These Days Tour
| Präsentationsalbum | These Days |
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| Anfang der Tournee | 26. April 1995 |
| Ende der Tournee | 19. Juli 1996 |
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Konzerte insgesamt |
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| Konzerte insgesamt | 133 |
| I’ll Sleep When I’m Dead Tour (1993) |
These Days Tour | Crush Tour (2000) |
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Die These Days Tour war eine weltweite Konzerttournee der US-amerikanischen Rockband Bon Jovi, bei der die Gruppe ihr 1995 veröffentlichtes und namensgebendes Studioalbum These Days vorstellte. Es war die erste Tournee der Band nach dem Ausstieg ihres Bassisten und Gründungsmitglieds Alec John Such, der Bon Jovi 1994 verließ.
Hintergrund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die These Days Tour begann am 26. April 1995 in Mumbai und endete über ein Jahr später am 19. Juli 1996 in Helsinki. Dabei spielten Bon Jovi insgesamt 133 Konzerte in Europa, Nordamerika, Südamerika, Asien, Australien, Neuseeland und Afrika.
Nachdem Bassist und Gründungsmitglied Alec John Such die Band 1994 verlassen hatte, verpflichtete die Band Hugh McDonald zunächst als Tournee- und Sessionbassisten, bis er 2016 zum offiziellen Bandmitglied ernannt wurde.[1] Bis zu diesem Zeitpunkt blieb McDonald bei den meisten PR-Shootings und Bon Jovi-Albumcovern unberücksichtigt, war aber in einigen Promo-Videos der Band zu sehen. Ironischerweise war McDonald einer der Studiomusiker, die 1983 Jon Bon Jovis erste Demoversion des späteren Hits Runaway mitaufnahmen.[2] Als das Lied ein erster Hit wurde, stellte Jon Bon Jovi dennoch eine Band ohne McDonald zusammen, um ein Album mit kompletter Bandbesetzung rund um den Hit aufzunehmen. McDonald wirkte 1997 auch auf Jon Bon Jovis Soloalbum Destination Anywhere mit und war Teil von Jon Bon Jovis Begleitband auf dessen Solokonzerten.
Gesponsert wurden die Tourabschnitte in Europa von Volkswagen, auf dessen Werksgelände in Wolfsburg Bon Jovi auch am 14. Juli 1996 ein Konzert gaben. Volkswagen entwickelte anlässlich der Tournee zudem ein limitiertes Sondermodell seines VW Golfs mit dem Namen Golf Bon Jovi in den Ausführungen Golf II, Golf III und Variant, in dessen TV-Werbespots die Tournee auch beworben wurde. Damit waren Bon Jovi nach Genesis (1992), Pink Floyd (1994) und den Rolling Stones (1995) die vierte und letzte Rockband, nach der VW ein Automodell benannte.[3][4]
Im Vorprogramm der Konzerte spielten so unterschiedliche Bands und Künstler wie Van Halen, Joan Osborne, K’s Choice und Gin Blossoms. Bei den drei Konzerten im Londoner Wembley-Stadion Ende Juni 1995 trat Bob Geldof als Special Guest auf und spielte gemeinsam mit Bon Jovi den Hit I Don’t Like Mondays seiner ehemaligen Band The Boomtown Rats. Bon Jovi und Geldof wollten damit an das bevorstehende, zehnjährige Jubiläum des von Geldof initiierten Benefizkonzertes Live Aid erinnern, das am 13. Juli 1985 unter anderem auch im Wembley-Stadion stattfand. Dabei kündigte Sänger Jon Bon Jovi Geldof fehlerhaft an, in dem er zum Londoner Publikum „Ihr solltet stolz darauf sein, ihn euer Eigen zu nennen!“ sagte (Geldof ist kein Brite, sondern Ire.)[5]
Liveaufnahmen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das letzte der drei Konzerte im Londoner Wembley-Stadion am 27. Juni 1995 wurde gefilmt und unter dem Titel Live from London Ende 1995 auf VHS veröffentlicht. 2003 erschien der Mitschnitt schließlich auf DVD. Weitere Audioaufnahmen der Tournee befinden sich auf Bon Jovis 2001 veröffentlichtem erstem Livealbum One Wild Night Live 1985–2001.
Setlist
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Setlist variierte auf dieser Tournee von Abend zu Abend, enthielt aber in der Regel mehrere Songs aus dem Album These Days, wie beispielsweise Hey God, Something for the Pain oder This Ain’t a Love Song. Weiterhin waren Coverversionen wie Because the Night von Patti Smith oder Rockin’ in the Free World von Neil Young Bestandteil der gespielten Setlist.
Beispiel-Setlist
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Rockin’ in the Free World
- Livin’ on a Prayer
- You Give Love a Bad Name
- Hey God
- Keep the Faith
- These Days
- Lie to Me
- Someday I’ll Be Saturday Night
- Something for the Pain
- Because the Night
- Damned
- Blaze of Glory
- Lay Your Hands on Me
- I’ll Sleep When I’m Dead (incl. Medley: Jumpin’ Jack Flash/Papa Was a Rollin’ Stone)
- Bad Medicine
- Always
- Wanted Dead or Alive
- Blood on Blood
- Runaway
- This Ain’t a Love Song
Tourdaten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Band
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jon Bon Jovi: Gesang, Gitarre
- Richie Sambora: Gitarre, Hintergrundgesang, Talkbox, Hintergrundgesang, Gesang bei Stranger in This Town
- David Bryan: Keyboards, Hintergrundgesang
- Hugh McDonald: Bass, Hintergrundgesang
- Tico Torres: Schlagzeug, Percussion, Gesang bei Crazy
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ https://www.deseret.com/2018/3/14/20641705/bon-jovi-bassist-hugh-mcdonald-not-living-on-a-prayer-he-s-living-in-utah/
- ↑ https://www.deseret.com/2018/3/14/20641705/bon-jovi-bassist-hugh-mcdonald-not-living-on-a-prayer-he-s-living-in-utah/
- ↑ https://www.volkswagen-classic-parts.com/de_at/magazin/genesis%20special%20edition.html?p=1
- ↑ https://www.pinkfloydz.com/other-exhibits/1994-volkswagen-golf-pink-floyd-edition/
- ↑ https://genius.com/Bon-jovi-i-dont-like-mondays-live-in-london-1995-lyrics