Zweite Schlacht von Ramla, Darstellung aus dem 15. Jh.
17. Mai: In der zweiten Schlacht von Ramla besiegen die Fatimiden unter al-Afdal Schahanschah ein zahlenmäßig unterlegenes Heer von Kreuzfahrern unter Balduin I., König von Jerusalem. Balduin kann der Übermacht entkommen. Die Ägypter versäumen es jedoch, den Sieg auf dem Schlachtfeld dazu zu nutzen, auf das kaum noch verteidigte Jerusalem zu marschieren. Sie wenden sich stattdessen nach Jaffa und bleiben so lange vor der Stadt, bis die Ankunft einer Flotte mit deutschen und französischen Kreuzfahrern Balduin am 27. Mai in die Lage versetzt, mit einem Ausfall die fatimidische Armee zum Rückzug nach Askalon zu zwingen, und sich des fatimidischen Feldlagers zu bemächtigen.
Die Städte Arsur und Caesarea werden von Balduin von Jerusalem erobert.
Koloman von Ungarn wird zum König von Kroatien gekrönt; damit beginnt die jahrhundertelange Personalunion zwischen den Königreichen Ungarn und Kroatien.
Die Almoraviden erobern Valencia und dringen bis vor Saragossa vor. Die Hudiden leisten als letztes maurisches Kleinkönigreich Widerstand gegen die almoravidische Expansion.