Otkossowo liegt 20 Kilometer nordwestlich der Oblasthauptstadt Kaliningrad(Königsberg) an der Kommunalstraße 27K-336, die von der Regionalstraße 27A-032 – die einstige deutsche Reichsstraße 143 – von Kaliningrad über Cholmogorowka(Fuchsberg) und Pereslawskoje(Drugehnen) in Richtung Swetlogorsk verläuft, abzweigt und nach Pawlinino(Dommelkeim) führt. Bis 1945 war Dommelkeim die nächste Bahnstation an der heutigen Bahnstrecke Kaliningrad–Swetlogorsk, der einstigen Samlandbahn. Heute ist Kolossowka-Sapadnaja (Willgaiten) der nächste Bahnhaltepunkt an ebendieser Strecke.
Am 30. September 1928 vergrößerte sich die Landgemeinde, als nämlich der Gutsbezirk Brasnicken (heute russisch: Woloschino) eingemeindet wurde. Die Einwohnerzahl stieg bis 1933 auf 209 und betrug 1939 noch 198[5].
In Kriegsfolge kam Rosignaiten 1945 mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Im Jahr 1947 erhielt der Ort den russischen Namen Otkossowo und wurde gleichzeitig dem Dorfsowjet Pereslawski selski Sowet im Rajon Primorsk zugeordnet.[6] Von 2005 bis 2015 gehörte Otkossowo zur Landgemeinde Pereslawskoje selskoje posselenije und seither zum Stadtkreis Selenogradsk.
↑Таблица 1.10 «Численность населения городских округов, муниципальных районов, муниципальных округов, городских и сельских поселений, городских населенных пунктов, сельских населенных пунктов» Программы итогов Всероссийской переписи населения 2020 года, утвержденной приказом Росстата от 28 декабря 2021г. № 963, с данными о численности постоянного населения каждого населенного пункта Калининградской области. (Tabelle 1.10 „Bevölkerungsanzahl der Stadtkreise, munizipalen Rajons, Munizipalkreise, städtischen und ländlichen Siedlungen [insgesamt], städtischen Orte, ländlichen Orte“ der Ergebnisse der Allrussischen Volkszählung von 2020 [vollzogen am 1. Oktober 2021], genehmigt durch die Verordnung von Rosstat vom 28. Dezember 2021, Nr. 963, mit Angaben zur Zahl der Wohnbevölkerung jedes Ortes der Oblast Kaliningrad.)
↑Michael Rademacher:Landkreis Samland.Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006.In:eirenicon.com.Abgerufen am 1.Januar 1900
↑Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte der Oblast Kaliningrad" vom 17. November 1947)