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Simca 8

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Der Simca 8 war ein Wagen der unteren Mittelklasse, den der Automobilhersteller Simca, Tochterunternehmen des italienischen Automobilkonzerns Fiat, von 1938 bis 1951 als Nachfolger des Simca-Fiat 6 CV baute.

Der Simca 8 wurde auf dem Pariser Automobilsalon im Oktober 1937 der französischen Öffentlichkeit präsentiert und stammte vom Fiat 1100 508 C „Nuova Balilla“ ab. Er wurde ab April 1938 in der Simca-Fiat-Fabrik in Nanterre in italienischer Lizenz gebaut. Er verkaufte sich gut als Konkurrenzmodell zum Peugeot 202 und zum Renault Juvaquatre.

Simca 8 Coupé
Heckansicht eines Simca 8 als 4-Türige Limousine

Der Simca 8, der dem Fiat 1100 genau entsprach, hatte eine Fahrzeugfront mit eiförmigem Kühlergrill und einzeln stehende, runde Scheinwerfer. Die Karosserie war sehr viel stromlinienförmiger als die des Vorgängers Simca-Fiat 6 CV.

Die Türen der 4-türigen Limousine waren an den A- und C-Säulen angeschlagen; die vorderen also vorne und die hinteren hinten. Man nannte das „Portes antagonistes“. Mit diesem Modell wurde die unabhängige Marke „Simca“ geboren, deren Emblem eine Schwalbe zeigte.

Der Motor war der bekannte Vierzylinderreihenmotor von Fiat mit 1089 cm³, der 32 PS (23,5 kW) bei 4200/min leistete. Er hatte, wie viele Fiat-Motoren, eine OHV-Ventilsteuerung. Die Vorderräder waren einzeln aufgehängt und hinten hatte der Wagen eine angetriebene Starrachse. Die Trommelbremsen an allen 4 Rädern waren hydraulisch betätigt. Die mit Vierganggetriebe ausgestatteten Wagen erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h.

Der Simca 8 blieb nach Wiederaufnahme der Geschäfte nach dem Zweiten Weltkrieg noch etliche Jahre im Angebot.

In Italien hatte Fiat den ersten 1100 schon durch das Modell Fiat 1100 B ersetzt, wovon der Simca 8 durch die Umkonstruktion der vorderen Stoßfänger, des Kühlergrills, der Motorhaube und des Kofferraumdeckels profitierte. Bei dieser Gelegenheit erhielt der Simca 8 außerdem einen Motor mit 1221 cm³ Hubraum und einer Leistung von 41 PS (30 kW). Dieser Motor sollte später auch im Nachfolger Simca 9 eingesetzt werden.

1948 stellte Simca den Simca 8 Sport vor, dessen Karosserie Pininfarina entworfen hatte und der im Auftrag von Simca bei Facel Métallon gebaut wurde. Der Motor des Sportwagens leistete bei gleichem Hubraum 50 PS (37 kW) und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h.

Die Fertigung dieses Sportwagens wurde 1952 eingestellt. In dieser Zeit galt er als schönster Wagen Frankreichs.

Die Limousine blieb bis Ende 1951 im Angebot. Dann wurde sie durch den Simca 9, den bekannten Simca Aronde, ersetzt.

Insgesamt verließen 113.165 Exemplare des Simca 8 die Produktionsbänder in Nanterre.[1]

Simca 8 Sportcabriolet

Einstufung im französischen Steuer- und Versicherungssystem

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Wie der Vorgänger entwickelte die Variante mit dem kleineren Motor 6 CV. Die Modelle 1200 und Sport waren dagegen mit 7 CV taxiert.[2]

(Bemerkung: Nach dem Krieg war der Simca 8 erneut Zweiter in der 1,1-Liter-Klasse beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1949 mit N.J. Mahé und R. Crovetto (14. des Gesamtklassements).)

  • Bruno Poirier: Guide Simca : tous les modèles de 1934 à 1964. EPA Editions, Paris 1994, ISBN 2-85120-427-0.
Commons: Simca 8 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Simca
Bild
Bild
Simca 8 1200, Limousine 2 Türen
8
Produktionszeitraum 1938–1951
Klasse Untere Mittelklasse
Karosserieversionen Limousine, Kombi, Coupé, Cabriolet
Motoren Ottomotoren:
1,1–1,2 Liter
(23,5–30 kW)
Länge 4020 mm
Breite 1480 mm
Höhe 1530 mm
Radstand
Leergewicht 870 kg
Vorgängermodell Simca-Fiat 6 CV
Nachfolgemodell Simca 9
Panzer

Kavalleriepanzer: AMR 33 • AMR 35 • AMC 34 • AMC 35 • Renault ZT • Hotchkiss H-35 • Hotchkiss H-39 • Somua S-35
Infanteriepanzer: Char D1 • Char D2 • FCM 36 • Char B1 • Char B1 bis • Renault FT • Renault NC • Renault R-35 • Renault R-40
Durchbruchspanzer: Char 2C (Char Lourd)

Gepanzerte Fahrzeuge
(Spähfahrzeuge / Infanterieschlepper)

Infanterieschlepper: Lorraine 37L • Lorraine VBCP • Renault UE Chenillette
Gepanzerte Kampffahrzeuge: AMC Schneider P16 • AMR 39 • Berliet VUB • Berliet VUDB • Hotchkiss W 15 TCC • Laffly-Vincennes AMD 80 • Laffly S15 TOE • Panhard 165/175 AMD und CBP • AMD Panhard 178 (AMD 35) • Panhard 179 • Panhard 201 • White-Laffly AMD 50

Halb- und Vollkettenschlepper
(ungepanzert)

Citroën-Kégresse Halbkettenfahrzeuge • Citroën-Kégresse P7bis • Citroën-Kégresse P10 • Citroën-Kégresse P14 • Citroën-Kégresse P15N • Citroën-Kégresse P17 • Citroën-Kégresse P19 • Citroën-Kégresse P107 • Renault YI, YJ, YK • Renault 36R • SOMUA MCG • SOMUA MCJ • SOMUA MCL • Unic P107 • Unic TU1

Geländefahrzeuge

Berliet VPR • Berliet VPB • Berliet VPDT • Berliet VPDS • Berliet VUDB4 • Berliet VURB2 • Citroën W 15 T • Hotchkiss W 15 R • Hotchkiss W 15 T • Laffly V 15 R • Laffly V 15 T • Laffly S 15 R • Laffly S 15 T • Laffly S 20 TL • Laffly S 25 T • Laffly S 35 T • Laffly S 45 T • Latil M7T1 • Latil M7TZ • Latil M2TZ • Latil M2TL6 • Latil KTL • Latil TARH • Latil M7Z • Lorraine 24/58 • Lorraine 28 • Lorraine 72 • Lorraine 75 • Lorraine VLTT • Latil TL • Renault AHD • Renault MH • Renault OX

Lastkraftwagen

Citroën 23 • Citroën 32 • Citroën 45 • Renault 1 1/2t • Renault AGR • Renault YF • Matford F917WS • Panhard 5t • Panhard K116 Armeé • Latil M2B1 • Latil FB6 • Peugeot DK5 • Bernard 6xX • Renault 6xX • Willeme 6xX
Panzertransporter: Berliet GPE und GPF • Bernard DI 6.53 C • Dewald KL 2 • Renault TSG • Renault SHG

Personenkraftwagen

Citroën 11CV • Citroën 15CV • Citroën C4-G • Citroën C6 • Hotchkiss 680 • Peugeot 202 • Renault Primaquatre • Peugeot 402B • Renault Viva Grand Sport • Renault Vivastella • Simca 5 • Simca 8

Motorräder

Gnome&Rhone D.5.A. 1938 • Gnome&Rhone AX2 1938 • Gnome&Rhone 750 Armée • Monet-Goyon L5A1 1935 • Renet Gillet G.1 1937 • Terrot VA 1934 • Motobecane B1V2 1940 • Peugeot P53 1939 • Peugeot 135 1939 • Terrot RDA 1939 • Terrot RGMA 1939

Einzelnachweise

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  1. ↑ Production Simca Fiat 1932–1938. Simca-Fiat.info. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  2. ↑ https://retrocalage.com/uploads/autotheques/AJ-HS-N100-SIMCA-8-1200-8-Sport.pdf