (Gran Galà del Calcio)
Personal
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kader der Saison 2026/27
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Nr. | Nat. | Name | Geburtsdatum | im Verein seit | Vertrag bis |
|---|---|---|---|---|---|
| Torhüter | |||||
| 1 | Pietro Terracciano | 8. März 1990 | 2025 | 2027 | |
| 16 | Mike Maignan |
3. Juli 1995 | 2021 | 2031 | |
| 96 | Lorenzo Torriani | 31. Januar 2005 | 2024 | 2030 | |
| Abwehrspieler | |||||
| 2 | Pervis Estupiñán | 21. Januar 1998 | 2025 | 2030 | |
| 5 | Koni De Winter | 12. Juni 2002 | 2025 | 2030 | |
| 13 | Sankhoun Diawara | 13. Januar 2006 | 2026 | 2031 | |
| 23 | Fikayo Tomori | 19. Dezember 1997 | 2021 | 2027 | |
| 31 | Strahinja Pavlović | 24. Mai 2001 | 2024 | 2028 | |
| 33 | Davide Bartesaghi | 29. Dezember 2005 | 2021 | 2030 | |
| 34 | Mario Gila | 29. August 2000 | 2026 | 2031 | |
| 42 | Filippo Terracciano | 8. Februar 2003 | 2024 | 2028 | |
| 46 | Matteo Gabbia | 21. Oktober 1999 | 2017 | 2029 | |
| Mittelfeldspieler | |||||
| 8 | Ruben Loftus-Cheek | 23. Januar 1996 | 2023 | 2027 | |
| 11 | Christian Pulisic | 18. September 1998 | 2023 | 2027 | |
| 12 | Adrien Rabiot | 3. April 1995 | 2025 | 2028 | |
| 14 | Luka Modrić | 9. September 1985 | 2025 | 2027 | |
| 22 | Diego Moreira | 6. August 2004 | 2026 | 2031 | |
| 28 | Christian Comotto | 25. April 2008 | 2020 | 2031 | |
| 30 | Ardon Jashari | 30. Juli 2002 | 2025 | 2030 | |
| 56 | Alexis Saelemaekers | 27. Juni 1999 | 2020 | 2031 | |
| 70 | Alphadjo Cisse | 22. Oktober 2006 | 2026 | 2030 | |
| 80 | Yunus Musah | 29. November 2002 | 2023 | 2028 | |
| Warren Bondo | 15. September 2003 | 2025 | 2029 | ||
| Stürmer | |||||
| 9 | Gonçalo Ramos | 20. Juni 2001 | 2026 | 2031 | |
| 20 | Omari Hutchinson | 30. Oktober 2003 | 2026 | 2027 | |
| 21 | Samuel Chukwueze | 22. Mai 1999 | 2023 | 2028 | |
| 73 | Francesco Camarda | 10. März 2008 | 2025 | 2031 | |
Kaderveränderungen 2026/27
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Zugänge | |
|---|---|
| Spieler | Abgebender Verein |
| Warren Bondo | US Cremonese; Leihende |
| Francesco Camarda | US Lecce; Leihende |
| Samuel Chukwueze | FC Fulham; Leihende |
| Alphadjo Cisse | US Catanzaro 1929; Leihende |
| Christian Comotto | Spezia Calcio; Leihende |
| Sankhoun Diawara | ES Troyes AC |
| Mario Gila | Lazio Rom |
| Omari Hutchinson | Nottingham Forest; Leihe |
| Diego Moreira | Racing Straßburg |
| Yunus Musah | Atalanta Bergamo; Leihende |
| Gonçalo Ramos | Paris Saint-Germain |
| Filippo Terracciano | US Cremonese; Leihende |
| Abgänge | |
|---|---|
| Spieler | Aufnehmender Verein |
| Zachary Athekame | Olympique Lyon; Leihe |
| Youssouf Fofana | FC Sevilla; Leihe |
| Niclas Füllkrug | West Ham United; Leihende |
| Santiago Giménez | FC Porto; Leihe |
| Rafael Leão | Galatasaray Istanbul |
| Christopher Nkunku | RB Leipzig; Leihe |
| David Odogu | FC Toulouse; Leihe |
| Samuele Ricci | Como 1907; Leihe |
Ehemalige Spieler
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Ignazio Abate
Christian Abbiati
Francesco Acerbi
Yacine Adli
Luiz Adriano
Demetrio Albertini
Enrico Albertosi
Alex
David Allison
José Altafini
Amarildo
Massimo Ambrosini
Marco Amelia
Carlo Ancelotti
Antonio Angelillo
Carlo Annovazzi
Angelo Anquilletti
Luca Antonelli
Roberto Antonelli
Giuseppe Antonini
Luca Antonini
Alberto Aquilani
Pietro Arcari
Roberto Ayala
Carlos Bacca
Roberto Baggio
Tiemoué Bakayoko
Mario Balotelli
Franco Baresi
Paolo Barison
Gianangelo Barzan
Marco van Basten
Sergio Battistini
Júlio Bavastro
David Beckham
Asmir Begović
Romeo Benetti
Andrea Bertolacci
Aldo Bet
Oliver Bierhoff
Lucas Biglia
Alberto Bigon
Valter Birsa
Jesper Blomqvist
Kevin-Prince Boateng
Zvonimir Boban
Aldo Boffi
Lorenzo Buffon
Mark van Bommel
Giacomo Bonaventura
Daniele Bonera
Giuseppe Bonizzoni
Andrea Bonomi
Leonardo Bonucci
Stefano Borgonovo
Fabio Borini
Marco Borriello
Antonio Bortoletti
Cristian Brocchi
Pietro Bronzini
Ruben Buriani
Renzo Burini
Cafu
Davide Calabria
Hakan Çalhanoğlu
Enrico Canfari
Paolo Di Canio
Fabio Capello
Gino Cappello
Riccardo Carapellese
Antonio Cassano
Samu Castillejo
Alessio Cerci
Aldo Cevenini
Luciano Chiarugi
Fulvio Collovati
Nestor Combin
Kévin Constant
Andrea Conti
Cosmin Contra
Davide Corti
Rui Costa
Alessandro Costacurta
Hernán Crespo
Bryan Cristante
Fabio Cudicini
Patrick Cutrone
Diogo Dalot
Giuseppe Damiani
Mario David
Edgar Davids
Marcel Desailly
Brahim Díaz
Dida
Jack Diment
Roberto Donadoni
Gianluigi Donnarumma
Urby Emanuelson
Emerson
Michael Essien
Alberico Evani
Giuseppe Favalli
Mathieu Flamini
Alessandro Florenzi
Romano Fogli
Paulo Futre
Giuseppe Galderisi
Carlo Galli
Filippo Galli
Giovanni Galli
Maurizio Ganz
Gennaro Gattuso
Eric Gerets
Giorgio Ghezzi
Alcides Ghiggia
Alberto Gilardino
Olivier Giroud
Federico Giunti
Jimmy Greaves
Gunnar Gren
Ruud Gullit
Kurt Hamrin
Mark Hateley
Louis Van Hege
Thomas Helveg
Théo Hernández
Gonzalo Higuaín
Keisuke Honda
Klaas-Jan Huntelaar
Hans Walter Imhoff
Zlatan Ibrahimović
Filippo Inzaghi
Marek Jankulovski
Nigel de Jong
Joe Jordan
Andreas Jungdal
Roque Júnior
Kacha Kaladse
Pierre Kalulu
Kaká
Franck Kessié
Herbert Kilpin
Simon Kjær
Patrick Kluivert
Bojan Krkić
Juraj Kucka
Pietro Lana
Gianluca Lapadula
Brian Laudrup
Martin Laursen
Diego Laxalt
Jens Lehmann
Gianluigi Lentini
Leonardo
Nils Liedholm
Manuel Locatelli
Giovanni Lodetti
Ezio Loik
Diego López
Maxi López
Cesare Lovati
Mario Magnozzi
Saul Malatrasi
Aldo Maldera
Cesare Maldini
Paolo Maldini
Mario Mandžukić
Daniele Massaro
Alessandro Matri
Giuseppe Meazza
Soualiho Meïté
Jérémy Ménez
Alexander Merkel
Djamel Mesbah
Philippe Mexès
Guido Moda
Bruno Mora
Ernesto Morandi
Giovanni Moretti
Arrigo Morselli
Riccardo Montolivo
Sulley Muntari
Mateo Musacchio
Alessandro Nesta
Bruno N’Gotty
M’Baye Niang
Antonio Nocerino
Gunnar Nordahl
Walter Novellino
Massimo Oddo
Ricardo Oliveira
Gabriel Paletta
Alberto Paloschi
Giuseppe Pancaro
Christian Panucci
Jean-Pierre Papin
Lucas Paquetá
Mario Pašalić
Piero Pasinati
Piero Pastore
Alexandre Pato
Andrea Pazzagli
Giampaolo Pazzini
Luigi Perversi
Andrea Petagna
Krzysztof Piątek
Andrea Pirlo
Gino Pivatelli
Andrea Poli
Pierino Prati
Ettore Puricelli
Gerolamo Radice
Luigi Radice
Adil Rami
Ante Rebić
Fernando Redondo
Tijjani Reijnders
Pepe Reina
Leandro Remondini
Carlo Rigotti
Frank Rijkaard
Rivaldo
Gianni Rivera
Giuseppe Rizzi
Robinho
Ricardo Rodríguez
Alessio Romagnoli
Francesco Romano
Ronaldinho
Ronaldo
Roberto Rosato
Giorgio Rossano
Sebastiano Rossi
Paolo Rossi
Giuseppe Sabadini
Marco Sala
Sandro Salvadore
Dino Sani
Giuseppe Santagostino
Riccardo Saponara
Dejan Savićević
Alessandro Scarioni
Mattia De Sciglio
Andrij Schewtschenko
Juan Schiaffino
Karl-Heinz Schnellinger
Clarence Seedorf
Serginho
Abdon Sgarbi
Stephan El Shaarawy
André Silva
Thiago Silva
Matías Silvestre
Marco Simone
Sokratis
Francesco Soldera
Angelo Sormani
José Ernesto Sosa
Jaap Stam
Marco Storari
Giovanni Stroppa
Suso
Adel Taarabt
Taye Taiwo
Mauro Tassotti
Max Tobias
Paolo Todeschini
Omero Tognon
Jon Dahl Tomasson
Sandro Tonali
Fernando Torres
Giovanni Trapattoni
Attilio Trerè
Amedeo Varese
Ferruccio Valcareggi
Renzo De Vecchi
Walter De Vecchi
Jherson Vergara
Santiago Vernazza
Patrick Vieira
Pietro Paolo Virdis
Paul Arnold Walty
George Weah
Ray Wilkins
Mario Yepes
Cristian Zaccardo
Francesco Zagatti
Gianluca Zambrotta
Cristián Zapata
Christian Ziege
Spielerrekorde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stand: Saisonende 2024/25; Fettgedruckte Spieler sind noch aktiv. Angegeben sind alle Pflichtspiele und -tore.
Rekordspieler
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- In allen Wettbewerben: Paolo Maldini, 902.[71][72]
- Italienische Liga: Paolo Maldini, 647.
- Italienischer Pokal: Franco Baresi, 97.[73]
- Italienischer Supercup: Alessandro Costacurta, 6; Paolo Maldini 6.
- Europapokal: Paolo Maldini, 168.
- Jüngster Spieler der 1. Mannschaft: Francesco Camarda, 15 Jahre und 260 Tage (gegen AC Florenz, 25. November 2023).[74]
- Jüngster Spieler in der UEFA Champions League: Bryan Cristante, 16 Jahre und 279 Tage (gegen FC Viktoria Plzeň, 6. Dezember 2011).[75]
- Ältester Spieler der 1. Mannschaft: Zlatan Ibrahimović, 41 Jahre und 166 Tage (gegen Udinese Calcio, 18. März 2023).
- Längste Karriere im Verein: Paolo Maldini, 24 Jahre und 132 Tage (20. Januar 1985 bis 31. Mai 2009).
- Nach den Karriereenden von Franco Baresi und Paolo Maldini wurden deren Rückennummern aufgrund der Verdienste und Treue zum Verein bis auf weiteres nicht mehr vergeben.[76]
| Einsätze | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Name | Zeitraum | Liga | Pokal | Europapokal | Sonstige | Gesamt | |
| 1 | 1984–2009 | 647 | 72 | 168 | 15 | 902 | |
| 2 | 1977–1997 | 532 | 97 | 75 | 15 | 719 | |
| 3 | 1986–2007 | 458 | 78 | 116 | 11 | 663 | |
| 4 | 1960–1979 | 501 | 74 | 76 | 7 | 658 | |
| 5 | 1980–1997 | 429 | 75 | 64 | 15 | 583 | |
| 6 | 1995–1997 1998–2013 | 344 | 37 | 99 | 9 | 489 | |
| 7 | 1999–2012 | 335 | 26 | 101 | 6 | 468 | |
| 8 | 2002–2012 | 300 | 25 | 102 | 5 | 432 | |
| 9 | 1966–1977 | 278 | 71 | 62 | 7 | 418 | |
| 10 | 1954–1966 | 347 | 9 | 42 | 14 | 412 | |
Rekordtorschützen
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- In allen Wettbewerben: Gunnar Nordahl, 221.[71][77]
- Italienische Liga: Gunnar Nordahl, 210.
- Italienischer Pokal: Gianni Rivera, 28.[78]
- Italienischer Supercup: Andrij Schewtschenko, 3.
- Europapokal: Filippo Inzaghi, 41.
- Meiste Tore in einer Saison: Gunnar Nordahl, 38 (1950/51).
- Die meisten Spiele ohne Treffer: Luigi Perversi, 341.[79]
- Jüngster Torschütze: Gianni Rivera, 17 Jahre und 80 Tage (gegen Juventus Turin, 6. November 1960).
- Ältester Torschütze: Zlatan Ibrahimović, 41 Jahre und 166 Tage (gegen Udinese Calcio, 18. März 2023).[80]
- Schnellstes Tor in der Geschichte der Serie A: Rafael Leão, 6,76 Sekunden (gegen US Sassuolo Calcio, 20. Dezember 2020).[81]
| Tore | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Name | Zeitraum | Liga | Pokal | Europapokal | Sonstige | Gesamt | |
| 1 | 1949–1956 | 210 | 0 | 4 | 7 | 221 | |
| 2 | 1999–2006 2008–2009 | 127 | 7 | 38 | 4 | 175 | |
| 3 | 1960–1979 | 122 | 28 | 13 | 1 | 164 | |
| 4 | 1958–1965 | 120 | 9 | 20 | 12 | 161 | |
| 5 | 1936–1945 | 109 | 22 | 0 | 0 | 131 | |
| 6 | 2001–2012 | 73 | 10 | 41 | 2 | 126 | |
| 7 | 1987–1995 | 90 | 13 | 17 | 2 | 124 | |
| 8 | 1921–1932 | 103 | 2 | 0 | 1 | 106 | |
| 9 | 2003–2009 2013–2014 | 77 | 0 | 25 | 2 | 104 | |
| 10 | 1966–1973 | 72 | 14 | 16 | 0 | 102 | |
Spielführer
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Hall of Fame
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die folgenden Spieler wurden aufgrund ihrer Leistungen für den Verein in die AC Milan Hall of Fame aufgenommen.[83]
Demetrio Albertini
José Altafini
Massimo Ambrosini
Carlo Ancelotti
Carlo Annovazzi
Angelo Anquilletti
Giuseppe Antonini
Pietro Arcari
Roberto Baggio
Franco Baresi
Sergio Battistini
David Beckham
Aldo Bet
Oliver Bierhoff
Aldo Boffi
Zvonimir Boban
Andrea Bonomi
Lorenzo Buffon
Ruben Buriani
Renzo Burini
Cafu
Fabio Capello
Aldo Cevenini
Luciano Chiarugi
Nestor Combin
Rui Costa
Alessandro Costacurta
Fabio Cudicini
Marcel Desailly
Dida
Roberto Donadoni
Alberico Evani
Carlo Galli
Filippo Galli
Giovanni Galli
Gennaro Gattuso
Gunnar Gren
Ruud Gullit
Mark Hateley
Louis Van Hege
Zlatan Ibrahimović
Filippo Inzaghi
Joe Jordan
Kaká
Kacha Kaladse
Herbert Kilpin
Leonardo
Nils Liedholm
Giovanni Lodetti
Cesare Lovati
Aldo Maldera
Cesare Maldini
Paolo Maldini
Daniele Massaro
Ernesto Morandi
Giovanni Moretti
Alessandro Nesta
Gunnar Nordahl
Walter Novellino
Alexandre Pato
Luigi Perversi
Andrea Pirlo
Pierino Prati
Ettore Puricelli
Luigi Radice
Frank Rijkaard
Gianni Rivera
Ronaldinho
Ronaldo
Roberto Rosato
Sebastiano Rossi
Marco Sala
Dino Sani
Giuseppe Santagostino
Dejan Savićević
Alessandro Scarioni
Juan Schiaffino
Karl-Heinz Schnellinger
Clarence Seedorf
Serginho
Andrij Schewtschenko
Thiago Silva
Marco Simone
Francesco Soldera
Angelo Sormani
Mauro Tassotti
Omero Tognon
Giovanni Trapattoni
Attilio Trerè
Marco van Basten
Renzo De Vecchi
Pietro Paolo Virdis
George Weah
Ray Wilkins
Francesco Zagatti
Spiel- und Wettbewerbs-Statistiken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| National | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Wettbewerb | Spiele | Siege | Unentschieden | Niederlagen | Tore | Gegentore | |
| Serie A | 3132 | 1525 | 910 | 697 | 5146 | 3233 | |
| Italienische Fußballmeisterschaft (vor Einführung der Serie A) | 380 | 191 | 70 | 119 | 823 | 544 | |
| Serie B | 76 | 37 | 30 | 9 | 126 | 65 | |
| Italienischer Pokal | 393 | 203 | 102 | 88 | 669 | 382 | |
| Italienischer Supercup | 14 | 7 | 3 | 4 | 21 | 17 | |
| Torneo Estivo | 3 | 0 | 1 | 2 | 2 | 5 | |
| Kriegsmeisterschaften (1933–1945) | 81 | 47 | 13 | 21 | 177 | 101 | |
| Play-offs | 5 | 2 | 3 | 0 | 7 | 5 | |
| Gesamt National | 4084 | 2012 | 1132 | 940 | 6971 | 4352 | |
| International | |||||||
| Wettbewerb | Spiele | Siege | Unentschieden | Niederlagen | Tore | Gegentore | |
| Europapokal der Landesmeister / UEFA Champions League | 283 | 138 | 71 | 74 | 457 | 274 | |
| UEFA-Pokal / UEFA Europa League | 107 | 56 | 23 | 28 | 184 | 111 | |
| Europapokal der Pokalsieger | 30 | 17 | 10 | 3 | 47 | 20 | |
| UEFA Super Cup | 12 | 7 | 3 | 2 | 13 | 11 | |
| Weltpokal / FIFA-Klub-Weltmeisterschaft | 12 | 6 | 1 | 5 | 22 | 17 | |
| Messestädte-Pokal | 13 | 5 | 3 | 5 | 11 | 13 | |
| Mitropacup | 10 | 5 | 2 | 3 | 13 | 9 | |
| Coppa Latina | 10 | 7 | 0 | 3 | 30 | 22 | |
| Coppa dell’Amicizia | 16 | 10 | 3 | 3 | 45 | 23 | |
| Alpenpokal | 5 | 1 | 2 | 2 | 3 | 3 | |
| Gesamt International | 498 | 252 | 118 | 128 | 825 | 503 | |
| Stand: Saisonende 2024/25[84] | |||||||
Spiele
- Erstes Spiel – 2:0 gegen SEF Mediolanum, Medaglia del Re, 11. März 1900.
- Erstes Meisterschaftsspiel – 0:3 gegen F.B.C. Torinese, 15. April 1900.
- Erstes Pokalspiel – 7:1 gegen Rivalorese, 6. Januar 1927.
- Erstes Europapokalspiel – 3:4 gegen 1. FC Saarbrücken, Europapokal der Landesmeister, 1. November 1955.
Siege
- Die meisten Meisterschaftssiege in einer Saison – 28 in 38 Spielen, (2005/06)
- Die wenigsten Meisterschaftssiege in einer Saison – 5 in 30 Spielen, (1976/77)
- Höchster Meisterschaftssieg – 9:0 gegen US Palermo, Serie A, 18. Februar 1951
- Höchster Coppa-Italia-Sieg – 8:1 gegen Calcio Padova, 13. September 1958
- Höchster Sieg im Europapokal – 8:0 gegen Union Luxemburg, 12. September 1962 Europapokal der Landesmeister
Niederlagen
- Die meisten Meisterschaftsniederlagen – 15 in 34 Spielen, (1930/31)
- Die wenigsten Meisterschaftsniederlagen – ungeschlagen in 34 Spielen, (1991/92)
- Höchste Meisterschaftsniederlage – 0:5 gegen AS Rom, 3. Mai 1998, 0:5 gegen Atalanta Bergamo, 22. Dezember 2019
- Höchste Coppa-Italia-Niederlage – 0:5 gegen AC Florenz, 13. April 1940, 0:5 gegen FC Turin, 16. Mai 1943
- Höchste Niederlage im Europapokal – 0:6 gegen Ajax Amsterdam, 16. Januar 1974 Europäischer Supercup
Tore
- Die meisten in einer Meisterschaftssaison erzielten Tore – 118 in 38 Spielen, (1949/50)
- Die wenigsten in einer Meisterschaftssaison erzielten Tore – 21 in 30 Spielen, (1981/82)
- Die meisten Gegentore in einer Saison – 62 in 34 Spielen, (1932/33)
- Die wenigsten Gegentore in einer Saison – 12 in 30 Spielen, (1968/69)
Punkte
- Die meisten Punkte in einer Saison (2 pro Sieg) – 60 in 38 Spielen, (1950/51)
- Die wenigsten Punkte in einer Saison (2 pro Sieg) – 24 in 30 Spielen, (1981/82)
- Die meisten Punkte in einer Saison (3 pro Sieg) – 82 in 34 Spielen, (2003/04), 86 in 38 Spielen, (2021/22),
- Die wenigsten Punkte in einer Saison (3 pro Sieg) – 43 in 34 Spielen, (1996/97)
Trainerhistorie
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- Erster Trainer: Herbert Kilpin, von 1899 bis 1906.[85]
- Längste Amtszeiten:
- Eine Amtszeit: Carlo Ancelotti, 7 Jahre und 236 Tage, vom 6. November 2001 bis 30. Juni 2009.[86]
- Mehrere Amtszeiten: Nereo Rocco, 9 Jahre und 161 Tage, zwischen 1961 und 1974 in vier Amtszeiten als Trainer, später von 1975 bis 1977 in zwei Amtszeiten als Technischer Direktor.[87]
- Die meisten Spiele als Trainer: Nereo Rocco trainierte den Verein über 459 Spiele (323 als Trainer und 136 als Technischer Direktor).
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Organisation und Finanzen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eigentümerschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vor 1986
Die AC Mailand ist heute als Società per Azioni (S.p.A.), die italienische Form einer Aktiengesellschaft, im Handelsregister eingetragen. Als Datum der Eintragung wird der 27. Juli 1960 geführt.[89]
In den historischen Quellen wird häufig nicht eindeutig zwischen dem Amt des Vereinspräsidenten und einer Eigentümerrolle unterschieden, da beide Funktionen oftmals von derselben Person ausgeübt wurden. Aus diesem Grund lässt sich nicht zweifelsfrei feststellen, wer aus heutiger Sicht als erster Mehrheitseigentümer des Vereins anzusehen ist. Als letzter Eigentümer vor der Übernahme durch Silvio Berlusconi fungierte Giuseppe Farina, der den Verein von 1982 bis 1986 führte.[90]
Berlusconis Fininvest (1986–2017)

Die Associazione Calcio Milan S.p.A. war von 1986 bis 2017 eine Tochtergesellschaft der italienischen Holding Fininvest um Silvio Berlusconi.[91] Der Unternehmer und spätere Ministerpräsident Italiens kaufte den finanziell angeschlagenen Verein 1986 und prägte in den folgenden 31 Jahren die erfolgreichste Ära der Vereinsgeschichte. In dieser Zeit entwickelte sich die AC Mailand zu einem der besten und erfolgreichsten Vereine der Welt.[92][93][94] Der Verein gewann 29 Titel, darunter acht Meisterschaften sowie fünfmal den Europapokal der Landesmeister bzw. die Champions League. Mit Ruud Gullit, Marco van Basten (dreimal), George Weah, Andrij Schewtschenko und Kaká gewannen fünf Spieler den Ballon d’Or. Auf der Trainerbank wurde diese Ära von Arrigo Sacchi, Fabio Capello und Carlo Ancelotti geprägt. Als langjähriger Weggefährte und Vorstandsvorsitzender war auch Adriano Galliani eines der prägenden Gesichter dieser erfolgreichen Zeit.
Trotz der sportlichen Erfolge war die finanzielle Stabilität der AC Mailand dabei stets eng mit Berlusconis Fininvest verbunden, die die Verluste des Vereins über die Jahre hinweg ausglich.[95] Den letzten großen Titel dieser Ära feierte der Verein 2011 mit dem Gewinn der 18. italienischen Meisterschaft. Anschließend begann der sportliche Niedergang. Der Verein rutschte allmählich ins Tabellenmittelfeld ab und musste bereits in den Jahren zuvor immer wieder Leistungsträger und wichtige Spieler wie Kaká, Zlatan Ibrahimović oder Thiago Silva abgeben.
Chinesische Investorengruppe Sino-Europe Sports (2017–2018)
Am 5. August 2016 teilte Fininvest mit, sie habe sich mit dem chinesischen Investoren-Konsortium Sino-Europe Sports Investment Management Changxing Co. Ltd. auf den Verkauf sämtlicher Anteile am Klub (entsprechend 99,93 %) geeinigt und dazu einen Vorvertrag unterschrieben. Das Konsortium setzte sich aus Hauptinvestor Li Yonghong, dem Staatsfonds Haixia Capital sowie weitere privaten und staatlichen Geldgebern zusammen. Im Vertrag wurde der Klub mit 740 Millionen Euro bewertet, unter Berücksichtigung seiner 220 Millionen Euro Schulden. Das Konsortium verpflichtete sich, in den kommenden drei Jahren insgesamt 350 Millionen Euro in den Verein zu investieren.[96] Im April 2017 wurde der Kauf abgewickelt.[97] Das Konsortium hielt von April 2017 bis Juli 2018 über das luxemburgische Unternehmen Rossoneri Sport Investment Lux S.à r.l. 99,93 Prozent der Anteile. Sportlich blieb diese kurze Zeit ohne Titel und war vor allem durch einen teuren Transfersommer 2017 mit unter anderem Leonardo Bonucci und André Silva geprägt.[95]
Elliott Management Corporation (2018–2022)
Am 9. Juli 2018 übernahm die US-amerikanische Investmentgesellschaft Elliott Management Corporation von Paul Singer die Mehrheit des Unternehmens, nachdem das Konsortium um Li Yonghong über das luxemburgische Unternehmen Rossoneri Sport Investment Lux S.à r.l. den Kreditrückzahlungen an Elliott, welche als Kreditgeber fungierten nicht nachgekommen war, sowie die finanziellen Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht mehr hatte gewährleisten können.[98][99] Unter Führung von Elliott etablierte sich der Verein wieder in der Spitzengruppe der Serie A und gewann in der Saison 2021/22 die erste Meisterschaft seit elf Jahren. Außerdem wurde der Verein finanziell stabiler und nachhaltiger aufgestellt.[95]
RedBird Capital Partners (seit 2022)
Zum 31. August 2022 übernahm die von Gerry Cardinale gegründete und geführte US-amerikanische Investmentgesellschaft RedBird Capital Partners die Mehrheitsanteile von 99,93 Prozent für 1,2 Milliarden Euro von Elliott.[100][101] Neben der AC Mailand ist RedBird auch an weiteren Sportvereinen beteiligt und hält unter anderem die Mehrheit der Anteile am französischen Fußballverein FC Toulouse. Seit Dezember 2023 fungiert der ehemalige schwedische Fußballer Zlatan Ibrahimović für die Investmentgesellschaft als Berater der Eigentümerschaft und des Senior Managements der AC Mailand.[102]
Zum Verein gehörende Tochterunternehmen sind die Milan Real Estate S.p.A. (100 %), AC Milan (Shanghai) Sports Development Co. Ltd. (100 %), SportLifeCity S.r.l. (90 %), AC Milan Management Middle East (100 %), M-I Stadio S.r.l. (50 %) und Fondazione Milan – Onlus (100 %).[103]
Präsidentenhistorie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Dezember 2004 musste Silvio Berlusconi, amtierender Ministerpräsident von Italien, aufgrund des Gesetzes gegen Interessenkonflikte sein Amt als Präsident niederlegen.[104] Der Posten blieb in dieser Zeit unbesetzt und wurde stellvertretend von Adriano Galliani übernommen. Das gleiche Szenario trat zwischen 2008 und 2017 erneut ein, während unter anderem Berlusconis vierter Amtszeit als Ministerpräsident. Berlusconi wurde im März 2012 zum Ehrenpräsidenten gewählt.[105]
| Präsidenten[106] | |
|---|---|
| Amtszeit | Name |
| 1899–1909 | |
| 1909 | |
| 1909–1928 | |
| 1928–1929 | |
| 1929–1933 | |
| 1933–1935 | vakant – |
| 1935–1936 | |
| 1936 | vakant – Regentschaftsrat: |
| 1936–1939 | |
| 1939–1940 | |
| 1940–1944 | vakant – |
| 1944–1945 | vakant – |
| 1945–1954 | |
| 1954–1963 | |
| 1963–1965 | |
| 1965–1966 | vakant – |
| 1966–1967 | |
| Präsidenten | |
|---|---|
| Amtszeit | Name |
| 1967–1971 | |
| 1971–1972 | |
| 1972–1975 | |
| 1975–1976 | |
| 1976–1977 | |
| 1977–1980 | |
| 1980–1982 | |
| 1982–1986 | |
| 1986 | |
| 1986–2004 | |
| 2004–2006 | vakant – |
| 2006–2008 | |
| 2008–2017 | vakant – |
| 2017–2018 | |
| 2018– | |
Geschäftsstelle
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Nach der Vereinsgründung befand sich die erste Geschäftsstelle der AC Mailand in unmittelbarer Nähe des Mailänder Doms in der Via Giovanni Berchet. Dort verblieb der Verein bis 1909. Anschließend wechselte der Standort insgesamt 13-mal, ehe 1966 ein Gebäude in der Via Filippo Turati bezogen wurde.[107] Im nordöstlich des Stadtzentrums gelegenen Stadtteil Porta Nuova verblieb der Verein anschließend fast 50 Jahre. Mit der Zeit bot das Gebäude jedoch nicht mehr ausreichend Platz für die Mitarbeiter sowie zusätzliche Einrichtungen und Angebote wie einen Fanshop und ein Vereinsmuseum.[108]
Unter Führung von Barbara Berlusconi, Geschäftsführerin und Tochter von Silvio Berlusconi, suchte der Verein Anfang der 2010er Jahre nach einem neuen Standort und fand diesen im nördlich gelegenen Stadtteil Portello.[109] Seit Mai 2014 befindet sich die Geschäftszentrale der AC Mailand nun im sogenannten Casa Milan. Neben der Geschäftsstelle beherbergt das Gebäude auch das Vereinsmuseum, Ticketcenter, Fanshop sowie ein Restaurant.[110]
Kennzahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Wert in Mio. US$ | Differenz zum Vorjahr | Rang |
|---|---|---|---|
| 2011 | 838 | + 38 | 6. |
| 2012 | 989 | + 151 | 6. |
| 2013 | 945 | − 44 | 6. |
| 2014 | 856 | − 89 | 8. |
| 2015 | 775 | − 81 | 10. |
| 2016 | 825 | + 50 | 12. |
| 2017 | 802 | − 23 | 13. |
| 2018 | 612 | − 190 | 17. |
| 2019 | 583 | − 29 | 18. |
| 2020 | keine Auswertung | ||
| 2021 | 559 | − 24 | 16. |
| 2022 | 1200 | + 641 | 14. |
| 2023 | 1200 | ±0 | 14. |
| 2024 | 1430 | + 230 | 14. |
| 2025 | 1500 | + 70 | 14. |
| Saison | Einnahmen in Mio. € | Differenz zum Vorjahr | Rang |
|---|---|---|---|
| 2010/11 | 235,1 | − 0,7 | 7. |
| 2011/12 | 256,9 | + 21,8 | 8. |
| 2012/13 | 263,5 | + 6,6 | 10. |
| 2013/14 | 249,7 | − 46,8 | 12. |
| 2014/15 | 199,1 | − 50,6 | 14. |
| 2015/16 | 214,7 | + 15,6 | 16. |
| 2016/17 | 197,7 | − 17,0 | 21. |
| 2017/18 | 207,7 | + 10,0 | 18. |
| 2018/19 | 206,3 | − 1,4 | 21. |
| 2019/20 | 148,5 | − 57,8 | 30. |
| 2020/21 | 216,3 | + 67,8 | 19. |
| 2021/22 | 264,9 | + 48,6 | 16. |
| 2022/23 | 385,3 | + 120,4 | 13. |
| 2023/24 | 397,6 | + 12,3 | 13. |
| 2024/25 | 410,4 | + 12,8 | 15. |
Jugendarbeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Allgemein
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die AC Mailand unterhält zahlreiche Ausbildungscamps in Italien und weiteren Ländern Europas, sowie in Amerika, Nordafrika und dem Nahen Osten.[111] Aus den Jugendabteilungen gingen bis dato viele spätere Vereinsgrößen, Rekord- und ehemalige sowie aktuelle Nationalspieler hervor, darunter weltbekannte Namen wie Paolo Maldini, Franco Baresi, Giovanni Trapattoni, Demetrio Albertini und Alessandro Costacurta.
In der UEFA Youth League erreichte der Verein unter der Leitung von Trainer Ignazio Abate zweimal die Endrunde des Wettbewerbs. 2023 verpasste die Mannschaft gegen Hajduk Split den Einzug ins Finale, ein Jahr später unterlag sie im Endspiel Olympiakos Piräus.
Zu den bekanntesten Spielern der letzten 20 Jahre, also seit dem Jahrgang 1996, gehören die Europameister Gianluigi Donnarumma und Manuel Locatelli sowie Davide Calabria, der zwischen 2022 und 2025 Spielführer der ersten Mannschaft war.[112]
- Erfolge der Jugendmannschaften
- Italienische Primavera-Meisterschaft: 1964/65
- Italienischer Primavera-Pokal (2): 1984/85, 2009/10
- Torneo di Viareggio (9): 1949, 1952, 1953, 1957, 1959, 1960, 1999, 2001, 2014
- Campionato Berretti (7): 1971/72, 1981/82, 1982/83, 1984/85, 1989/90, 1993/94, 2008/09
- Blue Stars/FIFA Youth Cup (2): 1958, 1977
Zweite Mannschaft (Milan Futuro)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Milan Futuro | |
| Name | Milan Futuro |
| Spielstätte | Stadio Felice Chinetti, Solbiate Arno |
| Plätze | 4.500 |
| Cheftrainer | Sergio Navarro |
| Liga | Serie D, Gruppe B |
| 2025/26 | 4. Platz |

Die zweite Mannschaft der AC Mailand, auch bekannt als AC Mailand U23 oder Milan Futuro („Mailands Zukunft“), wurde am 27. Juni 2024 in die Serie C aufgenommen.[113] Damit übernahm die Mannschaft den Startplatz der US Ancona 1905, welche wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten aus der Serie C ausgeschlossen wurde.[114] Nach Juventus Turin und Atalanta Bergamo war die AC Mailand damit der dritte Verein in Italien mit einer Zweitvertretung. Durch die Mannschaft soll in enger Zusammenarbeit mit der ersten Mannschaft die Kontinuität der Jugendausbildung ab der Primavera-Jugendmannschaft weiter vorangetrieben werden. Die Heimspiele trägt die Mannschaft im Stadio Felice Chinetti in der Gemeinde Solbiate Arno im Norden von Mailand aus.[115] Erster Trainer der neu gegründeten Mannschaft wurde Ex-Spieler Daniele Bonera, welcher in den vorherigen Jahren bereits im Trainerteam der ersten Mannschaft tätig war.[113]
Nach einem schwachen Saisonverlauf und einer Platzierung auf dem 18. Tabellenplatz musste Bonera bereits Ende Februar 2025 sein Amt räumen und wurde durch Massimo Oddo ersetzt.[116][117] Auch unter dem neuen Trainer punktete die Mannschaft nicht regelmäßiger und musste in den Play-outs gegen SPAL Ferrara den Abstieg in die Serie D hinnehmen. Die folgende Spielzeit in der Viertklassigkeit beendete die Mannschaft auf dem vierten Tabellenplatz und verpasste in der ersten Runde der Play-offs gegen Chievo Verona die Chance auf den direkten Wiederaufstieg.[118] Zur Saison 2026/27 übernahm der Spanier Sergio Navarro das Traineramt, der zuvor den ungarischen Erstligisten Debreceni Vasutas SC trainiert hatte.[119]
| Saison | Liga (Ligahöhe) | Platz | S | U | N | Tore | Punkte | Pokal |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024/25 | Serie C, Gruppe B (III) | 18. | 7 | 13 | 18 | 36:57 | 34 | Viertelfinale (Coppa Italia Serie C) |
| 2025/26 | Serie D, Gruppe B (IV) | 4. | 16 | 8 | 10 | 62:37 | 56 | 2. Runde (Coppa Italia Serie D) |
| 2026/27 | Serie D, Gruppe B (IV) | … | … | … | … | … | … | 1. Runde (Coppa Italia Serie D) |
Frauenfußball
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Frauenfußballabteilung der AC Mailand besteht seit 2018 und spielt durch die Übernahme der Lizenz der ACF Brescia seit der Saison 2018/19 in der Serie A. Die Spielzeit 2020/21 war dabei die bisher erfolgreichste, welche die Mannschaft auf dem 2. Tabellenplatz abschloss und zudem das Pokalfinale erreichte.
Weitere Sportarten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Cricket
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Verein wurde 1899 als Milan Football and Cricket Club gegründet und hatte neben dem Fußball auch eine Cricket-Abteilung.[120] Kapitän der Cricketmannschaft war der Mitgründer Edward Nathan Berra. Bereits in den frühen 1900er-Jahren wurde die Cricket-Abteilung aufgelöst und der Fokus vollständig auf den Fußball ausgerichtet.
Eishockey
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwischen 1989 und 1994 existierte der von Berlusconis Holdinggesellschaft Fininvest gegründete Mehrsportverein Polisportiva Milan. Neben dem Fußballverein waren auch der HC Devils Milano (Eishockey), Milano Baseball 1946 (Baseball), Volley Gonzaga Mailand (Volleyball) und Amatori Rugby Milano (Rugby) Teil dieses Verbundes. Infolgedessen spielte der ehemalige Eishockeyverein HC Devils Milano in der Saison 1993/94 unter dem Namen AC Milan. In dieser Spielzeit gewann der Verein im Finale gegen den HC Bozen seine dritte Meisterschaft.
Motorsport
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Zwischen 2008 und 2010 nahm die AC Mailand an der Motorsportserie Superleague Formula teil. Für den Verein fuhren die beiden ehemaligen Formel-1-Piloten Robert Doornbos und Giorgio Pantano sowie der Niederländer Yelmer Buurman. Doornbos erzielte mit Rang 3 in der Saison 2008 das beste Ergebnis. Insgesamt gewann das Team fünf Rennen.
| Saison | Fahrer | Rennstall | Pkt. | Pos. |
|---|---|---|---|---|
| 2008 | 335 | 3. | ||
| 2009 | 286 | 7. | ||
| 2010 | 631 | 5. |
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Franco Arturi: La leggenda del grande Milan nelle pagine de «La Gazzetta dello Sport». Le emozioni, i protagonisti, le sfide. Ediz. illustrata. Rizzoli, 2014, ISBN 978-88-17-07805-4.
- Augusto De Bartolo: Tutti gli uomini che hanno fatto grande l’A. C. Milan. Ultra, 2011, ISBN 978-88-7615-618-2.
- Arianna Forni: Leggenda Milan. Sperling & Kupfer, 2011, ISBN 978-88-200-5158-7.
- Pierangelo Brivio: Seconda pelle. The complete history of A. C. Milan Jerseys 1899–2014. Mondadori, Mailand 2013, ISBN 88-04-63732-3.
- Oliver Birkner: 111 Gründe, den AC Mailand zu lieben – eine Liebeserklärung an den großartigsten Fußballverein der Welt. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2014, ISBN 3-86265-422-2.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 acmilan.com – La Storia
- ↑ magliarossonera.it – Storia della stagione
- ↑ magliarossonera.it – Il Gre-No-Li
- ↑ John Foot: Calcio. Fourth Estate, London 2006, S. 225.
- ↑ John Foot: Calcio. Fourth Estate, London 2006, S. 116.
- ↑ uefa.com – Altafini strikes for Milan
- ↑ uefa.com – Santos squeeze Milan out ( vom 26. Dezember 2015 im Internet Archive)
- ↑ uefa.com – Hamrin schießt HSV ab ( vom 26. Dezember 2015 im Internet Archive)
- ↑ uefa.com – Pratis Dreierpack schockt Ajax
- ↑ uefa.com – Milan prevail in tough contest ( vom 26. Dezember 2015 im Internet Archive)
- ↑ uefa.com – Milans Abwehr nicht zu knacken ( vom 26. Dezember 2015 im Internet Archive)
- ↑ uefa.com – Magdeburg bootet Milan aus ( vom 26. Dezember 2015 im Internet Archive)
- ↑ John Foot: Calcio. Fourth Estate, London 2006, S. 117.
- ↑ storiedicalcio.org – Lo scandalo del Calcioscommesse 1980
- ↑ Flutlicht und Schatten. Die Geschichte des Europapokals. ISBN 3-89533-474-X, S. 431.
- ↑ uefa.com – Milan begeistert die Fußballwelt
- ↑ uefa.com – Rijkaard trifft zum Sieg des AC Milan
- ↑ John Foot: Calcio. Fourth Estate, London 2006, S. 237.
- ↑ uefa.com – Milan demontiert Barcelona
- ↑ uefa.com – Kluivert der Matchwinner für Ajax
- ↑ uefa.com – Milan triumphiert dank Shevchenko
- ↑ uefa.com – Dazzling Depor ditch Milan
- ↑ uefa.com – Liverpool gewinnt Endspiel-Krimi
- ↑ uefa.com – Giuly trifft Milan ins Herz
- ↑ bbc.co.uk – Punishments cut for Italian clubs
- ↑ uefa.com – Milan glückt Revanche gegen Liverpool
- ↑ uefa.com – Milan overcome sombre Sevilla
- ↑ fifa.com – Milan holt Titel für Europa ( vom 22. Juli 2015 im Webarchiv archive.today)
- ↑ uefa.com – Pizarro köpft Bremen ins Achtelfinale
- ↑ uefa.com – Messi führt Barça ins Halbfinale
- ↑ uefa.com – Atlético erkämpft Sieg gegen Milan
- ↑ acmilan.com – Le prime parole di Pippo Inzaghi
- ↑ spiegel..de: Milan trennt sich von Trainer Montella Artikel vom 27. November 2017
- ↑ AC Mailand für zwei Europapokal-Saisons gesperrt
- ↑ Die UEFA greift durch: Milan wird gesperrt! In: kicker. Abgerufen am 28. Juni 2018.
- ↑ Einspruch erfolgreich: AC Mailand darf nun doch an der Europa League teilnehmen. In: Spiegel Online. Spiegel-Verlag, 20. Juli 2018, abgerufen am 21. Juli 2018.
- ↑ Gattuso verlässt AC Mailand - Auch der Sportdirektor geht. In: sportschau.de. SID, 28. Mai 2019, abgerufen am 28. Mai 2019.
- ↑ AC Mailand von Europa League ausgeschlossen. In: Spiegel Online. Spiegel-Verlag, 28. Juni 2019, abgerufen am 28. Juni 2019.
- ↑ Paulo Fonseca is the new Head Coach of AC Milan. AC Mailand, 13. Juni 2024, abgerufen am 14. Juni 2024 (englisch).
- ↑ Nach nur sechs Monaten – Topklub trennt sich von Trainer. In: t-online.de. dpa, 30. Dezember 2024, abgerufen am 30. Dezember 2024.
- ↑ Comunicato ufficiale: Paulo Fonseca. In: acmilan.com. AC Mailand, 30. Dezember 2024, abgerufen am 30. Dezember 2024 (italienisch, englisch, chinesisch).
- ↑ Conceição neuer Milan-Trainer – Familien-Duell in Supercoppa steht bevor. In: transfermarkt.de. dpa, 30. Dezember 2024, abgerufen am 30. Dezember 2024.
- ↑ Sérgio Conceição is the new Head Coach of AC Milan. In: acmilan.com. AC Mailand, 30. Dezember 2024, abgerufen am 30. Dezember 2024 (italienisch, englisch, chinesisch).
- ↑ Comunicato ufficiale: Massimiliano Allegri è l'allenatore del Milan. In: acmilan.com. AC Mailand, 30. Mai 2025, abgerufen am 18. Juni 2026 (italienisch).
- ↑ RedBird Capital Partners Official Statement. In: acmilan.com. AC Mailand, 25. Mai 2025, abgerufen am 18. Juni 2026 (englisch).
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