Silvretta
| Silvretta | |||
|---|---|---|---|
| Übersicht der Silvretta | |||
| Das Silvrettahorn mit dem Ochsentaler Gletscher und Piz Buin | |||
| Höchster Gipfel | Piz Linard (3410 m ü. M.) | ||
| Lage | Vorarlberg und Tirol in Österreich, und Kanton Graubünden, Schweiz | ||
| Teil der | Ostalpen (Zweiteilung) bzw. Zentralalpen (Dreiteilung) | ||
| Einteilung nach | AVE: 26 SOIUSA: 15.VI.A SAC E.7? Partizione 11a | ||
| Koordinaten, (CH) | 46° 48′ N, 10° 4′ O (800951 / 186452) | ||
| Gestein | Metamorphes Gestein | ||
| Name | Land | Höhe | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Piz Linard | CH | 3410 m | |
| Fluchthorn, Mittelgipfel | CH/A | 3397 m | |
| Großer Piz Buin | CH/A | 3312 m | |
| Fluchthorn, Südgipfel | CH/A | 3380 m | Am 11. Juni 2023 abgebrochen (Bergsturz) |
| Fluchthorn, Nordgipfel | CH/A | 3309 m | |
| Verstanclahorn | CH | 3297 m | |
| Piz Fliana | CH | 3281 m | |
| Kleiner Piz Buin | CH/A | 3255 m | |
| Silvrettahorn | CH/A | 3244 m | |
| Chapütschin | CH | 3232 m |
In der Silvretta gibt es über 300 benannte und mit Höhenkote versehene Gipfel. Zu den bekannteren gehören (geordnet nach der Höhe):

| Name | Land | Höhe |
|---|---|---|
| Augstenberg | CH/A | 3230 m |
| Schneeglocke | A | 3223 m |
| Dreiländerspitze | CH/A | 3197 m |
| Piz Tasna | CH | 3178 m |
| Großes Seehorn | CH/A | 3121 m |
| Großlitzner | CH/A | 3109 m |
| Flüela Wisshorn | CH | 3085 m |
| Piz Murtera | CH | 3043 m |
| Pischahorn | CH | 2979 m |
| Hohes Rad | A | 2934 m |
| Vallüla | A | 2813 m |
| Bielerspitze | A | 2545 m |
Eine vollständige Liste aller Dreitausender in der Silvretta findet sich in der Liste der Dreitausender in der Silvretta.
Schutzgebiete
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Gemäß Artikel 5 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz führt die Schweiz ein Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung.
In der Silvretta gibt es zurzeit zwei dieser Landschaften:
- Nr. 1909, Bezeichnung: Piz Arina, Jahr der Aufnahme in das Inventar: 1983, Größe: 4,936 ha, dieses Gebiet befindet sich nur zu einem kleinen Teil in der Silvretta, der größere Teil ist in der benachbarten Samnaungruppe.
- Nr. 1910, Bezeichnung: Silvretta-Vereina, Jahr der Aufnahme in das Inventar: 1983, Größe: 14,168 ha
Tourismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hütten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im österreichischen Teil der Silvretta gibt es die folgenden Hütten des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins:
- Jamtalhütte bei Galtür
- Madlenerhaus auf der Bielerhöhe
- Saarbrücker Hütte bei Partenen
- Tübinger Hütte bei Gaschurn
- Wiesbadener Hütte bei der Bielerhöhe
- Klostertaler Umwelthütte ist eine Selbstversorgerhütte im Klostertal/Silvretta
Eine Besonderheit stellt die Heidelberger Hütte bei Ischgl dar. Als einzige der Hütten des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins überhaupt befindet sie sich auf Schweizer Boden. Der Talort der Hütte liegt jedoch in Österreich.
Im Schweizer Teil der Silvretta gibt es die folgenden Hütten des Schweizer Alpen-Clubs:
- Linardhütte bei Lavin
- Fergenhütte bei Klosters
- Seetalhütte bei Klosters
- Silvrettahütte bei Klosters
- Tuoihütte (Chamonna Tuoi) bei Guarda
Die Hütten sind meist zwischen Anfang Juli und Mitte September geöffnet. Einige Hütten haben offene oder mit besonderem Schlüssel zugängliche Winterräume. Es ist ratsam, sich bei den Alpenvereinen oder in den Talorten über den Zustand der Hütten sowie die Verpflegungsmöglichkeiten zu erkundigen.
Fern-/Weitwanderwege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch die Silvretta.
Der Rote Weg der Via Alpina verläuft mit vier Etappen durch die Silvretta wie folgt:
- Etappe R63 verläuft von Gargellen zur Tübinger Hütte über das Vergaldner Joch.
- Etappe R64 verläuft von der Tübinger Hütte zum Madlenerhaus auf der Bielerhöhe über das Hochmadererjoch.
- Etappe R65 verläuft vom Madlenerhaus zur Jamtalhütte über die Getschnerscharte.
- Etappe R66 verläuft von der Jamtalhütte nach Scuol über den Futschölpass.
Literatur/Karten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Otto von Pfister: Die Silvretta Gruppe. In: Deutscher und Österreichischer Alpenverein: Die Erschliessung der Ostalpen (Band II, 1894), S. 4–36
- Günther Flaig: Silvretta, Alpenvereinsführer alpin. Bergverlag Rudolf Rother, München 2005, ISBN 978-3-7633-1097-5.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gebirge in Europa
- Gebirge in Tirol
- Gebirge in Vorarlberg
- Gebirge im Kanton Graubünden
- Gebirge in den Alpen
- Silvretta
- Hochgebirge
- Unterengadin
- Geographie (Bezirk Landeck)
- Paznaun
- Geographie (Bezirk Bludenz)
- Montafon
- Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung
- Grenze zwischen Österreich und der Schweiz
- Schutzgebietsgründung 1983




