Samalete
| Samalete | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Fläche | 6,12 km²[1] | |
| Einwohnerzahl | 1.250 (2022)[2] | |
| Chefe de Suco | António Filipe dos Santos (Wahl 2023) | |
| Aldeias | Einwohner (2015)[1] | |
| Aiurlala | 523 | |
| Eraulo | 362 | |
| Leburema | 223 | |
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Samalete (Samaleten) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Railaco (Gemeinde Ermera).
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Samalete | ||
|---|---|---|
| Orte | Position[3] | Höhe |
| Eraulo | 8° 39′ 58″ S, 125° 30′ 41″ O | 940 m |
| Leburema | 8° 41′ 1″ S, 125° 30′ 59″ O | 1102 m |
| Rihiu | 8° 39′ 38″ S, 125° 30′ 52″ O | 903 m |
| Tunlero | 8° 40′ 49″ S, 125° 30′ 47″ O | 1102 m |
Vor der Gebietsreform 2015 hatte Samalete eine Fläche von 9,97 km².[4] Nun sind es 6,12 km².[1] Der Suco liegt im Osten des Verwaltungsamts Railaco. Westlich liegen die Sucos Taraco, Deleso und Railaco Leten. Im Osten grenzt Samalete an die Gemeinde Aileu. Im Nordosten an das Verwaltungsamt Laulara mit seinem Suco Fatisi und im Südosten an das Verwaltungsamt Aileu mit seinem Suco Seloi Craic. Im Suco liegen die Dörfer Rihiu, Eraulo, Tunlero (Tumlero) und Leburema (Leborema).[5] In Leburema gibt es eine Grundschule, die Escola Primaria No. 248 Samalete.[6][7] Im Südosten von Leburema findet freitags in Daserlaku (Daisarlaku) ein Markt statt.[8] Nördlich des Ortes erhebt sich der Foho Matruk Lau (Matrulau. 1248 m, Lage). Auf dem Weg zum Gipfel hin steht eine Steinsäule, die 1956 von Dom Baumeta aus Aileu errichtet wurde. Das Gebiet gehörte damals zu seinem Reich.[9][10] Westlich davon liegt der Belulie (1238 m, Lage) und der Foho Leblorlau (1217 m, Lage) an der Grenze zu Railaco Leten. Im Norden befinden sich der Foho Sametali (1040 m, Lage) und im Drei-Suco-Eck zu Taraco und Deleso der Foho Tutololo (1077 m, Lage).[10]
Im Suco befinden sich die drei Aldeias Aiurlala, Eraulo und Leburema.[11]
Einwohner
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Im Suco leben 1.250 Einwohner (2022), davon sind 638 Männer und 612 Frauen. Im Suco gibt es 200 Haushalte.[2] Knapp 58 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. 41 % sprechen Mambai.[12]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1975 flohen 70 Einwohner der Sucos von Taraco und Samalete nach Einschüchterungen durch UDT-Anhänger in die Wälder. Zur selben Zeit wurden sieben UDT-Mitglieder von FRETILIN-Anhängern ermordet. Die Ermordeten sollen selbst an Morden an FRETILIN-Anhängern beteiligt gewesen sein. Aus Rache wurde später wiederum ein FRETILIN-Anhänger durch UDT-Mitglieder umgebracht.[13][14]
1992 wurden die Einwohner von Eraulo auf die Insel Atauro zwangsumgesiedelt. Begründet wurde dies damit, dass sie angeblich Familienmitglieder hatten, die in den Wäldern Zuflucht suchten. Innerhalb von zwei Monaten starben drei der Zwangsdeportierten.[14]
Am 6. Februar 2013 brannten Unbekannte fünf Häuser nieder und brachten drei Menschen um. Auch ein Angreifer starb. Die Polizei nahm daraufhin 34 Verdächtige fest.[15]
Politik
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Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde António Piedade zum Chefe de Suco gewählt.[16] Bei den Wahlen 2009 gewann Vasco Soares[17] und 2016 António Filipe dos Santos,[18] der 2023 in seinem Amt bestätigt wurde.[19]
Zum Chefe de Aldeia wurden 2023 gewählt: Baltazar S. Piedade (Aiurlala), später abgelöst durch Filomeno Oliveira da Cruz, Hipolito Oliveira Carvalho (Eraulo) und Salvador C. Soares (Leburema).[19]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Samalete (tetum; PDF; 8,5 MB)
- Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Samalete (tetum; PDF)
- Seeds of Life: Suco information sheets Railaco (tetum)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015 ( vom 23. September 2019 im Internet Archive).
- 1 2 Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.
- ↑ Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 ( vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).
- ↑ Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English ( vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
- ↑ Timor-Leste GIS-Portal ( vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
- ↑ Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
- ↑ UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 ( vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 584 kB)
- ↑ Merkado Railaku (Daserlaku). Gemeinde Ermera, abgerufen am 5. August 2026 (englisch).
- ↑ FOHO MATRUK LAU (Mata Ruak). Ermera Municipal Authority, abgerufen am 5. August 2026 (Tetum).
- 1 2 PeakVisor: Mount Matrulau, abgerufen am 5. August 2026.
- ↑ Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 ( vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
- ↑ Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Samalete (tetum; PDF; 8,5 MB)
- ↑ CAVR Chega Files: Part 7.2: Unlawful Killings and Enforced Disappearances ( vom 25. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 2,5 MB)
- 1 2 CAVR Chega Files: Part 7.3: Forced Displacement and Famine ( vom 28. November 2015 im Internet Archive) (PDF; 1,3 MB)
- ↑ Diario: Samalete’s case, PNTL detains 34 suspects, 12. Februar 2013
- ↑ Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados ( vom 4. August 2010 im Internet Archive)
- ↑ Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados ( vom 4. August 2010 im Internet Archive)
- ↑ Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. ( vom 14. August 2021 im Internet Archive)
- 1 2 Gemeinde Ermera: POSTO ADMINISTRATIVO RAILAKU: SAMALETE, abgerufen am 25. Oktober 2026.

