Das einst Plinken[2] bestand bereits in der Ordenszeit und wird erstmals urkundlich 1495 als Besitz des prußischen Sudauers Mylcko erwähnt. Im Jahre 1562 verschrieb es Herzog Albrecht dem Severus Schwarz zu Lehensrecht und blieb auch später Lehensgut. 1785 nennt Goldbeck ein Köllmisches Gut mit 4 Feuerstellen.[3] Im Handbuch des Grundbesitzes von 1884 wird Plinken als Köllmisches Gut mit einer Gesamtgröße von 276 ha genannt.[4]
Seit dem 19. Jahrhundert hatte Plinken, bestehend aus dem Gutsbetrieb und einer Ziegelei, folgende Besitzer:
1861 bis 1885 Rudolf Freiherr von Printz, ursprünglich Offizier; später ein begabter Bildhauer, besonders auf dem Gebiet der Tierplastik.[5]
1886 bis 1906 Franz Hogrefe
1906 bis 1945 Paul Uecker, dann sein Sohn Walter Uecker, sein Enkel Heinz Uecker und bis zur Vertreibung und Enteignung Ruth Manfras, gesch. Uecker, geb. Freiin von Puttkamer.
Am 1. Dezember 1910 zählte Plinken 68 Einwohner,[7] bevor der Gutsbezirk am 30. September 1928 mit dem Gutsbezirk Klycken (heute russisch: Kljukwennoje) in die Landgemeinde Kraam (Gratschowka) eingegliedert wurde.
Heute (Stand 2003) sind die herrschaftlichen Wohn- und Wirtschaftsgebäude größtenteils abgetragen und es sind nur noch Reste vorhanden. Die Siedlung wird dominiert von einer militärischen Sendeanlage.
↑Таблица 1.10 «Численность населения городских округов, муниципальных районов, муниципальных округов, городских и сельских поселений, городских населенных пунктов, сельских населенных пунктов» Программы итогов Всероссийской переписи населения 2020 года, утвержденной приказом Росстата от 28 декабря 2021г. № 963, с данными о численности постоянного населения каждого населенного пункта Калининградской области. (Tabelle 1.10 „Bevölkerungsanzahl der Stadtkreise, munizipalen Rajons, Munizipalkreise, städtischen und ländlichen Siedlungen [insgesamt], städtischen Orte, ländlichen Orte“ der Ergebnisse der Allrussischen Volkszählung von 2020 [vollzogen am 1. Oktober 2021], genehmigt durch die Verordnung von Rosstat vom 28. Dezember 2021, Nr. 963, mit Angaben zur Zahl der Wohnbevölkerung jedes Ortes der Oblast Kaliningrad.)
↑Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte der Oblast Kaliningrad" vom 17. November 1947)