Wikipedia:Review
Das Review des Tages stellt täglich einen Artikel vor, der gezielt überarbeitet werden soll. HIER kann der Wunsch für neues Review des Tages eingetragen werden. Ein Kegelschnitt ist eine ebene Kurve, die entsteht, wenn eine Ebene die Mantelfläche eines geraden Kreiskegels oder Doppelkegels schneidet. Je nach Neigung der Ebene zur Kegelachse im Vergleich zur Mantellinie ergibt sich als nicht ausgearteter Schnitt eine Ellipse mit dem Kreis als Sonderfall, eine Parabel oder eine Hyperbel, während Schnitte durch die Kegelspitze einen Punkt, eine Gerade oder ein Geradenpaar ergeben. Ohne den Kegel lassen sich die nicht ausgearteten Kurven in der Ebene durch die konstante Summe der Abstände zu zwei Brennpunkten bei der Ellipse oder den konstanten Betrag ihrer Differenz bei der Hyperbel beschreiben, mit Ausnahme des Kreises auch durch das feste Verhältnis der Abstände zu Brennpunkt und Leitlinie, dessen Wert als numerische Exzentrizität den Typ kennzeichnet. Algebraisch sind Kegelschnitte Nullstellenmengen quadratischer Polynome in zwei Variablen und damit ebene Quadriken. Grundlagen ihrer Untersuchung legten in der griechischen Antike unter anderem Menaichmos, Archimedes und Apollonios von Perge. In der Neuzeit kamen neue mathematische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge hinzu, als Kepler die Planetenbahnen mithilfe dieser Kurven beschrieb, Desargues und Pascal sie mit den Mitteln der projektiven Geometrie und Descartes und Fermat in der analytischen Geometrie untersuchten. |
|
|
| ||||||||||||||||||
|
Bewertete Artikel in der QS: | |||||||||||||||||||
