Talk (Mineral)
| Talk | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Allgemeines und Klassifikation | |||||
| IMA-Symbol |
Tlc[1] | ||||
| Andere Namen |
| ||||
| Chemische Formel | |||||
| Mineralklasse (und ggf. Abteilung) |
Silikate und Germanate – Schichtsilikate | ||||
| System-Nummer nach Strunz (8. Aufl.) Lapis-Systematik (nach Strunz und Weiß) Strunz (9. Aufl.) Dana |
VIII/E.04 VIII/H.09-040 9.EC.05 71.02.01.03 | ||||
| Ähnliche Minerale | Pyrophyllit | ||||
| Kristallographische Daten | |||||
| Kristallsystem | triklin oder monoklin | ||||
| Kristallklasse; Symbol | Talk-1A: triklin-pinakoidal; 1 Talk-2M: monoklin-prismatisch; 2/m[5] | ||||
| Raumgruppe | P1 (Nr. 2)[5][6] | ||||
| Gitterparameter | a = 5,291 Å; b = 9,460 Å; c = 5,290 Å α = 98,68°; β = 119,90°; γ = 85,27°[5][6] | ||||
| Formeleinheiten | Z = 2[5][6] | ||||
| Physikalische Eigenschaften | |||||
| Mohshärte | 1 | ||||
| Dichte (g/cm3) | 2,58 bis 2,83[6] | ||||
| Spaltbarkeit | {001} vollkommen | ||||
| Bruch; Tenazität | uneben | ||||
| Farbe | farblos, weiß, grau, grünlich, gelblich | ||||
| Strichfarbe | weiß | ||||
| Transparenz | durchscheinend bis undurchsichtig | ||||
| Glanz | Perlmuttglanz, Fettglanz | ||||
| Kristalloptik | |||||
| Brechungsindizes | nα = 1,538 bis 1,550[7] nβ = 1,589 bis 1,594[7] nγ = 1,589 bis 1,600[7] | ||||
| Doppelbrechung | δ = 0,051[7] | ||||
| Optischer Charakter | zweiachsig negativ | ||||
| Achsenwinkel | 2V = 0 bis 30°[6] | ||||
| Pleochroismus | kein, z. T. farblos–blassgrün | ||||
| Weitere Eigenschaften | |||||
| Chemisches Verhalten | unlöslich in verdünnten Säuren und Laugen, unlöslich in Wasser und organischen Lösungsmitteln | ||||
| Land | Abbaumenge in t | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | |
| 16.266 | 15.330 | 13.072 | 10.000 | 2.304 | |
| 111.000 | 120.000 | 130.000 | 140.800 | 110.000 | |
| 123.040 | 123.558 | 127.866 | 124.184 | 123.000 | |
| 2.261 | 1.293 | 2.042 | 1.375 | 972 | |
| 494.157 | 500.000 | 660.000 | 650.000 | 650.000 | |
| 199.000 | 215.000 | 279.000 | 243.000 | 153.293 | |
| 2.000.000 | 1.800.000 | 2.000.000 | 2.450.000 | 2.000.000 | |
| 103 | 2.374 | 2.062 | 1.708 | 717 | |
| 14.300 | 15.000 | 25.000 | 22.000 | 20.000 | |
| 345.739 | 354.819 | 374.398 | 329.891 | 278.331 | |
| 450.000 | 470.000 | 450.000 | 400.000 | 400.000 | |
| 2.733 | 1.982 | 2.187 | 10 | 2.000 | |
| 1.292.893 | 1.652.367 | 1.682.825 | 1.748.963 | 1.750.000 | |
| 87.899 | 86.514 | 73.259 | 49.650 | 61.665 | |
| 165.000 | 165.000 | 165.000 | 160.000 | 165.000 | |
| 375.000 | 365.000 | 160.000 | 160.000 | 160.000 | |
| 40.000 | 40.000 | 40.000 | 40.000 | 30.000 | |
| 592.247 | 434.292 | 348.648 | 330.250 | 475.764 | |
| 17.263 | 7.129 | 8.448 | 7.202 | 29.122 | |
| 1.860 | 7.096 | 8.658 | 7.813 | 2.719 | |
| 667 | 1.897 | 2.668 | 6.630 | 8.404 | |
| 729 | 478 | 559 | 0 | 0 | |
| 125.985 | 152.279 | 141.504 | 156.935 | 150.009 | |
| 29.379 | 42.123 | 47.309 | 43.974 | 37.938 | |
| 11.699 | 13.600 | 10.144 | 12.901 | 9.751 | |
| 20.000 | 20.000 | 12.500 | 48.000 | 104.000 | |
| 42.000 | 44.000 | 46.000 | 48.000 | 48.000 | |
| 800 | 14.000 | 43.000 | 70.100 | 91.600 | |
| 23.576 | 58.776 | 102.142 | 135.430 | 92.318 | |
| 0 | 11.500 | 15.500 | 13.100 | 13.000 | |
| 4.250 | 4.000 | 4.000 | 2.000 | 0 | |
| 250 | 0 | 17 | 6 | 0 | |
| 103.926 | 61.436 | 58.676 | 14.564 | 38.146 | |
| 203.214 | 474.482 | 284.216 | 92.077 | 143.470 | |
| 2.997 | 3.218 | 1.640 | 3.131 | 2.000 | |
| 578.000 | 610.000 | 648.000 | 578.000 | 490.000 | |
| 290 | 100 | 420 | 50 | 520 | |
| Summe | 7.478.523 | 7.888.643 | 7.970.760 | 8.100.944 | 7.644.043 |
Verwendung
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Talk ist aufgrund seiner besonderen Eigenschaften (weich, wasserabweisend) vielseitig verwendbar und wird bevorzugt in pulverisierter Form als Gleitmittel mit geringer Scheuerwirkung eingesetzt oder Stoffen beigemengt, um ihnen wasserabweisende oder abdichtende Eigenschaften zu verleihen.
Technik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fein gemahlen wird Talk – dann oft als Talkum bezeichnet – zum einen als Füllstoff in der industriellen Erzeugung von Papier und Zellstoff, Farben und Lacken, sowie Gummi-, Kunststoff- und Keramikwaren verwendet. Talkum wird weiters als Trennmittel in elektrischen Kabeln (zwischen verschiedenen Elementen der Isolierung und Hülle) verwendet, in Fahrzeugbereifung mit Schlauch, an Elastomeren wie etwa der Gummilippendichtung von Autotüren, als helles Gleitmittel für Ladenführungen aus Kunststoff oder Holz. Talkum hat den Vorzug heller Farbe und guter Auswaschbarkeit aus Kleidung, während schwarzes Graphitpulver eher zum Schmieren von Metall-Metall-Gleitflächen dient, die ohnedies schon alleine zu dunkler Abfärbung neigen.
Die Kunststoffindustrie verwendet Füllstoffe auf Basis von Talkum beispielsweise bei der Produktion von Polyolefinen, wie Polyethylen hoher Dichte (HDPE) oder Polypropylen (PP), etwa für Anwendungen in der Auto- oder Bauindustrie. Ende der 1960er-Jahre wurden erstmals talkumgefüllte (TV) und glasfaserverstärkte (GFV) Produkte auf Polypropylenbasis angeboten. Mit Talkum gefüllte Polypropylencompounds werden seit etwa 1975 verwendet. Der Gehalt an Talk kann 7–55 % betragen.[22]
Talk und gemahlener Speckstein ist Rohstoff und Hauptbestandteil der technischen Keramik Steatit[23], eines in der Elektrotechnik häufig verwendeten Isoliermaterials, zum Beispiel in Sicherungs-Schmelzeinsätzen und Isolatoren.
Bei der normgerechten Staubdichtigkeitsprüfung von elektrischen Betriebsmitteln zur Bestimmung der Schutzart wird in der Regel Talkum als Teststaub verwendet.[24]
Kosmetik- und Medizinprodukte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Talkumpuder wird bei vielen Produkten auf Puderbasis in der Kosmetik eingesetzt wie beispielsweise in Babypuder und anderen Körper- und Gesichtspudern wie Kompaktpuder, Bronzer, Deo-Puder[25][26], Rouge oder Kajalstiften und Liplinern. Früher puderten Eltern ihre Kinder in der Windelgegend, um die Haut zu trocknen und Hautrötungen oder einer Windeldermatitis vorzubeugen. Aufgrund von inzwischen weit verbreiteten modernen, saugstarken Einwegwindeln ist das Pudern der Windelgegend bei Babys inzwischen unnötig.
In der Medizin wird es zur Pleurodese (gewollte, permanente Verklebung von Lungen- und Brustfell) verwendet (Talkumpleurodese). Es wird speziell für medizinische Zwecke hergestellt. Eine weitere Besonderheit besteht in einer definierten Körnchengröße. Dadurch wird die Migration (Wanderung) des Talkumpulvers in andere Gewebe vermieden.
Außerdem wird Talkum bzw. Talcum in der Pharmaindustrie sowohl als Pudergrundlage als auch als Gleitmittel bei der Tablettenherstellung verwendet. Es wird in der Zahnmedizin als Füllstoff für starre Abformmaterialien wie beispielsweise thermoplastische Kompositionsmassen verwendet. Talkumpuder wird auch bei der Herstellung von Diaphragmen, Kondomen und („gepuderten“) Latexhandschuhen als Trennmittel benutzt, wenn nicht andere Trenn- oder Gleitmittel verwendet werden.
Für medizinische und kosmetische Zwecke eingesetztes Talk soll nach Vorgaben des Gesetzgebers steril und „asbestfrei“ sein. Jedoch ist die oft zum Nachweis von Asbest eingesetzte Polarisationslichtmikroskopie anderen Verfahren, z. B. Transmissionselektronenmikroskopie (TEM), hinsichtlich der Sensitivität unterlegen. Entsprechend konnte die Food and Drug Administration 2019 mittels TEM in 9 der 52 talkhaltigen Kosmetika Asbest nachweisen. 7 der 9 asbesthaltigen Kosmetika hätten bei Testung mittels Polarisationslichtmikroskopie fälschlich als „asbestfrei“ gegolten.[27][28] Durch eine aus Mitarbeitern acht verschiedener US-amerikanischer Behörden zusammengesetzte Arbeitsgruppe wurden im Dezember 2021 in einem White Paper Forderungen hinsichtlich einer Verbesserung und Standardisierung der Nachweismethoden für Asbest in talkhaltigen Verbrauchsartikel und der Einführung von Qualitätssicherungsmaßnahmen formuliert.[29][30]
Der Begriff „asbestfrei“ ist zudem anhand eines Grenzwertes definiert, d. h. auch nach gesetzlicher Vorgabe legal als „asbestfrei“ deklarierte Talkumpräparate können eine Restmenge Asbest enthalten. Je nach Definition können so als „asbestfrei“ geltende Talk-Produkte bis zu 0,5 % Asbest enthalten. Ferner finden in manchen Ländern, z. B. den USA, keine behördlichen Kontrollen statt, sondern es wird auf eine freiwillige Selbstkontrolle der Industrie gesetzt. Es bestehen jedoch keine behördlichen Möglichkeiten, asbesthaltige Produkte vom Markt nehmen zu lassen.[28][31]
Kunst
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In der Bildenden Kunst ist Talk als Hauptbestandteil des Werkstoffs Speckstein bekannt. Gelegentlich wird er trotz seiner Weichheit auch zu Schmucksteinen verarbeitet.
Lebensmittel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Lebensmitteltechnologie findet Talk als Trennmittel und Trägersubstanz (für Farbstoffe) Verwendung. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff mit der Nummer E 553b zugelassen.
Weitere Verwendungen (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Talk dient als Trockenschmier- und Trennmittel
- beim Gerätturnen (am Reck, Barren, Pferd …) zur schweißtoleranten Trocknung der Hände. Beim Klettern findet Talkumpuder hingegen keine Anwendung; es wird das als Magnesia bzw. Chalk bekannte Magnesiumcarbonat benutzt, um hohen Reibbeiwert zu erreichen.
- zur Verhinderung der Verklebung von Latex- bzw. Gummi-Produkten wie beispielsweise Fahrradreifen und Schläuche, Luftballons und geflochtener Bungee-Seile aus Latexfäden, um das „Fressen“ an Berührungsstellen zu verhindern
- zum Schmieren der Bein- und Arm-Manschetten von Trockentauchanzügen, um sie leichter überziehen zu können[32]
- zum Glätten von stumpfen Tanzflächen und zur Behandlung von klebenden Spielkarten
- zur Verhinderung von quietschenden Schuhen durch die Reibung der Wechselsohle mit der Brandsohle
- als Trennmittel beim Gießen von Zinnfiguren in der Form, damit sich die Figur später leichter herauslösen lässt
- als Ausbruchsicherung bei der Ameisenhaltung im Formicarium
- bei den Spunden von gedackten Orgelpfeifen aus Holz in Form von Talkum
- Aufgrund seiner nur geringen Scheuerwirkung dient Talkum als Grundlage besonders schonender Scheuermittel.
- Talkum wird auch als Streckmittel für Marihuana eingesetzt, damit dieses schwerer wird und auf den ersten Blick harziger aussieht. Das Rauchen von mit Talkum gestrecktem Marihuana soll jedoch hochgradig gesundheitsgefährdend sein. In einem Einzelfall festgestellte Nebenwirkungen waren Kopfschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, Husten, Atemwegserkrankungen, Kreislaufprobleme und Zittern.[33]
- Trägerstoff für Pestizide (Insektenpulver)
- Trägerstoff für Farbe bei Holi-Festen
- Schneiderkreide, als 3- oder 4-eckige, abgerundete Scheiben mit bis zu 60 mm Seitenlänge und flach auslaufendem Rand oder typisch 4 mm dicke Minen in Minenhaltern, weiß oder verschiedenfarbig eingefärbt
- Markierkreide auf rauem, oxidiertem Metall
- Bestandteil von Buntstiften
Vorsichtsmaßnahmen und Risiken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einatmen des Pulvers
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Einatmen von feinem Talkpulver kann zu Entzündungen in den peripheren Atemwegen führen, die zu sogenannten Fremdkörpergranulomen führen können (siehe auch: Pneumokoniose). Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt zudem ein Verbot der Verwendung von Babypuder, weil das feine Pulver bei kleinen Kindern zu schweren Lungenschäden führen kann, wenn es versehentlich in größerer Menge eingeatmet wird.[34] Aufzeichnungen belegen seit den frühen 1980er Jahren, dass mehrere Tausend Kleinkinder jedes Jahr sterben bzw. ernsthaft erkranken, nachdem sie versehentlich Puderstaub eingeatmet hatten.[35] Die Verwendung von talkumhaltigen Produkten sollte daher möglichst komplett vermieden werden.[36]
Granulombildung auf der Haut
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Granulombildung erfolgt auch auf der Haut, wenn zu grobkörniges Puder (Partikelgröße > 100 µm) angewendet wird. Dies ist besonders bei offenen Wunden problematisch.
Krebs
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit einer möglichen Krebsgefahr befassen sich seit Jahrzehnten etliche Studien und Gegenstudien. Gesundheitliche Probleme sind bei faserhaltigem Talkum zu erwarten, das eine ähnliche Wirkung wie Asbest hat. Faserhaltiges Talkum darf daher zu pharmazeutischen Zwecken nicht eingesetzt werden. Zudem konnte auch nachgewiesen werden, dass Talkpartikel Tumoren in den Eierstöcken und in der Lunge verursachen können.[37] Inwiefern eine sorgsame Kontrolle bei Kosmetikprodukten erfolgt, ist jedoch unklar.
Problematisch ist der Umstand, dass Methoden zum Ausschluss von Asbestverunreinigungen gegebenenfalls unzuverlässig sind und in Studien ein Kausalzusammenhang zwischen Talkumexposition und Krebserkrankung nicht zweifelsfrei erstellt werden kann. Tier- und Zellkulturversuche mit Talk, bei welchen eine Asbestverunreinigung als äußerst unwahrscheinlich gilt, deuten dennoch auf einen kanzerogenen Effekt. Zu betonen ist jedoch, dass das Ausmaß der Exposition zu berücksichtigen ist.[38]
2006 hat die Internationale Agentur für Krebsforschung Talkumpuder als mögliches Karzinogen klassifiziert, wenn es im weiblichen Intimbereich benutzt wird.[39]
Eine Studie konnte nachweisen, dass Frauen, die häufig (zwischen einmal pro Woche bis täglich) Talkumpuder im Genitalbereich anwenden, ein um 40 % höheres Risiko haben, an Eierstockkrebs zu erkranken.[35] Die Verwendung von talkumhaltigen Produkten sollte daher möglichst komplett vermieden werden.[36]
Wegen fehlender Warnhinweise auf seinen talkumhaltigen Produkten ist der US-Kosmetik-Konzern Johnson & Johnson von einem US-Gericht im Februar 2016 zu 72 Millionen Dollar (rund 65 Mio. Euro) Schadenersatz verurteilt worden. Geklagt hatten die Angehörigen einer im Oktober 2015 an Eierstockkrebs gestorbenen Frau, die jahrzehntelang Puder der Firma verwendet hatte. Babypuder aus Talkum ist seit 1893 im Sortiment von Johnson & Johnson, das Puder „Shower to Shower“ wurde 2012 an den kanadischen Konzern Valeant Pharmaceuticals International verkauft. Johnson & Johnson bietet heute auch Babypuder aus Maisstärke an; feuchte Maisstärke kann jedoch – im Gegensatz zu Talkum – einen Nährboden für Hefepilze abgeben.[40][41]
2017 musste Johnson & Johnson einer Krebspatientin in Kalifornien rund 350 Millionen Euro zahlen. Ein Gericht in Los Angeles verhängte die Rekordstrafe gegen den global agierenden Konzern.[39]
2023 stellt Johnson & Johnson den globalen Vertrieb seines talkbasierten Babypuders ein.[42][43]
Sicherheitshinweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Schweiz wurde der MAK-Wert auf 3 mg·m−3 festgelegt.[44]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hans Jürgen Rösler: Lehrbuch der Mineralogie. 4. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie (VEB), Leipzig 1987, ISBN 3-342-00288-3, S. 577–578.
- Helmut Schröcke, Karl-Ludwig Weiner: Mineralogie. Ein Lehrbuch auf systematischer Grundlage. de Gruyter, Berlin; New York 1981, ISBN 3-11-006823-0, S. 807–811.
- W. A. Deer, R. A. Howie, J. Zussman: An Introduction to the Rock Forming Minerals. Prentice Hall, Harlow 1992, ISBN 0-582-30094-0.
- Silke Luplow: Talkum-Pleurodese, perioperative Erkenntnisse und Konsequenzen (eine kritische Analyse). Forschungsinstitut für Lungenkrankheiten und Tuberkulose (FLT), Berlin 31. Januar 2006 (Dissertation. Online verfügbar bei docplayer.org/14197214).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Talk. In: Mineralienatlas Lexikon. Geolitho Stiftung
- David Barthelmy: Talc Mineral Data. In: webmineral.com. (englisch).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Laurence N. Warr: IMA–CNMNC approved mineral symbols. In: Mineralogical Magazine. Band 85, 2021, S. 291–320, doi:10.1180/mgm.2021.43 (cambridge.org [PDF; 351 kB; abgerufen am 6. September 2023]).
- ↑ Eintrag zu E 553b: Talc in der Europäischen Datenbank für Lebensmittelzusatzstoffe, abgerufen am 29. Dezember 2020.
- ↑ Eintrag zu TALC in der CosIng-Datenbank der EU-Kommission, abgerufen am 17. Februar 2020.
- ↑ Malcolm Back, Cristian Biagioni, William D. Birch, Michel Blondieau, Hans-Peter Boja und andere: The New IMA List of Minerals – A Work in Progress – Updated: July 2024. (PDF; 3,6 MB) In: cnmnc.units.it. IMA/CNMNC, Marco Pasero, Juli 2024, abgerufen am 24. August 2024 (englisch).
- 1 2 3 4 5 6 7 Hugo Strunz, Ernest H. Nickel: Strunz Mineralogical Tables. Chemical-structural Mineral Classification System. 9. Auflage. E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung (Nägele u. Obermiller), Stuttgart 2001, ISBN 3-510-65188-X, S. 663 (englisch).
- 1 2 3 4 5 6 7 Talc. In: John W. Anthony, Richard A. Bideaux, Kenneth W. Bladh, Monte C. Nichols (Hrsg.): Handbook of Mineralogy, Mineralogical Society of America. 2001 (handbookofmineralogy.org [PDF; 76 kB; abgerufen am 24. August 2017]).
- 1 2 3 4 5 Talc. In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 22. April 2026 (englisch).
- 1 2 3 4 5 Friedrich Klockmann: Klockmanns Lehrbuch der Mineralogie. Hrsg.: Paul Ramdohr, Hugo Strunz. 16. Auflage. Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-82986-8, S. 744 (Erstausgabe: 1891).
- ↑ Talcus – der lebende Stein ( vom 18. Januar 2006 im Internet Archive)
- ↑ Karl Hugo Strunz, Christel Tennyson: Mineralogische Tabellen. 3. Auflage. Akademische Verlagsgesellschaft Geest & Portig KG, Leipzig 1982, S. 435.
- ↑ Stefan Weiß: Das große Lapis Mineralienverzeichnis. Alle Mineralien von A – Z und ihre Eigenschaften. Stand 03/2018. 7., vollkommen neu bearbeitete und ergänzte Auflage. Weise, München 2018, ISBN 978-3-921656-83-9.
- ↑ Ernest H. Nickel, Monte C. Nichols: IMA/CNMNC List of Minerals 2009. (PDF; 1,9 MB) In: cnmnc.units.it. IMA/CNMNC, Januar 2009, archiviert vom am 29. Juli 2024; abgerufen am 30. Juli 2024 (englisch).
- ↑ Helmut Schröcke, Karl-Ludwig Weiner: Mineralogie. Ein Lehrbuch auf systematischer Grundlage. de Gruyter, Berlin; New York 1981, ISBN 3-11-006823-0, S. 808.
- ↑ Martin Okrusch, Siegfried Matthes: Mineralogie. Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde. 9. Auflage. Springer, Berlin [u. a.] 2014, ISBN 978-3-642-34660-6, S. 171, doi:10.1007/978-3-642-34660-6.
- 1 2 Hans Jürgen Rösler: Lehrbuch der Mineralogie. 4. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie (VEB), Leipzig 1987, ISBN 3-342-00288-3, S. 577–578.
- ↑ Christopher R. Gilbert, Benjamin R. Furman, David J. Feller-Kopman, Philippe Haouzi: Description of Particle Size, Distribution, and Behavior of Talc Preparations Commercially Available Within the United States. In: J. Bronchology Interv. Pulmonol. Band 25, Nr. 1, 2018, S. 25–30, doi:10.1097/LBR.0000000000000420 (englisch).
- ↑ R. H. Ewell, E. N. Bunting, R. F. Geller: Thermal decomposition of talc. In: National Bureau of Standards (Hrsg.): Journal of Research RP848. Band 15, November 1935, S. 1 (englisch, nvlpubs.nist.gov [PDF; 5,6 MB; abgerufen am 11. Juli 2019]).
- ↑ Gregor Markl: Minerale und Gesteine. Mineralogie – Petrologie – Geochemie. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-1804-3, S. 66.
- ↑ Localities for Talc. In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 22. April 2026 (englisch).
- 1 2 Fundortliste für Talk beim Mineralienatlas (deutsch) und bei Mindat (englisch), abgerufen am 6. September 2023.
- ↑ Christian Reichl, Michael Schatz: World Mining Data 2022. (PDF 3,96 MB, Seite 146) Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, abgerufen am 6. September 2023.
- ↑ Teilchengefüllte Kunststoffe oder partikelgefüllte Kunststoffe. Polymer Service GmbH Merseburg, 13. August 2019, abgerufen am 24. November 2021.
- ↑ Werkstoffe der technischen Keramik: Steatit. In: keramverband.de. Brevier Technische Keramik, 4. Juni 2018, abgerufen am 20. Mai 2019.
- ↑ Helmut Greiner: IP-Schutzarten. EP 102. Danfoss Bauer, Esslingen Februar 2002, S. 10-1 (bauergear.info [PDF; 49,5 MB; abgerufen am 6. Juni 2024]).
- ↑ Fred Winter: Die Moderne Parfumerie. 6., vollständige umgearbeitete und ergänzte Auflage. Springer, Wien 1949, S. 328 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche – unveränderte Neupublikation unter der ISBN 978-3-7091-5738-1 (eprint)).
- ↑ Wie wirken Deos? In: vigo.de. AOK Rheinland/Hamburg, 22. Mai 2014, abgerufen am 7. Juli 2018.
- ↑ FDA Summary of Results from Testing of Official Samples of Talc-Containing Cosmetics for Asbestiform Fibers by AMA Laboratories During FY19. (PDF 90 kB) Federal Drug Administration (FDA), 2019, abgerufen am 6. September 2023 (englisch).
- 1 2 Tasha Stoiber, Sean Fitzgerald, Nneka S Leiba: Asbestos Contamination in Talc-Based Cosmetics: An Invisible Cancer Risk. In: Environmental Health Insights. Band 14, Januar 2020, ISSN 1178-6302, doi:10.1177/1178630220976558, PMID 33281454, PMC 7691901 (freier Volltext) – (sagepub.com [abgerufen am 6. September 2023]).
- ↑ FDA Releases White Paper on Testing Methods for Asbestos in Cosmetic Products Containing Talc. Federal Drug Administration (FDA), 13. Januar 2022, abgerufen am 6. September 2023 (englisch).
- ↑ Interagency Working Group on Asbestos in Consumer Products (IWGACP): White Paper: IWGACP scientific opinions on testing methods for asbestos in cosmetic products containing talc. (PDF 637 kB) Dezember 2021, abgerufen am 6. September 2023 (englisch).
- ↑ Gunnar Ries: Asbest in Talk mehr als ein kosmetisches Problem. In: Spectrum.de SciLog. Spektrum der Wissenschaften, 25. März 2021, abgerufen am 6. September 2023.
- ↑ Stefan Franck: Tipps für Taucher – Trockentauchanzug: Pflege der Manschetten – Latex und Silikon. In: tipps-fuer-taucher.de. 7. Juli 2014, abgerufen am 20. Mai 2019.
- ↑ Streckmittel in Marihuana - Wie man sie erkennt und welche Risiken von ihnen ausgehen. Talkum, Speckstein. In: hanfverband.de. Deutscher Hanfverband (DHV), archiviert vom am 5. Mai 2017; abgerufen am 27. April 2025.
- ↑ Sascha Karberg: Krebsverdacht für Talkum im Babypuder. In: tagesspiegel.de. Der Tagesspiegel, 23. August 2017, abgerufen am 20. Mai 2019.
- 1 2 Bernhard L. Harlow, Daniel W. Cramer, Debra A. Bell, William R. Welch: Perineal exposure to talc and ovarian cancer risk. In: Obstetrics and gynecology. Band 80, Nr. 1, Juli 1992, S. 19–26, PMID 1603491 (englisch).
- 1 2 Lea Niebling: Schad(?)stoffe in Kosmetika – Wirklich gefährlich oder Panikmache? In: fuldaerzeitung.de. Fuldaer Zeitung, 19. März 2015, abgerufen am 20. Mai 2019.
- ↑ Frederick R. Jelovsek: Can Vaginal Products Cause Cancer? In: wdxcyber.com. Women's Health, abgerufen am 20. Mai 2019.
- ↑ Annette Rößler: WHO-Expertengremium – Talk ist »wahrscheinlich krebserregend«. Pharmazeutische Zeitung, 23. August 2024, abgerufen am 26. August 2024.
- 1 2 Krank durch Babypuder? Kosmetik-Konzern muss Krebspatientin fast eine halbe Milliarde Entschädigung zahlen. 22. August 2017, abgerufen am 24. August 2017.
- ↑ Millionenstrafe für Johnson & Johnson: Strafe wegen fehlender Warnhinweise. In: orf.at. news orf.at, 24. Februar 2016, abgerufen am 20. Mai 2019.
- ↑ Johnson’s baby pure cornstarch powder with soothing aloe vera & vitamin e. In: johnsonsbaby.com. Johnson's, archiviert vom am 9. April 2018; abgerufen am 27. April 2025 (englisch, Produktbeschreibung mit Forumbeiträgen seit März 2014).
- ↑ APA: Johnson & Johnson stellt Verkauf von Talkum-Babypuder komplett ein. In: Der Standard. Oscar Bronner, 12. August 2022, abgerufen am 8. Januar 2023.
- ↑ Diana Moll: Johnson & Johnson ersetzt Talkum durch Maisstärke in Babypuder. In: Deutsche Apotheker Zeitung. Deutscher Apotheker Verlag Dr. Roland Schmiedel GmbH & Co. KG, Stuttgart, 8. September 2022, abgerufen am 8. Januar 2023.
- ↑ Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva): Grenzwerte – Aktuelle MAK- und BAT-Werte (Suche nach 14807-96-6 bzw. Talk (asbestfaserfrei)), abgerufen am 2. Januar 2025.


