Staats
Staats Stadt Stendal | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Koordinaten: | 52° 33′ N, 11° 38′ O | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Höhe: | 50 m ü. NHN | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fläche: | 14,29 km² | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Einwohner: | 210 (31. Dez. 2023)[1] | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bevölkerungsdichte: | 15 Einwohner/km² | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2010 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Postleitzahl: | 39576 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vorwahl: | 039325 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Lage von Staats in Sachsen-Anhalt
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Kirche in Staats | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Quelle, wenn nicht angegeben, bis 2006:[3]
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die evangelische Kirchengemeinde Staats gehörte früher zur Pfarrei Staats bei Vinzelberg.[33] Sie wird heute betreut vom Pfarrbereich Kloster Neuendorf im Kirchenkreis Salzwedel im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.[34]
Die katholischen Christen gehören zur Pfarrei St. Hildegard in Gardelegen im Dekanat Stendal im Bistum Magdeburg.[35]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde Staats war Gundula Kölsch.[36]
Das Amt des Ortschaftsbürgermeisters ist derzeit nicht besetzt,[13] da keine Wahl stattfand.
Ortschaftsrat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ortschaftsratswahl am 26. Mai 2019 fand mangels Bewerber nicht statt.[37] Eine für den 10. November 2019 angesetzte Neuwahl fand aus gleichem Grunde nicht statt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die evangelische Dorfkirche Staats ist eine schlichte Backsteinkirche, die 1880/81 im Stil der Neuromanik errichtet wurde. Die Ausmalung des Innenraums wurde 1966 erneuert.[38]
- Der Ortsfriedhof ist auf dem Kirchhof.
- Wassermühle mit oberschlächtigem Wasserrad
- Orchideenwiese – im Mai blühen hier mehr als 1000 wilde Orchideen
Verkehrsanbindung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nördlich von Staats verläuft als wichtigste Ost-West-Verbindung im Norden Sachsen-Anhalts die Bundesstraße 188 (Burgdorf-Stendal). Bis Mitte 2007 führte die B 188 noch durch den Ort.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Es verkehren Linienbusse und Rufbusse von stendalbus.[39]
- In den Nachbarorten Uchtspringe und Vinzelberg befinden sich die nächstgelegenen Bahnhöfe (Bahnstrecke Hannover–Stendal–Berlin).
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Christoph Kersten (1733–1796), Missionar der Herrnhuter Brüdergemeine
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil XII). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-2235-5, S. 2101–2104, doi:10.35998/9783830522355 (E-Book zur zweibändigen Druckausgabe).
- Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, Salzwedel 1928, OCLC 614308966, S. 200 (Reprint 2018, SelbstVerlag Eugen & Constanze Gliege).
- J[ohann] A[ugust] F[riedrich] Hermes: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Hrsg.: J[ohann] A[ugust] F[riedrich] Hermes, M[ichael] J[ulius] Weigelt. Zweiter, oder topographischer Teil. Selbstverlag und W. Heinrichshofen in Kommission, Magdeburg 1842, OCLC 1071081004, S. 415, 84. Staats (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Staats auf stendal.de
- Ein Ortsteil von Stendal stellt sich vor – StendalMagazin, abgerufen am 29. Februar 2020.
- Staats im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Leon Zeitz: Einwohnerzahl geht zurück. In: Stendaler Volksstimme, Der Altmärker. 16. Januar 2024, DNB 1002381223, S. 13.
- 1 2 Hansestadt Stendal: Hauptsatzung der Hansestadt Stendal. Lesefassung vom Stand 2. März 2024. 2. März 2024 (stendal.de [PDF; abgerufen am 30. Juni 2024]).
- 1 2 3 4 5 6 Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil XII). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-2235-5, S. 2101–2104, doi:10.35998/9783830522355 (E-Book zur zweibändigen Druckausgabe).
- 1 2 Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)
- 1 2 Verzeichnis Gemeinden und Gemeindeteile. Gebietsstand: 1. April 2013 (= Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt [Hrsg.]: Verzeichnisse / 003. Nr. 2013). Halle (Saale) Mai 2013, S. 118 (destatis.de [PDF; 1,6 MB; abgerufen am 24. August 2019]).
- ↑ Hermann Krabbo: Regesten der Markgrafen von Brandenburg aus askanischem Hause. Hrsg.: Verein für Geschichte der Mark Brandenburg. 1. Lieferung. Duncker & Humblot, Leipzig 1910, S. 179, Nr. 774 (uni-potsdam.de).
- ↑ Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Haupttheil 1. Band 22. Berlin 1862, S. 370 (Digitalisat).
- ↑ Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Haupttheil 1. Band 22. Berlin 1862, S. 372 (Digitalisat).
- ↑ Johannes Schultze: Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 (= Brandenburgische Landbücher. Band 2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, S. 354.
- ↑ Friedrich Wilhelm August Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Für Statistiker, Geschäftsmänner, besonders für Kameralisten. Band 1. Berlin 1804, S. 383 (Digitalisat).
- ↑ Der Magdeburger Truppenübungsplatz (eingesehen am 14. Oktober 2017) ( des vom 12. Dezember 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Adolf Parisius, Adolf Brinkmann: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Gardelegen (= Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Sachsen. Heft 20). Otto Hendel, 1897, DNB 362007144, S. 149.
- 1 2 Hansestadt Stendal: Ortschaften der Hansestadt Stendal. In: stendal.de. 9. Juli 2020, abgerufen am 11. August 2020.
- ↑ Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung e. V.: Wassermühle Staats. Abgerufen am 20. August 2020.
- ↑ Rat der Gemeinde Uchtspringe/Börgitz: 1278 borevyz - Börgitz 1978. Aus der 700-jährigen Geschichte eines Altmarkdorfes. 1979, DNB 949866237, S. 41.
- ↑ Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Haupttheil 1. Band 22. Berlin 1862, S. 363 (Digitalisat).
- ↑ Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Haupttheil 1. Band 22. Berlin 1862, S. 364 (Digitalisat).
- ↑ Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Haupttheil 1. Band 22. Berlin 1862, S. 368 (Digitalisat).
- ↑ Wilhelm Zahn: Die Wüstungen der Altmark. In: Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete. Band 43. Hendel, Halle a.S. 1909, S. 229, Nr. 236 Vethwe.
- ↑ Barbara Fritsch: Städte - Dörfer - Friedhöfe. Archäologie in der Altmark. Band 2. Vom Hochmittelalter bis zur Neuzeit. Burgwälle, Steinkreuze und Großsteingräber. Hrsg.: Hartmut Bock (= Beiträge zur Kulturgeschichte der Altmark und ihrer Randgebiete. Band 8). dr. ziehten verlag, Oschersleben 2002, ISBN 978-3-935358-36-1, S. 509.
- ↑ Franz Mertens: Heimatbuch des Kreises Gardelegen und seiner näheren Umgebung. Hrsg.: Rat des Kreises Gardelegen. Gardelegen 1956, DNB 1015184308, S. 202.
- ↑ Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 201.
- ↑ Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1932, ZDB-ID 3766-7, S. 121.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 344, 347 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder).
- ↑ Karla Balkow, Werner Christ: Ortslexikon der Deutschen Demokratischen Republik. Staatsverlag der DDR, 1986, ISBN 3-7685-2185-0, S. 290.
- ↑ Verzeichnis Gemeinden und Gemeindeteile. Gebietsstand: 1. Juli 2008 (= Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt [Hrsg.]: Verzeichnisse / 003. Nr. 2008). Halle (Saale) November 2008, S. 141 (destatis.de [PDF]).
- 1 2 Landkreis Stendal: Gebietsänderungsvertrag über die Eingemeindung der Gemeinde Staats in die aufnehmende Stadt Stendal. In: Amtsblatt für den Landkreis Stendal. 19. Jahrgang, Nr. 20, 19. Oktober 2009, ZDB-ID 2665593-7, S. 275–277 (landkreis-stendal.de [PDF; 1,4 MB; abgerufen am 9. August 2020]).
- 1 2 3 Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, Salzwedel 1928, OCLC 614308966, S. 200 (Reprint 2018, SelbstVerlag Eugen & Constanze Gliege).
- 1 2 Bernd-Volker Brahms: Erstmals seit der Wende ein Plus. In: Stendaler Volksstimme. 13. Januar 2015, S. 13.
- 1 2 Donald Lyco: Nach zehn Jahren wieder unter 40.000. In: Stendaler Volksstimme. 10. Januar 2020, S. 13.
- ↑ Donald Lyko: Und es werden immer weniger. In: Stendaler Volksstimme, Der Altmärker. 11. Januar 2022, DNB 1002381223, S. 13.
- ↑ Yulian Ide: Hurra! Wir wachsen wieder! In: Stendaler Volksstimme, Biese-Aland-Kurier. 21. Januar 2023, DNB 1047269554, S. 19–20.
- ↑ Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Rossla und Stolberg. 19. Jahrgang, 1903, ZDB-ID 551010-7, S. 63 (genealogy.net [Volltext und Scan]).
- ↑ Pfarrbereich Kloster Neuendorf. Abgerufen am 29. August 2020.
- ↑ Bistum Magdeburg, Online-Bistumskarte. 2013, abgerufen am 29. August 2020.
- ↑ Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt 2008, Gemeinderatswahlen - Gemeinde Staats - Landkreis Stendal. 25. Februar 2008, abgerufen am 30. August 2020.
- ↑ Wer wo seine Kreuze machen darf. In: Stendaler Volksstimme. 25. Mai 2019, S. 1.
- ↑ Thomas Hartwig: Alle Altmarkkirchen von A bis Z. Elbe-Havel-Verlag, Havelberg 2012, ISBN 978-3-9814039-5-4, S. 453.
- ↑ Fahrplan der Linie 940. In: Stendalbus. Abgerufen am 18. April 2021.
