Bounce Tour
| Präsentationsalbum | Bounce |
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| Anfang der Tournee | 8. Dezember 2002 |
| Ende der Tournee | 8. August 2003 |
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Konzerte insgesamt |
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| Konzerte insgesamt | 83 |
| One Wild Night Tour (2001) |
Bounce Tour | Have a Nice Day Tour (2005/06) |
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Die Bounce Tour war eine weltweite Konzerttournee der US-amerikanischen Rockband Bon Jovi, mit der die Gruppe ihr 2002 veröffentlichtes und namensgebendes Studioalbum Bounce bewarb.
Hintergrund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bon Jovi starteten ihre Bounce Tour am 8. Dezember 2002 in Melbourne und beendeten sie am 8. August 2003 in East Rutherford in ihrem Heimat-Bundesstaat New Jersey. Insgesamt spielte die Band 83 Konzerte, die sie durch Nordamerika, Europa, Asien und Australien führte.
Die aufwändige Tourneebühne war (inspiriert durch das Albumcover von Bounce) mit drei großen Satellitenschüsseln ausgestattet, die sich drehten, schwenkten, rotierten und als Projektionsflächen dienten. Die Bühnenshow aus mehrfarbigen Scheinwerfern und einer großen LED-Videowand wurde durch eine schillernde Lasershow akzentuiert. Im Vergleich zu früheren Tourneen verzichteten Bon Jovi zudem auf Pyrotechnik.
Die Tournee war weltweit ein voller Erfolg und bekam überwiegend gute Kritiken von Fans und auch der schreibenden Musikpresse. Neben der aufwändigen Bühnentechnik sorgten auch die Spielfreude der Band und die teilweise bis zu drei Stunden andauernden Shows für Begeisterung im Publikum. Lediglich beim Auftaktkonzert des ersten Nordamerika-Tourneeabschnitts am 8. Februar 2003 in University Park sorgte Sänger Jon Bon Jovi für Unmut, als er angesichts immer hysterischer schreiender Mädchen und Frauen im Publikum in einem seltenen Anflug von Bühnenvulgär rief: „Justin Timberlake, hier kannst du dir was abgucken, du Arschloch!“[1] Zudem trug er an diesem Abend ein T-Shirt, das der US-amerikanischen Band War und deren 1976 veröffentlichtem Album Greatest Hits Tribut zollte. Allein jedoch der Aufdruck des Wortes „War“ (englisch für „Krieg“) sorgte angesichts des anstehenden Irakkriegs für eine unbeabsichtigte Kontroverse. Jon Bon Jovi entschuldigte sich später für diesen Vorfall und tauschte das Hemd von da an gegen ein neues T-Shirt mit der Aufschrift „love me“.[2]
Setlist
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wie bei den meisten Bon-Jovi-Tourneen wechselte die Setlist von Abend zu Abend. Dennoch gab es viele Ähnlichkeiten zwischen den Konzerten. Mehrere Stücke vom aktuellen Album Bounce, darunter Everyday, Hook Me Up und Misunderstood, waren ebenso vertreten wie viele ihrer Hits aus den 1980er- und 1990er-Jahren wie Livin’ on a Prayer, Bad Medicine und Keep the Faith. Die nachfolgende Setlist stammt vom Auftritt der Band am 13. Juni 2003 in München und ist daher nicht repräsentativ für die gesamte Tournee.[3]
Beispiel-Setlist
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bounce
- You Give Love a Bad Name
- Wild in the Streets
- Livin’ on a Prayer
- Everyday
- Lay Your Hands on Me
- Keep the Faith
- Wanted Dead or Alive
- In These Arms
- It’s My Life
- Bed of Roses
- The Distance
- Runaway
- Diamond Ring
- “Heroes”
- Someday I’ll Be Saturday Night
- Just Older
- I’ll Be There For You
- Something To Believe In
- Undivided
- Born to Be My Baby
- Medley (I’ll Sleep When I’m Dead/Rockin’ All over the World)
- Raise Your Hands
- Misunderstood
- Captain Crash
- Bad Medicine
- Shout
- These Days
- Twist and Shout
Tourdaten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Band
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jon Bon Jovi: Gesang, Gitarre
- Richie Sambora: Gitarre, Talkbox, Hintergrundgesang, Leadgesang bei I’ll Be There for You
- Hugh McDonald: Bass, Hintergrundgesang
- Tico Torres: Schlagzeug, Percussion
- David Bryan: Keyboards, Klavier, Hammond-Orgel, Hintergrundgesang