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Moaña

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Moaña
Wappen Karte von Spanien
Moaña (Spanien)
Moaña (Spanien)
Basisdaten
Land: Spanien Spanien
Autonome Gemeinschaft: Galicien Galicien
Provinz: Pontevedra
Comarca: O Morrazo
Gerichtsbezirk: Cangas do Morrazo
Koordinaten: 42° 18′ N,  44′ WKoordinaten: 42° 18′ N,  44′ W
Höhe: 8 msnm[1]
Fläche: 35,06 km²[2]
Einwohner:19.320 (Stand: 2025)[3]
Bevölkerungsdichte:551 Einw./km²
Gründung: 1836
Postleitzahl(en): 36950
Gemeindenummer (INE): 36029 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Nächster Flughafen: Flughafen Vigo
Verwaltung
Bürgermeisterin: Leticia Santos Paz (BNG)
Website: concellodemoana.org
Gemeindegliederung
Lage der Stadt
Karte anzeigen

Moaña ist eine galicische Stadt in der Provinz Pontevedra im Nordwesten Spaniens mit 19.320 Einwohnern (Stand: 2025). Sie bildet zusammen mit Cangas do Morrazo, Marín (Pontevedra), Bueu und Vilaboa die Comarca El Morrazo, die auf der gleichnamigen Halbinsel zwischen der Ría de Vigo und der Ría de Pontevedra liegt. In Moaña befindet sich die höchste Erhebung des Morrazo, der 624 m hohe Berg Monte do Faro. Die Küste Moañas ist geprägt von Stränden, wie Domaio, A Borna, A Xunqueira oder O Con. Ihre Gewässer werden für die Zucht von Muscheln und anderen Meeresfrüchten genutzt. Sie ist ideal für den Anbau von Herzmuscheln "o croque" und anderen Muscheln. Die Miesmuschel spielt dabei eine herausragende Rolle. Außerdem verfügt Moaña über verschiedene Jacht- und Fischereihäfen.

Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde

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Quelle: INE-Archiv – grafische Aufarbeitung für Wikipedia

Stadtgliederung

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Die Gemeinde Moaña ist in vier Parroquias gegliedert:

Parroquias Patrozinium Einwohner[4]
2024
Fläche[5]
km²
Dichte
Einw./km²
Höhe[6]
msnm
Ortskennzahl
Domaio San Pedro 2.050 11,85 173 31 36029010000
Meira Santa Eulalia 3.872 8,74 443 26 36029020000
Moaña San Martiño 1.935 6,85 282 21 36029030000
Moaña Virxe do Carme 6.233 5,67 1.099 21 36029040000
Tirán San Xoán 4.415 2,18 2.025 84 36029050000

Diese Parroquias unterteilen sich wiederum in unterschiedlich viele Nucleos. Die größte Parroquia ist das Kerngebiet Moañas, gefolgt von Tirán, Meira und Domaio.

Stadtgliederung Moañas[7]
ParroquiaPatrón Einwohnerzahl (2019)NucleoEinwohnerzahl (2019)
MoañaVirxe do Carme
6.168Verducedo459
A Fraga64
A Marrúa270
Paradela387
O Piñeiro432
Moaña1.103
Redondo2.172
A Seara1.281
San Martiño
1.970Abelendo613
Ameixoada292
Broullón254
O Casal317
O Cruceiro261
Os Piñeiros84
Xalde149
San Martiño e Virxe do Carme 832Quintela621
Sabaceda211
TiránSan Xoan
4.460O Con1.735
O Igrexario372
Vilela506
As Fontes320
O Real1.527
Meira Santa Eulalia
3.941Couso372
Isamil208
A Moureira654
O Pombal216
Reibón896
A Ribeira888
A Guía379
O Latón328
DomaioSan Pedro
2.028O Calvar376
Carballido52
A Costa237
Palmás785
San Lourenzo90
Verdeal488

Zahlreiche Spuren und archäologischen Funde lassen darauf schließen, dass das Concello Moaña bereits seit frühester Zeit besiedelt ist. Der früheste Hinweis auf menschliche Besiedlung Moañas ist eine Axt aus der Acheuléen-Zeit (ca. 75000 v. Chr.), die in der Parroquia San Martiño gefunden wurde. Darüber hinaus gibt es weitere Feuersteinwerkzeuge und Überreste von Siedlungen seit der Jungsteinzeit.

Chan da Arquiña

Die Mámoa von Chan da Arquiña ist ein Dolmen und wurde 1953 archäologisch erschlossen. Die Anlage ist ca. 5000 Jahre alt und verfügt über einen Gang und eine polygonale Kammer, die von einer großen Steinplatte bedeckt ist. Sie gehört zu den besser erhaltenen Anlagen in Galicien. Heute ist sie zum Teil restauriert und für Besucher leicht zugänglich gemacht. Sie befindet sich am Monte do Faro, dem mit 624 m höchsten Punkt Moañas. In O Regueiriño (Domaio) wurde eine wichtige Fundstelle aus dem Endneolithikum gefunden und in A Fontenla (Domaio) wurde zum ersten Mal in Galicien das Vorhandensein von Elementen der Glockenbecherkultur (ca. 2600 v. Chr.2200 v. Chr.) außerhalb von Bestattungsumgebungen dokumentiert.

Eine Petroglyhe in Moaña, die vermutlich einen Hafen zeigt.

Im gesamten Stadtgebiet finden sich außerdem zahlreiche aus der Bronzezeit (also ab ca. 1800 v. Chr.) stammende Petroglyphen, also in Stein gehauene Felsbilder.

Die Castrokultur ist in der Gemeinde stark vertreten. Die Castros von Montealegre do Domaio (seit Frühjahr 2021 restauriert und für Besucher zugänglich gemacht), As Cidades in Meira, O Castro in San Martiño und Os Remedios in Tirán sind die wichtigsten. In allen gibt es starke Anzeichen einer Romanisierung, die mit der Eroberung Galiciens durch die Römer ab ca. 60 v. Chr. einsetzt.

Persönlichkeiten

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Einzelnachweise

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  1. Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:ALTITUD
  2. Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:SUPERFICIE
  3. Instituto Nacional de Estadística Municipal Register of Spain
  4. Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:ENTIDADES.csv Spalte:POBLACION
  5. JOSM – Java-OpenStreetMap-Editor
  6. Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:ENTIDADES.csv Spalte:ALTITUD
  7. Nomenclátor estatístico de Galicia. Ano 2019 (Memento des Originals vom 7. Februar 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística.