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Wiesbaum

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Wappen Deutschlandkarte
Wiesbaum
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Wiesbaum hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 20′ N, 6° 40′ OKoordinaten: 50° 20′ N, 6° 40′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Gerolstein
Höhe: 485 m ü. NHN
Fläche: 15,18 km²
Einwohner: 637 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54578
Vorwahl: 06593
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 083
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kyllweg 1
54568 Gerolstein
Website: www.gerolstein.de
Ortsbürgermeister: David Mastiaux
Lage der Ortsgemeinde Wiesbaum im Landkreis Vulkaneifel
KarteScheidHallschlagOrmontKerschenbachReuthStadtkyllJünkerathSchüllerGönnersdorfEschFeusdorfLissendorfBirgelSteffelnWiesbaumBerndorfHillesheim (Eifel)OberbettingenBasbergKerpen (Eifel)ÜxheimNohnOberehe-StroheichWalsdorfDohm-LammersdorfDuppachKalenborn-ScheuernRockeskyllPelmBerlingenHohenfels-EssingenGerolsteinNerothBirresbornKopp (Vulkaneifel)MürlenbachDensbornSalmDreis-BrückBetteldorfDaunDockweilerHinterweilerKirchweilerKradenbachNerdlenSarmersbachGefellHörscheidDarscheidUtzerathSchönbachSteiningenSteinebergDemerathWinkel (Eifel)ImmerathStrotzbüschMückelnStrohnGillenfeldEllscheidSaxlerUdlerMehrenSchalkenmehrenÜdersdorfBrockscheidBleckhausenOberstadtfeldWallenbornNiederstadtfeldWeidenbachSchutzMeisburgDeudesfeldBorlerBongardBoxbergNeichenBeinhausenKatzwinkelHörschhausenBerenbachKötterichenHöchstbergKaperichLirstalOberelzArbachRetterathUersfeldMannebachBerebornKolverathSassenGunderathHorperathUeßMosbruchKelbergGelenbergBodenbachReimerathWelcherathBrücktalKirsbachDreesNitzLandkreis Mayen-KoblenzLandkreis Cochem-ZellLandkreis Bernkastel-WittlichEifelkreis Bitburg-PrümNordrhein-WestfalenLandkreis AhrweilerBelgien
Karte

Wiesbaum ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gerolstein an.

Wiesbaum liegt im Naturpark Vulkaneifel.

Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Mirbach mit dem Traudenhof sowie Wiesbaum mit den Wohnplätzen Auf dem Kruchler, Birkenhof, Laubornhof und Wiesbaumermühle.[2]

Der Ort Wiesbaum wurde unter dem Namen Wisebenne erstmals am 31. März 1131 urkundlich erwähnt, als Papst Innozenz II. dem Bonner Cassius-Stift den dortigen Besitz bestätigte.[3][4]

Der Ortsteil Mirbach gilt als Stammsitz eines alten rheinischen Adelsgeschlechtes, der Herren von Mirbach, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts dort eine künstliche Burgruine und die Erlöserkapelle errichteten.

Am 17. März 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Mirbach eingemeindet.[5]

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Wiesbaum bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[6]

JahrEinwohner
1815314
1835478
1871579
1905504
1939489
1950489
JahrEinwohner
1961480
1970456
1987509
2005610
2011646
2017619

Der Gemeinderat in Wiesbaum besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[7]

David Mastiaux (CDU) wurde am 8. Oktober 2026 Ortsbürgermeister von Wiesbaum,[8] nachdem er die Aufgaben bereits seit März 2026 als bisheriger Erster Beigeordneter ausgeübt hatte.[9] Bei der Direktwahl am 13. September 2026 war er als einziger Bewerber mit 96,4 % der Stimmen zum künftigen Ortsbürgermeister gewählt worden.[10]

Seine Vorgängerin Ruxandra Gericke hatte das Amt am 4. September 2019 übernommen.[11] Bei der Wiederholungswahl am 25. August 2019 war sie mit einem Stimmenanteil von 81,43 % gewählt worden.[12] Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde sie als einzige Bewerberin mit 73,2 % für weitere fünf Jahre wiedergewählt.[13] Mit Wirkung zum 1. März 2026 legte sie ihr Amt jedoch vorzeitig nieder, wodurch eine vorgezogene Neuwahl erforderlich wurde.[9]

Gerickes Vorgängerin Karin Pinn hatte das Amt seit September 2011 ausgeübt, bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 aber knapp die notwendige Mehrheit für eine Wiederwahl verfehlt.[14]

Wappen von Wiesbaum
Wappen von Wiesbaum
Blasonierung: „Von Rot über Silber geteilt, oben 5 (3:2) silberne Ringe, unten ein schwarzes Hirschgeweih mit Grind.“[15]
Wappenbegründung: Das Wappen der Ortsgemeinde Wiesbaum bezieht sich auf ortsansässige Adelsgeschlechter und auf die früheren Besitzverhältnisse in der Gemeinde. Die Ritter von Wiesbaum führten fünf silberne Ringe im schwarzen Schildhaupt in ihrem Wappen, die in das Wappen der Ortsgemeinde Wiesbaum, aber auf rotem Grund, übernommen wurden. Der Ortsteil Mirbach ist eng verbunden mit dem rheinischen Adelsgeschlecht von Mirbach, das hier sein Stammhaus hatte. Die von Mirbach führten in schwarz ein silbernes Hirschgeweih mit Grind. Ihr Wappen ist in verkehrten Farben im unteren Wappenteil aufgenommen. Die Zweiteilung des Wappens steht darüber hinaus für die beiden Ortsteile Wiesbaum und Mirbach.
Commons: Wiesbaum – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand 31. Dezember 2025 von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2026. S. 116 (PDF; 1,9 MB).
  3. ↑ Jakob Marx: Geschichte der Pfarreien der Diözese Trier, Trier: Paulinus-Dr., 1923, S. 100 (dilibri.de)
  4. ↑ Wilhelm Arnold Günther: Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus: Urkunden-Sammlung zur Geschichte der Rhein- und Mosellande, I. Theil, B. Heriot, 1822, S. 211 (Google Books)
  5. ↑ Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 182 (PDF; 2,8 MB).
  6. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  7. ↑ Thorsten Jakoby (Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Wiesbaum am 9. Juni 2024. In: Verbandsgemeinde Gerolstein aktuell, Ausgabe 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 18. Juni 2024, abgerufen am 27. April 2025.
  8. ↑ Aus dem Ortsgemeinderat. Öffentlichen Sitzung am 8. Oktober 2026. In: Verbandsgemeinde Gerolstein aktuell, Ausgabe 42/2026. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 22. Oktober 2026.
  9. 1 2 Ruxandra Gericke: Mein Rücktritt. In: Verbandsgemeinde Gerolstein aktuell, Ausgabe 9/2026. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 11. Mai 2026.
  10. ↑ Wahl des Ortsbürgermeister in der Ortsgemeinde Wiesbaum. 13. September 2026, Wiesbaum, Endergebnis. Verbandsgemeinde Gerolstein, abgerufen am 17. September 2026.
  11. ↑ Karin Pinn: Bekanntmachung. Einladung zur Gemeinderatssitzung am 4. September 2019. In: Verbandsgemeinde Gerolstein aktuell, Ausgabe 35/2019. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 26. August 2019, abgerufen am 8. Dezember 2020.
  12. ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 8. Dezember 2020 (siehe Gerolstein, Verbandsgemeinde, 41. Ergebniszeile). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  13. ↑ Wiesbaum, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Wiesbaum. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 27. April 2025.
  14. ↑ In Wiesbaum und Neroth fallen die Kandidaten durch. In: Trierischer Volksfreund. Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier, 28. Mai 2019, abgerufen am 8. Dezember 2020.
  15. ↑ Wappenbeschreibung auf der Seite der Verbandsgemeinde Gerolstein